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EF Meinerzhagen

Beethovenstr. 35, 58540 Meinerzhagen

Wir existieren, um Gott zu lieben und zu ehren, indem wir Jesus Christus immer tiefer kennenlernen und ihn immer mehr bekannt machen, beginnend in Meinerzhagen und bis ans Ende der Erde.

Täglicher Impuls
Montag

Richtet nicht – aber wie?

Jesus beginnt seine Feldpredigt mit einem der bekanntesten und missverstandensten Gebote: 'Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.' Viele nutzen diesen Vers, um jegliche moralische Beurteilung abzuwehren. Doch Jesus verbietet nicht das Urteilen an sich – die Schrift ermutigt uns sogar, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und einander in Liebe zu ermahnen. Was Jesus verurteilt, ist die innere Haltung der Richtermentalität: das endgültige Verdammen einer Person aufgrund einer einzelnen Beobachtung, das Schubladendenken, die Cancel Culture. Es geht um den Unterschied zwischen dem Beurteilen einer Handlung und dem Verurteilen einer ganzen Person. Jesus ruft uns stattdessen zu Barmherzigkeit, Vergebung und Großzügigkeit auf. Die Warnung ist ernst: Mit demselben Maß, mit dem wir andere messen, wird uns wieder gemessen werden. Wie gehen wir mit den Fehlern anderer um – hart und unbarmherzig, oder mit der Gnade, die wir selbst so dringend brauchen?

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Jesus beginnt seine Feldpredigt mit einem der bekanntesten und missverstandensten Gebote: 'Richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden.' Viele nutzen diesen Vers, um jegliche moralische Beurteilung abzuwehren. Doch Jesus verbietet nicht das Urteilen an sich – die Schrift ermutigt uns sogar, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und einander in Liebe zu ermahnen. Was Jesus verurteilt, ist die innere Haltung der Richtermentalität: das endgültige Verdammen einer Person aufgrund einer einzelnen Beobachtung, das Schubladendenken, die Cancel Culture. Es geht um den Unterschied zwischen dem Beurteilen einer Handlung und dem Verurteilen einer ganzen Person. Jesus ruft uns stattdessen zu Barmherzigkeit, Vergebung und Großzügigkeit auf. Die Warnung ist ernst: Mit demselben Maß, mit dem wir andere messen, wird uns wieder gemessen werden. Wie gehen wir mit den Fehlern anderer um – hart und unbarmherzig, oder mit der Gnade, die wir selbst so dringend brauchen?

Lukas 6,37-38
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du andere verurteilst statt beurteilst, und dir ein Herz der Barmherzigkeit zu schenken.

Herausforderung

Gibt es Menschen in deinem Leben, die du in eine Schublade gesteckt hast, anstatt sie mit Barmherzigkeit zu sehen?

Aufnahme vom 14. August 2026

Predigt

🔴 Bibel- und Gebetsabend | Livestream

Freitag, 14. August 2026
Apostelgeschichte 7,54-60
Kernaussage

Stephanus zeigt uns durch sein Martyrium, wie ein Leben voll Heiligen Geistes aussieht: Auch in extremer Verfolgung können wir von unseren Umständen wegschauen, nach oben zu Gott blicken und selbst unseren Feinden vergeben. Der Heilige Geist befähigt uns, für Jesus einzustehen, wenn wir in enger Verbindung mit ihm leben und sein Wort unser Leben prägt.

