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Gemeinde Gottes Pforzheim

Anton-Bruckner-Straße 7 75179 Pforzheim

Die Gemeinde Gottes Pforzheim (Maihälden) ist eine freie evangelische Gemeinde, die klar und entschieden die gute Nachricht von Jesus Christus anhand der Bibel, Gottes Wort, verkündigt.​​​​​​​​​​​​​​​​

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Gehorsam über Tradition

Aus der Predigt „Die Geburt des Johannes - Gott hält sein Wort // Gemeinde Gottes Pforzheim // 25.10.2026“ vom 25. Oktober

Als das Kind beschnitten werden sollte, erwarteten alle, dass es nach der Tradition Zacharias genannt würde. Doch Elisabeth widersprach mutig: 'Nein, er soll Johannes heißen.' Die Verwandten waren verwundert, denn das entsprach nicht der Gewohnheit. Zacharias bestätigte durch sein Schreiben den von Gott befohlenen Namen, obwohl er nicht gehört hatte, was Elisabeth gesagt hatte. Beide stellten Gottes Willen über menschliche Tradition. Das erforderte Mut und Entschlossenheit, denn sie erhielten keine Zustimmung von den Umstehenden. Gottes Wort hat immer Vorrang vor menschlicher Tradition, vor Gewohnheiten und vor dem, was sozial üblich ist. Gehorsam gegenüber Gott kann bedeuten, gegen den Strom zu schwimmen und keine Zustimmung zu erwarten. Doch Gott segnet solchen Gehorsam.

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Als das Kind beschnitten werden sollte, erwarteten alle, dass es nach der Tradition Zacharias genannt würde. Doch Elisabeth widersprach mutig: 'Nein, er soll Johannes heißen.' Die Verwandten waren verwundert, denn das entsprach nicht der Gewohnheit. Zacharias bestätigte durch sein Schreiben den von Gott befohlenen Namen, obwohl er nicht gehört hatte, was Elisabeth gesagt hatte. Beide stellten Gottes Willen über menschliche Tradition. Das erforderte Mut und Entschlossenheit, denn sie erhielten keine Zustimmung von den Umstehenden. Gottes Wort hat immer Vorrang vor menschlicher Tradition, vor Gewohnheiten und vor dem, was sozial üblich ist. Gehorsam gegenüber Gott kann bedeuten, gegen den Strom zu schwimmen und keine Zustimmung zu erwarten. Doch Gott segnet solchen Gehorsam.

Lukas 1,59-63
Gebet

Bitte Gott um Mut und Klarheit, seinen Willen über menschliche Erwartungen und Traditionen zu stellen.

Zum Nachdenken

Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo Traditionen oder Gewohnheiten wichtiger geworden sind als Gottes Wort?

Aufnahme vom 26. April 2026

Predigt

Online Gottesdienst // Gemeinde Gottes Pforzheim // 26.04.2026

Sonntag, 26. April 2026
Lukas 18
Kernaussage

Die Predigt behandelt den Weg der Weisheit, der mit Gehorsam und Gottesfurcht beginnt. Gehorsam gegenüber Eltern und Gott schützt vor der Verlockung der Sünde, die letztlich ins Verderben führt. Der Weg der Weisheit erfordert Demut, um sich unter die Autorität Gottes und der Eltern zu stellen, während Ungehorsam und Sünde zu Selbstbetrug und Tod führen.

Dies ist ein Gottesdienst der Gemeinde Gottes Pforzheim mit besonderem Schwerpunkt auf Kindersegnung und einer Predigt über Gehorsam. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer besonderen Segenszeit für neun Kinder der Gemeinde. Die Hauptpredigt behandelt Sprüche 1:8-19 und thematisiert die Bedeutung von Gehorsam gegenüber Eltern und Gott als Grundlage für ein weises Leben. Die Predigt verdeutlicht, dass Gehorsam Demut voraussetzt und der erste Schritt auf dem Weg der Weisheit ist. Es wird die Verlockung der Sünde anhand des biblischen Textes analysiert - wie Sünder durch Macht, Reichtum und Zugehörigkeit locken, aber letztlich sich selbst schaden. Die zentrale Botschaft lautet: Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber Gottes Gnadengabe ist ewiges Leben in Christus Jesus. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern, Bekanntmachungen über eine bevorstehende Taufe und eine Verlobungsbekanntgabe.
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Dies ist ein Gottesdienst der Gemeinde Gottes Pforzheim mit besonderem Schwerpunkt auf Kindersegnung und einer Predigt über Gehorsam. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer besonderen Segenszeit für neun Kinder der Gemeinde. Die Hauptpredigt behandelt Sprüche 1:8-19 und thematisiert die Bedeutung von Gehorsam gegenüber Eltern und Gott als Grundlage für ein weises Leben. Die Predigt verdeutlicht, dass Gehorsam Demut voraussetzt und der erste Schritt auf dem Weg der Weisheit ist. Es wird die Verlockung der Sünde anhand des biblischen Textes analysiert - wie Sünder durch Macht, Reichtum und Zugehörigkeit locken, aber letztlich sich selbst schaden. Die zentrale Botschaft lautet: Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber Gottes Gnadengabe ist ewiges Leben in Christus Jesus. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Liedern, Bekanntmachungen über eine bevorstehende Taufe und eine Verlobungsbekanntgabe.

