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Emanuel Lindern

Alte Schulstraße 2, 49699 Lindern

Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und  Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Übermorgen im Himmel

Aus der Predigt „Gott gibt jedem seinen Platz im Leib Christi | Pastor David Hergert“ vom 28. Oktober

Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.

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Während der Anbetungszeit hatte Pastor David eine tiefgreifende Erkenntnis: Das Leben ist unglaublich kurz. Mit 46 Jahren, in der Mitte seines Lebens, hatte er plötzlich das Gefühl, als sei er vorgestern geboren und würde übermorgen bereits vor Jesus stehen. Diese Perspektive veränderte alles. Wenn du wüsstest, dass du übermorgen im Himmel sein wirst, was würdest du in diesen letzten zwei Tagen tun? Was wäre dir dann wirklich wichtig? In der Ewigkeit interessiert es nicht, wie viel Geld auf deinem Konto war oder wie viele Besitztümer du hattest. Was zählt, ist deine Beziehung zu Jesus und wie du deine Zeit für sein Reich investiert hast. Diese Erkenntnis erfüllte Pastor David nicht mit Angst, sondern mit überwältigender Freude. Die Ewigkeit ist nicht weit entfernt – sie ist schon nah. Diese Perspektive hilft uns, unsere Prioritäten richtig zu setzen und das zu schätzen, was wirklich von Bedeutung ist.

Gebet

Danke Jesus, dass die Ewigkeit mit dir meine Zukunft ist. Hilf mir, heute so zu leben, dass ich mit Freude vor dir stehen kann.

Zum Nachdenken

Wenn du wüsstest, dass du nur noch wenige Tage auf dieser Erde hättest, was würdest du anders machen?

Aufnahme vom 21. April 2026

Predigt

Alles eine Frage der Ehre | Ulrich Krause

Dienstag, 21. April 2026
1. Korinther 9,19-23
Kernaussage

Die Predigt ruft zu vollkommener Hingabe an Jesus Christus auf und warnt vor Gleichgültigkeit in der Nachfolge. Es geht nicht nur um Errettung, sondern darum, das Geschenk des Kreuzes durch ein hingegebenes Leben wertzuschätzen und in die eigene Berufung zu kommen. Unser Leben jetzt bestimmt unsere himmlische Berufung und Position in der Ewigkeit.

Diese Predigt aus dem ersten Korintherbrief behandelt die Themen Berufung, Hingabe und geistliche Reife aus christlicher Perspektive. Der Prediger betont, dass wahrer Erfolg im Glauben nicht durch eigene Kraft, sondern durch die Gnade Gottes erreicht wird. Er warnt davor, sich mit der bloßen Errettung zufrieden zu geben und ermutigt die Zuhörer, ihre Berufung ernst zu nehmen. Zentral ist die Auseinandersetzung mit Paulus' Aussagen über Selbstdisziplin und Hingabe im Dienst des Evangeliums. Der Prediger erklärt, dass echte Dankbarkeit sich in Hingabe zeigt und dass Christen nicht aus Menschenfurcht oder eigener Ehre handeln sollen, sondern aus Liebe und zur Ehre Gottes. Er warnt eindringlich vor den ewigen Konsequenzen einer gleichgültigen Haltung und betont, dass jeder Christ einmal vor dem Richterstuhl Christi Rechenschaft ablegen wird. Die Botschaft schließt mit dem Aufruf zur täglichen Demut unter die sanfte Herrschaft Jesu Christi nach dem Prinzip 'Soli Deo Gloria' - Gott allein die Ehre.
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Diese Predigt aus dem ersten Korintherbrief behandelt die Themen Berufung, Hingabe und geistliche Reife aus christlicher Perspektive. Der Prediger betont, dass wahrer Erfolg im Glauben nicht durch eigene Kraft, sondern durch die Gnade Gottes erreicht wird. Er warnt davor, sich mit der bloßen Errettung zufrieden zu geben und ermutigt die Zuhörer, ihre Berufung ernst zu nehmen. Zentral ist die Auseinandersetzung mit Paulus' Aussagen über Selbstdisziplin und Hingabe im Dienst des Evangeliums. Der Prediger erklärt, dass echte Dankbarkeit sich in Hingabe zeigt und dass Christen nicht aus Menschenfurcht oder eigener Ehre handeln sollen, sondern aus Liebe und zur Ehre Gottes. Er warnt eindringlich vor den ewigen Konsequenzen einer gleichgültigen Haltung und betont, dass jeder Christ einmal vor dem Richterstuhl Christi Rechenschaft ablegen wird. Die Botschaft schließt mit dem Aufruf zur täglichen Demut unter die sanfte Herrschaft Jesu Christi nach dem Prinzip 'Soli Deo Gloria' - Gott allein die Ehre.

