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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Tag 1 von 7

Musik: Ein Geschenk Gottes

Aus der Predigt „Musik, Gottes Gabe… wenn Christen singen / Dr. Johannes Schröder“ vom 3. November

Musik ist kein netter Zusatz im Gottesdienst, sondern ein Geschenk Gottes. Martin Luther nannte sie ein 'göttliches und überragendes Geschenk', das er aus ganzer Seele loben wollte. Zur Zeit der Reformation bekam die Gemeinde nicht nur das Wort Gottes in ihrer eigenen Sprache, sondern auch das Lied auf die Lippen gelegt. Zuvor hörten die Menschen nur zu, jetzt durften sie selbst antworten. Gemeinde singt: Das ist eine Feststellung, ein Privileg und ein Auftrag. Eine Feststellung, weil Gottes Volk zu allen Zeiten gesungen hat. Ein Privileg, weil wir einen Grund zum Singen haben: das Evangelium und eine ewige Hoffnung. Ein Auftrag, weil die Bibel uns über siebzigmal zum Lob durch Musik auffordert. Das fünfte Sola, Soli Deo Gloria, erinnert uns: Es geht um Gott allein die Ehre, in unserem ganzen Leben und auch in unserem Singen.

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Musik ist kein netter Zusatz im Gottesdienst, sondern ein Geschenk Gottes. Martin Luther nannte sie ein 'göttliches und überragendes Geschenk', das er aus ganzer Seele loben wollte. Zur Zeit der Reformation bekam die Gemeinde nicht nur das Wort Gottes in ihrer eigenen Sprache, sondern auch das Lied auf die Lippen gelegt. Zuvor hörten die Menschen nur zu, jetzt durften sie selbst antworten. Gemeinde singt: Das ist eine Feststellung, ein Privileg und ein Auftrag. Eine Feststellung, weil Gottes Volk zu allen Zeiten gesungen hat. Ein Privileg, weil wir einen Grund zum Singen haben: das Evangelium und eine ewige Hoffnung. Ein Auftrag, weil die Bibel uns über siebzigmal zum Lob durch Musik auffordert. Das fünfte Sola, Soli Deo Gloria, erinnert uns: Es geht um Gott allein die Ehre, in unserem ganzen Leben und auch in unserem Singen.

Psalm 96,1-2
Gebet

Danke, Herr, für das Geschenk der Musik. Öffne mein Herz, damit ich dieses Geschenk neu schätzen lerne und dich damit ehre.

Zum Nachdenken

Wann habe ich zuletzt bewusst Gott für das Geschenk der Musik gedankt, und wie gehe ich mit diesem Geschenk um?

Aufnahme vom 24. Mai 2026

Predigt

Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln

Sonntag, 24. Mai 2026
Hesekiel 36,25-27
Kernaussage

Pfingsten ist ein einmaliges historisches Ereignis in der Heilsgeschichte, bei dem der Heilige Geist ausgegossen wurde und die neutestamentliche Gemeinde begann. Obwohl das Pfingstereignis selbst nicht wiederholbar ist, sind die Pfingstergebnisse - neue Geburt, Innewohnung des Heiligen Geistes, geistliche Gaben und göttliche Leitung - für jeden Gläubigen heute noch Realität und persönlich erfahrbar.

Dieser Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln feiert das Pfingstfest und seine Bedeutung für Christen heute. Pastor Daniel Siemens erklärt ausführlich das biblische Pfingstereignis aus Apostelgeschichte 2 mit seinen drei besonderen Zeichen: dem Pfingstwind, dem Pfingstfeuer und dem Pfingstsprachenwunder. Die zentrale Botschaft lautet: Während das Pfingstereignis selbst ein einmaliges, nicht wiederholbares historisches Geschehnis war, ist das Pfingstergebnis für jeden Gläubigen persönlich erlebbar. Der Gottesdienst macht deutlich, dass jeder Christ durch den Heiligen Geist neu geboren wird, dass Gott durch seinen Geist in jedem Gläubigen wohnt, dass jeder Christ geistliche Gaben zum Dienst erhält und vom Heiligen Geist gelehrt und geleitet wird. Diese vier Pfingstergebnisse sind bis heute Realität im Leben jedes Christen. Die Predigt schließt mit einer Einladung an Nicht-Christen, Jesus als Retter anzunehmen und selbst die transformierende Kraft des Heiligen Geistes zu erleben, denn die Verheißung von Pfingsten gilt allen Menschen, die den Namen des Herrn anrufen.
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Dieser Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln feiert das Pfingstfest und seine Bedeutung für Christen heute. Pastor Daniel Siemens erklärt ausführlich das biblische Pfingstereignis aus Apostelgeschichte 2 mit seinen drei besonderen Zeichen: dem Pfingstwind, dem Pfingstfeuer und dem Pfingstsprachenwunder. Die zentrale Botschaft lautet: Während das Pfingstereignis selbst ein einmaliges, nicht wiederholbares historisches Geschehnis war, ist das Pfingstergebnis für jeden Gläubigen persönlich erlebbar. Der Gottesdienst macht deutlich, dass jeder Christ durch den Heiligen Geist neu geboren wird, dass Gott durch seinen Geist in jedem Gläubigen wohnt, dass jeder Christ geistliche Gaben zum Dienst erhält und vom Heiligen Geist gelehrt und geleitet wird. Diese vier Pfingstergebnisse sind bis heute Realität im Leben jedes Christen. Die Predigt schließt mit einer Einladung an Nicht-Christen, Jesus als Retter anzunehmen und selbst die transformierende Kraft des Heiligen Geistes zu erleben, denn die Verheißung von Pfingsten gilt allen Menschen, die den Namen des Herrn anrufen.

