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Ev. Freikirche Kreuzheide

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Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Reifung durch Leid und Anfechtung

Aus der Predigt „Your Path Past the Cross | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide“ vom 26. Oktober

Wie kam Jesus zu der Reife, Beliebtheit und große Besucherzahlen zugunsten der Wahrheit aufzugeben? Er wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um 40 Tage zu fasten und vom Teufel versucht zu werden. Nicht durch Gänsehautmomente und Glücksgefühle, sondern durch Leid und Anfechtung wurde Jesus zu dieser Reife geführt. Der Satan versuchte Jesus mit weltlichem Erfolgsdenken: 'Spring vom Tempel und lass die Engel dich spektakulär auffangen – dann hast du sofort Zehntausende Nachfolger!' Aber Jesus fiel nicht darauf herein. Er versuchte nicht, sich absichtlich beliebt zu machen durch Wundertricks. Auch in unserem Leben gehören Scheitern, Verlust und Leid zur Reifung dazu. Petrus wurde zum Fels der Gemeinde, gerade weil er so oft versagt und gescheitert ist. Mose verbrachte 40 Jahre in der Wüste, Johannes wurde nach Patmos verbannt – bevor Gott sie für große Aufgaben einsetzte. Jedes Leid, vom Schnupfen bis zur Armut, gehört zur Wahrheit des Christseins.

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Wie kam Jesus zu der Reife, Beliebtheit und große Besucherzahlen zugunsten der Wahrheit aufzugeben? Er wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, um 40 Tage zu fasten und vom Teufel versucht zu werden. Nicht durch Gänsehautmomente und Glücksgefühle, sondern durch Leid und Anfechtung wurde Jesus zu dieser Reife geführt. Der Satan versuchte Jesus mit weltlichem Erfolgsdenken: 'Spring vom Tempel und lass die Engel dich spektakulär auffangen – dann hast du sofort Zehntausende Nachfolger!' Aber Jesus fiel nicht darauf herein. Er versuchte nicht, sich absichtlich beliebt zu machen durch Wundertricks. Auch in unserem Leben gehören Scheitern, Verlust und Leid zur Reifung dazu. Petrus wurde zum Fels der Gemeinde, gerade weil er so oft versagt und gescheitert ist. Mose verbrachte 40 Jahre in der Wüste, Johannes wurde nach Patmos verbannt – bevor Gott sie für große Aufgaben einsetzte. Jedes Leid, vom Schnupfen bis zur Armut, gehört zur Wahrheit des Christseins.

Matthäus 4,1-11
Gebet

Danke Gott für die Wege durch die Wüste. Bitte ihn, dich durch Anfechtungen zu formen und zu reifen.

Zum Nachdenken

Welche schwierigen Zeiten in meinem Leben haben mich reifen lassen und Gott näher gebracht?

Aufnahme vom 25. Januar 2026

Predigt

Roots and Growth | Tillmann Frey | Kreuzheide Free Church

Sonntag, 25. Januar 2026
Kolosser 2,6-7
Kernaussage

Wie die Begeisterung über die Polarlichter spontan geteilt wurde, sollten Christen auch ihre Begeisterung für Jesus teilen. Diese Begeisterung wächst, wenn wir Zeit und Hingabe in unsere Beziehung zu Jesus investieren, uns bewusst von ihm formen lassen statt von der Welt, und so tiefe Wurzeln im Glauben entwickeln.

