Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Daily Bite Day 1 of 7 Christus anziehen
From the sermon “Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen” of October 27
Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind.
Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.
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Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind. Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.
Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind. Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.
Danke Jesus, dass du meine Gerechtigkeit bist. Hilf mir, täglich in dem Bewusstsein zu leben, dass ich in dich gekleidet bin.
Vertraust du auf deine eigene Gerechtigkeit oder auf Christus allein?
Recording from October 6, 2026
Sermon Gottes letzte Ernte | Matthäus 13,24-30+36-43 | Emmanuel Dunbar
Tuesday, October 6, 2026 Matthäus 13,24-30.36-43 Key Point Die Predigt erklärt Gottes große Ernte am Ende der Weltzeit anhand des Gleichnisses vom Unkraut unter dem Weizen. Sie beschreibt drei Ernten: die Auferstehung Jesu, die gegenwärtige Bekehrung der Erwählten durch den Heiligen Geist, und die endzeitliche Trennung der Gerechten von den Ungerechten. Gott ist geduldig und wartet, um keinen einzigen Weizen zu verlieren, doch am Ende wird eine vollständige Trennung stattfinden.
Diese Predigt behandelt Gottes drei große Ernten anhand von Matthäus 13 und den alttestamentlichen Erntefesten. Die erste Ernte ist die Auferstehung Jesu Christi, dargestellt durch die Erstlingsgarbe am Passahfest. Die zweite Ernte ist die fortlaufende Bekehrung der Erwählten durch den Heiligen Geist, symbolisiert durch das Pfingstfest. Die dritte und letzte Ernte erfolgt bei Jesu Wiederkunft am Ende der Weltzeit, vorgeschattet durch das Laubhüttenfest, wenn die Gerechten von den Ungerechten getrennt und verherrlicht werden.
Das Gleichnis vom Unkraut und Weizen aus Matthäus 13 illustriert, wie Satan falsches Saatgut unter die wahren Gläubigen gesät hat. Bis zur Endzeiternte werden beide zusammen wachsen, da eine vorzeitige Trennung den Weizen beschädigen würde. Gott ist geduldig und wartet, damit niemand verloren geht, sondern alle Raum zur Buße haben. Am Ende wird jedoch eine endgültige Trennung stattfinden: Die Ungerechten werden in die Hölle geworfen, während die Gerechten verherrlicht werden und leuchten wie die Sonne im Reich des Vaters. Read more
Gottes letzte Ernte | Matthäus 13,24-30+36-43 | Emmanuel Dunbar
Die Predigt erklärt Gottes große Ernte am Ende der Weltzeit anhand des Gleichnisses vom Unkraut unter dem Weizen. Sie beschreibt drei Ernten: die Auferstehung Jesu, die gegenwärtige Bekehrung der Erwählten durch den Heiligen Geist, und die endzeitliche Trennung der Gerechten von den Ungerechten. Gott ist geduldig und wartet, um keinen einzigen Weizen zu verlieren, doch am Ende wird eine vollständige Trennung stattfinden.
Main Topics (4)
1. Die drei Ernten Gottes
- • Die erste Ernte ist die Auferstehung Jesu Christi als Erstlingsgabe
- • Die zweite Ernte ist die Bekehrung der Erwählten durch den Heiligen Geist im gegenwärtigen Zeitalter
- • Die dritte Ernte ist die endzeitliche Auferstehung und Trennung bei der Wiederkunft Christi
- • Alle drei Ernten sind durch die drei alttestamentlichen Erntefeste vorgeschattet: Passahfest, Pfingsten und Laubhüttenfest
2. Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen
- • Der gute Same sind die Kinder des Reiches, der Weizen
- • Das Unkraut (Taumellolch) sind die Kinder des Bösen, gesät vom Teufel
- • Der Acker ist die Welt, nicht nur die Gemeinde
- • Unkraut und Weizen sehen am Anfang ähnlich aus und können nicht ohne Schaden getrennt werden
- • Die Knechte wollen das Unkraut sofort entfernen, aber der Herr gebietet Geduld bis zur Ernte
3. Gottes Geduld und das Warten auf die Ernte
- • Gott wartet geduldig, weil er keinen einzigen Weizen verlieren will
- • Die Wurzeln des Weizens sind zart und würden beim vorzeitigen Ausreißen des Unkrauts beschädigt
- • Gott gibt Raum zur Buße, weil er nicht will, dass jemand verloren geht
- • Die endzeitliche Trennung wird von Engeln durchgeführt, nicht von Menschen
4. Das Ende der zwei Gruppen
- • Das Unkraut wird in den Feuerofen geworfen - die ewige Verdammnis in der Hölle
- • Die Gerechten werden leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters
- • Die Trennung geschieht am Ende der Weltzeit bei der Wiederkunft Christi
- • Beide Gruppen sind sich fundamental entgegengesetzt: die einen vertrauen auf Jesus, die anderen auf sich selbst
