Hoffnungskirche Kaiserslautern
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Daily Bite Day 1 of 7 Christus anziehen
From the sermon “Was bedeutet die Taufe? | Gal. 3,26-29 | Nathanael Armisen” of October 27
Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind.
Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.
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Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind. Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.
Die christliche Taufe ist weit mehr als eine schöne Tradition. Der Apostel Paulus beschreibt sie mit einem eindrücklichen Bild: 'Ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.' Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir durch den Glauben in die Gerechtigkeit Christi gekleidet worden sind. Schon im Garten Eden entdeckten Adam und Eva nach ihrer Sünde: 'Wir haben nichts anzuziehen.' Vor dem heiligen Gott stehen wir alle nackt und bloß da - ohne eigene Gerechtigkeit, ohne Verdienst. Doch Gott hat einen Retter gesandt, Jesus Christus, der selbst unsere Gerechtigkeit wurde. Sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind das Kleid, das uns vor Gott annehmbar macht. Die Taufe stellt genau das dar: Wir sind mit Christus gestorben und auferstanden zu neuem Leben.
Danke Jesus, dass du meine Gerechtigkeit bist. Hilf mir, täglich in dem Bewusstsein zu leben, dass ich in dich gekleidet bin.
Vertraust du auf deine eigene Gerechtigkeit oder auf Christus allein?
Recording from September 13, 2026
Sermon Hoffnungskirche Gottesdienst | 13.09.2026
Sunday, September 13, 2026 Habakuk 2,6-8 Key Point Gott wird alle Ungerechtigkeit und jeden Stolz richten. Die fünf Weherufe über Babylon zeigen, dass irdische Reiche vergehen, aber Gottes Reich ewig besteht. Nur durch Jesus Christus, der das Gericht auf sich nahm, gibt es Rettung und Hoffnung für alle, die umkehren und ihm vertrauen.
Ein Gottesdienst der Hoffnungskirche Kaiserslautern mit Anbetung, Schriftlesung und einer Predigt über Habakuk Kapitel 2, Verse 6-20. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und der Lesung von Jesaja 53 über das stellvertretende Leiden Christi. Nach Ankündigungen und weiteren Liedern folgt die Hauptpredigt über die fünf Wehrufe gegen Babylon, die Gottes Gericht über Stolz, Ungerechtigkeit und Götzendienst verkünden. Der Prediger betont den Kontrast zwischen dem vergänglichen babylonischen Reich und dem ewigen Reich Gottes, zeigt die Abscheulichkeit der Sünde auf und weist auf Jesus Christus hin, der das Gericht stellvertretend getragen hat. Die zentrale Botschaft ist, dass Gottes Herrlichkeit die ganze Erde erfüllen wird und dass Rettung allein durch Glauben an Christus möglich ist. Der Gottesdienst schließt mit Anbetung und Segen. Read more
Hoffnungskirche Gottesdienst | 13.09.2026
Gott wird alle Ungerechtigkeit und jeden Stolz richten. Die fünf Weherufe über Babylon zeigen, dass irdische Reiche vergehen, aber Gottes Reich ewig besteht. Nur durch Jesus Christus, der das Gericht auf sich nahm, gibt es Rettung und Hoffnung für alle, die umkehren und ihm vertrauen.
