Gemeinde Gottes Pforzheim
Die Gemeinde Gottes Pforzheim (Maihälden) ist eine freie evangelische Gemeinde, die klar und entschieden die gute Nachricht von Jesus Christus anhand der Bibel, Gottes Wort, verkündigt.
Daily Bite Day 3 of 7 Gehorsam über Tradition
Als das Kind beschnitten werden sollte, erwarteten alle, dass es nach der Tradition Zacharias genannt würde. Doch Elisabeth widersprach mutig: 'Nein, er soll Johannes heißen.' Die Verwandten waren verwundert, denn das entsprach nicht der Gewohnheit.
Zacharias bestätigte durch sein Schreiben den von Gott befohlenen Namen, obwohl er nicht gehört hatte, was Elisabeth gesagt hatte. Beide stellten Gottes Willen über menschliche Tradition. Das erforderte Mut und Entschlossenheit, denn sie erhielten keine Zustimmung von den Umstehenden.
Gottes Wort hat immer Vorrang vor menschlicher Tradition, vor Gewohnheiten und vor dem, was sozial üblich ist. Gehorsam gegenüber Gott kann bedeuten, gegen den Strom zu schwimmen und keine Zustimmung zu erwarten. Doch Gott segnet solchen Gehorsam.
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Als das Kind beschnitten werden sollte, erwarteten alle, dass es nach der Tradition Zacharias genannt würde. Doch Elisabeth widersprach mutig: 'Nein, er soll Johannes heißen.' Die Verwandten waren verwundert, denn das entsprach nicht der Gewohnheit. Zacharias bestätigte durch sein Schreiben den von Gott befohlenen Namen, obwohl er nicht gehört hatte, was Elisabeth gesagt hatte. Beide stellten Gottes Willen über menschliche Tradition. Das erforderte Mut und Entschlossenheit, denn sie erhielten keine Zustimmung von den Umstehenden. Gottes Wort hat immer Vorrang vor menschlicher Tradition, vor Gewohnheiten und vor dem, was sozial üblich ist. Gehorsam gegenüber Gott kann bedeuten, gegen den Strom zu schwimmen und keine Zustimmung zu erwarten. Doch Gott segnet solchen Gehorsam.
Als das Kind beschnitten werden sollte, erwarteten alle, dass es nach der Tradition Zacharias genannt würde. Doch Elisabeth widersprach mutig: 'Nein, er soll Johannes heißen.' Die Verwandten waren verwundert, denn das entsprach nicht der Gewohnheit. Zacharias bestätigte durch sein Schreiben den von Gott befohlenen Namen, obwohl er nicht gehört hatte, was Elisabeth gesagt hatte. Beide stellten Gottes Willen über menschliche Tradition. Das erforderte Mut und Entschlossenheit, denn sie erhielten keine Zustimmung von den Umstehenden. Gottes Wort hat immer Vorrang vor menschlicher Tradition, vor Gewohnheiten und vor dem, was sozial üblich ist. Gehorsam gegenüber Gott kann bedeuten, gegen den Strom zu schwimmen und keine Zustimmung zu erwarten. Doch Gott segnet solchen Gehorsam.
Bitte Gott um Mut und Klarheit, seinen Willen über menschliche Erwartungen und Traditionen zu stellen.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, wo Traditionen oder Gewohnheiten wichtiger geworden sind als Gottes Wort?
Recording from July 11, 2026
Sermon "Steh auf und Geh" // Gemeinde Gottes Pforzheim // 10.07.2026
Saturday, July 11, 2026 Jesaja 6,5 Key Point Gott ruft uns auf, verfügbar zu sein und seinem Ruf zu folgen, auch wenn seine Aufträge ungewöhnlich erscheinen oder gegen unsere Vernunft gehen. Wenn wir bereit sind, die Kontrolle abzugeben und im Glauben gehorsam zu sein, können wir Gottes Herrlichkeit sehen und erleben, wie er durch uns wirkt. Dies beginnt in der Gemeinschaft mit Gott und führt zu einem missionarischen Leben im Alltag.