Hauptthemen (5)

1. Kindersegnung und Gebet für die Kinder

  • • Neun Kinder wurden von der Gemeinde gesegnet und es wurde für sie gebetet
  • • Eltern wählten biblische Verse für ihre Kinder aus
  • • Gottes Segen ist wie ein Kompass, der die Richtung zeigt, aber jeder muss seinen Weg selbst gehen
  • • Die Gemeinde steht im Gebet hinter den Kindern und ihren Familien

2. Gehorsam als Grundlage der Weisheit

  • • Gehorsam gegenüber den Eltern setzt Demut voraus
  • • Ohne Gehorsam gegenüber den Eltern ist es schwer, Gott gehorsam zu sein
  • • Gehorsam ist der erste Schritt auf dem Weg der Weisheit und Erkenntnis
  • • Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis
  • • Gehorsam ist wie ein Kranz oder eine Kette - etwas Wertvolles und Schönes
  • • Eltern sind von Gott eingesetzte Autorität in der Familie

3. Die Verlockung der Sünde

  • • Sünder locken mit Macht, Geld und Zugehörigkeit
  • • Der 'Werbespot der Sünde' spricht unsere tiefsten Wünsche und Sehnsüchte an
  • • Macht über andere kann süß schmecken, ist aber destruktiv
  • • Gier nach schnellem Gewinn ohne ehrliche Arbeit ist eine gefährliche Falle
  • • Der Wunsch nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft kann zur Sünde verleiten
  • • Sünde ist grundsätzlich böse, ohne Diskussion

4. Die Gefahr des Selbstbetrugs

  • • Sünder denken, sie seien Jäger, sind aber selbst die Gejagten
  • • Wie Vögel, die ins Netz fliegen, obwohl sie es sehen
  • • Der Räuber raubt sich selbst das Leben
  • • Sünde führt zu Selbstzerstörung, nicht nur zum Schaden anderer
  • • Der Lohn der Sünde ist der Tod - sowohl zeitlich als auch ewig

5. Gottes Gnade und Rettungsangebot

  • • Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist ewiges Leben
  • • Jesus Christus ist am Kreuz für unsere Sünde gestorben
  • • Gott will uns nicht mit dem Tod bezahlen, sondern ewiges Leben schenken
  • • Umkehr und Glaube an Jesus bieten Vergebung und Leben
  • • Es geht um eine todernste Entscheidung zwischen Leben und Tod

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Lukas 18

Sie brachten aber auch die kleinen Kinder zu ihm, dass er sie anrührte. Als aber die Jünger es sahen, fuhren sie ihn an. Jesus aber rief sie herbei und sprach, Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch, wer das Reich Gottes nicht annehmen wird wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.

Jeremia

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr. Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.

Psalm 139,16

Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim und in deinem Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.

Sprüche 3

Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand, erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen.

Psalm 16,11

Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle. Ungetrübtes Glück hält deine Hand ewig bereit.

Philipper 4,13

Alles vermag ich in dem, der mich stark macht.

Josua 1,8

Lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht. Denn dann wirst du gelingen haben auf deinen Wegen und dann wirst du weise handeln.

Sprüche 1,7

Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren.

