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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Liebe verlangt nach persönlicher Begegnung

Johannes schreibt am Ende seines dritten Briefes: 'Ich hätte vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen und dann wollen wir mündlich miteinander reden.' Diese Worte offenbaren eine tiefe Wahrheit: Wahre Liebe kann sich nicht mit Distanz zufriedengeben. Obwohl Johannes vieles zu sagen hatte, wusste er, dass geschriebene Worte nicht ausreichen. Liebe – ob geschwisterlich oder romantisch – verlangt nach persönlichen Treffen von Angesicht zu Angesicht. Es ist von Wesen her etwas ganz anderes, wenn man jemanden vor Ort trifft und gemeinsam Zeit verbringt. In unserer digitalen Zeit, in der wir so leicht Nachrichten verschicken können, erinnert uns Johannes daran, dass echte Beziehungen mehr brauchen. Sie brauchen unsere physische Präsenz, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, unsere Zeit.

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Johannes schreibt am Ende seines dritten Briefes: 'Ich hätte vieles zu schreiben, aber ich will dir nicht mit Tinte und Feder schreiben. Ich hoffe aber, dich bald zu sehen und dann wollen wir mündlich miteinander reden.' Diese Worte offenbaren eine tiefe Wahrheit: Wahre Liebe kann sich nicht mit Distanz zufriedengeben. Obwohl Johannes vieles zu sagen hatte, wusste er, dass geschriebene Worte nicht ausreichen. Liebe – ob geschwisterlich oder romantisch – verlangt nach persönlichen Treffen von Angesicht zu Angesicht. Es ist von Wesen her etwas ganz anderes, wenn man jemanden vor Ort trifft und gemeinsam Zeit verbringt. In unserer digitalen Zeit, in der wir so leicht Nachrichten verschicken können, erinnert uns Johannes daran, dass echte Beziehungen mehr brauchen. Sie brauchen unsere physische Präsenz, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, unsere Zeit.

3. Johannes 13-15
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wem du heute durch deine persönliche Präsenz seine Liebe zeigen kannst.

Herausforderung

Wer ist die eine Person, die du heute oder diese Woche persönlich treffen solltest, anstatt nur zu schreiben oder zu telefonieren?

Predigt

Life After Death 10 – Living in Hope Today // Viktor Kamnev

Mittwoch, 5. August 2026
Kolosser 3,1-2
Kernaussage

Die Hoffnung auf das ewige Leben in Jesus Christus ist nicht nur ein theoretischer Trost, sondern eine praktische Kraft, die unser alltägliches Leben radikal verändert. Wer die Gewissheit hat, mit Leib und Seele zu Christus zu gehören, lebt anders: mutiger, geduldiger und liebevoller, weil er weiß, wohin er geht und wer er ist.

Dies ist die zehnte und letzte Folge der Andachtsreihe "Leben nach dem Tod", die sich mit der entscheidenden Frage befasst: Was bedeutet die Hoffnung auf die Ewigkeit für unser Leben heute? Die Lehre von den letzten Dingen ist keine theoretische Theologie, sondern hat praktische Auswirkungen auf jeden Tag. Wer zu Christus gehört, muss nicht mehr um Anerkennung oder Erfolg kämpfen, denn beides ist in Christus bereits gesichert. Die himmlische Hoffnung führt nicht zur Weltflucht, sondern zu irdischer Heiligung und verantwortlichem Leben. Die frühen Christen lebten aus dieser Hoffnung und gingen freudig in den Tod, weil sie wussten, dass der Tod nicht das Ende ist. Wie ein Marathonläufer, der das Ziel vor Augen hat, gibt diese Hoffnung Kraft, Mut und Ausdauer. Die Andacht endet mit der Einladung, Jesus zu vertrauen und aus der Gewissheit des ewigen Lebens zu leben - mutig, geduldig und liebevoll, denn wir wissen, wohin wir gehen und wer wir sind.
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Dies ist die zehnte und letzte Folge der Andachtsreihe "Leben nach dem Tod", die sich mit der entscheidenden Frage befasst: Was bedeutet die Hoffnung auf die Ewigkeit für unser Leben heute? Die Lehre von den letzten Dingen ist keine theoretische Theologie, sondern hat praktische Auswirkungen auf jeden Tag. Wer zu Christus gehört, muss nicht mehr um Anerkennung oder Erfolg kämpfen, denn beides ist in Christus bereits gesichert. Die himmlische Hoffnung führt nicht zur Weltflucht, sondern zu irdischer Heiligung und verantwortlichem Leben. Die frühen Christen lebten aus dieser Hoffnung und gingen freudig in den Tod, weil sie wussten, dass der Tod nicht das Ende ist. Wie ein Marathonläufer, der das Ziel vor Augen hat, gibt diese Hoffnung Kraft, Mut und Ausdauer. Die Andacht endet mit der Einladung, Jesus zu vertrauen und aus der Gewissheit des ewigen Lebens zu leben - mutig, geduldig und liebevoll, denn wir wissen, wohin wir gehen und wer wir sind.

