Gemeinde Gottes Gifhorn
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Daily Bite Day 4 of 7 Fremde Götter hinwegtun
From the sermon “Gottesdienst 25.10.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn” of October 25
Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem.
Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen.
Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
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Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
Bevor Jakob nach Bethel ging, um Gott zu begegnen, sprach er zu seinem Haus: 'Tut die fremden Götter von euch weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider.' Die Familie gab Jakob alle fremden Götter und Amulette, und er verbarg sie unter der Terebinte bei Sichem. Fremde Götter – das klingt für uns heute vielleicht fremd. Wir beten keine Götzenbilder an. Aber sind wir wirklich frei davon? Fremde Götter sind heute all die Dinge, auf die wir unser Vertrauen setzen statt auf Gott: Geld, Sicherheit, Anerkennung, Erfolg, Beziehungen. Es sind die Dinge, ohne die wir uns nicht gut oder sicher fühlen. Wir brauchen Gottes Weisheit, um zu erkennen, was unsere modernen Götter sind. Nur er kann uns zeigen, was uns von ihm trennt und was wir hinwegtun müssen.
Herr, durchleuchte mein Herz und zeige mir, welche Götter ich noch bei mir trage. Gib mir Mut, sie hinwegzutun.
Was sind meine 'fremden Götter' – die Dinge, auf die ich mein Vertrauen setze statt auf Gott allein?
Recording from March 8, 2026
Sermon Gottesidenst 08.03.2026 10 Uhr
Sunday, March 8, 2026 Römer 2,9 Key Point Wir können Gottes Ansprüche aus der Bergpredigt nicht aus eigener Kraft erfüllen, da unser Herz von Natur aus böse ist. Unsere Gerechtigkeit kommt nicht durch das Befolgen des Gesetzes, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus und sein vergossenes Blut. Das wohlgefälligste Opfer, das wir Gott bringen können, ist unsere erkannte Sünde und unser Versagen.
Dieser Gottesdienst beinhaltet Lobpreislieder, einen Impuls über Israel von Andreas Neumann und eine ausführliche Predigt von Daniel über die Bergpredigt Jesu. Andreas spricht über die besondere Stellung Israels als Gottes natürliches Volk und die Verantwortung der Gemeinde, Israel zur Eifersucht zu reizen. Er betont, dass es nicht nur um uns als Einzelne oder Gemeinde geht, sondern um Gottes gesamten Heilsplan, in dem Israel eine zentrale Rolle spielt.
Daniel predigt über Matthäus 7:24-27, wo Jesus vom weisen und törichten Baumeister spricht. Er analysiert sieben Punkte aus der Bergpredigt (Zorn, Begehren, Wehrlosigkeit, Feindesliebe, Vergebung, Nicht-Verurteilen, die Goldene Regel) und zeigt auf, wie diese Ansprüche das menschliche Herz überfordern. Die Predigt endet mit der tröstlichen Botschaft, dass nicht unsere Werke uns gerecht machen, sondern der Glaube an Jesus Christus und sein vergossenes Blut. Wir sollen Gott unsere Sünde bringen als das wahre Opfer, das er annimmt. Read more
Gottesidenst 08.03.2026 10 Uhr
Wir können Gottes Ansprüche aus der Bergpredigt nicht aus eigener Kraft erfüllen, da unser Herz von Natur aus böse ist. Unsere Gerechtigkeit kommt nicht durch das Befolgen des Gesetzes, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus und sein vergossenes Blut. Das wohlgefälligste Opfer, das wir Gott bringen können, ist unsere erkannte Sünde und unser Versagen.