Main Topics (5)
1. Die fünf Weherufe über Babylon
- • Erster Weheruf: Plünderung und Gier - Babylon raubt aus, wird aber selbst zur Beute werden
- • Zweiter Weheruf: Trügerische Sicherheit - Irdischer Reichtum und Festungen bieten keine wahre Sicherheit
- • Dritter Weheruf: Sinnloses Abmühen - Was mit Ungerechtigkeit gebaut wird, vergeht im Feuer
- • Vierter Weheruf: Verführung und Gewalt - Die Schande, die sie anderen brachten, kommt auf sie zurück
- • Fünfter Weheruf: Götzendienst - Tote Götzen haben keine Macht, aber der Herr regiert in seinem heiligen Palast
2. Kontrast zwischen zwei Reichen
- • Das stolze, übermütige Reich Babylons vergeht
- • Das Reich Gottes besteht ewig
- • Nebukadnezar regierte brutal, Jesus regiert barmherzig und gnädig
- • Die Erde wird erfüllt sein mit der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn
- • Jeder Mensch gehört entweder zum Reich Gottes oder zur großen Stadt Babylon
3. Jesus Christus als Hoffnung inmitten des Gerichts
- • Die Weherufe gelten eigentlich uns allen als Sündern
- • Christus trank den Becher des Zorns Gottes für uns
- • Jesus erlitt Spott, Schande und Entblößung, damit wir Rettung finden
- • Durch Christus ist Umkehr und Vergebung heute noch möglich
- • In Christus sind wir nicht nur Bürger, sondern Söhne und Töchter im Reich Gottes
4. Die Abscheulichkeit der Sünde
- • Sünde beginnt in unseren menschlichen Herzen
- • Wir sind gefallene Menschen, die Gottes Herrlichkeit verfehlt haben
- • Sünde ist hässlich, brutal und selbstzentriert
- • Sünde bringt immer Gericht mit sich und verdient den Tod
- • Gottes heiliger Blick entgeht nichts
5. Ermutigung und Trost für Gläubige
- • Gott sieht jede Form von Ungerechtigkeit und Stolz
- • Vollkommene Gerechtigkeit wird am Ende herrschen
- • Die Herrlichkeit Gottes wird die ganze Erde bedecken
- • Gott ist geduldig und bietet heute noch Umkehr an
- • Der Herr regiert gerecht in seinem Palast
Biblical Foundations
Direct Quotes
Werden nicht diese alle über ihn ein Spottlied anheben, wobei sie mit Rätselfragen auf ihn anspielen. Und man wird sagen, weh dem, der aufhäuft, was nicht sein ist, wie lange noch, und der Pfandschuld auf sich lädt, werden nicht plötzlich solche aufstehen, die dir Zins auferlegen und solche aufwachen, die dich zittern lassen. Da wirst du ihnen zur Beute werden. Weil du selbst viele Nationen ausgeraubt hast, werden alle übrigen Völker dich ausrauben. Wegen der Blutschuld an den Menschen und wegen der Vergewaltigung des Landes, der Stadt und all ihrer Bewohner.
Weh dem, der unrechten Gewinn macht zum Unheil für sein Haus, um sein Nest in der Höhe anzulegen, um sich damit vor der Hand des Unheils zu retten. Zur Schande für dein Haus hast du die Ausrottung vieler Völker beschlossen und so gegen dich selbst gesündigt. Ja, der Stein schreit um Hilfe aus der Mauer und der Sparren gibt ihm Antwort aus dem Holzwerk.
Weh dem, der eine Stadt mit Blut baut und eine Ortschaft auf Unrecht gründet. Siehe, kommt es nicht von dem Herrn der Herrscharen, dass dann Völker fürs Feuer sich abmühen und Völkerschaften für nichts sich plagen. Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt.
Weh dem, der anderen zu trinken gibt, indem er berauschendes Gift beimischt und sie auch trunken macht, um sich ihre Blöße anzuschauen. Du hast an Schande dich gesättigt statt an Ehre, so trinke denn auch du und zeige deine Vorhaut. Der Becher der Rechten des Herrn kommt zu dir und schimpfliche Schande kommt über deine Herrlichkeit. Denn die Gewalttat am Libanon wird dich bedecken und die Vernichtung der Tiere wird dich zerschmettern wegen der Blutschuld an den Menschen und wegen der Vergewaltigung des Landes und der Stadt und all ihrer Bewohner.
Was nützt ein Götterbild, dass sein Bildner es geschnitzt hat? Was nützt ein gegossenes Bild und ein Lügenlehrer und dass der Bildner seines Gebildes darauf vertraut, während er doch stumme Götzen anfertigt? Weh dem, der zum Holz sagt, wache auf, zum schweigenden Stein erwache. Der sollte wahr sagen, gewiss, er ist mit Gold und Silber überzogen, doch fehlt seinem Inneren jeglicher Odem. Der Herr aber in seinem heiligen Palast, schweige vor ihm, ganze Erde.
Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? Und der Arm des Herrn, wem ist er geoffenbart worden? Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. Verachtet war er und verlassen von den Menschen. Ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut. Wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er und wir achteten ihn nicht. Für wahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf seinen Weg. Aber der Herr warf alle unsere Schuld auf ihn.
Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinen Scherern und seinen Mund nicht auftut. Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen. Wer wird aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen. Wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen. Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen war er in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen ist. Aber dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern und das Vorhaben des Herrn wird in seiner Hand gelingen. Nachdem seine Seele mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben. Durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen und ihre Sünden wird ertragen. Darum will ich ihm die vielen zum Anteil geben und er wird starke zum Raub erhalten. Dafür, dass er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat.
