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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Jesus gab Beliebtheit für Wahrheit auf

Aus der Predigt „Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide“ vom 26. Oktober

In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.

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In Johannes 6 lesen wir von einem dramatischen Wendepunkt: Jesus predigt in Kapernaum vor einer riesigen Menge – auf der Erfolgswelle seiner Wundertaten. Doch dann mutet er seinen Zuhörern unbequeme, irritierende Aussagen zu. Das Ergebnis? Viele verlassen ihn auf der Stelle. Jesus zeigt damit, dass er kein Hampelmann ist, der sich zum Sklaven der Wünsche der Masse macht. Er hatte Zehntausende Nachfolger und war beliebt – aber beides gab er zugunsten der Wahrheit auf. Diese Begebenheit hält uns allen einen Spiegel vor: Wie schnell folgen wir Jesus nur, wenn er unsere Bäuche und Konten voll macht! Jesus durchschaut unsere egoistischen Motive. Für uns als Gemeinde bedeutet das: Beliebtheit bei den Menschen darf nicht unser Antrieb sein. Die Größe einer Gemeinde macht sie nicht automatisch zu einer guten Gemeinde. Wenn wir nach Applaus streben, werden wir unweigerlich das Evangelium beschneiden und unbequeme Wahrheiten weglassen.

Johannes 6
Gebet

Danke Jesus, dass er nicht den einfachen, beliebten Weg gegangen ist. Bitte ihn um Mut zur Wahrheit in deinem Leben.

Zum Nachdenken

In welchen Bereichen meines Glaubenslebens versuche ich, unbequeme Wahrheiten zu vermeiden?

Aufnahme vom 20. September 2026

Predigt

Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide am 27.09.2026

Sonntag, 20. September 2026
Jesaja 41,13
Kernaussage

Der Kolosserbrief betont, dass Jesus das Zentrum unseres Lebens sein soll, nicht wir selbst. Paulus zeigt durch seine Grüße im Gefängnis, wie christliche Gemeinschaft Einheit schafft, Grenzen überwindet und Menschen ermutigt - alles mit Fokus auf Jesus, nicht auf uns selbst.

Dieser Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide steht unter dem Motto 'Only Jesus' und bildet den Abschluss einer Predigtreihe zum Kolosserbrief. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Jesus das Zentrum des christlichen Lebens ist und Einheit unter Gläubigen schafft. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und einem besonderen Segnungsgebet für vier Gemeindemitglieder, die Missionsreisen nach Uganda und Nepal antreten, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Die Predigt konzentriert sich auf die Grußworte am Ende des Kolosserbriefs und zeigt auf, wie Paulus trotz seiner Gefangenschaft nicht um sich selbst kreist, sondern durch seine Grüße Einheit, Ermutigung und Verbundenheit schafft. Die zentrale Botschaft betont, dass es nicht um persönliche Eitelkeit oder kulturelle Unterschiede geht, sondern um Jesus als verbindendes Zentrum. Die Predigt fordert die Gemeinde auf, Brandmauern zwischen verschiedenen Glaubenskulturen einzureißen und Einheit in Christus zu leben. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern und praktischen Ankündigungen, darunter die bevorstehende Früchteparty am 31. Oktober, sowie einem Segen aus Psalm 121. Die gesamte Veranstaltung strahlt Gemeinschaft, Mission und die zentrale Bedeutung Jesu für das Leben der Gläubigen aus.
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Dieser Gottesdienst der Freikirche Kreuzheide steht unter dem Motto 'Only Jesus' und bildet den Abschluss einer Predigtreihe zum Kolosserbrief. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Jesus das Zentrum des christlichen Lebens ist und Einheit unter Gläubigen schafft. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern und einem besonderen Segnungsgebet für vier Gemeindemitglieder, die Missionsreisen nach Uganda und Nepal antreten, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Die Predigt konzentriert sich auf die Grußworte am Ende des Kolosserbriefs und zeigt auf, wie Paulus trotz seiner Gefangenschaft nicht um sich selbst kreist, sondern durch seine Grüße Einheit, Ermutigung und Verbundenheit schafft. Die zentrale Botschaft betont, dass es nicht um persönliche Eitelkeit oder kulturelle Unterschiede geht, sondern um Jesus als verbindendes Zentrum. Die Predigt fordert die Gemeinde auf, Brandmauern zwischen verschiedenen Glaubenskulturen einzureißen und Einheit in Christus zu leben. Der Gottesdienst schließt mit weiteren Lobpreisliedern und praktischen Ankündigungen, darunter die bevorstehende Früchteparty am 31. Oktober, sowie einem Segen aus Psalm 121. Die gesamte Veranstaltung strahlt Gemeinschaft, Mission und die zentrale Bedeutung Jesu für das Leben der Gläubigen aus.

