Ev. Freikirche Kreuzheide
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Täglicher Impuls Tag 1 von 7 Wohlfühlchristentum oder echte Nachfolge?
Aus der Predigt „Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide“ vom 26. Oktober
Jesus sagt uns klar: 'Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.' Diese Worte fordern uns heraus, unser Christsein zu überprüfen. Folgen wir Jesus nur, wenn es uns gut geht und materiell gesegnet sind? Oder sind wir bereit, ihm auch durch schwere Zeiten zu folgen?
Gottes Güte lässt sich nicht an unserem Kontostand oder unserem Wohlstand messen. Er ist bei uns, ob wir krank sind, arm oder reich. Ein Wohlfühlchristentum, das unbequeme Wahrheiten ausblendet und das Kreuz umgehen möchte, ist nicht das Evangelium, das Jesus gepredigt hat. Echte Nachfolge bedeutet, Jesus in seiner Gesamtheit zu sehen – den Heiland und den Gekreuzigten. In Gottes Konzept zur Rettung dieser Welt gehören Verlust, Leid und Scheitern dazu. Das ist die paradoxe Wahrheit des Kreuzes, die uns vom weltlichen Erfolgsdenken befreit.
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Jesus sagt uns klar: 'Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.' Diese Worte fordern uns heraus, unser Christsein zu überprüfen. Folgen wir Jesus nur, wenn es uns gut geht und materiell gesegnet sind? Oder sind wir bereit, ihm auch durch schwere Zeiten zu folgen? Gottes Güte lässt sich nicht an unserem Kontostand oder unserem Wohlstand messen. Er ist bei uns, ob wir krank sind, arm oder reich. Ein Wohlfühlchristentum, das unbequeme Wahrheiten ausblendet und das Kreuz umgehen möchte, ist nicht das Evangelium, das Jesus gepredigt hat. Echte Nachfolge bedeutet, Jesus in seiner Gesamtheit zu sehen – den Heiland und den Gekreuzigten. In Gottes Konzept zur Rettung dieser Welt gehören Verlust, Leid und Scheitern dazu. Das ist die paradoxe Wahrheit des Kreuzes, die uns vom weltlichen Erfolgsdenken befreit.
Jesus sagt uns klar: 'Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.' Diese Worte fordern uns heraus, unser Christsein zu überprüfen. Folgen wir Jesus nur, wenn es uns gut geht und materiell gesegnet sind? Oder sind wir bereit, ihm auch durch schwere Zeiten zu folgen? Gottes Güte lässt sich nicht an unserem Kontostand oder unserem Wohlstand messen. Er ist bei uns, ob wir krank sind, arm oder reich. Ein Wohlfühlchristentum, das unbequeme Wahrheiten ausblendet und das Kreuz umgehen möchte, ist nicht das Evangelium, das Jesus gepredigt hat. Echte Nachfolge bedeutet, Jesus in seiner Gesamtheit zu sehen – den Heiland und den Gekreuzigten. In Gottes Konzept zur Rettung dieser Welt gehören Verlust, Leid und Scheitern dazu. Das ist die paradoxe Wahrheit des Kreuzes, die uns vom weltlichen Erfolgsdenken befreit.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du ihm aus egoistischen Motiven nachfolgst. Bitte ihn um den Mut, dein Kreuz auf dich zu nehmen.
Folge ich Jesus auch dann, wenn es unbequem wird, oder erwarte ich nur Segen und Wohlstand?
Aufnahme vom 26. Oktober 2026
Letzte Predigt Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide
Montag, 26. Oktober 2026 Matthäus 16,21-23 Kernaussage Die Predigt warnt vor einem Wohlfühlchristentum, das das Kreuz umgeht und Erfolg nach weltlichen Maßstäben misst. Wahre Nachfolge bedeutet, Jesus in seiner Gesamtheit zu sehen - nicht nur als Heiland, sondern auch als den Gekreuzigten - und bereit zu sein, Leid, Verlust und Scheitern als Teil der christlichen Reifung anzunehmen. Erfolg definiert sich nicht durch Zahlen, Beliebtheit oder materiellen Wohlstand, sondern darin, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft, und das zu tun, wozu er uns beruft.
