EF Meinerzhagen
Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.
Täglicher Impuls Montag Richtet nicht – aber wie?
Jesus beginnt seine Feldpredigt mit einem der bekanntesten und missverstandensten Gebote: 'Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.' Viele nutzen diesen Vers, um jegliche moralische Beurteilung abzuwehren. Doch Jesus verbietet nicht das Urteilen an sich – die Schrift ermutigt uns sogar, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und einander in Liebe zu ermahnen.
Was Jesus verurteilt, ist die innere Haltung der Richtermentalität: das endgültige Verdammen einer Person aufgrund einer einzelnen Beobachtung, das Schubladendenken, die Cancel Culture. Es geht um den Unterschied zwischen dem Beurteilen einer Handlung und dem Verurteilen einer ganzen Person. Jesus ruft uns stattdessen zu Barmherzigkeit, Vergebung und Großzügigkeit auf.
Die Warnung ist ernst: Mit demselben Maß, mit dem wir andere messen, wird uns wieder gemessen werden. Wie gehen wir mit den Fehlern anderer um – hart und unbarmherzig, oder mit der Gnade, die wir selbst so dringend brauchen?
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Jesus beginnt seine Feldpredigt mit einem der bekanntesten und missverstandensten Gebote: 'Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.' Viele nutzen diesen Vers, um jegliche moralische Beurteilung abzuwehren. Doch Jesus verbietet nicht das Urteilen an sich – die Schrift ermutigt uns sogar, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und einander in Liebe zu ermahnen. Was Jesus verurteilt, ist die innere Haltung der Richtermentalität: das endgültige Verdammen einer Person aufgrund einer einzelnen Beobachtung, das Schubladendenken, die Cancel Culture. Es geht um den Unterschied zwischen dem Beurteilen einer Handlung und dem Verurteilen einer ganzen Person. Jesus ruft uns stattdessen zu Barmherzigkeit, Vergebung und Großzügigkeit auf. Die Warnung ist ernst: Mit demselben Maß, mit dem wir andere messen, wird uns wieder gemessen werden. Wie gehen wir mit den Fehlern anderer um – hart und unbarmherzig, oder mit der Gnade, die wir selbst so dringend brauchen?
Jesus beginnt seine Feldpredigt mit einem der bekanntesten und missverstandensten Gebote: 'Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.' Viele nutzen diesen Vers, um jegliche moralische Beurteilung abzuwehren. Doch Jesus verbietet nicht das Urteilen an sich – die Schrift ermutigt uns sogar, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und einander in Liebe zu ermahnen. Was Jesus verurteilt, ist die innere Haltung der Richtermentalität: das endgültige Verdammen einer Person aufgrund einer einzelnen Beobachtung, das Schubladendenken, die Cancel Culture. Es geht um den Unterschied zwischen dem Beurteilen einer Handlung und dem Verurteilen einer ganzen Person. Jesus ruft uns stattdessen zu Barmherzigkeit, Vergebung und Großzügigkeit auf. Die Warnung ist ernst: Mit demselben Maß, mit dem wir andere messen, wird uns wieder gemessen werden. Wie gehen wir mit den Fehlern anderer um – hart und unbarmherzig, oder mit der Gnade, die wir selbst so dringend brauchen?
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du andere verurteilst statt beurteilst, und dir ein Herz der Barmherzigkeit zu schenken.
Gibt es Menschen in deinem Leben, die du in eine Schublade gesteckt hast, anstatt sie mit Barmherzigkeit zu sehen?
Aufnahme vom 16. August 2026
Predigt 🚫 Der Balken zuerst: Ausweg aus der "Cancel-Culture" | EF-M Livestream
Sonntag, 16. August 2026 Matthäus 16,13-17 Kernaussage Jesus fordert uns heraus, nicht vorschnell zu richten oder zu verurteilen, sondern zuerst unser eigenes Herz von Gott verändern zu lassen. Wahre Nachfolge bedeutet, aus der Barmherzigkeit Gottes zu leben, die wir selbst empfangen haben, und diese Barmherzigkeit im Umgang mit anderen Menschen sichtbar werden zu lassen.
Dies ist ein Gottesdienst der Evangelischen Freikirche Meinerzhagen mit dem Thema "Der Balken zuerst: Ausweg aus der Cancel-Culture". Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Gebetsgemeinschaft und einem Zeugnis über einen neunmonatigen Missionseinsatz in Peru. Die Hauptpredigt basiert auf Lukas 6:37-45 und behandelt die Themen Richten, Verurteilen und Heuchelei im christlichen Leben.
Die zentrale Botschaft dreht sich um Jesu Lehre über das richtige und falsche Richten. Es wird aufgezeigt, wie Menschen heute schnell andere verurteilen und in Schubladen stecken (Cancel-Culture), während sie ihre eigenen Fehler übersehen. Das bekannte Gleichnis vom Splitter und Balken verdeutlicht, dass wahre Veränderung bei der eigenen Herzenshaltung beginnen muss. Die Predigt betont, dass äußere Verhaltensänderung ohne innere Herzensveränderung zu Moralismus führt und scheitern wird. Die Lösung liegt allein in Gottes Barmherzigkeit und Gnade, wie sie am Kreuz Jesu sichtbar wurde. Der Gottesdienst schließt mit der Aufforderung, unter den "Gnadenstrom Gottes" zu gehen und durch den Heiligen Geist ein neues Herz zu empfangen, das Barmherzigkeit und Liebe hervorbringt. Weiterlesen
🚫 Der Balken zuerst: Ausweg aus der "Cancel-Culture" | EF-M Livestream
Jesus fordert uns heraus, nicht vorschnell zu richten oder zu verurteilen, sondern zuerst unser eigenes Herz von Gott verändern zu lassen. Wahre Nachfolge bedeutet, aus der Barmherzigkeit Gottes zu leben, die wir selbst empfangen haben, und diese Barmherzigkeit im Umgang mit anderen Menschen sichtbar werden zu lassen.