Deshalb knie ich mich hin vor dem Vater, dem jede Familie im Himmel und auf der Erde ihr Dasein verdankt. Er möge euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft beschenken, dass ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet, dass Christus durch den Glauben in eurem Herzen wohnt und ihr in Liebe eingewurzelt und gegründet seid, damit ihr zusammen mit allen, die Gott gehören, imstande seid, das ganze Ausmaß zu erfassen, seine Breite, Länge, Höhe und Tiefe, ja zu erkennen, was alle Erkenntnis übersteigt, die unermessliche Liebe, die Christus zu uns hat. So werdet ihr erfüllt werden mit der ganzen Fülle, die von Gott kommt. Dem, der so unendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder erdenken und der mit seiner Kraft in uns wirkt. Ihm gebührt die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus von Generation zu Generation in alle Ewigkeit. Amen.
Recht euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern lasst Raum für den Zorn Gottes. Denn in der Schrift steht, es ist meine Sache, das Unrecht zu rächen, sagt der Herr. Ich werde Vergeltung üben. Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen. Wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Denn wenn du das tust, sammelst du feurige Kohlen auf seinem Kopf. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse mit dem Guten.
Denn Gott, der einst dem Licht befahl, aus der Finsternis aufzuleuchten, hat es auch in unseren Herzen aufleuchten lassen, sodass wir die strahlende Herrlichkeit Gottes in Jesus erkennen.
Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch, dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.
Additional references
- → Habakuk 1,6
- → Habakuk 1,11
- → Habakuk 2,3
- → Jesaja 14,9-10
- → Jesaja 33,1
- → Jeremia 51
- → Daniel 2,21-22
- → Sprüche 21,1
- → Haggai 2,22-23
- → Johannes 5
- → Offenbarung 17
- → Offenbarung 18
- → Matthäus 27,22
Practical Application (5)
- 1 Prüfe, zu welchem Reich du gehörst: Frage dich ehrlich, ob du zum Reich Gottes oder zur Welt (Babylon) gehörst. Wenn du erkennst, dass du noch nicht zu Christus gehörst, kehre heute um und nimm seine Rettung an.
- 2 Vertraue nicht auf irdische Sicherheit: Lege deine Hoffnung nicht in irdische Güter, Reichtum oder Absicherungen. Erkenne, dass nur Gott dein wahres Fundament und deine Sicherheit ist.
- 3 Überlasse Gott die Vergeltung: Wenn du Ungerechtigkeit erfährst - sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder in Beziehungen - räche dich nicht selbst, sondern vertraue darauf, dass Gott gerecht richten wird.
- 4 Bekenne und wende dich ab von Stolz und Sünde: Erkenne die Abscheulichkeit der Sünde in deinem eigenen Leben. Bekenne deinen Stolz, deine Ungerechtigkeit und jeden Götzendienst und kehre zu Gott um.
- 5 Lebe in der Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit: Halte fest an der Verheißung, dass die Erde erfüllt sein wird mit der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn. Lass diese Hoffnung dich in schwierigen Zeiten trösten und stärken.
Daily bites from the week of September 14
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Day 1 of 7 · September 14 Mein Gott ist größer
In einer Welt voller Unsicherheit, Angst und Gewalt beginnt der Prophet Habakuk mit einer gewaltigen Wahrheit: Mein Gott ist größer. Größer als jeder Umstand, größer als Lügen, größer als Tod und Gewalt. Diese Botschaft ist nicht nur ein frommer Wunsch, sondern eine feste Zusage Gottes selbst. Während die Babylonier mit ihrer Macht, ihren monumentalen Bauwerken und ihrer militärischen Überlegenheit prahlten, verkündet Gott durch Habakuk: 'Die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt.' Keine menschliche Herrlichkeit kann vor Gottes Majestät bestehen. Was bedeutet das für dich heute? Egal welche Umstände dich umgeben – finanzielle Sorgen, gesundheitliche Herausforderungen, zerbrochene Beziehungen – dein Gott ist größer. Sein Reich wird triumphieren, seine Herrlichkeit wird die ganze Erde erfüllen. Darin darfst du Hoffnung und Trost finden.
Habakuk 2,14
PrayerDanke Gott für seine Größe und bitte ihn, dir zu helfen, in schwierigen Situationen auf seine Macht zu vertrauen statt auf deine eigene Kraft.