Hauptthemen (4)

1. Paulus' Grüße als geistliche Botschaft

  • • Paulus nutzt seine Grüße nicht für eigene Anliegen wie Fluchtpläne, sondern für geistliche Zwecke
  • • Die Grüße schaffen Anteilnahme, Ermutigung, Verbundenheit und Wertschätzung
  • • Grüße erzeugen Freude beim Empfänger und halten Beziehungen lebendig
  • • Sie zeigen langfristiges Interesse, nicht nur oberflächliche Kontakte

2. Einheit über kulturelle und ethnische Grenzen hinweg

  • • Paulus umgibt sich mit Juden und Nichtjuden - eine Revolution für damalige Verhältnisse
  • • Er reißt Brandmauern zwischen verschiedenen Gruppen ein
  • • Jesus als Eckstein verbindet verschiedene Mauerseiten und schafft Einheit
  • • Unterschiede in Herkunft, Hautfarbe, Beruf oder Glaubenskultur zählen nicht mehr - wir sind Geschwister in Christus

3. Wertschätzung verschiedener Glaubenskulturen

  • • Verschiedene Glaubenskulturen (katholisch, lutherisch, pfingstlerisch) haben jeweils wertvolle Elemente
  • • Das Schlagzeug soll nicht verlangen, dass das Cello wie ein Schlagzeug spielt - alle spielen das gleiche Lied
  • • Die Frage ist: Geht es um mich oder um Jesus? Um meine Eitelkeit oder seine Verherrlichung?
  • • Kulturelle Heimat schätzen, aber andere nicht verurteilen

4. Networking und Gemeindeverbindung

  • • Paulus verbindet Gemeinden durch gegenseitiges Vorlesen der Briefe
  • • Er schafft einen Gemeindebund und fördert Austausch
  • • Ermahnung an Archippus zeigt persönliche Fürsorge für einzelne Aufgaben
  • • Gemeinschaft ist mehr als im Kegelverein - es geht um Ewigkeitsfragen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jesaja 41,13

Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich nehme dich an deiner rechten Hand und sage, hab keine Angst, ich helfe dir.

Kolosser 4,7-17

Tychikus, mein vielgeliebter Bruder, wird euch alles weitere von mir erzählen. Er ist ein treuer Helfer, der gemeinsam mit mir dem Herrn dient. Ich habe ihn auf diese Reise geschickt, damit er euch von uns berichtet und euch Mut macht. Außerdem schicke ich euch Onesimus, einen treuen und sehr lieben Bruder, der ja einer von euch ist. Er und Tychikus werden euch alle Neuigkeiten von uns berichten. Aristarch, der mit mir im Gefängnis sitzt, lässt euch grüßen, ebenso Markus, der Vetter von Barnabas. Seinetwegen habt ihr ja bereits Anweisungen erhalten. Nehmt ihn also herzlich auf, wenn er zu euch kommt. Jesus, der den wir Justus nennen, sendet euch ebenfalls Grüße. Das sind die einzigen Juden unter meinen Mitarbeitern. Sie arbeiten hier mit mir für das Reich Gottes und sind mir ein großer Trost geworden. Epaphras, der aus eurer Stadt kommt und ein Diener von Christus ist, lässt euch grüßen. In seinen Gebeten kämpft er ständig für euch, damit ihr stark seid und ganz und gar den Willen Gottes erkennt und auch danach handelt. Ich kann euch versichern, dass er sich wirklich für euch eingesetzt hat, wie auch für die Gläubigen in Laodicea und Hierapolis. Lukas, der geliebte Arzt, sendet seine Grüße, ebenso Demas. Bitte grüßt die Brüder in Laodicea von mir, auch Nympha, sowie die anderen, die sich in ihrem Haus versammeln. Wenn ihr diesen Brief gelesen habt, gebt ihn an die Gemeinde in Laodicea weiter, damit auch sie ihn lesen kann. Lest auch den Brief, den ich an sie geschrieben habe. Sagt Archippus, bemühe dich die Aufgabe zu erfüllen, die der Herr dir aufgetragen hat.

