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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Dienstag

Die Feindschaft des Fleisches gegen Gott

Die Bibel macht eine radikale Aussage: 'Das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott, denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht.' Der natürliche Mensch hat Gott zum Feind erklärt – nicht umgekehrt! Das bedeutet: Alles, was das Fleisch will, ist gegen Gott gerichtet. Ein fleischlich gesinnter Mensch möchte selbstbestimmt, gottlos und gesetzlos leben. Das grundsätzliche Problem ist nicht einzelne Sünden, sondern eine konsequente fleischliche Lebensart, die komplett gegen Gott gerichtet ist. Deshalb ist es sinnlos, Weltmenschen durch moralische Belehrung oder christliche Werte zu verändern. Ohne den Heiligen Geist kann der Mensch Gott nicht gefallen. Wir brauchen nicht einen Kulturkampf, sondern Evangelisation. Menschen brauchen Jesus und die Kraft des Heiligen Geistes, um wirklich verändert zu werden.

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Die Bibel macht eine radikale Aussage: 'Das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott, denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht und kann es auch nicht.' Der natürliche Mensch hat Gott zum Feind erklärt – nicht umgekehrt! Das bedeutet: Alles, was das Fleisch will, ist gegen Gott gerichtet. Ein fleischlich gesinnter Mensch möchte selbstbestimmt, gottlos und gesetzlos leben. Das grundsätzliche Problem ist nicht einzelne Sünden, sondern eine konsequente fleischliche Lebensart, die komplett gegen Gott gerichtet ist. Deshalb ist es sinnlos, Weltmenschen durch moralische Belehrung oder christliche Werte zu verändern. Ohne den Heiligen Geist kann der Mensch Gott nicht gefallen. Wir brauchen nicht einen Kulturkampf, sondern Evangelisation. Menschen brauchen Jesus und die Kraft des Heiligen Geistes, um wirklich verändert zu werden.

Römer 8,7-8
Gebet

Bete für Menschen in deinem Umfeld, die Jesus noch nicht kennen, dass Gott ihnen begegnet und sie die Feindschaft gegen ihn aufgeben.

Herausforderung

Verstehe ich, dass moralische Veränderung ohne Jesus und den Heiligen Geist unmöglich ist? Wie beeinflusst das meine Art, mit Nichtchristen zu sprechen?

Aufnahme vom 18. April 2026

Predigt

Bibel- und Gebetsstunde | 18.04.2026

Samstag, 18. April 2026
Apostelgeschichte 1,1-14
Kernaussage

Die Predigt behandelt das Problem der Unreife und Fleischlichkeit in der Gemeinde von Korinth. Paulus zeigt auf, dass wahres geistliches Wachstum durch beständiges Gebet, Warten auf Gott und die Einheit der Gläubigen gekennzeichnet ist. Christen sollen nicht Anhänger bestimmter Lehrer sein, sondern erkennen, dass alle Diener Gottes zusammenarbeiten und nur Gott das Wachstum gibt.

Diese Bibel- und Gebetsstunde behandelt Apostelgeschichte 1,1-14 und 1. Korinther 3,1-9, wobei der Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen Warten und Beten liegt. Der Lehrer betont, dass wartende Christen betende Christen sind, wie die Jünger nach Jesu Himmelfahrt zusammenkamen und beteten. Es wird erklärt, dass das Gebet ein Ausdruck des Glaubens an unsere Schwachheit und Gottes Stärke ist. Der zweite Teil widmet sich ausführlich der Situation in Korinth, wo Spaltungen entstanden waren, weil sich verschiedene Gruppen auf Paulus, Apollos oder Kephas beriefen. Paulus korrigiert diese Haltung, indem er betont, dass alle Diener Gottes sind, die zusammenarbeiten - einer pflanzt, einer begießt, aber Gott gibt das Gedeihen. Die Gemeinde wird ermutigt, in geistlicher Reife zu wachsen und nicht auf fleischlichem Niveau stehen zu bleiben.
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Diese Bibel- und Gebetsstunde behandelt Apostelgeschichte 1,1-14 und 1. Korinther 3,1-9, wobei der Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen Warten und Beten liegt. Der Lehrer betont, dass wartende Christen betende Christen sind, wie die Jünger nach Jesu Himmelfahrt zusammenkamen und beteten. Es wird erklärt, dass das Gebet ein Ausdruck des Glaubens an unsere Schwachheit und Gottes Stärke ist. Der zweite Teil widmet sich ausführlich der Situation in Korinth, wo Spaltungen entstanden waren, weil sich verschiedene Gruppen auf Paulus, Apollos oder Kephas beriefen. Paulus korrigiert diese Haltung, indem er betont, dass alle Diener Gottes sind, die zusammenarbeiten - einer pflanzt, einer begießt, aber Gott gibt das Gedeihen. Die Gemeinde wird ermutigt, in geistlicher Reife zu wachsen und nicht auf fleischlichem Niveau stehen zu bleiben.