In dieser Predigt nutzt Tillmann Frey das Phänomen der kürzlich sichtbaren Nordlichter als Ausgangspunkt für eine tiefgreifende Reflexion über christliche Begeisterung und geistliches Wachstum. Er stellt die Frage, warum wir so bereitwillig Bilder von Nordlichtern teilen, aber oft zögern, von Jesus zu sprechen. Durch den Vergleich zweier Olivenbäumchen - eines verkümmerten und eines blühenden - verdeutlicht er, dass geistliches Wachstum Zeit und Hingabe erfordert. Der Unterschied liegt in der bewussten Pflege und Investition. Frey betont, dass wir ständig geformt werden - entweder durch die Welt mit ihren Werten und Ablenkungen oder bewusst durch Jesus Christus. Er ermutigt die Gemeinde, aktiv Zeit mit Jesus zu verbringen, in ihm verwurzelt zu bleiben und im Glauben zu wachsen. Dabei weist er auf den bevorstehenden Glaubenskurs 'Wurzeln und Wachsen' hin als praktische Möglichkeit, geistliche Grundlagen zu festigen und im christlichen Leben zu reifen. Die zentrale Botschaft: Christliches Wachstum geschieht nicht automatisch, sondern erfordert bewusste Entscheidungen, Zeit zu investieren und Unnötiges wegzulassen, um Raum für Gott zu schaffen.
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In dieser Predigt nutzt Tillmann Frey das Phänomen der kürzlich sichtbaren Nordlichter als Ausgangspunkt für eine tiefgreifende Reflexion über christliche Begeisterung und geistliches Wachstum. Er stellt die Frage, warum wir so bereitwillig Bilder von Nordlichtern teilen, aber oft zögern, von Jesus zu sprechen. Durch den Vergleich zweier Olivenbäumchen - eines verkümmerten und eines blühenden - verdeutlicht er, dass geistliches Wachstum Zeit und Hingabe erfordert. Der Unterschied liegt in der bewussten Pflege und Investition. Frey betont, dass wir ständig geformt werden - entweder durch die Welt mit ihren Werten und Ablenkungen oder bewusst durch Jesus Christus. Er ermutigt die Gemeinde, aktiv Zeit mit Jesus zu verbringen, in ihm verwurzelt zu bleiben und im Glauben zu wachsen. Dabei weist er auf den bevorstehenden Glaubenskurs 'Wurzeln und Wachsen' hin als praktische Möglichkeit, geistliche Grundlagen zu festigen und im christlichen Leben zu reifen. Die zentrale Botschaft: Christliches Wachstum geschieht nicht automatisch, sondern erfordert bewusste Entscheidungen, Zeit zu investieren und Unnötiges wegzulassen, um Raum für Gott zu schaffen.

Hauptthemen (4)

1. Begeisterung für Jesus vs. Begeisterung für Polarlichter

  • • Die Polarlichter wurden spontan und ohne Zögern in sozialen Medien geteilt
  • • Bei Jesus zögern wir oft und machen uns Gedanken, was andere denken
  • • Die Schönheit Jesu muss erkannt werden, indem wir ihn anschauen und Zeit mit ihm verbringen
  • • Begeisterung für Jesus wächst durch bewusste Investition von Zeit

2. Wurzeln und Wachsen im Glauben

  • • Der Vergleich zweier Olivenbäumchen: einer gepflegt und gesund, der andere vernachlässigt und kämpfend
  • • Zeit und Hingabe machen den entscheidenden Unterschied
  • • Glaube beginnt mit einer Entscheidung, aber die Entwicklung erfordert kontinuierliches Engagement
  • • Tägliche Begegnung mit Jesus ist notwendig für echtes Jüngersein
  • • Gottesdienste sind nur die Grundausstattung, nicht ausreichend für geistliches Wachsen

3. Die Formung durch die Welt vs. Formung durch Christus

  • • Wir werden immer geformt - die Frage ist nur, von wem
  • • Die meiste Formung geschieht unbewusst durch tägliche Einflüsse
  • • Die Welt formt uns nach ihren Maßstäben: Konsum, Leistung, Selbstbezogenheit
  • • Gottes Wille für uns ist Frieden, Befreiung aus Leid, Zukunft und Hoffnung
  • • Wir müssen bewusst entscheiden, wer uns formen soll

4. Praktische Schritte zur geistlichen Entwicklung

  • • Selbstreflexion: Beobachten, zu welchem Menschen man sich entwickelt
  • • Bewusst Einfluss auf die eigene Entwicklung nehmen
  • • Zeit für Jesus schaffen durch Reduktion anderer Dinge
  • • Teilnahme an Glaubenskursen wie 'Wurzeln' und 'Wachsen'
  • • Verschiedene geistliche Praktiken: Bibellesen, Gebet, Hauskreis, Tagebuchschreiben, Fasten

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 2,6-7

Ihr habt die Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus. Seid in ihm verwurzelt. Baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken.

