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Evangelische Freikirche Köln

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Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Wenn Christen singen, lehren wir einander

Aus der Predigt „Musik, Gottes Gabe… wenn Christen singen / Dr. Johannes Schröder“ vom 3. November

Wenn Christen singen, lehren wir einander. Paulus sagt: 'In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern.' Das gilt nicht nur Pastoren, sondern der ganzen Gemeinde. Jeder kann mitlehren, indem er singt. Musik verbindet Worte mit Melodie und Emotion, und das verarbeitet unser Gehirn tiefer als bloßes Sprechen. Deshalb behalten wir Lieder oft ein Leben lang. Wahrheit und Gefühl gehören zusammen: Gott hat uns mit Emotionen geschaffen und der Musik ein Zuhause für sie gegeben. Darum gilt: Ein Sänger hat so wenig das Recht, eine Lüge zu singen, wie ein Prediger das Recht hat, eine Lüge zu predigen. Lieder können Wahrheiten ins Herz singen, ohne dass wir pauken müssen. Mit Herz, Verstand, Seele und Körper lieben wir dabei Gott, wie es das größte Gebot verlangt.

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Wenn Christen singen, lehren wir einander. Paulus sagt: 'In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern.' Das gilt nicht nur Pastoren, sondern der ganzen Gemeinde. Jeder kann mitlehren, indem er singt. Musik verbindet Worte mit Melodie und Emotion, und das verarbeitet unser Gehirn tiefer als bloßes Sprechen. Deshalb behalten wir Lieder oft ein Leben lang. Wahrheit und Gefühl gehören zusammen: Gott hat uns mit Emotionen geschaffen und der Musik ein Zuhause für sie gegeben. Darum gilt: Ein Sänger hat so wenig das Recht, eine Lüge zu singen, wie ein Prediger das Recht hat, eine Lüge zu predigen. Lieder können Wahrheiten ins Herz singen, ohne dass wir pauken müssen. Mit Herz, Verstand, Seele und Körper lieben wir dabei Gott, wie es das größte Gebot verlangt.

Markus 12,30
Gebet

Gott, präge mir durch Lieder deine Wahrheit tief ins Herz ein. Hilf mir, nur zu singen, was ich vor dir verantworten kann.

Zum Nachdenken

Was lehren mich die Lieder, die ich im Alltag höre und singe, über Gott, und wie könnte ich Wahrheit gezielt an meine Kinder oder Freunde weitergeben?

Aufnahme vom 31. März 2026

Predigt

Verurteilen verboten! // Jonathan Görzen

Dienstag, 31. März 2026
Matthäus 7,1-2
Kernaussage

Jesus verbietet uns eine selbstgerechte, verurteilende Haltung anderen gegenüber. Wir sollen einander in Demut und mit der Erkenntnis korrigieren, dass wir selbst begnadigte Sünder sind. Bevor wir andere ermahnen, müssen wir zuerst unsere eigenen Sünden vor Gott erkennen und bekennen.

Jonathan Görzen predigt über Matthäus 7,1-6 und das Thema des Verurteilens. Er beginnt mit einer Erklärung der modernen Cancel Culture und zeigt auf, wie Jesus bereits vor 2000 Jahren über diese Problematik gesprochen hat. Die Hauptbotschaft ist klar: Selbstgerechtes Verurteilen ist verboten, aber demütige Korrektur unter Christen ist notwendig und richtig. Die Predigt arbeitet den wichtigen Unterschied zwischen Urteilen und Verurteilen heraus. Jesus warnt nicht vor jeglicher Korrektur, sondern vor einer dauerhaften, selbstgerechten Haltung des Verurteilens. Anhand des Bildes vom Balken im eigenen Auge und dem Splitter im Auge des anderen zeigt Jesus, dass wir zuerst unsere eigenen Sünden vor Gott prüfen müssen, bevor wir andere korrigieren. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, dass Korrektur ihren Platz hat, aber nur aus einer Haltung der Demut und Barmherzigkeit geschehen sollte, in dem Bewusstsein, selbst ein begnadigter Sünder zu sein.
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Jonathan Görzen predigt über Matthäus 7,1-6 und das Thema des Verurteilens. Er beginnt mit einer Erklärung der modernen Cancel Culture und zeigt auf, wie Jesus bereits vor 2000 Jahren über diese Problematik gesprochen hat. Die Hauptbotschaft ist klar: Selbstgerechtes Verurteilen ist verboten, aber demütige Korrektur unter Christen ist notwendig und richtig. Die Predigt arbeitet den wichtigen Unterschied zwischen Urteilen und Verurteilen heraus. Jesus warnt nicht vor jeglicher Korrektur, sondern vor einer dauerhaften, selbstgerechten Haltung des Verurteilens. Anhand des Bildes vom Balken im eigenen Auge und dem Splitter im Auge des anderen zeigt Jesus, dass wir zuerst unsere eigenen Sünden vor Gott prüfen müssen, bevor wir andere korrigieren. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, dass Korrektur ihren Platz hat, aber nur aus einer Haltung der Demut und Barmherzigkeit geschehen sollte, in dem Bewusstsein, selbst ein begnadigter Sünder zu sein.

