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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

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Daily Bite
Thursday

Die Herzenshaltung: Jona und die unerwünschte Gnade

Jona kannte Gottes Charakter genau. Er bekannte: 'Ich weiß, dass du voller Barmherzigkeit und Gnade bist, dass es viel braucht, um dich wütend zu machen, und dass deine Liebe so groß ist, dass du uns vor Unheil bewahren möchtest.' Doch genau das machte ihn wütend. Als die böse Stadt Ninive Buße tat und Gott Gnade zeigte, war Jona angewidert. Hier liegt ein gewaltiges Paradox: Jona war ärgerlich über etwas, was er selbst über Gott bekannte. Das zeigt die Wahrheit über unser Herz. Sind wir froh, wenn Menschen etwas bekommen, was wir denken, dass sie nicht verdient haben? Können wir damit klarkommen, dass Gottes Gnade auch für 'diese Person' gilt – für den schwierigen Kollegen, den politischen Gegner, den Menschen, der uns verletzt hat? Unser Herz kann uns hindern, Gottes gutes Wirken zu erkennen.

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Jona kannte Gottes Charakter genau. Er bekannte: 'Ich weiß, dass du voller Barmherzigkeit und Gnade bist, dass es viel braucht, um dich wütend zu machen, und dass deine Liebe so groß ist, dass du uns vor Unheil bewahren möchtest.' Doch genau das machte ihn wütend. Als die böse Stadt Ninive Buße tat und Gott Gnade zeigte, war Jona angewidert. Hier liegt ein gewaltiges Paradox: Jona war ärgerlich über etwas, was er selbst über Gott bekannte. Das zeigt die Wahrheit über unser Herz. Sind wir froh, wenn Menschen etwas bekommen, was wir denken, dass sie nicht verdient haben? Können wir damit klarkommen, dass Gottes Gnade auch für 'diese Person' gilt – für den schwierigen Kollegen, den politischen Gegner, den Menschen, der uns verletzt hat? Unser Herz kann uns hindern, Gottes gutes Wirken zu erkennen.

Jona 4
Prayer

Bitte Gott, dein Herz zu verändern, damit du seine Gnade für alle Menschen feiern kannst, nicht nur für die, die du für würdig hältst.

Challenge

Wer ist 'diese Person' für mich – jemand, dem ich Gottes Gnade nicht gönne, weil es sich unfair anfühlt?

Recording from August 9, 2026

Sermon

Work in Progress - Was formt dich? | Mirjam Lander

Sunday, August 9, 2026
Jeremia 18,1-6
Key Point

Wir sind alle ein 'Work in Progress' - Gottes Meisterwerke, die von ihm geformt werden. Gott möchte uns wie ein Töpfer den Ton formen, damit wir Jesus immer ähnlicher werden. Die entscheidende Frage ist nicht, ob wir geformt werden, sondern von wem wir uns formen lassen und ob wir formbar bleiben.

In dieser Predigt geht es um die zentrale Frage: Was formt dich? Die Sprecherin nutzt das biblische Bild des Töpfers und des Tons aus Jeremia 18, um zu verdeutlichen, dass Gott derjenige ist, der uns formt und gestaltet. Sie betont, dass wir alle ständig geformt werden – entweder bewusst von Gott oder unbewusst von unserem Umfeld, Social Media und anderen Einflüssen. Die Kernbotschaft lautet: Wir sind nicht unser eigenes Projekt, sondern Gottes Meisterwerk. Unsere Identität kommt nicht durch Leistung oder Selbstoptimierung, sondern dadurch, dass Gott uns geschaffen hat. Der Töpfer kennt das Gesamtbild und weiß genau, was aus uns werden soll. Die größte Gefahr besteht nicht darin, Fehler zu machen, sondern hart zu werden und unsere Formbarkeit zu verlieren. Die Predigt ermutigt dazu, durch kleine, regelmäßige Gewohnheiten wie Bibellesen, Gebet und Gemeinschaft Jesus ähnlicher zu werden. Jüngerschaft ist kein einmaliges Event, sondern ein lebenslanger Prozess der Formation.
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In dieser Predigt geht es um die zentrale Frage: Was formt dich? Die Sprecherin nutzt das biblische Bild des Töpfers und des Tons aus Jeremia 18, um zu verdeutlichen, dass Gott derjenige ist, der uns formt und gestaltet. Sie betont, dass wir alle ständig geformt werden – entweder bewusst von Gott oder unbewusst von unserem Umfeld, Social Media und anderen Einflüssen. Die Kernbotschaft lautet: Wir sind nicht unser eigenes Projekt, sondern Gottes Meisterwerk. Unsere Identität kommt nicht durch Leistung oder Selbstoptimierung, sondern dadurch, dass Gott uns geschaffen hat. Der Töpfer kennt das Gesamtbild und weiß genau, was aus uns werden soll. Die größte Gefahr besteht nicht darin, Fehler zu machen, sondern hart zu werden und unsere Formbarkeit zu verlieren. Die Predigt ermutigt dazu, durch kleine, regelmäßige Gewohnheiten wie Bibellesen, Gebet und Gemeinschaft Jesus ähnlicher zu werden. Jüngerschaft ist kein einmaliges Event, sondern ein lebenslanger Prozess der Formation.