Diese Predigt behandelt das Thema "Steh auf und Geh" - den Mut loszulassen und Gottes Ruf zu folgen. Der Prediger Philip nutzt drei Beispiele aus der Apostelgeschichte (Kapitel 8, 9 und 10), um zu zeigen, wie Gott Menschen zu ungewöhnlichen Aufgaben beruft: Philippus wird von einem großen Erntefeld zu einer einsamen Straße gerufen, Ananias muss den Christenverfolger Saulus besuchen, und Petrus wird aufgefordert, seine Vorurteile gegenüber den Heiden zu überwinden.
Die zentrale Botschaft ist, dass Gott manchmal unser "Nest" erschüttern muss, damit wir Schritte des Glaubens gehen und Aufgaben erfüllen, die wir uns nie vorgestellt hätten. Der Prediger betont die Bedeutung von Gehorsam im Glauben, Vergebungsbereitschaft, geschwisterlicher Liebe und der Bereitschaft, sich vom Heiligen Geist führen zu lassen. Mission beginnt im Alltag, in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, wie Jesaja zu sagen: "Hier bin ich, sende mich" und sich von Gott gebrauchen zu lassen, um Seine Herrlichkeit zu sehen. Read more
"Steh auf und Geh" // Gemeinde Gottes Pforzheim // 10.07.2026
Gott ruft uns auf, verfügbar zu sein und seinem Ruf zu folgen, auch wenn seine Aufträge ungewöhnlich erscheinen oder gegen unsere Vernunft gehen. Wenn wir bereit sind, die Kontrolle abzugeben und im Glauben gehorsam zu sein, können wir Gottes Herrlichkeit sehen und erleben, wie er durch uns wirkt. Dies beginnt in der Gemeinschaft mit Gott und führt zu einem missionarischen Leben im Alltag.
Main Topics (5)
1. Philippus: Von der Ernte in die Einsamkeit gerufen
- • Philippus wurde von einem großen Erntefeld weggerufen zu einer verlassenen Straße
- • Gott verlangt Glaubensgehorsam, auch wenn wir den nächsten Schritt nicht sehen
- • Bereitschaft, die Zügel abzugeben, ermöglicht es dem Heiligen Geist, uns zu führen
- • Philippus trifft den Äthiopier zur genau richtigen Zeit am richtigen Ort
- • Was zunächst sinnlos erschien, führte zur Verbreitung des Evangeliums nach Afrika
2. Ananias: Überwindung von Angst und Vorurteilen
- • Ananias wird berufen, Saulus von Tarsus zu besuchen, einen Verfolger der Christen
- • Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle - selbst der größte Sünder kann gerettet werden
- • Ananias begegnet Saulus mit Bruderliebe und nennt ihn 'Bruder Saulus'
- • Vergebung ohne Vorbehalt ist der Standard, den Gott uns gibt
- • Jüngermachen bedeutet Zeit investieren, Vorbild sein und neue Gläubige begleiten
3. Petrus: Überwindung von Stolz und Traditionen
- • Petrus erhält die Vision mit unreinen Tieren - Gott fordert ihn heraus, etwas völlig Neues zu tun
- • Menschliche Regeln und Vorurteile müssen überwunden werden
- • Der Heilige Geist gibt Petrus Klarheit über Gottes Willen
- • Petrus muss lernen, dass Gottes Gnade auch den Heiden gilt
- • Gott ist der Gott aller Gnade, der uns zweite Chancen gibt
4. Verfügbarkeit für Gottes Führung
- • Der Heilige Geist wohnt 24/7 in uns und will uns im Alltag leiten
- • Wir müssen bereit sein, die Grundhaltung zu haben, Gottes Willen zu tun
- • Gott führt uns Schritt für Schritt, wenn wir den ersten Schritt gehen
- • Mission beginnt im Alltag - in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz
- • Manchmal muss Gott unser Nest aufschrecken, damit wir uns bewegen
5. Bruderliebe und Authentizität
- • 'Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt'
- • Der Maßstab ist, dass wir unser Leben für die Brüder lassen sollen
- • Wahre Bruderliebe führt zu einem starken Zeugnis vor der Welt
- • Mehr Echtheit in Beziehungen unter Gläubigen führt zu mehr Kraft im Zeugnis
- • Wir sind, was wir sind, allein durch Gnade - das sollte uns demütig machen
Biblical Foundations
Direct Quotes
Weh mir, ich vergehe, denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen. Denn meine Augen haben den König gesehen, den Herrn der Heerscharen.
