predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Gemeinde Berg-Nordhorn

Lange Straße 60, 48531 Nordhorn

Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.

Täglicher Impuls
Tag 6 von 7

Ruhe für deine Seele

Aus der Predigt „Der Herr, der dich ruft! | Matthäus 11,25-30 | Paul Koch“ vom 22. Oktober

Jesus verspricht: 'Ich werde euch Ruhe geben.' Diese Ruhe ist das, wozu Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hat – Gemeinschaft und Frieden mit Gott. Durch die Sünde ist diese Ruhe verloren gegangen. Wir versuchen, unsere innere Unruhe mit vielen Dingen zu beseitigen: Arbeit, Ablenkung, Beziehungen, Süchte. Aber die Ruhe, die unsere Seele braucht, finden wir nicht in dem, was wir für Gott tun, sondern allein in dem, was er für uns getan hat. Jesus kann diese Ruhe versprechen, weil er selbst die Unruhe und das Gericht getragen hat, das Sünder verdient haben. Diese Ruhe bedeutet nicht, dass morgen alle Schwierigkeiten verschwinden. Aber sie bedeutet, dass unsere Schuld vergeben ist, dass wir mit Gott versöhnt sind und dass wir aufhören können, uns seine Annahme verdienen zu wollen.

Weiterlesen
"

Jesus verspricht: 'Ich werde euch Ruhe geben.' Diese Ruhe ist das, wozu Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hat – Gemeinschaft und Frieden mit Gott. Durch die Sünde ist diese Ruhe verloren gegangen. Wir versuchen, unsere innere Unruhe mit vielen Dingen zu beseitigen: Arbeit, Ablenkung, Beziehungen, Süchte. Aber die Ruhe, die unsere Seele braucht, finden wir nicht in dem, was wir für Gott tun, sondern allein in dem, was er für uns getan hat. Jesus kann diese Ruhe versprechen, weil er selbst die Unruhe und das Gericht getragen hat, das Sünder verdient haben. Diese Ruhe bedeutet nicht, dass morgen alle Schwierigkeiten verschwinden. Aber sie bedeutet, dass unsere Schuld vergeben ist, dass wir mit Gott versöhnt sind und dass wir aufhören können, uns seine Annahme verdienen zu wollen.

Matthäus 11,28-29
Gebet

Bitte Jesus, dir die tiefe Ruhe zu schenken, die nur er geben kann – Frieden mit Gott.

Zum Nachdenken

Wo suchst du Ruhe – in deinen eigenen Bemühungen oder in dem, was Jesus für dich getan hat?

Aufnahme vom 7. Oktober 2026

Predigt

Der Weg zu einem dankbaren Herzen | Kol 3,15-17 | Paul Koch

Mittwoch, 7. Oktober 2026
Kolosser 3,15-17
Kernaussage

Dankbarkeit ist kein Automatismus, sondern ein geistliches Thema, das im Frieden mit Gott durch Jesus Christus verwurzelt ist. Wahre Dankbarkeit beginnt nicht bei unseren Umständen, sondern beim Evangelium - bei dem, was Christus am Kreuz für uns getan hat. Gott ruft uns auf, Dankbarkeit durch Jesus, in der Anbetung und als Lebensstil zu leben.