Psalm 121,7-8

Der Herr behütet dich vor allem Unheil und bewahrt dein Leben. Der Herr behütet dich, wenn du kommst und wenn du wieder gehst, von nun an bis in Ewigkeit.

Weitere Referenzen

  • → Kolosser 3

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Jesus ins Zentrum stellen: Frage dich regelmäßig: Ist Jesus mein Zentrum? Geht es in meinem Leben um mich oder um Jesus? Riecht mein Leben nach Jesus?
  • 2 Brandmauern einreißen: Überwinde Grenzen zwischen verschiedenen Gruppen. Sei dem Juden ein Jude und dem Griechen ein Grieche - definiere dich über Jesus, nicht über politische, kulturelle oder soziale Unterschiede.
  • 3 Andere Glaubenskulturen wertschätzen: Lerne die wertvollen Elemente anderer Glaubenskulturen (katholisch, lutherisch, pfingstlerisch) zu schätzen, statt sie zu verurteilen. Erkenne, dass alle das gleiche Lied spielen.
  • 4 Verbindungen pflegen durch Grüße: Nutze Grüße, um Beziehungen lebendig zu halten. Zeige langfristiges Interesse an Menschen, auch wenn sie fern sind. Lass Menschen wissen, dass du an sie denkst.
  • 5 Gemeinschaft aktiv leben: Engagiere dich in der Gemeinde, sei es in der Jungschar-Arbeit oder bei praktischen Diensten. Zusammen ist besser - bringe dich ein, wo Bedarf ist.

Impulse aus der Woche ab 21. September

  1. Tag 1 von 7 · 21. September Only Jesus - Das Zentrum unseres Lebens

    Die Predigtreihe zum Kolosserbrief schließt mit einer kraftvollen Erinnerung: 'Es kommt in allem nur auf Christus an. Darauf, dass er in uns allen lebt.' Paulus sitzt im Gefängnis, doch anstatt über seine missliche Lage zu klagen, richtet er den Blick auf Jesus und schafft durch seine Grüße Einheit und Ermutigung. In einer Welt voller Ablenkungen und Selbstdarstellung fordert uns diese Botschaft heraus: Ist Jesus wirklich unser Zentrum? Paulus zeigt uns, dass es nicht um persönliche Eitelkeit geht, sondern um Jesu Verherrlichung. Wenn Jesus das Zentrum ist, dann verbindet er Menschen über alle kulturellen, sozialen und religiösen Grenzen hinweg. Wie ein Eckstein zwei Mauerseiten verbindet, so schafft Jesus Einheit zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Die Frage, die uns heute begleitet: Schmeckt mein Leben nach Jesus? Geht von mir der gute Geruch Christi aus?

    Kolosser 3,11

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wo in deinem Leben noch andere Dinge das Zentrum einnehmen, und hilf dir, ihn wirklich an die erste Stelle zu setzen.

    Zum Nachdenken

    Wenn jemand dein Leben von außen betrachtet - würde er erkennen, dass Jesus dein Zentrum ist?

  2. Tag 2 von 7 · 22. September Grüße, die Einheit schaffen

    Paulus' Grüße am Ende des Kolosserbriefes sind keine bloße Höflichkeitsfloskel. Sie sind kraftvolle Werkzeuge, die Anteilnahme, Ermutigung, Verbundenheit und Wertschätzung vermitteln. Die Christen in Kolossä standen unter gesellschaftlichem Druck - wie ermutigend muss es gewesen sein zu erfahren, dass Menschen aus der Ferne an sie dachten! Diese Grüße hielten Beziehungen lebendig und erinnerten die Gemeinde daran, dass sie Teil eines größeren Ganzen waren. Epaphras, der nicht mehr in Kolossä lebte, blieb durch diese Grüße in den Herzen der Menschen präsent. Genau wie heute Missionare durch regelmäßige Grüße in unseren Herzen bleiben. Das Prinzip gilt noch heute: Wenn wir Menschen grüßen lassen, zeigen wir ihnen Wertschätzung und halten die Verbindung aufrecht. Ob nach Uganda, Nepal oder zum Nachbarn - unsere Grüße und Gebete signalisieren: 'Ihr seid nicht vergessen. Ihr seid wichtig.'

