Ecclesia Kirche Roth
Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Im Geist und in der Kraft des Elia
Aus der Predigt „Ecclesia Kirche Roth - Gottesdienst - Ungesehene Helden - Teil 3“ vom 25. Oktober
Als Jesus sagte 'er ist Elia, dessen Kommen vorausgesagt ist', meinte er nicht, dass Johannes die Reinkarnation des Propheten Elia war. Vielmehr wohnte in Johannes 'der gleiche Geist und die gleiche Kraft wie im Propheten Elia'. Dies war besonders bemerkenswert, weil beide Männer zu einer Zeit lebten, wo dies eigentlich noch nicht möglich war – vor Pfingsten, vor der Ausgießung des Heiligen Geistes auf alle Gläubigen.
Wenn wir das Leben des Propheten Elia betrachten, sehen wir übernatürliche Kraft am Werk. Er rannte vor den schnellsten Pferden des Königs Ahab her, er wirkte Wunder, die mit menschlichen Erklärungen nicht zu fassen sind. Diese übernatürliche Kraft brauchte Johannes für seinen Dienst.
Wir leben in einer anderen Zeit. Uns hat Jesus den Heiligen Geist versprochen und gesandt. Diese Kraft steht uns zur Verfügung – nicht nur für große Wunder, sondern für den alltäglichen Dienst, für Weisheit, Mut und Ausdauer.
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Als Jesus sagte 'er ist Elia, dessen Kommen vorausgesagt ist', meinte er nicht, dass Johannes die Reinkarnation des Propheten Elia war. Vielmehr wohnte in Johannes 'der gleiche Geist und die gleiche Kraft wie im Propheten Elia'. Dies war besonders bemerkenswert, weil beide Männer zu einer Zeit lebten, wo dies eigentlich noch nicht möglich war – vor Pfingsten, vor der Ausgießung des Heiligen Geistes auf alle Gläubigen. Wenn wir das Leben des Propheten Elia betrachten, sehen wir übernatürliche Kraft am Werk. Er rannte vor den schnellsten Pferden des Königs Ahab her, er wirkte Wunder, die mit menschlichen Erklärungen nicht zu fassen sind. Diese übernatürliche Kraft brauchte Johannes für seinen Dienst. Wir leben in einer anderen Zeit. Uns hat Jesus den Heiligen Geist versprochen und gesandt. Diese Kraft steht uns zur Verfügung – nicht nur für große Wunder, sondern für den alltäglichen Dienst, für Weisheit, Mut und Ausdauer.
Als Jesus sagte 'er ist Elia, dessen Kommen vorausgesagt ist', meinte er nicht, dass Johannes die Reinkarnation des Propheten Elia war. Vielmehr wohnte in Johannes 'der gleiche Geist und die gleiche Kraft wie im Propheten Elia'. Dies war besonders bemerkenswert, weil beide Männer zu einer Zeit lebten, wo dies eigentlich noch nicht möglich war – vor Pfingsten, vor der Ausgießung des Heiligen Geistes auf alle Gläubigen. Wenn wir das Leben des Propheten Elia betrachten, sehen wir übernatürliche Kraft am Werk. Er rannte vor den schnellsten Pferden des Königs Ahab her, er wirkte Wunder, die mit menschlichen Erklärungen nicht zu fassen sind. Diese übernatürliche Kraft brauchte Johannes für seinen Dienst. Wir leben in einer anderen Zeit. Uns hat Jesus den Heiligen Geist versprochen und gesandt. Diese Kraft steht uns zur Verfügung – nicht nur für große Wunder, sondern für den alltäglichen Dienst, für Weisheit, Mut und Ausdauer.
Danke Jesus für das Geschenk des Heiligen Geistes und bitte um seine Kraft für deine täglichen Herausforderungen.
Wo möchtest du die übernatürliche Kraft des Heiligen Geistes in deinem Alltag erleben?
Aufnahme vom 25. Oktober 2026
Letzte Predigt Ecclesia Kirche Roth - Gottesdienst - Ungesehene Helden - Teil 3
Sonntag, 25. Oktober 2026 Lukas 1,15-17 Kernaussage Johannes der Täufer war ein ungesehener Held, der durch drei besondere Eigenschaften ausgezeichnet wurde: die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, leidenschaftlicher Glaubensmut und tiefe Demut. Diese Eigenschaften machten seinen Dienst kraftvoll und wirkungsvoll, und sie sind auch heute für jeden Christen essentiell, um im Dienst für Gott kraftvoll zu wirken.