Main Topics (6)
1. Israel und die Sohnschaft
- • Israel ist das natürliche Volk Gottes, die Erstgeborenen
- • Die Griechen (Heiden) sind nur eingepropft in Gottes Familie
- • Wir haben die Aufgabe, Israel zu reizen, damit sie Jesus erkennen
- • Israel ist der Haupterbe, wir teilen das Erbe durch Gottes Gnade
2. Das Haus auf Fels oder Sand gebaut
- • Stürme im Leben kommen mit Gewissheit
- • Nur wer Jesu Worte hört und danach handelt, baut auf Fels
- • Wer Jesu Worte hört aber nicht danach handelt, baut auf Sand und sein Haus wird zerstört
- • Die Entscheidung ist: mit Christus oder ohne ihn durch die Stürme gehen
3. Die Ansprüche der Bergpredigt
- • Nicht zornig sein auf Brüder - geistlicher Mord
- • Kein Begehren im Herzen - innerer Ehebruch
- • Sich nicht zu Wehr setzen gegen Böses
- • Feinde lieben und für Verfolger beten
- • Vergeben, wie der Vater vergibt
- • Niemanden verurteilen
- • Andere behandeln, wie man selbst behandelt werden will
4. Das böse Herz des Menschen
- • Das Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend an
- • Wir finden in unseren Herzen Zorn, Begehren, Unfähigkeit zu vergeben und zu lieben
- • Selbst als Gläubige kämpfen wir gegen unsere fleischliche Natur
- • Durch das Gesetz kommt nur Erkenntnis der Sünde, nicht Gerechtigkeit
5. Gerechtigkeit durch Glauben allein
- • Niemand wird durch Werke des Gesetzes gerecht
- • Gottes Gerechtigkeit kommt durch Glauben an Jesus Christus
- • Erlösung geschieht durch das vergossene Blut Jesu
- • Das richtige Opfer ist unsere Sünde, nicht unsere Werke
6. Der Weg der Demut
- • Gott widersteht den Hochmütigen, gibt aber den Demütigen Gnade
- • Wir sollen uns Gott unterwerfen und dem Teufel widerstehen
- • Unser Elend, unsere Trauer über Sünde zu Gott bringen
- • Demütigung vor dem Herrn führt zur Erhöhung
Biblical Foundations
Direct Quotes
Drangsal und Angst über jeden Mensch, über jede Menschenseele, die das Böse verbringt, zuerst über den Juden, dann aber auch über die Griechen
Herrlichkeit aber und Ehre und Friede über jeden, der das Gute tut, zuerst den Juden, dann aber auch den Griechen
Die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißung. Ihnen gehören auch die Väter an. Und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit
Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es nicht ein
Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen hereinfluten und wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es ein und wird völlig zerstört
Darum gleicht jeder, der meine Worte hört und danach tut, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigem Grunde baut
Ich aber sage euch, jeder, der auf seinem Bruder zornig ist, gehört vor Gericht
Jeder, der eine Frau mit begehrlichen Blicke ansieht, hat damit in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen
Setzt euch nicht zu wehr gegen den, der euch etwas Böses antut. Im Gegenteil. Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halt ihm auch die linke hin
Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen
Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben
Verurteilt niemand, damit auch ihr nicht verurteilt werdet
Behandelt eure Mitmenschen in allem so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wolltet. Das ist das, was das Gesetz und die Propheten fordern
Nicht jeder, der zu mir sagt, Herr, Herr, wird ins Himmelreich kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters tut
Jeder aber, der meine Worte hört und nicht danach handelt, gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf sandigem Boden baut. Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen hieran fluten, wenn der Sturm tobt und mit voller Wucht über das Haus hereinbricht, stürzt es ein und wird völlig zerstört
Vergeltet niemals Böses mit Bösem! Bemüht euch um ein vorbildliches Verhalten gegenüber jedermann, wenn es möglich ist und soweit es an euch liegt. Lebt mit allen Menschen in Frieden! Recht euch nicht selbst, liebe Freunde, sondern überlasst die Rache dem Zorn Gottes. Denn es heißt in der Schrift, Das Unrecht zu rechten ist meine Sache, sagt der Herr, Ich werde Vergeltung üben. Mehr noch, Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Ein solches Verhalten wird ihm zutiefst beschämen. Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem
Wie geschrieben steht, es ist keiner gerecht, auch nicht einer. Es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen. Sie taugen alle zusammen nichts. Da ist keiner, der Gutes tut. Da ist auch nicht einer. Ihre Kehle ist ein offenes Grab. Mit ihren Zungen betrügen sie. Ottern Gift ist unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voller Fluchen und Bitterkeit. Ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen. Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn. Und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen. Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu jenen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei. Weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde
Doch jetzt hat Gott, unabhängig vom Gesetz, aber in Übereinstimmung mit den Aussagen des Gesetzes und des Propheten, seine Gerechtigkeit sichtbar werden lassen. Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist und sie allen zugutekommt, die glauben. Dabei macht es keinen Unterschied, ob jemand Jude oder Nicht-Jude ist, denn alle haben gesündigt und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck. Und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus. Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zur Sühnopfer unserer Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die Sühne geschehen und durch den Glauben kommt sie uns zugute
Ordnet euch daher Gott unter und dem Teufel widersteht. Dann wird er von euch ablassen und fliehen. Sucht die Nähe Gottes, denn wird er euch nahe sein. Wascht die Schuld von euren Händen, ihr Sünder. Reinigt eure Herzen, ihr Unentschlossenen. Klagt über euren Zustand, trauert und weint. Aus eurem Lachen muss Traurigkeit werden, aus eurer Freude Bestürzung und Scham. Beugt euch vor dem Herrn, dann wird er euch erhören
Additional references
- → 1. Mose (Kain und Abel)
- → Matthäus 5,43
- → Matthäus 5,45-48
- → Matthäus 7,28
Practical Application (7)
- 1 Selbstprüfung des Herzens: Prüfe dein Herz ehrlich auf Zorn gegen Brüder, Begehren, Unfähigkeit zu vergeben, Verurteilung anderer und mangelnde Liebe. Erkenne, dass diese Dinge nicht aus eigener Kraft überwunden werden können.
- 2 Sünde als Opfer bringen: Bringe Gott nicht deine Werke und Erfolge, sondern deine erkannte Sünde und dein Versagen. Lege ihm dein Elend hin und lass ihn daraus etwas machen - das ist das wohlgefällige Opfer.
- 3 Auf Jesus Christus vertrauen: Vertraue nicht auf deine eigene Gerechtigkeit durch Werke, sondern allein auf das vergossene Blut Jesu Christi. Gerechtigkeit kommt durch Glauben, nicht durch Gesetzeserfüllung.
- 4 Sich Gott demütigen: Unterwirf dich Gott in Demut, widerstehe dem Teufel. Wenn du dein Versagen erkennst, fühle das Elend, komme in Trauer zu Gott - er wird dich dann erhöhen.
- 5 Israel im Blick behalten: Erkenne Israels besondere Stellung als Gottes natürliches Volk. Bete für Israel und lebe so, dass Gottes Volk durch dein Leben gereizt wird, Jesus zu erkennen.
- 6 Tun, was man sagt: Strebe danach, dass zwischen dem, was du sagst, und dem, was du tust, kein Blatt passt. Wenn du erkennst, dass du versagst, bringe auch das zu Gott.
- 7 Mit Christus durch Stürme gehen: Entscheide dich bewusst, die Lebensstürme mit Christus zu durchleben, nicht alleine. Baue dein Haus auf den Felsen, indem du seine Worte hörst und - durch seine Kraft - danach handelst.
Daily bites from the week of March 9
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Day 1 of 7 · March 9 Das Fundament, das hält
Jesus beendet seine Bergpredigt mit einem eindringlichen Bild: Zwei Baumeister, zwei Häuser, ein Sturm. Der Unterschied liegt nicht darin, ob der Sturm kommt – er kommt mit Gewissheit. Der Unterschied liegt im Fundament. Im Leben treffen uns Stürme. Manchmal sind es äußere Umstände, oft aber auch innere Erschütterungen – emotionale Stürme, die an unserer Seele reißen. Jesus zeigt uns: Wer seine Worte hört und danach handelt, gleicht einem klugen Mann, der auf Fels baut. Wer seine Worte hört, aber nicht danach handelt, baut auf Sand. Die Entscheidung liegt bei uns: Gehen wir durch die Stürme des Lebens alleine oder mit Christus? Die Stürme können wir nicht vermeiden, aber wir können wählen, auf welchem Fundament wir stehen. Jesus selbst ist der Fels, auf dem unser Leben Bestand hat – durch jeden Sturm hindurch.
