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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Reifung durch Leid und Anfechtung

Aus der Predigt „Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide“ vom 26. Oktober

Wie kam Jesus zu der Reife, Beliebtheit und große Besucherzahlen zugunsten der Wahrheit aufzugeben? Er wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um 40 Tage zu fasten und vom Teufel versucht zu werden. Nicht durch Gänsehautmomente und Glücksgefühle, sondern durch Leid und Anfechtung wurde Jesus zu dieser Reife geführt. Der Satan versuchte Jesus mit weltlichem Erfolgsdenken: 'Spring vom Tempel und lass die Engel dich spektakulär auffangen – dann hast du sofort Zehntausende Nachfolger!' Aber Jesus fiel nicht darauf herein. Er versuchte nicht, sich absichtlich beliebt zu machen durch Wundertricks. Auch in unserem Leben gehören Scheitern, Verlust und Leid zur Reifung dazu. Petrus wurde zum Fels der Gemeinde, gerade weil er so oft versagt und gescheitert ist. Mose verbrachte 40 Jahre in der Wüste, Johannes wurde nach Patmos verbannt – bevor Gott sie für große Aufgaben einsetzte. Jedes Leid, vom Schnupfen bis zur Armut, gehört zur Wahrheit des Christseins.

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Wie kam Jesus zu der Reife, Beliebtheit und große Besucherzahlen zugunsten der Wahrheit aufzugeben? Er wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um 40 Tage zu fasten und vom Teufel versucht zu werden. Nicht durch Gänsehautmomente und Glücksgefühle, sondern durch Leid und Anfechtung wurde Jesus zu dieser Reife geführt. Der Satan versuchte Jesus mit weltlichem Erfolgsdenken: 'Spring vom Tempel und lass die Engel dich spektakulär auffangen – dann hast du sofort Zehntausende Nachfolger!' Aber Jesus fiel nicht darauf herein. Er versuchte nicht, sich absichtlich beliebt zu machen durch Wundertricks. Auch in unserem Leben gehören Scheitern, Verlust und Leid zur Reifung dazu. Petrus wurde zum Fels der Gemeinde, gerade weil er so oft versagt und gescheitert ist. Mose verbrachte 40 Jahre in der Wüste, Johannes wurde nach Patmos verbannt – bevor Gott sie für große Aufgaben einsetzte. Jedes Leid, vom Schnupfen bis zur Armut, gehört zur Wahrheit des Christseins.

Matthäus 4,1-11
Gebet

Danke Gott für die Wege durch die Wüste. Bitte ihn, dich durch Anfechtungen zu formen und zu reifen.

Zum Nachdenken

Welche schwierigen Zeiten in meinem Leben haben mich reifen lassen und Gott näher gebracht?

Aufnahme vom 15. März 2026

Predigt

Livestream Freikirche Kreuzheide am 15.03.2026

Sonntag, 15. März 2026
Matthäus 28,18-20
Kernaussage

Die Predigt handelt von der Begegnung zwischen Jesus und Pilatus und stellt die zentrale Frage: Was tun wir, wenn wir die Wahrheit erkennen, aber äußerer Druck uns in eine andere Richtung drängt? Jesus starb unschuldig am Kreuz aus Liebe zu uns, damit wir durch sein vergossenes Blut von Schuld gereinigt werden können.