Der Prediger behandelt das Thema Dankbarkeit anhand von Kolosser 3,15-17 und zeigt auf, dass wahre Dankbarkeit kein Automatismus ist, sondern tief im christlichen Glauben verwurzelt sein muss. Er erklärt, dass Undankbarkeit ein geistliches Problem darstellt und nicht nur eine schlechte Angewohnheit. Wahre Dankbarkeit entspringt dem Frieden mit Gott, den Jesus Christus durch sein Opfer am Kreuz ermöglicht hat. Dieser Friede ist das Fundament, auf dem christliche Dankbarkeit aufbaut – nicht veränderte Lebensumstände, sondern die unverdiente Gnade Gottes. Der Prediger illustriert dies mit der Geschichte von Horatio Spafford, der nach dem Tod seiner vier Töchter bei einem Schiffsunglück das Lied 'Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt' schrieb. Er betont, dass Dankbarkeit in der gemeinsamen Anbetung wächst, wo Gläubige einander durch Lieder und Gottes Wort stärken. Abschließend fordert er die Gemeinde auf, Dankbarkeit als Lebensstil zu praktizieren – in allen Bereichen des Lebens, in der Ehe, bei der Arbeit, in der Schule. Dankbarkeit bedeutet, das anzunehmen, was Gott jetzt gibt, ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen, und alles im Namen Jesu zu tun.
Weiterlesen
Der Prediger behandelt das Thema Dankbarkeit anhand von Kolosser 3,15-17 und zeigt auf, dass wahre Dankbarkeit kein Automatismus ist, sondern tief im christlichen Glauben verwurzelt sein muss. Er erklärt, dass Undankbarkeit ein geistliches Problem darstellt und nicht nur eine schlechte Angewohnheit. Wahre Dankbarkeit entspringt dem Frieden mit Gott, den Jesus Christus durch sein Opfer am Kreuz ermöglicht hat. Dieser Friede ist das Fundament, auf dem christliche Dankbarkeit aufbaut – nicht veränderte Lebensumstände, sondern die unverdiente Gnade Gottes. Der Prediger illustriert dies mit der Geschichte von Horatio Spafford, der nach dem Tod seiner vier Töchter bei einem Schiffsunglück das Lied 'Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt' schrieb. Er betont, dass Dankbarkeit in der gemeinsamen Anbetung wächst, wo Gläubige einander durch Lieder und Gottes Wort stärken. Abschließend fordert er die Gemeinde auf, Dankbarkeit als Lebensstil zu praktizieren – in allen Bereichen des Lebens, in der Ehe, bei der Arbeit, in der Schule. Dankbarkeit bedeutet, das anzunehmen, was Gott jetzt gibt, ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen, und alles im Namen Jesu zu tun.

Hauptthemen (3)

1. Sei dankbar durch Jesus

  • • Undankbarkeit ist ein geistliches Problem, nicht nur eine schlechte Angewohnheit
  • • Frieden mit Gott durch das Kreuz Jesu ist das Fundament christlicher Dankbarkeit
  • • Unser größtes Problem ist nicht, dass Umstände anders laufen, sondern dass wir als Sünder nicht in Frieden mit einem heiligen Gott leben können
  • • Jesus trägt stellvertretend Gottes Zorn und ermöglicht Frieden mit Gott aus lauter Gnade
  • • Dankbarkeit entsteht nicht aus unserer Leistung, sondern weil Christus genug war
  • • Wir haben durch Christus Vergebung statt Verdammnis, Gnade statt Gericht, freien Zugang statt ewige Trennung

2. Sei dankbar in Anbetung

  • • Das Wort des Christus soll reichlich in uns wohnen
  • • Gesang ist Lehre - wir lehren, ermutigen und ermahnen einander durch Lieder
  • • In der Anbetung richtet Gott unseren Blick auf sich selbst aus
  • • Anbetung verändert unsere Blickrichtung von Problemen hin zu Gott
  • • Es darf eine Vielfalt von Liedern geben - alte und neue, über Freude und Trauer
  • • Der entscheidende Maßstab: Unsere Lieder müssen Christus groß machen und sein Evangelium verkünden
  • • Wir brauchen die Gemeinde und Geschwister, die uns Wahrheiten Gottes zusingen
  • • Gemeinsamer Gesang stärkt uns gerade in schwierigen Zeiten

3. Sei dankbar als Lebensstil

  • • Dankbarkeit gehört in alle Lebensbereiche: Ehe, Arbeit, Schule, Beziehungen, Hobby
  • • Alles soll im Namen des Herrn Jesus getan werden
  • • Prüfstein für Entscheidungen: Kann ich Jesus von Herzen dafür danken?
  • • Das Richtige mit der richtigen Haltung tun ist entscheidend
  • • Vergleich macht aus Gottes Geschenken schnell Selbstverständlichkeiten
  • • Dankbarkeit heißt, das aus Gottes Hand anzunehmen, was er jetzt gibt
  • • Dankbarkeit sagt nicht, dass alles gut ist, sondern dass Gott gut ist, auch wenn nicht alles gut ist
  • • Zufriedenheit entsteht nicht durch mehr Bekommen, sondern durch weniger Verlangen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 3,15-17

Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib und seid dankbar. Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, indem ihr in aller Weisheit euch gegenseitig lehrt und ermahnt mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern Gott singend in euren Herzen in Dankbarkeit. Und alles was immer ihr tut im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, dankagend Gott dem Vater durch ihn.

