Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)
Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Für Gott – Für den Anderen
Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober
Die Ehe hat zwei zentrale Ausrichtungen: Sie ist für Gott und für den anderen. Gott hat die Ehe geschaffen, um ihn zu verherrlichen und um einander zu dienen. In Epheser 5,21 lesen wir: 'Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.'
Eine Ehe ist kein 'Parasitenbündnis', wo jeder versucht, vom anderen etwas herauszuholen. Sie ist ein Partnerschaftsbündnis, wo jeder für den anderen leben will. Die Motivation für diesen Dienst liegt nicht in den Qualitäten des Partners, sondern in Christus. Selbst wenn wir im anderen nur noch Fehler sehen, dienen wir ihm, weil Christus uns zuerst gedient hat.
Die Ehe soll Christus und die Gemeinde widerspiegeln – seine bedingungslose Liebe, seine Treue, seine Hingabe. Wenn wir für den anderen leben, geben wir Gott die Ehre und machen sein Wesen sichtbar in dieser Welt.
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Die Ehe hat zwei zentrale Ausrichtungen: Sie ist für Gott und für den anderen. Gott hat die Ehe geschaffen, um ihn zu verherrlichen und um einander zu dienen. In Epheser 5,21 lesen wir: 'Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.' Eine Ehe ist kein 'Parasitenbündnis', wo jeder versucht, vom anderen etwas herauszuholen. Sie ist ein Partnerschaftsbündnis, wo jeder für den anderen leben will. Die Motivation für diesen Dienst liegt nicht in den Qualitäten des Partners, sondern in Christus. Selbst wenn wir im anderen nur noch Fehler sehen, dienen wir ihm, weil Christus uns zuerst gedient hat. Die Ehe soll Christus und die Gemeinde widerspiegeln – seine bedingungslose Liebe, seine Treue, seine Hingabe. Wenn wir für den anderen leben, geben wir Gott die Ehre und machen sein Wesen sichtbar in dieser Welt.
Die Ehe hat zwei zentrale Ausrichtungen: Sie ist für Gott und für den anderen. Gott hat die Ehe geschaffen, um ihn zu verherrlichen und um einander zu dienen. In Epheser 5,21 lesen wir: 'Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.' Eine Ehe ist kein 'Parasitenbündnis', wo jeder versucht, vom anderen etwas herauszuholen. Sie ist ein Partnerschaftsbündnis, wo jeder für den anderen leben will. Die Motivation für diesen Dienst liegt nicht in den Qualitäten des Partners, sondern in Christus. Selbst wenn wir im anderen nur noch Fehler sehen, dienen wir ihm, weil Christus uns zuerst gedient hat. Die Ehe soll Christus und die Gemeinde widerspiegeln – seine bedingungslose Liebe, seine Treue, seine Hingabe. Wenn wir für den anderen leben, geben wir Gott die Ehre und machen sein Wesen sichtbar in dieser Welt.
Bitte Jesus, dir seine Liebe und Dienerschaft zu schenken, damit du deinem Partner selbstlos dienen kannst.
Dienst du deinem Partner aus Liebe zu Christus, oder erwartest du vor allem, selbst bedient zu werden?
Aufnahme vom 13. September 2026
Predigt Gottesdienst der EBG Gifhorn | 13.09.2026 um 11 Uhr
Sonntag, 13. September 2026 Maleachi 1,1-5 Kernaussage Gott liebt sein Volk Israel und jeden Gläubigen bedingungslos, unabhängig von äußeren Umständen. Der größte Beweis seiner Liebe ist nicht in Wohlstand oder günstigen Lebensumständen zu finden, sondern am Kreuz von Jesus Christus. Wir sollen nicht auf unsere Umstände schauen, um Gottes Liebe zu erkennen, sondern auf sein Heilshandeln in der Geschichte und besonders auf das Kreuz.