Hauptthemen (6)

1. Paulus als Vorbild der Hingabe

  • • Paulus machte sich freiwillig zum Knecht, um Menschen für das Evangelium zu gewinnen
  • • Er war frei von Menschenfurcht und ließ sich von jedermann zum Diener machen
  • • Seine Demut entwickelte sich durch Gottes Gnade und viele Leiden
  • • Aus Saulus (der Stolze) wurde Paulus (der Kleine, Niedrige)

2. Der Glaubenskampf und die Berufung

  • • Ab der Wiedergeburt befinden wir uns im wichtigsten Kampf unseres Lebens - dem Glaubenskampf
  • • Nicht zu kämpfen ist bereits ein verlorener Kampf
  • • Es kostet Lebensqualität, wenn wir nicht in unsere Berufung gehen
  • • Nichts erfüllt das Herz mehr als in die vorbereiteten Werke Gottes hineinzukommen
  • • Geistliche Autorität entsteht durch das Leben in der Berufung

3. Demut und Gnade Gottes

  • • Wo Demut offenbar wird, wird auch die Gnade Gottes offenbar
  • • Echte Dankbarkeit bringt Hingabe hervor, nicht nur Worte
  • • Das biblische Prinzip: Demut wirkt Gnade, Gnade wirkt Buße, Buße wirkt geistliche Reife, Reife wirkt Hingabe
  • • Stolz muss in die Hände Jesu gegeben werden
  • • Je mehr Selbstbestimmung aufgegeben wird, desto mehr weicht die Menschenfurcht

4. Hingabe aus der Kraft Gottes

  • • Paulus bezwang seinen Leib nicht aus eigener Kraft, sondern durch die Gnade Gottes
  • • Fleisch ist zu nichts nutze - es braucht die Kraft Gottes
  • • Es ist nicht anstrengend, sich einer Person hinzugeben, die man liebt
  • • Das geistgewirkte Leben bringt Erfüllung, die die Welt nicht geben kann
  • • Hingabe erfordert Glauben, Demut und Training

5. Der Richterstuhl Christi und ewige Konsequenzen

  • • Alle Gläubigen werden vor dem Richterstuhl Jesu Christi stehen
  • • Die Frage wird sein: Wie sehr hast du das Geschenk des Kreuzes durch deine Hingabe wertgeschätzt?
  • • Wir bestimmen jetzt unsere himmlische Berufung und Position in der Ewigkeit
  • • Die Aussage 'Hauptsache gerettet, alles andere ist egal' ist ein fataler Trugschluss
  • • Verpasste Chancen werden mehr bereut als alles andere
  • • Werke können verbrennen, wenn wir der eigenen Ehre zu viel Raum geben

6. Menschenfurcht überwinden

  • • Paulus war frei von aller Menschenfurcht
  • • Die Furcht weicht, wenn man losgeht und handelt
  • • Gott gibt einen Vers mit auf den Weg: Sachaja 10,11 - beim Durchgehen durchs Meer schlägt er die Wellen
  • • Je mehr Selbstbestimmung aufgegeben wird, desto mehr weicht die Menschenfurcht

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Korinther 9,19-23

Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne, denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden, obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden, obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin dem Gesetz Christi, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

1. Korinther 9,16

Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige.