In dieser Predigt geht es um die kritische Auseinandersetzung mit einem "Wohlfühlchristentum", das das Kreuz umgeht und Jesus nur dann folgt, wenn es bequem ist. Der Prediger Andreas Neve warnt davor, Gottes Güte nur an materiellem Wohlstand zu messen und die unbequemen Wahrheiten des Evangeliums auszublenden. Anhand der Geschichte von Petrus und Jesus wird deutlich, dass echte Nachfolge nicht bedeutet, das Kreuz zu vermeiden, sondern es auf sich zu nehmen.
Die Predigt zeigt auf, wie Jesus bewusst Beliebtheit und große Besucherzahlen zugunsten der Wahrheit aufgegeben hat. In Gottes Konzept zur Rettung der Welt gehören Verlust, Leid und Scheitern dazu - vom Schnupfen bis zur Armut. Echter Erfolg misst sich nicht in menschlichen Kategorien wie Größe, Beliebtheit oder Wohlstand, sondern darin, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft. Die Predigt schließt mit drei praktischen Punkten: in Jesus ruhen, sich für Jesus loslösen und auf Jesus hören - und ermutigt zu einem Leben, das sowohl steinige als auch angenehme Abschnitte dankbar annimmt. Weiterlesen
Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide
Die Predigt warnt vor einem Wohlfühlchristentum, das das Kreuz umgeht und Erfolg nach weltlichen Maßstäben misst. Wahre Nachfolge bedeutet, Jesus in seiner Gesamtheit zu sehen - nicht nur als Heiland, sondern auch als den Gekreuzigten - und bereit zu sein, Leid, Verlust und Scheitern als Teil der christlichen Reifung anzunehmen. Erfolg definiert sich nicht durch Zahlen, Beliebtheit oder materiellen Wohlstand, sondern darin, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft, und das zu tun, wozu er uns beruft.
Hauptthemen (9)
1. Wohlfühlchristentum versus wahre Nachfolge
- • Gottes Güte lässt sich nicht durch materielle Kategorien wie volle Bäuche und Konten messen
- • Ein Evangelium, das nur Wohlstand predigt, führt an Jesus vorbei
- • Gott ist bei uns, egal ob wir krank sind, kein Zuhause haben oder es uns materiell gut geht
2. Jesus und die Ablehnung weltlicher Erfolgsmaßstäbe
- • Jesus verlor bewusst einen großen Teil seiner Nachfolger in Kapernaum durch unbequeme Wahrheiten
- • Er war kein Hampelmann, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse machte
- • Jesus gab Beliebtheit und Gemeindegröße zugunsten der Wahrheit auf
- • Beliebtheit bei Menschen und Gemeindegröße dürfen nicht unser Antrieb sein
3. Petrus und die Versuchung des Kreuzesweges
- • Petrus erlebte mit Jesus überwältigende Wunder und Erfolge
- • Als Jesus vom Kreuz sprach, wollte Petrus dies verhindern
- • Jesus nannte Petrus Satan, weil er die Dinge mit menschlichen statt göttlichen Augen sah
- • Ein toter Messias hätte bedeutet: Verlust von Größe, Beliebtheit und Erfolg
4. Menschliche versus göttliche Perspektive
- • Weltlich/fleischlich gesinnt: Feinde bekämpfen, Reichen und Angesehenen den Hof machen
- • Jesus dreht weltliche Wertmaßstäbe auf den Kopf: Die Letzten werden die Ersten sein
- • Menschliche Maßstäbe gelten für Christen nicht mehr (Paulus an Korinther)
- • Jesus muss in seiner Gesamtheit gesehen werden - Heiland und Gekreuzigter
5. Das Kreuz als Teil der Nachfolge
- • Wer Jesus nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen
- • Wer sein Leben zu behalten versucht, wird es verlieren
- • In Gottes Konzept zur Rettung gehören Verlust, Leid und Scheitern
- • Jedes Leid vom Schnupfen bis zur Krankheit gehört zur Wahrheit des Lebens als Christ
6. Jesu Reifung durch Versuchung
- • Jesus wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um 40 Tage zu fasten
- • Der Teufel versuchte Jesus mit weltlichem Erfolg (Tempelsprung für Beliebtheit)
- • Jesus gelangte durch Leid und Anfechtung zur Reife, nicht durch Glücksgefühle
- • Jesus hat sich nicht absichtlich beliebt gemacht durch Wundertricks
7. Die erste Gemeinde als Vorbild