In diesem Gottesdienst der Ecclesia Kirche Roth geht es um den dritten Teil der Predigtserie 'Ungesehene Helden'. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von einer interaktiven Vorstellung ungesehener Helden in der Gemeinde, darunter Frank, der die Cleanfix-Teams organisiert, und die Besuchskleingruppe, die sich um Menschen kümmert, die nicht mehr zum Gottesdienst kommen können.
Die Hauptpredigt von Manni Stilber behandelt Johannes den Täufer als biblisches Beispiel eines ungesehenen Helden. Trotz eines äußerlich erfolglosen Lebens - als Einsiedler in der Wüste lebend, sich von Heuschrecken und Honig ernährend, und schließlich im Gefängnis ermordet - bezeichnete Jesus ihn als den größten unter allen je geborenen Menschen. Manni hebt drei entscheidende Eigenschaften des Johannes hervor: Er war erfüllt mit dem Heiligen Geist, er war leidenschaftlich und glaubensstark, und er hatte ein zutiefst demütiges Herz. Die zentrale Botschaft ist, dass auch Christen heute diese Erfüllung mit dem Heiligen Geist für einen kraftvollen und wirkungsvollen Dienst brauchen, unabhängig davon, ob sie gesehen oder ungesehen dienen. Weiterlesen
Ecclesia Kirche Roth - Gottesdienst - Ungesehene Helden - Teil 3
Johannes der Täufer war ein ungesehener Held, der durch drei besondere Eigenschaften ausgezeichnet wurde: die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, leidenschaftlicher Glaubensmut und tiefe Demut. Diese Eigenschaften machten seinen Dienst kraftvoll und wirkungsvoll, und sie sind auch heute für jeden Christen essentiell, um im Dienst für Gott kraftvoll zu wirken.
Hauptthemen (4)
1. Johannes der Täufer - Geisterfüllt
- • Johannes war vom Mutterleib an mit Heiligem Geist erfüllt
- • Er wirkte im Geist und in der Kraft des Propheten Elia
- • Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist machte seinen Dienst kraftvoll und übernatürlich wirkungsvoll
- • Auch wir Christen brauchen die Erfüllung mit dem Heiligen Geist für unseren Dienst und unser ganzes Leben
- • Der Heilige Geist ist ein Geschenk, das wir in Empfang nehmen müssen
2. Johannes der Täufer - Leidenschaftlich und glaubensstark
- • Johannes wies selbst den König Herodes Antipas wegen seiner Sünde zurecht
- • Er stellte seinen Auftrag über sein eigenes Wohlergehen
- • Seine Leidenschaft und sein Glaubensmut führten ihn ins Gefängnis und letztlich in den Tod
- • Diese Leidenschaft und dieser Mut kommen nicht aus eigener Kraft, sondern vom Heiligen Geist
- • Johannes hatte eine Ewigkeitsperspektive, die ihm Frieden und Gewissheit gab
3. Johannes der Täufer - Demütig
- • Johannes erkannte an, dass Jesus weitaus größer und wichtiger war als er selbst
- • Er sagte: 'Er muss größer werden, ich dagegen geringer'
- • Er erlebte, wie seine Anhänger zu Jesus überliefen, und reagierte demütig
- • Seine Demut war eine prägende Eigenschaft seiner Persönlichkeit
- • Demut ist eine Frucht des Heiligen Geistes und unendlich wichtig für jeden Christen
4. Die Bedeutung des Heiligen Geistes für uns heute
- • Wir leben in einer anderen Zeit - nach Pfingsten ist der Heilige Geist für alle Gläubigen verfügbar
- • Wir brauchen die Erfüllung mit dem Heiligen Geist für unseren Dienst in allen Lebensbereichen
- • Dienst beschränkt sich nicht nur auf die Kirche, sondern umfasst Beruf, Freundeskreis und Familie
- • Der Heilige Geist schenkt uns Leidenschaft, Glaubensmut und Demut
- • Wir können nicht aus eigener Kraft wirken, sondern brauchen die übernatürliche Kraft des Heiligen Geistes
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Er wird vom Mutterleib an mit heiligem Geist erfüllt sein. Er wird die Herzen der Väter zu ihren Söhnen umkehren und die Herzen der Söhne zu ihren Vätern. Er wird sie miteinander versöhnen und er wird das Kommen des Herrn vorbereiten.
