Evangeliums-Gemeinde Marienheide
Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der entscheidende Unterschied: Gehorsam
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte.
Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein.
Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
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Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Sauls Untergang begann mit Ungehorsam. Zweimal hatte er klare Anweisungen von Gott durch Samuel erhalten. Beim ersten Mal opferte er ungeduldig selbst, statt auf Samuel zu warten. Beim zweiten Mal verschonte er den feindlichen König und das beste Vieh, obwohl Gott die vollständige Vernichtung befohlen hatte. Als Samuel ihn zur Rede stellte, suchte Saul Ausreden: Die Tiere seien doch für Gott als Opfer gedacht. Doch Samuel antwortete klar: 'Gehorsam ist besser als Opfer.' Saul wollte Gott auf seine Weise dienen, nicht auf Gottes Weise. Er wollte religiös erscheinen, aber nicht wirklich gehorsam sein. Wie oft ersetzen auch wir echten Gehorsam durch äußere Frömmigkeit? Wir bringen Gott unsere Opfer – unsere Zeit, unser Geld, unseren Dienst – aber weigern uns, in bestimmten Bereichen gehorsam zu sein. Gott sucht keine beeindruckenden Leistungen, sondern gehorsame Herzen.
Bitte den Heiligen Geist, dir Bereiche zu zeigen, wo du Gehorsam durch religiöse Aktivität ersetzt hast.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich Gott religiöse Aktivität anbiete, statt einfach gehorsam zu sein?
Aufnahme vom 28. Juni 2026
Predigt Abimelech - Hochmut kommt vor dem Fall | Richter 9 | Daniel Schröder | EG Marienheide | 28.06.26
Sonntag, 28. Juni 2026 Johannes 3,30 Kernaussage Die Geschichte von Abimelech zeigt die zerstörerischen Folgen von Hochmut, Selbsterhöhung und falschem Gottesdienst. Nur ein Leben in Verbindung mit dem wahren Jesus als dem wahren Weinstock bringt bleibende, gute Frucht hervor und bewahrt uns vor dem Fall durch Stolz und Egoismus.
Diese Predigt behandelt die Geschichte von Abimelech aus Richter 9 und untersucht die Gefahren von Hochmut, Stolz und falschem Gottesdienst. Der Prediger Daniel Schröder zeigt auf, wie Abimelech sich selbst zum König machte, seine 70 Brüder ermordete und durch Gewalt und Hinterhältigkeit herrschte, nur um schließlich durch seinen eigenen Hochmut zu Fall zu kommen. Die Predigt warnt davor, dass falscher Gottesdienst und Selbsterhöhung keine gute Frucht hervorbringen können.
Die Botschaft betont, dass nur ein Leben in Verbindung mit Jesus, dem wahren Weinstock, bleibende und gute Frucht hervorbringen kann. Es wird verdeutlicht, wie wir auch heute durch unsere Worte und Taten anderen Menschen schaden können, wenn wir nicht in Demut vor Gott leben. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, sich Gott zu demütigen, ihm zu vertrauen und in seinem Wort zu bleiben, um wahre Frucht im Leben hervorzubringen. Weiterlesen
Abimelech - Hochmut kommt vor dem Fall | Richter 9 | Daniel Schröder | EG Marienheide | 28.06.26
Die Geschichte von Abimelech zeigt die zerstörerischen Folgen von Hochmut, Selbsterhöhung und falschem Gottesdienst. Nur ein Leben in Verbindung mit dem wahren Jesus als dem wahren Weinstock bringt bleibende, gute Frucht hervor und bewahrt uns vor dem Fall durch Stolz und Egoismus.