Hauptthemen (5)

1. Die praktische Bedeutung der Hoffnung auf die Ewigkeit

  • Die Lehre von den letzten Dingen hat praktische Auswirkungen auf jeden Tag
  • Wer zu Christus gehört, muss nicht mehr um jeden Preis an diesem Leben festhalten
  • Man muss nicht mehr um Anerkennung kämpfen, da man bereits in Christus anerkannt ist
  • Der Erfolg ist im Himmel gesichert, daher kein irdischer Erfolgszwang

2. Himmlische Gesinnung führt zu irdischer Heiligung

  • Die Hoffnung auf den Himmel darf nicht zu Weltflucht führen
  • Wer den Himmel erwartet, lebt nicht sorglos, sondern verantwortlich
  • Man weiß, dass Rechenschaft abgelegt werden muss und Werke geprüft werden
  • Jeder Tag zählt und hat Bedeutung

3. Das Vorbild der frühen Christen

  • Sie gingen freudig in den Tod, weil sie wussten, dass der Tod nicht das Ende ist
  • Sie ertrugen Verfolgung durch den Blick auf die Belohnung im Himmel
  • Sie liebten ihre Feinde, weil sie auf Gottes gerechtes Gericht vertrauten
  • Ihre Hoffnung war nicht weltflüchtig, sondern welterobend

4. Die Hoffnung als Kraftquelle

  • Die Hoffnung auf die Herrlichkeit ist der Motor für das Leben
  • Sie gibt Kraft, wenn die Kräfte schwinden
  • Sie gibt Mut, wenn die Angst kommt
  • Sie gibt Ausdauer, wenn der Weg lang wird

5. Jesus Christus als einziger Weg zum ewigen Leben

  • Der Tod ist für den Christen nicht das Ende, sondern der Eingang zum Leben
  • Die Gewissheit ist an Jesus Christus gebunden
  • Er hat am Kreuz für unsere Sünden bezahlt
  • Er ist auferstanden, um das ewige Leben zu schenken

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 3,1-2

Wenn ihr nun mit Christus auferweckt seid, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzen zu rechten Gottes, trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf der Erde ist.

Hebräer 11,15-16

Sie aber senden sich nach einem Besseren, nämlich dem himmlischen Vaterland. Darum schämt sich Gott ihre nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

Philipper 3,13-14

Ich vergesse was da hinten ist, er strecke mich nach dem was da vorne ist und jagen nach dem vorgestreckten Ziel, dem Siegespreis des himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Johannes 14,6

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.

Weitere Referenzen

  • Heidelberger Katechismus

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Die Zugehörigkeit zu Christus als Lebensgrundlage: Lebe in der Gewissheit, dass du mit Leib und Seele zu Jesus Christus gehörst, sowohl im Leben als auch im Sterben. Diese Zugehörigkeit befreit von dem Zwang, um Anerkennung und Erfolg zu kämpfen.
  • 2 Verantwortlich leben statt weltflüchtig: Lass die himmlische Gesinnung zu irdischer Heiligung führen. Lebe nicht sorglos, sondern verantwortlich im Wissen, dass jeder Tag zählt und du Rechenschaft ablegen wirst.
  • 3 Aus der Hoffnung Kraft schöpfen: Nutze die Hoffnung auf die Herrlichkeit als Motor für dein Leben. Lass sie dir Kraft geben, wenn du schwach bist, Mut, wenn du Angst hast, und Ausdauer, wenn der Weg lang wird.
  • 4 Konkret anders leben: Sei mutig, wo andere verzagen. Sei geduldig, wo andere aufgeben. Sei liebevoll, wo andere hassen, denn du weißt, wohin du gehst und wer du bist.
  • 5 Jesus Christus vertrauen: Falls du diese Gewissheit noch nicht hast, vertrau Jesus dein Leben an. Er hat am Kreuz für deine Sünden bezahlt und ist auferstanden, um dir das ewige Leben zu schenken.