Sprüche 1,8-19

Gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter. Denn ein anmutiger Kranz für dein Haupt sind sie und eine Kette für deinen Hals. Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so folge ihnen nicht. Wenn sie sagen, geh mit uns, wir wollen auf Blut lauern, wollen ohne Grund dem Rechtschaffenden nachstellen. Denn wir wollen wie der Scheol lebendig verschlingen und vollständig wie solche, die im Nu in die Grube hinabfahren. Allerlei kostbaren Besitz werden wir finden, werden unsere Häuser mit Beute füllen. Dein Los wirf nur in unserer Mitte. Ein Beutel soll uns allen sein. Mein Sohn, geh nicht mit ihnen auf dem Weg. Halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfad. Denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen. In den Augen aller Vögel ist das Fangnetz ja auch ohne Absicht bestreut. Doch jene lauern auf ihr Blut, sie stellen ihrem Leben nach. So sind die Pfade eines jeden, der ungerechten Gewinn macht. Der nimmt seinem Besitzer das Leben.

Matthäus 22,13

Führt ihn weg und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Offenbarung 21,8

Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und die mit Gräuel befleckten und Mörder und Unzüchtige und Zauberer und Götzendiener und Lügner und alle Lügner. Ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite Tod.

Römer 6,23

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Psalm 121

Der Herr behüte dich, der Herr ist ein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tage die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.

Weitere Referenzen

  • → Sprüche 22
  • → Sprüche 9
  • → Sprüche 1,4-5

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Gottesfurcht entwickeln und vertiefen: Bete regelmäßig darum, dass Gott dir eine tiefere und wachsende Ehrfurcht vor ihm schenkt. Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit und sollte unsere Beziehung zu Gott prägen.
  • 2 Gehorsam gegenüber Eltern und Autoritäten praktizieren: Lerne als junger Mensch, deinen Eltern gehorsam zu sein, denn dies ist der erste Schritt auf dem Weg der Weisheit. Dieser Gehorsam bereitet dich darauf vor, auch Gott gehorsam zu sein.
  • 3 Alarmglocken bei finanziellen Verlockungen beachten: Sei wachsam, wenn dir Möglichkeiten begegnen, schnell und ohne angemessene Arbeit viel Geld zu verdienen. Prüfe deine Ehrlichkeit in Geschäften, Steuererklärungen und beim Zeitkonto.
  • 4 Sich von schlechtem Einfluss fernhalten: Gehe nicht mit Menschen mit, die dich zur Sünde verleiten wollen, auch wenn du denkst, du würdest nicht mitmachen. Halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfad und zeige klare Kante.
  • 5 Für die Kinder der Gemeinde beten: Nutze das Vorrecht, als Gemeinde für die Kleinsten zu beten und sie Gott anzubefehlen. Bete für Weisheit der Eltern in der Erziehung und für Gottes Schutz und Führung der Kinder.
  • 6 Umkehr und Annahme von Gottes Gnade: Wenn du erkennst, dass du auf dem falschen Weg bist, komm mit deiner Sünde zu Jesus. Nimm seine Vergebung und die Gnadengabe des ewigen Lebens im Glauben an.

Impulse aus der Woche ab 27. April

  1. Tag 1 von 7 · 27. April Die Furcht des Herrn: Der Anfang der Weisheit

    Die Predigt beginnt mit einer fundamentalen Wahrheit: 'Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.' Gottesfurcht bedeutet nicht einfach, dass wir Gott 'ganz nett finden', sondern dass wir ihm mit echter Ehrfurcht begegnen – einer Haltung der demütigen, dankbaren Anbetung, die uns dazu bringt, das zu wünschen, was in Gottes Augen wertvoll ist. Weisheit beginnt nicht mit Intelligenz oder Bildung, sondern mit der richtigen Haltung gegenüber Gott. Wenn wir begreifen, wie wunderbar groß Gott wirklich ist, wird dies zum Fundament für alle Erkenntnis. Der Gegenpfad ist klar: Wer Gott nicht mit Ehrfurcht begegnet, verachtet Weisheit und wird in der Bibel als Narr bezeichnet. Die Frage für uns heute: Wie groß ist unsere Furcht vor Gott wirklich? Oft ist das, was wir an Ehrfurcht Gott gegenüber empfinden, unangebracht klein gegenüber dem, wie Gott wirklich ist. Der Weg der Weisheit beginnt hier und jetzt – mit einer wachsenden, tiefen Gottesfurcht.

    Sprüche 1,7

    Gebet

    Bitte Gott, dir eine tiefere und wachsende Gottesfurcht zu schenken, die der Anfang wahrer Weisheit in deinem Leben wird.

    Zum Nachdenken

    Wie würdest du deine eigene Ehrfurcht vor Gott beschreiben? Ist sie wirklich angemessen zu Gottes Größe und Heiligkeit?