Hauptthemen (7)
1. Die Abwärtsspirale im Richterbuch
- • Das moralische Niveau des Volkes Israel und der Richter sinkt kontinuierlich
- • Gideon endet mit Götzendienst durch das Ephod und tötet seine eigenen Landsleute
- • Abimelech, Gideons Sohn, tötet am Anfang seiner Herrschaft seine 70 leiblichen Brüder
- • Die Spirale zeigt den zunehmenden moralischen Verfall
2. Abimlechs Machtergreifung und Herrschaft
- • Abimelech macht sich selbst zum König, er wird nicht von Gott berufen
- • Er gewinnt die Bewohner von Sichem durch den Appell an Familienbande ('ich bin euer Bruder')
- • Mit 70 Silberlingen aus dem Baal-Berit-Tempel heuert er eine Schlägertruppe an
- • Er tötet alle 70 Söhne Gideons auf einem Stein, nur Jotham überlebt
- • Die Bewohner von Sichem machen ihn am Ort des Gedenksteins von Josua zum König
3. Jothams Fabel und Fluch
- • Jotham erzählt die Fabel von den Bäumen, die einen König suchen
- • Olivenbaum, Feigenbaum und Weinstock lehnen ab - sie bringen wertvolle Früchte
- • Nur der Dornenstrauch, der keine Früchte trägt, wird König
- • Jotham spricht einen Fluch aus: Feuer soll zwischen Abimelech und Sichem ausgehen
- • Der Fluch erfüllt sich: beide zerstören sich gegenseitig
4. Abimlechs Fall und Tod
- • Gott sendet einen bösen Geist der Streitsucht zwischen Abimelech und Sichem
- • Die Bewohner von Sichem wenden sich gegen Abimelech
- • Abimelech tötet tausend Menschen in der Burg von Sichem durch Feuer
- • Bei der Belagerung von Tebets wirft eine Frau einen Mühlstein auf seinen Kopf
- • Seine Soldaten verlassen ihn einfach nach seinem Tod
5. Falscher versus wahrer Gottesdienst
- • Gideon erschafft einen ähnlich falschen Gottesdienst durch das Ephod
- • Das Volk wendet sich Baal-Berit ('Herr des Bundes') zu - klingt ähnlich wie Jahwe
- • Abimelech ist die Frucht dieses falschen Gottesdienstes
- • Das Resultat oder die Frucht zeigt, ob der Gottesdienst wahr oder falsch ist
- • Falsche Propheten kommen in Schafskleidern, sind aber innen reißende Wölfe
6. Die Macht der Zunge und Gewalt
- • Jeder Mensch hat die Fähigkeit, andere mit Worten zu töten
- • Die Zunge kann höllischen Schaden anrichten
- • Psychische Gewalt und Worte können Menschen zerstören
- • Besonders in sozialen Medien zeigt sich lieblose, radikale Kommunikation
- • Die Selbstmordrate steigt besonders bei jungen Menschen seit Corona
7. Jesus als der wahre Weinstock
- • Jesus ist der wahre Weinstock, der Vater ist der Weingärtner
- • Nur in Verbindung mit Jesus können wir Frucht bringen
- • Ohne Jesus können wir nichts tun
- • Wer nicht in Jesus bleibt, wird wie die unfruchtbare Rebe ins Feuer geworfen
- • Bleiben in Jesus bedeutet: sein Wort lesen und im Gespräch mit ihm sein
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
er aber muss wachsen, ich muss abnehmen
Hüte dich vor diesen Menschen, die in Schafskleidern kommen. Schön muckelig, nicht aneckend, schön weich, die da kommen, aber innerlich reißende Wölfe sind. An ihren Früchten werdet ihr erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln?