Hauptthemen (5)

1. Cancel Culture und Verurteilen

  • • Cancel Culture ist ein modernes Phänomen, aber das Prinzip des Verurteilens ist so alt wie die Menschheit
  • • Jesus wurde zuerst gehypt und dann gecancelt - von Palmsonntag bis zur Kreuzigung
  • • Menschen sind schnell dabei, andere zu verurteilen, oft ohne sie wirklich zu kennen

2. Jesu Warnung vor dem Richten

  • • 'Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet' - eine klare Warnung Jesu
  • • Es gibt einen Unterschied zwischen urteilen und verurteilen
  • • Jesus spricht von einer dauerhaften Haltung, nicht von einzelnen Fehlern
  • • Mit dem Maß, mit dem wir andere messen, wird Gott uns messen
  • • Verurteilende offenbaren geistliche Blindheit für ihre eigenen Sünden

3. Der Balken im eigenen Auge

  • • Wir sehen kleinste Sünden bei anderen (Splitter), sind aber blind für unsere eigenen großen Sünden (Balken)
  • • König David als Beispiel: Er verurteilt den reichen Mann in Nathans Geschichte, während er selbst Ehebruch und Mord begangen hat
  • • Unser Herz ist überaus trügerisch und bösartig
  • • Wir müssen zuerst vor unserer eigenen Haustür kehren

4. Richtige Korrektur in Demut

  • • Jesus verbietet nicht jede Korrektur, sondern fordert demütige Korrektur
  • • Es gibt ein rechtes Richten: 'Richtet gerecht' (Johannes 7,24)
  • • Wir sollen einander helfen und korrigieren, aber auf Augenhöhe als begnadigte Sünder
  • • Die richtige innere Haltung ist entscheidend beim Korrigieren
  • • Paulus als Beispiel: Er korrigierte andere, aber aus Demut, nicht aus Selbstgerechtigkeit

5. Perlen vor die Säue werfen

  • • Nicht jeder Mensch ist ein geeigneter Adressat für Gottes Wahrheiten
  • • Es gibt eine Grenze beim Verkündigen an erklärte Feinde Jesu
  • • Wir sollen das Evangelium verkünden, aber nicht endlos Menschen zupredigen, die Gott verachten
  • • Gottes Wahrheiten sind zu kostbar, um sie vor Menschen zu werfen, die sie zertreten
  • • Es gibt einen Unterschied zwischen Skeptikern (offen für Gespräch) und Wölfen (erklärte Feinde)
  • • Im Zweifel sollten wir Geduld haben, aber Weisheit erbitten

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 7,1-2

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden. Und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.

Matthäus 7,3-5

Was siehst du aber den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.

Matthäus 7,6

Gebt nicht das Heilige den Hunden, werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

Johannes 7,24

Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht.

2. Samuel 12,5-7

Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan, so wahr der Herr lebt, der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat. Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan hat und sein eigenes geschont hat. Da sprach Nathan zu David, du bist der Mann.

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 5-6
  • → Matthäus 18
  • → Jeremia über das trügerische Herz

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Prüfe dein eigenes Herz zuerst: Bevor du jemand anderen korrigierst, prüfe dein eigenes Herz vor Gott im Gebet. Frage dich: Ist da ein Balken in meinem Auge, den ich noch nicht gesehen habe?
  • 2 Korrigiere aus der richtigen Motivation: Stelle dir die Frage: Will ich aus Liebe den anderen korrigieren oder aus einem Gefühl der Überlegenheit? Bin ich mir bewusst, dass ich theoretisch auch zu den Sünden meines Gegenübers fähig bin?
  • 3 Begegne anderen auf Augenhöhe: Wenn du Menschen in der Seelsorge oder im Gespräch begegnest, tue es auf Augenhöhe als begnadigter Sünder. Verstehe, dass du aus dem gleichen Lehm geformt bist wie dein Gegenüber.
  • 4 Entwickle Weisheit im Umgang mit Skeptikern und Feinden: Bitte Gott um Weisheit, zwischen Menschen zu unterscheiden, die offen für Gottes Wahrheit sind, und solchen, die als erklärte Feinde nur deine Zeit verschwenden wollen. Im Zweifel habe Geduld, aber erkenne auch Grenzen.
  • 5 Erkenne deine eigene Sündhaftigkeit an: Wenn du noch nicht an Jesus glaubst oder stolz auf deine eigene Gerechtigkeit bist, erkenne an: Dein größtes Problem sind nicht die Sünden anderer, sondern deine eigenen Sünden. Nimm Jesu Vergebungsangebot an.

