St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Daily Bite Day 2 of 7 Der unsichtbare Feind
From the sermon “Gottesdienst am 25.10.2026 - Der geistliche Kampf - eine Zurüstung” of October 25
Paulus macht deutlich: 'Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.' Das ist der intensivste Kampf, den es gibt – nicht der innerirdische, sondern der geistliche Kampf, der um uns herum tobt.
Es gibt einen Teufel, ein personenhaftes Wesen, das mit seinen Dämonen diese Schöpfung zu zerstören versucht. Vom Paradies bis zur Offenbarung ist von ihm die Rede. Wer seine Existenz leugnet oder kleinredet, kann weder Geschichte noch das eigene Leben verstehen. Der Widersacher ist geschickt – er täuscht und tarnt sich, damit wir nicht merken, dass er angreift.
Aber wir müssen nicht in Angst leben. Ohne das Blut Jesu Christi sind wir in der Gewalt des Teufels, doch Jesus hat uns 'mit seinem teuren Blut aus aller Gewalt des Teufels erlöst'.
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Paulus macht deutlich: 'Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.' Das ist der intensivste Kampf, den es gibt – nicht der innerirdische, sondern der geistliche Kampf, der um uns herum tobt. Es gibt einen Teufel, ein personenhaftes Wesen, das mit seinen Dämonen diese Schöpfung zu zerstören versucht. Vom Paradies bis zur Offenbarung ist von ihm die Rede. Wer seine Existenz leugnet oder kleinredet, kann weder Geschichte noch das eigene Leben verstehen. Der Widersacher ist geschickt – er täuscht und tarnt sich, damit wir nicht merken, dass er angreift. Aber wir müssen nicht in Angst leben. Ohne das Blut Jesu Christi sind wir in der Gewalt des Teufels, doch Jesus hat uns 'mit seinem teuren Blut aus aller Gewalt des Teufels erlöst'.
Paulus macht deutlich: 'Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.' Das ist der intensivste Kampf, den es gibt – nicht der innerirdische, sondern der geistliche Kampf, der um uns herum tobt. Es gibt einen Teufel, ein personenhaftes Wesen, das mit seinen Dämonen diese Schöpfung zu zerstören versucht. Vom Paradies bis zur Offenbarung ist von ihm die Rede. Wer seine Existenz leugnet oder kleinredet, kann weder Geschichte noch das eigene Leben verstehen. Der Widersacher ist geschickt – er täuscht und tarnt sich, damit wir nicht merken, dass er angreift. Aber wir müssen nicht in Angst leben. Ohne das Blut Jesu Christi sind wir in der Gewalt des Teufels, doch Jesus hat uns 'mit seinem teuren Blut aus aller Gewalt des Teufels erlöst'.
Danke Jesus für sein Blut, das dich aus der Gewalt des Teufels erlöst hat, und bitte um Wachsamkeit für geistliche Angriffe.
Wo in meinem Leben habe ich die Existenz des Widersachers verniedlicht oder seine Angriffe nicht erkannt?
Recording from October 21, 2026
Sermon Bibelstunde am 21.10.2026
Wednesday, October 21, 2026 Psalm 119,17-19 Key Point Gottes Verheißungen sind unumstößlich und werden erfüllt, auch wenn Zeit vergeht. Wie Gott Abraham seine Zusagen gab und sie durch Mose und letztlich durch Christus erfüllte, so hält er auch heute an seinen Verheißungen fest und führt sein Volk durch sein Wort und seinen Heiligen Geist.
Der Prediger behandelt in dieser Bibelstunde zentrale Texte aus Psalm 119 und dem Buch Exodus, wobei er die Verheißungen Gottes an Abraham und deren Erfüllung durch die Geschichte des Volkes Israel bis hin zu Jesus Christus nachzeichnet. Er betont die Beständigkeit und Treue Gottes, der seine Zusagen über Jahrhunderte hinweg hält, auch wenn Menschen die Zeitdimension anders wahrnehmen. Besonders hebt er hervor, wie Gott durch die gesamte Geschichte hindurch – von der Verheißung an Abraham über die Rettung des Mose bis zur Befreiung aus Ägypten – seinen Plan verwirklicht.