Dieser Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide beginnt mit Lobpreis und einem Kinderlied, bevor die Kinder in den Kindergottesdienst gehen. Nach allgemeinen Ankündigungen folgt ein Missionsbericht von Linda und Ruben über ihre Arbeit in Indien, wobei der Livestream aus Sicherheitsgründen unterbrochen wird. Anschließend werden Ami, Titus, Elias und Anthony als neues Jugendleitungsteam gesegnet, das die Arbeit von Matti und Petra fortsetzt, die in den letzten zwei Jahren die Jugend von etwa 15 auf fast 70 Personen wachsen sahen. Die Hauptpredigt von Alessia behandelt die Begegnung zwischen Pontius Pilatus und Jesus. Sie stellt die herausfordernde Frage, was wir tun würden, wenn wir das Richtige kennen, aber alle anderen das Falsche von uns erwarten. Die Predigt zeigt, wie Pilatus trotz der Erkenntnis von Jesu Unschuld der Menschenfurcht und dem politischen Druck nachgab, während Jesus standhaft bei der Wahrheit blieb. Der Gottesdienst endet mit dem ermutigenden Bibelvers aus Philipper 4,13: 'Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.'
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Dieser Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide beginnt mit Lobpreis und einem Kinderlied, bevor die Kinder in den Kindergottesdienst gehen. Nach allgemeinen Ankündigungen folgt ein Missionsbericht von Linda und Ruben über ihre Arbeit in Indien, wobei der Livestream aus Sicherheitsgründen unterbrochen wird. Anschließend werden Ami, Titus, Elias und Anthony als neues Jugendleitungsteam gesegnet, das die Arbeit von Matti und Petra fortsetzt, die in den letzten zwei Jahren die Jugend von etwa 15 auf fast 70 Personen wachsen sahen. Die Hauptpredigt von Alessia behandelt die Begegnung zwischen Pontius Pilatus und Jesus. Sie stellt die herausfordernde Frage, was wir tun würden, wenn wir das Richtige kennen, aber alle anderen das Falsche von uns erwarten. Die Predigt zeigt, wie Pilatus trotz der Erkenntnis von Jesu Unschuld der Menschenfurcht und dem politischen Druck nachgab, während Jesus standhaft bei der Wahrheit blieb. Der Gottesdienst endet mit dem ermutigenden Bibelvers aus Philipper 4,13: 'Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.'

Hauptthemen (6)

1. Missionsauftrag und Missionsarbeit

  • • Jesus hat seinen Jüngern den Auftrag gegeben, in die ganze Welt zu gehen und Menschen zu Jüngern zu machen
  • • Dieser Auftrag gilt nicht nur wenigen Profis, sondern der ganzen Gemeinde
  • • In manchen Ländern bedeutet Missionsarbeit große Gefahr für Leib und Leben
  • • Linda und Ruben berichten von ihrer Missionsarbeit in Indien

2. Jugendarbeit und Übergabe der Leitung

  • • Matti und Petra haben die Jugendarbeit in den letzten zwei Jahren geleitet
  • • Die Jugendgruppe ist von ca. 10-15 auf 69 Personen gewachsen
  • • Ein neues Jugendleitungsteam wurde eingesetzt: Ami, Titus, Elias und Anthony
  • • Andi wird als Jugend-Mentor das neue Team begleiten

3. Die Begegnung zwischen Pilatus und Jesus

  • • Pilatus war römischer Statthalter in Judäa und stand unter enormem politischem Druck
  • • Der jüdische Hohe Rat verurteilte Jesus wegen Gotteslästerung
  • • Pilatus erkannte die Unschuld Jesu mehrfach an, versuchte aber Verantwortung zu umgehen
  • • Die Menge wählte Barabbas zur Freilassung statt Jesus
  • • Pilatus versuchte durch Händewaschen, sich von Schuld freizusprechen

4. Jesus als König der Wahrheit

  • • Jesus offenbarte sich als König, dessen Reich nicht von dieser Welt ist
  • • Jesus kam, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen
  • • Die Wahrheit ist nicht nur ein Konzept, sondern eine Person: Jesus selbst
  • • Jesus blieb standhaft in der Wahrheit trotz Verhör und Misshandlung
  • • Seine Kraft zur Standhaftigkeit kam aus dem Gebet in Gethsemane

5. Verantwortung und Macht

  • • Pilatus versuchte, seine Verantwortung auf die Menge abzuschieben
  • • Wenn wir Verantwortung nicht wahrnehmen, entsteht Ungerechtigkeit und Leid
  • • Jede Macht und Autorität existiert nur, weil Gott sie zulässt
  • • Macht ist nie neutral - sie dient entweder zum Schutz oder zur Erniedrigung
  • • Gott behält die Kontrolle, auch wenn schlimme Dinge geschehen

6. Reinigung von Schuld durch Jesus

  • • Pilatus versuchte vergeblich, sich selbst von Schuld zu befreien
  • • Wir können nicht aus eigener Kraft Schuld wegwaschen
  • • Jesus starb unschuldig, um unsere Schuld auf sich zu nehmen
  • • Nur durch Jesu vergossenes Blut können wir wirklich rein werden
  • • Die Frage ist: Nehmen wir dieses Liebesgeschenk vom Kreuz an?

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 28,18-20

Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden. Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein. Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist.

