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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

Täglicher Impuls
Tag 6 von 7

Mit dem Evangelium einander dienen

Aus der Predigt „Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr“ vom 25. Oktober

Weißt du, womit dein Partner zu kämpfen hat? Kennst du seine inneren Sorgen, seine Kämpfe, seine Versuchungen? Wann hast du das letzte Mal ehrlich gefragt? Und wann hast du dich selbst das letzte Mal geöffnet und von deinen eigenen Kämpfen erzählt? Wir sehen die Schwächen beim anderen oft sehr deutlich. Aber schauen wir durch die Brille des Gesetzes – verurteilend und zornig – oder durch die Brille des Evangeliums? Das Evangelium fragt: Wie kann ich dir in deinen Kämpfen dienen? Wie kann ich dir helfen, Sieg über deine Sünde zu finden? Partnerschaft bedeutet auch, die Last des anderen mitzutragen, einander mit Geduld und Gnade zu begegnen, so wie Christus uns begegnet. Es bedeutet, dem anderen zu helfen, an Christus festzuhalten. Dafür hat Gott die Ehe gedacht – nicht um den anderen zu verurteilen, sondern um ihm mit dem Evangelium zu dienen.

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Weißt du, womit dein Partner zu kämpfen hat? Kennst du seine inneren Sorgen, seine Kämpfe, seine Versuchungen? Wann hast du das letzte Mal ehrlich gefragt? Und wann hast du dich selbst das letzte Mal geöffnet und von deinen eigenen Kämpfen erzählt? Wir sehen die Schwächen beim anderen oft sehr deutlich. Aber schauen wir durch die Brille des Gesetzes – verurteilend und zornig – oder durch die Brille des Evangeliums? Das Evangelium fragt: Wie kann ich dir in deinen Kämpfen dienen? Wie kann ich dir helfen, Sieg über deine Sünde zu finden? Partnerschaft bedeutet auch, die Last des anderen mitzutragen, einander mit Geduld und Gnade zu begegnen, so wie Christus uns begegnet. Es bedeutet, dem anderen zu helfen, an Christus festzuhalten. Dafür hat Gott die Ehe gedacht – nicht um den anderen zu verurteilen, sondern um ihm mit dem Evangelium zu dienen.

Gebet

Bitte Gott um ein weiches Herz und um Weisheit, deinem Partner mit Gnade und dem Evangelium zu begegnen.

Zum Nachdenken

Wie kannst du deinem Partner diese Woche konkret mit dem Evangelium dienen in seinen Kämpfen?

Aufnahme vom 28. März 2026

Predigt

Gottesdienst der EBG Gifhorn | 28.03.2026 um 18 Uhr

Samstag, 28. März 2026
1. Mose 39,1-6
Kernaussage

Gott wirkt in unserem Leben oft hinter den Kulissen, und wir müssen lernen, sein Handeln zu erkennen und ihm dafür dankbar zu sein. Wahre Weisheit kommt nicht von menschlicher Intelligenz oder weltlichen Standards, sondern vom Heiligen Geist, der uns befähigt, Gottes Heilsplan zu verstehen und geistliche Wahrheiten zu erkennen.

