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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Day 3 of 7

Für Gott – Für den Anderen

From the sermon “Gottesdienst der EBG Gifhorn | 25.10.2026 um 11Uhr” of October 25

Die Ehe hat zwei zentrale Ausrichtungen: Sie ist für Gott und für den anderen. Gott hat die Ehe geschaffen, um ihn zu verherrlichen und um einander zu dienen. In Epheser 5,21 lesen wir: 'Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.' Eine Ehe ist kein 'Parasitenbündnis', wo jeder versucht, vom anderen etwas herauszuholen. Sie ist ein Partnerschaftsbündnis, wo jeder für den anderen leben will. Die Motivation für diesen Dienst liegt nicht in den Qualitäten des Partners, sondern in Christus. Selbst wenn wir im anderen nur noch Fehler sehen, dienen wir ihm, weil Christus uns zuerst gedient hat. Die Ehe soll Christus und die Gemeinde widerspiegeln – seine bedingungslose Liebe, seine Treue, seine Hingabe. Wenn wir für den anderen leben, geben wir Gott die Ehre und machen sein Wesen sichtbar in dieser Welt.

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Die Ehe hat zwei zentrale Ausrichtungen: Sie ist für Gott und für den anderen. Gott hat die Ehe geschaffen, um ihn zu verherrlichen und um einander zu dienen. In Epheser 5,21 lesen wir: 'Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.' Eine Ehe ist kein 'Parasitenbündnis', wo jeder versucht, vom anderen etwas herauszuholen. Sie ist ein Partnerschaftsbündnis, wo jeder für den anderen leben will. Die Motivation für diesen Dienst liegt nicht in den Qualitäten des Partners, sondern in Christus. Selbst wenn wir im anderen nur noch Fehler sehen, dienen wir ihm, weil Christus uns zuerst gedient hat. Die Ehe soll Christus und die Gemeinde widerspiegeln – seine bedingungslose Liebe, seine Treue, seine Hingabe. Wenn wir für den anderen leben, geben wir Gott die Ehre und machen sein Wesen sichtbar in dieser Welt.

Epheser 5,21
Prayer

Bitte Jesus, dir seine Liebe und Dienerschaft zu schenken, damit du deinem Partner selbstlos dienen kannst.

Reflect

Dienst du deinem Partner aus Liebe zu Christus, oder erwartest du vor allem, selbst bedient zu werden?

Recording from September 27, 2026

Sermon

Gottesdienst der EBG Gifhorn | 27.09.2026 um 10 Uhr

Sunday, September 27, 2026
5. Mose 8,6-10
Key Point

Gott versorgt uns nicht nur mit leiblicher Nahrung durch den Boden und die Ernte, sondern vor allem mit geistlicher Nahrung durch Jesus Christus, das Brot des Lebens. Während irdisches Essen vergänglich ist und nur vorübergehend sättigt, bietet Jesus echte und ewige Erfüllung für unseren inneren Hunger. Wir sind aufgerufen, dankbar zu sein für Gottes Versorgung und unseren Fokus auf das zu richten, was ewigen Wert hat.