Matthäus 7:24-27
PrayerBete, dass Gott dir zeigt, wo dein Fundament unsicher ist, und dass er dir hilft, auf dem Fels Jesus Christus zu bauen.
ReflectAuf welchem Fundament baue ich mein Leben gerade – auf den Worten Jesu oder auf meinen eigenen Vorstellungen?
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Day 2 of 7 · March 10 Die Herausforderung des Herzens
Jesus verschärft das Gesetz radikal: 'Jeder, der auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht.' Nicht nur Mord ist verboten – schon der Zorn im Herzen steht unter Gottes Gericht. Das ist keine Erleichterung, sondern eine Verschärfung. Jesus geht tiefer als äußere Taten – er blickt in unser Herz. Dort, wo niemand sonst hinsieht, dort misst er uns. Es geht nicht nur darum, was wir tun, sondern was wir denken, fühlen, begehren. Können wir diesem Anspruch genügen? Ehrlich betrachtet: Nein. Wir finden Zorn in unseren Herzen, Begehren, Unvergebenheit. Und genau das ist der Punkt: Das Gesetz – auch in seiner verschärften Form durch Jesus – zeigt uns unsere Sünde. Es führt uns an den Punkt, wo wir erkennen: Ich schaffe es nicht aus eigener Kraft. Ich brauche einen Retter.
Matthäus 5:22
PrayerBringe Gott die Sünde deines Herzens – nicht deine guten Werke, sondern deine Unfähigkeit. Das ist das Opfer, das er annimmt.
ReflectWas entdecke ich in meinem Herzen, wenn ich ehrlich vor Gott hintrete – Zorn, Neid, Bitterkeit?
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Day 3 of 7 · March 11 Die unmögliche Forderung: Wehrlosigkeit und Feindesliebe
Jesus fordert das Undenkbare: 'Setzt euch nicht zu Wehr gegen den, der euch etwas Böses antut' und 'Liebet eure Feinde.' Diese Worte stehen in krassem Gegensatz zu unserer natürlichen Reaktion. Wenn uns Unrecht widerfährt, wollen wir uns wehren. Wenn man uns hasst, hassen wir zurück. Das erscheint uns als unser gutes Recht. Aber Jesus zeigt einen anderen Weg – den Weg Gottes, der 'seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen lässt.' Können wir das leben? Fällt es uns nicht schon schwer, wenn jemand etwas Ungerechtfertigtes gegen uns sagt? Wie viel schwerer bei echtem Leid? Die Wahrheit ist: Aus unserem menschlichen Herzen heraus können wir diese Liebe nicht aufbringen. Wir brauchen ein neues Herz – ein Herz, das Gott uns schenkt durch seinen Geist.
Matthäus 5:39.44
PrayerBitte Gott um die Kraft seines Geistes, damit du einem Feind oder jemand, der dir Unrecht getan hat, mit seiner Liebe begegnen kannst.
ReflectWem begegne ich mit Feindschaft statt mit Liebe – und warum fällt es mir so schwer, diesen Menschen Gutes zu wünschen?
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Day 4 of 7 · March 12 Vergeben – oder Unrecht gutheißen?
Jesus stellt eine harte Bedingung: 'Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.' Vergeben – kann ich das überhaupt? Wenn ich vergebe, heiße ich dann das Unrecht gut? Akzeptiere ich, dass es in Ordnung ist, was mir angetan wurde? Hier liegt ein Missverständnis: Vergeben bedeutet nicht, Unrecht zu billigen. Es bedeutet, die Rache Gott zu überlassen und selbst nicht in Bitterkeit zu verharren. Doch auch hier stoßen wir an unsere Grenzen. Wie oft tragen wir Verletzungen mit uns, können nicht loslassen, wollen nicht vergeben. Das zeigt uns erneut: Wir brauchen Gottes Gnade – nicht nur für unsere eigene Schuld, sondern auch für die Kraft zu vergeben.