Dieser Gottesdienst der EBG Gifhorn thematisiert die göttliche Weisheit im Gegensatz zur weltlichen Weisheit anhand von 1. Korinther 2. Der Prediger betrachtet das Leben Josefs aus dem Alten Testament und zeigt auf, wie Gott hinter den Kulissen gewirkt hat. Die zentrale Botschaft ist, dass wahrer Glaube nicht auf menschlicher Weisheit oder Beredsamkeit beruht, sondern auf der Kraft Gottes und dem Wirken des Heiligen Geistes. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, Gottes Führung im eigenen Leben zu erkennen und ihm dankbar zu sein. Der Gottesdienst beinhaltet mehrere Gebetszeiten, in denen die Gemeinde gemeinsam für verschiedene Anliegen betet und Gott für seine Treue dankt. Im Hauptteil der Predigt wird ausführlich erklärt, dass geistliche Wahrheiten nur durch den Heiligen Geist erkannt werden können. Menschen ohne den Geist Gottes können die Botschaft vom Kreuz nicht verstehen – sie erscheint ihnen als Torheit. Die Gemeinde wird ermutigt, sich nicht von weltlichen Maßstäben beurteilen zu lassen, sondern in der von Gott geschenkten Weisheit zu wandeln und diese Weisheit untereinander zu teilen.
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Dieser Gottesdienst der EBG Gifhorn thematisiert die göttliche Weisheit im Gegensatz zur weltlichen Weisheit anhand von 1. Korinther 2. Der Prediger betrachtet das Leben Josefs aus dem Alten Testament und zeigt auf, wie Gott hinter den Kulissen gewirkt hat. Die zentrale Botschaft ist, dass wahrer Glaube nicht auf menschlicher Weisheit oder Beredsamkeit beruht, sondern auf der Kraft Gottes und dem Wirken des Heiligen Geistes. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, Gottes Führung im eigenen Leben zu erkennen und ihm dankbar zu sein. Der Gottesdienst beinhaltet mehrere Gebetszeiten, in denen die Gemeinde gemeinsam für verschiedene Anliegen betet und Gott für seine Treue dankt. Im Hauptteil der Predigt wird ausführlich erklärt, dass geistliche Wahrheiten nur durch den Heiligen Geist erkannt werden können. Menschen ohne den Geist Gottes können die Botschaft vom Kreuz nicht verstehen – sie erscheint ihnen als Torheit. Die Gemeinde wird ermutigt, sich nicht von weltlichen Maßstäben beurteilen zu lassen, sondern in der von Gott geschenkten Weisheit zu wandeln und diese Weisheit untereinander zu teilen.

Hauptthemen (5)

1. Gottes Wirken im Leben Josefs

  • • Josef konnte nichts für seine Umstände - Gott hatte seine Hand im Spiel
  • • Gott gab Josef Gelingen in allem, was er tat, sowohl im Haus Potiphars als auch im Gefängnis
  • • Josef blieb demütig und schrieb den Erfolg Gott zu, nicht sich selbst
  • • Gott führte Josef durch alle Schwierigkeiten hindurch zu seinem Ziel

2. Die Gefahr der Vergesslichkeit gegenüber Gottes Segnungen

  • • Wir neigen dazu, Gottes Wirken in unserem Leben zu vergessen
  • • Wir müssen bewusst zurückschauen und erkennen, wie Gott uns geführt hat
  • • David fordert sich selbst auf: 'Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat'
  • • Dankbarkeit ist eine Haltung, in der wir wachsen müssen

3. Gottes Weisheit versus weltliche Weisheit

  • • Die Weisheit dieser Welt und ihrer Fürsten vergeht
  • • Gottes Weisheit ist ein Geheimnis, das vor den Zeitaltern verborgen war
  • • Die Fürsten dieser Welt erkannten Gottes Weisheit nicht, sonst hätten sie Christus nicht gekreuzigt
  • • Gottes Weisheit übersteigt alle menschliche Vorstellungskraft

4. Die Rolle des Heiligen Geistes beim Verstehen geistlicher Wahrheit

  • • Nur durch den Heiligen Geist können wir Gottes Weisheit erkennen
  • • Der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes
  • • Ein natürlicher Mensch ohne den Geist kann geistliche Dinge nicht verstehen - sie sind ihm Torheit
  • • Der geistliche Mensch beurteilt alles, wird aber von niemandem (ohne den Geist) richtig beurteilt
  • • Wir haben Christi Sinn und denken wie er denkt

5. Geistliches durch Geistliches deuten

  • • Wir erklären geistliche Wahrheiten mit geistlichen Maßstäben
  • • Nur Menschen mit dem Heiligen Geist können geistliche Dinge wirklich erfassen
  • • Wir müssen auf der gleichen 'Frequenz' sein, um einander zu verstehen
  • • Die Basis unseres Verständnisses ist Jesus Christus, nicht menschliche Wissenschaft oder Philosophie

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 39,1-6

Josef aber war nach Ägypten hinabgeführt worden, und Potiphar, ein Kämmerer des Pharao, der oberste der Leibwache, ein Ägypter, hatte ihn aus der Hand der Ismailiter erworben, die ihn dorthin gebracht hatten. Und der Herr war mit Josef, und er war ein Mann, dem alles gelang. Und so durfte er im Haus seines ägyptischen Herrn bleiben. Und als sein Gebieter sah, dass der Herr mit ihm war, und dass der Herr in seiner Hand alles gelingen ließ, was er unternahm, da fand Josef Gnade in seinen Augen und durfte ihn bedienen. Und er setzte ihn zum Aufseher über sein Haus und gab alles, was er hatte, in seine Hand.

