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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Empfangene Gnade weitergeben

Aus der Predigt „28.10.2026 / Bibel- und Gebetsabend“ vom 28. Oktober

Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?' Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.

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Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?' Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.

2. Samuel 9,7-8
Gebet

Danke Gott für seine Barmherzigkeit in deinem Leben und bitte ihn, dir zu zeigen, wem du heute Güte erweisen kannst.

Zum Nachdenken

Welche Gnade hast du von Gott empfangen, die du heute an einen anderen Menschen weitergeben kannst?

Aufnahme vom 22. April 2026

Predigt

22.04.2026 / Bibel- und Gebetsabend

Mittwoch, 22. April 2026
Epheser 2,4-10
Kernaussage

Paulus ruft die Gläubigen auf, als neue Menschen in Christus weise zu leben, indem sie sorgfältig auf ihren Wandel achten, vom Heiligen Geist erfüllt werden und für Gottes Reich leben statt für sich selbst. Ein weises Leben zeigt sich in Gehorsam gegenüber Gottes Willen, in der Hingabe an sein Reich und darin, dass man sich vom Heiligen Geist leiten lässt, was sich in Anbetung, Dankbarkeit und gegenseitigem Dienen ausdrückt.

In dieser Predigt über Epheser 5,15-21 ruft der Prediger die Gemeinde auf, ein weises Leben zu führen, das von Gottes Geist erfüllt ist. Er erklärt, dass wahre Weisheit nicht nach weltlichen Maßstäben gemessen wird, sondern darin besteht, für Gottes Reich zu leben und seinen Willen zu tun. Die Predigt betont, dass Gläubige ihre Zeit bewusst auskaufen sollen, um Gottes Willen zu erfüllen, indem sie sein Wort studieren und befolgen. Der Fokus liegt darauf, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein, was sich durch Lobpreis, Dankbarkeit und gegenseitige Unterordnung zeigt. Der Prediger fordert die Gemeinde heraus, ehrlich zu prüfen, wie sie leben und ob sie wirklich für Gottes Reich oder für ihr eigenes Reich leben. Er erklärt, dass vom Geist erfüllt zu sein bedeutet, dass der Heilige Geist unser ganzes Leben bestimmt und uns Jesus ähnlicher macht. Dies zeigt sich praktisch durch gemeinsames Singen, gegenseitiges Ermutigen mit geistlichen Liedern, beständige Dankbarkeit für alles und Bereitschaft, einander in Gottesfurcht zu dienen. Nach der Predigt folgt eine ausführliche Gebetszeit mit besonderem Fokus auf den musikalischen Dienst in der Gemeinde.
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In dieser Predigt über Epheser 5,15-21 ruft der Prediger die Gemeinde auf, ein weises Leben zu führen, das von Gottes Geist erfüllt ist. Er erklärt, dass wahre Weisheit nicht nach weltlichen Maßstäben gemessen wird, sondern darin besteht, für Gottes Reich zu leben und seinen Willen zu tun. Die Predigt betont, dass Gläubige ihre Zeit bewusst auskaufen sollen, um Gottes Willen zu erfüllen, indem sie sein Wort studieren und befolgen. Der Fokus liegt darauf, vom Heiligen Geist erfüllt zu sein, was sich durch Lobpreis, Dankbarkeit und gegenseitige Unterordnung zeigt. Der Prediger fordert die Gemeinde heraus, ehrlich zu prüfen, wie sie leben und ob sie wirklich für Gottes Reich oder für ihr eigenes Reich leben. Er erklärt, dass vom Geist erfüllt zu sein bedeutet, dass der Heilige Geist unser ganzes Leben bestimmt und uns Jesus ähnlicher macht. Dies zeigt sich praktisch durch gemeinsames Singen, gegenseitiges Ermutigen mit geistlichen Liedern, beständige Dankbarkeit für alles und Bereitschaft, einander in Gottesfurcht zu dienen. Nach der Predigt folgt eine ausführliche Gebetszeit mit besonderem Fokus auf den musikalischen Dienst in der Gemeinde.