Hauptthemen (5)

1. Das Pfingstereignis

  • • Das Pfingstfest war ursprünglich ein jüdisches Erntedankfest, das 50 Tage nach Passa gefeiert wurde
  • • Drei besondere Phänomene kennzeichneten Pfingsten: der Pfingstwind (Brausen wie von gewaltigem Wind), das Pfingstfeuer (Feuerzungen auf jedem Einzelnen) und das Pfingstsprachenwunder (Reden in anderen Sprachen)
  • • Die Zeichen bestätigten die Erfüllung der Verheißung Gottes und den Beginn des neutestamentlichen Heilszeitalters
  • • Etwa 120 Jünger waren versammelt und warteten gemäß Jesu Anweisung auf die Taufe mit dem Heiligen Geist

2. Das Pfingstergebnis

  • • Jeder Gläubige erlebt durch den Heiligen Geist die neue Geburt und wird zum Kind Gottes
  • • Der Heilige Geist bezieht dauerhaft Wohnung in jedem Christen - der Leib wird zum Tempel des Heiligen Geistes
  • • Gott als dreieiniger Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) wohnt in seiner ganzen Fülle in jedem Gläubigen
  • • Die Jünger erhielten Erleuchtung und verstanden erstmals das Evangelium mit voller Klarheit und Kraft zum Zeugnis

3. Die bleibende Bedeutung von Pfingsten

  • • Das Pfingstereignis ist nicht wiederholbar - es wird keine zweite Ausgießung des Heiligen Geistes geben
  • • Die Pfingstergebnisse sind wiederholbar und gelten für jeden Christen aller Zeiten
  • • Pfingsten ist vergleichbar mit Weihnachten, Karfreitag und Ostern - einmalige, nicht wiederholbare Ereignisse in der Heilsgeschichte
  • • Seit Pfingsten ist das Heil allen Menschen, allen Nationen und Sprachen zugänglich

4. Vier wiederholbare Pfingstergebnisse für jeden Christen

  • • Erstens: Jeder Christ wird durch den Heiligen Geist von Neuem geboren und wird Kind Gottes
  • • Zweitens: Jeder Christ ist ein Tempel des Heiligen Geistes, in dem Gott selbst wohnt
  • • Drittens: Jeder Christ erhält vom Heiligen Geist Gaben zum Dienst an anderen
  • • Viertens: Jeder Christ wird vom Geist Gottes gelehrt und in alle Wahrheit geleitet

5. Der Missionsauftrag durch Pfingsten

  • • Durch die Kraft des Heiligen Geistes werden Christen zu Zeugen Jesu befähigt
  • • Das Sprachenwunder zeigt, dass das Evangelium allen Nationen zugänglich ist
  • • Die Mauer zwischen Juden und Heiden wurde durchbrochen
  • • Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet - die Einladung gilt allen Menschen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Hesekiel 36,25-27

Und ich will reines Wasser über euch sprengen und ihr werdet rein sein. Von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.

Apostelgeschichte 2,1-13

Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen als führe ein gewaltiger Wind daher. Und er erfüllte das ganze Haus wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab, auszusprechen...

Johannes 14,16-17

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Johannes 14,23

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten und mein Vater wird ihn lieben. Und wir werden kommen zu ihm und Wohnung bei ihm nehmen.