Dass es bei allen Menschen, die je geboren wurden, keinen größeren als ihn gab.
Er wird im Geist und in der Kraft des Propheten Elia dem Herrn als Bote vorausgehen.
Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Johannes wies auch den Herodes Antipas zurecht. Der Fürst hatte nämlich seinem Bruder die Frau weggenommen, die hieß Herodias und auch sonst viel Unrecht getan. Deswegen ließ Herodes ihn ins Gefängnis werfen und fügte das zu allem Unrecht noch hinzu.
Johannes schickte den Henker los und befahl ihm, den Kopf des Täufers zu bringen. Der ging ins Gefängnis und enthauptete Johannes.
Ich bin nicht der Messias, machte er ihnen klar. Wer dann, fragten sie weiter, bist du der Elia? Nein, der bin ich auch nicht, erwiderte er. Bist du dann der Prophet? Nein.
Wenn ihr es glauben wollt, er ist Elia, dessen Kommen vorausgesagt ist.
Seht das Opferlamm Gottes, das die Sünde der Welt auf sich nimmt. Ihn meinte ich, als ich sagte, nach mir kommt einer, der weit über mir steht, denn er war schon lange vor mir da.
Rabbi, der Mann, der auf der anderen Jordanseite zu dir gekommen ist und auf den du hingewiesen hast, der tauft jetzt auch und alle gehen zu ihm. Johannes entgegnete, kein Mensch kann sich auch nur das Geringste nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist... Er muss immer größer werden, ich dagegen geringer.
Am nächsten Tag war Johannes mit zwei von seinen Jüngern wieder dort am Jordan. Als er Jesus vorbeigehen sah, sagte er, seht das Opferlamm Gottes.
Weitere Referenzen
- → Maleachi
- → 1. Könige 18
- → Galater 5
Praktische Anwendung (4)
- 1 Erfüllung mit dem Heiligen Geist suchen: Bitte den Heiligen Geist um seine Erfüllung für dein ganzes Leben - nicht nur für den Dienst in der Kirche, sondern auch für Beruf, Familie und Freundeskreis. Nimm dieses Geschenk bewusst in Empfang.
- 2 Leidenschaft für den Auftrag entwickeln: Stelle deinen Auftrag von Gott über dein eigenes Wohlergehen und entwickle durch den Heiligen Geist Glaubensmut, auch in schwierigen Situationen für Jesus einzustehen.
- 3 Demut praktizieren: Prüfe dein Herz: Geht es dir bei deinem Dienst um Posten, Position und Ansehen, oder um Jesus? Bete um ein demütiges Herz und lasse dich vom Heiligen Geist verändern.
- 4 Jesus größer werden lassen: Lebe nach dem Motto des Johannes: 'Er muss größer werden, ich dagegen geringer.' Empfinde andere nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung im Reich Gottes.
Impulse dieser Woche
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Tag 1 von 7 · 26. Oktober Erfüllt mit dem Heiligen Geist
Johannes der Täufer lebte ein äußerlich erfolgloses Leben – als Einsiedler in der Wüste, sich von Heuschrecken und Honig ernährend, schließlich im Gefängnis ermordet. Doch Jesus bezeichnete ihn als 'den größten unter allen je geborenen Menschen'. Was machte Johannes so besonders? Die Antwort liegt in seiner wichtigsten Eigenschaft: Er war vom Mutterleib an mit dem Heiligen Geist erfüllt. Der Engel Gabriel verhieß seinem Vater Zacharias: 'Er wird vom Mutterleib an mit heiligem Geist erfüllt sein.' Diese Erfüllung machte Johannes' Dienst kraftvoll und wirkungsvoll – nicht seine eigenen Fähigkeiten oder sein Erfolg nach menschlichen Maßstäben. Genau wie Johannes brauchen auch wir heute für einen wirkungsvollen Dienst die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Dies gilt nicht nur für den Dienst in der Kirche, sondern für unser ganzes Leben – im Beruf, in der Familie, im Freundeskreis. Der Heilige Geist ist Gottes Geschenk an uns, das wir nur in Empfang nehmen müssen.
Lukas 1,15-17
GebetBitte Gott, dich neu mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen für die Aufgaben, die vor dir liegen.
