Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)
Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.
Täglicher Impuls Tag 4 von 7 Ein Bund für das ganze Leben
Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober
Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden.
Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten.
Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.
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Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden. Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten. Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.
Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden. Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten. Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.
Danke Gott für seine Bundestreue und bitte ihn, dir zu helfen, deinen eigenen Ehebund treu zu bewahren.
Nimmst du deinen Ehebund so ernst wie Gott ihn sieht – als lebenslange, unbedingte Verpflichtung?
Aufnahme vom 18. Juli 2026
Predigt Bibel- und Gebetsstunde | 18.07.2026
Samstag, 18. Juli 2026 Johannes 4,46b-53 Kernaussage Die Lehre zeigt, dass Freiheit in Christus nicht bedeutet, alles tun zu dürfen, sondern dass Gläubige durch Christus von der Herrschaft der Sünde befreit sind. Der Leib ist für den Herrn bestimmt, nicht für Unzucht. Gott sieht den Menschen als Ganzheit von Geist, Seele und Leib, und unser Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes, der dem Herrn geweiht werden soll.
Diese Bibel- und Gebetsstunde behandelt die Themen christliche Freiheit, Heiligung und den rechten Umgang mit dem Körper anhand von 1. Korinther 6,9-20. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Gebet, gefolgt von einem ermutigenden Zeugnis über Gebetserhörung aus dem Leben des Leiters, dessen Vater vor 30 Jahren durch das Gebet der Gemeinde geheilt wurde. Dieses Zeugnis dient als Impuls für die anschließende Gebetszeit, in der persönliche Anliegen vor Gott gebracht werden.
Der Hauptteil ist eine ausführliche Bibelauslegung zu 1. Korinther 6,12-20, die sich mit dem Missverständnis der Korinther über christliche Freiheit befasst. Die Korinther interpretierten ihre Freiheit in Christus falsch und meinten, dass sexuelle Unmoral keine Auswirkungen auf ihr geistliches Leben habe, da nur die Seele wichtig sei. Paulus korrigiert diese Sichtweise und zeigt, dass der Leib nicht für Unzucht bestimmt ist, sondern für den Herrn. Der Referent betont die Ganzheitlichkeit des Menschen (Geist, Seele und Leib) und erklärt, dass wahre Freiheit in Christus bedeutet: Befreiung vom Gesetz als Heilsweg, Befreiung von der Herrschaft der Sünde, und die Freiheit, Gottes Schöpfung richtig zu nutzen, ohne geistlichen Schaden anzurichten. Weiterlesen
Bibel- und Gebetsstunde | 18.07.2026
Die Lehre zeigt, dass Freiheit in Christus nicht bedeutet, alles tun zu dürfen, sondern dass Gläubige durch Christus von der Herrschaft der Sünde befreit sind. Der Leib ist für den Herrn bestimmt, nicht für Unzucht. Gott sieht den Menschen als Ganzheit von Geist, Seele und Leib, und unser Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes, der dem Herrn geweiht werden soll.
Hauptthemen (4)
1. Freiheit in Christus richtig verstehen
- • Die Korinther missverstandenen die Freiheit und sagten 'Alles ist mir erlaubt', um Sünde zu rechtfertigen
- • Wahre Freiheit bedeutet: Befreiung vom Gesetz als Heilsweg, Befreiung von der Herrschaft der Sünde, Freiheit die Schöpfung Gottes zu genießen ohne geistlichen Schaden
- • 'Alles ist mir erlaubt' bezieht sich auf die neuen Möglichkeiten in Christus, nicht auf Erlaubnis zur Sünde
- • Was erlaubt ist, sollte nützlich sein und erbauen, nicht beherrschen
2. Der Leib als Teil des ganzen Menschen
- • Gott schuf den Menschen als Einheit von Geist, Seele und Leib - man kann sie nicht trennen
- • Die Korinther dachten fälschlicherweise, der Körper sei unwichtig, nur Geist und Seele zählen
- • Paulus betont: Der Leib ist nicht für Unzucht, sondern für den Herrn bestimmt
- • Unser ganzes Wesen - Geist, Seele und Leib - soll untadelig bewahrt werden
3. Die Auferstehung des Leibes
- • Wie Christus auferstanden ist, werden auch wir leiblich auferstehen
- • Der neue Leib wird einen Glanz haben, der davon abhängt, wie der irdische Leib gesät wurde
- • Was wir mit unserem Körper hier tun, hat ewige Bedeutung
- • Der Körper, der dem Herrn diente, wird in entsprechender Herrlichkeit auferstehen
4. Der Leib als Tempel des Heiligen Geistes
- • Gläubige sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt im Namen Jesu
- • Der Leib ist ein Tempel des in uns wohnenden Heiligen Geistes
- • Wir gehören nicht uns selbst, sondern sind teuer erkauft
- • Wir sollen Gott in unserem Leib und Geist verherrlichen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Es war ein Mann im Dienste des Königs, dessen Sohn lag krank in Kapernaum. Dieser hörte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen war und er ging zu ihm und er bat ihn herabzukommen und seinem Sohn zu helfen, denn der war todkrank. Da sagte Jesus zu ihm, wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. Der Mann sagte zu ihm, Herr, komm doch mit, ehe mein Kind stirbt. Jesus sagte zu ihm, geh hin, dein Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und er ging hin. Als er noch unterwegs war, begegneten ihm seine Knechte und sagten zu ihm, dein Kind lebt. Da fragte er sie wann es besser mit ihm geworden ist und sie antworteten ihm gestern um die siebte Stunde verließ ihnen das Fieber. Da merkte der Vater dass es die Stunde war in der Jesus zu ihm gesagt hatte dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.
Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und solche sind etliche von euch gewesen. Aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden, in den Namen des Herrn Jesus und dem Geist unseres Gottes. Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen. Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch ist für die Speisen. Gott aber wird diesen und jenen wegtun. Der Leib aber ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder des Christus sind? Soll ich nun die Glieder des Christus nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wisst ihr nicht, dass wer einer Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? Denn es werden, heißt es, die zwei ein Fleisch sein. Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt und dass ihr nicht euch selbst gehört, denn ihr seid teuer erkauft. Darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören.
Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde und blies den Odem des Lebens in seine Nase. Und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.
Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus.
Jetzt aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir im neuen Wesen des Geistes dienen und nicht im alten Wesen des Buchstabes.
Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges heiliges Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Aber jemand könnte einwenden, wie sollen die Toten auferstehen? Und mit was für einem Leib sollen sie kommen? Du Gedankenlose, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, das ist ja nicht der Leib der werden soll, sondern ein bloßes Korn etwa von Weizen oder von einem anderen Samen. Gott aber gibt ihm einen Leib wie er es gewollt hat und zwar jedem Samen seinen besonderen Leib. Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art, sondern anders ist das Fleisch von Menschen, anders das Fleisch des Viehs, anders das der Fische, anders das der Vögel. Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper, aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der irdische. Einen anderen Glanz hat die Sonne und einen anderen Glanz der Mond und einen anderen Glanz haben die Sterne. Denn ein Stern unterscheidet sich von dem anderen im Glanz. So ist auch mit der Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit. Es wird gesät in Unehre und wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferweckt in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib und es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen natürlichen Leib und es gibt einen geistlichen Leib.
Weitere Referenzen
- → 1. Korinther 1,10
- → 1. Korinther 5
- → 1. Korinther 7
- → 1. Korinther 10,23
- → Galater 3,8-14
- → Epheser 2
- → Römer 6,1-7
- → Kolosser 2,16-23
- → 4. Mose 21
Praktische Anwendung (5)
- 1 Prüfe, was nützlich ist: Nicht alles, was erlaubt ist, ist nützlich oder erbauend. Prüfe deine Entscheidungen danach, ob sie dir und anderen zum Segen dienen und ob sie Gott ehren.
- 2 Lass dich nicht beherrschen: Achte darauf, dass erlaubte Dinge nicht Macht über dich gewinnen. Die Freiheit in Christus bedeutet, über die Sünde zu herrschen, nicht von ihr beherrscht zu werden.
- 3 Weihe deinen Leib dem Herrn: Erkenne, dass dein Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Gib deinen Leib als lebendiges Opfer dem Herrn und lebe in geschlechtlicher Reinheit.
- 4 Sehe den Menschen als Ganzheit: Verstehe, dass Geist, Seele und Leib eine Einheit bilden. Was du mit deinem Körper tust, hat ewige Bedeutung und beeinflusst deine zukünftige Herrlichkeit.
- 5 Vertraue auf Gottes Kraft im Gebet: Wie die persönliche Zeugnisse zeigen, erhört Gott Gebet. Bringe deine Nöte und Fürbitten vor Gott und vertraue auf seine Kraft und Antwort.