1. Mose 39,21-23

Aber der Herr war mit Josef und verschaffte ihm Gunst und schenkte ihm Gnade vor den Augen des Kerkermeisters. Und der Kerkermeister gab alle Gefangenen, die im Kerker waren, in Josefs Hand. Und alles, was es dort zu tun gab, geschah durch ihn. Der Kerkermeister kümmerte sich nicht im Geringsten um irgendetwas, das Josef in die Hand nahm. Denn der Herr war mit ihm und der Herr ließ alles gelingen, was er tat.

Psalm 103,1-5

Lobe den Herrn meine Seele und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der dein Alter mit Gutem sättigt, dass du wieder jung wirst wie ein Adler.

1. Korinther 2,6-16

Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters, auch nicht der Fürsten dieses Zeitalters, die zunichte werden, sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die Verborgene, die Gott vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern zu unserer Herrlichkeit. Keiner von den Fürsten dieses Zeitalters hat sie erkannt, denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben. Sondern wie geschrieben steht, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist. So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten. Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird. Der geistliche Mensch dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt. Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, wer, der ihn unterweisen könnte? Wir aber haben Christi Sinn.

Weitere Referenzen

  • → Hebräer 10,14
  • → Philipper (Vollkommene)
  • → Epheser 1,17-18
  • → Jesaja 64,3
  • → Römer (Herrlichkeit, Vers 30)
  • → 1. Korinther 3,1
  • → 1. Korinther 4

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Bewusst auf Gottes Wirken in der Vergangenheit zurückblicken: Nehmen Sie sich Zeit, um zu reflektieren, wie Gott Sie durch verschiedene Lebensstationen geführt hat - in Familie, Beruf, Gemeinde und Beziehungen. Erkennen Sie seine Segnungen und danken Sie ihm dafür.
  • 2 Mit offenen Augen durch den Alltag gehen: Beten Sie darum, dass Gott Ihnen die Augen öffnet, um sein Wirken im Alltag zu erkennen - in zwischenmenschlichen Beziehungen, bei Herausforderungen auf der Arbeit und in der Familie. Üben Sie sich darin, Gottes Hand in den täglichen Umständen zu sehen.
  • 3 Dankbarkeit kultivieren: Entwickeln Sie eine bewusste Haltung der Dankbarkeit. Vergessen Sie nicht, was Gott Ihnen Gutes getan hat. Machen Sie es wie David in Psalm 103 und fordern Sie sich selbst auf, den Herrn zu loben.
  • 4 Geistliche Wahrheiten mit geistlichen Maßstäben prüfen: Verlassen Sie sich auf den Heiligen Geist beim Verstehen von Gottes Wort. Nutzen Sie nicht primär menschliche Weisheit oder intellektuelle Argumente, sondern lassen Sie den Geist Gottes die Schrift erklären und anwenden.
  • 5 Sich nicht von weltlichen Urteilen beirren lassen: Wenn Sie wegen Ihres Glaubens als 'dumm' oder 'unweise' von Menschen ohne den Geist Gottes beurteilt werden, erinnern Sie sich daran, dass sie nicht in der Lage sind, geistliche Dinge zu verstehen. Bleiben Sie fest in Gottes Weisheit verankert.

Impulse aus der Woche ab 29. März

  1. Tag 1 von 7 · 29. März Gott wirkt hinter den Kulissen

    Wenn wir an Josef denken, sehen wir oft seine Karriere – vom Sklaven zum zweiten Mann Ägyptens. Doch heute schauen wir darauf, was Gott hinter den Kulissen gewirkt hat. Josef konnte nichts dafür, dass er der erste Sohn von Jakobs Lieblingsfrau war. Gott gab ihm prophetische Träume. Gott bewahrte ihn vor dem Tod durch seine Brüder. In 1. Mose 39 lesen wir mehrfach: 'Der Herr war mit ihm' und 'der Herr ließ alles gelingen, was er unternahm'. Gott war der Handelnde, der den Segen und das Gelingen gab. Selbst im Gefängnis verschaffte Gott Josef Gunst. Dies war Trost für Josef in der Krise – zu sehen, dass Gott mit ihm war. Lasst uns in unser Leben zurückschauen: Wie hat Gott uns geführt? An welchen Punkten war seine Hand im Spiel? Gott hat uns Eltern gegeben, Gemeinden, Orte, Beruf. Wenn wir mit offenen Augen durch den Alltag gehen, sehen wir, wie Gott führt und Gelingen schenkt.

