Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)
Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.
Täglicher Impuls Tag 5 von 7 Die Sünde – der größte Feind der Ehe
Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober
Was war die größte Gefahr für Adam und Eva in ihrer perfekten Ehe im Paradies? Die Sünde. Und sie ist heute immer noch die größte Bedrohung für unsere Ehen. Sünde zerstört die Partnerschaft, die Gott sich gedacht hat.
Hast du schon mal darüber nachgedacht, welche Sünden du in deine Ehe bringst? Welche Verhaltensweisen und Einstellungen gefährden deine Ehe? Es ist leicht, die Fehler beim anderen zu sehen – aber wie steht es mit deinen eigenen Baustellen?
Die gute Nachricht: Gottes Antwort auf das Problem der Sünde ist Christus! Wir brauchen Christus-zentrierte Ehen. Wir brauchen Vergebung für unsere Sünden, Reinigung von unseren Sünden, Sieg über unsere Sünden. All das finden wir in Jesus. Ohne die verändernde Kraft des Evangeliums können wir die Ehe nicht so leben, wie Gott sie sich gedacht hat. Deshalb muss Christus das Zentrum unserer Ehen sein.
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Was war die größte Gefahr für Adam und Eva in ihrer perfekten Ehe im Paradies? Die Sünde. Und sie ist heute immer noch die größte Bedrohung für unsere Ehen. Sünde zerstört die Partnerschaft, die Gott sich gedacht hat. Hast du schon mal darüber nachgedacht, welche Sünden du in deine Ehe bringst? Welche Verhaltensweisen und Einstellungen gefährden deine Ehe? Es ist leicht, die Fehler beim anderen zu sehen – aber wie steht es mit deinen eigenen Baustellen? Die gute Nachricht: Gottes Antwort auf das Problem der Sünde ist Christus! Wir brauchen Christus-zentrierte Ehen. Wir brauchen Vergebung für unsere Sünden, Reinigung von unseren Sünden, Sieg über unsere Sünden. All das finden wir in Jesus. Ohne die verändernde Kraft des Evangeliums können wir die Ehe nicht so leben, wie Gott sie sich gedacht hat. Deshalb muss Christus das Zentrum unserer Ehen sein.
Was war die größte Gefahr für Adam und Eva in ihrer perfekten Ehe im Paradies? Die Sünde. Und sie ist heute immer noch die größte Bedrohung für unsere Ehen. Sünde zerstört die Partnerschaft, die Gott sich gedacht hat. Hast du schon mal darüber nachgedacht, welche Sünden du in deine Ehe bringst? Welche Verhaltensweisen und Einstellungen gefährden deine Ehe? Es ist leicht, die Fehler beim anderen zu sehen – aber wie steht es mit deinen eigenen Baustellen? Die gute Nachricht: Gottes Antwort auf das Problem der Sünde ist Christus! Wir brauchen Christus-zentrierte Ehen. Wir brauchen Vergebung für unsere Sünden, Reinigung von unseren Sünden, Sieg über unsere Sünden. All das finden wir in Jesus. Ohne die verändernde Kraft des Evangeliums können wir die Ehe nicht so leben, wie Gott sie sich gedacht hat. Deshalb muss Christus das Zentrum unserer Ehen sein.
Bekenne Gott deine Sünden und bitte ihn um die verändernde Kraft des Evangeliums für deine Ehe.
Welche konkreten Sünden in deinem Leben gefährden deine Ehe, und wie kannst du Christus mehr Raum geben?
Aufnahme vom 18. April 2026
Predigt Bibel- und Gebetsstunde | 18.04.2026
Samstag, 18. April 2026 Apostelgeschichte 1,1-14 Kernaussage Die Predigt behandelt das Problem der Unreife und Fleischlichkeit in der Gemeinde von Korinth. Paulus zeigt auf, dass wahres geistliches Wachstum durch beständiges Gebet, Warten auf Gott und die Einheit der Gläubigen gekennzeichnet ist. Christen sollen nicht Anhänger bestimmter Lehrer sein, sondern erkennen, dass alle Diener Gottes zusammenarbeiten und nur Gott das Wachstum gibt.