Zum NachdenkenWo versuchst du in deinem Leben aus eigener Kraft zu dienen, anstatt dich vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen?
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Tag 2 von 7 · 27. Oktober Heute Im Geist und in der Kraft des Elia
Als Jesus sagte 'er ist Elia, dessen Kommen vorausgesagt ist', meinte er nicht, dass Johannes die Reinkarnation des Propheten Elia war. Vielmehr wohnte in Johannes 'der gleiche Geist und die gleiche Kraft wie im Propheten Elia'. Dies war besonders bemerkenswert, weil beide Männer zu einer Zeit lebten, wo dies eigentlich noch nicht möglich war – vor Pfingsten, vor der Ausgießung des Heiligen Geistes auf alle Gläubigen. Wenn wir das Leben des Propheten Elia betrachten, sehen wir übernatürliche Kraft am Werk. Er rannte vor den schnellsten Pferden des Königs Ahab her, er wirkte Wunder, die mit menschlichen Erklärungen nicht zu fassen sind. Diese übernatürliche Kraft brauchte Johannes für seinen Dienst. Wir leben in einer anderen Zeit. Uns hat Jesus den Heiligen Geist versprochen und gesandt. Diese Kraft steht uns zur Verfügung – nicht nur für große Wunder, sondern für den alltäglichen Dienst, für Weisheit, Mut und Ausdauer.
Lukas 1,17
GebetDanke Jesus für das Geschenk des Heiligen Geistes und bitte um seine Kraft für deine täglichen Herausforderungen.
Zum NachdenkenWo möchtest du die übernatürliche Kraft des Heiligen Geistes in deinem Alltag erleben?
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Tag 3 von 7 · 28. Oktober Leidenschaft für den Auftrag
Johannes der Täufer hatte einen klaren Auftrag: Menschen zur Umkehr und Buße aufzurufen. Als er den König Herodes Antipas öffentlich kritisierte, weil dieser seinem Bruder die Frau weggenommen hatte, wusste Johannes genau, welches Risiko er einging. Herodes war bekannt für seine Grausamkeit. Menschlich gesehen war es total unklug – Johannes musste mit dem Schlimmsten rechnen und wurde tatsächlich ins Gefängnis geworfen und später enthauptet. Aber Johannes dachte anders. Zu den Menschen, die zur Buße aufgerufen werden sollten, gehörte auch Herodes. Johannes stellte seinen Auftrag über sein eigenes Wohlergehen. Diese Leidenschaft und dieser Glaubensmut können nicht aus eigener Kraft produziert werden – sie sind Geschenke des Heiligen Geistes. Durch den Heiligen Geist hatte Johannes eine Ewigkeitsperspektive. Er wusste: Dieses irdische Leben ist begrenzt, aber bei Gott wartet die Ewigkeit. Diese Gewissheit gab ihm Frieden, selbst im größten Sturm.
Lukas 3,19-20
GebetBitte Gott um Glaubensmut und die Ewigkeitsperspektive, die Johannes hatte.
Zum NachdenkenWo lässt du dich von Angst zurückhalten, deinen Auftrag von Gott zu leben?
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Tag 4 von 7 · 29. Oktober Ein demütiges Herz
Als die Jünger des Johannes besorgt zu ihm kamen und berichteten, dass alle Menschen nun zu Jesus gehen, hätte Johannes enttäuscht oder eifersüchtig reagieren können. Stattdessen antwortete er: 'Er muss immer größer werden, ich dagegen geringer.' Diese tiefe Demut war keine oberflächliche Eigenschaft, sondern in der Struktur seiner Persönlichkeit verankert. Johannes erlebte dreimal menschliche 'Enttäuschung': Er musste anerkennen, dass Jesus größer war als er. Seine 'Kundschaft' lief zu Jesus über. Seine eigenen Jünger verließen ihn für Jesus. Und jedes Mal reagierte er demütig. Diese Demut ist eine Frucht des Heiligen Geistes und unendlich wichtig für jeden Christen. Der Volksmund sagt: 'Der Stolz ist die Wurzel allen Übels.' Wie viel Streit und Zwietracht entstehen, auch in der Kirche, weil Menschen stolz sind statt demütig! Wie wirkungslos wird unser Dienst, wenn wir uns auf etwas einbilden!
Johannes 3,26-30
GebetBitte den Heiligen Geist, dein Herz zu verändern und dir echte Demut zu schenken.
