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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 2 of 7

Partnerschaft in allen Lebensbereichen

From the sermon “Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr” of October 25

Gott sagt: 'Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch.' Dieses Zusammenwachsen ist nicht nur körperlich gemeint, sondern umfasst den ganzen Menschen – äußerlich und innerlich. Die Ehe ist wie zwei Bäume, die so nah beieinander wachsen, dass sie mit der Zeit zu einem einzigen Baum verwachsen. Gott hat die Ehe nicht für einzelne Lebensbereiche gedacht – nicht nur für besondere Anlässe oder bestimmte Situationen. Die Ehe soll alle Lebensbereiche umfassen: Arbeit und Freizeit, Gemeindedienst und Alltag, Freude und Leid. Aus dieser Einheit heraus gestalten wir gemeinsam das Leben. Die Frage ist: Gibt es Bereiche in deinem Leben, in die du deinen Partner nie hineinlässt? Wo lebst du keine echte Partnerschaft? Gott möchte, dass wir zusammenwachsen und den Weg gemeinsam gehen.

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Gott sagt: 'Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch.' Dieses Zusammenwachsen ist nicht nur körperlich gemeint, sondern umfasst den ganzen Menschen – äußerlich und innerlich. Die Ehe ist wie zwei Bäume, die so nah beieinander wachsen, dass sie mit der Zeit zu einem einzigen Baum verwachsen. Gott hat die Ehe nicht für einzelne Lebensbereiche gedacht – nicht nur für besondere Anlässe oder bestimmte Situationen. Die Ehe soll alle Lebensbereiche umfassen: Arbeit und Freizeit, Gemeindedienst und Alltag, Freude und Leid. Aus dieser Einheit heraus gestalten wir gemeinsam das Leben. Die Frage ist: Gibt es Bereiche in deinem Leben, in die du deinen Partner nie hineinlässt? Wo lebst du keine echte Partnerschaft? Gott möchte, dass wir zusammenwachsen und den Weg gemeinsam gehen.

1. Mose 2,24
Prayer

Bitte Gott um Mut und Weisheit, dich deinem Partner in allen Lebensbereichen zu öffnen und echte Partnerschaft zu leben.

Reflect

Welche Lebensbereiche hältst du noch vor deinem Ehepartner verschlossen, und wie könntest du dich mehr öffnen?

Recording from October 18, 2026

Sermon

Maleachi Kapitel 1, 6-14 Predigtreihe Teil 2

Sunday, October 18, 2026
Maleachi 1,6-14
Key Point

Gott tadelt die Priester und das Volk Israel wegen ihrer verachtenden Herzenshaltung ihm gegenüber, die sich in minderwertigen Opfern und leerem Ritual ausdrückt. Gott möchte keine äußerlichen Rituale, sondern eine aufrichtige Herzenshaltung der Ehrfurcht und Wertschätzung. Die innere Einstellung des Herzens bestimmt unser Denken, unseren Willen und letztlich unser Verhalten - Gott will auf dem Thron unseres Herzens sitzen.

