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Gospel Forum

Junghansstraße 7, 70469 Stuttgart

WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!

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Daily Bite
Day 3 of 7

Die vielfältigen Wege, wie Gott spricht

From the sermon “Sermon 10/25” of October 27

Gott ist kreativ in der Art, wie er mit uns kommuniziert. Die Bibel zeigt uns mindestens sieben Hauptwege: durch sein Wort, den Heiligen Geist, Träume und Visionen, Menschen, Umstände, die Schöpfung und durch Zeichen und Wunder. Besonders spannend ist, dass wir immer noch in der Zeit von Apostelgeschichte 2 leben. Die Verheißung, dass Söhne und Väter Träume und Visionen sehen werden, gilt auch heute. Paulus reiste nach Mazedonien nicht wegen eines Bibelverses, sondern wegen einer Vision. Gott spricht heute noch genauso zu uns. Die Bibel ist Gottes Liebesbrief an uns – aber die Beziehung geht weiter. Es wäre seltsam, wenn ein Ehemann seiner Frau sagen würde: 'Lies einfach den Liebesbrief von vor zehn Jahren, wenn du wissen willst, was ich denke.' Gott spricht nicht an seinem Wort vorbei, aber er kommuniziert auf viele lebendige Weisen mit uns im Alltag.

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Gott ist kreativ in der Art, wie er mit uns kommuniziert. Die Bibel zeigt uns mindestens sieben Hauptwege: durch sein Wort, den Heiligen Geist, Träume und Visionen, Menschen, Umstände, die Schöpfung und durch Zeichen und Wunder. Besonders spannend ist, dass wir immer noch in der Zeit von Apostelgeschichte 2 leben. Die Verheißung, dass Söhne und Väter Träume und Visionen sehen werden, gilt auch heute. Paulus reiste nach Mazedonien nicht wegen eines Bibelverses, sondern wegen einer Vision. Gott spricht heute noch genauso zu uns. Die Bibel ist Gottes Liebesbrief an uns – aber die Beziehung geht weiter. Es wäre seltsam, wenn ein Ehemann seiner Frau sagen würde: 'Lies einfach den Liebesbrief von vor zehn Jahren, wenn du wissen willst, was ich denke.' Gott spricht nicht an seinem Wort vorbei, aber er kommuniziert auf viele lebendige Weisen mit uns im Alltag.

Apostelgeschichte 2,17
Prayer

Herr, schärfe meine Sinne für die vielfältigen Weisen, wie du zu mir redest. Lass mich deine Stimme deutlich hören.

Reflect

Auf welche Weise hat Gott in der letzten Woche zu dir gesprochen, die über das Bibellesen hinausging?

Recording from March 2, 2026

Sermon

Sunday Night | 18 Uhr | Gospel Forum

Monday, March 2, 2026
Johannes 1,38-39
Key Point

Nachfolge Jesu bedeutet mehr als nur Information zu sammeln - es ist ein Leben als Schüler in Beziehung mit Jesus als Rabbi. Jesus ruft uns nicht in ein religiöses System, sondern in Nähe, Transformation und Sendung. Sein Joch ist sanft und seine Last ist leicht, weil er bereits am Kreuz alles getragen hat.