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weinbauer. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, schneidet er ab. Eine Rebe aber, die Frucht trägt, schneidet er zurück, so reinigt er sie, damit sie noch mehr Frucht hervorbringt. Ihr seid schon rein, ihr seid es aufgrund des Wortes, das ich euch verkündet habe. Bleibt in mir und ich werde in euch bleiben. Eine Rebe kann nicht aus sich selbst Frucht hervorbringen, sie muss am Weinstock bleiben. Genauso wenig könnt ihr Frucht hervorbringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm, trägt er reiche Frucht. Ohne mich könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, geht es ihm wie der unfruchtbaren Rebe. Er wird weggeworfen und verdorrt. Die verdorrten Reben werden zusammengelesen und ins Feuer geworfen, wo sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt. Eure Bitte wird erfüllt werden. Dadurch dass ihr reiche Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist wird die Herrlichkeit meines Vaters offenbart
Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus
Weitere Referenzen
- → Richter 8
- → Richter 9
- → Apostelgeschichte 1,8
- → Apostelgeschichte 2,1-4
- → 3. Mose (Beschreibung des Priestergewandes)
- → 2. Samuel (David über Joabs Fehler bei der Mauer)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Prüfe die Frucht deines Lebens: Hinterfrage ehrlich, ob dein Leben gute Frucht wie Segen, Freude und Heilung hervorbringt oder ob Stolz, Hochmut, Egoismus, Gewalt und Hinterhältigkeit dein Leben prägen. Die Frucht zeigt, ob du dem wahren oder einem falschen Jesus nachfolgst.
- 2 Achte auf deine Worte und deine Zunge: Sei dir bewusst, dass du mit deinen Worten Menschen verletzen und sogar töten kannst. Vermeide lieblose Kommunikation, besonders in sozialen Medien, und nutze deine Worte stattdessen, um zu segnen und aufzubauen.
- 3 Bleibe in Jesus durch sein Wort: Lies regelmäßig die Bibel und lerne den wahren Jesus kennen. Nur durch das Bleiben in ihm und seinem Wort kannst du echte, bleibende Frucht hervorbringen und vor einem Fall durch Hochmut bewahrt werden.
- 4 Demütige dich vor Gott: Komm regelmäßig zu Jesus im Gebet, rede ehrlich mit ihm über deine Gefühle und Gedanken, und vertraue ihm. Gib dein Leben Jesus ab, anstatt aus Selbstsucht heraus zu leben.
- 5 Schütze dich und andere vor falschem Einfluss: Achte darauf, welchen Content du und besonders deine Kinder konsumieren. Prüfe Menschen und Lehren an ihrer Frucht, nicht an ihrem äußeren Erscheinungsbild, um falschen Propheten nicht nachzufolgen.
Impulse aus der Woche ab 29. Juni
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Tag 1 von 7 · 29. Juni Falscher Gottesdienst bringt keine gute Frucht
Die Geschichte von Abimelech zeigt uns drastisch, wohin falscher Gottesdienst führt. Sein Vater Gideon sagte zwar: 'Der Herr soll über euch herrschen', erschuf aber gleichzeitig einen falschen Gottesdienst mit dem goldenen Ephod. Die Menschen verfielen dem Baal-Berit, dem 'Herrn des Bundes' – ein Name, der dem wahren Gott ähnlich klingt, aber etwas völlig anderes ist. Abimelech selbst wird zur Frucht dieses falschen Gottesdienstes. In der Fabel des Jotham bringen Olivenbaum, Feigenbaum und Weinstock alle gute Früchte hervor – Symbole für Ehre, Segen und Freude. Nur der Dornenstrauch trägt keine Frucht und droht stattdessen mit Feuer. So war Abimelech: unfruchtbar und zerstörerisch. Er mordete seine 70 Brüder, herrschte mit Gewalt und brachte am Ende nur Tod. Das Resultat unseres Lebens zeigt, ob wir dem wahren Gott dienen oder einem falschen.
Richter 9
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, ob es Bereiche in deinem Leben gibt, wo du einem 'falschen Gottesdienst' nachgehst, der keine gute Frucht bringt.
Zum NachdenkenWelche 'Frucht' bringt mein Gottesdienst hervor – Segen und Freude oder Streit und Zerstörung?
