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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Empfangene Gnade weitergeben

Aus der Predigt „28.10.2026 / Bibel- und Gebetsabend“ vom 28. Oktober

Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?' Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.

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Mephiboseth war lahm an beiden Füßen und lebte in Lodebar – einem Ort, dessen Name 'keine Weide' oder 'fruchtloses Land' bedeutet. Er war verkauft, trostlos, ohne Hoffnung. Als David ihn suchte und ihm Gnade erwies, reagierte Mephiboseth mit Demut: 'Wer bin ich, dein Knecht, dass du dich wendest zu einem toten Hund, wie ich einer bin?' Diese Geschichte ist ein kraftvolles Bild für Gottes Gnade uns gegenüber. Auch wir waren geistlich lahm, ohne Hoffnung und verloren. Doch Gott streckte uns seine liebende Hand entgegen. David hatte selbst Gottes Güte erfahren und gab sie weiter. Wo hat David gelernt, so barmherzig zu sein? In der Nähe Gottes. Psalm 23 zeigt, wie er die Gemeinschaft mit Gott erlebte: 'Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.' Wenn es dir gut geht, vergiss nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Gott war freundlich zu dir – sei auch du freundlich zu anderen.

2. Samuel 9,7-8
Gebet

Danke Gott für seine Barmherzigkeit in deinem Leben und bitte ihn, dir zu zeigen, wem du heute Güte erweisen kannst.

Zum Nachdenken

Welche Gnade hast du von Gott empfangen, die du heute an einen anderen Menschen weitergeben kannst?

Aufnahme vom 26. April 2026

Predigt

26.04.2026 | Gottesdienst

Sonntag, 26. April 2026
Epheser 4,1-3
Kernaussage

Die Gemeinde ist durch Jesus Christus zur Einheit berufen und mit reichlichen Gaben beschenkt. Wahre Einheit entsteht, wenn Christen aus Dankbarkeit für Gottes Liebe in Demut einander dienen, nach dem Vorbild Jesu Christi, der sich selbst entäußerte und gehorsam wurde bis zum Tod am Kreuz.

Dieser Gottesdienst der Evangeliumschristengemeinde Bernberg behandelt das Thema 'Liebe geben, Einheit leben' anhand von Philipper 2,1-11. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer ausführlichen Predigt von Jonas Löwen, der die Gemeinde daran erinnert, dass Christen durch Jesus Christus vereint sind und eine Berufung zur Einheit haben. Die Predigt betont, dass Gott die Gemeinde reich beschenkt hat durch Ermahnung in Christus, Zuspruch der Liebe, Gemeinschaft des Geistes sowie Herzlichkeit und Erbarmen. Auf dieser Grundlage sind Christen berufen, eines Sinnes zu sein, gleiche Liebe zu haben, einmütig zu sein und auf das eine - Jesus Christus - bedacht zu sein. Der Schlüssel zur Einheit liegt in der Demut nach dem Vorbild Jesu, der sich selbst erniedrigte und gehorsam bis zum Tod am Kreuz wurde. Die Predigt verwendet praktische Beispiele wie die Ameisen, die in perfekter Einheit zusammenarbeiten, und einen dankbaren Jungen, der über eine Straße hüpfte, um die Wichtigkeit von Dankbarkeit und praktischer Umsetzung zu verdeutlichen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgemeinschaft, weiteren Anbetungsliedern und praktischen Ankündigungen für kommende Gemeindeveranstaltungen, einschließlich Glaubenskursen, Bibel- und Gebetsabend sowie einer Kinderfreizeit. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Einheit in der Gemeinde nur durch Jesus Christus möglich ist und sich in praktischer Liebe und Demut im Alltag zeigen muss.
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Dieser Gottesdienst der Evangeliumschristengemeinde Bernberg behandelt das Thema 'Liebe geben, Einheit leben' anhand von Philipper 2,1-11. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer ausführlichen Predigt von Jonas Löwen, der die Gemeinde daran erinnert, dass Christen durch Jesus Christus vereint sind und eine Berufung zur Einheit haben. Die Predigt betont, dass Gott die Gemeinde reich beschenkt hat durch Ermahnung in Christus, Zuspruch der Liebe, Gemeinschaft des Geistes sowie Herzlichkeit und Erbarmen. Auf dieser Grundlage sind Christen berufen, eines Sinnes zu sein, gleiche Liebe zu haben, einmütig zu sein und auf das eine - Jesus Christus - bedacht zu sein. Der Schlüssel zur Einheit liegt in der Demut nach dem Vorbild Jesu, der sich selbst erniedrigte und gehorsam bis zum Tod am Kreuz wurde. Die Predigt verwendet praktische Beispiele wie die Ameisen, die in perfekter Einheit zusammenarbeiten, und einen dankbaren Jungen, der über eine Straße hüpfte, um die Wichtigkeit von Dankbarkeit und praktischer Umsetzung zu verdeutlichen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgemeinschaft, weiteren Anbetungsliedern und praktischen Ankündigungen für kommende Gemeindeveranstaltungen, einschließlich Glaubenskursen, Bibel- und Gebetsabend sowie einer Kinderfreizeit. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Einheit in der Gemeinde nur durch Jesus Christus möglich ist und sich in praktischer Liebe und Demut im Alltag zeigen muss.