Diese Bibel- und Gebetsstunde behandelt Apostelgeschichte 1,1-14 und 1. Korinther 3,1-9, wobei der Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen Warten und Beten liegt. Der Lehrer betont, dass wartende Christen betende Christen sind, wie die Jünger nach Jesu Himmelfahrt zusammenkamen und beteten. Es wird erklärt, dass das Gebet ein Ausdruck des Glaubens an unsere Schwachheit und Gottes Stärke ist. Der zweite Teil widmet sich ausführlich der Situation in Korinth, wo Spaltungen entstanden waren, weil sich verschiedene Gruppen auf Paulus, Apollos oder Kephas beriefen. Paulus korrigiert diese Haltung, indem er betont, dass alle Diener Gottes sind, die zusammenarbeiten - einer pflanzt, einer begießt, aber Gott gibt das Gedeihen. Die Gemeinde wird ermutigt, in geistlicher Reife zu wachsen und nicht auf fleischlichem Niveau stehen zu bleiben. Weiterlesen
Bibel- und Gebetsstunde | 18.04.2026
Die Predigt behandelt das Problem der Unreife und Fleischlichkeit in der Gemeinde von Korinth. Paulus zeigt auf, dass wahres geistliches Wachstum durch beständiges Gebet, Warten auf Gott und die Einheit der Gläubigen gekennzeichnet ist. Christen sollen nicht Anhänger bestimmter Lehrer sein, sondern erkennen, dass alle Diener Gottes zusammenarbeiten und nur Gott das Wachstum gibt.
Hauptthemen (5)
1. Warten und Beten als Kennzeichen der Christen
- • Christen sind wartende Menschen - sie warten auf die Wiederkunft Christi
- • Warten und Beten gehören untrennbar zusammen
- • Ein wartender Christ ist ein betender Christ
- • Warten ohne Gebet ist wie ein Auto ohne Motor - wirkungslos
- • Die Jünger warteten nach der Himmelfahrt gemeinsam im Gebet auf den Heiligen Geist
2. Geistliche Unreife versus geistliche Reife
- • Die Korinther waren geistlich (hatten den Geist Gottes), aber fleischlich im Verhalten
- • Paulus unterscheidet zwischen natürlichen, fleischlichen und geistlichen Menschen
- • Die Korinther blieben auf dem Stand von Unmündigen stehen, wuchsen nicht weiter
- • Unterschied zwischen Sarkinos (anfängliche Fleischlichkeit) und Sarkikos (dauerhafter fleischlicher Zustand)
- • Reife Christen können durch Übung Gutes und Böses unterscheiden
- • Das Wort der Gerechtigkeit erfordert geistliche Reife
3. Einheit statt Gruppierungen
- • In Korinth bildeten sich Gruppen: 'Ich gehöre zu Paulus', 'ich zu Apollos', 'ich zu Kephas', 'ich zu Christus'
- • Paulus und Apollos sind nur Diener (Diakonos), nicht Meister
- • Alle Diener Gottes haben einen Herrn und arbeiten zusammen
- • Die Verkündiger sind eins in ihrem Ziel und ihrer Botschaft
- • Gruppierungen zeigen fleischliches Denken
4. Gottes Werk durch menschliche Diener
- • Paulus pflanzte, Apollos begoss, aber Gott gibt das Gedeihen
- • Der Same (das Evangelium) trägt das Leben in sich
- • Verschiedene Diener haben verschiedene Aufgaben, aber arbeiten am gleichen Werk
- • Weder der Pflanzende noch der Begießende ist etwas, sondern Gott allein
- • Jeder Arbeiter wird seinen Lohn empfangen nach seiner Mühe und Hingabe, nicht nach dem Erfolg
- • Die Gemeinde ist Gottes Ackerfeld und Gottes Bau
5. Die Bedeutung des Gebets
- • Morgengebet ist der Glaube, dass man zu schwach ist, den Tag ohne Gott zu überstehen
- • Fehlen des Gebets ist Glaube an sich selbst statt an Gott
- • Menschen, die beten, sind Menschen, die warten und Hoffnung haben
- • Hoffnung bringt Ziele hervor, Ziele geben Motivation, Motivation verleiht Kraft
- • Gebet ist essentiell für geistliches Wachstum
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Den ersten Bericht habe ich verfasst, O Theotilus, über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren, bis zu dem Tag, da er in den Himmel aufgenommen wurde... Diese alle blieben beständig und einmütig im Gebet und flehen zusammen mit den Frauen und Maria, Mutter Jesu und mit seinen Brüdern.