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung für das Gebetsleben der Gläubigen. Anhand des Beispiels von Jericho ermutigt der Prediger die Gemeinde, im Gebet dranzubleiben und Gott die Zeit zu geben, Gebete zu erhören. Er unterstreicht, dass Gottes Verheißungen wie ein Testament sind – unumstößlich und gültig, unabhängig davon, wie viel Zeit vergeht. Die Botschaft mündet in der Aufforderung, sich als Knechte und Gäste auf Erden dem Willen Gottes anzuvertrauen und seiner Führung durch sein Wort zu folgen. Read more
Bibelstunde am 21.10.2026
Gottes Verheißungen sind unumstößlich und werden erfüllt, auch wenn Zeit vergeht. Wie Gott Abraham seine Zusagen gab und sie durch Mose und letztlich durch Christus erfüllte, so hält er auch heute an seinen Verheißungen fest und führt sein Volk durch sein Wort und seinen Heiligen Geist.
Main Topics (5)
1. Der Beter als Knecht Gottes
- • Der Psalmist versteht sich als Diener Gottes, nicht als Herr seines Lebens
- • Er bittet um geistliche Einsicht und dass Gott ihm die Augen öffnet
- • Als Gast auf Erden braucht er Gottes Gebote als Landkarte und Kompass
- • Er bittet um fortlaufende Führung für sein Leben
2. Gottes Treue zu seinen Verheißungen
- • Abraham erhielt die Verheißung eines großen Volkes
- • Gott vergisst seine Zusagen nicht, auch über lange Zeiträume (400-430 Jahre)
- • Das Volk Israel war trotz Bedrohung durch Pharao unter Gottes Schutz
- • Gott findet immer Mittel und Wege, seine Verheißungen zu erfüllen
3. Mose - Gottes auserwähltes Werkzeug
- • Mose sollte als Säugling getötet werden, wurde aber bewahrt
- • Die Hebammen Schifra und Pua zeigten Zivilcourage und Gottesfurcht
- • Mose wuchs am Hof des Pharao auf und wurde optimal vorbereitet
- • Trotz seiner Vergangenheit als Mörder berief Gott ihn zum Dienst
- • Mose lernte Gehorsam nach 40 Jahren in der Wüste
4. Die Bedeutung von Zeit in Gottes Plan
- • Gott hat ein anderes Zeitverständnis als Menschen
- • Die Angaben von 400 bzw. 430 Jahren zeigen unterschiedliche Berechnungen
- • Gottes Testament und Verheißungen bleiben gültig über Jahrhunderte
- • 'Als die Zeit erfüllt war' sandte Gott seinen Sohn
5. Werkzeuge des Glaubens
- • Der Stab Mose symbolisiert Gottes Autorität und Macht
- • Der Stab Aarons steht für priesterliche Gnade und Versöhnung
- • Beide Stäbe hatten unterschiedliche Funktionen in Gottes Plan
- • Gott gebraucht Menschen und gibt ihnen die nötigen Werkzeuge
Biblical Foundations
Direct Quotes
Tu wohl deinem Knecht, dass ich lebe und dein Wort halte. Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunde an deinem Gesetz. Ich bin ein Gast auf Erden, verbirg deine Gebote nicht von mir.
Der Herr sprach zu Abraham, geh aus deinem Vaterland von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen. Und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen und verfluchen, die dich verfluchen. Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.
Da sprach der Herr zu Abraham, das sollst du wissen, dass deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem Land, das nicht das ihre ist. Da wird man sie zu dienen zwingen und plagen 400 Jahre. Aber ich will das Volk richten, dem sie dienen müssen. Danach sollen sie ausziehen mit großem Gut. Du aber sollst fahren zu deinen Vätern mit Frieden im guten Alter begraben werden. Sie aber sollen erst nach vier Menschenaltern wieder hierher kommen, denn die Missetat der Amoriter ist noch nicht voll.
Und der König von Ägypten sprach zu den hebräischen Hebammen, von denen eine Schifra hieß und die andere Pua. Wenn ihr den hebräischen Frauen helft und bei der Geburt seht, dass es ein Junge ist, so tötet ihn. Ist es aber eine Tochter, so lasst sie leben. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben.
Es ging ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau. Sie war schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate. Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils. Aber seine Schwester stand von Ferne, um zu erfahren, wie es weitergehen würde.