Kolosser 2,8

Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen. Mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen und nicht um Christus.

Römer 12,2

Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet, und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist, ob etwas gut ist, ob Gott Freude daran hat, und ob es vollkommen ist.

Jeremia 29,11

Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe. Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt.

1. Timotheus 2,4

Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.

Kolosser 2,9-10

Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle Teil, weil ihr mit Christus verbunden seid. Mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Investiere täglich Zeit in die Begegnung mit Jesus: Nimm dir bewusst Zeit für Bibellesen, Gebet, Austausch in Hauskreisen oder andere geistliche Praktiken. Gottesdienste sind nur die Grundausstattung - echtes Jüngersein erfordert tägliche Begegnung mit Jesus.
  • 2 Reflektiere deine persönliche Entwicklung: Beobachte ohne Wertung, zu welchem Menschen du dich entwickelst. Vergleiche dich mit dem letzten Jahr und stelle dir Fragen wie: Bin ich geduldiger oder ungeduldiger geworden? Mache ich mir mehr oder weniger Sorgen?
  • 3 Reduziere bewusst andere Dinge: Schaffe Raum für Jesus, indem du Termine, Gewohnheiten oder Aktivitäten reduzierst. Gehe deinen Kalender durch und höre mit Dingen auf, die verhindern, dass du Zeit mit Jesus verbringst.
  • 4 Nimm an Glaubenskursen teil: Nutze Angebote wie die Kurse 'Wurzeln' (für Grundlagen des Glaubens) und 'Wachsen' (für geistliches Wachstum), um systematisch in deinem Glauben zu wachsen und dich mit anderen auszutauschen.
  • 5 Entscheide bewusst, wer dich formen soll: Sei dir bewusst, dass du ständig geformt wirst - entweder von der Welt oder von Christus. Triff die aktive Entscheidung, dich von Jesus formen zu lassen, statt unbewusst den Maßstäben dieser Welt zu folgen.

Impulse aus der Woche ab 19. Februar

  1. Tag 1 von 7 · 19. Februar Begeisterung teilen - für Polarlichter und für Jesus

    Erinnern Sie sich noch an die Nordlichter, die kürzlich über unserem Himmel tanzten? Unsere WhatsApp-Status waren überflutet mit begeisterten Bildern und Kommentaren. Niemand zögerte, diese majestätische Schönheit zu teilen. Keine Gedanken darüber, was andere denken würden. Doch warum fällt es uns so leicht, Bilder von Polarlichtern zu posten, während wir zögern, von Jesus zu sprechen? Jesus ist das Licht des Lebens - ein 'Himmelsereignis', das nicht nach Minuten verblasst, sondern Leben verändert, Hoffnung schenkt, tröstet und heilt. Seine Erscheinung veränderte alles. Die Begeisterung über Jesus wächst, wenn wir seine majestätische Schönheit erkennen. Und wie erkennen wir sie? Indem wir ihn anschauen, Zeit mit ihm verbringen, von ihm lernen und ihn auf uns wirken lassen. Paulus schreibt: 'Ihr habt Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus' (Kolosser 2,6-7).

    Kolosser 2,6-7

    Gebet

    Herr Jesus, öffne meine Augen für deine Schönheit. Lass mich so begeistert von dir sein, dass ich diese Freude natürlich und ungezwungen mit anderen teile.

    Zum Nachdenken

    Wie viel Zeit investiere ich, um Jesus anzuschauen und meine Begeisterung für ihn zu schüren - im Vergleich zu anderen Interessen in meinem Leben?