Weitere Referenzen

  • → Römer 1
  • → Kolosser 1
  • → 1. Thessalonicher 5,18

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Blick auf Jesus und das Kreuz richten: Anstatt sich mehr Dankbarkeit vorzunehmen, soll der Blick bewusst auf Jesus Christus und das Kreuz gerichtet werden. Betrachte, was du als Sünder verdient hast und was Gott durch Christus ermöglicht hat.
  • 2 Gemeinde und Anbetung nicht vernachlässigen: Regelmäßig am Gottesdienst teilnehmen und sich durch Gesang und Gemeinschaft die Wahrheiten Gottes zusingen lassen. Gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir Geschwister, die uns stärken.
  • 3 Dankbarkeit als Prüfstein für Entscheidungen nutzen: Bei Entscheidungen im Leben fragen: Kann ich Jesus von Herzen dafür danken? Kann ich diese Sache im Namen des Herrn Jesus tun?
  • 4 Vergleiche vermeiden und Einflüsse begrenzen: Bestimmte Einflüsse im Leben eingrenzen (z.B. Social Media), die zu Vergleichen und Undankbarkeit führen. Stattdessen bewusst auf das schauen, was Gott jetzt gegeben hat.
  • 5 Bewusst im Alltag danken: In allen Lebensbereichen - Arbeit, Familie, Gemeinde - bewusst sagen: Vater, danke für das, was du mir gegeben hast. Alles im Namen Jesu tun und Gott dem Vater danken.

Impulse aus der Woche ab 8. Oktober

  1. Tag 1 von 7 · 8. Oktober Dankbarkeit ist kein Automatismus

    Wann hast du das letzte Mal wirklich danke gesagt? Wir bringen unseren Kindern bei, 'Danke' zu sagen, weil Dankbarkeit nicht automatisch in uns ist. Doch hier liegt eine tiefe Wahrheit: Wir können das Wort aussprechen und trotzdem innerlich undankbar sein. Der Apostel Paulus schreibt der Gemeinde in Kolossä dreimal in nur drei Versen von Dankbarkeit. Das ist kein Zufall. Undankbarkeit ist nicht einfach eine schlechte Angewohnheit – es ist ein geistliches Problem. Im Römerbrief beschreibt Paulus Menschen ohne Gott als solche, die ihm nicht Dank bringen. Wahre Dankbarkeit beginnt nicht damit, dass wir uns mehr anstrengen oder positiver denken. Sie beginnt mit dem Frieden, den Christus uns geschenkt hat. Nur wenn wir verstehen, was Gott für uns getan hat, können unsere Herzen wirklich dankbar werden.

    Kolosser 3,15-17

    Gebet

    Herr, zeige mir heute, wo mein Herz undankbar ist. Hilf mir, echte Dankbarkeit zu lernen, die aus der Beziehung zu dir kommt.

    Zum Nachdenken

    Wo in meinem Leben sage ich 'Danke', bin aber innerlich undankbar?

  2. Tag 2 von 7 · 9. Oktober Frieden mit Gott – das Fundament der Dankbarkeit

    Paulus verbindet zwei Dinge miteinander: 'Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen' – und dann: 'Seid dankbar.' Unser größtes Problem ist nicht, dass manches in unserem Leben anders läuft, als wir es uns wünschen. Unser größtes Problem ist, dass wir als Sünder nicht in Frieden mit einem heiligen Gott leben können. Genau deshalb ging Jesus ans Kreuz. Er trägt stellvertretend den Zorn Gottes – nicht weil wir es verdient haben, sondern aus lauter Gnade. Dadurch stellt Gott den Frieden wieder her, den wir niemals verdienen könnten. Dieser Friede mit Gott ist das Fundament christlicher Dankbarkeit. Sie beginnt nicht dort, wo sich unsere Umstände ändern, sondern dort, wo wir durch Christus Frieden mit Gott haben. Du hast Vergebung statt Verdammnis, Gnade statt Gericht, freien Zugang statt ewige Trennung – das ist der Grund für wahre Dankbarkeit.