Dieser Gottesdienst der EBG Gifhorn beginnt mit Lobpreis und Ankündigungen zu verschiedenen Gemeindeveranstaltungen. Nach einem ermutigenden Zeugnis über Gottes Wirken folgt eine ausführliche Predigt, die eine neue Predigtreihe über das Buch Maleachi einleitet. Die Predigt behandelt das erste Kapitel und konzentriert sich auf die zentrale Frage: Liebt Gott mich wirklich? Der Prediger zeigt auf, wie das Volk Israel trotz Gottes offensichtlicher Liebe und Erwählung daran zweifelte, geliebt zu sein. Dies geschah, weil sie auf ihre schwierigen Umstände schauten statt auf Gottes Heilsgeschichte. Die Botschaft betont, dass der ultimative Liebesbeweis Gottes nicht in günstigen Lebensumständen liegt, sondern im Kreuz Jesu Christi zu sehen ist. Der Gottesdienst schließt mit Anbetungsliedern und einem Segen aus Psalm 121. Weiterlesen
Gottesdienst der EBG Gifhorn | 13.09.2026 um 11 Uhr
Gott liebt sein Volk Israel und jeden Gläubigen bedingungslos, unabhängig von äußeren Umständen. Der größte Beweis seiner Liebe ist nicht in Wohlstand oder günstigen Lebensumständen zu finden, sondern am Kreuz von Jesus Christus. Wir sollen nicht auf unsere Umstände schauen, um Gottes Liebe zu erkennen, sondern auf sein Heilshandeln in der Geschichte und besonders auf das Kreuz.
Hauptthemen (4)
1. Die Liebe Gottes zu seinem Volk
- • Gott beginnt das Buch Maleachi mit der Liebeserklärung 'Ich habe euch geliebt'
- • Das Volk Israel zweifelt an Gottes Liebe aufgrund schwieriger Umstände
- • Die Liebe Gottes ist beständig und ewig, unabhängig von äußeren Umständen
- • Gottes Liebe zeigt sich in der Erwählung Israels und im Heilsplan
2. Die geistliche Krise Israels
- • Das Volk ist enttäuscht nach der Rückkehr aus dem Exil
- • Sie erleben Missernten, Armut und politische Unterdrückung
- • Die Priester verachten Gott durch schlechte Opfer
- • Das Volk wird untreu, lässt sich scheiden und gibt den Zehnten nicht mehr
- • Sie fragen 'Lohnt es sich überhaupt, Gott zu dienen?'
3. Jakob und Esau - Der Beweis der Liebe
- • Gott erwählte Jakob und nicht Esau für seinen Heilsplan
- • Die Erwählung war ein freier Gnadenentschluss Gottes
- • Edom (Nachkommen Esaus) wurde wegen ihrer Gewalttat gegen Israel bestraft
- • Israel hat trotz Strafe eine Zukunft, Edom nicht
- • Der Blick auf die Heilsgeschichte zeigt Gottes Liebe
4. Das Kreuz als höchster Liebesbeweis
- • Mehr als Jesus kann Gott uns nicht geben
- • Am Kreuz sehen wir die größte Liebe Gottes
- • Seit 2000 Jahren erleiden Christen Leid, aber haben Hoffnung durch das Kreuz
- • Nichts kann uns von der Liebe Gottes scheiden (Römer 8)
- • Der Blick auf die Umstände soll durch unsere Beziehung zu Gott bestimmt werden, nicht umgekehrt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ausspruch, Wort des Herrn an Israel durch Malachi. Ich habe euch geliebt, spricht der Herr. Aber ihr sagt, worin hast du uns geliebt? Hatte Jakob nicht einen Bruder Esau, spricht der Herr? Und ich habe Jakob geliebt, Esau aber habe ich gehasst. Und ich habe seine Berge zum Ödland gemacht und seinen Erdbesitz den Schakalen der Steppe überlassen. Wenn Edom sagt, ihr seid zerschmettert, werdet ihr die Trümmerstätten wieder aufbauen, so spricht der Herr der Herrscherin. Sie werden bauen, ich aber werde niederreißen. Und man wird sie nennen, Gebiet der Gottlosigkeit und das Volk, das der Herr bis in Ewigkeit verwünscht hat. Und eure Augen werden es sehen und ihr selbst werdet sagen, groß erweist sich der Herr über das Gebiet Israels hinaus.
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Herr ist ihm von Ferne erschienen. Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir meine Güte bewahrt.
Weil du teuer bist in meinen Augen und wertvoll bist und ich dich lieb habe, so gebe ich Menschen hin an deiner Stelle und Völkerschaften anstelle deines Lebens.
Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und sollten selbst diese vergessen, ich werde dich niemals vergessen. Siehe, in meinen beiden Handflächen habe ich dich eingezeichnet. Deine Mauern sind beständig vor mir.
Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ist gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat. Wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer wird gegen Gottes außerwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer ist da, der verdammt? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zu Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet. Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert, wie geschrieben steht, deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag, wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden. Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukunftiges noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und die Mutter und die Frau und die Kinder und die Brüder und die Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.
Ihr ermüdet den Herrn mit euren Worten. Darauf kommt die Gegenfrage von dem Volk, womit ermüden wir ihn? Gott wiederum entfaltet diese Feststellung und sagt, damit, dass ihr sagt, jeder, der Böses tut, ist gut in den Augen des Herrn und an solchen hat er gefallen.
Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist. Wo der Christus ist, sitzen zu Recht in Gottes.
Weitere Referenzen
- → Jeremia 3,12
- → Obadja 10-14
- → 4. Mose (Durchzug durch Edom)
- → Haggai
- → Sacharja
Praktische Anwendung (4)
- 1 Nicht an Gottes Liebe zweifeln: Schaue nicht auf deine Umstände, um Gottes Liebe zu erkennen, sondern auf das Kreuz. Mehr als Jesus kann Gott dir nicht geben. Lasse deinen Blick auf die Umstände durch deine Beziehung zu Gott bestimmen.
- 2 Den Dienst für Gott nicht aufgeben: Auch wenn du keine sichtbare Frucht siehst oder Opfer bringst, bleibe treu im Dienst. Der Samen, den wir säen, kann nach Jahren Frucht bringen, wie das Beispiel der koreanischen Frau aus dem Waisenhaus zeigt.
- 3 In die Heilsgeschichte schauen: Erkenne Gottes Liebe in seiner Heilsgeschichte und seiner Erwählung. Gott schreibt Geschichte mit dir und hat dich in seine Handflächen eingezeichnet. Er vergisst dich nicht.
- 4 Am Kreuz die Liebe Gottes sehen: Versenke dich ins Meer der Liebe Gottes, die sich in Jesus offenbart hat. Lasse Jesus und seine Liebe in deinem Herzen, Wort und Werk geprägt sein.
Impulse aus der Woche ab 14. September
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Tag 1 von 7 · 14. September Die Grundfrage: Liebt Gott mich wirklich?
Das Buch Maleachi beginnt mit einer kraftvollen Liebeserklärung Gottes: 'Ich habe euch geliebt, spricht der Herr.' Doch die Antwort des Volkes ist erschütternd: 'Worin hast du uns geliebt?' Israel steht an einem geistlichen Tiefpunkt. Trotz ihrer Geschichte mit Gott, trotz seiner offensichtlichen Erwählung und Bewahrung, zweifeln sie an seiner Liebe. Wie konnte es dazu kommen? Das Volk schaute auf seine schwierigen Umstände: Sie waren unbedeutend im persischen Großreich, mussten Abgaben leisten, der Tempel war nicht mehr so herrlich wie früher, und die Ernten waren schlecht. Anstatt auf Gottes Heilsgeschichte zu blicken, ließen sie ihre Lebensumstände bestimmen, ob Gott sie liebt. Auch wir heute können in diese Falle tappen. Wenn Krankheit, Einsamkeit, finanzielle Not oder Enttäuschungen kommen, fragen wir leise: Liebt Gott mich wirklich? Doch die Liebe Gottes zeigt sich nicht primär in günstigen Umständen, sondern in seiner unwandelbaren Treue und seinem Heilsplan für uns.
Maleachi 1,2
GebetBitte Gott, dir zu helfen, seine Liebe nicht an deinen Lebensumständen zu messen, sondern an seiner Treue und seinem Handeln in der Geschichte.
Zum NachdenkenAuf welche Umstände in deinem Leben schaust du, um die Liebe Gottes zu bemessen? Was würde sich ändern, wenn du stattdessen auf Gottes Heilsgeschichte schaust?