Wen soll ich senden? Wer will für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich.
Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, seine Fittiche ausbreitet und sie aufnimmt und sie trägt auf seinen Flügeln, so leitete ihn der Herr allein.
Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Das ist eine verlassene Gegend.
Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an.
Er wurde wie ein Schaf zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf.
Er musste aber durch Samaria ziehen.
Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Steh auf und geh in die Straße, die die gerade genannt wird, und frage im Haus des Judas nach einem namens Saulus von Tarsus, denn siehe, er betet.
Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu binden, die deinen Namen anrufen.
Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als auch Könige und vor den Söhnen Israels, denn ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen.
Ananias aber ging hin und kam in das Haus und legte ihm die Hände auf und sprach: Bruder Saulus.
[Referenz erwähnt, Text nicht zitiert]
Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat. Auch wir sind schuldig, das Leben für die Brüder zu lassen.
Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Ich will aber sehr gerne alles verwenden und völlig verwendet werden für eure Seelen, wenn ich euch auch umso weniger geliebt werde, je mehr ich euch liebe.
Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker. Ihr sollt sie taufen und ihr sollt ihnen erklären.
Am folgenden Tag, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und wollte essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn, und er sieht den Himmel geöffnet und ein gewisses Gefäß, wie ein großes leinenes Tuch, herabkommen, an vier Zipfeln gebunden und zur Erde niedergelassen, worin allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels waren. Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss. Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr, denn niemals habe ich etwas Gemeines oder Unreines gegessen.
Während aber Petrus über das Gesicht nachsann, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich. Steh auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne irgend zu zweifeln, denn ich habe sie gesandt.
Was nennt ihr mich Herr, Herr und tut nicht, was ich euch sage?
Das Wort des Herrn erging an Jona, den Sohn Amittais, indem er sprach: Mache dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und predige wider sie, denn ihre Bosheit ist vor mir heraufgestiegen. Aber Jona machte sich auf, um von dem Angesicht des Herrn hinweg nach Tarsis zu fliehen.
Ach Herr, war das nicht mein Wort, als ich noch in meinem Land war? Darum bin ich zuerst nach Tarsis geflohen, denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, langsam zum Zorn und groß an Güte und der das Übel bereut.
Und das Wort des Herrn erging an Jona zum zweiten Mal, indem er sprach: Mache dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und rufe ihr die Botschaft aus, die ich dir sagen werde.
Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, nachdem ihr eine kleine Zeit gelitten habt, er selbst wird euch vollkommen machen, euch auf festen Grund stellen. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin.
Additional references
- → Matthäus 16
- → Apostelgeschichte 2
- → Apostelgeschichte 8
- → Apostelgeschichte 16
- → 1. Timotheus 1
- → 1. Samuel 3
- → Galater
- → Apostelgeschichte 11
Practical Application (6)
- 1 Verfügbarkeit für Gottes Führung entwickeln: Kultiviere eine Grundhaltung der Bereitschaft, Gottes Willen zu tun, auch wenn seine Aufträge ungewöhnlich erscheinen. Sei offen dafür, dass der Heilige Geist dich im Alltag - in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz - führt und leitet.