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einen Menschen, der guten Samen auf seinen Acker sählte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und sehte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut. Und die Knechte des Hausherren traten herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker geseht? Woher hat er denn dieses Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammenlesen? Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt. Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zusammen das Unkraut und bindet es in Büschel, dass es verbrannt werde. Den Weizen aber sammelt in meine Scheunen. Der den guten Samen seht, ist der Sohn des Menschen. Der Acker ist die Welt. Der gute Samen sind die Kinder des Reiches, das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es seht, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Weltzeit. Die Schnitter sind die Engel. Gleich wie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende dieser Weltzeit. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden und sie werden alle Ärgernisse und diejenigen, die Gesetzlosigkeit verübt haben, aus seinem Reich sammeln und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Heulen und das Zähneknirchen sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt. Er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen. Denn gleich wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung als Erstling Christus danach die welche zu Christus gehören bei seiner Wiederkunft.
Aber jemand könnte einwenden, wie sollen die Toten auferstehen und mit was für einem Leib sollen sie kommen? Du Gedankenloser, was du sehst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du sehst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa vom Weizen oder einer anderen Saat. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er es gewollt hat, und zwar jedem Samen seinen besonderen Leib. So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Es wird geseht in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit. Es wird geseht in Unehre und es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird geseht in Schwachheit und es wird auferweckt in Kraft und es wird geseht ein natürlicher Leib und es wird auferweckt ein geistlicher Leib.
Gott aber, der Reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe Willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren, durch die Übertretungen mit dem Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr errettet und hat uns mit auferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben. Und das ist nicht aus euch. Gottes Gabe ist es.
Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt. Und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnestellung, die Erlösung unseres Leibes.
Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
So wartet nun geduldig ihr Brüder bis zur Wiederkunft des Herrn. Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und den Spätregen empfangen hat. So wartet auch ihr geduldig. Stärkt eure Herzen, denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe.
Und ich sah und siehe eine weiße Wolke und der auf der Wolke saß glich einem Sohn des Menschen. Und er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor. Der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte, denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist. Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde und die Erde wurde abgeerntet.
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunderwerke vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen, ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir, ihr Gesetzlosen.
Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden auferwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande. Und die Verständigen werden dann leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit weisen wie die Sterne immer und ewiglich.
Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jeder Raum zur Buße habe.
Additional references
- → Matthäus 9,37
- → 1. Korinther 3,6-9
- → Kolosser 1
Practical Application (4)
- 1 Geduld mit Unkraut in der Gemeinde üben: Wir sollen nicht auf Sündensuche gehen oder öffentlich das Bekenntnis anderer anzweifeln. Eine Atmosphäre gegenseitiger Spionage schadet dem Weizen. Gemeindezucht dient der Warnung, nicht dem endgültigen Urteil.
- 2 Das eigene Heil an den richtigen Kriterien prüfen: Wahre Gläubige zeichnen sich nicht durch beeindruckende Werke aus, sondern durch Vertrauen auf Christus allein. Die Frage ist: Vertraust du auf Jesus? Liebst du Jesus? Klammerst du dich an ihn statt an eigene Gerechtigkeit?
- 3 Raum zur Buße geben: Gott ist langmütig und gibt Menschen Zeit zur Umkehr. Auch wir sollen mit Ungläubigen und Irrenden geduldig sein, denn manche, die jetzt wie Unkraut aussehen, werden sich noch bekehren.
- 4 Auf die Wiederkunft Christi warten und hoffen: Wir sollen geduldig auf die letzte Ernte warten, wenn Christus wiederkommt. Die Verherrlichung kommt am Ende. Unsere Sehnsucht soll sein: 'Oh Herr Jesus, komme bald und fahre deine Ernte ein.'