Johannes 18,28

Die, die Jesus verhört hatten, brachten ihn nun vom Haus des Kajafas zum Praetorium, dem Amtssitz des römischen Gouverneurs. Es war jetzt früh am Morgen. Sie selbst betraten das Gebäude nicht, um die Reinheitsvorschriften nicht zu verletzen. Sie hätten sonst nicht am Passafest teilnehmen können.

Johannes 18,38

Wahrheit, sagt Pilatus zu ihm. Was ist Wahrheit? Damit brach Pilatus das Verhör ab und ging wieder zu den Juden hinaus. Ich kann keine Schuld an ihm finden, erklärte er.

2. Timotheus 1,7

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Matthäus 27,24-25

Pilatus sah, dass er nichts erreichte. Im Gegenteil, der Tumult wurde immer schlimmer. Er ließ sich Wasser bringen, wusch sich vor den Augen der Menschen der Menge die Hände und sagte, ich bin unschuldig am Tod dieses Mannes. Was jetzt geschieht, ist eure Sache. Und er rief das ganze Volk, die Schuld an seinem Tod soll uns, an unseren Kindern angerechnet werden.

Philipper 4,13

Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.

Weitere Referenzen

  • → Markus 14
  • → Johannes 18
  • → Johannes 19
  • → Daniel (Menschensohn)
  • → Psalm 110

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Mit offenem Herzen nach Wahrheit suchen: Komme mit einem offenen Herzen, bereit nach der Wahrheit zu fragen und sie zu suchen. Die Bibel lädt ein: Wer sucht, der findet.
  • 2 Verantwortung nicht auf andere abschieben: In Familie, Arbeit, Gemeinde und Gesellschaft tragen wir Verantwortung. Wir sollen diese nicht auf andere überlassen, sondern mutig Entscheidungen treffen, die der Wahrheit entsprechen.
  • 3 Mut im Glauben durch Gottes Kraft: Stehe deutlich zu Jesus, auch wenn es unbequem ist. Mut kommt nicht aus eigener Persönlichkeit, sondern von Gott, der uns den Geist der Kraft gegeben hat.
  • 4 Gottes Nähe in Entscheidungen suchen: Wie Jesus in Gethsemane im Gebet rang, sollen wir Gottes Nähe suchen und unsere Entscheidungen nicht von Stimmen um uns herum, sondern von Gottes Willen abhängig machen.
  • 5 Macht und Autorität verantwortungsvoll nutzen: Macht ist nie neutral - sie dient entweder zum Schutz und um Gutes hervorzubringen oder zur Erniedrigung. Nutze deine Autorität weise.
  • 6 Sich nicht von Angst gefangen nehmen lassen: Auch wenn schlimme Dinge passieren und wir Weltgeschehen nicht verstehen, hat Gott die Kontrolle nicht verloren. Lasse dich nicht von Angst einnehmen.
  • 7 Das Liebesgeschenk vom Kreuz annehmen: Wir können uns nicht selbst von Schuld befreien. Nimm Jesu vergossenes Blut und sein Opfer am Kreuz persönlich für dich an.

Impulse aus der Woche ab 16. März

  1. Tag 1 von 7 · 16. März Die Frage der Wahrheit

    Pilatus stellte Jesus eine philosophische Frage: 'Was ist Wahrheit?' Doch er erkannte nicht, dass die Wahrheit in Person vor ihm stand. Jesus hatte gerade erklärt: 'Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.' Wie oft suchen wir nach Wahrheit in Meinungen, Philosophien oder Trends, während Jesus direkt vor uns steht? Die Wahrheit ist keine abstrakte Idee - sie ist eine Person. Jesus sagt selbst: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.' Die religiösen Führer jener Zeit suchten nicht nach Wahrheit, sondern nach einem Grund, Jesus zu verurteilen. Ihr Urteil stand bereits fest, bevor der Prozess begann. Doch Gottes Wort lädt uns ein, mit offenem Herzen zu kommen: 'Wer sucht, der findet.' Wenn wir ehrlich nach Wahrheit suchen, werden wir sie in Jesus Christus finden.

    Johannes 18,37-38

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo du noch nicht ganz offen für seine Wahrheit bist. Bitte ihn, dein Herz für das zu öffnen, was er dir zeigen möchte.

    Zum Nachdenken

    Komme ich mit einem offenen Herzen, das wirklich nach Wahrheit sucht, oder habe ich mein Urteil bereits gefällt?