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Tag 2 von 7 · 15. September Jakob und Esau: Gottes souveräne Erwählung
Um seine Liebe zu beweisen, erinnert Gott Israel an die Geschichte von Jakob und Esau. 'Hatte Jakob nicht einen Bruder Esau? Und ich habe Jakob geliebt, Esau aber habe ich gehasst.' Diese harten Worte zeigen nicht emotionale Abneigung, sondern Gottes souveräne Wahl: Er entschied sich, den jüngeren Bruder Jakob für seinen Heilsplan zu erwählen und zu bevorzugen. Diese Erwählung war kein Zufall und keine Laune. Gott hat das Recht, in seiner Gnade frei zu wählen, wen er besonders segnen und gebrauchen möchte. Jakob wurde zum Stammvater Israels, durch den Gott seine Heilsgeschichte weiterschrieb. Esau wurde zurückgestellt – nicht verdammt, aber nicht für diese besondere Rolle auserwählt. Die Botschaft an Israel: Eure Existenz ist ein Beweis meiner Liebe! Ihr seid nicht zufällig mein Volk, sondern weil ich euch erwählt und geliebt habe. Diese Wahrheit sollte ihre Identität bestimmen, nicht ihre aktuellen Umstände.
Maleachi 1,2-3
GebetDanke Gott für seine souveräne Gnade, die dich erwählt und in seinen Heilsplan hineingenommen hat, nicht aufgrund deiner Verdienste.
Zum NachdenkenWas bedeutet es für dich persönlich, dass Gott dich in Christus erwählt und berufen hat? Wie prägt diese Wahrheit deine Identität?
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Tag 3 von 7 · 16. September Der Blick in die Heilsgeschichte
Gott fordert Israel auf, nicht nur auf ihre momentane Situation zu schauen, sondern auf die unterschiedlichen Schicksale von Israel und Edom. Während Edom zerstört wurde und keine Zukunft hatte, durfte Israel trotz der babylonischen Gefangenschaft zurückkehren. Jerusalem wurde wieder aufgebaut, der Tempel wiederhergestellt. 'Und eure Augen werden es sehen und ihr selbst werdet sagen, groß erweist sich der Herr über das Gebiet Israels hinaus.' Der Liebesbeweis liegt in der Geschichte selbst. Israel hatte nach wie vor Land, Zukunft und Hoffnung – weil Gott sie liebte und mit ihnen Geschichte schrieb. Edom hingegen, das sein Brudervolk in der Not verraten und angegriffen hatte, wurde gerichtet. Die Lektion: Der Beweis von Gottes Liebe liegt nicht in perfekten Lebensumständen, sondern darin, wie Gott durch die Geschichte hindurch treu bleibt und seinen Plan verwirklicht. Wer auf die Heilsgeschichte schaut statt auf momentane Schwierigkeiten, erkennt Gottes beständige Liebe.
Maleachi 1,4-5
GebetNimm dir Zeit, Gott für seine Treue in deiner Lebensgeschichte zu danken, auch für die Wege, die schwer waren.
Zum NachdenkenWo kannst du in deiner persönlichen Geschichte Gottes treue Bewahrung und Führung erkennen, selbst durch schwierige Zeiten hindurch?
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Tag 4 von 7 · 17. September Wenn Zweifel die Nachfolge lähmen
Der Zweifel an Gottes Liebe hatte verheerende Folgen für das geistliche Leben Israels. Die Priester verachteten Gott, indem sie minderwertige Opfer brachten. Das Volk wurde träge, zynisch und untreu. Sie beraubten Gott, indem sie den Zehnten zurückhielten. Ehen wurden geschieden. Die Ehrfurcht vor Gott war verloren gegangen. Das ist die zerstörerische Kraft des Zweifels an Gottes Liebe: Wenn wir nicht mehr wissen, dass Gott uns liebt, verlieren wir die Motivation zur Hingabe. Warum sollten wir Gott dienen, wenn er uns nicht liebt? Warum Opfer bringen? Warum treu bleiben? Gott zeigt hier, dass geistliche Probleme oft eine tiefere Wurzel haben: mangelndes Vertrauen in seine Liebe. Wenn wir an seiner Liebe zweifeln, straucheln wir in der Nachfolge. Wenn wir aber in seiner Liebe gegründet sind, wächst daraus Hingabe, Treue und Freude am Dienst – nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit.
Maleachi 1,6-8
GebetBitte Gott, dir die Bereiche zu zeigen, wo Zweifel an seiner Liebe deine Nachfolge beeinträchtigt, und erneuere dein Vertrauen.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines geistlichen Lebens merkst du Trägheit oder Zweifel? Könnte die Ursache darin liegen, dass du Gottes Liebe zu dir nicht ganz erfasst?