Ein Erntedankgottesdienst der Evangeliums-Baptisten-Gemeinde Gifhorn, in dem für Gottes Versorgung und die Ernte des Jahres gedankt wird. Der Gottesdienst beinhaltet mehrere Predigten, die sich mit geistlichen Wahrheiten beschäftigen: die Notwendigkeit der Veredelung durch Jesus Christus, das Entfernen von geistlichem Unkraut für persönliches Wachstum, und Jesus als das wahre Brot des Lebens. Durchgehend wird betont, dass materieller Segen zwar wichtig ist, aber die geistliche Nahrung durch Jesus Christus von ewiger Bedeutung ist. Die zentrale Botschaft verbindet die physische Ernte mit der geistlichen Frucht im Leben der Gläubigen. Mehrere Redner verwenden Bilder aus Landwirtschaft und Gartenbau, um geistliche Wahrheiten zu illustrieren: Bäume müssen veredelt werden um Frucht zu bringen, Unkraut muss entfernt werden damit Rosen blühen können, und echte Sättigung kommt nur durch Jesus. Der Gottesdienst schließt mit praktischen Hinweisen zum gemeinsamen Mittagessen und der Ankündigung des zweiten Gottesdienstes um 14:30 Uhr.
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Ein Erntedankgottesdienst der Evangeliums-Baptisten-Gemeinde Gifhorn, in dem für Gottes Versorgung und die Ernte des Jahres gedankt wird. Der Gottesdienst beinhaltet mehrere Predigten, die sich mit geistlichen Wahrheiten beschäftigen: die Notwendigkeit der Veredelung durch Jesus Christus, das Entfernen von geistlichem Unkraut für persönliches Wachstum, und Jesus als das wahre Brot des Lebens. Durchgehend wird betont, dass materieller Segen zwar wichtig ist, aber die geistliche Nahrung durch Jesus Christus von ewiger Bedeutung ist. Die zentrale Botschaft verbindet die physische Ernte mit der geistlichen Frucht im Leben der Gläubigen. Mehrere Redner verwenden Bilder aus Landwirtschaft und Gartenbau, um geistliche Wahrheiten zu illustrieren: Bäume müssen veredelt werden um Frucht zu bringen, Unkraut muss entfernt werden damit Rosen blühen können, und echte Sättigung kommt nur durch Jesus. Der Gottesdienst schließt mit praktischen Hinweisen zum gemeinsamen Mittagessen und der Ankündigung des zweiten Gottesdienstes um 14:30 Uhr.

Main Topics (4)

1. Dankbarkeit für Gottes Versorgung durch die Erde

  • • Gott hat uns gutes Land geschenkt, das Früchte hervorbringt
  • • Ohne den Boden, den Gott geschaffen hat, können wir nicht leben
  • • Wir sollen dem Herrn danken für das gute Land und die Ernte
  • • Trotz Krieg und Krisen versorgt Gott uns weiterhin durch die Erde

2. Das Bild des veredelten Baumes

  • • Wie ein Obstbaum veredelt werden muss, um gute Früchte zu bringen, müssen auch wir durch Christus erneuert werden
  • • Das alte Leben muss abgesägt werden - wir werden neue Schöpfung in Christus
  • • Wir werden mit dem Heiligen Geist versiegelt wie ein Baum bei der Veredelung
  • • Wilde Triebe (der alte Mensch) wollen immer wieder hervorkommen und müssen beseitigt werden
  • • Viele Hindernisse können verhindern, dass wir Frucht bringen - wir müssen verwurzelt in Christus bleiben

3. Jesus als das Brot des Lebens

  • • Jesus sagt: 'Wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist'
  • • Irdisches Essen sättigt nur vorübergehend, Jesus stillt den inneren Hunger dauerhaft
  • • Das Volk folgte Jesus wegen des irdischen Brotes, nicht wegen der geistlichen Wahrheit
  • • Jesus ist das wahre Brot aus dem Himmel, das ewiges Leben gibt
  • • Wer zu Jesus kommt, wird nicht mehr hungern; wer an ihn glaubt, wird nicht mehr dürsten
  • • Wir müssen an Jesus glauben und sein Opfer am Kreuz annehmen

4. Freiheit durch die Wahrheit

  • • Wenn wir im Wort Gottes bleiben, werden wir die Wahrheit erkennen
  • • Die Wahrheit macht uns frei von der Lüge
  • • Freiheit kommt durch Hören und Tun des Wortes Gottes - täglich
  • • Wie Unkraut eine Rose am Blühen hindert, hindert Sünde uns am geistlichen Wachstum
  • • Wir müssen selbst das 'Unkraut' in unserem Leben entfernen - diese Arbeit kann niemand für uns tun
  • • In der Freiheit können wir lieben, vergeben und für andere beten

Biblical Foundations

Direct Quotes

5. Mose 8,6-10

So halte nun die Gebote des Herrn, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. Denn der Herr, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen. Ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatapfel wachsen. ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

Psalm 1,1-3

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf dem Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über sein Gesetz Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelke nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

2. Korinther 5,17

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Epheser 1,13

In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist.