Ein Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart im Rahmen der Predigtserie 'Nachfolge im 21. Jahrhundert'. Der Abend beginnt mit ausgiebiger Lobpreiszeit und Anbetung, gefolgt von Moderationen durch Senas und Ebenezer, die über die laufende Serie und kommende Events informieren. Die Hauptpredigt wird von Samuel Pio und der 16-jährigen Tyra gehalten, die das Thema 'Der Rabbi und seine Schüler' behandeln. Sie erklären das jüdisch-hebräische Modell von Rabbi und Schüler, wie Jesus als Rabbi seine Jünger lehrte und was es bedeutet, heute Schüler Jesu zu sein. Der Fokus liegt auf Nähe, Nachahmung und Übung - nicht nur Information, sondern Transformation durch Beziehung mit Jesus. Die Prediger betonen, dass Jesus anders als andere Rabbis nicht nur die Qualifiziertesten auswählte, sondern Menschen in ihrer Situation begegnet. Nachfolge wird als Lebensform beschrieben, nicht als Kurs oder Leistungssport. Nach der Predigt folgen intensive Gebets- und Ministrationszeiten, in denen für Heilung, Befreiung von Scham und schweren Lasten gebetet wird. Der Gottesdienst endet mit weiterer Anbetung und Segen, wobei die Gemeinde ermutigt wird, sich in Kleingruppen zu integrieren und aktiv Teil der Gemeinschaft zu werden.
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Ein Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart im Rahmen der Predigtserie 'Nachfolge im 21. Jahrhundert'. Der Abend beginnt mit ausgiebiger Lobpreiszeit und Anbetung, gefolgt von Moderationen durch Senas und Ebenezer, die über die laufende Serie und kommende Events informieren. Die Hauptpredigt wird von Samuel Pio und der 16-jährigen Tyra gehalten, die das Thema 'Der Rabbi und seine Schüler' behandeln. Sie erklären das jüdisch-hebräische Modell von Rabbi und Schüler, wie Jesus als Rabbi seine Jünger lehrte und was es bedeutet, heute Schüler Jesu zu sein. Der Fokus liegt auf Nähe, Nachahmung und Übung - nicht nur Information, sondern Transformation durch Beziehung mit Jesus. Die Prediger betonen, dass Jesus anders als andere Rabbis nicht nur die Qualifiziertesten auswählte, sondern Menschen in ihrer Situation begegnet. Nachfolge wird als Lebensform beschrieben, nicht als Kurs oder Leistungssport. Nach der Predigt folgen intensive Gebets- und Ministrationszeiten, in denen für Heilung, Befreiung von Scham und schweren Lasten gebetet wird. Der Gottesdienst endet mit weiterer Anbetung und Segen, wobei die Gemeinde ermutigt wird, sich in Kleingruppen zu integrieren und aktiv Teil der Gemeinschaft zu werden.

Main Topics (6)

1. Wissen ist nicht Lernen

  • • Theoretisches Wissen allein reicht nicht aus, es braucht praktische Umsetzung
  • • Jesus ruft in eine Lebensschule, nicht nur in Wissensvermittlung
  • • Lernen zeigt sich im Können und in der Praxis

2. Jesus als Rabbi im jüdischen Kontext

  • • Rabbi bedeutet 'mein Lehrer' oder 'mein Meister' - es ist eine Beziehungsbezeichnung
  • • Ein Rabbi wurde von Schülern erwählt, die werden wollten wie er
  • • Jesus war ein jüdischer Rabbi, der Schüler in sein alltägliches Leben mitnahm
  • • Das jüdische Bildungsmodell: Nähe, Nachahmung und Übung
  • • Jesus wählte gewöhnliche Menschen wie Fischer, nicht die Eliten

3. Drei Warnlampen für unseren europäischen Kontext

  • • Jesus nicht von seinem jüdischen Erbe trennen
  • • Aus Jüngerschaft darf keine bloße Meinung werden
  • • Das Neue Testament nicht gegen das Judentum lesen

4. Jesus ruft in drei Dimensionen

  • • In Beziehung (Nähe) - 'dass sie bei ihm sein sollten'
  • • In Veränderung (Transformation) - nicht nur Information, sondern Charakterformung
  • • In Sendung (Aktivität) - hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden
  • • Jesus-Sein ist nicht das Warm-up für Nachfolge, es ist das Zentrum

5. Die drei Elemente von Jesu Lebensschule

  • • Nähe - Zeit und Aufmerksamkeit auf Jesus richten, jeden Tag mit ihm gehen
  • • Nachahmung - von Jesus lernen durch Beobachten und sein Wort
  • • Übung - treue Schritte gehen, nicht Perfektion, sondern Treue in kleinen Dingen

6. Freiheit von Lasten

  • • Jesu Joch ist sanft und seine Last ist leicht
  • • Jesus hat unsere Krankheiten und Sünden am Kreuz getragen
  • • Freiheit von Scham, Performance-Denken und schweren Lasten
  • • Wir sind keine Performance-Generation, sondern eine Praise-Generation

Biblical Foundations

Direct Quotes

Johannes 1,38-39

Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen. Und er sprach zu ihnen, was sucht ihr? Sie aber sprachen zu ihm, Rabbi. Das heißt übersetzt, Meister, wo ist deine Herberge?