Diese Predigt ist Teil einer Serie über das Buch Maleachi, das letzte prophetische Buch des Alten Testaments. Der Prediger behandelt Maleachi Kapitel 1, Verse 6 bis 14, wo Gott die Priester Israels tadelt, weil sie ihm minderwertige Opfer darbringen und seinen Namen verachten. Obwohl das Volk unter medopersischer Herrschaft lebte und einen funktionierenden Tempeldienst hatte, gab es ernsthafte geistliche Probleme. Gott spricht die Priester direkt an, weil sie für die geistliche Entwicklung des Volkes verantwortlich waren und als Vermittler zwischen Gott und dem Volk standen. Der Kern des Problems liegt in der Herzenshaltung: Die Priester verachteten Gott, indem sie kranke, lahme und sogar geraubte Tiere als Opfer akzeptierten, obwohl Gott nur vollkommene Tiere verlangte. Gott vergleicht dies damit, solche minderwertigen Gaben einem Stadthalter zu bringen - was undenkbar wäre. Die Predigt betont, dass Gott nicht nur Rituale will, sondern eine aufrichtige Herzenshaltung. Der Prediger wendet dies auf heute an: Was in unserem Herzen ist, beeinflusst unser Denken und Handeln. Die Aufforderung ist, Gott das Beste unserer Zeit, unserer Ressourcen und unseres Lebens zu geben und unsere Vorbildfunktion bewusst wahrzunehmen, denn wie die Priester damals haben auch wir Einfluss auf unsere Umgebung.
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Diese Predigt ist Teil einer Serie über das Buch Maleachi, das letzte prophetische Buch des Alten Testaments. Der Prediger behandelt Maleachi Kapitel 1, Verse 6 bis 14, wo Gott die Priester Israels tadelt, weil sie ihm minderwertige Opfer darbringen und seinen Namen verachten. Obwohl das Volk unter medopersischer Herrschaft lebte und einen funktionierenden Tempeldienst hatte, gab es ernsthafte geistliche Probleme. Gott spricht die Priester direkt an, weil sie für die geistliche Entwicklung des Volkes verantwortlich waren und als Vermittler zwischen Gott und dem Volk standen. Der Kern des Problems liegt in der Herzenshaltung: Die Priester verachteten Gott, indem sie kranke, lahme und sogar geraubte Tiere als Opfer akzeptierten, obwohl Gott nur vollkommene Tiere verlangte. Gott vergleicht dies damit, solche minderwertigen Gaben einem Stadthalter zu bringen - was undenkbar wäre. Die Predigt betont, dass Gott nicht nur Rituale will, sondern eine aufrichtige Herzenshaltung. Der Prediger wendet dies auf heute an: Was in unserem Herzen ist, beeinflusst unser Denken und Handeln. Die Aufforderung ist, Gott das Beste unserer Zeit, unserer Ressourcen und unseres Lebens zu geben und unsere Vorbildfunktion bewusst wahrzunehmen, denn wie die Priester damals haben auch wir Einfluss auf unsere Umgebung.

Main Topics (6)

1. Die Verantwortung der geistlichen Leiter

  • • Die Priester waren verantwortlich für die geistliche Entwicklung des Volkes
  • • Sie standen als Vermittler zwischen Gott und dem Volk
  • • Ihre Aufgabe war es, Opfer darzubringen, das Volk zu belehren und Gottes Gesetz zu bewahren
  • • Das Versagen der Leiter hat direkte Auswirkung auf das ganze Volk
  • • Der Fisch stinkt vom Kopf her - Vorbildfunktion ist entscheidend

2. Die Verachtung Gottes durch minderwertige Opfer

  • • Das Volk brachte lahme, kranke, blinde und geraubte Tiere als Opfer
  • • Die Priester akzeptierten diese minderwertigen Opfer
  • • Dies offenbarte eine verachtende Herzenshaltung gegenüber Gott
  • • Der Gottesdienst wurde zu leerem Ritual ohne echte Wertschätzung
  • • Gott vergleicht: Würdet ihr dem Stadthalter solche Gaben bringen?

3. Die drei Ebenen des geistlichen Lebens

  • • Unterste Ebene: Herzenshaltung - was uns wirklich wertvoll ist
  • • Mittlere Ebene: Wille und Gedanken - bestimmt durch das Herz
  • • Oberste Ebene: Verhalten - die sichtbare Auswirkung nach außen
  • • Das Herz beeinflusst Denken, Reden und Handeln
  • • Was im Herzen ist, kommt unweigerlich zum Vorschein

4. Gottes Reaktion auf Heuchelei

  • • Gott sagt: Schließt lieber die Tempeltüren, als so zu opfern
  • • Ich habe kein Wohlgefallen an euren Opfern
  • • Gott hasst und verachtet leere Feste und Rituale
  • • Er will keine äußerliche Frömmigkeit bei innerlicher Verachtung
  • • Gott ruft zur Buße und aufrichtiger Umkehr