Epheser 4,22

Legt von euch ab den alten Menschen mit seinen früheren Wandeln, der sich durch trügerische Begierden zugründe richtet.

Lukas 6,46

Ihr nennt mich Herr, Herr, aber ihr tut nicht, was ich euch sage.

Johannes 6,27

Wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird. Denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt.

Johannes 6,28-35

Da sprachen sie zu ihm, Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken? Jesus antwortete und sprach zu ihm, Das ist das Werk Gottes, das ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Da sprachen sie zu ihm, Was tust du denn für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? Unsere Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht, Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen. Da sprach Jesus zu ihnen, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot aus dem Himmel. Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabgekommen und der Welt Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm, Herr, gib uns alle Zeit dieses Brot. Jesus aber sprach zu ihnen, ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, der wird nicht hungern und wer mich glaubt, der wird niemals dürsten.

Johannes 8,31-32.36

Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so werdet ihr die Wahrheit erkennen. Und die Wahrheit wird euch frei machen. Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.

Practical Application (6)

  • 1 Täglich im Wort Gottes bleiben: Wie ein Baum an der Wasserquelle verwurzelt sein muss, müssen wir täglich im Wort Gottes bleiben durch Lesen und Tun. Nur so können wir Frucht bringen und geistlich wachsen.
  • 2 Wilde Triebe des alten Menschen beseitigen: Wir müssen regelmäßig prüfen, wo der alte Mensch mit seinen Begierden wieder hervorkommen will, und diese 'wilden Triebe' konsequent durch Gottes Wort entfernen, damit wir gute Frucht bringen können.
  • 3 Fokus auf das Ewige richten statt auf Vergängliches: Statt unser Leben primär um irdische Nahrung und Versorgung kreisen zu lassen, sollen wir unseren Fokus auf Jesus als das Brot des Lebens richten, das ewigen Wert hat.
  • 4 Jesus als einzige Quelle für inneren Frieden annehmen: Wir müssen die zentrale Frage beantworten: Hat Jesus deinen Hunger schon gestillt? Nur durch Glauben an Jesus und sein Opfer am Kreuz kann unser innerer Hunger und unser Sündenproblem gelöst werden.
  • 5 Dankbarkeit für Gottes Versorgung praktizieren: Wir sollen bewusst Gott danken für die Erde, den Boden und alle Lebensmittel, die er uns schenkt, und erkennen, dass alle Versorgung letztlich von ihm kommt.
  • 6 Selbst geistlich aktiv werden: Niemand kann für uns den Weg in die Freiheit gehen - wir müssen selbst 'unsere Hände schmutzig machen' und das Unkraut in unserem Leben entfernen. Die Arbeit kann uns keiner abnehmen.

Daily bites from the week of September 28

  1. Day 1 of 7 · September 28 Veredelt durch Jesus Christus

    An Erntedank schauen wir auf die Früchte des Jahres – doch wie steht es um die geistliche Frucht in unserem Leben? Die Predigt erinnert uns daran, dass jeder Obstbaum veredelt werden muss, um gute Frucht zu bringen. Genauso verhält es sich mit unserem Leben. Von Natur aus wachsen wir wie ein wilder Baum – nach unseren eigenen Vorstellungen und Begierden. Doch Gott bietet uns etwas Neues an: eine Veredelung durch Jesus Christus. Das alte Leben wird abgeschnitten, und Christus wird in uns eingepflanzt. 'Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.' Diese Veredelung geschieht durch Umkehr und Glauben. Wir werden versiegelt mit dem Heiligen Geist. Erst dann können wir Frucht bringen, die für Gott brauchbar ist. An diesem Erntedankfest dürfen wir dankbar sein nicht nur für die materielle Ernte, sondern vor allem dafür, dass Gott uns durch Jesus Christus zu neuen Menschen macht.

    2. Korinther 5,17

    Prayer

    Danke Jesus, dass du mich zu einer neuen Kreatur machen möchtest. Hilf mir, das alte Leben loszulassen und in dir verwurzelt zu sein.

    Reflect

    Habe ich die Veredelung durch Jesus Christus in meinem Leben erfahren, oder lebe ich noch wie ein wilder, unveredelter Baum nach meinen eigenen Vorstellungen?