    Kolosser 1,20

    Gebet

    Vater, danke für den Frieden, den du durch Jesus ermöglicht hast. Lass diese Wahrheit mein Herz mit Dankbarkeit erfüllen.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich aus dem Bewusstsein heraus, dass ich durch Christus Frieden mit Gott habe?

  3. Tag 3 von 7 · 10. Oktober Dankbarkeit trotz Verlust

    Horatio Spafford verlor alle vier Töchter bei einem Schiffsunglück. Seine Frau überlebte und telegrafierte: 'Allein gerettet.' Auf der Überfahrt zu ihr bat er den Kapitän, ihm die Unglücksstelle zu zeigen. Während er tief in den Atlantik blickte, wo seine Kinder ertrunken waren, schrieb er die Worte eines der bekanntesten Lieder: 'Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt.' Spafford behauptete nicht, dass alles gut sei. Sein Schmerz war real, die Trauer war real, die Fragen waren real. Aber mitten im Leid konnte er bekennen: 'Ich habe Frieden. Frieden mit Gott.' Wenn du durch den Glauben an Jesus Frieden mit Gott hast, besitzt du etwas, das keine Lebenssituation dir nehmen kann. Vielleicht hast du Angst, Enttäuschung oder Schmerz – aber mitten in diesen Umständen darfst du als Kind Gottes sagen: Ich habe Frieden mit Gott, und nichts kann mich von dieser Liebe trennen.

    Kolosser 3,15

    Gebet

    Herr, in meinem Schmerz und meinen Fragen klammere ich mich an den Frieden, den du mir in Christus geschenkt hast.

    Zum Nachdenken

    In welcher schwierigen Situation kann ich heute bekennen: 'Ich habe Frieden mit Gott'?

  4. Tag 4 von 7 · 11. Oktober Dankbarkeit wächst in der Anbetung

    Paulus weiß, dass wir schnell vergessen, was Gott für uns getan hat. Deshalb schreibt er: 'Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, indem ihr euch gegenseitig lehrt und ermahnt mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern.' Wenn wir als Gemeinde zusammenkommen und anbeten, tun wir zweierlei: Wir ehren Gott und wir stärken einander. Wenn dein Sitznachbar singt 'Gott ist groß', singt er das zur Ehre Gottes, aber auch dir zur Stärkung. Wenn du durch schwierige Zeiten gehst und trotzdem mit zitternder Stimme bekennst 'Christus ist meine Hoffnung', ist das eine Ermutigung für die ganze Gemeinde. Gesang ist nicht Vorprogramm zur Predigt – es ist Lehre. Wir erinnern einander daran, wer Gott ist. Wenn dein Blick die ganze Woche auf deine Probleme gerichtet war, richtet Anbetung deinen Blick wieder auf Gott aus. Anbetung verändert unsere Blickrichtung.

    Kolosser 3,16

    Gebet

    Vater, öffne mein Herz, damit ich durch die Anbetung mit meinen Geschwistern gestärkt werde und mein Blick neu auf dich gerichtet wird.

    Zum Nachdenken

    Wie nehme ich die Lieder im Gottesdienst auf – als Stärkung für mein Herz oder nur als Ritual?