Hauptthemen (6)

1. Identität als geliebte Kinder Gottes

  • • Gläubige waren einst Finsternis, sind jetzt aber Licht in dem Herrn
  • • Sie sind geliebte Kinder Gottes und sollen ihrem Vater nachahmen
  • • Sie sind Gottes Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken
  • • Als Kinder des Lichts repräsentieren sie Christus in dieser Welt

2. Weises versus unweises Leben

  • • Ein weises Leben ist ein Leben für das Reich Gottes mit Ewigkeitswert
  • • Ein unweises Leben dreht sich um die Dinge dieser Erde und das Hier und Jetzt
  • • Weisheit bedeutet, danach zu fragen, was Gott will, es zu erkennen und zu tun
  • • Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit
  • • Gottes Weisheit ist oft das Gegenteil von weltlicher Weisheit

3. Die Zeit auskaufen

  • • Die Tage sind böse, aber es ist auch eine Zeit der Gnade
  • • Gläubige sollen die Zeit bewusst nutzen, um Gottes Willen zu tun
  • • Sie sollen helle Lichter sein und Menschen Jesus bringen
  • • Die Zeit ist endlich und sollte effektiv aus Gottes Sicht genutzt werden
  • • Es geht darum, Gottes Reich zu bauen statt das eigene Reich

4. Den Willen des Herrn verstehen

  • • Gläubige sollen nicht unverständlich sein, sondern verständlich, was der Wille des Herrn ist
  • • Gottes Wort ist die Karte, die durch die Gefahren des Lebens navigiert
  • • Es erfordert Arbeit, in Gottes Wort zu lesen und zu forschen
  • • Gottes Wille ist kein Geheimnis, sondern in seinem Wort offenbart
  • • Verständig sein bedeutet auch, den Willen Gottes zu tun, nicht nur intellektuell zu wissen

5. Voll vom Heiligen Geist sein

  • • Gläubige sollen sich nicht berauschen, sondern voll Geistes werden
  • • Seit der Bekehrung lebt der Heilige Geist in Gläubigen
  • • Voll vom Geist zu sein bedeutet, dass der Geist das ganze Leben erfüllt und beherrscht
  • • Es ist eine beständige Aufforderung, sich dem Heiligen Geist hinzugeben
  • • Erfülltsein mit dem Heiligen Geist ist gleichzusetzen mit dem Vollsein vom Wort Gottes
  • • Der Heilige Geist gestaltet Gläubige in Jesu Bild um und bringt die Früchte des Geistes hervor

6. Merkmale eines vom Geist erfüllten Lebens

  • • Zueinander reden mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern
  • • Singen und Spielen dem Herrn im Herzen - echte Anbetung kommt aus dem Herzen
  • • Allezeit Gott dem Vater Dank sagen für alles im Namen Jesu
  • • Dankbarkeit auch für Schwierigkeiten zeigt Vertrauen auf Gott
  • • Sich einander unterordnen in der Furcht Gottes - anderen dienen wie Jesus diente

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Epheser 2,4-10

Gott aber, der Reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren, durch die Übertretungen mit dem Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr errettet und hat uns mit auferweckt und mit versetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus, damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Epheser 5,1-2

Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder. Wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat, als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott.

Epheser 5,8

Denn ihr wart einst Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn, wandelt als Kinder des Lichts.

Epheser 5,10

Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist.

Epheser 5,15-21

Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt. Nicht als Unweise, sondern als Weise. Und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. Darum seid nicht unverständlich, sondern seid verständlich, was der Wille des Herrn ist. Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes. Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern. Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen. Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus. Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.

Lukas 12,16-21

Das Feld eines reichen Mannes hatte viel Frucht getragen. Und er überlegte bei sich selbst und sprach, Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? Und er sprach, Das will ich tun. Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen. Und ich will darin alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter aufspeichern. Und will zu meiner Seele sagen, Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre. Habe nun Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes. Aber Gott sprach zu ihm, du Narr. In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern und wem wird gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.

Sprüche 9,10

Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht.

Jakobus 3,13-18

Wer von euch ist denn weise und verständig? Er soll das durch seinen Lebenswandel zeigen, und zwar in der Bescheidenheit, die aus der Weisheit kommt. Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Streitsucht in euch habt, dann rühmt euch nicht und verdreht nicht die Wahrheit. Solch eine Weisheit kommt nicht von Gott. Sie ist irdisch, sinnlich und teuflisch. Wo nämlich Eifersucht und Egoismus herrschen, gibt es Unfrieden und jede Art von Gemeinheit. Dagegen ist die Weisheit von oben erst einmal rein, dann friedfertig, gütig und nachgiebig. Sie ist voller Erbarmen und guter Früchte, unparteiisch und ohne Heuchelei.