Und ich, meine Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu fleischlichen Menschen, als zu Unmündigen in Christus... Denn wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Baum.
Durch ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist, zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heilung und zur Erlösung.
Über ihn haben wir viel zu sagen, und zwar Dinge, die schwer zu erklären sind, weil ihr träge geworden seid im Hören... Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Gutes und Böses.
Alles, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso. Denn dies ist das Gesetz und der Prophet.
Dabei mache ich es mir zu Ehre, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name des Christus schon bekannt ist, damit ich nicht auf den Grund eines anderen baue.
Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, um euch etwas geistlichen Gnadengabe mitzuteilen, damit ihr gestärkt werdet. Das heißt aber, dass ich mitgetröstet werde unter euch durch den gegenseitigen Austausch eures und meines Glaubens.
Einige verkündigen zwar Christus auch aus Neid und Streitsucht, andere aber aus guter Gesinnung... Was tut es? Jedenfalls wird auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt und darüber freue ich mich.
Weitere Referenzen
- → Lukas 2,25ff
- → 1. Korinther 5,9
- → 1. Timotheus
- → Titusbrief
- → 1. Korinther 1,1
Praktische Anwendung (5)
- 1 Tägliches Gebet als Ausdruck der Abhängigkeit von Gott: Beginne jeden Tag mit Gebet, im Bewusstsein, dass du zu schwach bist, den Tag ohne Gott zu bewältigen. Erkenne, dass Gott stark genug ist, dich durch jeden Tag zu führen.
- 2 Geistliches Wachstum durch Übung anstreben: Übe dich darin, Gutes und Böses zu unterscheiden. Bleibe nicht auf dem Stand eines Unmündigen stehen, sondern strebe nach geistlicher Reife durch das Studium des Wortes Gottes.
- 3 Einheit in der Gemeinde fördern: Vermeide Gruppierungen und Parteiungen. Erkenne, dass alle Diener Gottes zusammenarbeiten und nur Gott das Wachstum gibt. Suche die Einheit mit allen Geschwistern.
- 4 Treue im anvertrauten Dienst: Erfülle deinen Dienst mit Hingabe und aus Liebe, nicht aus Selbstsucht. Dein Lohn hängt von deiner Mühe und Treue ab, nicht vom sichtbaren Erfolg.
- 5 Gemeinschaft und gegenseitiger Austausch: Pflege den Austausch mit anderen Gläubigen. Erbaue andere durch deine Erfahrungen im Glauben und lasse dich selbst durch ihre Erfahrungen erbauen.
Impulse aus der Woche ab 19. April
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Tag 1 von 7 · 19. April Wartende Christen sind betende Christen
Nach Jesu Himmelfahrt versammelten sich die Jünger in Jerusalem. Sie warteten auf die Verheißung des Heiligen Geistes - und sie taten dies im Gebet. Warten und Beten gehören untrennbar zusammen. Wir als Christen sind Wartende. Wir warten auf die Wiederkunft Jesu. Doch dieses Warten geschieht nicht passiv. Ein wartender Christ ist ein betender Christ. Menschen, die aufhören zu beten, hören auch auf zu warten. Warten ohne Gebet ist wie ein Auto ohne Motor - es sieht vielleicht gut aus, hat aber keine Kraft. Das Morgengebet ist der Glaube, dass ich zu schwach bin, um diesen Tag ohne Gott zu überstehen. Es ist gleichzeitig der Glaube, dass Gott stark genug ist, mich durch diesen Tag zu führen. Das Fehlen des Gebets zeigt hingegen den Glauben an sich selbst und daran, dass Gott nicht nötig ist. Wir haben die Wahl: Entweder glauben wir an unsere Schwachheit und Gottes Stärke, oder wir vertrauen auf uns selbst.
Apostelgeschichte 1,12-14
GebetBitte Gott, dir neu zu zeigen, wie sehr du ihn täglich brauchst, und schenke dir ein wartendes, betendes Herz.
Zum NachdenkenZeigt mein Gebetsleben, dass ich wirklich auf den Herrn warte und meine Schwachheit erkenne?