1. Korinther 9,24-27

Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass er ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge. Enthält sich aller Dinge jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen Siegespreis. Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse. Ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt. Sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht anderen predige und selbst verwerflich werde.

Sachaja 10,11

Und wenn sie in Angst durchs Meer gehen, so wird er die Wellen im Meer schlagen, dass alle Tiefen des Wassers vertrocknen werden. Da soll dann zu Boden sinken die Pracht Assyriens und das Zepter Ägyptens soll weichen.

1. Korinther 15,10

Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle. Nicht aber ich, sondern die Gnade in mir oder die mit mir ist.

Weitere Referenzen

  • → 2. Korinther 5,10
  • → 1. Korinther 3,14-15

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Stolz in die Hände Jesu geben: Gib deinen Stolz bewusst an Jesus ab und bitte ihn um Demut und Sanftmut. Dies ist der Schlüssel, damit die Gnade Gottes in deinem Leben wirken kann.
  • 2 Täglich die Gnade Gottes abholen: So wie die Gnade jeden Tag neu ist, müssen wir sie auch jeden Tag neu durch Gebet und Hingabe annehmen. Suche Jesus täglich und unterordne dich der Führung des Heiligen Geistes.
  • 3 In Menschenfurcht losgehen: Lass dich nicht von Menschenfurcht lähmen - gehe los und handle. Die Furcht wird weichen, wenn du in Bewegung kommst und dich deiner Berufung stellst.
  • 4 Aus Liebe handeln, nicht aus anderen Motiven: Prüfe deine Herzenshaltung beim Evangelisieren und Dienen. Menschen spüren, ob du aus echter Liebe handelst oder aus anderen Motiven. Authentizität macht den Unterschied.
  • 5 Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung ablegen: Erkenne die Lügen des Feindes über Selbstverwirklichung und lege dein Recht auf Selbstbestimmung ab. Hingabe an Gott bringt wahre Erfüllung, nicht die Freuden dieser Welt.
  • 6 Die ewige Perspektive im Blick behalten: Denke daran, dass du vor dem Richterstuhl Christi stehen wirst. Dein Leben jetzt bestimmt deine himmlische Berufung. Lebe nicht mit der Einstellung 'Hauptsache gerettet', sondern wertschätze das Geschenk des Kreuzes durch Hingabe.

Impulse aus der Woche ab 22. April

  1. Tag 1 von 7 · 22. April Gnade als Fundament des Sieges

    Wir haben gesungen: 'Jesus ist Sieger.' Doch wie wird sein Sieg zu unserem Sieg? Die Antwort liegt nicht in unserer eigenen Kraft, sondern in der Gnade Gottes, die durch Glauben und Geduld im Gebet wirksam wird. Paulus bringt diese Wahrheit auf den Punkt: 'Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle. Nicht aber ich, sondern die Gnade, die mit mir ist.' Hier offenbart sich das Geheimnis christlicher Nachfolge: Es ist weder passive Resignation noch krampfhafte Selbstanstrengung, sondern ein Leben im Vertrauen auf Gottes wirksame Gnade. Wenn wir der Gnade Gottes wirklich vertrauen, bleiben wir nicht passiv auf dem Sofa sitzen, sondern stehen auf und gehen. Die Gnade macht uns zu aktiven Mitarbeitern im Reich Gottes – nicht aus Zwang, sondern aus Liebe und Dankbarkeit.

    1. Korinther 15,10

    Gebet

    Bitte Gott heute, dass du seine Gnade täglich neu annehmen und ihr in deinem Leben Raum geben kannst.

    Zum Nachdenken

    Wo verlasse ich mich noch auf meine eigene Kraft, anstatt der Gnade Gottes zu vertrauen?