  2. Day 2 of 7 · September 29 Verwurzelt in Gottes Wort

    Der Psalmist beschreibt den gesegneten Menschen wie einen Baum, 'gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit'. Die entscheidende Voraussetzung dafür: Er hat 'Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über sein Gesetz Tag und Nacht.' Ein Obstbaum kann nur dann gedeihen, wenn er Zugang zu Wasser hat – zu seiner Lebensquelle. Genauso brauchen wir als Christen eine lebendige Verbindung zu Gottes Wort. Es genügt nicht, gelegentlich die Bibel aufzuschlagen. Wir brauchen täglich diese geistliche Nahrung. Das Hören und Tun der Wahrheit – jeden Tag – ist wie das Wasser für den Baum. Ohne diese Quelle vertrocknen wir geistlich. Doch wer in Gottes Wort verwurzelt bleibt, der wird Frucht bringen. Die Frage ist nicht, ob wir Frucht bringen können, sondern ob wir an der richtigen Quelle bleiben.

    Psalm 1,1-3

    Prayer

    Herr, gib mir einen tiefen Hunger nach deinem Wort. Lass mich täglich aus deiner Quelle trinken und darin verwurzelt bleiben.

    Reflect

    Ist Gottes Wort wirklich die tägliche Quelle meines Lebens, oder verlasse ich mich auf andere Dinge für meine geistliche Nahrung?

  3. Day 3 of 7 · September 30 Das Unkraut entfernen

    Im Garten wurde eine wichtige Beobachtung gemacht: Rosen können nicht blühen, wenn Unkraut sie umschlingt und ihnen Licht, Luft und Nährstoffe nimmt. Erst als das Unkraut entfernt wurde, konnten die Rosen wieder aufblühen. Genauso verhält es sich in unserem geistlichen Leben. Paulus fordert uns auf: 'Legt von euch ab den alten Menschen mit seinen früheren Wandeln, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.' Der alte Adam, unsere alten Gewohnheiten und Begierden wollen immer wieder in uns hervorbrechen wie wildes Unkraut. Diese Arbeit kann niemand für uns tun. Wir müssen selbst auf die Knie gehen, unsere Hände schmutzig machen und das Unkraut in unserem Leben entfernen. Es ist mühsam, es ist regelmäßig nötig, aber der Sieg gehört denen, die es tun. Nur so können wir blühen und Frucht bringen für Gott.

    Epheser 4,22

    Prayer

    Vater, zeige mir das Unkraut in meinem Leben. Gib mir Kraft und Konsequenz, es täglich zu entfernen, damit ich für dich blühen kann.

    Reflect

    Welches 'Unkraut' – alte Gewohnheiten, Begierden oder Sünden – erstickt gerade das Wachstum in meinem geistlichen Leben?

  4. Day 4 of 7 · October 1 Die Gefahren auf dem Weg zur Frucht

    Von der Knospe bis zum reifen Apfel lauern viele Gefahren: Frost, Vögel, fehlende Bestäubung, Schädlinge, Krankheiten. Nicht jede Blüte wird zur Frucht. Der Gärtner muss wachsam sein und den Baum schützen und pflegen. Auch in unserem geistlichen Leben gibt es viele Hindernisse auf dem Weg zur Frucht. Wettereinflüsse können die Prüfungen sein, die uns treffen. Schädlinge sind wie die Versuchungen, die uns von allen Seiten angreifen. Manchmal sehen wir aus wie ein fruchtbarer Baum, doch bei genauerer Betrachtung ist nur eine leere Hülle da – wenn unser Dienst nicht aus dem richtigen Motiv geschieht. Gott möchte nicht nur, dass wir äußerlich gut aussehen, sondern dass echte, genießbare Frucht an uns wächst. Dazu brauchen wir Seine Pflege, Seinen Schutz und unsere eigene Wachsamkeit. Der Weg zur Frucht ist lang, aber lohnend.

    Prayer

    Herr, beschütze mich vor allem, was mein Wachstum und meine Frucht für dich gefährdet. Mache mich wachsam und treu.