- 2 Die Kontrolle loslassen: Lerne, die Zügel abzugeben und im Glauben gehorsam zu sein, auch wenn du den nächsten Schritt nicht vollständig verstehst. Vertraue darauf, dass Gott Schritt für Schritt führt, wenn du den ersten Schritt gehst.
- 3 Bruderliebe praktizieren: Behandle andere Gläubige mit der Liebe, die Christus dir gezeigt hat. Sei bereit, ohne Vorbehalt zu vergeben und dein Leben für deine Geschwister einzusetzen, wie es in 1. Johannes 3,16 beschrieben ist.
- 4 Neue Gläubige begleiten: Investiere Zeit in das Jüngermachen. Nimm neue Gläubige in dein Leben auf, sei ihnen ein Vorbild, erkläre ihnen die Wahrheit und hilfe ihnen, im Glauben zu wachsen.
- 5 Vorurteile und Stolz überwinden: Erkenne, dass du allein durch Gnade bist, was du bist. Überwinde Vorurteile gegenüber anderen Menschen und wünsche auch ihnen die Gnade Gottes, die du selbst empfangen hast.
- 6 Mission im Alltag leben: Verstehe, dass Mission nicht nur bedeutet, ins Ausland zu gehen, sondern im täglichen Leben beginnt. Sei bereit, das Evangelium mit Menschen in deiner Umgebung zu teilen, wenn der Geist Gottes dich führt.
Daily bites from the week of July 12
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Day 1 of 7 · July 12 Steh auf und geh - Gottes Ruf folgen
Der Prophet Jesaja sieht die Herrlichkeit Gottes und wird sich seiner Sünde bewusst. Doch Gott begegnet ihm mit Gnade - die glühenden Kohlen vom Altar symbolisieren die Vergebung durch Jesus Christus. Dann fragt Gott: 'Wen soll ich senden?' Jesajas Antwort kommt aus der Gemeinschaft mit Gott heraus: 'Hier bin ich, sende mich.' Diese Bereitschaft, aufzustehen und Gottes Ruf zu folgen, beginnt nicht mit spektakulären Missionsreisen, sondern im Alltag - in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in den täglichen Begegnungen. Wenn wir Gottes Herrlichkeit sehen und seine Gnade erfahren, werden unsere Herzen vorbereitet, uns von ihm gebrauchen zu lassen. Gott hat bereits alles vorbereitet. Unsere Aufgabe ist es, treu und gehorsam zu laufen. Wie der Adler manchmal das Nest erschüttern muss, damit die Jungen fliegen lernen, so muss Gott manchmal auch unser 'Nest' stören, damit wir Schritte des Glaubens gehen.
Jesaja 6,8
PrayerBete, dass du wie Jesaja sagen kannst: 'Hier bin ich, Herr, sende mich' - und dass Gott dir zeigt, wo er dich im Alltag gebrauchen möchte.
ReflectWo könnte Gott dein 'Nest' gerade erschüttern, um dich zu einem neuen Schritt des Glaubens zu rufen?
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Day 2 of 7 · July 13 Von der Ernte zur einsamen Straße
Philippus erlebte eine große Erweckung in Samaria - viele Menschen kamen zum Glauben, es herrschte große Freude. Genau in diesem Moment der erfolgreichen Ernte gibt Gott ihm einen völlig unerwarteten Auftrag: 'Steh auf und geh südwärts auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Diese ist einsam.' Dieser Befehl ging völlig gegen die menschliche Vernunft. Warum sollte Philippus ein großes Erntefeld verlassen, um zu einer verlassenen Straße zu gehen? Doch Philippus gehorchte im Glauben, ohne den nächsten Schritt zu sehen. Und genau dort konnte der Heilige Geist ihn zum richtigen Zeitpunkt zur richtigen Person führen - dem äthiopischen Kämmerer, der vermutlich das Evangelium nach Afrika brachte. Manchmal gibt Gott uns Aufgaben, die wir nicht erwarten und nicht verstehen. Die Frage ist: Klammern wir uns an unsere eigenen Vorstellungen, oder sind wir bereit, die Kontrolle abzugeben und zu gehorchen?