Impulse aus der Woche ab 1. April

  1. Tag 1 von 7 · 1. April Verurteilen verboten

    Jesus spricht eine klare Warnung aus: 'Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.' In unserer Zeit der Cancel Culture, wo Menschen schnell an den Pranger gestellt werden, ist diese Botschaft aktueller denn je. Jesus warnt nicht vor einem einmaligen Fehltritt, sondern vor einer dauerhaften Haltung des Verurteilens – vor Vollzeitrichtern, die andere ständig durch richtende Augen betrachten. Das Maß, mit dem wir andere messen, wird uns selbst zugemessen werden – und zwar von Gott. Wenn ein begnadigter Sünder sich als Richter über andere aufspielt, hat er die Gnade Gottes nicht wirklich verstanden. Die Frage ist: Mit welchem Maß misst du andere? Gehst du grundsätzlich hart ins Gericht oder schaust du mit barmherzigen Augen, wissend, dass du selbst ein begnadigter Sünder bist?

    Matthäus 7,1-2

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du eine verurteilende Haltung in deinem Herzen trägst, und schenke dir einen barmherzigen Blick auf andere.

    Zum Nachdenken

    Welches Maß verwende ich, wenn ich anderen Menschen begegne – besonders denen, die meinen Erwartungen nicht entsprechen?

  2. Tag 2 von 7 · 2. April Der Balken im eigenen Auge

    Jesus verwendet ein drastisches Bild: Wie kannst du den Splitter im Auge deines Bruders sehen wollen, wenn du selbst einen Balken im Auge hast? Dieses übertriebene Bild zeigt unsere menschliche Tendenz, selbst kleinste Sünden bei anderen mit Adleraugen zu sehen, während wir auf uns selbst mit Maulwurfsaugen schauen. Wir sind Meister darin, unsere eigenen Sünden zu verstecken. Der Prophet Jeremia schrieb: 'Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig. Wer kann es ergründen?' Verurteilende offenbaren durch ihr Verurteilen geistliche Blindheit. Die Geschichte von König David zeigt dies deutlich: Er verurteilte den reichen Mann in Nathans Geschichte scharf, war aber blind für seinen eigenen Ehebruch und Mord. Jesus ruft uns auf, zuerst vor unserer eigenen Haustür zu kehren.

    Matthäus 7,3-5

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dir die Balken in deinem eigenen Leben zu zeigen, die du bisher übersehen hast.

    Zum Nachdenken

    Bin ich momentan zu sehr damit beschäftigt, die Fehler anderer zu sehen, sodass ich meine eigenen Probleme nicht mehr erkenne?

  3. Tag 3 von 7 · 3. April Urteilen oder Verurteilen?

    Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Urteilen und Verurteilen. Jesus sagt in Johannes 7,24: 'Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht.' Das bedeutet, dass es ein rechtes Richten gibt! Jesus verbietet nicht jede Form der Korrektur, sondern die selbstgerechte, dauerhafte Haltung des Verurteilens. Später im Matthäusevangelium (Kapitel 18) erklärt Jesus sogar genau, wie Christen einander korrigieren sollen. Gegenseitige Ermahnung in der Gemeinde ist richtig und notwendig – aber nur aus einer Haltung der Demut und Barmherzigkeit heraus. Die unbedingte Voraussetzung für Korrektur ist eine demütige Haltung vor Gott. Paulus, der sich selbst als den größten Sünder bezeichnete, ermahnte dennoch andere Christen – aber immer als begnadigter Sünder zu begnadigten Sündern.

    Johannes 7,24

    Gebet

    Danke Gott für seine Gnade in deinem Leben und bitte ihn um Weisheit, andere in echter Demut zu ermahnen.

    Zum Nachdenken

    Aus welcher Haltung heraus korrigiere ich andere – aus Liebe oder aus einem Gefühl der Überlegenheit?

  4. Tag 4 von 7 · 4. April Erst der Balken, dann der Splitter

    Jesus sagt: 'Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und dann kannst du dich um den Splitter deines Bruders kümmern.' Die richtige Reihenfolge ist entscheidend! Wir sollen uns gegenseitig helfen und korrigieren – aber erst, nachdem wir unser eigenes Herz vor Gott geprüft haben. Bevor wir jemanden korrigieren, sollten wir uns fragen: Habe ich mein eigenes Herz vor Gott im Gebet geprüft? Will ich aus Liebe korrigieren oder aus Überlegenheit? Bin ich mir bewusst, dass ich theoretisch zu den gleichen Sünden fähig bin? Diese Fragen sind herausfordernd, aber wir sollten ihnen nicht ausweichen. Es würde alles so viel besser laufen, wenn jeder erst vor seiner eigenen Haustür kehren würde – und dann dem Nachbarn hilft, vor seiner Haustür zu kehren.