Hauptthemen (3)

1. Wir sind beschenkt

  • • Gott hat der Gemeinde vier Geschenke gegeben: Ermahnung in Christus, Zuspruch der Liebe, Gemeinschaft des Geistes, Herzlichkeit und Erbarmen
  • • Jesus Christus ist der Magnet, der alle Gläubigen zu sich und damit zueinander zieht
  • • Die Gemeinde ist keine Organisation sondern eine Familie - alle sind Kinder desselben Vaters
  • • Durch den Heiligen Geist sind Christen fest versiegelt zum ewigen Leben und miteinander verbunden
  • • Dankbarkeit für Gottes Geschenke sollte in unserem Leben praktisch sichtbar werden

2. Wir sind berufen

  • • Paulus fordert zur Einheit auf: eines Sinnes sein, gleiche Liebe haben, einmütig sein, auf das eine bedacht sein
  • • Eines Sinnes sein bedeutet, in den grundlegenden Wahrheiten des Evangeliums einheitlich zu glauben
  • • Gleiche Liebe gilt jedem in der Gemeinde gleich, nicht nur dem eigenen Freundeskreis
  • • Einmütig sein bedeutet 'zusammengeseelt' - durch Gottes Geist zu einer Seele gemacht
  • • Das Ziel der Gemeinde ist es, Christus immer mehr zu erkennen, ihn zu ehren und die Ewigkeit mit ihm zu verbringen

3. Wir sind befähigt

  • • Einheit wird nur durch Demut erreicht - nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz tun
  • • Demut bedeutet 'Niedrigkeitsgesinnung' - den anderen höher achten als sich selbst
  • • Jesus Christus ist das perfekte Vorbild in Demut: Er entäußerte sich selbst, nahm Knechtsgestalt an und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz
  • • Wer sich heute demütigt und Jesus unterordnet, wird von ihm in Ewigkeit erhöht und verherrlicht werden
  • • Die Einheit der Gemeinde soll Jesus Christus sichtbar machen: 'Daran wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt'

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Epheser 4,1-3

Ich ermahne euch nun, ich der Gefangenen im Herrn, wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid. Mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander in Liebe ertragend. Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.

Philipper 2,1

Gibt es nun bei euch Ermahnung in Christus? Gibt es Zuspruch der Liebe? Gibt es Gemeinschaft des Geistes? Gibt es Herzlichkeit und Erbarmen?

Philipper 2,2

So macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf das eine bedacht seid.

Apostelgeschichte 2,44-46

Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens.

Philipper 3,8-11

Ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessen Willen ich alles eingebüßt habe und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange.

Philipper 2,3-4

Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des Anderen.

Philipper 2,5-11

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. Der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner Erscheinung als ein Mensch erfunden erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen, derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

1. Timotheus 1,15

Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der Größte bin.