Apostelgeschichte 8,26-29
PrayerBitte Gott um die Bereitschaft, auch ungewöhnliche Wege zu gehen, und um Vertrauen, dass er dich Schritt für Schritt führen wird.
ReflectGibt es einen Bereich in deinem Leben, wo Gott dich von einem 'Erntefeld' zu einer 'einsamen Straße' ruft - und du dich schwer tust loszulassen?
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Day 3 of 7 · July 14 Vom Heiligen Geist geführt werden
Als Philippus gehorsam zur einsamen Straße ging, geschah etwas Entscheidendes: 'Der Geist sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an.' Der Heilige Geist konnte Philippus nun ganz konkret leiten, weil sein Herz bereit war, Gottes Willen zu tun. Der Geist Gottes wohnt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche in uns - nicht nur sonntags im Gottesdienst. Er ist eine göttliche Person mit einem Willen für uns, die uns in alltäglichen Situationen ganz konkret führen möchte. Die Apostelgeschichte zeigt uns wiederholt, wie der Geist Gottes Türen öffnet und schließt, Menschen an den richtigen Ort zur richtigen Zeit führt. Philippus fand den Kämmerer genau in dem Moment, als dieser Jesaja 53 las und sich fragte, was der Text bedeutet. Gottes Timing war perfekt. Wenn wir uns vom Geist Gottes leiten lassen, kann er uns zu Menschen führen, die Fragen haben, die Bedürfnisse haben, die nach Antworten suchen.
Apostelgeschichte 8,29
PrayerBitte den Heiligen Geist, dich heute zu sensibilisieren für seine Führung und dir zu zeigen, wo er dich gebrauchen möchte.
ReflectBist du dir bewusst, dass der Heilige Geist täglich in dir wohnt und dich führen möchte? Wo könntest du heute auf seine Leitung achten?
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Day 4 of 7 · July 15 Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle
Ananias erhielt von Gott einen Auftrag, der sein Verständnis völlig überstieg: Er sollte zu Saulus von Tarsus gehen - dem berüchtigten Christenverfolger, der Gläubige gefangen nahm und zum Lästern des Namens Jesu zwang. Ananias hatte berechtigte Einwände: 'Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem getan hat.' Doch Gott antwortete: 'Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß.' Gott kann auch mit den hoffnungslosesten Fällen umgehen. Es gibt Menschen, von denen wir denken, sie würden niemals umkehren - aufgrund ihrer Aussagen oder ihres gottlosen Verhaltens. Aber bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Paulus selbst nennt sich später den 'größten der Sünder'. Doch an ihm wollte Gott zeigen, wie groß seine Gnade wirklich ist. Weil Ananias bereit war, diesen Glaubensschritt zu gehen und Gott wirklich zu vertrauen, durfte er etwas von Gottes Herrlichkeit sehen.
Apostelgeschichte 9,11-15
PrayerBitte Gott, dir seine Perspektive auf Menschen zu schenken, die dir hoffnungslos erscheinen, und vertraue darauf, dass seine Gnade größer ist.
ReflectGibt es jemanden in deinem Leben, den du als 'hoffnungslosen Fall' abgeschrieben hast? Was würde es bedeuten, für diese Person im Glauben zu beten?
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Day 5 of 7 · July 16 Geschwisterliche Liebe und Vergebung
Das erste Wort, das Ananias zu Saulus sagte, war: 'Bruder Saul.' Welch eine Vergebung! Saulus hatte so viel Leid über Familien gebracht, hatte Christen verfolgt. Doch Ananias erkannte, dass Gott einen neuen Anfang gemacht hatte, dass da eine neue Schöpfung war. Johannes 3,16 kennen wir alle auswendig. Aber 1. Johannes 3,16 zeigt die Konsequenz: 'Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.' Das ist der Maßstab, den Gott uns gibt: Behandelt einander mit derselben Liebe, mit der Christus euch geliebt hat. Jesus sagte: 'Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.' Wahre geschwisterliche Liebe wird zum kraftvollen Zeugnis. In der Apostelgeschichte heißt es, die Gläubigen waren wie ein Herz und eine Seele - und mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab. Authentizität in den Beziehungen unter Gläubigen verleiht unserem Zeugnis mehr Kraft.