Ein Bibel- und Gebetsabend der evangelischen Freikirche Meinerzhagen, der mit Lobpreis beginnt und eine ausführliche Betrachtung von Apostelgeschichte 7,54 bis 8,4 über die Steinigung des Stephanus umfasst. Die Predigt zeigt zwei extreme menschliche Reaktionen auf die Wahrheit des Evangeliums: den blinden Hass der religiösen Elite Jerusalems und die vom Heiligen Geist erfüllte Haltung des Stephanus, der selbst seine Mörder vergibt. Der Prediger arbeitet heraus, wie Stephanus als erster neutestamentlicher Märtyrer ein Vorbild für Christen ist - nicht weil er gestorben ist, sondern weil er voll Heiligen Geistes lebte, nach oben zu Gott schaute statt auf seine Umstände, und selbst in der Todesstunde für seine Feinde betete. Die Gemeinde wird ermutigt, bereit zu sein, für den Glauben Nachteile in Kauf zu nehmen, anderen zu vergeben und den Blick auf Gottes Herrlichkeit gerichtet zu halten. Anschließend folgt eine Gebetszeit mit verschiedenen Anliegen und eine Lehreinheit über biblisches Beten, die betont, dass Gebet sich auf Gottes Wort gründen muss und nicht auf eigene Wünsche.
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Ein Bibel- und Gebetsabend der evangelischen Freikirche Meinerzhagen, der mit Lobpreis beginnt und eine ausführliche Betrachtung von Apostelgeschichte 7,54 bis 8,4 über die Steinigung des Stephanus umfasst. Die Predigt zeigt zwei extreme menschliche Reaktionen auf die Wahrheit des Evangeliums: den blinden Hass der religiösen Elite Jerusalems und die vom Heiligen Geist erfüllte Haltung des Stephanus, der selbst seine Mörder vergibt. Der Prediger arbeitet heraus, wie Stephanus als erster neutestamentlicher Märtyrer ein Vorbild für Christen ist - nicht weil er gestorben ist, sondern weil er voll Heiligen Geistes lebte, nach oben zu Gott schaute statt auf seine Umstände, und selbst in der Todesstunde für seine Feinde betete. Die Gemeinde wird ermutigt, bereit zu sein, für den Glauben Nachteile in Kauf zu nehmen, anderen zu vergeben und den Blick auf Gottes Herrlichkeit gerichtet zu halten. Anschließend folgt eine Gebetszeit mit verschiedenen Anliegen und eine Lehreinheit über biblisches Beten, die betont, dass Gebet sich auf Gottes Wort gründen muss und nicht auf eigene Wünsche.

Hauptthemen (5)

1. Zwei extreme Reaktionen auf die Wahrheit des Evangeliums

  • Der Hohe Rat reagiert mit blankem Hass, Zähneknirschen und Wut auf Stephanus' Predigt
  • Sie können die Wahrheit nicht ertragen, die ihr Weltbild zerstört
  • Menschen müssen sich entscheiden: Wahrheit annehmen oder ablehnen
  • Auch Christen neigen zur Verteidigung, wenn ihnen Sünde aufgezeigt wird

2. Stephanus - ein Mann voll Heiligen Geistes

  • Stephanus blickt weg von seiner Situation nach oben zu Gott
  • Er sieht die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
  • Voll Heiligen Geistes zu sein bedeutet: unter der Kontrolle des Heiligen Geistes leben
  • Der Heilige Geist gibt Kraft, Weisheit, Trost und führt in die Wahrheit
  • Stephanus' geistliches Leben war keine Momentaufnahme, sondern sein normaler Lebensstil

3. Die Steinigung des Stephanus

  • Der Hohe Rat stürmt sich wild auf Stephanus und steinigt ihn
  • Stephanus betet: 'Herr Jesus, nimm meinen Geist auf'
  • Er vergibt seinen Mördern: 'Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an'
  • Saulus (später Paulus) steht dabei und billigt die Ermordung
  • Stephanus ist der erste Märtyrer der neutestamentlichen Zeit

4. Verfolgung führt zur Ausbreitung des Evangeliums

  • Nach Stephanus' Tod bricht große Verfolgung über die Gemeinde herein
  • Die Gläubigen zerstreuen sich in ganz Judäa und Samaria
  • Überall wo sie hinkommen, verkündigen sie das Evangelium
  • Gott gebraucht Verfolgung zur Gemeindegründung
  • Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche

5. Die geistliche Realität des Himmels

  • Jesus steht zur Rechten Gottes auf, als Stephanus für ihn eintritt
  • Jesus bekennt sich vor dem Vater zu denen, die sich zu ihm bekennen
  • Wir brauchen einen Blick für diese geistliche Realität
  • Der Tod ist nicht das Ende - die Herrlichkeit Gottes erwartet uns
  • Diese Realität gibt Kraft in Verfolgung und Leid

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Apostelgeschichte 7,54-60

Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz und sie knirschten mit den Zähnen über ihn. Er aber, voll heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen. Und er sprach, siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen. Sie aber schrien mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. Und als sie ihn zur Stadt hinausgestoßen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach, Herr Jesus, nimm meinen Geist auf. Und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme, Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an. Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.