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Tag 2 von 7 · 30. Juni Hochmut kommt vor dem Fall
Abimelech machte sich selbst zum König – nicht durch göttliche Berufung, sondern durch Manipulation und Gewalt. Er ging nach Sichem und fragte: 'Was wollt ihr mehr? Dass 70 Söhne über euch herrschen oder nur ein Mann? Denkt daran, ich bin euer Fleisch und Blut.' Die Menschen neigten ihr Herz ihm zu, gaben ihm Geld aus dem Götzenhaus, und er heuerte eine Schlägertruppe an, um seine 70 Brüder zu ermorden. In seinem Stolz und Hochmut erhöhte sich Abimelech selbst. Er dachte, er wisse am besten, wie man herrscht. Aber eine Gewaltherrschaft erschafft niemals Liebe – nur Angst. Sein skrupelloser Anfang führte zu einem gewaltvollen Ende. Nach nur drei Jahren sandte Gott einen Geist der Streitsucht, und Abimelech wurde von einem Mühlstein getötet, den eine Frau auf seinen Kopf warf. Selbsterhöhung und Hochmut führen immer zum Fall.
Richter 9,1-6
GebetBitte Jesus, dir zu helfen, Hochmut und Stolz in deinem Herzen zu erkennen und dich stattdessen vor ihm zu demütigen.
Zum NachdenkenGibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich mich selbst erhöhe und andere herabsetze, anstatt mich vor Gott zu demütigen?
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Tag 3 von 7 · 1. Juli Die Macht unserer Worte
Die Geschichte von Abimelech erscheint auf den ersten Blick weit von unserem Alltag entfernt. Wir werden kaum leibliche Brüder ermorden. Doch Gottes Wort warnt eindringlich: Unsere Zunge kann töten. Die Bibel sagt, die Zunge ist 'entzündet von der Hölle' und kann höllischen Schaden anrichten. Jeder Mensch hat die Fähigkeit, einen anderen Menschen mit Worten zu töten. Durch Stolz, der sich über andere erhebt. Durch Hochmut, der andere herabsetzt. Durch Hinterhältigkeit, die ein freundliches Gesicht zeigt, aber von hinten absticht. Durch psychische Gewalt, die mit Angst kontrolliert. Besonders im digitalen Zeitalter sehen wir, wie lieblos und radikal Menschen andere niedermachen – mit steigenden Selbstmordraten als tragischer Folge. Auch im Gemeindekontext kann dies geschehen, wenn ein 'christlicher Deckmantel' über Macht, Stolz und Manipulation gelegt wird. Unsere Worte haben gewaltige Kraft – zum Töten oder zum Leben geben.
Jakobus 3
GebetBitte Gott um Vergebung für verletzende Worte und um Weisheit, deine Zunge zur Ehre Gottes und zum Segen anderer zu gebrauchen.
Zum NachdenkenWie gebrauche ich meine Worte – um Menschen aufzubauen oder um sie niederzumachen?
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Tag 4 von 7 · 2. Juli An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen
Jesus warnt in der Bergpredigt: 'Hütet euch vor falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.' Wie können wir sie erkennen? Jesus gibt eine klare Antwort: 'An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln?' Genau wie in der Fabel des Jotham benutzt Jesus die gleichen Bilder: Trauben, Feigen und Dornen. Menschen können nach außen hin etwas ganz anderes zeigen, als sie innerlich sind. Die entscheidende Frage ist: Welche Frucht bringt ein Leben hervor? Wenn wir Menschen nachfolgen, die mit ihrem Leben einen falschen Jesus predigen, werden wir Feuer fangen und am Ende kommt der Tod. Wenn wir selbst mit unserem Leben einen Jesus predigen, der sich so nicht in der Bibel vorstellt, geht Feuer von uns aus, verbrennt unser Umfeld und am Ende uns selbst. Die Frucht unseres Lebens offenbart die Wahrheit.
Matthäus 7,15-20
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, ob du ihm wirklich nachfolgst oder einem falschen Bild von ihm, und führe dich zur Wahrheit seines Wortes.
Zum NachdenkenWelche Frucht bringt mein Leben hervor – entspricht sie dem Jesus der Bibel oder einem selbstgemachten Bild?