Zum NachdenkenWo in deinem Leben geht es dir mehr um deine Position und dein Ansehen als um Jesus?
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Tag 5 von 7 · 30. Oktober Jesus muss größer werden
Als Johannes Jesus auf sich zukommen sah, rief er: 'Seht das Opferlamm Gottes, das die Sünde der Welt auf sich nimmt. Ihn meinte ich, als ich sagte, nach mir kommt einer, der weit über mir steht.' Später, als seine Jünger zu Jesus gingen, wiederholte Johannes: 'Seht das Opferlamm Gottes.' Johannes hätte an seinen Jüngern festhalten können, an seinem Einfluss, seiner Position. Stattdessen wies er sie aktiv zu Jesus. 'Er muss immer größer werden, ich dagegen geringer' – das war nicht nur ein schöner Satz, sondern Johannes lebte diese Haltung konsequent. Diese Frage können wir uns auch stellen: Wie sehr geht es uns bei unserem Dienst um Posten und Position? Um Ansehen? Kleben wir an Posten oder kleben wir an Jesus? Empfinden wir andere als Konkurrenz, wenn jemand besser ist als wir, oder als Bereicherung? Eine demütige Haltung verändert alles – unsere Beziehungen, unseren Dienst, unser ganzes Leben.
Johannes 1,29-30
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo Stolz dich hindert, und schenke dir ein Herz wie Johannes.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens musst Jesus größer und du kleiner werden?
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Tag 6 von 7 · 31. Oktober Die Früchte des Geistes
Der Apostel Paulus schreibt im Galaterbrief von den Früchten des Geistes und nennt neun Eigenschaften, die uns der Heilige Geist schenkt. Eine dieser Eigenschaften ist Demut. Diese göttliche Eigenschaft ist unendlich wichtig für jeden Christen – für unser Wirken, unseren Auftrag, unseren Dienst und unser ganzes Leben. Jeder Mensch hat grundsätzlich ein Problem mit Stolz. Wie viel Streit, Zwietracht und Entzweiung sind entstanden – auch in der Kirche Jesu – weil Menschen stolz und nicht demütig sind! Wie wirkungslos wird unser Dienst, wenn wir stolz sind, uns auf etwas einbilden, was andere Menschen abstößt, wütend, zornig oder neidisch macht. Wir brauchen demütige Herzen – nicht aus eigener Anstrengung, sondern als Geschenk des Heiligen Geistes. Nur er kann uns so verändern, dass echte Demut in uns wächst. Dies ist keine Schwäche, sondern die Grundlage für kraftvollen, wirkungsvollen Dienst.
Galater 5,22-23
GebetBitte den Heiligen Geist, in dir seine Früchte wachsen zu lassen, besonders Demut.
Zum NachdenkenWelche Früchte des Heiligen Geistes möchtest du in deinem Leben mehr sehen?
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Tag 7 von 7 · 1. November Ungesehene Helden heute
Jesus sagte über Johannes: 'Bei allen Menschen, die je geboren wurden, gibt es keinen größeren als ihn.' Was für ein Zeugnis! Johannes' Leben zeigt uns, dass Jesus ganz andere Kriterien für ein erfolgreiches Leben hat als wir Menschen. Wir machen Erfolg oft an persönlichen Vorteilen fest – Ansehen, Ehre, Wohlstand. Johannes hatte nichts davon. Auch heute gibt es ungesehene Helden in unseren Gemeinden: Menschen, die Putzdienste organisieren, Besuchsteams koordinieren, treu im Hintergrund dienen. Sie stehen nicht im Rampenlicht, aber ohne sie würde vieles nicht funktionieren. Wie Johannes brauchen auch sie – und wir alle – die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Dein Dienst muss nicht spektakulär sein. Was zählt, ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, leidenschaftlicher Glaube und ein demütiges Herz. Ob gesehen oder ungesehen – was du ins Reich Gottes investierst an Zeit und Hingabe, ist niemals umsonst. Gott sieht dich, und das ist was zählt.
Matthäus 11,11
GebetDanke Gott für die Möglichkeit zu dienen und bitte ihn um Treue, Demut und die Kraft des Heiligen Geistes.
Zum NachdenkenWie kannst du als 'ungesehener Held' treu dienen, ausgerüstet mit dem Heiligen Geist?