Johannes 3,5-8

Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch. Was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte, ihr müsst von Neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will. Und du hörst sein Sausen. Aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder der aus dem Geist geboren ist.

Apostelgeschichte 1,4-5

Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir gehört habt. Denn Johannes hat mit Wasser getauft. Ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden, nicht lange nach diesen Tagen.

Apostelgeschichte 1,8

Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist. Und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.

Johannes 14,26

Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Johannes 16,13-14

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden. Und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er es nehmen und euch verkündigen.

Apostelgeschichte 2,21

Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.

Matthäus 16,15-19

Und was meint ihr? Wer bin ich? Simon Petrus antwortete, du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Da erwiderte Jesus, glücklich bist du, Simon, Sohn des Johannes. Denn das hat dir mein Vater im Himmel offenbart. Von einem Menschen konntest du das nicht haben. Von nun an sollst du Petrus heißen. Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen und alle Mächte der Hölle können ihr nichts anhaben.

Galater 2,20

Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Ich lebe also mein Leben in diesem irdischen Körper, im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat.

Weitere Referenzen

  • → 2. Mose 34 - Wochenfest
  • → 2. Mose 23,16 - Fest der Ernte
  • → 4. Mose 28 - Heilige Versammlung am Tag der Erstlinge
  • → 2. Mose 19 - Berg Sinai im Feuer
  • → Hebräerbrief - Gott ist verzehrendes Feuer
  • → Apostelgeschichte 4,13 - Freimut des Petrus und Johannes
  • → Joel (zitiert in Apostelgeschichte 2)
  • → Apostelgeschichte 2,38-39 - Buße und Taufe
  • → Römer 15,13 - Segenswort

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Erkenne deine Identität als Kind Gottes: Zweifle niemals daran, dass du als gläubiger Christ durch den Heiligen Geist von Neuem geboren bist und zur göttlichen Familie gehörst. Diese göttliche Realität gilt seit dem Tag deiner Bekehrung.
  • 2 Lebe im Bewusstsein der Gegenwart Gottes: Erkenne, dass dein Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist und der dreieinige Gott in dir wohnt. Du bist niemals allein - Gott ist in jedem Moment bei dir und wird dich in alle Ewigkeit nicht verlassen.
  • 3 Entdecke und nutze deine geistlichen Gaben: Finde durch Dienstschulungen heraus, welche Gaben der Heilige Geist dir gegeben hat, und setze sie zum Dienst an anderen ein. Diese Gaben sind nicht zur Selbstverherrlichung, sondern zum Dienst im Namen des Herrn bestimmt.
  • 4 Lass dich vom Heiligen Geist leiten und lehren: Kooperiere mit dem Heiligen Geist, indem du ihm erlaubst, dich in die Wahrheit zu führen. Er schließt dir Gottes Wort auf und stärkt deine Heilsgewissheit - öffne dein Herz für seine Leitung.
  • 5 Sei ein Zeuge Jesu in dieser Welt: Nutze die Kraft des Heiligen Geistes, um mutig von dem zu berichten, was du mit Jesus erlebt hast. Du hast denselben Auftrag wie die ersten Jünger - ein Zeuge Jesu zu sein bis an die Enden der Erde.
  • 6 Rufe den Namen des Herrn an (für Nichtgläubige): Wenn du noch kein Christ bist: Tue Buße, bekehre dich und lass dich auf den Namen Jesu taufen. Die Verheißung von Pfingsten gilt auch dir - jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Impulse aus der Woche ab 25. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 25. Mai Das Pfingstereignis: Ein historischer Wendepunkt

    Heute feiern wir Pfingsten – ein Fest, das einen entscheidenden Wendepunkt in der Heilsgeschichte markiert. Vor etwa 2000 Jahren geschah etwas Außergewöhnliches: Der Heilige Geist kam mit drei besonderen Zeichen auf die wartenden Jünger herab. Es gab das Brausen eines gewaltigen Windes, der das ganze Haus erfüllte. Feuerzungen erschienen und setzten sich auf jeden Einzelnen. Und die Jünger begannen, in Sprachen zu reden, die sie nie gelernt hatten. Diese drei Zeichen – Pfingstwind, Pfingstfeuer und Pfingstsprachenwunder – bestätigten eindeutig: Gottes Verheißung war erfüllt! Der Heilige Geist war gekommen, um zu bleiben. Was Jesus seinen Jüngern versprochen hatte, wurde Wirklichkeit. Aus verängstigten, versteckten Menschen wurden mutige Zeugen. Dieses einmalige Ereignis läutete das neutestamentliche Heilszeitalter ein und machte Gottes Erlösungswerk für alle Menschen zugänglich. Pfingsten war kein zufälliges Phänomen, sondern Gottes kraftvoller Neuanfang mit seiner Gemeinde.