ReflectIn welchen Bereichen deines Lebens musst du heute neu glauben, dass Gott größer ist als deine Umstände?
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Day 2 of 7 · September 15 Der Gerechte wird durch Glauben leben
Habakuk befand sich in einer Glaubenskrise. Er verstand Gottes Plan nicht – wie konnte ein heiliger Gott die bösen Babylonier gebrauchen, um sein eigenes Volk zu züchtigen? Doch anstatt sich von Gott abzuwenden, harrte Habakuk aus und wartete auf Gottes Antwort. Und Gott antwortete mit einer Verheißung, die zum Herzstück des ganzen Buches wird: 'Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.' Diese Worte bedeuten: Klammere dich an mich, vertraue mir, auch wenn du meinen Plan nicht verstehst. Halte in der Prüfung deines Glaubens aus. Rettung wird kommen. Vielleicht verstehst du heute Gottes Wege nicht. Vielleicht erlebst du Ungerechtigkeit oder Leid. Die Einladung Gottes bleibt dieselbe: Lebe durch Glauben. Nicht durch Verstehen, nicht durch eigene Kraft, sondern durch demütiges Vertrauen auf den, der alle Dinge in seiner Hand hält.
Habakuk 2,4
PrayerBitte Gott um die Kraft, auch in Zeiten der Verwirrung und Prüfung im Glauben auszuharren und ihm zu vertrauen.
ReflectWo fällt es dir schwer, Gott zu vertrauen, obwohl du seinen Plan nicht verstehst?
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Day 3 of 7 · September 16 Trügerische Sicherheit
Die Babylonier bauten gewaltige Mauern und befestigte Tore. Sie legten ihr 'Nest in der Höhe' an – ein Bild für Unüberwindbarkeit und Sicherheit. Sie vertrauten auf ihren Reichtum, ihre militärische Macht und ihre architektonischen Meisterwerke. Doch Gott sagt: Ihre Unüberwindbarkeit wird nicht bestehen. Wie schnell suchen auch wir Sicherheit an den falschen Orten! Wir bauen unser 'Nest' in finanzieller Absicherung, beruflichem Erfolg oder menschlichen Beziehungen. Wir vertrauen auf unser Sparkonto, unsere Gesundheit oder unsere Fähigkeiten. Doch Jesus fragt: 'Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen?' Von heute auf morgen können wir alles verlieren. Irdischer Reichtum ist vergänglich. Nur unser großer Gott ist das sichere Fundament. Lege deine Hoffnung nicht in irdische Güter – sie sind nicht dafür geschaffen. Nur in Gott findest du wahre, unvergängliche Sicherheit.
Habakuk 2,9-11
PrayerBekenne Gott die Bereiche, in denen du auf vergängliche Dinge vertraust, und bitte ihn, dein einziges Fundament zu sein.
ReflectWo suchst du Sicherheit außerhalb von Gott? Was sind deine 'babylonischen Mauern'?
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Day 4 of 7 · September 17 Gottes Gerechtigkeit wird triumphieren
Erlebst du gerade Ungerechtigkeit? Vielleicht auf der Arbeit, in der Schule oder in einer Beziehung? Vielleicht wirst du ausgelacht oder benachteiligt, weil du zu Christus gehörst? Die Wehrufe über Babylon erinnern uns: Gott ist der gerechte Richter, der zur Verantwortung ziehen wird. Die Babylonier plünderten, beuteten aus und vergewaltigten andere Nationen. Doch Gott versprach: Sie werden selbst im Fangnetz landen, das sie ausgeworfen haben. Keine Ungerechtigkeit entgeht Gottes Blick. Sein Gericht ist gewiss. Deshalb ermutigt uns Gottes Wort: 'Rächt euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern lasst Raum für den Zorn Gottes. Denn in der Schrift steht: Es ist meine Sache, das Unrecht zu rächen, sagt der Herr.' George Whitefield schwieg angesichts von Ungerechtigkeit und überließ alles Gott. Auch du darfst das Böse mit Gutem besiegen und darauf vertrauen, dass Gottes Gerechtigkeit letztgültig triumphieren wird.
Römer 12,19
PrayerLege die erlebte Ungerechtigkeit in Gottes Hände und bitte ihn, dir zu helfen, nicht selbst Rache zu nehmen, sondern Gutes zu tun.
