predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Ein Bund für das ganze Leben

Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober

Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden. Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten. Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.

Weiterlesen
"

Gott sagt deutlich: 'Er hasst Scheidung.' Die Ehe ist kein befristeter Vertrag, keine Probezeit, kein Abkommen, das man kündigt, wenn jemand Besseres kommt. Es ist ein Bund für das ganze Leben – erst der Tod soll scheiden. Ein Ehebund ist eine bewusste Verpflichtung vor Gott, für den anderen da zu sein. Es ist kein bedingtes Abkommen wie ein gegenseitiger Liefervertrag, wo ich nur gebe, wenn der andere auch liefert. Ich verpflichte mich vor Gottes Augen, ein Leben lang für den anderen da zu sein – auch wenn er versagt, auch wenn er nicht mehr kann, auch in den schwierigsten Zeiten. Dieser Bundescharakter macht die Ehe so stark und gleichzeitig so heilig. Gott nimmt unsere Versprechen ernst, weil er selbst ein Bundesgott ist, der zu seinen Versprechen steht. Er ruft uns auf, bei unserem Leben aufzupassen und nicht treulos zu handeln.

Maleachi 2,14-16
Gebet

Danke Gott für seine Bundestreue und bitte ihn, dir zu helfen, deinen eigenen Ehebund treu zu bewahren.

Zum Nachdenken

Nimmst du deinen Ehebund so ernst wie Gott ihn sieht – als lebenslange, unbedingte Verpflichtung?

Aufnahme vom 23. August 2026

Predigt

Gottesdienst der EBG Gifhorn | 23.08.2026 um 10Uhr

Sonntag, 23. August 2026
Apostelgeschichte 13,1-3
Kernaussage

Der Gottesdienst zur Aussendung von Nathalie und Rudi Gippe in die Mission nach Uruguay betont, dass Jesus Christus im Mittelpunkt allen missionarischen Handelns steht. Mission entspringt einer innigen, persönlichen Beziehung zu Jesus, die zu Opferbereitschaft führt und in der wir als Botschafter an Christi statt mit Sanftmut und Demut Menschen zur Versöhnung einladen.

Ein Aussendungsgottesdienst der Evangelischen Brüdergemeinde Gifhorn, in dem Nathalie und Rudi Gippe in den Missionsdienst nach Uruguay ausgesandt werden. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Gebeten, gefolgt von Gemeindeanküdigungen einschließlich der Geburt von Ida Sattelmeier und des Todes von Lydia Abrahams. Alfred Losing von Two All Nations predigt über Matthäus 11,28-30 und die Einladung Jesu zur Versöhnung. Rudi Gippe hält seine Abschiedspredigt aus Hebräer 12,1-3 über das Aufsehen auf Jesus als Anfänger und Vollender des Glaubens. Der Gottesdienst schließt mit der formellen Aussendung durch Handauflegung der Ältesten und Gebeten für den Missionsdienst in Uruguay.
Weiterlesen
Ein Aussendungsgottesdienst der Evangelischen Brüdergemeinde Gifhorn, in dem Nathalie und Rudi Gippe in den Missionsdienst nach Uruguay ausgesandt werden. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Gebeten, gefolgt von Gemeindeanküdigungen einschließlich der Geburt von Ida Sattelmeier und des Todes von Lydia Abrahams. Alfred Losing von Two All Nations predigt über Matthäus 11,28-30 und die Einladung Jesu zur Versöhnung. Rudi Gippe hält seine Abschiedspredigt aus Hebräer 12,1-3 über das Aufsehen auf Jesus als Anfänger und Vollender des Glaubens. Der Gottesdienst schließt mit der formellen Aussendung durch Handauflegung der Ältesten und Gebeten für den Missionsdienst in Uruguay.

Hauptthemen (4)

1. Botschafter an Christi statt

  • • Jesus als sanftmütiger und demütiger Gastgeber lädt Menschen ein
  • • Die Einladung richtet sich an Mühselige und Beladene - Menschen, die unter der Last der Sünde leiden
  • • Das Gastgeschenk ist Ruhe und Frieden im Herzen durch Vergebung
  • • Jüngerschaft bedeutet, unter Jesu Joch zu kommen und von ihm zu lernen
  • • Sanftmut ist nicht Schwäche, sondern innere Stärke mit Freundlichkeit verbunden