Kolosser 4,5-6

Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb der Gemeinde sind, und kauft die Zeit aus. Euer Wort sei alle Zeit in Gnade mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt.

Kolosser 3,16-18

Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen, in aller Weisheit. Lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in euren Herzen. Und was immer ihr tut, in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dank Gott dem Vater durch ihn.

Epheser 1,3

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.

Epheser 1,13-14

In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium, eure Errettung gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterfand unseres Erbes ist, bis zur Erlösung des Eigentums zum Lob seiner Herrlichkeit.

Epheser 4,30

Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung.

Philipper 2,5-8

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie ein Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Römer 8,32

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken.

Weitere Referenzen

  • → Psalm 119
  • → Galater 5 (Früchte des Geistes)

Praktische Anwendung (8)

  • 1 Sorgfältig den eigenen Wandel prüfen: Regelmäßig innehalten und reflektieren, wie man lebt. Sich bewusst machen, dass es nicht egal ist, wie man als Christ lebt, da man Christus in dieser Welt repräsentiert.
  • 2 Für Gottes Reich leben statt für das eigene Reich: Sich die Frage stellen: Worin investiere ich? Lebe ich für mein Reich oder für Gottes Reich? Bewusst Entscheidungen treffen, die Ewigkeitswert haben.
  • 3 Die Zeit auskaufen: Die begrenzte Zeit bewusst nutzen, um Gottes Willen zu tun, anderen zu dienen, Licht zu sein und Gottes Reich zu bauen, anstatt nur für sich selbst zu leben.
  • 4 Zeit im Wort Gottes verbringen: Regelmäßig in der Bibel lesen und forschen, um Gottes Willen zu verstehen und zu erkennen. Gottes Wort als Navigationshilfe durchs Leben nutzen.
  • 5 Sich vom Heiligen Geist erfüllen lassen: Sich Gott ganz hingeben, ihm gehorsam sein und die Beziehung mit ihm leben. Dem Heiligen Geist Raum geben, das ganze Leben zu beherrschen und zu beeinflussen.
  • 6 Gott anbeten mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern: Aus dem Herzen heraus Gott singen und ihn anbeten. Andere ermutigen, auch Gott anzubeten, indem man zueinander mit geistlichen Liedern redet.
  • 7 Allezeit für alles danken: Gott Dank sagen für alles, auch für Schwierigkeiten, als Ausdruck des Vertrauens auf Gottes Souveränität und Güte. Zunächst als Gehorsamsschritt, woraus dann Dankbarkeit folgt.
  • 8 Einander dienen und sich unterordnen: Sich einander in der Furcht Gottes unterordnen, andere höher achten als sich selbst und ihnen dienen, wie Jesus es vorgelebt hat.

Impulse aus der Woche ab 23. April

  1. Tag 1 von 7 · 23. April Weise leben für Gottes Reich

    Paulus ruft uns auf: 'Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt. Nicht als Unweise, sondern als Weise.' Aber was bedeutet es, weise zu leben? In der Welt gilt oft als weise, wer Karriere macht, Sicherheit aufbaut und für sich selbst vorsorgt. Doch Gottes Weisheit ist radikal anders. Jesus erzählt von einem reichen Mann, dessen Ernte so groß war, dass er größere Scheunen bauen wollte, um alles zu speichern. Er dachte, er könne nun in Ruhe leben und genießen. Doch Gott nannte ihn einen Narren, denn in derselben Nacht starb er. Ein weises Leben ist nicht eines, das für das Hier und Jetzt lebt, sondern eines, das für Gottes Reich investiert. 'Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse', sagt Paulus. Die entscheidende Frage lautet: Lebst du für dein eigenes Reich oder für Gottes Reich? Wahre Weisheit beginnt mit der Ehrfurcht vor Gott und zeigt sich darin, dass wir unsere begrenzte Zeit bewusst für das einsetzen, was Ewigkeitswert hat.