    Reflect

    Welche 'Schädlinge' oder Gefahren bedrohen gerade mein geistliches Wachstum, und wie kann ich mich davor schützen?

  5. Day 5 of 7 · October 2 Wilde Triebe – der alte Mensch

    An veredelten Bäumen wachsen immer wieder wilde Triebe unterhalb der Veredelungsstelle. Sie wachsen schneller und kräftiger als der veredelte Teil. Wenn man sie nicht entfernt, werden sie den ganzen Baum dominieren und die Fruchtqualität drastisch mindern. Diese wilden Triebe sind ein Bild für den alten Menschen in uns, der auch nach der Bekehrung immer wieder durchbrechen will. Die alten Begierden, die alten Vorlieben, die alten sündigen Muster – sie schlummern in uns und wollen wieder Kraft gewinnen. Paulus mahnt uns, den alten Menschen abzulegen. Das ist kein einmaliger Akt, sondern eine tägliche Entscheidung. Wenn wir die wilden Triebe nicht konsequent entfernen, werden sie unser Leben beherrschen, und wir werden keine oder nur minderwertige Frucht für Gott bringen. Geistliche Frucht erfordert geistliche Disziplin.

    Epheser 4,22

    Prayer

    Herr Jesus, hilf mir, täglich den alten Menschen abzulegen und nicht den alten Begierden nachzugeben, die mich von dir wegziehen.

    Reflect

    Welche 'wilden Triebe' aus meinem alten Leben versuchen gerade, mein neues Leben in Christus zu überwuchern?

  6. Day 6 of 7 · October 3 Freiheit durch die Wahrheit

    Jesus sagt: 'Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.' Diese Freiheit kommt nicht durch einmaliges Hören, sondern durch das Bleiben am Wort – durch tägliches Hören und Tun der Wahrheit. Nur so werden wir frei von der Lüge, von der Lähmung, von der Fruchtlosigkeit. Die Werkzeuge für diese Freiheit hat Gott uns bereits gegeben: Sein Wort und den Heiligen Geist. Niemand kann diesen Weg für uns gehen – wir müssen selbst auf die Knie, unsere Hände schmutzig machen und das Unkraut der Lüge aus unserem Leben entfernen. Aber wenn wir es tun, erleben wir echte Freiheit: die Freiheit zu lieben, zu vergeben, zu beten für die, die uns verletzen, und Frucht zu bringen für Gottes Reich.

    Johannes 8,31-32.36

    Prayer

    Vater, danke für dein Wort, das Wahrheit ist. Hilf mir, täglich darin zu bleiben, damit ich wirklich frei werde und Frucht bringe.

    Reflect

    Bleibe ich täglich am Wort Gottes, oder erwarte ich Freiheit ohne das Hören und Tun der Wahrheit?

  7. Day 7 of 7 · October 4 Der Tag X – wenn Frucht gesucht wird

    Für jede Frucht gibt es einen 'Tag X' – den Tag der Ernte. An diesem Tag wird offenbar, ob der Baum gute, genießbare Frucht gebracht hat oder nur eine leere Hülle. Genauso wird es in unserem Leben einen Tag geben, an dem Gott Frucht sucht. Die Frage ist nicht ob, sondern welche Frucht an uns gefunden wird. Sind wir Bäume, die veredelt und verwurzelt in Christus stehen? Haben wir das Unkraut entfernt und die wilden Triebe abgeschnitten? Oder leben wir noch immer nach eigenem Gutdünken? Mose erinnert Israel: 'Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.' An Erntedank danken wir für die materielle Versorgung, doch viel wichtiger ist die geistliche Frucht. Leben wir so, dass Gott an uns Frucht findet, die Ihm Ehre bringt? Das ist der eigentliche Sinn unseres Lebens.

    5. Mose 8,10

    Prayer

    Herr, bereite mich für den Tag, an dem du Frucht suchst. Lass mein Leben dir Ehre bringen und echte, bleibende Frucht hervorbringen.

    Reflect

    Wenn heute der 'Tag X' käme und Gott Frucht an meinem Leben suchen würde – was würde Er finden?