2. Opfer aus Liebe zu Jesus

  • • Marias Salbung Jesu als Ausdruck persönlicher Hingabe und Beziehung
  • • Der Unterschied zwischen Pflicht (Armen helfen) und persönlichem Liebesopfer
  • • Mission als Opfer der Gemeinde und der ausgesandten Missionare
  • • Die zentrale Stellung Jesu, nicht der Menschen oder der Gemeinde
  • • Jesus sieht und würdigt jedes Opfer, das aus Liebe zu ihm gebracht wird

3. Ausdauer im Glaubenslauf

  • • Das christliche Leben als Lauf mit Hindernissen und Herausforderungen
  • • Die große Wolke von Zeugen, die den Weg bereits gegangen sind
  • • Ablegen von Ballast und Sünde, die uns umstrickt
  • • Den Blick auf Jesus gerichtet halten - den Anfänger und Vollender des Glaubens
  • • Jesus als Vorbild, der um der Freude willen das Kreuz erduldete
  • • Jeder läuft seinen eigenen, von Gott bestimmten Lauf

4. Gemeinsame Verantwortung in der Mission

  • • Mission ist Aufgabe der ganzen Gemeinde, nicht nur der Ausgesandten
  • • Die bleibende Verbindung zwischen sendender Gemeinde und Missionaren
  • • Gebet als zentrale Unterstützung für den Missionsdienst
  • • Finanzielle und praktische Unterstützung
  • • Ermutigung durch Briefe und Besuche

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Apostelgeschichte 13,1-3

Es waren aber in Antiochia in der dortigen Gemeinde Propheten und Lehrer, Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manaen, der mit Herodes, dem Vierfürsten, auferzogen worden war, und Saulus. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist, sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe, da fasteten und beteten sie, und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.

Römer 15,13

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

2. Korinther 1,3-4a

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis.

Matthäus 11,28-30

Kommt her zu mir alle, die ihr mühseligen und beladenden, und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. Und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Johannes 12,1-8

Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Bethanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. Dort machten sie ihn ein Mahl und Martha diente ihm. Lazarus aber war einer von denen, die mit am Tisch saßen. Und Maria nahm einen Pfund Salböl von unterverfälschter Kostbaranade und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihren Haaren seine Füße. Das Haus aber wurde erfüllt von dem Duft des Öls. Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet, warum ist dieses Öl nicht für 300 Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben? Da sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern weil er ein Dieb war, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war. Da sprach Jesus, lasst sie in Frieden. Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. Den Armen habt ihr alle Zeit bei euch, nicht aber habt ihr mich alle Zeit.

Hebräer 12,1-3

Deshalb lasst auch uns, da wir eine große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf. Indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der Freude die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zu Rechten des Thrones Gottes. Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet.

Weitere Referenzen

  • → 2. Korinther 5
  • → Matthäus 20
  • → Matthäus 28,18-20
  • → Lukas 23
  • → Psalm 103
  • → Hebräer 11
  • → Josua

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Als Botschafter an Christi statt leben: Mit Sanftmut und Demut Menschen zur Versöhnung mit Gott einladen, dabei die innere Stärke Jesu widerspiegeln und nicht auf eigene Leistung, sondern auf Gottes Gnade verweisen.
  • 2 Persönliche Liebesbeziehung zu Jesus pflegen: Nicht nur Pflichten erfüllen oder gute Werke tun, sondern aus einer tiefen, innigen Beziehung zu Jesus heraus handeln, die zu freiwilliger Opferbereitschaft führt.
  • 3 Den Blick auf Jesus gerichtet halten: In Schwierigkeiten und Müdigkeit nicht auf Probleme oder Umstände schauen, sondern bewusst auf Jesus als Anfänger und Vollender des Glaubens fokussieren.
  • 4 Ballast und Sünde ablegen: Regelmäßig prüfen, welche Lasten, Verletzungen oder Sünden uns im Glaubenslauf hindern, und diese durch Vergebung und Gottes Kraft ablegen.
  • 5 Missionare durch Gebet unterstützen: Aktiv und regelmäßig für ausgesandte Missionare beten, Gebetskarten nutzen und die Verantwortung als sendende Gemeinde wahrnehmen.
  • 6 Den eigenen Lauf treu laufen: Nicht mit anderen vergleichen, sondern die von Gott gegebene Strecke mit den eigenen Begabungen, Möglichkeiten und Umständen ausdauernd laufen.