Johannes 13,35

Daran wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 17
  • → Römer 3,12

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Dankbarkeit praktisch zeigen: Erkenne und schätze die Geschenke Gottes (Ermahnung in Christus, Zuspruch der Liebe, Gemeinschaft des Geistes, Herzlichkeit und Erbarmen) und lasse diese Dankbarkeit in deinem Leben sichtbar werden durch konkrete Taten der Liebe.
  • 2 Gleiche Liebe für alle leben: Gib jedem Gemeindemitglied die gleiche Liebe, nicht nur deinem Freundeskreis oder deiner Familie. Jesus hat uns zuerst geliebt, obwohl wir seine Feinde waren - so sollen wir auch andere lieben.
  • 3 Selbstsucht und Ehrgeiz ablegen: Stelle deine persönlichen Ziele, deinen Erfolg und dein Ansehen hinten an. Frage dich: Wozu komme ich in die Gemeinde? Geht es mir um Anerkennung oder um Gottes Ehre?
  • 4 Andere höher achten als sich selbst: Praktiziere Demut, indem du den anderen höher achtest als dich selbst. Schaue nicht nur auf das Deine, sondern auf die Bedürfnisse der anderen und diene ihnen aktiv.
  • 5 Frieden schließen und vergeben: Überlege, mit wem du heute Frieden schließen musst, wem du vergeben musst (auch wenn die Person es nicht verdient hat) und wem du heute dienen kannst - nach dem Vorbild Jesu.
  • 6 Gemeinschaft aktiv suchen: Investiere Zeit und Kraft in die Gemeinschaft mit anderen Christen. Sei gastfreundlich, ermutige einander, weise einander auf Jesus hin und bete füreinander.

Impulse aus der Woche ab 27. April

  1. Tag 1 von 7 · 27. April Reich beschenkt durch Christus

    Paulus beginnt seine Ermahnung zur Einheit, indem er uns an die gewaltigen Geschenke erinnert, die Gott seiner Gemeinde gegeben hat: Ermahnung in Christus, Zuspruch der Liebe, Gemeinschaft des Geistes sowie Herzlichkeit und Erbarmen. Diese vier Geschenke sind keine Möglichkeiten, sondern Fakten – Realitäten für jedes Kind Gottes. Jesus Christus ist wie ein starker Magnet, der Metallspäne anzieht. Wir werden nicht primär zueinander gezogen, sondern alle gemeinsam zu ihm. Und gerade dadurch entsteht echte Einheit. Gott liebt dich so sehr, dass er bereit war, sein eigenes Leben für dich zu geben. Er lebt durch seinen Heiligen Geist in dir. Diese Geschenke übersteigen alles, was wir verdient haben. Die Frage ist: Wie reagierst du auf diese Geschenke? Siehst du sie als selbstverständlich an, oder hüpfst du vor Dankbarkeit wie der kleine Junge über die Straße? Wahre Dankbarkeit wird in unserem Leben sichtbar – in unserer Liebe zueinander und in unserer Einheit als Gemeinde.

    Philipper 2,1

    Gebet

    Danke Gott für die Geschenke, die er dir gemacht hat, und bitte ihn, dir zu helfen, aus echter Dankbarkeit zu leben.

    Zum Nachdenken

    Welches der vier Geschenke Gottes (Ermahnung in Christus, Zuspruch der Liebe, Gemeinschaft des Geistes, Herzlichkeit und Erbarmen) berührt dich heute am meisten, und wie kannst du deine Dankbarkeit dafür praktisch zeigen?

  2. Tag 2 von 7 · 28. April Berufen zur Einheit

    Paulus schreibt: 'So macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf das eine bedacht seid.' Selbst die vorbildliche Gemeinde in Philippi hatte mit Einheit zu kämpfen. Das zeigt uns: Jede Gemeinde steht in dieser Herausforderung. Aber es ist auch eine Warnung – der Feind weiß genau, dass er uns hier angreifen kann. Gott hat uns zu vier konkreten Reaktionen berufen: Wir sollen eines Sinnes sein (dasselbe Denken haben), gleiche Liebe haben (jedem die gleiche Liebe geben), einmütig sein (zusammengeseelt) und auf das eine bedacht sein (gemeinsam auf Jesus ausgerichtet). Das Fundament dieser Einheit ist die biblische Wahrheit des Evangeliums. Wir müssen uns einig sein über die erstrangigen Lehren: Gottes Liebe, die Trennung durch Sünde, die Erlösung durch Jesus Christus. Diese Berufung ist kein frommer Wunsch, sondern Gottes klare Erwartung an seine Kinder. Einheit bedeutet nicht Gleichheit, aber Einheit in den grundlegenden Wahrheiten.