Daily bites from the week of October 7
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Day 1 of 7 · October 7 Die Erstlingsgabe: Christus ist auferstanden
Das Passahfest war nicht nur ein Gedenken an die Befreiung aus Ägypten, sondern auch ein Erntefest. Am dritten Tag nach dem Schlachten der Lämmer wurde die Erstlingsgarbe vor Gott präsentiert – ein Vorschatten auf die Auferstehung Jesu am dritten Tag. Paulus schreibt: 'Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt. Er ist der Erstling der Entschlafenen geworden.' Die Auferstehung Christi ist Gottes erste große Ernte. Sie ist die Garantie, dass auch wir auferstehen werden. Jesus ist bereits in seinem Auferstehungsleib, verherrlicht und unverweslich. Er ging voraus, damit wir ihm nachfolgen können. Diese erste Ernte gibt uns Hoffnung: Der Same, der in die Erde gelegt wurde, ist lebendig geworden. Christus lebt, und weil er lebt, werden auch wir leben. Die Erstlingsgabe ist bereits in Gottes Scheune – und sie verspricht, dass die vollständige Ernte noch kommen wird.
1. Korinther 15,20-23
PrayerDanke Jesus, dass du als Erstling auferstanden bist und mir damit die Gewissheit gibst, dass auch ich auferstehen werde.
ReflectWelche Hoffnung gibt dir die Tatsache, dass Christus als Erstling bereits auferstanden ist?
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Day 2 of 7 · October 8 Die zweite Ernte: Das Wirken des Geistes
Fünfzig Tage nach der Erstlingsgarbe feierten die Israeliten Pfingsten – ein Fest, das den Beginn der Ernte markierte. Dieses Fest findet seine Erfüllung in der Ausgießung des Heiligen Geistes und der fortlaufenden Bekehrung der Erwählten. Paulus erklärt: 'Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht.' Die zweite Ernte geschieht jetzt, in diesem Zeitalter. Wenn Menschen zum Glauben kommen, werden sie geistlich lebendig – eine erste Auferstehung. Der Heilige Geist bewirkt Wiedergeburt, Heiligung und wohnt in uns. Dies ist die 'Erstlingsgabe des Geistes', wie Paulus sie nennt. Doch diese Ernte ist noch nicht abgeschlossen. Gott sammelt weiterhin seine Erwählten aus allen Nationen, bis die vollständige Zahl erreicht ist.
Epheser 2,4-8
PrayerHeiliger Geist, danke, dass du mich lebendig gemacht hast. Wirke weiter in mir und bringe noch viele andere zum rettenden Glauben.
ReflectHast du diese geistliche Auferstehung erlebt – den Übergang vom Tod zum Leben durch den Glauben an Christus?
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Day 3 of 7 · October 9 Das Unkraut unter dem Weizen
Jesus erzählt von einem Feind, der nachts Unkraut – genauer Taumellolch – zwischen den Weizen sät. Diese giftige Pflanze sieht anfangs wie Weizen aus und kann nicht entfernt werden, ohne die echten Pflanzen zu beschädigen. Dieses Bild beschreibt die Realität der Gemeinde: Satan hat falsches Saatgut unter die wahren Gläubigen gesät. Überall finden wir Namenschristen, falsche Lehren und Menschen, die das Evangelium verfälschen. Wie die Knechte im Gleichnis möchten wir vielleicht sofort handeln und aufräumen. Doch Jesus warnt: 'Nein, damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt.' Gott selbst wird zur rechten Zeit trennen. Unsere Aufgabe ist nicht, endgültige Urteile zu fällen, sondern geduldig zu sein, wie Gott geduldig ist. Die Atmosphäre gegenseitiger Verdächtigung schadet mehr, als sie nützt.
Matthäus 13,24-30
PrayerHerr, hilf mir, zwischen nötiger Wachsamkeit und schädlichem Richtgeist zu unterscheiden. Gib mir deine Geduld.
ReflectWo bin ich versucht, selbst Unkraut auszureißen, anstatt Gottes Geduld zu üben?