Impulse aus der Woche ab 24. August

  1. Tag 1 von 7 · 24. August Die Einladung des sanftmütigen Herrn

    Jesus lädt uns ein mit den Worten: 'Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich werde euch Ruhe geben.' Diese Einladung ist nicht oberflächlich – sie geht tief in unser Herz. Jesus sieht nicht nur unsere äußeren Probleme wie zerbrochene Beziehungen oder Einsamkeit. Er erkennt die wahre Ursache: die Sünde, die uns belastet und von Gott trennt. Jesus begegnet uns mit Sanftmut und Demut. Sanftmut bedeutet nicht Schwäche, sondern innere Stärke gepaart mit Freundlichkeit und Geduld. Er ist wie ein mächtiger Fluss, der ruhig fließt, aber dennoch große Kraft besitzt. Er kam nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld zu geben. Als Botschafter an Christi Statt dürfen wir diese Einladung weitergeben – mit derselben Sanftmut und Demut, die Jesus zeigt.

    Matthäus 11,28-30

    Gebet

    Danke Jesus für deine sanftmütige Einladung. Hilf mir, meine Lasten bei dir abzulegen und andere mit derselben Sanftmut einzuladen.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben trägst du Lasten, die du Jesus noch nicht übergeben hast?

  2. Tag 2 von 7 · 25. August Aussendung als Jünger Christi

    In Antiochia sprach der Heilige Geist: 'Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe.' Heute können wir diese Worte auf die Aussendung von Nathalie und Rudi nach Uruguay übertragen. Gott ist ein sendender Gott, der Menschen beruft, das Evangelium bis an die Enden der Erde zu tragen. Doch Mission ist nicht nur für diejenigen, die in ferne Länder reisen. Jeder von uns ist gerufen, in seinem Umfeld Botschafter an Christi Statt zu sein – in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule. Der Auftrag Jesu aus Matthäus 28 gilt uns allen: 'Geht hin in alle Welt und macht zu Jüngern alle Völker.' Ob in Uruguay oder in Gifhorn, der Auftrag bleibt derselbe: Menschen mit der rettenden Botschaft von Jesus Christus zu erreichen.

    Apostelgeschichte 13,1-3

    Gebet

    Herr, zeige mir die Menschen in meinem Umfeld, denen ich deine Einladung weitergeben kann. Mache mich mutig im Zeugnis.

    Zum Nachdenken

    Wo hat Gott dich als Botschafter hingestellt? Wie kannst du dort für ihn leuchten?

  3. Tag 3 von 7 · 26. August Aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender

    Als Läufer im Glaubenswettkampf werden wir aufgefordert, auf Jesus zu schauen, 'den Anfänger und Vollender des Glaubens'. Der Weg von der Herrlichkeit des Himmels bis zur Erde war lang, doch Jesus entschied sich, ihn zu gehen – ohne Beschwerde über die Schwierigkeiten. Wenn Jesus uns nun als seine Boten sendet, steht es uns nicht zu, auszuloten, ob unser Einsatz reicht oder unser Geld ausreicht. Wie die ersten Jünger, die ihre Netze ließen und Jesus nachfolgten, sind auch wir eingeladen, im Glauben zu gehen. Jesus gibt uns die Kraft und den Segen für jeden Schritt. Er ist nicht nur der Anfänger unseres Glaubens – er wird ihn auch vollenden. Diese Gewissheit trägt uns durch alle Unsicherheiten und Herausforderungen auf dem Weg des Gehorsams.

    Hebräer 12,1-3

    Gebet

    Jesus, du bist Anfänger und Vollender meines Glaubens. Gib mir den Mut, dir zu folgen, auch wenn ich nicht alle Schritte sehe.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens musst du aufhören zu kalkulieren und einfach Jesus im Glauben folgen?

  4. Tag 4 von 7 · 27. August Ruhe finden für die Seele

    Jesus verspricht: 'Ich werde euch Ruhe geben. Ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.' Diese Ruhe meint nicht einfach mehr Schlaf oder Entspannung, sondern tiefen Frieden im Herzen. Es ist die Ruhe, die entsteht, wenn unsere Schuld vergeben ist und wir mit Gott versöhnt sind. Viele Menschen sind getrieben und auf der Flucht, versuchen so viel wie möglich vom Leben zu erhaschen. Doch wahres Leben findet sich im Frieden mit Gott. Psalm 103 beschreibt, wie Gott uns vergibt, erlöst und mit Gnade und Gerechtigkeit krönt. Diese Ruhe können wir nicht kaufen oder verdienen – sie ist ein Geschenk. Da wo wir sind, können wir zur Ruhe kommen und wissen: Dies ist mein Platz. Hier bin ich, Herr Jesus. Dieser Friede im Herzen ist wertvoller als alle Schätze der Welt.