ReflectIn welcher Situation fällt es dir schwer, Vergeltung Gott zu überlassen?
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Day 5 of 7 · September 18 Die Abscheulichkeit der Sünde
Die fünf Wehrufe über Babylon zeigen uns die Hässlichkeit der Sünde: Gier und Plünderung, trügerische Sicherheit, sinnloses Abmühen für vergängliche Dinge, Verführung und Gewalt, und schließlich Götzendienst. All dies beginnt in unseren menschlichen Herzen. Wir sind gefallene, sündige Menschen, die Gottes Herrlichkeit verfehlt haben. Sünde ist nicht harmlos oder neutral – sie ist hässlich, brutal und selbstzentriert. Sünde bringt immer das Gericht mit sich. Sie verdient es, verurteilt, entblößt und verspottet zu werden. Sünde verdient Schande und den Tod. Doch hier endet die Botschaft nicht! Genau deshalb kam Jesus. Die Wehrufe galten eigentlich uns, aber Christus hat dieses Gericht getragen. Er trank den Becher des Zornes, damit wir heute Hoffnung haben dürfen. In Christus ist Vergebung und Rettung möglich. Heute noch darfst du umkehren, ihm deine Schuld bekennen, und er wird dir vergeben.
Habakuk 2,6-20
PrayerBekenne Gott konkret deine Sünde und danke Jesus, dass er das Gericht dafür getragen hat, damit du Vergebung empfangen kannst.
ReflectWelche Sünde in deinem Leben nimmst du zu leicht und musst sie heute als das sehen, was sie ist – abscheulich vor Gott?
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Day 6 of 7 · September 19 Jesus trank den Becher des Zorns
Die Babylonier sollten den Becher des Zornes Gottes trinken – ein Bild für das Gericht über ihre Sünde. Doch dieser Becher erinnert uns an jemand anderen: Jesus Christus in Gethsemane. Jesus betete: 'Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch, dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.' Jesus wusste, was dieser Becher bedeutete: den vollen Zorn Gottes über die Sünde zu tragen. Ihm wurde die Dornenkrone aufgesetzt, er wurde verlacht, verspottet, geschlagen. Sein Mantel wurde ausgezogen und er wurde gekreuzigt. Warum? Damit wir heute Rettung erfahren! Eigentlich galten uns die Wehrufe. Wir verdienten den Zorn. Aber Christus, der Gerechte, trank den Becher an unserer Stelle. So wurde die Liebe Gottes sichtbar – während wir noch Sünder waren, starb Christus für uns. Das ist die unermessliche Liebe Christi.
Matthäus 26,39
PrayerDanke Jesus von ganzem Herzen dafür, dass er den Zorn Gottes an deiner Stelle getragen hat, und bitte ihn, dir zu helfen, in dieser Liebe zu leben.
ReflectWie verändert es dein Herz, wenn du erkennst, dass Jesus den Becher des Zorns für dich getrunken hat?
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Day 7 of 7 · September 20 Zu welchem Reich gehörst du?
In Habakuk sehen wir zwei Reiche: das stolze, übermütige Reich der Babylonier und das ewige Reich Gottes. Das eine Reich vergeht, das andere besteht ewig. Nebukadnezar regierte brutal und erbarmungslos. Jesus regiert völlig barmherzig und gnädig. Zu welchem Reich gehörst du? Die Offenbarung zeigt uns, dass das Reich dieser Welt – die große Stadt Babylon – untergehen wird. Entweder gehörst du zum Reich Gottes oder zur großen Stadt Babylon. Wenn du zur Stadt Babel gehörst, dann komm heute heraus! Jesus Christus lädt dich ein in sein Reich. In Christus bist du nicht nur Bürger, sondern Sohn oder Tochter. Schon jetzt darfst du einen Vorgeschmack auf die Herrlichkeit Gottes haben: 'Gott hat es in unseren Herzen aufleuchten lassen, sodass wir die strahlende Herrlichkeit Gottes in Jesus erkennen.' Das ist das neue Jerusalem, worauf wir warten – ein Reich, wo Gerechtigkeit, Friede und Freude für immer bestehen werden.
2. Korinther 4,6
PrayerDanke Jesus, dass du ein Reich der Gnade und Barmherzigkeit regierst, und bitte ihn, dir zu helfen, als Bürger seines Reiches zu leben.
ReflectWenn Jesus heute wiederkäme, zu welchem Reich würdest du gehören?