  2. Tag 2 von 7 · 23. April Berufung ernst nehmen

    Paulus schreibt mit erschütternder Klarheit: 'Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige.' Er war sich seiner Berufung so bewusst, dass er auch die Konsequenzen kannte, wenn er ihr nicht folgen würde. Diese Wahrheit gilt heute genauso für uns. Es kostet uns echte Lebensqualität, wenn wir nicht in unsere Berufung gehen. Wir verzichten – oft unbewusst – auf die Nähe Gottes, auf seinen Frieden, seine Freude und verpassen damit größtmögliche Erfüllung. Nichts wird dein Herz mehr erfüllen, als in die vorbereiteten Werke Gottes hineinzukommen. Deine Berufung hier auf Erden ist auch Voraussetzung für geistliche Autorität und bestimmt deine himmlische Berufung. Wir bestimmen hier und jetzt, wie wir unsere himmlische Berufung leben werden – später haben wir keine Korrekturmöglichkeit mehr.

    1. Korinther 9,16

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir deine Berufung klar zu zeigen und dir Mut zu geben, ihr zu folgen.

    Zum Nachdenken

    Welche Berufung hat Gott mir gegeben, und gehe ich ihr mit ganzem Herzen nach?

  3. Tag 3 von 7 · 24. April Freiheit von Menschenfurcht

    Paulus schreibt: 'Obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne.' Er war frei von aller Menschenfurcht und machte sich freiwillig zum Diener – aus Liebe. Der Prediger teilt seine eigene Erfahrung: Er litt extrem unter Menschenfurcht und konnte vor zwei Leuten nicht mehr reden. Doch Gott gab ihm Jesaja 10,11 mit auf den Weg – die Verheißung, dass die Furcht weichen wird, wenn wir losgehen. Und sie wich tatsächlich! Eine wichtige Entdeckung: Je mehr er sein Recht auf Selbstbestimmung aufgab, desto mehr wich die Menschenfurcht. Wer Ohren hat zu hören, der höre. Die Furcht wird weichen, wenn du losgehst – zu 100 Prozent. Gib deinen Stolz in die Hände Jesu, und du wirst Sanftmut und Demut von ihm empfangen.

    1. Korinther 9,19

    Gebet

    Bitte Jesus heute, dich von Menschenfurcht zu befreien und dir den Mut zu geben, im Glauben loszugehen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen hält mich Menschenfurcht noch davon ab, meiner Berufung zu folgen?

  4. Tag 4 von 7 · 25. April Dankbarkeit zeigt sich in Hingabe

    Paulus schreibt: 'Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.' Seine vollkommene Hingabe war die Antwort auf das Geschenk der Gnade. Jesus hat sein ganzes Leben für uns gegeben – bis zum Tod am Kreuz. Wie könnte eine angemessene Antwort unsererseits aussehen? Zumindest doch Dankbarkeit! Aber keine Dankbarkeit, die sich nur mit Worten oder netten Gesten begnügt, sondern Dankbarkeit, die sich im Hingeben erweist. Echte Dankbarkeit bringt immer Hingabe hervor. Der Teufel versucht uns einzureden, dass Hingabe viel Kraft kostet und keinen Spaß macht. Das ist eine Lüge! Die Wahrheit ist: Es schafft eine Erfüllung, die du von den Freuden dieser Welt garantiert nicht bekommst. Ist es anstrengend, sich einer Person hinzugeben, die man liebt? In der Regel nicht – weil die Kraft Gottes wirkt.

    1. Korinther 9,23

    Gebet

    Danke Jesus für sein Opfer am Kreuz und bitte ihn, dass deine Dankbarkeit sich in echter Hingabe zeigt.

    Zum Nachdenken

    Wie zeigt sich meine Dankbarkeit für das Geschenk der Erlösung in meinem täglichen Leben?