    Kolosser 4,7-9

    Gebet

    Danke Gott für die Menschen, die an dich denken, und bitte ihn, dir jemanden aufs Herz zu legen, dem du heute Ermutigung zusprechen kannst.

    Zum Nachdenken

    Wen könntest du heute grüßen oder kontaktieren, um eine Beziehung lebendig zu halten und Ermutigung zu schenken?

  3. Tag 3 von 7 · 23. September Versöhnung und gemeinsamer Dienst

    Paulus grüßt im Namen von Markus - und wer die Geschichte kennt, weiß: Diese beiden hatten auf einer früheren Missionsreise so heftigen Streit, dass sie sich trennten. Doch jetzt sind sie wieder zusammen im Dienst! Dieser Gruß sendet ein mächtiges Signal: Vergebung ist möglich. Versöhnung ist real. Die Gemeinde in Kolossä hatte möglicherweise von diesem Konflikt gehört. Paulus' Gruß zeigt: 'Wir sind wieder ein Team. Wir lehren das Gleiche. Wir sind im gleichen Geist unterwegs - in Versöhnung und Liebe.' Das ist keine Schwäche, sondern die Kraft des Evangeliums in Aktion. In einer zerstrittenen Welt ist versöhnte Gemeinschaft ein starkes Zeugnis. Wenn Christen ihre Konflikte in der Liebe Jesu überwinden, strahlt das Licht des Evangeliums besonders hell. Versöhnung ist kein Zeichen von Kompromiss, sondern von geistlicher Reife.

    Kolosser 4,10

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir Mut und Weisheit zu geben für einen Schritt der Versöhnung, den du schon lange vor dir herschiebst.

    Zum Nachdenken

    Gibt es eine zerbrochene Beziehung in deinem Leben, wo Gott dich zur Versöhnung ruft?

  4. Tag 4 von 7 · 24. September Brandmauern einreißen

    Paulus erwähnt bewusst, dass drei seiner Mitarbeiter Juden sind - was bedeutet, dass die anderen Nichtjuden waren. Für uns mag das unrelevant klingen, aber für die damalige Zeit war das revolutionär! Strenge religiöse Grenzen trennten Juden von Nichtjuden. Man ging nicht in die Häuser der anderen. Paulus reißt diese Brandmauer ein. Er zeigt: In Christus zählen diese Unterschiede nicht mehr. 'Da ist es egal, wie lang dein Bart ist oder wen du wählst oder was für ein Auto du fährst oder welches Geschlecht. Du bist mein Bruder, du bist meine Schwester. Punkt.' Auch heute existieren Brandmauern zwischen verschiedenen Glaubenskulturen - katholisch, lutherisch, pfingstlerisch, charismatisch. Paulus fordert uns heraus: Schätzt die Elemente in anderen Traditionen! Das Schlagzeug muss nicht wie das Cello spielen - aber alle spielen das gleiche Lied für Jesus.

    Kolosser 4,11

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, Geschwister aus anderen Traditionen wertzuschätzen und Einheit in Christus zu leben, statt auf Unterschieden zu beharren.

    Zum Nachdenken

    Welche 'Brandmauern' hast du zwischen dir und anderen Christen aufgebaut, die Jesus einreißen möchte?