    1. Mose 39,1-6

    Gebet

    Danke Gott für die konkreten Wege, auf denen er dich geführt hat, und bitte ihn, deine Augen für sein Wirken im Alltag zu öffnen.

    Zum Nachdenken

    Wo kannst du in deiner Vergangenheit Gottes Hand erkennen, die dich geführt und gesegnet hat?

  2. Tag 2 von 7 · 30. März Lobe den Herrn und vergiss nicht

    David fordert sich selbst auf: 'Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.' Das ist wie ein Selbstgespräch, wo er sich ermutigt, den richtigen Blick auf Gott zu haben. Wir sind geneigt, Gottes Segnungen zu vergessen. David zählt auf: Gott vergibt alle Sünden, heilt alle Gebrechen, erlöst das Leben vom Verderben, krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, sättigt das Alter mit Gutem. Das Allerwichtigste ist die Versöhnung mit dem Herrn, die Vergebung der Sünden, die Zukunftsperspektive bei ihm in der Ewigkeit. Wenn wir auf unser Leben schauen, sehen wir so viele Segnungen. Manche Geschwister, die aus Kasachstan kamen, hätten nie geglaubt, dass sie noch solchen Wohlstand erleben würden. Lasst uns nicht vergessen, was Gott Gutes an uns getan hat. Lasst uns ihm danken und ihn loben – in der Dankbarkeit wachsen.

    Psalm 103,1-5

    Gebet

    Nimm dir Zeit, Gott bewusst für konkrete Segnungen zu danken – auch für die kleinen Dinge, die du oft übersiehst.

    Zum Nachdenken

    Wofür kannst du Gott heute konkret danken, wenn du auf die letzten Wochen zurückschaust?

  3. Tag 3 von 7 · 31. März Nicht Menschenweisheit, sondern Gottes Kraft

    Paulus kam nicht mit hoher Redekunst zu den Korinthern, obwohl er dazu in der Lage gewesen wäre. Er wollte, dass ihr Glaube nicht auf Menschenweisheit beruht, sondern auf Gottes Kraft. Die Korinther lebten in einer Hochburg der Redekunst, doch sie bekehrten sich trotz Paulus' schlichter Predigt. Das ist ein Zeugnis und Beweis für die Kraft Gottes – dass Menschen zum Glauben kommen, obwohl die Botschaft vom Kreuz den meisten wie Torheit erscheint. Es ist nicht der talentierte Prediger, nicht die emotionale Celebration, nicht die Barmherzigkeit einer Gemeinde, die das Fundament des Glaubens bilden soll. Das Fundament, das unseren Glauben wirklich tragen kann, ist allein die Kraft Gottes. Menschliche Fähigkeiten und Weisheit vergehen. Doch Gottes Geist bewirkt echte, bleibende Veränderung. Lasst uns darauf vertrauen, dass Gott durch sein Wort wirkt – unabhängig von unserer Eloquenz.

    1. Korinther 2,1-5

    Gebet

    Bitte Gott, dass dein Vertrauen fest auf seiner Kraft ruht und nicht auf menschlichen Leistungen oder Fähigkeiten.

    Zum Nachdenken

    Worauf gründet sich dein Glaube – auf menschliche Überzeugungskraft oder auf die Kraft Gottes?

  4. Tag 4 von 7 · 1. April Weisheit unter den Vollkommenen

    Paulus schreibt: 'Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters.' Mit 'Vollkommenen' meint er reife Christen, die zu Christus gehören. Unter solchen reifen Gläubigen ist das, was Paulus predigt, wirklich Weisheit. Wir Christen haben etwas mit Weisheit zu tun – einem systematischen Verständnis, theologischem Nachdenken, dem Erkennen von Zusammenhängen. Aber es ist nicht die Intelligenz, die von der Denkweise der Welt bestimmt ist. Die Weisheit dieses Zeitalters fragt: Hast du für deine Rente vorgesorgt? Bist du finanziell abgesichert? Paulus sagt: 'Sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die Verborgene, die Gott vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern zu unserer Herrlichkeit.' Gottes Weisheit ist sein Heilsplan in Christus. Dieser Plan war kein Zufallsprodukt, sondern von Ewigkeit her beschlossen – zu unserer Herrlichkeit, damit wir Anteil an Gottes Herrlichkeit bekommen.

    1. Korinther 2,6-7

    Gebet

    Bitte Gott um Weisheit, die von oben kommt, und darum, dass du weltliche Maßstäbe zunehmend loslassen kannst.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens orientierst du dich an weltlicher Weisheit statt an Gottes Weisheit?