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Tag 2 von 7 · 20. April Die Kettenreaktion des Glaubens
Warten, Hoffen, Ziele, Motivation und Kraft - dies sind Glieder einer geistlichen Kette, die miteinander verbunden sind. Menschen, die beten, sind Menschen, die warten. Wer wartet, hat Hoffnung. Hoffnung bringt Ziele hervor. Ziele geben Motivation, und Motivation verleiht Kraft. Simeon wartete auf das Heil Israels und kam zum Beten in den Tempel. Die Prophetin Hanna war 84 Jahre alt und verbrachte ihre Zeit mit Fasten, Beten und Warten. Beide erlebten die Erfüllung ihrer Hoffnung, weil sie im Gebet blieben. Diese Kette funktioniert auch rückwärts: Wenn wir keine Kraft haben, verlieren wir Motivation. Ohne Motivation verfolgen wir keine Ziele mehr. Ohne Ziele schwindet die Hoffnung, und am Ende fehlt uns das Gebet. Geistliche Niedergeschlagenheit entsteht oft, wenn wir aufhören zu beten und damit auch aufhören zu warten.
Lukas 2,25-38
GebetBitte den Herrn, die unterbrochenen Verbindungen in deinem geistlichen Leben wiederherzustellen und dich neu mit Hoffnung zu erfüllen.
Zum NachdenkenWo in dieser geistlichen Kette (Warten - Hoffen - Ziele - Motivation - Kraft - Gebet) bin ich gerade am schwächsten?
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Tag 3 von 7 · 21. April Geistlich oder fleischlich?
Die Korinther waren Gottes Gemeinde, geistliche Menschen mit dem Heiligen Geist. Dennoch musste Paulus zu ihnen sagen: 'Ich konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen in Christus.' Wie ist das möglich? Die Korinther waren in der Rechtfertigung geistlich - sie hatten das Evangelium angenommen und gehörten Gott. Aber in der Heiligung waren sie fleischlich geblieben - sie wuchsen nicht weiter. Sie blieben Kleinkinder im Glauben. Es gibt zwei Arten von Fleischlichkeit: Sarkinos beschreibt die natürliche Unreife von Anfängern. Sarkikos hingegen bezeichnet einen dauerhaften Zustand, ein festgefahrenes System, wo kein Wachstum mehr stattfindet. Die Korinther hatten eine vorbildliche Gründung durch die besten Lehrer erlebt, waren aber auf diesem Anfangsniveau stehen geblieben. Zeit allein bringt keine geistliche Reife - nur Übung und Gehorsam.
1. Korinther 3,1-3
GebetBitte Gott um Gnade, nicht in fleischlichen Mustern stehen zu bleiben, sondern in der Heiligung voranzugehen.
Zum NachdenkenBin ich in meinem Glaubensleben gewachsen seit meiner Bekehrung, oder bin ich auf einem Anfangsniveau stehen geblieben?
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Tag 4 von 7 · 22. April Milch oder feste Speise?
Der Hebräerbrief spricht von Gläubigen, die 'der Zeit nach Lehrer sein sollten', aber noch immer Milch brauchen statt fester Speise. Sie sind 'unerfahren im Wort der Gerechtigkeit'. Was bedeutet dieses 'Wort der Gerechtigkeit'? Es ist die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden - nicht theoretisch, sondern praktisch im Leben. Wie ein Kind nicht weiß, was gefährlich ist, so kennt der Unmündige nicht, was nützlich oder schädlich ist. Der Gereifte hingegen hat durch Übung gelernt, richtige Entscheidungen zu treffen. Geistliche Reife kommt nicht automatisch mit der Zeit. Sie erfordert Übung, manchmal auch schmerzhafte Erfahrungen. Man 'verbrennt sich' hier oder da, lernt aber dadurch. Wer auf dem Niveau der Milch stehen bleibt, hört auf zu üben und wächst nicht weiter. Die feste Speise ist für die Gereiften - für jene, die bereit sind, das Gelernte anzuwenden und daran zu wachsen.
Hebräer 5,11-14
GebetBitte den Herrn, dir ein lernbereites Herz zu schenken und dich durch Übung im Wort der Gerechtigkeit zu schulen.
Zum NachdenkenWelche 'Übungen' fordert Gott gerade von mir, damit ich im Glauben reifer werde?