    Matthäus 7,5

    Gebet

    Bitte Gott um die Gnade, deine eigenen Sünden klar zu sehen und ein demütiges Herz zu bewahren.

    Zum Nachdenken

    Habe ich mein eigenes Herz vor Gott geprüft, bevor ich andere korrigiere, oder bin ich blind für meine eigenen Sünden?

  5. Tag 5 von 7 · 5. April Auf Augenhöhe begegnen

    Ein wichtiges Prinzip in der Seelsorge ist, Hilfesuchenden immer auf Augenhöhe zu begegnen. Wir sind aus dem gleichen Lehm geformt wie unser Gegenüber – wir sind nicht etwas Besseres. Wenn wir mit Sünden nicht kämpfen müssen, mit denen andere ringen, dürfen wir dankbar sein. Aber wir sollten niemals hochmütig werden oder von oben herabschauen. Vielleicht denkst du: 'Ich bin so schlecht, wer bin ich, dass ich andere korrigieren sollte?' Die Erkenntnis, ein Sünder zu sein, ist gut – aber lass dich davon nicht lähmen. Paulus nannte sich den größten Sünder, nahm aber dennoch Gottes Gnade für sich in Anspruch und ermutigte andere. Genauso dürfen wir anderen begegnen: als begnadigte Sünder, die aus Dankbarkeit für Gottes Barmherzigkeit anderen in Liebe dienen.

    1. Korinther 10,12

    Gebet

    Danke Gott für seine Gnade und bitte ihn, dir ein Herz zu geben, das andere auf Augenhöhe begegnet.

    Zum Nachdenken

    Begegne ich anderen mit der Haltung, dass ich aus dem gleichen Lehm geformt bin wie sie, oder halte ich mich für überlegen?

  6. Tag 6 von 7 · 6. April Perlen vor die Säue

    Jesus warnt: 'Gebt nicht das Heilige den Hunden, werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine.' Diese Worte klingen zunächst hart, aber Jesus denkt an unseren Schutz. Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht bereit sind, Gottes Wahrheit anzunehmen – erklärte Feinde des Evangeliums, nicht nur Skeptiker. Grundsätzlich verkünden wir das Evangelium jedem Menschen. Aber wenn ersichtlich wird, dass jemand null Interesse hat und Gottes Wahrheiten mit Füßen tritt, ist es weise, diese Person sich selbst zu überlassen. Die Wahrheiten Gottes sind zu kostbar, als dass wir zu viel Zeit in Gottesverächter investieren, während andere Menschen das Wort Gottes brauchen und empfangsbereit sind. Jesus sandte seine Jünger aus mit der Anweisung: Wo Menschen die Botschaft zertrampeln, schüttelt den Staub von euren Füßen und geht weiter.

    Matthäus 7,6

    Gebet

    Bitte Gott um Weisheit, zwischen aufrichtigen Suchenden und erklärten Feinden des Evangeliums unterscheiden zu können.

    Zum Nachdenken

    Investiere ich meine Zeit weise in Menschen, die offen sind für Gottes Wahrheit, oder verschwende ich Energie bei denen, die das Evangelium bewusst zertreten?

  7. Tag 7 von 7 · 7. April Dein größtes Problem

    Vielleicht hast du diese Woche über andere gelächelt, mit dem Finger auf Christen gezeigt. Dann ist diese Botschaft für dich: Nicht die Sünden anderer sind dein größtes Problem – deine eigenen Sünden sind es. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Jesus möchte dir diese Sünden vergeben! Was du tun musst, ist deinen Stolz und deine Selbstgerechtigkeit vor Gottes Thron niederzulegen und zu sagen: 'Ich bin ein Sünder, der Gottes Gnade braucht.' Dafür ist Jesus ans Kreuz gegangen und gestorben – für dich. Du kannst heute dein Leben Jesus abgeben und anfangen, andere Menschen mit barmherzigen Augen anzuschauen. Selbstgerechtes Verurteilen offenbart geistliche Blindheit, aber diese Blindheit kann geheilt werden, indem wir uns vor Gott demütigen. Korrektur hat ihren Platz – entscheidend ist unsere innere Haltung.

    Matthäus 7,1-6

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu vergeben und dir ein neues Herz zu geben, das andere mit seinen barmherzigen Augen ansieht.

    Zum Nachdenken

    Bin ich bereit, meine Selbstgerechtigkeit abzulegen und Gottes Gnade für mein Leben anzunehmen?