5. Gott als Herr der Heerscharen

  • • Sieben Mal wird Gott als 'Herr der Heerscharen' bezeichnet
  • • Die Engel sind seine gehorsamen Diener, die seinen Willen sofort ausführen
  • • Gläubige gehören auch zu den Heeren des Himmels
  • • Jesus hätte Legionen von Engeln rufen können, verzichtete aber daraus Liebe
  • • Alle Knie werden sich vor Jesus beugen - jetzt schon freiwillig oder später gezwungenermaßen

6. Die universale Herrschaft Gottes

  • • Vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang soll Gottes Name groß sein
  • • Alle Heidenvölker sollen Gott Ehre geben
  • • Gott ist ein großer König, dem alle Ehre gebührt
  • • Mission: Alle Völker sollen von Gott erfahren
  • • Gottes Name ist gefürchtet unter den Heidenvölkern

Biblical Foundations

Direct Quotes

Maleachi 1,6-14

Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo ist die Furcht vor mir? spricht der Herr der Heerscharen zu euch Priestern, die ihr meinen Namen verächtlich macht. Aber ihr fragt, womit haben wir deinen Namen verächtlich gemacht? Damit, dass ihr auf meinem Altar verunreinigtes Brot darbringt. Ihr aber fragt: Womit haben wir dich verunreinigt? Damit, dass ihr sagt: Der Tisch des Herrn ist verachtenswert. Und wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer bringt, ist das nichts Böses. Und wenn ihr ein lahmes oder krankes darbringt, ist das auch nichts Böses? Bringe es doch deinem Stadthalter. Wird er Wohlgefallen an dir haben oder dich freundlich beachten? spricht der Herr der Heerscharen. Und nun besänftigt doch das Angesicht Gottes, damit er uns gnädig sei. Wird er, weil so etwas von eurer Hand geschehen ist, jemand von euch freundlich beachten? Spricht der Herr der Heerscharen. Es soll doch lieber gleich jemand von euch die Türen des Tempels schließen, damit ihr nicht vergeblich mein Altarfeuer anzündet. Ich habe kein Wohlgefallen an euch, spricht der Herr der Heerscharen, und die Opfergabe, die von euren Händen kommt, gefällt mir nicht. Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang soll mein Name groß werden unter den Heidenvölkern und überall sollen meinem Namen Räucherwerk und Gaben und zwar reine Opfergaben dargebracht werden. Denn groß soll mein Name unter den Heidenvölkern sein, spricht der Herr der Heerscharen. Ihr aber entheiligt ihn damit, dass ihr sagt, der Tisch des Herrn darf verunreinigt werden und die Speise, die von ihm kommt, ist verachtenswert. Und ihr sagt: Siehe, ist es auch der Mühe wert? Und ihr verachtet ihn, spricht der Herr der Heerscharen, und bringt geraubtes und lahmes und krankes herbei und bringt so etwas als Opfergabe da. Sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen? spricht der Herr. Nein, verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde ein männliches Tier hat und ein Gelübde tut und dann doch dem Herrn ein verdorbenes opfert. Denn ich bin ein großer König, spricht der Herr der Heerscharen, und mein Name ist gefürchtet unter den Heidenvölkern.

Maleachi 2,7-8

Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren und aus seinem Mund soll man das Gesetz erfragen, denn er ist ein Bote des Herrn der Heerscharen. Ihr aber seid vom Weg abgewichen. Ihr seid Schuld, dass viele im Gesetz zu Fall gekommen sind. Ihr habt den Bund mit Levi missbraucht.

Amos 5,21-23

Ich hasse, ich verachte eure Feste, ich mag eure Festversammlungen nicht riechen. Wenn ihr mir auch eure Brandopfer und Speisopfer darbringt, so habe ich doch kein Wohlgefallen daran. Und das Dankopfer von euren Mastkälbern schaue ich gar nicht an. Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder und dein Harfenspiel mag ich nicht hören.

Psalm 103,20-21

Lobt den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausführt, gehorsam der Stimme seines Wortes. Lobt den Herrn, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut.

Offenbarung 19,14

Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weißen Pferden und sie waren bekleidet mit weißer und reiner Leinwand.