Impulse aus der Woche ab 19. Juli
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Tag 1 von 7 · 19. Juli Christliche Freiheit richtig verstehen
Paulus konfrontiert die Korinther mit ihrem Missverständnis: 'Alles ist mir erlaubt' war ihre Parole geworden. Doch sie verwechselten Freiheit mit Zügellosigkeit. Der Apostel korrigiert diese Sicht radikal: Ja, wir sind frei – befreit vom Gesetz als Heilsweg, befreit von der Herrschaft der Sünde. Aber wahre Freiheit bedeutet nicht, alles tun zu dürfen, was wir wollen. Christliche Freiheit hat drei Dimensionen: Erstens sind wir durch Gnade errettet, nicht durch Gesetzeswerke. Zweitens hat die Sünde keine Kontrolle mehr über uns. Drittens dürfen wir Gottes Schöpfung genießen, solange es unserem geistlichen Wohl dient. Die Frage ist nicht: 'Darf ich das?', sondern: 'Ist es nützlich? Erbaut es mich? Lasse ich mich davon beherrschen?' Freiheit in Christus bedeutet, mit den Mitteln umzugehen, die Gott uns gibt, um Sünde zu besiegen – nicht um in ihr zu leben.
1. Korinther 6,12
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo du Freiheit missverständlich lebst, und danke ihm für die wahre Freiheit in Christus.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen meines Lebens verwechsle ich möglicherweise christliche Freiheit mit Zügellosigkeit?
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Tag 2 von 7 · 20. Juli Abgewaschen, geheiligt, gerechtfertigt
Paulus erinnert die Korinther eindringlich an ihre Verwandlung: 'Solche sind etliche von euch gewesen. Aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes.' Das ist keine theoretische Theologie, sondern gelebte Realität. Vor ihrer Bekehrung praktizierten viele sexuelle Unmoral, Götzendienst und andere Sünden. Doch Christus hat sie radikal verändert. Diese drei Worte – abgewaschen, geheiligt, gerechtfertigt – beschreiben eine vollständige Erneuerung. Die Vergangenheit ist nicht mehr bestimmend. Gott hat eine neue Identität geschenkt. Das bedeutet aber auch: Wir können nicht einfach in alte Muster zurückfallen und sagen, der Körper sei egal. Die Erlösung betrifft den ganzen Menschen – Geist, Seele und Leib. Wer wirklich verstanden hat, was Christus getan hat, lebt nicht mehr wie früher.
1. Korinther 6,11
GebetDanke Jesus für deine vollständige Erlösung und bitte ihn, dir zu helfen, in dieser neuen Identität zu leben.
Zum NachdenkenWelche konkreten Veränderungen hat Christus in meinem Leben bewirkt, seit ich ihm gehöre?
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Tag 3 von 7 · 21. Juli Der Leib gehört dem Herrn
Die Korinther dachten: 'Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen – beides wird vergehen. Genauso ist es mit dem Körper und Sexualität.' Paulus zerstört dieses Argument: 'Der Leib aber ist nicht für die Unzucht, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib.' Hier liegt ein fundamentaler Unterschied: Essen ist eine natürliche, vergängliche Funktion. Aber unser Körper hat eine ewige Bestimmung – er gehört dem Herrn. Gott interessiert sich nicht nur für unsere Seele, sondern für den ganzen Menschen. Der Körper ist kein unwichtiges Gefäß, das wir nach Belieben missbrauchen dürfen. Er ist für Gottes Herrlichkeit geschaffen. Christus selbst ist leiblich auferstanden, und auch wir werden leiblich auferstehen. Was wir heute mit unserem Körper tun, hat ewige Konsequenzen. Deshalb: Der Leib ist für den Herrn – und der Herr kümmert sich um unseren Leib.
1. Korinther 6,13
GebetBitte den Herrn, dir zu helfen, deinen Körper als sein Eigentum zu sehen und entsprechend zu leben.
Zum NachdenkenBehandle ich meinen Körper als etwas, das dem Herrn gehört, oder lebe ich, als könnte ich damit machen, was ich will?
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Tag 4 von 7 · 22. Juli Ganzheitliche Erlösung
Ein zentrales Missverständnis der Korinther war die Trennung von Körper und Seele. Sie dachten, nur der Geist zähle vor Gott, der Körper sei nebensächlich. Doch die Bibel lehrt etwas völlig anderes: Der Mensch ist eine Einheit aus Geist, Seele und Leib. Schon bei der Schöpfung lesen wir: 'Gott bildete den Menschen aus Staub und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.' Paulus schreibt: 'Euer ganzes Wesen – der Geist, die Seele und der Leib – möge untadelig bewahrt werden.' Gott schaut auf uns als ganze Person. Wir können nicht sagen: 'Das war nicht ich, das war nur mein Körper' – genauso wenig wie jemand nach einem Diebstahl sagen könnte: 'Das war nicht ich, das war mein Arm.' Heiligung betrifft jeden Bereich unseres Lebens. Gott will uns ganz – nicht nur unsere frommen Gedanken.