    Epheser 5,15-16

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du deine Prioritäten neu ausrichten musst, um weise für sein Reich zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wofür investierst du deine Zeit und Energie – für dein eigenes Reich oder für Gottes Reich?

  2. Tag 2 von 7 · 24. April Gottes Willen verstehen

    Paulus fordert uns auf: 'Darum seid nicht unverständlich, sondern seid verständlich, was der Wille des Herrn ist.' Oft behandeln wir Gottes Willen wie ein Geheimnis, das wir erst entschlüsseln müssen. Dabei hat Gott uns in seinem Wort bereits klar gemacht, was er von uns will. Das Leben wurde einmal verglichen mit einem Tappen in der Dunkelheit auf einem Minenfeld – überall lauern Gefahren und Versuchungen. Doch Gott hat uns die Karte gegeben, um sicher durch dieses Minenfeld zu navigieren: sein Wort. In Psalm 119 heißt es: 'Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.' Gottes Willen zu verstehen erfordert, dass wir Zeit in seinem Wort verbringen, darin forschen und es befolgen. Es geht nicht nur um intellektuelles Wissen, sondern um praktischen Gehorsam. Der Epheserbrief ist voll von klaren Anweisungen darüber, wie Gott möchte, dass wir leben. Die Frage ist: Nehmen wir uns die Zeit, diese Karte täglich zu studieren?

    Epheser 5,17

    Gebet

    Bitte Gott um Hunger nach seinem Wort und um die Disziplin, täglich darin zu lesen und danach zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wie viel Zeit investierst du täglich, um Gottes Willen durch sein Wort zu verstehen?

  3. Tag 3 von 7 · 25. April Voll vom Heiligen Geist

    'Berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.' Paulus stellt hier einen starken Kontrast auf. Während Alkohol uns beherrscht und die Kontrolle übernimmt, soll der Heilige Geist unser ganzes Leben erfüllen und bestimmen. Seit unserer Bekehrung lebt der Heilige Geist in uns – wir sind versiegelt mit ihm. Doch voll vom Geist zu sein bedeutet mehr: Es bedeutet, dass der Geist uns völlig beherrscht, wie der Wind ein Segel erfüllt und antreibt. Der Heilige Geist soll unsere Gedanken, Wünsche, Worte, Taten und Gefühle vollständig beeinflussen. Interessant ist, dass Paulus in Kolosser 3 schreibt: 'Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen.' Das Erfülltsein mit dem Heiligen Geist ist gleichzusetzen mit dem Vollsein vom Wort Gottes. Wenn wir Gottes Wort in uns wohnen lassen, es lesen und befolgen, wirkt der Heilige Geist in unserem Leben und macht uns Jesus ähnlicher.

    Epheser 5,18

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, jeden Bereich deines Lebens zu erfüllen und dich Jesus ähnlicher zu machen.

    Zum Nachdenken

    Beherrscht der Heilige Geist dein Leben, oder gibt es Bereiche, die du ihm nicht übergeben hast?

  4. Tag 4 von 7 · 26. April Ein Herz voller Lobpreis

    'Redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern. Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen.' Ein Leben, das vom Heiligen Geist erfüllt ist, sprudelt über im Lob Gottes. Wenn unser Herz voll ist von Gott und seiner Schönheit, können wir gar nicht anders, als von ihm zu reden und zu singen. Dabei geht es nicht primär um die Musik selbst, sondern um das Herz, das Gott anbetet. Die Anbetung ist der Antrieb für die Musik, nicht umgekehrt. Paulus nennt hier verschiedene Formen: Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder – er betont die Vielfalt der Anbetung. Bemerkenswert ist, dass dieser Vers zwei Ebenen hat: die äußerliche ('redet zueinander') und die innerliche ('singt dem Herrn in eurem Herzen'). Wenn wir Gott anbeten und gemeinsam singen, ermutigen wir einander gegenseitig, den Fokus auf Gott zu richten. Unser gemeinsamer Gesang dient nicht nur Gott, sondern auch unseren Geschwistern zur Erbauung.

    Epheser 5,19

    Gebet

    Danke Gott für seine Größe und Güte. Bitte ihn, dein Herz mit echter Anbetung zu erfüllen.

    Zum Nachdenken

    Singst du von Herzen Gott zur Ehre, oder ist Lobpreis für dich nur Routine geworden?