Philipper 2,10-11

Damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist zur Ehre Gottes des Vaters.

Additional references

  • → Psalm 119
  • → Römer 8

Practical Application (7)

  • 1 Prüfe deine Herzenshaltung gegenüber Gott: Untersuche, ob du Gott wirklich ehrst und wertschätzt oder ob dein Gottesdienst zu leerem Ritual geworden ist. Frage dich: Ist Jesus auf dem Thron meines Herzens?
  • 2 Gib Gott die beste Zeit des Tages: Wenn du Gott liebst, verbringe bewusst qualitativ hochwertige Zeit mit ihm im Gebet und Bibelstudium, nicht nur müde Reste am Abend.
  • 3 Nimm deine Vorbildfunktion ernst: Sei dir bewusst, dass dein Verhalten als Vater, Mutter, Leiter oder Mitarbeiter direkte Auswirkungen auf dein Umfeld hat. Der Fisch stinkt vom Kopf her.
  • 4 Komm pünktlich und vorbereitet zu deinen Diensten: Zeige durch Zuverlässigkeit und gewissenhafte Vorbereitung, dass dir der Dienst für Gott wichtig ist und nicht nur Pflichterfüllung.
  • 5 Opfere und spende vom Herzen: Sei freigiebig mit deinem Geld, deiner Zeit und deinen Ressourcen. Gib Gott nicht das, was dir zu schade ist, sondern das Beste.
  • 6 Behandle deine Mitmenschen als wäre es Jesus: Deine Beziehung zu anderen Menschen ist ein Spiegelbild deiner Beziehung zu Gott. Was du den geringsten Brüdern tust, tust du Jesus.
  • 7 Arbeite bewusst an deiner Gottesfurcht: Bete in Ehrfurcht und im Bewusstsein dessen, mit wem du sprichst. Gott ist nicht nur ein Freund, sondern der Herr der Heerscharen, der große König.

Daily bites from the week of October 19

  1. Day 1 of 7 · October 19 Gott verlangt mehr als Rituale

    Gott stellt seinem Volk eine durchdringende Frage: 'Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo ist die Furcht vor mir?' Die Priester Israels hatten einen funktionierenden Tempeldienst, brachten regelmäßig Opfer dar – doch Gott sah tiefer. Er sah ihre Herzenshaltung. Das Problem war nicht das Fehlen religiöser Aktivität, sondern die Verachtung hinter den Ritualen. Die Priester brachten kranke, lahme und sogar geraubte Tiere als Opfer, obwohl Gott nur das Beste verlangte. Sie erfüllten ihre religiösen Pflichten, aber ihr Herz war weit von Gott entfernt. Auch heute ist es möglich, Gottesdienste zu besuchen, Dienste zu übernehmen und religiöse Rituale zu praktizieren, während unser Herz gleichgültig bleibt. Gott möchte keine mechanische Pflichterfüllung, sondern eine aufrichtige Beziehung. Er verdient nicht die Reste unserer Zeit und Energie, sondern das Beste, was wir haben.

    Maleachi 1,6-7

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du ihm nur aus Gewohnheit dienst, und erneuere deine Liebe zu ihm.

    Reflect

    Welche Bereiche meines geistlichen Lebens sind zur bloßen Routine geworden, ohne echte Herzenshaltung?

  2. Day 2 of 7 · October 20 Die Verantwortung der Leiter

    Warum wendet sich Gott hauptsächlich an die Priester, obwohl das ganze Volk minderwertige Opfer brachte? Weil die Priester verantwortlich waren. Sie standen zwischen Gott und dem Volk, sollten das Gesetz lehren und als Vorbilder dienen. Gott sagt: 'Die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren und aus seinem Mund soll man das Gesetz erfragen.' Doch die Priester versagten. Sie akzeptierten die minderwertigen Opfer des Volkes und machten sich damit eins mit der verachtenden Haltung. Ihre Nachlässigkeit hatte direkte Auswirkungen auf das geistliche Leben des ganzen Volkes. Dieser Grundsatz gilt immer noch: 'Der Fisch stinkt vom Kopf her.' Ob als Eltern, Hauskreisleiter, Mitarbeiter oder einfach als Christen in unserem Umfeld – wir haben Einfluss. Unser Lebensstil, unsere Prioritäten und unsere Haltung zu Gott beeinflussen die Menschen um uns herum. Lasst uns unserer Vorbildfunktion bewusst sein.