Mose aber hütete die Schafe Jethro, seines Schwiegervaters, des Priesters Emelian und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Und der Engel des Herrn erschien ihm in einem feurigen Flamme an dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzerrt wurde. Da sprach er, ich will hingehen, die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach, Mose, Mose. Er antwortete, hier bin ich. Gott sprach, tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen, denn der Ort, worauf du stehst, ist heiliges Land. Er sprach weiter, ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Mose verhüllte sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
Mose aber sprach zu dem Herrn, ach mein Herr, ich bin von jeher nicht beredet gewesen, auch jetzt nicht, seitdem du mit deinem Knecht redest. Denn ich habe eine schwere Sprache und eine schwere Zunge. Der Herr sprach zu ihm, wer hat den Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehnen oder Blinden gemacht? Habe ich es nicht getan, der Herr? So geh nun hin, ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du zu sagen hast. Mose aber sprach, mein Herr, sende wen du willst. Da wurde der Herr sehr zornig über Mose und sprach, weiß ich denn nicht, dass dein Bruder Aaron aus dem Stamm Levi beredet ist? Und siehe, er wird dir entgegenkommen und wenn er dich sieht, wird er sich von Herzen freuen. Und du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen. Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. Er soll für dich zum Volk reden und er soll dein Mund sein und du sollst für ihn Gott sein. In diesem Stab nimm in deiner Hand, mit dem du die Zeichen tun sollst.
Die Zeit aber, die die Israeliten in Ägypten gewohnt haben, ist 430 Jahre. Als diese um waren, eben an diesem Tag, zog das ganze Heer des Herrn aus Ägyptenland. Eine Nacht des Wachens war dies für den Herrn, um sie aus Ägyptenland zu führen. Darum sollen die Israeliten diese Nacht dem Herrn zu Ehren wecken, sie und ihre Nachkommen.
Deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem fremden Lande, und man wird sie knechten und misshandeln 400 Jahre lang.
Als er, Mose, aber 40 Jahre alt wurde, gedachte er, nach seinen Brüdern, den Israeliten, zu sehen und sah ein Unrecht leiden und stand bei ihm bei und rächte dem, der Leid geschah, und erschlug den Ägypter. Er meinte aber, seine Brüder sollten es verstehen, dass Gott durch seine Hand ihre Rettung bringe, aber sie verstanden es nicht. Am nächsten Tag kam er zu ihnen, als sie miteinander stritten und er mahnte sie, Frieden zu halten. Und sprach, liebe Männer, ihr seid doch Brüder, warum tut einer dem anderen Unrecht? Der aber seinen nächsten Unrecht getan hat, stieß ihn von sich und sprach, wer hat dich zum Aufseher und Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast? Mose aber floh wegen dieser Rede und lebte als Fremdling in Manmidian. Dort zeugte er zwei Söhne.
Ich will nach menschlicher Weise reden. Man hebt doch das Testament eines Menschen nicht auf, wenn es bestätigt ist und setzt auch nichts dazu. Nun ist die Verheißung Abraham zugesagt und sein Nachkommen. Es heißt nicht, den Nachkommen, als gelte es vielen, sondern es gilt ein, deinen Nachkommen. Welcher ist Christus. Ich meine aber dies, das Testament, das von Gott zuvor bestätigt worden ist, wird nicht aufgehoben durch das Gesetz, das 430 Jahre danach gegeben worden ist, sodass die Verheißung zunichte würde.
Als die Zeit erfüllt ward, sandte er seinen Sohn.
Additional references
- → Psalm 1
- → Matthäus 2,13-16
- → Matthäus 1,2
- → Matthäus 17
- → 1. Mose 17
- → Josua 6
- → 2. Mose 6,16
- → 2. Mose 7,7
- → 2. Mose 13
Practical Application (5)
- 1 Im Gebet dranbleiben: Lasst uns Gott die Zeit geben, die Gebete zu erfüllen, die wir auf dem Herzen tragen. Wie beim Umrunden Jerichos wissen wir nicht, ob wir in der letzten Runde sind, bevor die Mauern fallen.
- 2 Nach Gottes Willen streben: Öffne uns die Augen, dass wir die Wunder an deinem Gesetz sehen. Hilf uns, dass wir nach deinem Willen streben und das umsetzen, was du von uns erwartest.
- 3 Den eigenen Namen prüfen: Prüfe, in welchem Zusammenhang dein Name gebraucht wird und wofür er steht. Bist du jemand, den Gott segnen kann, weil du seinen Willen tust, wie Schifra und Pua?
- 4 Sich Gott stellen statt zu flüchten: Wenn wir Fehler gemacht haben, sollen wir uns Gott stellen und ihm unsere Vergangenheit bekennen, anstatt wie Mose zu flüchten. Bei Gott ist Vergebung und Neuanfang möglich.