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Tag 5 von 7 · 18. September An den falschen Stellen suchen
Das Kernproblem Israels war nicht, dass Gott aufgehört hatte zu lieben, sondern dass sie an den falschen Stellen nach Beweisen seiner Liebe suchten. Sie meinten: 'Wenn Gott uns liebt, müssten wir wohlhabend sein, mächtig, gesund, erfolgreich.' Als diese Dinge fehlten, zweifelten sie. Gott hingegen sagt: 'Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt.' Seine Liebe ist nicht an äußere Umstände gebunden. Sie ist beständig, treu und ewig. Die wahren Beweise seiner Liebe liegen in seiner Erwählung, seiner Bundestreue, seiner Bewahrung durch die Geschichte hindurch. Auch wir müssen lernen, nicht nach Gottes Liebe in Gesundheit, Wohlstand oder einfachen Lebensumständen zu suchen. Christen erleben seit 2000 Jahren Verfolgung, Krankheit, Verlust – und doch hat Gott sie nie aufgehört zu lieben. Die Garantie seiner Liebe liegt nicht in perfekten Umständen, sondern in seinem unwandelbaren Charakter und seinem vollbrachten Werk.
Jeremia 31,3
GebetBitte Gott um Weisheit, seine Liebe nicht an deinen Umständen zu messen, sondern an seinen Verheißungen und seinem Wesen.
Zum NachdenkenWelche falschen Maßstäbe legst du an, um Gottes Liebe zu dir zu beurteilen? Was sind die wahren, biblischen Beweise seiner Liebe?
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Tag 6 von 7 · 19. September Das Kreuz: Der ultimative Liebesbeweis
Für Israel lag der Liebesbeweis Gottes in der Heilsgeschichte, in der Erwählung und Bewahrung. Für uns Christen hat Gott den größten und endgültigen Liebesbeweis gegeben: das Kreuz Jesu Christi. 'Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.' Seit 2000 Jahren dürfen Christen trotz Leid, Krankheit, Verlust und Verfolgung auf das Kreuz schauen und sagen: Hier ist der unwiderlegbare Beweis, dass Gott mich liebt. Nicht in meinen günstigen Umständen, nicht in meinem Wohlstand oder Erfolg, sondern in dem, was Jesus für mich getan hat. In Römer 8,18 heißt es: 'Die Leiden der jetzigen Zeit fallen nicht ins Gewicht gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit.' Das Kreuz garantiert nicht ein leidfreies Leben, aber es garantiert Gottes ewige Liebe und die kommende Herrlichkeit. Das ist unser Anker in allen Stürmen.
Römer 5,8
GebetDanke Jesus für das Kreuz, den größten Liebesbeweis Gottes, und bitte ihn, diese Wahrheit tief in deinem Herzen zu verankern.
Zum NachdenkenWie sehr prägt das Kreuz Christi dein Verständnis von Gottes Liebe zu dir? Schaust du eher auf deine Umstände oder auf das vollbrachte Werk Jesu?
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Tag 7 von 7 · 20. September In Gottes Liebe gegründet leben
Die Botschaft aus Maleachi ist zeitlos: Unser geistliches Leben steht und fällt damit, ob wir wissen und glauben, dass Gott uns liebt. Paulus betet für die Epheser, 'dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid', damit sie 'die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt'. Wenn wir in Gottes Liebe gegründet sind, verändert das alles: Wir dienen nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit. Wir verzagen nicht in Schwierigkeiten, weil wir wissen, dass seine Liebe beständig ist. Wir zweifeln nicht an unserem Wert, weil wir in Christus geliebt und erwählt sind. Die Einladung heute ist, nicht auf deine Umstände zu schauen, um Gottes Liebe zu messen, sondern auf seine Heilsgeschichte, auf das Kreuz, auf seine Verheißungen. Lass deine Beziehung zu Gott bestimmen, wie du deine Umstände siehst – nicht umgekehrt. Das ist der Weg zu einem festen, freudigen, hingegebenen Glaubensleben.
Epheser 3,17-19
GebetBitte Gott, dich tiefer in seiner Liebe zu verwurzeln und aus dieser Gewissheit heraus zu leben, unabhängig von deinen Umständen.
Zum NachdenkenWie würde sich dein Leben diese Woche konkret verändern, wenn du jeden Tag fest in der Gewissheit von Gottes Liebe zu dir leben würdest?