  5. Tag 5 von 7 · 12. Oktober Du brauchst die Gemeinde

    Paulus betont: 'Ihr seid berufen worden in einem Leib' – und dann: 'Seid dankbar.' Du brauchst die Gemeinde, du brauchst Geschwister, die dir die Wahrheiten Gottes zusingen. Besonders an den Sonntagen, wo dir nicht nach Singen zumute ist, brauchst du genau das. Vielleicht kommst du manchmal in den Gottesdienst und die Woche war so schwierig, dass du selbst kaum Worte findest, Lob und Dank auszudrücken. Dann ist da der Bruder, die Schwester, die dir zusingen: Gott ist treu, er ist gerecht, er ist heilig, er ist unsere Hoffnung. Das stärkt dich ganz praktisch. Wenn du gerade in einer Phase bist, in der es dir schwer fällt zu singen, dann lass es dir von deinen Geschwistern vorsingen. Das ist Gemeinde. Wir kommen nicht nur zusammen, um Gott etwas zu bringen, sondern auch, um durch sein Wort unsere Herzen auf ihn ausrichten zu lassen.

    Kolosser 3,15-16

    Gebet

    Danke, Herr, für die Geschwister, die mir die Wahrheit zusingen. Hilf mir, Gemeinde als Ort der gegenseitigen Stärkung zu erleben.

    Zum Nachdenken

    Nehme ich die Gemeinschaft der Gläubigen als Geschenk an, das meine Dankbarkeit stärkt?

  6. Tag 6 von 7 · 13. Oktober Dankbarkeit als Lebensstil

    'Alles, was immer ihr tut im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott dem Vater durch ihn.' Zweimal steht das Wort 'alles'. Dankbarkeit gehört in deine Ehe, an deinen Arbeitsplatz, in die Schule, in deine Beziehungen, in dein Hobby – in alles, was du tust. Dankbarkeit hilft uns, das Richtige zu tun und das Richtige mit der richtigen Haltung zu tun. Ein praktischer Prüfstein: Kann ich Jesus von Herzen für diese Entscheidung danken? Kann ich diese Sache zur Ehre Gottes tun? Wenn ich Jesus an einer Entscheidung lieber nicht teilhaben lassen möchte, sollte ich mich fragen, ob ich sie wirklich in seinem Namen treffen kann. Dankbarkeit als Lebensstil bedeutet, das anzunehmen, was Gott mir jetzt gibt – nicht das, was andere haben oder was ich vielleicht in der Zukunft haben werde, sondern mein Leben mit meinen Aufgaben, Möglichkeiten und auch Grenzen.

    Kolosser 3,17

    Gebet

    Vater, hilf mir, alle Bereiche meines Lebens im Namen Jesu zu leben und dir dafür zu danken, was du mir heute gibst.

    Zum Nachdenken

    In welchem Bereich meines Lebens fällt es mir am schwersten, dankbar zu sein?

  7. Tag 7 von 7 · 14. Oktober Lerne, weniger zu verlangen

    Unsere Gesellschaft macht uns Dankbarkeit nicht leicht. Nach wenigen Minuten auf Instagram sehen wir Menschen mit besseren Autos, schöneren Häusern, perfekteren Kindern. Das Problem: Vergleich macht aus Gottes Geschenken unglaublich schnell Selbstverständlichkeiten. Dinge, für die wir gestern noch gebetet haben, nehmen wir heute als selbstverständlich hin – weil andere mehr haben. Zufriedenheit entsteht nicht dadurch, dass du immer mehr bekommst, sondern dadurch, dass du lernst, weniger zu verlangen. Vielleicht bedeutet das, bestimmte Einflüsse einzugrenzen, von denen du weißt, dass sie dich undankbar machen. Weniger darauf schauen, was andere haben, und stattdessen lernen zu sagen: 'Vater, danke für das, was du mir gegeben hast.' Dankbarkeit sagt nicht, dass in meinem Leben alles gut ist. Dankbarkeit sagt: Gott ist gut, auch wenn in meinem Leben nicht alles gut ist. Das ist der Grund, warum Christen dankbar leben können.

    1. Thessalonicher 5,18

    Gebet

    Herr, hilf mir, nicht auf das zu schauen, was andere haben, sondern dankbar für das zu sein, was du mir heute gibst. Du bist gut, auch wenn nicht alles gut ist.

    Zum Nachdenken

    Welche Einflüsse in meinem Leben machen mich undankbar und wie kann ich sie begrenzen?