- 5 Gottes Führung im Alltag suchen: In verschiedenen Lebensphasen, Sorgen und Problemen bitten wir, dass Gott uns die Orientierung und Lösung von seinem Wort zeigen möchte und uns den Platz zeigt, an dem wir stehen und dienen sollen.
This week’s daily bites
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Day 1 of 7 · October 22 Gottes Verheißungen halten ewig
Gott sprach zu Abram: 'Geh aus deinem Vaterland... in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen.' Diese Verheißung stand am Anfang einer langen Geschichte, die sich über Jahrhunderte erstreckte. Das Besondere an Gottes Zusagen ist ihre Unveränderlichkeit. Wie ein Testament, das einmal aufgesetzt wurde und gültig bleibt, so hält Gott sein Wort – unabhängig davon, wie viel Zeit vergeht. 400 oder 430 Jahre vergingen, bis das Volk Israel aus Ägypten befreit wurde. Für uns mag das eine unvorstellbar lange Zeit sein, doch für Gott ist Zeit keine Begrenzung. Wenn Gott 'Ich will' sagt, dann meint er es ernst. Seine Verheißungen sind nicht abhängig von unserem Zeitempfinden, sondern von seiner Treue. Was er zusagt, das hält er gewiss.
1. Mose 12,1-3
PrayerDanke Gott für seine Treue und bitte ihn um Geduld, während du auf die Erfüllung seiner Zusagen wartest.
ReflectWelche Verheißung Gottes aus seinem Wort trägt dich gerade durch eine Wartezeit?
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Day 2 of 7 · October 23 Leben als Knecht Gottes
Der Beter in Psalm 119 versteht sich nicht als Herr seines Lebens, sondern als Diener Gottes: 'Tu wohl deinem Knecht, dass ich lebe und dein Wort halte.' Er erkennt, dass echtes Leben mehr ist als biologisches Dasein – es wird von Gottes Güte getragen. Dieser Knecht sucht ein Ziel in seinem Leben: Gott gegenüber treu zu sein. Er möchte nicht schwerelos durch das Leben gleiten, sondern sein empfangenes Leben dafür einsetzen, Gottes Wort zu halten. Auch Mose und Paulus bezeichneten sich als Knechte Gottes. Die Frage, die uns heute gestellt wird, lautet: Welche Rolle nehmen wir ein? Verstehen wir uns als Herren unseres eigenen Lebens oder als Diener, die sich Gottes Willen anvertrauen?
Psalm 119,17-19
PrayerBitte Gott, dir zu helfen, dein Leben als Dienst für ihn zu verstehen und seinen Willen über deinen eigenen zu stellen.
ReflectIn welchen Bereichen deines Lebens fällt es dir schwer, dich als Knecht Gottes zu verstehen und nicht als Herr?
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Day 3 of 7 · October 24 Öffne mir die Augen
'Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz.' Der Beter erkennt, dass er rein rational vom Verstand her nicht die Wunder erfassen kann, die Gott bereithält. Er braucht geistliche Erleuchtung durch den Heiligen Geist. Die Tora ist für ihn kein starres Regelwerk, sondern Gottes liebesvolle Lebensanweisung. Darin sind tiefe Wahrheiten verborgen, die es zu entdecken gilt. Das Wort Gottes ist lebendig und spricht zu uns – aber wir brauchen offene Augen des Herzens, um es wirklich zu verstehen. Manchmal lesen wir Stellen, die wir schon lange kennen, und plötzlich sprechen sie neu zu uns. Das geschieht, weil Gott uns den Schleier von den Augen nimmt und uns hilft, sein Wort vom Herzen her zu verstehen.
Psalm 119,18
PrayerBitte den Heiligen Geist, dir die Augen zu öffnen, wenn du Gottes Wort liest, damit du die Wunder darin erkennst.
ReflectWann hat Gott dir zuletzt durch sein Wort etwas Neues gezeigt, das du vorher nicht verstanden hattest?