Markus 3,14

Und er setzte 12, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten, dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hatten, die bösen Geister auszutreiben.

Matthäus 16,24

Wir sollen uns selber verleugnen und ihm ähnlicher werden.

Matthäus 28,19-20

Jesus gibt seinen Jüngern den Auftrag, in der ganzen Welt vom Evangelium zu erzählen.

Matthäus 5,13-14

Ihr seid das Salz der Welt, ihr seid das Licht der Welt.

Johannes 8,31

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten, wenn ihr bleibet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig, meine Jünger, und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen.

Additional references

  • → Johannes 14,6
  • → Lukas 2,46
  • → Matthäus 26,22
  • → Johannes 21

Practical Application (5)

  • 1 Täglich zehn Minuten mit Jesus verbringen: Nimm dir Zeit, die Bibel zu lesen, zu beten und stille Zeit mit Jesus zu verbringen. Richte dein Herz und deine Augen auf Jesus und verstehe, von wo er dich geholt hat.
  • 2 Einen Akt der Liebe ausführen: Suche dir eine Person aus (Nachbar, Geschwister, Freund) und tue ihr etwas Gutes oder sage ihr, dass sie geliebt ist. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Ehrlichkeit und Liebe in der Praxis.
  • 3 Über die Komfortzone hinausgehen: Wage etwas Neues - vielleicht für jemanden beten (Bruder, Schwester, Nachbar) oder das Evangelium teilen. Auch wenn es nur einmal in der Woche ist, Jesus sieht diesen einen Schritt.
  • 4 An seinem Wort dranbleiben: Jüngerschaft zeigt sich am Dranbleiben. Ersetze weltliche Einflüsse (z.B. Musik) Schritt für Schritt mit Worship und Gottes Wort, um Transformation zu erleben.
  • 5 Lasten bei Jesus ablegen: Lass schwere Lasten, Scham, Angst und Performance-Denken los. Jesus hat es am Kreuz getragen - kapituliere und gib ihm deine Sorgen hin.

Daily bites from the week of March 3

  1. Day 1 of 7 · March 3 Der Rabbi und seine Schüler

    Jesus war nicht nur ein Lehrer, der Wissen vermittelte – er war ein Rabbi im jüdischen Sinne. Als die ersten Jünger Jesus begegneten, fragten sie ihn: 'Rabbi, wo ist deine Herberge?' Diese Bezeichnung 'Rabbi' bedeutet nicht einfach 'Lehrer', sondern 'mein Lehrer' – es spricht von einer tiefen Beziehung. Im jüdischen Bildungssystem suchten sich die begabtesten Schüler einen Rabbi aus, dessen Lehre sie folgten. Aber Jesus machte es anders: Er wählte Fischer, Zöllner, ganz normale Menschen aus. Er lud sie nicht zu einem Kurs ein, sondern in sein Leben. Nachfolge war keine Vorlesung, sondern eine Lebensform. Wenn du heute an deine Beziehung zu Jesus denkst – ist er dein Rabbi? Nicht nur ein Lehrer von vielen, sondern dein Lehrer? Jesus lädt dich ein, nicht nur Information über ihn zu sammeln, sondern in Beziehung mit ihm zu leben.

    Johannes 1,38-39

    Prayer

    Bitte Jesus, dass er dir zeigt, wie du von Information zu echter Beziehung kommen kannst. Danke ihm, dass er dich persönlich erwählt hat.

    Reflect

    Ist Jesus für mich 'ein Lehrer' oder 'mein Rabbi' – jemand, mit dem ich persönlich unterwegs bin?

