Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Daily Bite Thursday Die Gefahr des Duldens
Trotz all ihres Lobes hatte Thyatira ein schwerwiegendes Problem: 'Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich selbst Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.' Die Gemeinde rebellierte nicht aktiv gegen Gott – sie duldete nur. Sie ließen Sünde gewähren, tolerierten falsche Lehre, schauten weg.
Dulden ist gefährlich. Wie ein kleines Unkraut, das unbeachtet zu einem Baum heranwächst, der schließlich das Fundament des Hauses beschädigt, so frisst geduldete Sünde sich durch eine Gemeinde. Die Geschwister hatten vielleicht gedacht: 'Wir sind doch insgesamt gut unterwegs, keine Gemeinde ist perfekt.' Doch Christus sagt: Meine Augen sollen eure Augen sein. Ich will meine Gemeinde heilig, durch und durch. Dulde keine Sünde, sondern bekämpfe sie unerbittlich in meiner Kraft.
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Trotz all ihres Lobes hatte Thyatira ein schwerwiegendes Problem: 'Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich selbst Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.' Die Gemeinde rebellierte nicht aktiv gegen Gott – sie duldete nur. Sie ließen Sünde gewähren, tolerierten falsche Lehre, schauten weg. Dulden ist gefährlich. Wie ein kleines Unkraut, das unbeachtet zu einem Baum heranwächst, der schließlich das Fundament des Hauses beschädigt, so frisst geduldete Sünde sich durch eine Gemeinde. Die Geschwister hatten vielleicht gedacht: 'Wir sind doch insgesamt gut unterwegs, keine Gemeinde ist perfekt.' Doch Christus sagt: Meine Augen sollen eure Augen sein. Ich will meine Gemeinde heilig, durch und durch. Dulde keine Sünde, sondern bekämpfe sie unerbittlich in meiner Kraft.
Trotz all ihres Lobes hatte Thyatira ein schwerwiegendes Problem: 'Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich selbst Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt.' Die Gemeinde rebellierte nicht aktiv gegen Gott – sie duldete nur. Sie ließen Sünde gewähren, tolerierten falsche Lehre, schauten weg. Dulden ist gefährlich. Wie ein kleines Unkraut, das unbeachtet zu einem Baum heranwächst, der schließlich das Fundament des Hauses beschädigt, so frisst geduldete Sünde sich durch eine Gemeinde. Die Geschwister hatten vielleicht gedacht: 'Wir sind doch insgesamt gut unterwegs, keine Gemeinde ist perfekt.' Doch Christus sagt: Meine Augen sollen eure Augen sein. Ich will meine Gemeinde heilig, durch und durch. Dulde keine Sünde, sondern bekämpfe sie unerbittlich in meiner Kraft.
Herr Jesus, zeige mir, wo ich Sünde gewähren lasse statt sie zu bekämpfen. Gib mir Mut und Kraft, entschieden für Heiligkeit einzustehen.
Was dulde ich in meinem Leben oder in meiner Gemeinde, das ich eigentlich entschieden angehen sollte?
Recording from June 30, 2026
Sermon Fruchtbare und fruchtlose Reben | Joh. 15,1-11 | Peter Krell
Tuesday, June 30, 2026 Johannes 15,1-11 Key Point Jesus lehrt uns durch das Bild vom Weinstock und den Reben, dass wahres Fruchtbringen im christlichen Leben nicht durch eigene Anstrengung geschieht, sondern durch das Bleiben in ihm. Der einzige Befehl Jesu lautet nicht 'bringt Frucht', sondern 'bleibt in mir', denn ohne ihn können wir nichts tun. Frucht entsteht aus der lebendigen, abhängigen Beziehung zu Jesus Christus.
Diese Predigt behandelt Johannes 15,1-11, wo Jesus sich als der wahre Weinstock bezeichnet und seine Jünger als Reben. Der zentrale Fokus liegt auf dem Thema Fruchtbringen im Leben der Gläubigen. Jesus nimmt uns mit auf einen bildlichen Spaziergang durch einen Weinberg und lehrt drei Hauptpunkte: erstens der Herr der Weinreben (Gott als souveräner Weingärtner), zweitens die zwei Arten von Weinreben (fruchtbringende und fruchtlose Reben), und drittens das Fruchtbringen der Weinreben.
Die zentrale Botschaft ist, dass wahres Fruchtbringen nicht aus eigener Anstrengung kommt, sondern aus dem Bleiben in Jesus. Der einzige Befehl, den Jesus in diesem Abschnitt gibt, lautet nicht "bringt Frucht", sondern "bleibt in mir". Jesus spricht diese Worte nicht als Drohung, sondern damit die Freude der Jünger vollkommen werde. Die Predigt betont, dass christliches Leben radikal Christus-zentriert sein muss - 100% Abhängigkeit von Jesus. Praktisch bedeutet dies, Bibellesen und Beten nicht als religiöse Pflichten zu sehen, sondern als Mittel, um Jesus zu sehen und die Beziehung zu ihm zu vertiefen. Wahres Fruchtbringen geschieht, wenn wir bei Jesus bleiben und er bei uns bleibt, so wie bei Zachäus, der seine Mühe darauf verwendete, Jesus zu sehen. Read more
Fruchtbare und fruchtlose Reben | Joh. 15,1-11 | Peter Krell
Jesus lehrt uns durch das Bild vom Weinstock und den Reben, dass wahres Fruchtbringen im christlichen Leben nicht durch eigene Anstrengung geschieht, sondern durch das Bleiben in ihm. Der einzige Befehl Jesu lautet nicht 'bringt Frucht', sondern 'bleibt in mir', denn ohne ihn können wir nichts tun. Frucht entsteht aus der lebendigen, abhängigen Beziehung zu Jesus Christus.