Main Topics (3)

1. Was formt dich?

  • Wir werden alle von etwas geformt, ob bewusst oder unbewusst
  • Unsere Identität beginnt damit, dass Gott uns als sein Meisterwerk geschaffen hat
  • Wir sind nicht unser eigenes Projekt - Gott ist unser Schöpfer
  • Die Frage ist nicht ob, sondern von wem wir geformt werden
  • Der Töpfer kennt die Bestimmung und das Gesamtbild für unser Leben

2. Wie formt Gott uns?

  • Gott formt uns durch Herausforderungen, Wartezeiten, Enttäuschungen und Korrekturen
  • Der Töpfer arbeitet nicht nur sanft, sondern übt auch Druck aus
  • Nicht jeder Druck kommt von Gott, aber Gott kann jeden Druck nutzen, um uns zu formen
  • Schmerz bedeutet nicht automatisch, dass Gott fern ist - vielleicht arbeitet er gerade an uns
  • Das größte Risiko ist nicht, Fehler zu machen, sondern hart zu werden und nicht mehr formbar zu sein

3. In welches Bild lässt du dich formen?

  • Gott möchte uns nach dem Bild von Jesus formen
  • Jüngerschaft bedeutet nicht nur Information über Jesus, sondern Transformation
  • Wir werden Jesus ähnlicher durch kleine, regelmäßige Gewohnheiten, nicht durch spektakuläre Momente
  • Jüngerschaft ist kein Event, sondern ein Lebensstil
  • Gott schenkt immer wieder einen Neuanfang und führt sein Werk zu Ende

Biblical Foundations

Direct Quotes

Jeremia 18,1-6

Der Herr sprach zu mir, geh hinab zum Hause des Töpfers. Dort werde ich dir eine Botschaft geben. Ich ging dorthin und sah, wie der Töpfer gerade ein Gefäß aus der Scheibe drehte. Doch es misslang ihm. Er nahm den Ton und formte ein neues Gefäß daraus, das ihm besser gefiel. Da sprach der Herr zu mir, Volk Israel, kann ich mit euch nicht genauso umgehen, wie der Töpfer mit dem Ton? Denn ihr seid ja in meiner Hand wie Ton in der Hand des Töpfers.

Epheser 2

Denn das, was wir sind, ist Gottes Werk. Und er hat uns durch Jesus Christus dazu geschaffen, das zu tun, das gut und richtig ist. Gott hat alles, was wir tun, sein Vorbereitet an uns, es ist nun das Vorbereitete auszuführen.

Römer 8,29

Schon vor aller Zeit hat Gott die Entscheidung getroffen, dass sie ihm gehören sollen. Darum hat er auch von Anfang an vorgesehen, dass ihr ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind. Er ist das Bild, dem sie ähnlich werden sollen.

Hebräer 12,11

Mit strenger Hand erzogen zu werden, tut weh und scheint zunächst alles andere als ein Grund zur Freude zu sein. Später jedoch trägt eine solche Erziehung bei denen, die sich erziehen lassen, reiche Früchte. Ihr Leben wird von Frieden und Gerechtigkeit erfüllt sein.

Jesaja 64,7

Dennoch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du bist der Töpfer. Wir alle sind Gefäße aus deiner Hand.

Ezekiel

Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz.

Additional references

  • Galater 5 (Früchte des Geistes)
  • Philipper
  • Epheser 3,20

Practical Application (5)

  • 1 Gib Gott täglich Raum: Jede Formung beginnt damit, dass der Ton in den Händen des Töpfers bleibt. Bete am Morgen 'Jesus, forme mich' und sei verfügbar, wo Jesus dich formen möchte.
  • 2 Sei aktiv und setze Prioritäten: Lass dich nicht unbewusst von Umständen, Menschen oder dem Smartphone prägen. Entscheide dich bewusst, dich von Gott prägen zu lassen und arbeite aktiv daran mit.
  • 3 Lauf nicht vor unangenehmen Prozessen weg: Unangenehme Prozesse sind oft die größten Möglichkeiten zu lernen und zu wachsen. Frage dich, wo Gott gerade Druck ausübt und vertraue ihm, statt dagegen zu kämpfen.
  • 4 Nimm kleine Gewohnheiten ernst: Verändere dich durch regelmäßige kleine Schritte: Bibel lesen, beten, vergeben, gehorsam sein, Buße tun, Ruhe bei Gott suchen. Diese scheinbar kleinen Gewohnheiten formen uns zu einem Leben in Christus.
  • 5 Bleibe formbar, werde nicht hart: Der Ton kann der Töpfer noch formen, aber der Topf ist fertig. Sei ein 'Work in Progress' mit dem Ziel, weich und formbar zu bleiben, damit Gott an dir arbeiten kann.