- • Reihenfolge in Apostelgeschichte: Zuerst Lehre hören, dann Gemeinschaft, Gebet, Handeln
- • Sie teilten alles miteinander, verkauften Besitz für Bedürftige
- • Beliebtheit und Zulauf waren Nebenprodukt, nicht das Ziel
- • Der Herr fügte neue Menschen hinzu, nachdem sie auf Gott hörten und handelten
8. Richtige Definition von Erfolg
- • Unsere Kultur misst Erfolg an Zahlen, Gewinn, Einfluss und Macht
- • In Jesu Augen bedeutet Erfolg: die Person werden, zu der Gott uns beruft
- • Das tun, wozu Gott uns beruft - auf seine Weise und nach seinem Zeitplan
- • Erfolg misst sich nicht in Zahlen oder Beliebtheit
9. Reifung durch Scheitern und Leid
- • Petrus wurde zum Fels der Gemeinde, weil er so oft versagt und gescheitert ist
- • Mose musste 40 Jahre in der Wüste als Schafhirte sein, bevor Gott ihn berief
- • Johannes musste auf die Insel Patmos verbannt werden vor der Offenbarung
- • Scheitern, Verlust und Leid gehören zur Reifung eines Christen dazu
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Von da an sprach Jesus ganz offen mit seinen Jüngern darüber, dass er nach Jerusalem gehen müsse und was ihn dort erwarten werde. Er werde durch die Hand der Ältesten, der obersten Priester und Schriftgelehrten vieles erleiden müssen. Er werde getötet werden und am dritten Tage wieder auferstehen. Doch Petrus nahm ihn beiseite und bedrängte ihn. Das darf nicht sein, Herr. sagte er, das darf auf keinen Fall geschehen. Und Jesus drehte sich zu Petrus um und sagte, geh weg von mir, Satan. Du willst mich in die Falle locken, du siehst die Dinge nur mit den Augen der Menschen, nicht wie Gott sie sieht.
Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Wer versucht sein Leben zu behalten, wird es verlieren. Doch wer sein Leben für mich aufgibt, wird das wahre Leben finden. Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele zu verlieren?
Wenn du der Sohn Gottes bist, dann spring hinunter. Denn die Schrift sagt, er befiehlt seinen Engeln, also Jesus befiehlt seinen Engeln, dich zu beschützen. Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit deine Füße niemals stolpern.
Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen.
Sie nahmen stetig an der Lehre der Apostel teil. Sie haben an der Gemeinschaft, an den Mahlfeiern und an den Gebeten teilgenommen. Eine tiefe Ehrfurcht erfasste alle und die Apostel vollbrachten viele Zeichen und Wunder. Alle Gläubigen kamen regelmäßig zusammen und teilten alles miteinander. Sie verkauften ihren Besitz und teilten den Erlös mit allen, die bedürftig waren. Gemeinsam beteten sie täglich im Tempel zu Gott. Sie trafen sich zur Mahlfeier in den Häusern, nahmen gemeinsam die Mahlzeiten an, bei denen es fröhlich zuging und großzügig geteilt wurde. Sie hörten nicht auf Gott zu loben. Und waren bei den Leuten angesehen. Und jeden Tag fügte der Herr neue Menschen hinzu die gerettet wurden.
Weitere Referenzen
- → Johannes 6
- → 2 Korinther 5,16
- → Matthäus 16,16-19
Praktische Anwendung (3)
- 1 In Jesus ruhen: Nicht in Hektik und Termine verfallen, sondern wie Maria zu Jesu Füßen sitzen. Zuerst bei Jesus auftanken, sich ausruhen und dann die Termine angehen - weniger Aktivismus, mehr Präsenz bei Gott.
- 2 Sich für Jesus loslösen: Alle Besitzansprüche und allen Eigenwillen aufgeben. Bereit sein, Ansehen, Sicherheit und eigene Träume beiseite zu stellen, um Raum für Jesus zu schaffen und sich dem Willen des Vaters unterzustellen.
- 3 Auf Jesus hören: Einen hörenden Lebensstil entwickeln - eine offene Gebetsleitung und einen offenen Sinn für das Göttliche haben. Mit göttlichen Augen durch das Leben gehen und auch lernen zu warten, nicht immer sofort zu handeln, sondern auf Gottes Antwort zu warten.
Impulse dieser Woche
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Tag 1 von 7 · 27. Oktober Heute Wohlfühlchristentum oder echte Nachfolge?