    Matthäus 11,28-30

    Gebet

    Danke, Jesus, dass du Ruhe für meine Seele gibst. Hilf mir, in dir zur Ruhe zu kommen statt ständig getrieben zu sein.

    Zum Nachdenken

    Hast du diesen tiefen Frieden im Herzen, der aus der Versöhnung mit Gott kommt? Was raubt dir noch die Ruhe?

  5. Tag 5 von 7 · 28. August Das Joch Jesu auf sich nehmen

    Jesus sagt: 'Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir... denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.' Ein Joch wurde damals sorgfältig vom Tischler angepasst, damit das Tier beim Arbeiten nicht verletzt wurde. So ist auch Jesu Joch – perfekt auf uns zugeschnitten. Es ist wunderbar, dass Jesus unser Heiland ist und uns die Sünden vergeben hat. Doch er möchte auch unser Herr sein. Er lädt uns zur Jüngerschaft ein: 'Komm unter mein Joch. Ich will dir zeigen, wie das Leben funktioniert. Ich möchte mit dir gemeinsam leben.' Das ist keine Last, die uns erdrückt, sondern eine Führung, die uns befreit. Unter seiner Leitung zu leben bedeutet, unserer wahren Bestimmung und Berufung zu folgen – voller Freude und ohne uns dabei selbst zu verletzen.

    Matthäus 11,29-30

    Gebet

    Herr, ich nehme dein Joch auf mich. Lehre mich, von dir zu lernen und unter deiner liebevollen Führung zu leben.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens lebst du noch unter deinem eigenen Joch statt unter dem sanften Joch Jesu?

  6. Tag 6 von 7 · 29. August Verschwenderische Hingabe an Jesus

    Maria zerbrach ein kostbares Öl und salbte damit die Füße Jesu – ein verschwenderischer Akt der Hingabe. Während Judas die verschwendeten Ressourcen beklagte, verteidigte Jesus ihre Tat. Es gibt immer Arme, denen man helfen kann – das ist unsere Pflicht. Doch was Maria tat, war etwas anderes: reine Anbetung und Liebe zu Jesus. Wir können nicht den Wert unserer Hingabe an Jesus gegen praktische Hilfe für andere aufwiegen. Beides hat seinen Platz. Maria hatte eine besondere Beziehung zu Jesus – sie wollte bei ihm sitzen und ihm zuhören. Ihre verschwenderische Tat drückte ihre Liebe und Wertschätzung für ihn aus. So wie eine Braut sich für ihren Bräutigam schmückt, ehren wir Jesus mit unserer ungefeilten Hingabe. Das ist kein Widerspruch zur Nächstenliebe, sondern deren tiefste Quelle.

    Johannes 12,1-8

    Gebet

    Jesus, du bist würdig, mein Bestes zu empfangen. Hilf mir, dich mit ganzer Hingabe anzubeten, nicht nur dir pflichtbewusst zu dienen.

    Zum Nachdenken

    Was ist dein 'kostbares Öl', das du Jesus in verschwenderischer Hingabe schenken kannst?

  7. Tag 7 von 7 · 30. August Weil du es sagst – Gehorsam im Glauben

    Jesus spricht: 'Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker... und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit.' Diese Zusage trägt jeden, der seinem Ruf folgt – sei es nach Uruguay oder in die eigene Nachbarschaft. 'Weil du es sagst, wollen wir gehen. Weil du uns rufst, folgen wir dir.' Wie die ersten Jünger sitzen auch wir manchmal noch im Boot und flicken Netze, sehen nicht den nächsten Schritt. Doch wenn Jesus ruft, lassen wir alles los und kommen mit. Er gibt die Kraft und den Segen für das, was er uns aufträgt. Der Weg mag lang erscheinen, aber Jesus ist bereits gegangen – vom Himmel zur Erde, ohne Beschwerde. Nun sendet er uns, ausgerüstet mit seiner Vollmacht und seiner Gegenwart für alle Tage.

    Matthäus 28,18-20

    Gebet

    Herr Jesus, weil du es sagst, will ich gehen. Gib mir Mut zum Gehorsam und Vertrauen auf deine Gegenwart in allem.

    Zum Nachdenken

    Wo wartet Jesus darauf, dass du im Gehorsam einen Schritt wagst, auch wenn du nicht alles übersiehst?