  5. Tag 5 von 7 · 26. April Der Glaubenskampf

    Paulus nutzt das Bild der Kampfbahn: 'Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge... wir aber einen unvergänglichen Siegespreis.' Erst ab dem Zeitpunkt der Wiedergeburt befinden wir uns im Glaubenskampf. Es ist der wichtigste Kampf deines Lebens. Alles andere ist nicht so bedeutsam. Und nicht zu kämpfen ist bereits ein verlorener Kampf. Es geht nicht mehr um Errettung – die ist dir mit der Wiedergeburt geschenkt. Worum geht es dann? Darum, den alten Menschen abzulegen und den neuen Menschen in Jesus Christus anzuziehen. Die Werke des Fleisches zu töten und die Früchte des Geistes wachsen zu lassen – bis zu 100 Prozent. Jesus immer ähnlicher zu werden, darum geht es.

    1. Korinther 9,24-25

    Gebet

    Bitte Gott um Kraft und Ausdauer im Glaubenskampf und um das Ziel, Jesus immer ähnlicher zu werden.

    Zum Nachdenken

    Kämpfe ich den guten Kampf des Glaubens, oder habe ich mich mit weniger als Gottes Bestem zufriedengegeben?

  6. Tag 6 von 7 · 27. April Demut als Weg zur Gnade

    Aus Saulus, dem Stolzen, wurde Paulus, der Niedrige, der Kleine – ein Name, der für Demut steht. Paulus nannte sich selbst den allergeringsten Apostel, und er meinte das wirklich so. Diese Demut war keine falsche Bescheidenheit, sondern echte Herzenshaltung. Die Gnade Gottes führte Paulus durch viele Leiden hindurch zur Demut. Und wo Demut offenbar wird, wird auch in gleichem Maße die Gnade Gottes offenbar. Das biblische Prinzip lautet: Demut wirkt Gnade, Gnade wirkt Buße (Umkehr, Gesinnungswandel), beständige Buße wirkt geistliche Reife, und geistliche Reife wirkt Hingabe. Gib deinen Stolz in die Hände Jesu. Du wirst von ihm Sanftmut und Demut empfangen. Setze dich dabei nicht unter Druck durch Vergleiche mit anderen. Es ist absolut ausreichend, sich der Führung des Heiligen Geistes unterzuordnen und ihm gehorsam zu sein. Suche ihn täglich.

    1. Korinther 15,9

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, dich täglich unter seine sanfte Herrschaft zu demütigen und Stolz abzulegen.

    Zum Nachdenken

    Wo ist noch Stolz in meinem Herzen, den ich in die Hände Jesu legen muss?

  7. Tag 7 von 7 · 28. April Soli Deo Gloria – Gott allein die Ehre

    Wir alle werden eines Tages vor dem Richterstuhl Jesu Christi stehen. Die Frage wird sinngemäß lauten: Wie sehr hast du das Geschenk des Kreuzes durch die Art und Weise deiner Nachfolge wertgeschätzt? Entweder erhältst du einen unvergänglichen Siegespreis, oder du wirst Schaden erleiden. Die Einstellung 'Hauptsache gerettet, alles andere ist egal' ist ein fataler Trugschluss. Es geht nicht um Leistungsprinzip, sondern um Herzenshaltung. Du bestimmst hier und jetzt deine himmlische Berufung. Die vertanen Chancen in diesem Leben wirst du mehr bereuen als alles andere. Es geht nicht um unsere Ehre, sondern um die Ehre unseres Herrn Jesus Christus: Soli Deo Gloria – Gott allein alle Ehre. Demütige dich unter die sanfte Herrschaft Jesu Christi. Jeden Tag neu. Bis du aus wahrhaftigem Herzen sagen kannst: Ihm gebührt alle Ehre ganz allein.

    2. Korinther 5,10

    Gebet

    Bitte Jesus, dass dein Leben ihm zur Ehre gereicht und du treu in deiner Berufung bleibst – für seine Herrlichkeit allein.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich so, dass ich einmal vor Jesus hören möchte: 'Gut gemacht, du treuer Diener'?