  2. Tag 2 von 7 · 28. April Gehorsam: Der erste Schritt zur Weisheit

    'Gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter.' Dies ist die allererste Aufforderung im Buch der Sprüche – und das ist kein Zufall. Gehorsam ist der erste konkrete Schritt auf dem Weg der Weisheit. Gehorsam setzt Demut voraus. Wenn wir einer Anweisung nicht folgen, stellen wir uns praktisch über die Autorität, die uns anleitet. Gott hat die Eltern als Autorität in die Familie gestellt, und ihnen zu gehorchen bedeutet, sich demütig unterzuordnen. Hier lernen wir, was es bedeutet, auch Gott gehorsam zu sein. Die Bibel sagt, dass Gehorsam 'ein anmutiger Kranz für dein Haupt' ist – etwas Schönes und Wertvolles wie ein Siegerkranz. Auch wenn unsere Kultur Gehorsam oft belächelt, sagt Gottes Wort das Gegenteil: Gehorsam ist etwas, wofür wir uns nicht schämen müssen. Ohne Gehorsam keine Weisheit – du kannst nicht den zweiten Schritt gehen, bevor du den ersten gegangen bist.

    Sprüche 1,8-9

    Gebet

    Bitte Gott um die Demut, die du brauchst, um gehorsam zu sein – gegenüber den Autoritäten in deinem Leben und vor allem gegenüber ihm selbst.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens fällt es dir besonders schwer, gehorsam zu sein – und warum?

  3. Tag 3 von 7 · 29. April Der Werbespot der Sünde

    'Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so folge ihnen nicht.' Die Sünde kommt selten als offensichtliches Böses daher. Sie lockt mit attraktiven Angeboten: Macht ('wir wollen sie verschlingen'), Reichtum ('kostbaren Besitz werden wir finden') und Zugehörigkeit ('ein Beutel soll uns allen sein'). Dieser 'Werbespot der Sünde' spricht die tiefen Sehnsüchte unseres Herzens an. Die Verlockung von Macht bedeutet, zu denen zu gehören, die stärker sind, vor denen alle Respekt haben. Die Verlockung von Reichtum verspricht schnellen Gewinn ohne harte Arbeit. Die Verlockung von Zugehörigkeit bietet Gemeinschaft, Sicherheit und Anerkennung. Doch hinter diesen verlockenden Angeboten steht eine klare Realität: 'Ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen.' Was attraktiv erscheint, ist böse. Mit Sünde schaden wir fast immer anderen – und letztlich uns selbst. Unsere Alarmglocken sollten klingeln, wenn etwas zu einfach, zu schnell oder zu verlockend erscheint.

    Sprüche 1,10-14

    Gebet

    Bitte Gott um Weisheit, die Verlockungen der Sünde in deinem Leben zu erkennen und um Kraft, ihnen zu widerstehen.

    Zum Nachdenken

    Welcher 'Werbespot der Sünde' spricht dich persönlich am meisten an – Macht, Reichtum oder Zugehörigkeit?

  4. Tag 4 von 7 · 30. April Halte deinen Fuß zurück

    'Mein Sohn, geh nicht mit ihnen auf dem Weg. Halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfad.' Gottes Warnung vor der Sünde kommt zweifach: vor dem Werbespot und danach. Es sind zwei große Ausrufezeichen: Tu das nicht! Viele von uns denken: 'Ich gehe einfach mit, aber ich mache die Sünde nicht mit. Ich bin nur dabei.' Doch diese Strategie funktioniert extrem begrenzt. Salomo sagt nicht nur 'tue die Sünde nicht', sondern 'geh nicht auf den Weg'. Der Rat ist klar: Zeig klare Kante. Geh da nicht mit. Sprüche 22 warnt uns: 'Freunde dich nicht mit einem Zornmütigen an und geh nicht um mit einem Hitzkopf, damit du dir nicht seinen Wandel angewöhnst und er dir nicht zum Fallstrick deiner Seele wird.' Wir werden durch unsere Umgebung geprägt. Wenn wir uns bewusst in Situationen begeben, wo Sünde lockt, werden wir geschwächt. Die Weisheit liegt darin, den Weg gar nicht erst zu betreten.

    Sprüche 1,15

    Gebet

    Bitte Gott um den Mut, klare Grenzen zu setzen und deinen Fuß von Wegen zurückzuhalten, die dich in Versuchung führen.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Situationen oder Beziehungen in deinem Leben, bei denen du 'nur dabei bist', obwohl du weißt, dass sie dich von Gott wegführen?