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Tag 5 von 7 · 23. April Wir sind alle Diener
In Korinth hatten sich Gruppen gebildet: 'Ich gehöre zu Paulus', 'Ich zu Apollos', 'Ich zu Kephas'. Die Gemeinde war gespalten durch Personenkult um verschiedene Diener Gottes. Paulus stellt die entscheidende Frage: 'Wer ist denn Paulus? Wer ist Apollos?' Seine Antwort: 'Diener, durch die ihr gläubig geworden seid.' Ein Diener (Diakonus) ist jemand, der einen Herrn über sich hat. Paulus und Apollos hatten verschiedene Gaben und Aufgaben, aber denselben Herrn. Jeder Diener empfängt seine Berufung, Befähigung und Weisung von Gott. Paulus wurde als Apostel berufen, Apollos als Lehrer begnadet. Aber beide dienten dem gleichen Evangelium, hatten das gleiche Ziel und waren Partner, keine Konkurrenten. Wenn wir heute Diener Gottes gegeneinander ausspielen oder uns auf Menschen statt auf Christus gründen, wiederholen wir den Fehler der Korinther.
1. Korinther 3,5-7
GebetDanke Gott für treue Diener, die er dir geschenkt hat, aber bitte ihn, dass Christus allein dein Fundament bleibt.
Zum NachdenkenGründe ich meinen Glauben auf menschliche Vorbilder oder auf Christus selbst?
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Tag 6 von 7 · 24. April Einer pflanzt, einer begießt - Gott gibt das Gedeihen
Paulus verwendet das Bild vom Ackerbau: 'Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben.' Beim Pflanzen ist vieles wichtig - der richtige Boden, Licht, Wärme, Zeit. Aber das Entscheidende ist der Same, das Leben darin. Wissenschaftler können alle Komponenten eines Weizenkorns analysieren und künstlich nachbauen - doch dieser künstliche Same wird nie wachsen, weil das Leben fehlt. Genauso ist es im geistlichen Dienst: Wir können säen und gießen, aber nur Gott gibt Leben und Wachstum. 'Weder der etwas ist, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.' Dennoch sind beide Arbeiter wichtig und werden für ihre Mühe belohnt. Die Belohnung hängt nicht vom sichtbaren Erfolg ab, sondern von der treuen Arbeit, der Anstrengung und Hingabe. Gott beurteilt unseren Dienst nach unserer Treue, nicht nach der Frucht, die er selbst schenkt.
1. Korinther 3,6-7
GebetBitte Gott um die Gnade, treu zu säen und zu gießen, und ihm das Gedeihen zu überlassen.
Zum NachdenkenVertraue ich darauf, dass Gott das Wachstum schenkt, oder messe ich meinen Dienst am sichtbaren Erfolg?
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Tag 7 von 7 · 25. April Mitarbeiter auf Gottes Ackerfeld
Paulus schließt mit einer kraftvollen Aussage: 'Der aber, welcher pflanzt, und der, welcher begießt, sind eins... Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.' Die Korinther trennten, was zusammengehörte. Sie sagten: 'Ich gehöre zu Paulus', 'Ich zu Apollos'. Paulus antwortet: 'Wir sind eins!' Eins im Herrn, eins im Evangelium, eins im Ziel. Wir sind keine Konkurrenten, sondern Partner auf demselben Feld. Diese Wahrheit gilt für alle Zeiten: Gottes Diener arbeiten zusammen, ergänzen einander, haben verschiedene Gaben, aber einen Herrn. Die Gemeinde gehört nicht uns - sie ist Gottes Ackerfeld. Wir dürfen Mitarbeiter sein, jeder mit seiner Aufgabe, aber der Erfolg liegt bei Gott. Lasst uns als Gemeinde zusammenstehen, nicht spalten. Lasst uns die Diener Gottes ehren, aber Christus allein anbeten. Lasst uns treu arbeiten und Gott die Frucht schenken.
1. Korinther 3,8-9
GebetDanke Gott, dass du uns als Mitarbeiter gebrauchen willst, und bitte ihn um Einheit in der Gemeinde.
Zum NachdenkenWo kann ich in der Gemeinde als Mitarbeiter Gottes dienen und zur Einheit beitragen?