    Apostelgeschichte 2,1-4

    Gebet

    Danke Gott für das Pfingstereignis und dafür, dass er seine Verheißungen treu erfüllt. Bitte ihn, dir neu zu zeigen, was es bedeutet, dass sein Geist bei dir ist.

    Zum Nachdenken

    Was bedeutet es für dich persönlich, dass Gott seinen Heiligen Geist gesandt hat, um bei uns zu bleiben?

  2. Tag 2 von 7 · 26. Mai Der Pfingstwind: Gottes unsichtbare Kraft

    Das griechische Wort 'Pneuma' bedeutet sowohl 'Geist' als auch 'Wind'. Jesus erklärt Nikodemus: 'Der Wind weht, wo er will. Und du hörst sein Sausen. Aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.' Der Geist Gottes ist wie der Wind – unsichtbar und doch eindeutig wahrnehmbar und wirkungsvoll. Am Pfingsttag kam dieses Brausen wie von einem gewaltigen Wind. Es war Gottes Kraft, sein Atem, sein 'Ruach', der in die Herzen und Leben der Jünger hineinkam. Dieser göttliche Wind hatte lebenspendende Kraft – dieselbe Kraft, die am Anfang Adam zum Leben erweckte. Plötzlich war die Angst weg, die Schwachheit verschwunden. Die Jünger waren erfüllt mit Mut und Kraft. Jesus hatte es vorausgesagt: 'Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist.' Diese Dynamis, diese explosive Kraft Gottes, verändert Menschen radikal und befähigt sie zum Dienst.

    Johannes 3,8

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dich neu mit seiner Kraft zu erfüllen und dir Mut zu schenken, wo du Angst oder Schwachheit erlebst.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben brauchst du heute die unsichtbare, aber kraftvolle Wirkung des Heiligen Geistes?

  3. Tag 3 von 7 · 27. Mai Das Pfingstfeuer: Erleuchtung und Gottes Gegenwart

    Feuer ist im Alten Testament ein häufiges Zeichen der Gegenwart Gottes. Gott erschien Mose im brennenden Busch, führte sein Volk durch eine Feuersäule und kam im Feuer auf den Berg Sinai herab. 'Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer', sagt der Hebräerbrief. Am Pfingsttag erschienen zerteilte Zungen wie von Feuer und setzten sich auf jeden Einzelnen der Jünger. Das Feuer symbolisiert Licht – Gottes Licht, das in die Dunkelheit scheint. 'Gott ist Licht, in ihm ist keine Finsternis.' Eines der wichtigsten Werke des Heiligen Geistes ist, uns zu erleuchten und in die Erkenntnis der Wahrheit zu führen. Plötzlich begriffen die Jünger mit erstaunlicher Klarheit, wer Jesus wirklich ist und was er am Kreuz vollbracht hat. Petrus, der zuvor Jesus verleugnet hatte, konnte nun unerschrocken und mit theologischer Tiefe das Evangelium verkündigen. Das Licht der Offenbarung Gottes leuchtete in ihre Herzen hinein.

    2. Mose 19,18

    Gebet

    Bitte Gott, durch seinen Geist Licht in dunkle Bereiche deines Lebens zu bringen und dir tiefere Erkenntnis seiner Wahrheit zu schenken.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Glaubens sehnst du dich nach mehr Klarheit und Erleuchtung durch den Heiligen Geist?

  4. Tag 4 von 7 · 28. Mai Das Pfingstsprachenwunder: Evangelium für alle

    Am Pfingsttag geschah ein erstaunliches Wunder: Die Jünger redeten in Sprachen, die sie nie gelernt hatten, und Menschen aus allen Völkern hörten die gute Nachricht in ihrer eigenen Mundart. Es waren tatsächliche, vorhandene Sprachen – keine unverständliche 'Engelssprache', sondern echte Kommunikation. Dieses Wunder zeigte etwas Entscheidendes: Das Heil in Jesus ist jetzt für alle Menschen, alle Nationen und Sprachen zugänglich. Die Mauer zwischen Juden und Heiden war zerbrochen. Als die Menschen den Turm zu Babel bauten, verwirrte Gott ihre Sprache. Zu Pfingsten kehrte Gott dieses Phänomen um – er beseitigte die Sprachverwirrung, um allen Menschen die Einladung zur Rettung zu bringen. Petrus verkündete: 'Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.' An diesem Tag riefen 3.000 Menschen den Namen des Herrn an und wurden gerettet. Damit begann das neutestamentliche Zeitalter der Weltmission.