Jesus sagt uns klar: 'Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.' Diese Worte fordern uns heraus, unser Christsein zu überprüfen. Folgen wir Jesus nur, wenn es uns gut geht und materiell gesegnet sind? Oder sind wir bereit, ihm auch durch schwere Zeiten zu folgen? Gottes Güte lässt sich nicht an unserem Kontostand oder unserem Wohlstand messen. Er ist bei uns, ob wir krank sind, arm oder reich. Ein Wohlfühlchristentum, das unbequeme Wahrheiten ausblendet und das Kreuz umgehen möchte, ist nicht das Evangelium, das Jesus gepredigt hat. Echte Nachfolge bedeutet, Jesus in seiner Gesamtheit zu sehen – den Heiland und den Gekreuzigten. In Gottes Konzept zur Rettung dieser Welt gehören Verlust, Leid und Scheitern dazu. Das ist die paradoxe Wahrheit des Kreuzes, die uns vom weltlichen Erfolgsdenken befreit.
Matthäus 16,24
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo du ihm aus egoistischen Motiven nachfolgst. Bitte ihn um den Mut, dein Kreuz auf dich zu nehmen.
Zum NachdenkenFolge ich Jesus auch dann, wenn es unbequem wird, oder erwarte ich nur Segen und Wohlstand?
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Tag 2 von 7 · 28. Oktober Jesus gab Beliebtheit für Wahrheit auf
In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.
Johannes 6
GebetDanke Jesus, dass er nicht den einfachen, beliebten Weg gegangen ist. Bitte ihn um Mut zur Wahrheit in deinem Leben.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen meines Glaubenslebens versuche ich, unbequeme Wahrheiten zu vermeiden?
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Tag 3 von 7 · 29. Oktober Göttliche statt menschliche Maßstäbe
Als Petrus Jesus vom Kreuz abbringen wollte, sah er die Dinge mit menschlichen Augen. Ein toter Messias würde Größe, Beliebtheit und Erfolg kosten – das durfte nicht geschehen! Doch Jesus nannte ihn 'Satan', weil er versuchte, ihn mit weltlichen Maßstäben zu messen. Paulus schreibt später: 'Daher beurteilen wir jetzt niemanden mehr nach rein menschlichen Maßstäben.' In den Augen der Welt zählen Größe, Wohlstand, Macht und Anerkennung. Doch Jesus dreht diese Wertmaßstäbe komplett auf den Kopf. Die Letzten werden die Ersten sein, der Große wird der Kleine. Erfolg in Jesu Augen bedeutet, die Person zu werden, zu der Gott uns beruft, und das zu tun, wozu er uns beruft – auf seine Weise und nach seinem Zeitplan. Nicht Zahlen, nicht Besucherzahlen, nicht materieller Wohlstand sind das Maß, sondern ob wir in Gottes Willen leben. Das befreit uns von dem Druck, nach weltlichen Standards erfolgreich sein zu müssen.
2 Korinther 5,16
GebetBitte Gott, deine Perspektive auf Erfolg zu verändern und dir zu helfen, mit seinen Augen zu sehen.
Zum NachdenkenMit welchen Augen betrachte ich meinen Erfolg – mit menschlichen oder göttlichen?
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Tag 4 von 7 · 30. Oktober Reifung durch Leid und Anfechtung
Wie kam Jesus zu der Reife, Beliebtheit und große Besucherzahlen zugunsten der Wahrheit aufzugeben? Er wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um 40 Tage zu fasten und vom Teufel versucht zu werden. Nicht durch Gänsehautmomente und Glücksgefühle, sondern durch Leid und Anfechtung wurde Jesus zu dieser Reife geführt. Der Satan versuchte Jesus mit weltlichem Erfolgsdenken: 'Spring vom Tempel und lass die Engel dich spektakulär auffangen – dann hast du sofort Zehntausende Nachfolger!' Aber Jesus fiel nicht darauf herein. Er versuchte nicht, sich absichtlich beliebt zu machen durch Wundertricks. Auch in unserem Leben gehören Scheitern, Verlust und Leid zur Reifung dazu. Petrus wurde zum Fels der Gemeinde, gerade weil er so oft versagt und gescheitert ist. Mose verbrachte 40 Jahre in der Wüste, Johannes wurde nach Patmos verbannt – bevor Gott sie für große Aufgaben einsetzte. Jedes Leid, vom Schnupfen bis zur Armut, gehört zur Wahrheit des Christseins.
Matthäus 4,1-11
GebetDanke Gott für die Wege durch die Wüste. Bitte ihn, dich durch Anfechtungen zu formen und zu reifen.