Apostelgeschichte 8,1-4

Saulus aber hatte seiner Ermordung zugestimmt. Und an jenem Tag erhob sich eine große Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem. Und alle zerstreuten sich in die Gebiete von Judäa und Samaria, ausgenommen die Apostel. Und gottesfürchtige Männer begruben den Stephanus und veranstalteten eine große Trauer um ihn. Saulus aber verwüstete die Gemeinde, drang überall in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und brachte sie ins Gefängnis. Diejenigen nun, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündigten das Wort des Evangeliums.

1. Petrus 2,19-21

Denn das ist die Gnade, wenn jemand aus Wissenhaftigkeit Gott gegenüber Kränkungen erträgt, indem er zu Unrecht leidet. Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr geduldig Schläge ertragt, weil ihr gesündigt habt. Wenn ihr aber für Gutes tun leidet und geduldig ertragt, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt.

1. Petrus 4,12-14

Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als wieder führe euch etwas Fremdartiges, sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch an der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt. Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen, denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch. Bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht.

2. Timotheus 3,12

Und alle, die gottesfürchtig leben wollen, in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden.

1. Timotheus 1,15-16

Glaubwürdig ist das Wort und alle Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der Größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeuge, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden, zum ewigen Leben.

Johannes 15,7-8

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt.

Matthäus 10,32

Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zudem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel.

Weitere Referenzen

  • Apostelgeschichte 6
  • Lukas 12,11-12
  • Matthäus 8
  • Matthäus 15
  • Markus 14,62
  • Markus 5
  • Galater 5,22
  • 2. Timotheus 3,1-5
  • Kolosser 3,1
  • Römer 12
  • Römer 10,17
  • Römer 10,14
  • 2. Korinther 13,5
  • 1. Johannes 5,14

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Bereitschaft für den Glauben Nachteile in Kauf zu nehmen: Du wirst nie mutig genug sein, für deinen Glauben zu sterben, solange du nicht mutig genug bist, für deinen Glauben zu leben. Erst treu leben, dann wird es auch möglich sein, für den Glauben zu sterben.
  • 2 Vergebung üben gegenüber denen, die uns Unrecht tun: Menschen werden dir immer Unrecht tun - bewusst oder unbewusst. Vergebung ist kein Freifahrtschein für andere, aber sie richtet deinen Blick nach oben, weg von deiner Situation. Vergebung ist Heilung und befreit aus Bitterkeit.
  • 3 Den Blick auf die Herrlichkeit Gottes richten: Bereit sein, Gott zu begegnen und die geistliche Realität im Blick behalten, dass Jesus zur Rechten Gottes steht. Suche das, was droben ist, wo Christus ist, und lass diese Ewigkeitsperspektive dein Leben prägen.
  • 4 Sich täglich vom Heiligen Geist füllen lassen: Voll Heiligen Geistes sein bedeutet, unter seiner Kontrolle zu leben - nicht nur in Momenten, sondern als Lebensstil. Dies geschieht durch tägliches Studium von Gottes Wort und ein Leben in enger Gemeinschaft mit Jesus.
  • 5 Gottes Wort als Grundlage für Gebet und Glauben: Echter Glaube stützt sich auf Gottes Wort, nicht auf eigene Wünsche. Grabe tiefer in die Schrift, lerne Gottes Charakter und Zusagen kennen, damit dein Gebet zunehmend an Gottes Willen ausgerichtet wird.