    Maleachi 2,7-8

    Prayer

    Danke Gott für den Einfluss, den er dir gegeben hat, und bitte ihn um Weisheit, ein treues Vorbild zu sein.

    Reflect

    In welchen Bereichen meines Lebens habe ich Vorbildfunktion, und wie nehme ich diese Verantwortung wahr?

  3. Day 3 of 7 · October 21 Das Herz bestimmt das Handeln

    Die Predigt zeigt uns ein wichtiges Dreieck: Ganz unten liegt unsere Herzenshaltung – das, was uns wirklich wichtig ist. Darüber befindet sich die Ebene unseres Willens und unserer Gedanken. Ganz oben steht unser sichtbares Verhalten. Was in unserem Herzen ist, beeinflusst unser Denken und letztendlich unser Handeln. Bei den Priestern war im Herzen eine Verachtung Gottes. Das führte zu dem Gedanken: 'Das Tier ist schon in Ordnung. Gott drückt ein Auge zu.' Und das Ergebnis war das äußere Verhalten: minderwertige Opfer darzubringen. Wenn uns Geld wichtig ist, werden unsere Gedanken und Handlungen darum kreisen. Wenn uns Sicherheit wichtig ist, verlassen wir uns mehr auf Versicherungen als auf Gott. Die Frage ist nicht nur: 'Was tue ich?', sondern: 'Was bewegt mein Herz?' Gott schaut nicht nur auf unsere äußeren Handlungen, sondern in die Tiefe unseres Herzens.

    Sprüche 4,23

    Prayer

    Bitte den Herrn, dein Herz zu durchleuchten und dir zu zeigen, was dort wirklich den Thron einnimmt.

    Reflect

    Was ist mir im Innersten wirklich am wichtigsten, und wie zeigt sich das in meinem täglichen Leben?

  4. Day 4 of 7 · October 22 Würdest du das dem Stadthalter bringen?

    Gott stellt eine provokante Frage: 'Bringe es doch deinem Stadthalter. Wird er Wohlgefallen an dir haben?' Der Stadthalter war damals eine mächtige Autorität – niemand hätte gewagt, ihm minderwertige Geschenke zu bringen. Jeder gab sein Bestes, um seine Gunst nicht zu verlieren. Doch genau das taten die Priester mit Gott. Sie brachten ihm, was sie dem Stadthalter niemals gebracht hätten. Gott zeigt damit die Absurdität ihres Verhaltens: Sie ehren einen menschlichen Beamten mehr als den Schöpfer des Universums. Wie ist es bei uns? Geben wir unserem Chef bei der Arbeit das Beste, aber Gott nur die Reste unserer Zeit? Investieren wir in Hobbys und Beziehungen, während das Gebet zur Last wird? Planen wir sorgfältig unsere Karriere, aber leben nachlässig in unserer Beziehung zu Gott? Gott verdient nicht weniger als ein Stadthalter – er verdient alles.

    Maleachi 1,8-9

    Prayer

    Bekenne vor Gott, wo du ihm nicht das Beste gibst, und bitte ihn um Kraft zur Veränderung.

    Reflect

    Welchen Bereichen meines Lebens gebe ich mehr Aufmerksamkeit und Energie als meiner Beziehung zu Gott?