Hauptthemen (5)

1. Warten und Beten als Kennzeichen der Christen

  • Christen sind wartende Menschen - sie warten auf die Wiederkunft Christi
  • Warten und Beten gehören untrennbar zusammen
  • Ein wartender Christ ist ein betender Christ
  • Warten ohne Gebet ist wie ein Auto ohne Motor - wirkungslos
  • Die Jünger warteten nach der Himmelfahrt gemeinsam im Gebet auf den Heiligen Geist

2. Geistliche Unreife versus geistliche Reife

  • Die Korinther waren geistlich (hatten den Geist Gottes), aber fleischlich im Verhalten
  • Paulus unterscheidet zwischen natürlichen, fleischlichen und geistlichen Menschen
  • Die Korinther blieben auf dem Stand von Unmündigen stehen, wuchsen nicht weiter
  • Unterschied zwischen Sarkinos (anfängliche Fleischlichkeit) und Sarkikos (dauerhafter fleischlicher Zustand)
  • Reife Christen können durch Übung Gutes und Böses unterscheiden
  • Das Wort der Gerechtigkeit erfordert geistliche Reife

3. Einheit statt Gruppierungen

  • In Korinth bildeten sich Gruppen: 'Ich gehöre zu Paulus', 'ich zu Apollos', 'ich zu Kephas', 'ich zu Christus'
  • Paulus und Apollos sind nur Diener (Diakonos), nicht Meister
  • Alle Diener Gottes haben einen Herrn und arbeiten zusammen
  • Die Verkündiger sind eins in ihrem Ziel und ihrer Botschaft
  • Gruppierungen zeigen fleischliches Denken

4. Gottes Werk durch menschliche Diener

  • Paulus pflanzte, Apollos begoss, aber Gott gibt das Gedeihen
  • Der Same (das Evangelium) trägt das Leben in sich
  • Verschiedene Diener haben verschiedene Aufgaben, aber arbeiten am gleichen Werk
  • Weder der Pflanzende noch der Begießende ist etwas, sondern Gott allein
  • Jeder Arbeiter wird seinen Lohn empfangen nach seiner Mühe und Hingabe, nicht nach dem Erfolg
  • Die Gemeinde ist Gottes Ackerfeld und Gottes Bau

5. Die Bedeutung des Gebets

  • Morgengebet ist der Glaube, dass man zu schwach ist, den Tag ohne Gott zu überstehen
  • Fehlen des Gebets ist Glaube an sich selbst statt an Gott
  • Menschen, die beten, sind Menschen, die warten und Hoffnung haben
  • Hoffnung bringt Ziele hervor, Ziele geben Motivation, Motivation verleiht Kraft
  • Gebet ist essentiell für geistliches Wachstum

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Apostelgeschichte 1,1-14

Den ersten Bericht habe ich verfasst, O Theotilus, über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren, bis zu dem Tag, da er in den Himmel aufgenommen wurde... Diese alle blieben beständig und einmütig im Gebet und flehen zusammen mit den Frauen und Maria, Mutter Jesu und mit seinen Brüdern.

1. Korinther 3,1-9

Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu fleischlichen Menschen, als zu Unmündigen in Christus... Denn wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Baum.

1. Korinther 1,30

Durch ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist, zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heilung und zur Erlösung.

Hebräer 5,11-14

Über ihn haben wir viel zu sagen, und zwar Dinge, die schwer zu erklären sind, weil ihr träge geworden seid im Hören... Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Gutes und Böses.

Matthäus 7,12

Alles, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso. Denn dies ist das Gesetz und der Prophet.

Römer 15,20

Dabei mache ich es mir zu Ehre, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name des Christus schon bekannt ist, damit ich nicht auf den Grund eines anderen baue.

Römer 1,11-12

Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, um euch etwas geistlichen Gnadengabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet. Das heißt aber, dass ich mitgetröstet werde unter euch durch den gegenseitigen Austausch eures und meines Glaubens.

Philipper 1,15-18

Einige verkündigen zwar Christus auch aus Neid und Streitsucht, andere aber aus guter Gesinnung... Was tut es? Jedenfalls wird auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt und darüber freue ich mich.

Weitere Referenzen

  • Lukas 2,25ff
  • 1. Korinther 5,9
  • 1. Timotheus
  • Titusbrief
  • 1. Korinther 1,1

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Tägliches Gebet als Ausdruck der Abhängigkeit von Gott: Beginne jeden Tag mit Gebet, im Bewusstsein, dass du zu schwach bist, den Tag ohne Gott zu bewältigen. Erkenne, dass Gott stark genug ist, dich durch jeden Tag zu führen.
  • 2 Geistliches Wachstum durch Übung anstreben: Übe dich darin, Gutes und Böses zu unterscheiden. Bleibe nicht auf dem Stand eines Unmündigen stehen, sondern strebe nach geistlicher Reife durch das Studium des Wortes Gottes.
  • 3 Einheit in der Gemeinde fördern: Vermeide Gruppierungen und Parteiungen. Erkenne, dass alle Diener Gottes zusammenarbeiten und nur Gott das Wachstum gibt. Suche die Einheit mit allen Geschwistern.
  • 4 Treue im anvertrauten Dienst: Erfülle deinen Dienst mit Hingabe und aus Liebe, nicht aus Selbstsucht. Dein Lohn hängt von deiner Mühe und Treue ab, nicht vom sichtbaren Erfolg.
  • 5 Gemeinschaft und gegenseitiger Austausch: Pflege den Austausch mit anderen Gläubigen. Erbaue andere durch deine Erfahrungen im Glauben und lasse dich selbst durch ihre Erfahrungen erbauen.