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Tag 5 von 7 · 3. Juli Jesus, der wahre Weinstock
Jesus sagt: 'Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, schneidet er ab. Eine Rebe aber, die Frucht trägt, schneidet er zurück, so reinigt er sie, damit sie noch mehr Frucht hervorbringt.' Der Weinstock war eines der Bilder in Jothams Fabel – ein Baum, der gute Frucht bringt. Jesus identifiziert sich selbst als der WAHRE Weinstock. Er allein kann durch uns hindurch bleibende, gute Frucht hervorbringen. Eine Rebe kann nicht aus sich selbst Frucht tragen – sie muss am Weinstock bleiben. 'Ohne mich', sagt Jesus, 'könnt ihr nichts tun.' Wer nicht in Jesus bleibt, wird wie die unfruchtbare Rebe weggeworfen, verdorrt und verbrannt – genau wie Abimelech, der Dornenstrauch, der Feuer brachte und selbst verbrannte. Nur durch Verbindung mit Jesus können wir wirklich Frucht bringen.
Johannes 15,1-8
GebetDanke Jesus, dass er der wahre Weinstock ist, und bitte ihn, dich zu lehren, wie du täglich in ihm bleibst.
Zum NachdenkenBleibe ich wirklich in Jesus, oder versuche ich, aus eigener Kraft gute Frucht hervorzubringen?
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Tag 6 von 7 · 4. Juli Bleib in seinem Wort
Jesus sagt: 'Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt. Eure Bitte wird erfüllt werden.' Viele Christen kämpfen mit dem Gebet: 'Ich kann nicht beten. Was soll ich sagen? Mir geht es so schlecht.' Es gibt keine Instant-Lösung, aber Jesus gibt uns einen klaren Weg: Bleib in mir. Wie bleibt man in Jesus? Durch sein Wort. Lies die Bibel. Nur dort lernst du den wahren Jesus kennen – nicht einen selbstgemachten Jesus, sondern wie er sich selbst offenbart. Jesus sagt: 'Ihr seid schon rein aufgrund des Wortes, das ich euch verkündet habe.' Rede mit Jesus wie mit einem Freund. Sag ihm, was du denkst, fühlst, wie es dir geht. Er weiß es bereits, aber im Gespräch mit ihm und in seinem Wort wirst du ihn kennenlernen. Das ist Demut – zu sagen: 'Jesus, ich möchte dir vertrauen' und dann sein Wort zu lesen.
Johannes 15,7
GebetBitte Jesus um Hunger nach seinem Wort und um die Disziplin, täglich Zeit mit ihm und der Bibel zu verbringen.
Zum NachdenkenWie viel Zeit verbringe ich täglich in Gottes Wort, um Jesus wirklich kennenzulernen?
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Tag 7 von 7 · 5. Juli Demütige dich vor Gott
Nur ein Leben mit dem wahren Jesus bringt bleibende Frucht. Wenn du dein Leben Jesus hingibst, wirst du davor bewahrt, dass Hochmut in dir zu hoch wird und du zu Fall kommst. Das ist die entscheidende Lektion aus Abimelechs Geschichte: 'Hochmut kommt vor dem Fall.' Du darfst dich zu Gott wenden. Du darfst dich vor ihm demütigen. Das Schöne ist: Gott nimmt dich immer, zu jeder Zeit an, wenn wir es aus reinem Herzen vor ihm tun. Demut bedeutet nicht Schwäche, sondern die Erkenntnis, dass wir ohne Jesus nichts tun können – dass alle gute Frucht, alle Gaben, alle Kraft von ihm kommen. Gib dein Leben dem Herrn der Welt. Vertraue ihm. Bleib in seinem Wort. Lass ihn durch dich hindurch wirken. Dann wird dein Leben nicht wie der Dornenstrauch sein, der Feuer bringt und selbst verbrennt, sondern wie der Weinstock, Olivenbaum und Feigenbaum – voller Frucht, die Segen, Freude und Leben bringt.
Jakobus 4,10
GebetGib Jesus heute neu dein Leben und bitte ihn, durch dich hindurch Frucht zu wirken, die bleibt – zur Ehre Gottes und zum Segen deiner Mitmenschen.
Zum NachdenkenBin ich bereit, mich heute neu vor Gott zu demütigen und ihm mein ganzes Leben anzuvertrauen?