  5. Tag 5 von 7 · 25. September Jesus, der Eckstein der Einheit

    Jesus bezeichnet sich selbst als Eckstein - und das ist mehr als ein schönes Bild. Der Eckstein ist der erste Stein beim Hausbau, der die Ausrichtung des ganzen Gebäudes bestimmt. Aber er ist auch der Stein, der zwei Mauerseiten miteinander verbindet. Jesus ist unser Bindeglied. Er schafft Einheit zwischen Menschen, die sonst nichts gemeinsam hätten. Wenn wir uns über ihn definieren - nicht über unsere Herkunft, unsere Vorlieben, unsere politischen Ansichten - dann entsteht echte Gemeinschaft. Die Frage ist nicht: 'Geht es um meine Eitelkeit oder um seine Verherrlichung? Bin ich auf dem Jesusweg oder auf meinem?' Paulus lebte diese Haltung konsequent. Selbst im Gefängnis kreiste er nicht um sich selbst, sondern schuf durch Jesus Einheit, Ermutigung und Verbundenheit. Das ist unser Auftrag: eine Gemeinschaft zu sein, die Jesus als verbindendes Zentrum ausstrahlt.

    Epheser 2,20

    Gebet

    Danke Jesus, dass er der Eckstein ist, der uns verbindet, und bitte ihn, dich zu einem Friedensstifter und Brückenbauer zu machen.

    Zum Nachdenken

    In welchen Situationen definierst du dich eher über deine Überzeugungen oder Vorlieben als über Jesus?

  6. Tag 6 von 7 · 26. September Netzwerke der Ermutigung

    Paulus fordert die Gemeinden in Kolossä und Laodicea auf, sich gegenseitig zu grüßen und die Briefe miteinander zu teilen. Er netzwerkt! Er verbindet Gemeinden, schafft einen Gemeindebund. Die Gemeindeältesten werden sich getroffen haben, die Briefe gemeinsam gelesen und darüber gesprochen haben. Diese Vernetzung schafft Stärke. Keine Gemeinde ist eine Insel. Wir brauchen einander - zum Austausch, zur Ermutigung, zum gemeinsamen Lernen. Wenn Gemeinden sich isolieren, verpassen sie den Reichtum, den Gott in andere Gemeinschaften gelegt hat. Dasselbe Prinzip gilt für uns persönlich. Wir sind nicht berufen, unseren Glauben allein zu leben. Wir brauchen Netzwerke der Ermutigung - Menschen, mit denen wir Gottes Wort teilen, über Fragen sprechen, gemeinsam wachsen können. Ob in Kleingruppen, im Glaubensgrundkurs oder in persönlichen Freundschaften - Vernetzung stärkt unseren Glauben.

    Kolosser 4,15-16

    Gebet

    Bitte Gott, dir Gemeinschaft zu schenken, die dich im Glauben stärkt, und zeige dir, wo du selbst für andere eine Ermutigung sein kannst.

    Zum Nachdenken

    Mit wem teilst du regelmäßig über deinen Glauben, deine Fragen und dein geistliches Wachstum?

  7. Tag 7 von 7 · 27. September Deine Aufgabe treu erfüllen

    Zum Schluss richtet Paulus noch eine persönliche Ermahnung an Archippus: 'Bemühe dich, die Aufgabe zu erfüllen, die der Herr dir aufgetragen hat.' Diese Worte gelten auch uns. Jeder von uns hat eine Aufgabe im Reich Gottes - ob groß oder klein, ob sichtbar oder verborgen. Paulus lässt es sich nicht nehmen, diese Ermutigung auszusprechen: Lass nicht nach! Führe fort! Bleib dran! In einer Zeit, wo die Christen unter Druck standen, war das besonders wichtig. Auch heute brauchen wir diese Erinnerung. Gott hat jedem von uns Gaben und Aufgaben gegeben. Vielleicht dienst du in der Jungschar, vielleicht hilfst du beim Aufräumen, vielleicht unterstützt du Missionare, vielleicht betest du treu im Verborgenen. Was auch immer deine Aufgabe ist - erfülle sie treu! Und wenn du noch nicht weißt, wozu Gott dich ruft: Frage ihn. Er wird es dir zeigen. Die Ewigkeit beginnt heute - lebe so, dass dein Leben nach Jesus riecht.

    Kolosser 4,17

    Gebet

    Bitte Gott um neue Kraft und Ausdauer für deine Berufung, und danke ihm, dass er dir eine Aufgabe in seinem Reich anvertraut hat.

    Zum Nachdenken

    Welche Aufgabe hat Gott dir gegeben, bei der du vielleicht gerade nachlässt oder wo du mehr Treue zeigen könntest?