Zum NachdenkenWelche schwierigen Zeiten in meinem Leben haben mich reifen lassen und Gott näher gebracht?
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Tag 5 von 7 · 31. Oktober In Jesus ruhen
Jesus sagt: 'Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen.' Diese Worte befreien uns von dem Stress, möglichst viele Menschen zum Glauben bringen zu müssen. Selbst Jesus musste sich nicht stressen, wie viele Menschen an ihn zum Glauben kamen. Sei nicht wie Magda, die sich in Geschäftigkeit verliert, sondern wie Maria, die zu Jesu Füßen sitzt. Mach nicht noch mehr Termine und brüste dich nicht damit, wie beschäftigt du bist. Weniger ist mehr: Ruh dich zuerst bei Jesus aus, tanke bei ihm auf, leg dich zu seinen Füßen – und dann mach deinen Termin. Wir tun unseren Teil, Gott tut seinen. Wir sind aufgerufen, in die Welt hinauszugehen und Menschen zu Nachfolgern zu machen. Wer das aber annimmt, ist nicht unsere Entscheidung. Das können wir nicht beeinflussen. Jeder entscheidet selbst über sein Leben. Gott führt die Menschen zu Jesus – wir dürfen in ihm ruhen.
Johannes 6,37
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, wo du dich zu sehr stresst. Lerne, in seiner Gegenwart zur Ruhe zu kommen.
Zum NachdenkenWo versuche ich durch eigene Anstrengung zu erreichen, was nur Gott tun kann?
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Tag 6 von 7 · 1. November Sich für Jesus loslösen
Maria, die Mutter von Jesus, ist ein kraftvolles Beispiel für das Loslösen. Sie war bereit, ihr Ansehen, ihre Sicherheit und ihre Träume aufzugeben. Sie hatte Pläne für ihr Leben, aber sie stellte alles beiseite und machte Raum, sodass Jesus in ihr tatsächlich zur Geltung kommen konnte. Sich für Jesus loslösen bedeutet, alle Besitzansprüche – vor allem materielle – und allen Eigenwillen aufzugeben. Das ist radikal und aus unserer Zeit gefallen: Wir geben uns auf, wir verleugnen uns, wir tragen unser Kreuz, wir machen uns leer für Jesus und geben unsere Vorstellungen auf. Bei Gott sind die Dinge andersrum: Die Letzten werden die Ersten sein, der Große wird der Kleine. Maria unterwarf sich dem Willen des Vaters und machte damit Raum für Gottes größten Plan. Wenn wir aufs Kreuz schauen und begreifen, werden wir passend gemacht – nicht durch unsere eigenen Pläne, sondern durch Gottes Gnade.
Lukas 1,38
GebetBitte Gott um die Bereitschaft, dich wie Maria seinem Willen zu unterstellen und Raum für ihn zu machen.
Zum NachdenkenWelche Pläne, Träume oder Besitzansprüche halte ich fest, die ich für Jesus loslassen sollte?
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Tag 7 von 7 · 2. November Auf Jesus hören – ein Lebensstil
Auf dem Berg der Verklärung unterbricht Petrus die heilige Begegnung zwischen Jesus, Mose und Elia mit dem Vorschlag, drei Hütten zu bauen. Da spricht Gott vom Himmel: 'Auf ihn sollt ihr hören!' – vielleicht auch, um Petrus zu unterbrechen. Hören meint hier einen Lebensstil, den wir einüben können. Es bedeutet, immer eine offene Gebetsleitung zu haben, immer einen offenen Sinn für das Übernatürliche, für das Göttliche, für das Geistliche – und so durch das Leben zu gehen. Mit göttlichen Augen die Situationen um uns herum wahrzunehmen. Lasst uns eine gesunde Gemeinde sein, in der wir zuerst auf Jesus schauen, feststellen, wer er ist und was er für uns getan hat. Lasst uns auf die Botschaft hören, die er gepredigt und verkörpert hat, und danach leben – mit allen Aspekten, die das Leben bietet. Ob steinige und schwere Abschnitte oder angenehme Wege: Wir wollen beides dankbar annehmen.
Matthäus 17,5
GebetBitte Gott, dir zu helfen, täglich auf ihn zu hören und mit göttlichen Augen durch dein Leben zu gehen.
Zum NachdenkenWie kann ich heute einen hörenden Lebensstil praktisch einüben und für Gottes Stimme offen bleiben?