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Day 4 of 7 · October 10 Gottes Geduld und unser Raum zur Buße
Warum lässt Gott das Unkraut so lange stehen? Warum greift er nicht sofort ein gegen Irrlehre, falsche Gläubige und religiöse Täuschung? Die Antwort liegt in seiner Liebe zum Weizen: 'Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jeder Raum zur Buße habe.' Gott wartet, weil er jeden einzelnen Weizenhalm unbeschädigt einholen will. Manche, die heute noch wie Unkraut aussehen, werden sich noch bekehren. Gott kennt die Seinen und schützt ihre zarten Wurzeln. Seine Geduld ist keine Gleichgültigkeit, sondern Ausdruck seiner Liebe. Er gibt Raum zur Buße – dir und mir und allen, die noch umkehren sollen. Diese göttliche Geduld sollte uns demütig machen und selbst zur Langmut bewegen.
2. Petrus 3,9
PrayerDanke, Herr, für deine Geduld mit mir. Lehre mich, ebenso geduldig mit anderen zu sein.
ReflectWie habe ich selbst die Geduld Gottes erfahren, bevor ich zum Glauben kam?
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Day 5 of 7 · October 11 Weizen oder Unkraut? Die entscheidende Frage
Was unterscheidet Weizen vom Unkraut? Nicht beeindruckende Werke, intensive Frömmigkeit oder religiöse Aktivität. Jesus warnt: 'Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunderwerke vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt.' Der entscheidende Unterschied ist das Vertrauen auf Christus allein. Weizen sind diejenigen, die wissen, dass sie die Hölle verdient hätten, die mit leeren Händen kommen und sich an Jesus klammern. Sie vertrauen nicht auf ihre eigene Gerechtigkeit, sondern auf sein Blut. Sie lieben Jesus, hoffen auf ihn, folgen ihm nach. Unkraut vertraut auf sich selbst. Diese Frage duldet keine Ausweichantwort: Vertraust du auf Jesus oder auf dich selbst?
Matthäus 7,22-23
PrayerHerr Jesus, ich lasse meine Selbstgerechtigkeit los und klammere mich allein an dich. Du bist meine einzige Hoffnung.
ReflectWorauf vertraust du letztlich – auf deine religiösen Bemühungen oder allein auf das Blut Jesu Christi?
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Day 6 of 7 · October 12 Die kommende Trennung
Am Ende der Weltzeit wird Jesus seine Engel aussenden. Diese Schnitter – eine himmlische Armee – werden das tun, was Menschen nicht tun können: präzise und endgültig den Weizen vom Unkraut trennen. Jesus erklärt: 'Gleich wie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende der Weltzeit... Sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters.' Diese Worte sind ernst und feierlich. Die Hölle ist real. Gottes Gericht ist gewiss. Doch für diejenigen, die in Christi Blut gewaschen sind, wartet keine Verdammnis, sondern Verherrlichung. Sie werden leuchten wie die Sonne – nicht wegen ihrer eigenen Gerechtigkeit, sondern weil Christus sie gereinigt und verherrlicht hat. Die Trennung kommt – sei gewarnt oder sei getröstet.
Matthäus 13,40-43
PrayerHerr, lass mich die Ernsthaftigkeit deines Gerichts nie vergessen und bewahre mich in deiner Gnade bis zum Ende.
ReflectWie verändert die Gewissheit des kommenden Gerichts deine heutigen Prioritäten und dein Zeugnis?
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Day 7 of 7 · October 13 Das Laubhüttenfest: Die vollendete Ernte
Das Laubhüttenfest wurde am Ende der Ernte gefeiert, wenn alles eingebracht war. Es weist auf die dritte und letzte Ernte Gottes hin – wenn Jesus wiederkommt und unsere Leiber auferweckt und verherrlicht werden. Paulus schreibt: 'Auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unseres Leibes.' Wir haben bereits die Erstlingsgabe empfangen – die geistliche Auferstehung, das Innewohnen des Geistes. Aber wir warten noch auf die vollständige Ernte, wenn auch unsere Leiber verwandelt werden. Dann werden wir nicht mehr in vergänglichen Laubhütten wohnen, sondern im neuen Jerusalem, wo Gott selbst unsere Herrlichkeit sein wird. Die Sehnsucht des Seemanns, seinen Weizen in die Scheune zu sammeln, wird erfüllt werden. Komm, Herr Jesus, komm bald!
Römer 8,22-23
PrayerMaranatha – komm, Herr Jesus! Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem du deine Ernte vollständig einbringst.
ReflectWelche Sehnsucht weckt in dir die Verheißung der vollendeten Ernte und der leiblichen Auferstehung?