1. Johannes 3,16
PrayerBitte Gott um die Gnade, anderen so zu vergeben, wie Christus dir vergeben hat, und um Kraft für geschwisterliche Liebe.
ReflectGibt es jemanden, dem du noch Vergebung schuldig bist? Was hindert dich daran, diesen Schritt zu gehen?
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Day 6 of 7 · July 17 Vorurteile überwinden
Petrus sah in einer Vision ein Tuch mit unreinen Tieren herabkommen, und eine Stimme sagte: 'Steh auf, Petrus, schlachte und iss.' Petrus antwortete: 'Keineswegs, Herr!' - ein Widerspruch in sich. Wenn Gott uns eine Aufgabe gibt und wir sagen 'keineswegs', dann heißt das eigentlich: 'Ich entscheide', auch wenn wir ihn noch 'Herr' nennen. Jesus fragte einmal: 'Was nennt ihr mich Herr, Herr, und tut nicht, was ich sage?' Petrus folgte menschlichen Regeln, die nicht Gottes Gedanken entsprachen. Gott musste diese Vision mehrmals wiederholen, bis Petrus verstand: Gott wollte, dass er seine Vorurteile gegenüber den Heiden überwindet und zu Kornelius geht. Vielleicht denken wir manchmal, wir seien besser als die Menschen um uns herum, weil wir Christen sind. Doch Paulus sagte: 'Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.' Wir sind aus reiner Gnade. Wenn wir das erkennen, wird es selbstverständlich, dass wir diese Gnade auch anderen wünschen.
Apostelgeschichte 10,9-15
PrayerBitte Gott, dir Vorurteile und Stolz zu zeigen und dir ein Herz für eine verlorene Welt zu schenken.
ReflectWelche Vorurteile könnten dich davon abhalten, bestimmten Menschen mit Gottes Liebe zu begegnen?
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Day 7 of 7 · July 18 Der Gott der zweiten Chancen
Jona lief vor Gottes Auftrag davon - nicht aus Angst, sondern weil er nicht wollte, dass die Niniviten Gottes Gnade erfahren. Er hatte selbst unvorstellbare Gnade von Gott erhalten, aber wünschte sie anderen nicht. Doch nach drei Tagen im Bauch des Fisches gab Gott Jona eine zweite Chance: 'Das Wort des Herrn erging zum zweiten Mal an Jona: Steh auf, geh nach Ninive und verkünde ihr die Botschaft, die ich dir sagen werde.' Gott ist der Gott der zweiten Chancen - vielleicht sogar der dritten. Wenn wir die erste vermasselt haben, wenn wir Gottes Auftrag ausgewichen sind, wenn wir bereit sind umzukehren, bereit sind zu gehorchen, dann gibt uns Gott eine neue Chance. Die zentrale Botschaft bleibt: Wenn wir glauben, werden wir die Herrlichkeit Gottes sehen. Bestimmte Dinge werden wir nur erleben, wenn wir bereit sind loszugehen, loszulassen und zu tun, was Gott uns sagt - auch wenn es menschlich gesehen völlig gegen die Vernunft geht. Sag wie Jesaja: 'Hier bin ich, sende mich!'
Jona 3,1-2
PrayerDanke Gott, dass er der Gott der zweiten Chancen ist, und bitte ihn, dir neu zu zeigen, wohin er dich senden möchte.
ReflectGibt es einen Auftrag Gottes, vor dem du davongelaufen bist und wo du eine zweite Chance brauchst?