  2. Tag 2 von 7 · 17. März Religiös und doch blind

    Die religiösen Führer brachten Jesus zu Pilatus, blieben aber draußen vor dem Gebäude. Sie wollten sich nicht kultisch unrein machen, um am Passafest teilnehmen zu können. Die Ironie dieser Szene ist erschütternd: Während sie peinlich darauf achteten, äußerlich rein zu bleiben, versuchten sie gleichzeitig, einen unschuldigen Menschen zu töten. Noch tiefer wird die Ironie, wenn wir bedenken: Das Passafest erinnerte an die Befreiung aus der Sklaverei durch das Blut eines Lammes. Doch während sie sich auf dieses Fest vorbereiteten, stand derjenige vor ihnen, auf den das ganze Fest eigentlich hinwies - das Lamm Gottes selbst. Auch wir können religiöse Dinge tun - in den Gottesdienst gehen, beten, uns richtig verhalten - und trotzdem an dem vorbeigehen, was Gott eigentlich will. Religion ohne echte Beziehung zu Jesus führt zu Blindheit.

    Johannes 18,28

    Gebet

    Bitte Gott, dein Herz zu prüfen und dir zu zeigen, wo Religiosität echte Beziehung zu ihm ersetzt hat.

    Zum Nachdenken

    Wo achte ich mehr auf äußerliche religiöse Formen als auf das Herz meines Glaubens und meine Beziehung zu Jesus?

  3. Tag 3 von 7 · 18. März Verantwortung ausweichen

    Pilatus erkannte Jesu Unschuld und erklärte öffentlich: 'Ich kann keine Schuld an ihm finden.' Nach römischem Gesetz hätte der Prozess damit enden müssen. Doch statt Jesus freizulassen, suchte Pilatus nach einem Ausweg. Der Druck war groß, und er fürchtete einen Aufruhr. Statt klar Position einzunehmen, versuchte Pilatus, Verantwortung abzugeben. Er erinnerte sich an die Passafest-Gewohnheit, einen Gefangenen freizulassen, und überließ die Entscheidung der Menge. Das Ergebnis: Der Unschuldige wurde verworfen, der Verbrecher Barabbas freigelassen. Hier liegt eine wichtige Wahrheit: Es gibt Momente, in denen wir Verantwortung tragen - in unserer Familie, Arbeit, Gemeinde oder Gesellschaft. Wenn wir diese Verantwortung anderen überlassen oder ausweichen, entstehen genau die Ungerechtigkeiten, die wir eigentlich vermeiden wollen. Wenn wir unserer Verantwortung nicht gerecht werden, entsteht Leid.

    Johannes 18,38-40

    Gebet

    Bitte Gott um Mut und Klarheit, die Verantwortung anzunehmen, die er dir gegeben hat, ohne sie auf andere abzuwälzen.

    Zum Nachdenken

    Wo weiche ich aktuell Verantwortung aus, statt klar Position für das Richtige einzunehmen?

  4. Tag 4 von 7 · 19. März Standhaftigkeit in der Wahrheit

    Jesus stand vor Pilatus mit bemerkenswerter Ruhe und Klarheit. Obwohl er der Angeklagte war, wirkte er nicht verzweifelt. Er sprach mit Autorität: 'Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ich bin dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.' Doch diese Standhaftigkeit begann nicht erst vor Pilatus. Sie begann im Garten Gethsemane, wo Jesus rang und betete: 'Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir. Doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.' Jesus verschweigt das Leiden nicht - er hat Angst, bringt sie aber vor Gott. Dann entscheidet er sich, seinen Willen Gottes Willen unterzuordnen. Der verborgene Kampf im Gebet führt zur öffentlichen Standhaftigkeit vor Menschen. Hier liegt eine Entscheidung für uns: Dass wir immer Gottes Nähe suchen und unsere Entscheidungen nicht von den Stimmen um uns herum abhängig machen, sondern von dem, was Gott über unser Leben sagt.

    Lukas 22,42

    Gebet

    Nimm dir Zeit, um wie Jesus im Gebet zu ringen. Bringe deine Ängste vor Gott und bitte ihn, dir zu helfen, deinen Willen seinem Willen unterzuordnen.