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Day 4 of 7 · October 25 Gast auf Erden
'Ich bin ein Gast auf Erden, verbirg deine Gebote nicht von mir.' Als Gast ist man nicht zu Hause, kennt sich nicht aus und ist auf Orientierung angewiesen. Der Psalmist bittet um Gottes Gebote als seine Landkarte und seinen Kompass. Gottes Wort ist unsere Navigation in einer fremden Welt. Der Beter gibt zu, dass er orientierungslos und hilflos ist, aber er möchte sich Gott anvertrauen. Er bittet um fortlaufende Führung, damit er sein Ziel erreicht. Auch wir sind Gäste und Fremdlinge auf dieser Erde. Manchmal fühlen wir uns unwohl mit dem, was um uns herum geschieht. Aber in Gottes Wort finden wir die Orientierung, die wir brauchen, um sicher durch diese Zeit zu kommen.
Psalm 119,19
PrayerBitte Gott, dir durch sein Wort den Weg zu zeigen und dich sicher durch fremdes Terrain zu führen.
ReflectIn welchen Lebensbereichen fühlst du dich aktuell wie ein Gast ohne Orientierung?
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Day 5 of 7 · October 26 Gott rettet gegen alle Widerstände
Der König von Ägypten befahl den hebräischen Hebammen Schifra und Pua, alle neugeborenen Jungen zu töten. 'Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben.' Gottes Verheißung an Abraham stand in höchster Gefahr. Doch Gott hatte Menschen, die ihm treu ergeben waren. Die Zivilcourage und das Mitgefühl dieser beiden Frauen retteten Leben – darunter auch das Leben von Mose. Diese Geschichte lehrt uns: Gott hält sein Wort, auch wenn alles dagegenzustehen scheint. Er findet Mittel und Wege, die wir nicht kennen. Und er gebraucht Menschen wie dich und mich, um seine Pläne zu verwirklichen. Die Namen Schifra und Pua stehen bis heute für Mut und Gehorsam Gott gegenüber.
2. Mose 1,15-17
PrayerBitte Gott um Mut, ihm auch dann treu zu sein, wenn weltliche Autoritäten anderes von dir verlangen.
ReflectWofür soll dein Name stehen? In welchem Zusammenhang wird er gebracht?
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Day 6 of 7 · October 27 Today Gottes Testament ist unumstößlich
Paulus erklärt: 'Man hebt doch das Testament eines Menschen nicht auf, wenn es bestätigt ist.' Ein Testament bleibt gültig, egal wie viel Zeit zwischen dem Schreiben und der Erfüllung vergeht – 50, 100 oder sogar 430 Jahre. Genau so verhält es sich mit Gottes Verheißungen. Sein letzter Wille ist unumstößlich. Was er Abraham zusagte, erfüllte er durch Jesus Christus. Das Gesetz, das 430 Jahre später gegeben wurde, hebt die ursprüngliche Verheißung nicht auf. Gottes Worte sind Ja und Amen. Seine Zusagen gelten für immer. Wenn es schon bei Menschen so ist, dass ein Testament verbindlich bleibt, wie viel mehr gilt das dann für Gott! Wir dürfen uns gewiss sein: Was in seinem Wort steht, ist verlässlich.
Galater 3,15-17
PrayerDanke Gott, dass seine Zusagen unumstößlich sind und bitte ihn, deinen Glauben daran zu stärken.
ReflectWelche Zusage Gottes aus der Bibel brauchst du heute besonders, um darauf zu vertrauen?
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Day 7 of 7 · October 28 Dranbleiben im Gebet
Das Volk Israel musste 13 Mal um Jericho herumziehen, bevor die Mauern fielen – sechs Tage lang einmal, am siebten Tag siebenmal. Gott forderte Gehorsam und Ausdauer. Erst dann geschah das Wunder. Für unser Gebetsleben bedeutet das: Manchmal beten wir für Dinge, die sich nicht sofort erfüllen. Lasst uns dranbleiben! Lasst uns Gott die Zeit geben, Gebete zu erhören. Wir wissen nicht, ob wir in der letzten Runde sind, ob danach die Mauern fallen. Viele von uns tragen Gebetsanliegen auf dem Herzen – für Familienangehörige, die noch nicht zum Glauben gefunden haben, für schwierige Situationen. Ob wir die Erfüllung erleben oder nicht: Wir geben es dem Herrn zurück, der gesagt hat 'Ich will' und uns die Verheißung gibt, dass er Gebete erhören will.
Josua 6
PrayerBitte Gott um Ausdauer im Gebet und vertraue ihm die Erfüllung an – in seiner Zeit.
ReflectFür welches Anliegen möchtest du heute neu anfangen, dranzubleiben im Gebet?