Matthäus 6:14-15
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, wo Unvergebenheit in deinem Herzen ist, und schenke ihm diese Last.
ReflectGibt es jemanden, dem ich noch nicht vergeben habe – und was hindert mich daran?
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Day 5 of 7 · March 13 Nicht verurteilen – und doch erkennen
'Verurteilt niemanden, damit auch ihr nicht verurteilt werdet.' Diese Worte Jesu treffen uns mitten ins Herz. Denn wenn wir ehrlich sind: Wir beurteilen ständig. Wir wissen genau, wo andere Fehler machen. Wir sehen ihr Fehlverhalten und fällen innerlich längst unser Urteil. Jesus warnt uns vor dieser geistlichen Anmaßung. Wir haben nicht das Recht, über andere den Stab zu brechen oder ihre Gotteskindschaft abzusprechen. Das liegt allein in Gottes Hand. Gleichzeitig behandeln wir uns selbst mit großer Nachsicht – wir kennen ja unsere Gründe, verstehen unser Versagen. Auch hier zeigt sich das Problem unseres Herzens: Wir messen mit zweierlei Maß. Die goldene Regel – andere so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen – scheitert an unserem Egoismus. Wieder führt uns Jesus zu der Erkenntnis: Ich brauche Gnade.
Matthäus 7:1
PrayerBitte Gott um ein Herz, das andere mit derselben Gnade sieht, mit der er dich ansieht.
ReflectMit welchem Maß messe ich andere – und mit welchem Maß messe ich mich selbst?
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Day 6 of 7 · March 14 Das böse Herz – und Gottes Antwort
'Das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an' – diese Worte Gottes vor der Sintflut beschreiben eine schmerzliche Wahrheit. Paulus bestätigt sie: 'Es ist keiner gerecht, auch nicht einer. Da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.' Das widerspricht unserer Kultur, die uns Nachsicht mit unseren 'menschlichen Schwächen' vermittelt. Doch biblisch gesehen kommt aus unserem menschlichen Herzen Böses hervor. Zorn, Begehren, Hass, Unvergebenheit, Verurteilung – all das ist 'menschlich', aber genau das ist das Problem. Das Gesetz – auch die verschärften Worte Jesu in der Bergpredigt – dient dazu, uns diese Wahrheit zu zeigen. Nicht damit wir verzweifeln, sondern damit wir erkennen: Ich brauche einen Retter. 'Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.' Es zeigt uns, wo wir stehen – und treibt uns zu Christus.
Römer 3:10-12
PrayerDanke Gott, dass er dir die Wahrheit über dein Herz zeigt, und bitte ihn um das neue Herz, das nur er geben kann.
ReflectErkenne ich die Wahrheit über mein eigenes Herz – oder versuche ich immer noch, mich selbst zu rechtfertigen?
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Day 7 of 7 · March 15 Gerechtigkeit durch Glauben – nicht durch Werke
Die gute Nachricht am Ende: 'Jetzt hat Gott, unabhängig vom Gesetz, seine Gerechtigkeit sichtbar werden lassen. Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist.' Das Gesetz zeigt uns unsere Sünde. Die Bergpredigt zeigt uns, wie weit wir von Gottes Heiligkeit entfernt sind. Aber wir sind nicht verloren! Nicht das Gesetz macht uns gerecht vor Gott. Nicht unsere Werke. Nicht unsere Anstrengung, die Forderungen Jesu zu erfüllen. Sondern der Glaube an Jesus Christus und sein vergossenes Blut. 'Dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus.' Das wahre Opfer, das Gott annimmt, ist nicht unser Bemühen, sondern unsere Sünde, die wir ihm bringen – im Vertrauen auf das vollkommene Opfer seines Sohnes.
Römer 3:21-24
PrayerDanke Jesus für sein Opfer am Kreuz und bekenne, dass nur sein Blut dich gerecht machen kann – nicht deine Werke.
ReflectVertraue ich wirklich darauf, dass Jesu Opfer genügt – oder versuche ich immer noch, mich selbst gerecht zu machen?