    Zum Nachdenken

    Wo brauche ich mehr Zeit im Gebet, um Standhaftigkeit für die Herausforderungen zu entwickeln, die vor mir liegen?

  5. Tag 5 von 7 · 20. März Mut ohne Menschenfurcht

    Wir kennen diese Situation: Wir überlegen, was sage ich jetzt? Wie deutlich stehe ich zu meinem Glauben? Was werden die anderen denken, wenn ich zu Jesus stehe? Schnell entsteht die Versuchung, den Glauben etwas anzupassen, nicht anzuecken, nicht deutlich oder mutig zu sein. Doch Mut im Glauben kommt nicht aus eigener Persönlichkeit. Er kommt von Gott. Die Bibel sagt: 'Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.' Diese Kraft wächst in der Gemeinschaft mit Gott. Jesus stand standhaft bei der Wahrheit, während Pilatus trotz der Erkenntnis von Jesu Unschuld der Menschenfurcht und dem politischen Druck nachgab. Der Unterschied? Jesus lebte aus der tiefen Verbindung mit dem Vater. Seine Identität war nicht von menschlicher Meinung abhängig, sondern von Gottes Stimme.

    2. Timotheus 1,7

    Gebet

    Bitte Gott, dir den Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit zu schenken statt des Geistes der Furcht. Bitte ihn um Mut, klar zu deinem Glauben zu stehen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens lasse ich mich mehr von Menschenfurcht als von Gottes Stimme leiten?

  6. Tag 6 von 7 · 21. März Gott hat die Kontrolle

    Pilatus versuchte, Jesus einzuschüchtern: 'Weißt du nicht, dass es in meiner Macht steht, dich freizulassen oder dich kreuzigen zu lassen?' Doch Jesus antwortete: 'Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre.' Jesus macht damit etwas Entscheidendes deutlich: Die Macht, auf die sich Pilatus beruft, ist nicht letztlich seine eigene. Jede Autorität existiert nur, weil Gott sie zulässt. Für die Menschen in dieser Szene sah es so aus, als sei Jesus völlig ausgeliefert - gefangen, verspottet, misshandelt. Doch Jesus macht klar: Gott hat die Kontrolle nicht verloren. Das ist eine Ermutigung für uns, gerade wenn wir ins Weltgeschehen schauen und vielleicht verzweifeln. Gott verliert nicht die Kontrolle. Schlimme Dinge werden passieren, aber wir sollen uns nicht von Angst gefangen nehmen lassen. Unser Leben liegt in Gottes Hand.

    Johannes 19,10-11

    Gebet

    Bringe die Situationen, die dir Angst machen, vor Gott. Vertraue sie bewusst seiner Kontrolle an und bitte ihn um Frieden.

    Zum Nachdenken

    Welche Situation in meinem Leben oder in der Welt bereitet mir Angst, weil ich glaube, Gott hätte die Kontrolle verloren?

  7. Tag 7 von 7 · 22. März Alles vermag ich durch Christus

    Pilatus versuchte, sich durch Händewaschen von Schuld zu befreien. Er versuchte aus eigener Kraft, sich zu retten. Doch Schuld lässt sich nicht einfach abwaschen. Wir können angestrengt versuchen, Dinge besser zu machen, aber die Last bleibt. Jesus musste sterben, damit wir nicht nur angestrengt versuchen, uns selbst zu retten. Er war unschuldig - sogar der römische Stadthalter bestätigte es mehrmals. Doch Jesus entschied sich freiwillig, all unsere Fehler, unser Versagen, unsere Ängste und Schwächen auf sich zu nehmen. Aus Liebe zu uns ging er ans Kreuz. Nur durch sein vergossenes Blut können wir wirklich rein werden. Und aus dieser Beziehung zu ihm kommt auch unsere Kraft für den Alltag. Der Vers für diese Woche lautet: 'Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.' Was auch immer vor dir liegt - Mission, Jugendarbeit, Herausforderungen im Alltag - du kannst es durch Christus.

    Philipper 4,13

    Gebet

    Danke Jesus für sein Opfer am Kreuz. Nimm seine Vergebung und Reinigung bewusst an. Bitte ihn um Kraft für die Herausforderungen der kommenden Woche.

    Zum Nachdenken

    Nehme ich das Liebesgeschenk vom Kreuz für mich ganz persönlich an? Vertraue ich darauf, dass Christus mir Kraft gibt für das, was vor mir liegt?