St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Daily Bite Wednesday Buße und Beugung – Schuld bekennen
Im zweiten Teil des Gebetsabends ging es um Buße und Beugung. Pastor Latzel erinnerte daran: 'Sein Recht kennen sie nicht' – das galt für die Völker um Israel. Doch wir kennen Gottes Gesetz und wissen deshalb, wie oft wir scheitern. Wir sind unvollkommene Menschen, Sünder, die täglich versagen.
Die Gebete waren ehrlich und konkret: Hochmut, Neid, falsche Gedanken über andere, Ungeduld, mangelnde Liebe. Ein Gebet brachte es auf den Punkt: 'Du weißt, wo ich versagt habe. Nicht nur in der letzten Zeit. Du weißt, wo mir immer wieder Dinge passieren, die ich nicht möchte.'
Aber die gute Nachricht ist: Wenn wir unsere Schuld bekennen, ist Gott 'treu und gerecht', dass er uns vergibt und reinigt. Pastor Latzel betete auch für die unerkannte Schuld – all das, was uns gar nicht bewusst ist. Unter dem Kreuz dürfen wir alles ablegen und Vergebung empfangen.
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Im zweiten Teil des Gebetsabends ging es um Buße und Beugung. Pastor Latzel erinnerte daran: 'Sein Recht kennen sie nicht' – das galt für die Völker um Israel. Doch wir kennen Gottes Gesetz und wissen deshalb, wie oft wir scheitern. Wir sind unvollkommene Menschen, Sünder, die täglich versagen. Die Gebete waren ehrlich und konkret: Hochmut, Neid, falsche Gedanken über andere, Ungeduld, mangelnde Liebe. Ein Gebet brachte es auf den Punkt: 'Du weißt, wo ich versagt habe. Nicht nur in der letzten Zeit. Du weißt, wo mir immer wieder Dinge passieren, die ich nicht möchte.' Aber die gute Nachricht ist: Wenn wir unsere Schuld bekennen, ist Gott 'treu und gerecht', dass er uns vergibt und reinigt. Pastor Latzel betete auch für die unerkannte Schuld – all das, was uns gar nicht bewusst ist. Unter dem Kreuz dürfen wir alles ablegen und Vergebung empfangen.
Im zweiten Teil des Gebetsabends ging es um Buße und Beugung. Pastor Latzel erinnerte daran: 'Sein Recht kennen sie nicht' – das galt für die Völker um Israel. Doch wir kennen Gottes Gesetz und wissen deshalb, wie oft wir scheitern. Wir sind unvollkommene Menschen, Sünder, die täglich versagen. Die Gebete waren ehrlich und konkret: Hochmut, Neid, falsche Gedanken über andere, Ungeduld, mangelnde Liebe. Ein Gebet brachte es auf den Punkt: 'Du weißt, wo ich versagt habe. Nicht nur in der letzten Zeit. Du weißt, wo mir immer wieder Dinge passieren, die ich nicht möchte.' Aber die gute Nachricht ist: Wenn wir unsere Schuld bekennen, ist Gott 'treu und gerecht', dass er uns vergibt und reinigt. Pastor Latzel betete auch für die unerkannte Schuld – all das, was uns gar nicht bewusst ist. Unter dem Kreuz dürfen wir alles ablegen und Vergebung empfangen.
Bekenne Gott deine Schuld – die bewusste und unbewusste – und nimm seine Vergebung im Glauben an.
Gibt es konkrete Bereiche in meinem Leben, in denen ich Gott und meinen Mitmenschen gegenüber schuldig geworden bin und die ich heute bekennen sollte?
Recording from May 17, 2026
Sermon Bibelstunde am 20.05.2026 Glaubensgrundkurs: Gebot
Sunday, May 17, 2026 2. Mose 20,2-3 Key Point Die zehn Gebote sind Gottes grundlegende Anweisungen für ein gelingendes Leben, wobei das erste Gebot zentral ist: Gott allein ist der Herr unseres Lebens, der uns aus der Knechtschaft befreit hat und deshalb unsere ungeteilte Treue fordert. Das Gesetz überführt uns von unserer Sünde und führt uns zu Christus, dient aber auch als Orientierung für den wiedergeborenen Christen im täglichen Leben.
Eine Bibelstunde aus dem Glaubensgrundkurs mit dem Thema "Gebot" und "Gesetz". Pastor Latzel behandelt ausführlich die Zehn Gebote, insbesondere das erste und vierte Gebot. Er erklärt das erste Gebot (kein anderer Gott neben mir) als Zentrale des Glaubens mit drei Aspekten: der Fakt dass Gott der Herr ist, der Zuspruch dass er aus Knechtschaft befreit, und der Anspruch keine anderen Götter zu haben. Im Hauptteil geht es um die Zehn Gebote allgemein - ihre Bedeutung, Überlieferung, unterschiedliche Zählweisen in lutherischer und reformierter Tradition, und ihren Gebrauch als Sündenerkennung und Zuchtmeister zu Christus. Ausführlich wird das vierte Gebot (Sabbatgebot) behandelt mit drei Fragen: Warum soll man es halten (Gottes Festlegung, menschliches Ruhebedürfnis, Nachdenken über Christus), wie soll man es halten (6:1 Verhältnis, keine starre Gesetzlichkeit, Jesus als Herrn anerkennen), und wann soll man es halten (Sonntag statt Samstag wegen der Auferstehung). Die Lehrstunde verbindet theologische Tiefe mit praktischer Anwendung für das christliche Leben. Read more
Bibelstunde am 20.05.2026 Glaubensgrundkurs: Gebot
Die zehn Gebote sind Gottes grundlegende Anweisungen für ein gelingendes Leben, wobei das erste Gebot zentral ist: Gott allein ist der Herr unseres Lebens, der uns aus der Knechtschaft befreit hat und deshalb unsere ungeteilte Treue fordert. Das Gesetz überführt uns von unserer Sünde und führt uns zu Christus, dient aber auch als Orientierung für den wiedergeborenen Christen im täglichen Leben.