  2. Day 2 of 7 · March 4 Wissen ist nicht Lernen

    Wir können viel über Jesus wissen, ohne wirklich von ihm zu lernen. Ein guter Beifahrer ist noch kein guter Autofahrer. Jemand, der viel über Fußball redet, ist noch kein Trainer. Genauso können wir viel biblisches Wissen ansammeln, ohne dass es unser Leben verändert. Jesus sagt: 'Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir.' Lernen im hebräischen Sinne bedeutet mehr als Information aufnehmen – es bedeutet Transformation durch Praxis. Die Jünger lernten nicht nur durch Zuhören, sondern indem sie mit Jesus gingen, ihn beobachteten und nachahmten. Das Beispiel von Judas zeigt uns die Gefahr: Er hatte dieselben Informationen wie die anderen Jünger, aber sie führten nicht zur Transformation. Er nannte Jesus 'Rabbi', aber ließ die Wahrheit nicht in sein Herz. Nachfolge bedeutet, dass Information zu Transformation wird – dass wir nicht nur verstehen, sondern anders leben.

    Matthäus 11,29

    Prayer

    Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo du vom Wissen ins Tun kommen darfst. Lade Jesus ein, dich zu transformieren, nicht nur zu informieren.

    Reflect

    Wo sammle ich nur Information über Jesus, anstatt mich wirklich von ihm verändern zu lassen?

  3. Day 3 of 7 · March 5 Nähe, Nachahmung, Übung

    Im jüdischen Modell von Rabbi und Schüler gab es drei entscheidende Elemente: Nähe, Nachahmung und Übung. In Markus 3,14 lesen wir, dass Jesus zwölf Apostel einsetzte, 'damit sie bei ihm seien' – das ist Nähe. Dann sollten sie predigen und Dämonen austreiben – das ist Übung. Die Jünger teilten mit Jesus das alltägliche Leben. Sie sahen, wie er betete, wie er mit Konflikten umging, wie er Menschen begegnete. Sie lernten nicht in einem Klassenzimmer, sondern auf der Straße, beim Essen, auf dem Boot. Jesus hatte wenig Privatsphäre – sein ganzes Leben war eine Lehrstunde. Nachfolge ist keine Veranstaltung, die wir sonntags besuchen. Es ist eine Lebensform. Wir brauchen Nähe zu Jesus im Alltag, wir schauen auf ihn und ahmen ihn nach, und wir üben das, was wir von ihm lernen. Diese drei Punkte sind keine Option – sie sind notwendig.

    Markus 3,14

    Prayer

    Bitte Jesus, dir zu zeigen, wie du mehr Nähe zu ihm leben kannst. Frage ihn, was du heute von ihm lernen und üben darfst.

    Reflect

    Wie lebe ich Nähe zu Jesus im Alltag? Wo kann ich das, was ich von ihm lerne, heute schon üben?

  4. Day 4 of 7 · March 6 Jesus trifft dich, wo du bist

    Jesus wählte seine Jünger anders aus als andere Rabbis. Er suchte nicht die Qualifiziertesten, nicht die mit dem besten Abschluss. Er ging zu Fischern – Menschen mit einem ganz gewöhnlichen Beruf, wie heute ein Kassierer oder Busfahrer. Petrus hatte keinen theologischen Abschluss. Matthäus war ein verachteter Zöllner. Die Jünger waren keine Elite – sie waren verfügbar. Jesus sucht Menschen, die bereit sind, mit ihm zu gehen, nicht solche, die schon alles können. Das ist die gute Nachricht: Jesus trifft dich genau da, wo du bist. Mit 16 Jahren oder mit 60. Als Schüler oder als Wirtschaftler. Mit deinen Struggles und Begrenzungen. Er fragt nicht nach deinem Notendurchschnitt oder deinem Lebenslauf. Er fragt: 'Willst du mit mir gehen?' Du bist aus Gnade berufen, ein Schüler Jesu zu sein. Danke Jesus!

    Markus 1,16-17

    Prayer

    Danke Jesus, dass er dich genau so erwählt hat, wie du bist. Bitte ihn, dir zu helfen, deine Verfügbarkeit wichtiger zu nehmen als deine Fähigkeiten.

    Reflect

    Welche Ausreden halte ich mir vor, dass ich 'nicht qualifiziert genug' bin, Jesus nachzufolgen?