  5. Tag 5 von 7 · 27. April Allezeit dankbar – für alles

    'Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus.' Diese Aufforderung ist herausfordernd. Paulus sagt wirklich 'für alles' – auch für Schwierigkeiten und Leid. Wie kann das möglich sein? Nur im bewussten Vertrauen auf Gott. Gott danke zu sagen, auch für Schwierigkeiten, zeigt unser Vertrauen in sein Wesen. Gott ist souverän, er hat alles unter Kontrolle, und alles, was passiert, dient zu unserem Guten. Seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Beachte die Formulierung: 'Sagt Dank.' Oft ist Dankbarkeit zunächst ein Gehorsamsschritt. Wenn wir in Not oder Leid sind, sind wir aufgefordert, Gott zu danken – die Dankbarkeit als Gefühl kommt dann als Resultat. In Christus sind wir gesegnet 'mit jedem geistlichen Segen'. Gott hat uns auserwählt, erlöst, begnadigt und mit dem Heiligen Geist versiegelt. Deshalb dürfen wir allezeit für alles dankbar sein, denn Gott ist gut, auch im Leid.

    Epheser 5,20

    Gebet

    Danke Gott konkret für drei schwierige Situationen in deinem Leben und vertraue darauf, dass er alles zum Guten lenkt.

    Zum Nachdenken

    Gibt es Bereiche in deinem Leben, für die du Gott noch nicht gedankt hast, obwohl er dich auffordert, für alles zu danken?

  6. Tag 6 von 7 · 28. April Einander dienen in Demut

    'Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.' Jemand, der voll vom Geist ist, zeichnet sich durch Unterordnung und Gehorsam aus. Dies widerspricht völlig dem Denken unserer Zeit, die Selbstverwirklichung und persönliche Rechte in den Vordergrund stellt. Sich einander unterzuordnen bedeutet nicht: 'Ich bin höher als du', sondern: 'Ich bin dein Diener. Ich diene dir.' Wir sind aufgerufen, den anderen höher zu achten als uns selbst. Das Vorbild ist Jesus selbst. In Philipper 2 heißt es, dass Jesus, 'als er in der Gestalt Gottes war', sich selbst entäußerte, Knechtsgestalt annahm und gehorsam wurde bis zum Tod am Kreuz. Davor steht: 'Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.' Jesus, der Gott ist, kam auf diese Erde, erniedrigte sich und starb für uns. Wenn wir voll vom Heiligen Geist sind, sind wir Jesus ähnlich – und dann dienen wir. Diese Haltung zeigt sich in allen Beziehungen: in der Ehe, Familie und am Arbeitsplatz.

    Epheser 5,21

    Gebet

    Bitte Jesus, dir seine dienende Haltung zu schenken und zeige dir konkrete Wege, wie du anderen heute dienen kannst.

    Zum Nachdenken

    In welchen Beziehungen fällt es dir schwer, dich unterzuordnen und zu dienen? Warum?

  7. Tag 7 von 7 · 29. April Lebe nicht vergeblich – leuchte hell

    Als Kinder Gottes haben wir eine herrliche Identität: 'Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben... Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.' Wir leben in bösen Tagen – eine dunkle Zeit voller Sünde und Verführung. Doch diese Zeit ist auch eine Gnadenzeit. Und wir dürfen in dieser dunklen Welt hell leuchten und den Menschen Jesus bringen. Jim Elliot, der als Missionar für Christus starb, sagte einmal: 'Der ist kein Tor, der aufgibt, was er nicht behalten kann, auf das er gewinnt, was er nicht verlieren kann.' Die entscheidende Frage zum Abschluss dieser Woche lautet: Lebe ich weise? Lebe ich nach Gottes Willen? Bin ich voll Geistes, voll von seinem Wort? Ist mein Alltag erfüllt mit Gott? Singe ich von Herzen? Bin ich dankbar? Ordne ich mich unter? Lasst uns unser Leben nicht verschwenden, sondern voll des Geistes für Gott und sein Reich leben.

    Epheser 2,8-10

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, dein Leben bewusst für sein Reich einzusetzen und nicht vergeblich zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wenn dein Leben heute zu Ende ginge – würdest du sagen, dass du für Gottes Reich gelebt hast?