Hauptthemen (5)
1. Wer ist Jesus Christus?
- • Jesus ist mehr als ein guter Mensch oder weiser Lehrer - er ist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes
- • Dieses Bekenntnis muss sich im Alltag zeigen: durch Hören auf sein Wort und durch Anbetung
- • Die Erkenntnis, wer Jesus ist, kommt nicht durch menschliche Weisheit, sondern durch Offenbarung des Vaters
2. Vom Verurteilen - Das richtige Maß
- • Es gibt ein richtiges und ein falsches Richten
- • Falsches Richten ist eine innere Haltung der Richtermentalität, Kritikssucht und des Schubladendenkens
- • Wir neigen dazu, vorschnelle, endgültige Urteile über Menschen zu fällen (Cancel Culture)
- • Mit demselben Maß, mit dem wir messen, wird uns gemessen werden
- • Wir sollen vergeben und geben, dann wird uns vergeben und gegeben
3. Vom Heucheln - Splitter und Balken
- • Wir können nicht geben, was wir selbst nicht besitzen
- • Wir sehen schnell den Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eigenen
- • Jesus nennt uns Heuchler, wenn wir dieselben Fehler bei uns tolerieren, die wir bei anderen anklagen
- • Zuerst muss der Balken aus dem eigenen Auge entfernt werden, dann können wir anderen helfen
- • Wer andere prägt, gibt weiter, was er ist, nicht nur was er sagt
4. Vom Herzen - Die Wurzel des Problems
- • Die Frucht ist nicht die Ursache, sondern das Ergebnis dessen, was ein Baum im Inneren ist
- • Schlechte Früchte (böse Worte, Taten) entstehen aus einem bösen Herzen
- • Aus der Fülle des Herzens redet der Mund
- • Verhaltensveränderung ohne Herzensveränderung ist purer Moralismus und scheitert
- • Die Lösung ist nicht mehr Anstrengung, sondern Gottes Gnade und Barmherzigkeit
5. Die Barmherzigkeit Gottes als Grundlage
- • Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist
- • Gottes Barmherzigkeit zeigt sich am Kreuz, wo Jesus für unsere Schuld bezahlt hat
- • Gott verwandelt das steinerne Herz in ein fleischernes Herz
- • Nur durch das Evangelium und Gottes Gnade wird das Herz erneuert
- • Aus dieser Erneuerung fließt ein Leben voller guter Frucht und Barmherzigkeit für andere
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Als aber Jesus in die Gegend von Cäsarie Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach, für wen halten die Leute mich, den Sohn des Menschen? Sie sprachen, etliche für Johannes den Täufer, andere für Elia, noch andere für Jemiah oder einen der Propheten. Da spricht er zu ihnen, ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach, du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm, glückselig bist du Simon, Sohn des Jona. Denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun, so tut auch ihr ihnen ebenso.
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt; vergebt, so wird euch vergeben! Gebt, so wird euch gegeben! Ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben. Denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.
Er redete aber auch ein Gleichnis zu ihnen. Kann etwa ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht nicht über dem Lehrer, jeder aber, der vollendet ist, wird sein wie sein Lehrer.
Was aber siehst du, den Splitter, der in dem Auge deines Bruders ist, den Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen, Bruder, erlaube, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der in dem Auge deines Bruders ist.
Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, noch andererseits einen faulen Baum, der gute Frucht bringt. Denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn von Dornen sammelt man keine Feigen, noch liest man von einem Dornbusch eine Traube. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor. Der Böse bringt aus dem Bösen das Böse hervor. Denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 18
Praktische Anwendung (5)
- 1 Prüfe dein eigenes Herz zuerst: Nimm dir bewusst Zeit, dein Herz von Gott durchleuchten zu lassen. Wo gibt es in deinem Leben Beziehungen, in denen du Menschen in Schubladen gesteckt oder verurteilt hast? Beginne mit dem Mann im Spiegel, bevor du andere beurteilst.
- 2 Gehe unter den Gnadenstrom Gottes: Wenn du erkennst, dass dein Herz von Unvergebenheit, Richtermentalität oder Vorurteilen geprägt ist, gehe heute noch zu Gott. Schütte dein Herz bei ihm aus und lass dich mit seinem Geist füllen, damit die Barmherzigkeit Gottes in deinem Leben sichtbar wird.
- 3 Übe Vergebung statt Festhalten: Lass alte Verletzungen und Bitterkeit los. Vergib von Herzen, damit auch dir vergeben wird. Vergebung ist keine bloße Verhaltensänderung, sondern eine Herzensveränderung durch Gottes Gnade.
- 4 Zeige Barmherzigkeit im Alltag: Gehe milde und sanftmütig mit den Verfehlungen anderer um, so wie Gott barmherzig mit dir umgeht. Gib mehr als du nimmst und behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
- 5 Lebe aus der Erneuerung, nicht aus Moralismus: Versuche nicht, durch eigene Anstrengung gut auszusehen, sondern bleibe täglich in der Botschaft des Evangeliums. Nur aus der Fülle eines von Gott erneuerten Herzens fließt echte gute Frucht.