    Philipper 2,2

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du zur Einheit in deiner Gemeinde beitragen kannst, und um Weisheit, biblische Wahrheit von persönlichen Meinungen zu unterscheiden.

    Zum Nachdenken

    In welchem Bereich fällt es dir schwer, 'eines Sinnes' mit anderen Christen zu sein, und wie könntest du dort mehr Einheit leben?

  3. Tag 3 von 7 · 29. April Gleiche Liebe für alle

    Aus dem Evangelium fließt Liebe. Wer Gottes Geschenke wirklich empfangen hat, gibt Liebe weiter – und zwar jedem gleich. Nicht nur denen mit deinem Nachnamen, nicht nur denen in deinem Alter oder Freundeskreis, nicht nur denen, die dich sowieso lieben. Jesus hat uns geliebt bis zum Tod, obwohl wir nicht in seinem Freundeskreis waren und ständig tun, was ihm nicht gefällt. Die Gemeinde Gottes ist kein abgehobener Yachtclub, sondern ein Obdachlosenheim. Wir waren alle verloren und wurden alle aufgenommen. Wir alle sind gerettete Sünder. Wer bist du, dass ein anderes geliebtes Kind Gottes deine Liebe nicht verdient hätte? In Apostelgeschichte 2 sehen wir, wie die ersten Christen einmütig waren: Sie verkauften Besitztümer, um Bedürftigen zu helfen, trafen sich täglich und praktizierten Gastfreundschaft. Wo Einmütigkeit herrscht, opfert man sich gerne für andere auf. Wie sieht das in deinem Leben aus? Ist deine geistliche Familie dir genauso wichtig wie deine leibliche?

    Philipper 2,2

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, jeden Menschen in deiner Gemeinde mit der gleichen Liebe zu lieben, mit der er dich geliebt hat.

    Zum Nachdenken

    Gibt es jemanden in deiner Gemeinde, dem du weniger Liebe gibst als anderen, und was könnte ein konkreter Schritt sein, diese Person höher zu achten?

  4. Tag 4 von 7 · 30. April Auf das eine bedacht

    Was ist das Ziel der Gemeinde? Paulus macht es deutlich: 'Ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessen Willen ich alles eingebüßt habe ... um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung.' Das Ziel der Gemeinde ist es, Christus immer mehr zu erkennen, ihn zu ehren und die Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Dieses Ziel verfolgt die Gemeinde in allem, was sie tut. Und dafür brauchen wir einander. Wir müssen uns gegenseitig auf Jesus hinweisen und helfen, nah an seinem Wort zu bleiben. Wir müssen einander ermutigen, unsere Gaben zu entdecken und zu seiner Ehre einzusetzen. Wir müssen uns gegenseitig korrigieren, wenn wir vom Weg abkommen, und füreinander beten. Wer Gott dankbar ist, hört auf sein Wort. Wer auf Gottes Wort hört, gibt Liebe weiter. Wer Liebe weitergibt, lebt in enger Verbundenheit. Und wer eng verbunden ist, geht gemeinsam auf Jesus zu.

    Philipper 3,8-11

    Gebet

    Bete, dass Gott dir hilft, Jesus immer mehr ins Zentrum deines Lebens und deiner Gemeindebeziehungen zu stellen.

    Zum Nachdenken

    Wozu kommst du eigentlich in die Gemeinde – um etwas zu bekommen oder um gemeinsam Christus zu erkennen und zu ehren?