  5. Tag 5 von 7 · 1. Mai Der Jäger, der sich selbst jagt

    Salomo gibt uns ein erschütterndes Bild: 'Vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen aller Vögel.' Die Vögel sehen die Falle, doch sie fliegen trotzdem hinein. Noch schlimmer ist es bei den Sündern: 'Sie lauern auf ihr Blut, sie stellen ihrem Leben nach.' Die Sünder denken, sie sind die Jäger auf der Suche nach fetter Beute. Doch in Wirklichkeit sind sie die Gejagten – von sich selbst. Sie stellen ihrem eigenen Leben nach. 'So sind die Pfade eines jeden, der unrechten Gewinn macht. Sein Raub raubt dem Räuber das Leben.' Dies ist eine bekemmende Wahrheit: Wer denkt, kurz vor dem Erfolg zu stehen, steht in Wirklichkeit kurz vor dem Abgrund. Sünde zerstört nicht nur das jetzige Leben, sondern führt zum ewigen Tod – der schrecklichen, ewigen Trennung von Gott. Der beraubte Räuber erhält als Lohn genau das, was er durch seine Sünde verdient hat: den Tod.

    Sprüche 1,17-19

    Gebet

    Bekenne Gott die Bereiche, in denen du dich selbst betrügst, und bitte ihn, deine Augen für die Wahrheit zu öffnen.

    Zum Nachdenken

    Bist du in irgendeinem Bereich deines Lebens der Räuber, der sein eigenes Leben jagt?

  6. Tag 6 von 7 · 2. Mai Der Lohn der Sünde – und Gottes Gnadengabe

    'Der Lohn der Sünde ist der Tod.' Dies ist eine todernste Angelegenheit – buchstäblich. Matthäus beschreibt das Gericht: 'Führt ihn weg und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.' Die Offenbarung spricht vom 'zweiten Tod' im See von Feuer und Schwefel. Dies ist die ewige Trennung von Gott. Doch der Vers in Römer 6,23 ist hier nicht vorbei. Es gibt einen zweiten Teil: 'Aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.' Gott will uns nicht mit dem Tod bezahlen – das ist überhaupt nicht seine Intention. Was er uns geben möchte, ist seine Gnadengabe: ewiges Leben in Jesus Christus. Jesus ist am Kreuz für unsere Schuld gestorben. Er hat diesen Tod an unserer Stelle erlebt. Wenn du erkennst, dass du der Räuber bist, der sein eigenes Leben jagt, dann ignoriere diese Situation nicht. Komm mit deiner Sünde zu Jesus. Er wartet auf dich und wird dir vergeben.

    Römer 6,23

    Gebet

    Danke Jesus für seinen Tod am Kreuz und bitte ihn, dir zu vergeben und dir ewiges Leben zu schenken.

    Zum Nachdenken

    Hast du Gottes Gnadengabe des ewigen Lebens in Christus Jesus bereits im Glauben angenommen?

  7. Tag 7 von 7 · 3. Mai Weisheit ist eine Lebensweise

    Weisheit ist viel mehr als einfach gute und richtige Entscheidungen zu treffen. Weisheit ist die Frage, wie wir unser ganzes Leben führen. Es geht nicht um einzelne Entscheidungen, sondern um unsere gesamte Lebensausrichtung. Der Weg der Weisheit beginnt mit der Furcht des Herrn, führt über Gehorsam und Zucht, und schützt uns vor dem Selbstbetrug der Sünde. Sünde ist einfach böse – daran gibt es keine Diskussion. Deswegen warnt Gott uns so eindringlich: 'Geh nicht mit ihnen auf den Weg.' Der Segen, den Gott uns gibt – auch den Kindern, für die wir beten – ist wie ein Kompass. Er zeigt die Richtung an, aber gehen muss den Weg jeder selbst. Wir haben die Wahl: den Weg der Narren, die Weisheit und Zucht verachten, oder den Weg der Weisen, die in Gottesfurcht leben. Lasst uns nicht zu Narren werden, sondern den Weg der Weisheit gehen – ein Leben lang, in echter Furcht Gottes, im Gehorsam gegenüber ihm, geschützt vor dem Selbstbetrug der Sünde.

    Sprüche 1,7-19

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, Weisheit nicht nur als Konzept zu verstehen, sondern als tägliche Lebensweise zu praktizieren.

    Zum Nachdenken

    Wenn du auf die kommende Woche schaust: Wie kannst du konkret den Weg der Weisheit in deinem Alltag gehen?