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ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

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Daily Bite
Monday

Zeugnis gegen das Vergessen

Egon Holländer, ein 88-jähriger Holocaust-Überlebender, erinnert uns daran, dass wir in einer Zeit leben, wo Wahrheit von Lüge immer schwieriger zu unterscheiden ist. Social Media und Fake News prasseln auf uns herein, und erschreckenderweise glauben viele nicht mehr, dass der Holocaust wirklich stattgefunden hat. Doch Egon war dabei. Er überlebte als sechsjähriges Kind Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Seine Geschichte ist kein Geschichtsunterricht – sie ist gelebte Realität, ein Zeugnis, das nicht vergessen werden darf. In einer Kultur, die schnell kommentiert und bewertet, fordert uns seine Geschichte heraus: einfach zuzuhören. Nicht sofort zu bewerten, sondern mitzuerleben, mitzuerinnern. Die Vergangenheit mag für Egon persönlich nicht existieren, aber für uns alle muss sie als Warnung und Lehre präsent bleiben. Sein Zeugnis ist ein Geschenk – eine Lebensstunde, keine Trübsalstunde.

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Egon Holländer, ein 88-jähriger Holocaust-Überlebender, erinnert uns daran, dass wir in einer Zeit leben, wo Wahrheit von Lüge immer schwieriger zu unterscheiden ist. Social Media und Fake News prasseln auf uns herein, und erschreckenderweise glauben viele nicht mehr, dass der Holocaust wirklich stattgefunden hat. Doch Egon war dabei. Er überlebte als sechsjähriges Kind Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Seine Geschichte ist kein Geschichtsunterricht – sie ist gelebte Realität, ein Zeugnis, das nicht vergessen werden darf. In einer Kultur, die schnell kommentiert und bewertet, fordert uns seine Geschichte heraus: einfach zuzuhören. Nicht sofort zu bewerten, sondern mitzuerleben, mitzuerinnern. Die Vergangenheit mag für Egon persönlich nicht existieren, aber für uns alle muss sie als Warnung und Lehre präsent bleiben. Sein Zeugnis ist ein Geschenk – eine Lebensstunde, keine Trübsalstunde.

Psalm 77,12-13
Prayer

Bitte Gott um ein hörendes Herz und um die Bereitschaft, von der Geschichte zu lernen, damit sich solche Gräuel nie wiederholen.

Challenge

Wo in meinem Leben neige ich dazu, unbequeme Wahrheiten zu ignorieren oder schnell zu bewerten, anstatt wirklich zuzuhören?

Recording from June 1, 2026

Sermon

30 Years of ICF Zurich | Hotel Limmat | 1996

Monday, June 1, 2026
Die Zeit im Hotel Limmat markierte einen entscheidenden Wendepunkt für ICF Zürich. Aus der ehemaligen Fellowship am Abend und einer anderen Gemeinde am Morgen wurde ICF zu der Kirche, wie man sie heute kennt. Der große, weiße Saal im Hotel Limmat wurde so geliebt, dass man sogar erwog, ihn zu kaufen, um nicht ständig den Ort wechseln zu müssen. Diese Phase war geprägt von Innovation und Kreativität, aber auch von wichtigen Definitionsprozessen. Die Gemeinde musste erstmals ihre Zielgruppe konkret definieren - "Zürich, Max und Gabi", Menschen ab 25 Jahren, die rund um Zürich wohnen, leben und arbeiten. Noch bedeutsamer war die Definition der Theologie, die zum ersten Mal schriftlich festgehalten wurde. Diese Entscheidung führte dazu, dass einige Mitglieder die Gemeinde verließen, da sie andere theologische Ansichten vertraten. Das Hotel Limmat war auch der Ort, an dem ICF lernte, Menschen für Jesus Christus zu gewinnen. Durch spezielle monatliche Gottesdienste, sogenannte Celebrations mit inspirierenden Interviewgästen auf einem grünen Stuhl, Gospel-Chören und besonderen Weihnachtsevents mit blauen Gewändern wuchs die Gemeinde kontinuierlich. Diese Special Events zogen doppelt so viele Besucher an und zeigten, wie man Menschen erreichen kann, die eigentlich nichts mit dem Glauben am Hut haben.
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Die Zeit im Hotel Limmat markierte einen entscheidenden Wendepunkt für ICF Zürich. Aus der ehemaligen Fellowship am Abend und einer anderen Gemeinde am Morgen wurde ICF zu der Kirche, wie man sie heute kennt. Der große, weiße Saal im Hotel Limmat wurde so geliebt, dass man sogar erwog, ihn zu kaufen, um nicht ständig den Ort wechseln zu müssen. Diese Phase war geprägt von Innovation und Kreativität, aber auch von wichtigen Definitionsprozessen. Die Gemeinde musste erstmals ihre Zielgruppe konkret definieren - "Zürich, Max und Gabi", Menschen ab 25 Jahren, die rund um Zürich wohnen, leben und arbeiten. Noch bedeutsamer war die Definition der Theologie, die zum ersten Mal schriftlich festgehalten wurde. Diese Entscheidung führte dazu, dass einige Mitglieder die Gemeinde verließen, da sie andere theologische Ansichten vertraten. Das Hotel Limmat war auch der Ort, an dem ICF lernte, Menschen für Jesus Christus zu gewinnen. Durch spezielle monatliche Gottesdienste, sogenannte Celebrations mit inspirierenden Interviewgästen auf einem grünen Stuhl, Gospel-Chören und besonderen Weihnachtsevents mit blauen Gewändern wuchs die Gemeinde kontinuierlich. Diese Special Events zogen doppelt so viele Besucher an und zeigten, wie man Menschen erreichen kann, die eigentlich nichts mit dem Glauben am Hut haben.