    Apostelgeschichte 2,21

    Gebet

    Danke Gott, dass sein Heil für alle Menschen bestimmt ist. Bitte ihn, dir Gelegenheiten zu schenken, anderen von Jesus zu erzählen.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du dazu beitragen, dass Menschen in deiner Umgebung die gute Nachricht von Jesus in einer Weise hören, die sie verstehen?

  5. Tag 5 von 7 · 29. Mai Von Neuem geboren durch den Geist

    Jesus versprach seinen Jüngern: 'Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.' Dies geschah am Pfingsttag: Jeder Nachfolger Jesu erlebte die neue Geburt durch den Heiligen Geist. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse von Pfingsten: Gott verbindet sich durch den Heiligen Geist auf intimste Weise mit jedem Gläubigen. Der dreieinige Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – wohnt in seiner ganzen Fülle in jedem, der an Jesus glaubt. Ab dem Zeitpunkt deiner Bekehrung wohnt der Heilige Geist in dir, für immer, für alle Ewigkeit. Du bist von Neuem geboren und ein Kind Gottes geworden, ein Mitglied der göttlichen Familie. Dies ist göttliche Realität in deinem Leben – zweifle niemals daran!

    Johannes 14,16-17

    Gebet

    Danke Gott dafür, dass du durch seinen Geist sein Kind bist. Bitte ihn, diese Wahrheit tiefer in deinem Herzen zu verankern.

    Zum Nachdenken

    Was bedeutet es praktisch für deinen Alltag, dass du durch den Heiligen Geist von Neuem geboren und ein Kind Gottes bist?

  6. Tag 6 von 7 · 30. Mai Dein Leib – ein Tempel des Heiligen Geistes

    Seit Pfingsten gilt für jeden Gläubigen: Dein Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Gott selbst wohnt in dir – in deinem Herzen, in deinem Geist, in deiner Seele, in deinem Körper. Gott teilt sein Leben mit dir, seinem Kind. Dies ist die intimste Beziehung, die es zwischen Gott und einem Menschen überhaupt geben kann. Diese Wahrheit ist ohne Parallele in den Weltreligionen und im menschlichen Denken eigentlich unmöglich und unvorstellbar. Aber bei Gott ist es Realität! Der große Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, der das ganze Universum in den Händen hält, hat sich entschieden, durch seinen Geist in dir zu wohnen. Du bist nie allein. Gott ist immer bei dir, in jedem Moment. Jesus sagte: 'Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.' Er wird dich in alle Ewigkeit nicht verlassen. Diese unzertrennliche Verbindung mit Gott ist ein bleibendes Ergebnis von Pfingsten, das dich persönlich betrifft.

    1. Korinther 6,19

    Gebet

    Danke Gott für seine beständige Gegenwart in dir. Bitte ihn, dir zu helfen, deinen Körper und dein Leben als seinen Tempel zu ehren.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert sich dein Selbstbild, wenn du dich als Tempel des Heiligen Geistes siehst?

  7. Tag 7 von 7 · 31. Mai Begabt, gelehrt und geleitet durch den Geist

    Das Pfingstergebnis wiederholt sich millionenfach: Jeder Christ erhält vom Geist Gottes Gaben zum Dienst und wird von ihm gelehrt und geleitet. Jesus versprach: 'Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten.' Die Kraft, die durch deinen Dienst wirkt, kommt nicht aus deinem Fleisch oder deinen natürlichen Talenten, sondern es ist Gottes Kraft in dir. Der Heilige Geist behandelt dich nicht wie eine Marionette oder einen Roboter. Er kooperiert mit deinem Willen und deinem Verstand. Aber wenn du es zulässt, leitet er dich immer in die Wahrheit hinein, gibt Zeugnis deinem Geist, dass du Gottes Kind bist, und stärkt dich. Das Pfingstereignis selbst war einmalig und ist nicht wiederholbar – aber das Pfingstergebnis ist für jeden persönlich erlebbar, der sein Vertrauen auf Jesus setzt. Die Verheißung von Pfingsten gilt allen Menschen, die den Namen des Herrn anrufen.

    Johannes 16,13

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wie er dich begabt hat, und dir Weisheit zu geben, deine Gaben treu einzusetzen. Danke ihm für seine Führung in deinem Leben.

    Zum Nachdenken

    Welche Gaben hat der Heilige Geist dir gegeben, und wie kannst du sie zum Dienst an anderen einsetzen?