Main Topics (5)
1. Das erste Gebot als Zentrum des Glaubens
- • Der Fakt: Es gibt einen Herrn über dein Leben - Jahwe/Jesus ist der absolute Bestimmer
- • Der Zuspruch: Dieser Herr befreit dich aus der Knechtschaft (Ägyptenland steht für unsere Knechtschaften wie Geld, Gesundheit, Tod)
- • Der Anspruch: Dieser Herr verbietet dir, andere Götter neben ihm zu haben - er erwartet Treue wie in der Ehe
- • Das erste Gebot ist die Grundlage für alle anderen neun Gebote
2. Die zehn Gebote - Struktur und Bedeutung
- • Auch Dekalog (Zehnwort) genannt, von Gott am Berg Sinai gegeben
- • In der Bundeslade aufbewahrt - Ort der Gegenwart Gottes
- • Zwei Tafeln: Erste Tafel (Gebote 1-4) regelt das Verhältnis zu Gott, zweite Tafel (Gebote 5-10) das Verhältnis zum Mitmenschen
- • Die zehn Gebote haben Mitteleuropa kulturell geprägt wie kaum etwas anderes
- • Unterschiedliche Zählweise zwischen lutherischer/katholischer und reformierter/jüdischer Tradition
3. Der Gebrauch des Gesetzes
- • Erstens: Das Gesetz überführt den Sünder und zeigt dem Menschen seine Fehler auf
- • Zweitens: Das Gesetz ist Zuchtmeister auf Christus hin und führt den Sünder zum Evangelium
- • Drittens (Tertius Usus Legis): Das Gesetz ist für den wiedergeborenen Christen Orientierung und Hilfestellung im Leben
- • Das Gesetz kann nicht mehr Heilsweg zu Gott sein - Gerechtigkeit kommt allein durch Glauben an Jesus Christus
- • Gesetzlichkeit (das Erfüllen von Gesetzen als Heilsweg) ist eine schlimme Sünde
4. Das vierte Gebot - Der Sabbat/Sonntag
- • Längstes der zehn Gebote mit zwei unterschiedlichen Begründungen in 2. Mose 20 und 5. Mose 5
- • Schöpfungstheologische Begründung: Gott ruhte am siebten Tag nach der Schöpfung
- • Geschichtstheologische Begründung: Erinnerung an die Befreiung aus Ägyptenland
- • Verhältnis 6:1 - sechs Tage Arbeit, ein Tag Ruhe
- • Der Sabbat ist die Krönung der Schöpfung, nicht der Mensch
5. Unterschiede zwischen lutherisch und reformiert
- • Lutheraner: stärkere Betonung der Sakramente, Zwei-Reiche-Lehre, Bilder in Kirchen erlaubt
- • Reformierte: beide Testamente gleichwertig, strenges Bilderverbot, Königsherrschaft Jesu in allen Bereichen
- • Unterschiedliche Zählung der zehn Gebote
- • 1817 entstand durch preußischen König die unierte Kirche als Kompromiss
- • Abendmahlsverständnis: Lutheraner sehen reale Gegenwart, Reformierte sehen reines Gedächtnismahl
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Die zehn Gebote vollständig (alle zehn Gebote wurden im Detail vorgelesen)
Gedenke des Sabbattages... (Sabbatgebot mit geschichtstheologischer Begründung)
Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht, weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen...
So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.
Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf gutes Bedacht gegenüber jedermann. Ist es möglich, so viel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes.
Additional references
- → Psalm 91
- → Markus 2
- → Markus 3
- → Apostelgeschichte 20,7
- → 1. Korinther 16
- → Hebräer
Practical Application (5)
- 1 Prüfe deine Götter: Erkenne, welche anderen Götter (Geld, Gesundheit, Erfolg, Menschen) neben dem lebendigen Gott in deinem Leben stehen und kehre um zu alleiniger Treue gegenüber Jesus Christus.
- 2 Halte das Sabbatgebot bewusst: Gestalte den Sonntag als Tag der Ruhe nach dem Verhältnis 6:1 - sechs Tage arbeiten, einen Tag ruhen. Finde deine persönliche Form der Sabbatheiligung vor Gott ohne starre Gesetzlichkeit.
- 3 Besuche regelmäßig den Gottesdienst: Komme besonders am Sonntag zur Gemeinde, um Gottes Wort zu hören, die Sakramente zu empfangen und den Herrn anzurufen, damit der Heilige Geist in dir wirken kann.
- 4 Nutze das Gesetz richtig: Erkenne durch das Gesetz dein Scheitern und deine Sünde, lass dich zum Kreuz Jesu führen und empfange dort Vergebung - nicht durch Gesetzeserfüllung, sondern durch Gnade.
- 5 Denke über Jesus nach: Nutze den Sonntag bewusst, um über das Erlösungswerk Jesu Christi nachzudenken und dich daran zu erinnern, dass du aus allen Knechtschaften befreit bist durch seine Auferstehung.