  5. Tag 5 von 7 · 1. Mai Befähigt durch Demut

    Paulus schreibt: 'Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.' Das Wort für Demut bedeutet wörtlich 'Niedrigkeitsgesinnung' – ein Mensch am unteren Ende der Nahrungskette. Das widerspricht völlig unserem gesellschaftlichen Druck in Richtung Selbstliebe und Selbstverwirklichung. Einheit wird zerstört, wenn ich nur an mich denke – meine Ziele, meine Freude, meine Unterhaltung, mein Ansehen. Wozu dienst du in der Gemeinde? Geht es dir um Anerkennung und Lob? Stolz und Ehrgeiz sind Dinge, mit denen alle Menschen kämpfen. Die Frage ist: Kämpfst du dagegen oder tolerierst du sie schon? Wenn wir uns ständig um uns selbst drehen, verlieren wir die Gemeinde und Jesus aus den Augen. Stattdessen sollen wir einander höher achten als uns selbst. Wir regen uns weniger über andere auf, wenn wir uns unserer eigenen Fehler bewusst sind – wenn wir den Balken aus unserem Auge ziehen, statt Splitter bei anderen zu suchen.

    Philipper 2,3-4

    Gebet

    Bitte Gott um eine demütige Gesinnung und um die Kraft, anderen zu dienen, statt bedient zu werden.

    Zum Nachdenken

    In welchem Bereich deines Gemeindelebens musst du heute deine Selbstsucht hinten anstellen und jemand anderen höher achten als dich selbst?

  6. Tag 6 von 7 · 2. Mai Das perfekte Vorbild: Jesus

    Paulus richtet unseren Blick auf das perfekte Vorbild in Demut: Jesus Christus selbst. 'Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. Der, als er in der Gestalt Gottes war, hielt es nicht wie einen Raub fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an ... und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.' Das ist die größte Demut aller Zeiten. Gott selbst, der Schöpfer des Universums, entschied sich freiwillig, Mensch zu werden. Er lebte ein perfektes, sündloses Leben und starb dann einen Verbrechertod – anstelle der Verbrecher, an meiner und deiner Stelle. Was hat Jesus für dich getan, was du heute für andere tun kannst? Mit wem musst du Frieden schließen? Wem musst du vergeben, obwohl er es nicht verdient hat? Wem kannst du dienen? Wir werden erst durch Demut zur Einheit befähigt. Niemand von uns wird jemals so demütig sein können wie Jesus, aber wir dürfen seinem Vorbild folgen.

    Philipper 2,5-8

    Gebet

    Danke Jesus für seine unfassbare Demut und bitte ihn, dir seine Gesinnung zu schenken, damit du anderen so dienst, wie er dir gedient hat.

    Zum Nachdenken

    Wo fordert Jesus dich heute heraus, nach seinem Vorbild der Demut zu handeln – vielleicht jemandem zu vergeben oder zu dienen?

  7. Tag 7 von 7 · 3. Mai Von der Demut zur Herrlichkeit

    Nach der tiefsten Demut folgt die größte Verherrlichung: 'Darum hat Gott ihn auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen ... und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.' Vom Verbrechertod am Kreuz zum Herrscher über alle Welt und in alle Ewigkeit. Und nach diesem Vorbild dürfen auch wir diesen Weg gehen. Wer heute bereit ist, sich Jesus unterzuordnen und im Gehorsam auch Menschen zu dienen, der wird von ihm in Ewigkeit erhöht und verherrlicht werden. Er wird vom Tod zum Leben gerettet und darf heute schon Kind Gottes genannt werden. Jesus lädt auch dich ein, sein Geschenk anzunehmen. 'Daran wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt' (Johannes 13,35). Lasst uns Liebe geben und Einheit leben, damit Jesus Christus in uns sichtbar wird – nicht nur am Sonntag, sondern im ganzen Alltag. Unser Leben soll von dieser Einheit sprechen.

    Philipper 2,9-11

    Gebet

    Bete, dass Gott dir hilft, nicht nur Hörer des Wortes zu sein, sondern ein Täter, der die Einheit in Christus im Alltag lebt.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du diese Woche ganz praktisch Liebe geben und Einheit leben, sodass Menschen um dich herum Jesus in dir erkennen?