Main Topics (4)
1. Der Herr der Weinreben
- • Gott der Vater ist der Weingärtner, der souverän über alle Reben entscheidet
- • Keine Rebe bleibt wie sie ist - entweder wird sie weggenommen oder gereinigt
- • Der Weinberg repräsentiert das Volk Gottes, nicht die Menschheit allgemein
- • Wir müssen erkennen, dass nicht wir, sondern Gott der Handelnde ist
- • Es ist wichtig, sich dem Urteil und der Perspektive des Weingärtners zu fügen
2. Die zwei Arten von Weinreben
- • Es gibt nur zwei Arten von Reben: fruchtbringende und fruchtlose
- • Es gibt nicht die Kategorie 'zu wenig Frucht' - selbst kleine Frucht zählt
- • Jede fruchtbringende Rebe wird gereinigt, um mehr Frucht zu bringen
- • Fruchtlose Reben haben nur eine äußere Zugehörigkeit zu Christus (wie Judas)
- • Wahre Frucht nach Galater 5,22 ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
3. Das Fruchtbringen der Reben
- • Der einzige Befehl Jesu lautet: 'Bleibt in mir'
- • Das Wort 'Frucht' wird 6 Mal erwähnt, aber 'bleiben' 11 Mal
- • Jesus spricht diese Worte zur Vergrößerung unserer Freude, nicht zur Bedrohung
- • Frucht entsteht nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch Abhängigkeit von Jesus
- • 'Ohne mich könnt ihr nichts tun' ist eine tröstende, nicht belastende Aussage
- • Wahres Christsein ist radikal Christus-zentriert, wie bei der Bekehrung
4. Die Quelle des Lebens und der Reinigung
- • Wir sind rein 'um des Wortes willen', das Jesus zu uns geredet hat
- • Das Werk beginnt mit Gottes Geist, der uns Leben einhaucht durch sein Wort
- • Wie bei der Schöpfung ('Es werde Licht') beginnt Errettung mit Gottes Wort
- • Jesus trug unsere Dornen und Disteln (Dornenkrone) und schenkt uns seine Gerechtigkeit
- • Unser Christsein ist wie ein brennendes Feuer - Jesus ist das Feuer, an dem wir uns täglich entzünden
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg. Jeder aber die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein. Um das Wort des Willen, dass ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Gleich wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer und sie brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch zu Teil werden. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine jünger werdet. Gleich wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Gleich wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde.
Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar
An seinen beiden Ufern wuchs der Baum des Lebens, der zwölf mal im Jahr Früchte trägt, jeden Monat einmal und dessen Blätter zur Gesundheit der Völker dienen
Denn der Weinberg, der Jahwe Allmächtigen gehört, ist das Volk Israel. Und die Männer von Juda sind die Pflanzung seiner Lust. Er hoffte auf Rechtsspruch und erntete Rechtsbruch. Er hoffte auf Gerechtigkeit und hörte Geschrei über Schlechtigkeit
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
Additional references
- → 2. Korinther 4,6
- → Johannes 6,66
- → Johannes 6,70
- → Johannes 13
Practical Application (4)
- 1 In radikaler Abhängigkeit von Jesus leben: Erkenne, dass es nichts gibt, was du ohne Jesus tun kannst oder musst. Investiere deine Mühe nicht ins 'Drumherum', sondern darin, dem einen Befehl Jesu treu zu sein: 'Bleibt in mir'.
- 2 Bibellesen mit Hunger nach Jesus: Lies die Bibel nicht einfach als Pflichtübung, sondern mit dem Verlangen, Jesus darin zu sehen. Suche in jedem Text nach den Herrlichkeiten und Reichtümern Jesu Christi, damit dein Herz für ihn entfacht wird.
- 3 Beten als Beziehung, nicht als Leistung: Komm ins Gebet mit einem Hunger nach Jesus selbst, nicht als etwas, das du 'für Gott tust'. Lebe in Gemeinschaft mit Jesus durch sein Wort in dir und deine Gebete zu ihm.
- 4 Jesus als das Feuer sehen, nicht eigene Feuersteine benutzen: Höre auf zu versuchen, durch eigene Anstrengung 'heilig zu werden'. Entzünde dich täglich neu an Jesus selbst, wie ein Feuer am Feuer entzündet wird, statt mit deinen eigenen 'Feuersteinen' zu kämpfen.