  5. Tag 5 von 7 · 2. April Die Weisheit der Welt vergeht

    Die Weisheit dieses Zeitalters und die der Fürsten dieses Zeitalters – sie werden zunichte. Wir leben in einer Zeitalterveränderung. Was vor zwei Jahren wichtig war, ist heute nicht mehr so wertvoll. Unternehmen ändern alle zwei Jahre ihre Struktur und Werte. Politische Parteien überdenken ihre Grundwerte, um gewählt zu werden. In den 80er Jahren war Friedensbewegung wichtig, Waffenabbau, keine Wehrpflicht. Heute dreht sich alles um: mehr Rüstung, wieder Wehrpflicht. Menschen verändern ihre Sichtweise ständig. Was gestern wichtig war, ist morgen überholt. Das Wort Gottes dagegen hat Beständigkeit. Es ist immer das Gleiche und hat für alle Zeiten Wert. Es geht auf den Kern des Menschen ein, beschreibt das Kernproblem und zeigt Gottes Lösung. Deshalb ist es töricht, vom Wort Gottes abzuweichen und zu sagen, wir müssen moderner werden oder dem Zeitgeist folgen. Nur wenn wir uns fest an Gottes Wort halten, hat unsere Botschaft Sinn und Bestand.

    1. Korinther 2,6-8

    Gebet

    Danke Gott für sein beständiges Wort und bitte ihn um Standfestigkeit in einer sich ständig wandelnden Welt.

    Zum Nachdenken

    Wo bist du versucht, dich dem Zeitgeist anzupassen statt an Gottes unveränderlichem Wort festzuhalten?

  6. Tag 6 von 7 · 3. April Der Heilige Geist offenbart Gottes Weisheit

    'Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.' Die Erkenntnis Gottes ist nicht primär ein Intelligenzthema, sondern ein geistliches Thema. Ein Mensch ohne den Heiligen Geist kann Gottes Weisheit nicht erkennen – egal welchen IQ er hat. Der Heilige Geist kennt Gottes innerste Gedanken, seine Absichten, sein Herz. Und dieser Geist wohnt in uns! Deshalb können wir Gottes Gedanken verstehen, wenn wir uns ihm öffnen. Wie niemand weiß, was in einem Menschen ist außer seinem eigenen Geist, so erkennt niemand, was in Gott ist, außer Gottes Geist. Wir haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist – damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. Der Geist kann einem offenbaren, was im anderen ist, und uns befähigen, einander zu erbauen und zu ermutigen. Deswegen brauchen wir Gemeinde und Gemeinschaft.

    1. Korinther 2,10-12

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir die Augen des Herzens zu öffnen und dich in alle Wahrheit zu leiten.

    Zum Nachdenken

    Wie öffnest du dich bewusst dem Wirken des Heiligen Geistes in deinem Leben?

  7. Tag 7 von 7 · 4. April Kennst du die Gaben, die Gott dir geschenkt hat?

    Gott gibt uns seinen Geist mit einem konkreten Ziel: 'damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind'. Wir sollen nicht im Unklaren bleiben über unsere Identität und Berufung. Mach den Test: Kenne ich mich aus, wenn es um meine Errettung geht? Weiß ich, dass Gott mir meine Sünden vergeben hat? Dass ich sein Kind bin, angenommen, geliebt, erwählt? Dass mir der Himmel sicher ist? Dass ich Gaben und Vollmacht zum Dienst empfangen habe? Ist etwas in meinem Leben gewachsen? Verstehe ich mehr, wer ich bin und wer Gott ist? Freue ich mich auf die Ewigkeit mit ihm? Wenn ja, dann ist das das Wirken des Heiligen Geistes. 'Der geistliche Mensch beurteilt alles, er selbst jedoch wird von niemandem beurteilt. Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt? Wir aber haben Christi Sinn.' Lass dich nicht von weltlichen Maßstäben beurteilen, sondern wandle in der von Gott geschenkten Weisheit.

    1. Korinther 2,12-16

    Gebet

    Danke Gott für seine Gaben in deinem Leben und bitte ihn, dir zu zeigen, wie du sie zum Aufbau seiner Gemeinde einsetzen kannst.

    Zum Nachdenken

    Welche geistlichen Gaben und Berufungen hat Gott dir geschenkt, die du vielleicht noch nicht voll erkannt oder genutzt hast?