  5. Day 5 of 7 · March 7 Dein Leben soll zum Folgen ermutigen

    Jesus sagt: 'Ich bin der Weg.' Nachfolge hat einen Wegcharakter – es geht nicht nur um Meinungen, sondern um einen Weg, den wir gehen. Heutzutage reicht ein Login, um deine Meinung zu teilen. Aber dein Leben sollte andere ermutigen zu folgen. Es geht nicht darum, dass du die richtige Theologie auf Social Media postest. Es geht darum, dass Menschen Jesus in deinem Leben sehen. Dass sie sehen, wie du betest, wie du mit Konflikten umgehst, wie du liebst. Dass dein Alltag eine Einladung ist. Die Warnung ist klar: Ersetze nicht, was Jesus gelehrt hat, durch das, was du für wahr hältst. Nähe, Nachahmung und Übung sind keine Optionen – sie sind der Kern von Nachfolge. Wir sind nicht berufen, nur Informationen zu sammeln, sondern ein Leben zu leben, das andere zu Jesus zieht.

    Johannes 14,6

    Prayer

    Bitte Jesus, dein Leben so zu prägen, dass andere ihn in dir sehen. Frage ihn, wo du authentischer als sein Schüler leben kannst.

    Reflect

    Würde jemand, der mein Leben beobachtet, ermutigt werden, Jesus nachzufolgen?

  6. Day 6 of 7 · March 8 Eine Lebensschule, kein Kurs

    Jesus hatte keine festen Vorlesungszeiten. Es gab keinen Raum von 9 bis 12 Uhr für Theologie und von 12 bis 15 Uhr für Praxis. Sein Leben war die Vorlesung. Die Jünger waren dabei, wenn er aß, wenn er schlief, wenn er betete, wenn er Konflikte löste. Nachfolge ist keine Veranstaltung, die sonntags stattfindet. Es ist keine Zusatzqualifikation, die du nebenher erwirbst. Es ist eine Lebensform. Jesus lädt dich ein in seine Lebensschule – in Gemeinschaft, nicht in Isolation. Er zeigt dir, er lehrt dich, er liebt dich. Der Auftrag am Ende lautet: 'Macht zu Jüngern' – nicht 'macht zu Studenten' oder 'macht zu Kirchgängern'. Jüngerschaft bedeutet, dass wir lernen, neu zu leben. Nicht 'ich stimme zu', sondern 'ich lerne, anders zu leben'. Das geschieht in der Nähe zu Jesus und in Gemeinschaft mit anderen Schülern.

    Matthäus 28,19-20

    Prayer

    Danke Jesus für seine Lebensschule. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du Nachfolge nicht nur sonntags, sondern jeden Tag lebst.

    Reflect

    Lebe ich Nachfolge als Kurs, den ich belege, oder als Lebensform, die mich prägt?

  7. Day 7 of 7 · March 9 Ein Schritt zurück, ein Schritt voraus

    Jesus sagt: 'Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen.' Wenn wir verstehen wollen, wie Jesus Nachfolge gedacht hat, müssen wir einen Schritt zurückgehen in sein jüdisches Erbe. Dieser Schritt zurück ist für uns ein Schritt voraus. Wir können Jesus nicht von seinem Judentum trennen. Wenn wir ihn nur als Gründer einer neuen Religion sehen, verpassen wir den Wegcharakter seiner Nachfolge. Wir übersehen, was es bedeutet, ein Schüler zu sein. Die Einladung für diese Woche ist: Lass das, was du sonntags hörst, in deinen Alltag kommen. Lass Information zu Transformation werden. Suche Nähe zu Jesus, ahme ihn nach, übe das, was du lernst. Du bist berufen, nicht nur Christ zu sein, sondern Schüler – einer, der täglich von Jesus lernt und in seine Fußstapfen tritt. Das ist Nachfolge im 21. Jahrhundert.

    Matthäus 5,17

    Prayer

    Danke Jesus, dass du uns in deine Nachfolge rufst. Bitte ihn um Gnade und Kraft, diese Woche als sein Schüler zu leben – in Nähe, Nachahmung und Übung.

    Reflect

    Was werde ich diese Woche konkret tun, um von Information zu Transformation zu kommen?