1. Thessaloniker 5,23
GebetBitte Gott, dich als ganzen Menschen – Geist, Seele und Leib – zu heiligen und für sich zu gebrauchen.
Zum NachdenkenWo in meinem Leben behandle ich meinen Körper, als wäre er von meinem geistlichen Leben getrennt?
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Tag 5 von 7 · 23. Juli Die Auferstehung des Leibes
'Gott hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.' Diese Verheißung unterstreicht die Bedeutung unseres Körpers. Christus ist leiblich auferstanden – nicht nur sein Geist lebt weiter. Und auch wir werden leiblich auferstehen. In Kapitel 15 erklärt Paulus: Was gesät wird, bestimmt die Ernte. 'Es wird gesät in Vergänglichkeit und auferweckt in Unvergänglichkeit. Es wird gesät in Unehre und auferweckt in Herrlichkeit.' Unser jetziger Körper wird verwandelt, aber es gibt eine Kontinuität. Wie wir heute mit unserem Leib umgehen – ob wir ihn für den Herrn einsetzen oder für Sünde missbrauchen – hat Auswirkungen auf die Ewigkeit. Ein Körper, der dem Herrn gedient hat, wird in einem anderen Glanz auferstehen als einer, der in Sünde gelebt hat. Die Saat bestimmt die Ernte – auch körperlich.
1. Korinther 6,14; 15,42-44
GebetDanke Gott für die Hoffnung der Auferstehung und bitte ihn, dir zu helfen, deinen Körper heute schon für seine Herrlichkeit zu gebrauchen.
Zum NachdenkenWenn mein Körper auferstehen wird, wie möchte ich heute mit ihm umgehen, damit er Gott Ehre bringt?
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Tag 6 von 7 · 24. Juli Die Kraft des Gemeindegebets
Die einleitende Geschichte vom geheilten Vater zeigt die Kraft des Gebets: Ein Mann lag im Sterben, die Ärzte standen 'mit dem Rücken zur Wand'. Die Gemeinde betete – und genau in dieser Stunde wendete sich das Blatt. Zwölf Jahre später kam die vollständige Antwort: Der Vater bekehrte sich zu Christus. Wie der königliche Beamte bei Jesus um Heilung bat und glaubte, so dürfen auch wir im Gebet kämpfen. Gebetserhörung geschieht nicht immer sofort, aber Gott hört. Die Gemeinde, die gemeinsam betet, erlebt Gottes Eingreifen. Manchmal können Ärzte nicht mehr helfen – aber Gott kann. Manchmal dauert die vollständige Antwort Jahre – aber Gott ist treu. Diese Geschichte soll uns ermutigen: Gott ist 'ein Gott, der uns nimmer verlässt'. Er ist der lebendige Gott, der heute noch Gebete erhört. Gib nicht auf im Gebet.
Johannes 4,46-53
GebetDanke Gott für seine Treue in der Vergangenheit und bringe deine aktuellen Anliegen vertrauensvoll vor ihn.
Zum NachdenkenFür welche scheinbar aussichtslose Situation möchte ich Gott im Glauben bitten und auf seine Antwort warten?
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Tag 7 von 7 · 25. Juli Leben zur Ehre Gottes
Die gesamte Botschaft mündet in eine praktische Anwendung: 'Lasst eure Leiber darbringen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.' Wahrer Gottesdienst beschränkt sich nicht auf Sonntagsgottesdienste und Gebetsstunden – er durchzieht unser ganzes Leben. Wir haben gelernt: Christliche Freiheit bedeutet nicht Zügellosigkeit. Wir sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt. Unser Körper gehört dem Herrn und wird auferstehen. Deshalb leben wir anders als die Welt. Nicht aus Angst oder Gesetzlichkeit, sondern aus Dankbarkeit und Liebe. Gott hat uns teuer erkauft – wir gehören ihm. Jede Entscheidung, die wir treffen, sollte diese Frage beantworten: Verherrlicht es Gott? Ist es nützlich für mein geistliches Leben? Lasse ich mich davon beherrschen? Leben zur Ehre Gottes – im Geist, in der Seele und im Leib. Das ist das Ziel unserer Freiheit.
Römer 12,1
GebetWeihe dein ganzes Leben – Geist, Seele und Leib – neu dem Herrn und bitte ihn um Kraft, täglich für seine Ehre zu leben.
Zum NachdenkenWie kann ich diese Woche konkret meinen Körper als lebendiges Opfer für Gott darbringen?