  2. Tag 2 von 7 · 20. Februar Zeit und Hingabe - Der Unterschied zwischen zwei Olivenbäumen

    Zwei Olivenbäumchen, beide als Hochzeitsgeschenk gegeben. Der eine steht heute kräftig da, mit grünen Blättern, gut verwurzelt. Der andere kämpft ums Überleben, verliert seine Blätter und Form. Was macht den Unterschied? Zeit und Hingabe. Der eine Baum bekam rechtzeitig Sonne und Wasser, wurde sorgfältig gepflegt. Der andere wurde vernachlässigt, falsch platziert, kaum gegossen. Beide hatten das gleiche Potential - aber nur einer entwickelte sich zu dem, wozu er bestimmt war. Genau so ist es mit unserem Glauben. Der Glaube ist etwas, das wir ergreifen, aber dann muss er wachsen. Paulus schreibt: 'Seid in ihm verwurzelt. Baut euer Leben auf ihm auf' (Kolosser 2,7). Christliches Wachstum geschieht nicht automatisch. Ein Jünger Jesu wirst du nur, wenn du ihm öfter - am besten täglich - begegnest und Zeit für ihn hast. Der Gottesdienst am Sonntag ist wichtig, aber nur die Grundausstattung.

    Kolosser 2,7

    Gebet

    Vater, hilf mir zu erkennen, dass geistliches Wachstum Zeit und Hingabe braucht. Gib mir die Entschlossenheit, meinen Glauben bewusst zu pflegen.

    Zum Nachdenken

    Wenn mein Glaube einer dieser beiden Olivenbäume wäre - welchem würde er ähneln, und warum?

  3. Tag 3 von 7 · 21. Februar Wir werden nie nicht geformt

    Eine unbequeme Wahrheit: Wir werden immer geformt. Tag für Tag, Woche für Woche werden wir mit Eindrücken überschüttet. Die Frage ist nicht, ob wir geformt werden, sondern wovon. Paulus warnt: 'Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen' (Kolosser 2,8). Entweder wir lassen uns bewusst von Christus prägen und formen, oder wir werden durch etwas anderes geformt - durch Werbung, soziale Medien, gesellschaftliche Erwartungen, Leistungsdruck. Der Großteil dieser Formung geschieht unbewusst. Wir reflektieren nicht jeden Tag, was mit uns geschieht. Darum ist es entscheidend: 'Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt in einer neuer Weise zu denken, damit ihr verändert werdet' (Römer 12,2). Diese Welt wird mit deinem Leben machen, was sie will, wenn du mit deinem Leben nicht machst, was du willst.

    Römer 12,2

    Gebet

    Herr, mach mir bewusst, welche Einflüsse mich täglich formen. Gib mir Weisheit, bewusste Entscheidungen zu treffen, wer ich werden möchte.

    Zum Nachdenken

    Zu welcher Art Mensch habe ich mich im letzten Jahr entwickelt - und nehme ich bewusst Einfluss auf diese Entwicklung?

  4. Tag 4 von 7 · 22. Februar Gottes Wille vs. der Wille dieser Welt

    Was will diese Welt von dir? Dass du kaufst, schnell entscheidest, dich mitreißen lässt, immer an dich selbst denkst, aber gleichzeitig viel leistest und nützlich bist. Das ist der Wille dieser Welt für dich. Aber was ist Gottes Wille für dich? Der Prophet Jeremia gibt eine klare Antwort: 'Ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe. Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung' (Jeremia 29,11). Gott will, dass du Frieden hast. Er wird nicht jedes Leid verhindern, aber er will nicht, dass du darin hängen bleibst. Gott möchte unser Heil, unsere innere Heilung. Er möchte, dass wir seine Wahrheit erkennen und uns an ihm orientieren. Was für ein Kontrast zu dem, was diese Welt will! Die Frage ist: Was wird dich formen?

    Jeremia 29,11

    Gebet

    Gott, danke, dass du Frieden, Heilung und Hoffnung für mich im Sinn hast. Hilf mir, mich an deinen Zielen für mein Leben zu orientieren, nicht an dem, was die Welt von mir fordert.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen meines Lebens richte ich mich mehr nach den Maßstäben dieser Welt als nach Gottes Willen für mich?