  5. Day 5 of 7 · October 23 Gott will keine leeren Rituale

    Gottes Antwort auf die hohlen Rituale seines Volkes ist erschütternd: 'Ich hasse, ich verachte eure Feste. Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder.' Gott sagt sogar, es wäre besser, die Tempeltüren zu schließen, als solche Opfer darzubringen. Religiöse Aktivität ohne aufrichtiges Herz ist für Gott wertlos. Das Volk kam regelmäßig zum Tempel, brachte Opfer, sang Lieder – aber ihre Herzen waren weit von Gott entfernt. Sie erfüllten ihre religiösen Pflichten, aber ohne echte Liebe und Ehrfurcht. Und Gott durchschaute die Fassade. Wie gehen wir zum Gottesdienst? Singen wir Loblieder, während unser Herz woanders ist? Beten wir mechanisch unsere Gebete herunter? Dienen wir, um von anderen gesehen zu werden? Gott möchte keine religiöse Schauspielerei. Er möchte unser Herz, unsere aufrichtige Liebe, unsere echte Hingabe. Alles andere ist für ihn wertlos.

    Amos 5,21-23

    Prayer

    Bitte Gott, deine geistlichen Übungen neu mit Leben und Aufrichtigkeit zu füllen.

    Reflect

    Welche geistlichen Aktivitäten in meinem Leben sind zur bloßen Form geworden ohne innere Substanz?

  6. Day 6 of 7 · October 24 Der Herr der Herrscharen

    Siebenmal in diesem Abschnitt nennt sich Gott 'Herr der Herrscharen'. Dieser Titel erinnert daran, dass Gott über unzählige Engel gebietet – mächtige Wesen, die seinen Befehlen sofort und vollständig gehorchen. Die Engel kennen keine Nachlässigkeit, keine halben Sachen, keine Verachtung. Jesus selbst sagte, er könnte Legionen von Engeln rufen, wenn er wollte. Doch aus Liebe zu uns verzichtete er auf diese Macht und ging den Weg des Leidens ans Kreuz. Durch seinen Tod und seine Auferstehung haben wir nicht nur Vergebung empfangen, sondern dürfen selbst zu Gottes Herrscharen gehören. In Offenbarung 19 wird beschrieben, wie die Erlösten in weißer, reiner Leinwand mit Jesus wiederkommen werden. Wir, die wir durch sein Blut gereinigt sind, gehören nun zu seinem himmlischen Heer. Lasst uns Gott schon jetzt die Ehre geben, die ihm gebührt – mit derselben Hingabe, mit der die Engel ihm dienen.

    Psalm 103,20-21

    Prayer

    Danke Jesus für seine Erlösung und bitte ihn, dir zu helfen, ihm mit ganzer Hingabe zu dienen.

    Reflect

    Diene ich Gott mit der gleichen Treue und Hingabe, wie es die Engel tun?

  7. Day 7 of 7 · October 25 Wer sitzt auf dem Thron?

    Die zentrale Frage dieser Predigt lautet: Wer sitzt auf dem Thron deines Herzens? Jedes Herz hat einen Thron, und wer darauf sitzt, bestimmt über unser Denken, unsere Prioritäten und unser Handeln. Ist es Jesus, der dort regiert? Oder sind es unsere eigenen Wünsche, unser Ego, unser Streben nach Sicherheit oder Anerkennung? Paulus schreibt, dass sich eines Tages jedes Knie vor Jesus beugen wird – ob wir wollen oder nicht. Jede Zunge wird bekennen, dass er Herr ist. Die Frage ist nicht, ob Jesus Herr ist, sondern ob wir ihn jetzt schon freiwillig als Herrn anerkennen. Wenn Jesus wirklich auf dem Thron unseres Herzens sitzt, wird sich das praktisch zeigen: Wir geben ihm die beste Zeit des Tages, studieren sein Wort, beten in Ehrfurcht, kommen pünktlich zu unseren Diensten, spenden freigiebig und behandeln unsere Mitmenschen, als wäre es Jesus selbst. Lasst uns heute bewusst Jesus die Herrschaft über unser Leben übergeben.

    Philipper 2,10-11

    Prayer

    Übergib Jesus bewusst die Herrschaft über jeden Bereich deines Lebens und bitte ihn, in allem der Erste zu sein.

    Reflect

    Sitzt Jesus wirklich auf dem Thron meines Herzens, oder habe ich ihm nur einen Ehrenplatz gegeben?