  5. Tag 5 von 7 · 23. Februar Verwurzelt sein - Die Grundlagen kennen

    Paulus schreibt: 'Seid in ihm verwurzelt. Baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist' (Kolosser 2,7). Streck deine Wurzeln in Jesus aus. Zieh deine Nährstoffe, dein Lebenswasser aus ihm heraus, so wie ein Baum es tut. Dafür ist es wichtig, dass du Jesus und den Glauben wirklich kennst. Dass du die Grundbausteine beieinander hast. Worum geht es eigentlich? Welche Lebensbereiche betrifft das alles? Was heißt es, Bibel zu lesen - wie geht das überhaupt? Was bedeutet Taufe? Was meint Gemeinde eigentlich? Wenn du ganz neu im Glauben bist oder dir das noch nie alles zurechtsortiert hast, dann kümmere dich darum. Die Grundlagen deines Glaubens sind wie die Erde, in der du als Christ wachsen kannst. Je fester die Wurzeln verankert sind, desto kräftiger kann der Glaube wachsen.

    Kolosser 2,7

    Gebet

    Jesus, hilf mir, tiefer in dir verwurzelt zu sein. Zeig mir, wo ich noch wachsen muss im Verständnis meines Glaubens und deines Wortes.

    Zum Nachdenken

    Welche Grundlagen meines Glaubens sind mir noch unklar oder ungefestigt, und wo könnte ich lernen und wachsen?

  6. Tag 6 von 7 · 24. Februar An seiner Fülle teilhaben

    Die Polarlichter, die uns so faszinierten, bestehen eigentlich nur aus einem Hauch der Sonne - Teilchen, die uns zum Staunen bringen. Wie viel mehr ist Jesus in all seiner Schönheit in der Lage, uns zu begeistern? Er ist nicht nur ein Hauch Gottes. Er ist Gott in seiner ganzen Fülle. Paulus schreibt: 'Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle Teil, weil ihr mit Christus verbunden seid' (Kolosser 2,9-10). So wie der Himmel von den Sonnenteilchen zum Leuchten gebracht wird, möchte Jesus dich zum Leuchten bringen. Wir haben Anteil an seiner Fülle, dem Licht der Welt, wenn wir mit ihm verbunden sind. Verbunden mit ihm, der nebenbei alle Mächte und Gewalten, alles was uns Angst macht und bedroht, unter seiner Hand hat. Was spricht dagegen, dass wir uns Zeit nehmen, uns füllen und formen zu lassen von ihm?

    Kolosser 2,9-10

    Gebet

    Herr, lass mich an deiner Fülle teilhaben. Erfülle mich mit deinem Licht, damit ich in dieser Welt leuchten kann.

    Zum Nachdenken

    Erlebe ich Jesus als 'die ganze Fülle von Gottes Wesen', oder erscheint er mir manchmal blass und fern?

  7. Tag 7 von 7 · 25. Februar Reduzieren, um zu wachsen

    In Jesus zu wurzeln und im Glauben zu wachsen kostet Zeit und Hingabe. Unsere Tage sind gut gefüllt. Zeit für Jesus wäre also ein zusätzliches Projekt, das zu noch mehr Druck führt - merkst du, was da passiert? Genau in diesem Moment: Wer formt dich? Wer entscheidet? Die Einladung lautet: Entscheide selbst, wer dich formt und wer du wirst. Nimm dir Zeit für Jesus - und ganz wichtig: Lass einfach weg, was das verhindert. Reduziere. Höre mit etwas auf. Viele von uns haben zu viel im Leben. Reduziere Dinge, Termine, Gewohnheiten. Guck durch deinen Kalender. Dann wirst du merken: Es entsteht Raum. Und in diesem Raum kannst du wachsen. Reduziere, damit er mehr wird in dir, weil du Zeit hast mit ihm. So wirst du seine Schönheit sehen, und deine Begeisterung wird spürbar sein - in deinen Augen, in deinem Leben, in deinen Beziehungen und in deinem Herzen.

    Kolosser 2,6-7

    Gebet

    Gott, gib mir den Mut, Unnötiges loszulassen. Hilf mir, Prioritäten zu setzen, die mein geistliches Wachstum fördern statt behindern.

    Zum Nachdenken

    Was könnte ich konkret reduzieren oder weglassen, um mehr Raum für Jesus in meinem Leben zu schaffen?