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Evangelische Baptisten Gemeinde Gifhorn (EBG)

I. Koppelweg 69, 38518 Gifhorn

Gott loben, von ihm erzählen, Menschen helfen – die Bibel als einzige Richtschnur.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Friday

Das Joch Jesu auf sich nehmen

Jesus sagt: 'Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir... denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.' Ein Joch wurde damals sorgfältig vom Tischler angepasst, damit das Tier beim Arbeiten nicht verletzt wurde. So ist auch Jesu Joch – perfekt auf uns zugeschnitten. Es ist wunderbar, dass Jesus unser Heiland ist und uns die Sünden vergeben hat. Doch er möchte auch unser Herr sein. Er lädt uns zur Jüngerschaft ein: 'Komm unter mein Joch. Ich will dir zeigen, wie das Leben funktioniert. Ich möchte mit dir gemeinsam leben.' Das ist keine Last, die uns erdrückt, sondern eine Führung, die uns befreit. Unter seiner Leitung zu leben bedeutet, unserer wahren Bestimmung und Berufung zu folgen – voller Freude und ohne uns dabei selbst zu verletzen.

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Jesus sagt: 'Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir... denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.' Ein Joch wurde damals sorgfältig vom Tischler angepasst, damit das Tier beim Arbeiten nicht verletzt wurde. So ist auch Jesu Joch – perfekt auf uns zugeschnitten. Es ist wunderbar, dass Jesus unser Heiland ist und uns die Sünden vergeben hat. Doch er möchte auch unser Herr sein. Er lädt uns zur Jüngerschaft ein: 'Komm unter mein Joch. Ich will dir zeigen, wie das Leben funktioniert. Ich möchte mit dir gemeinsam leben.' Das ist keine Last, die uns erdrückt, sondern eine Führung, die uns befreit. Unter seiner Leitung zu leben bedeutet, unserer wahren Bestimmung und Berufung zu folgen – voller Freude und ohne uns dabei selbst zu verletzen.

Matthäus 11,29-30
Prayer

Herr, ich nehme dein Joch auf mich. Lehre mich, von dir zu lernen und unter deiner liebevollen Führung zu leben.

Challenge

In welchen Bereichen deines Lebens lebst du noch unter deinem eigenen Joch statt unter dem sanften Joch Jesu?

Recording from August 22, 2026

Sermon

Bibel- und Gebetsstunde | 22.08.2026

Saturday, August 22, 2026
2. Mose 16,15-21
Key Point

Gott bietet uns wahre Stabilität nicht durch materielle Sicherheit, sondern durch Vertrauen auf ihn. Wie das Manna in der Wüste müssen wir täglich unser Vertrauen auf Gott setzen. In der Ehe gilt Gottes unveränderliches Gebot: Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. Versöhnung und Beständigkeit in der Ehe sind biblische Gebote, die höhere Standards setzen als die Welt um uns herum.

Diese Aufzeichnung einer Bibel- und Gebetsstunde der Evangelischen Baptistengemeinde Gifhorn beginnt mit einer Gebetsgemeinschaft, gefolgt von Liedern und gemeinsamen Gebeten. Der Hauptteil umfasst zwei Lehrabschnitte: Zuerst spricht ein Leiter über das Thema Stabilität und Vertrauen auf Gott anhand der Geschichte vom Manna in 2. Mose 16, wobei er betont, dass echte Stabilität nicht in materiellen Dingen liegt, sondern im täglichen Vertrauen auf Gottes Versorgung. Der zweite Teil ist eine ausführliche Bibelstunde über 1. Korinther 7:10-16, in der das Thema Ehe und Scheidung behandelt wird. Der Lehrer erklärt die biblische Position zur Unauflöslichkeit der Ehe zwischen Gläubigen, die Bedeutung der Versöhnung nach einer Trennung und das Verbot der Wiederheirat nach unbiblischer Scheidung. Die Versammlung schließt mit Gebeten für Ehen in der Gemeinde und persönlicher Fürbitte.
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Diese Aufzeichnung einer Bibel- und Gebetsstunde der Evangelischen Baptistengemeinde Gifhorn beginnt mit einer Gebetsgemeinschaft, gefolgt von Liedern und gemeinsamen Gebeten. Der Hauptteil umfasst zwei Lehrabschnitte: Zuerst spricht ein Leiter über das Thema Stabilität und Vertrauen auf Gott anhand der Geschichte vom Manna in 2. Mose 16, wobei er betont, dass echte Stabilität nicht in materiellen Dingen liegt, sondern im täglichen Vertrauen auf Gottes Versorgung. Der zweite Teil ist eine ausführliche Bibelstunde über 1. Korinther 7:10-16, in der das Thema Ehe und Scheidung behandelt wird. Der Lehrer erklärt die biblische Position zur Unauflöslichkeit der Ehe zwischen Gläubigen, die Bedeutung der Versöhnung nach einer Trennung und das Verbot der Wiederheirat nach unbiblischer Scheidung. Die Versammlung schließt mit Gebeten für Ehen in der Gemeinde und persönlicher Fürbitte.

Main Topics (4)

1. Stabilität in Gott statt in sichtbaren Dingen

  • Wahre Stabilität kommt nicht durch Geld, Besitz oder Gesundheit, sondern durch Glauben an Gott
  • Gott ist gestern, heute und in Ewigkeit derselbe (Hebräer 13,8)
  • Das Manna-Prinzip: Gott versorgt täglich, aber wir müssen ihm jeden Tag neu vertrauen
  • Wir müssen täglich handeln und sammeln, was Gott bereitet
  • Die Gefahr besteht, bei viel Arbeit und Erfolg Gott zu vergessen

2. Das biblische Verbot der Ehescheidung

  • Paulus gebietet nicht aus eigener Autorität, sondern der Herr selbst gebietet es
  • Mann und Frau sollen sich nicht scheiden lassen - dies gilt für beide Geschlechter
  • Die Ehe ist ein Partnerschaftsbündnis, das Gott zusammengefügt hat
  • Die Standards Gottes zur Ehe sind höher als die Standards der Gesellschaft
  • Im römischen Kontext war Scheidung sehr einfach, aber Gottes Maßstab ist anders

3. Wenn Scheidung dennoch geschehen ist

  • Wenn bereits eine Scheidung stattgefunden hat, gibt es zwei Möglichkeiten
  • Die geschiedene Person soll unverheiratet bleiben
  • Oder: Die Person soll sich mit dem Ehepartner versöhnen
  • Beide Ehepartner dürfen nicht neu heiraten, damit Versöhnung möglich bleibt
  • Versöhnung ist das Ziel - ähnlich wie unsere Versöhnung mit Gott

4. Die Ehe als Abbild des Evangeliums

  • Die Ehe soll zeigen, wie Jesus seine Gemeinde liebt
  • Ehe ist für das ganze Leben bestimmt - bis der Tod die Partner scheidet
  • In guten und in schlechten Zeiten zusammenzubleiben ist Teil des Ehegelübdes
  • Jede Ehe ist es wert, dafür zu kämpfen
  • Christen sollen eine andere Einstellung zur Ehe haben als die Welt

Biblical Foundations

Direct Quotes

2. Mose 16,15-21

Und als es die Kinder Israel sahen, sprachen sie untereinander, was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen, dies ist das Brot, das euch der Herr zur Speise gegeben hat. Das ist aber der Befehl, den der Herr gegeben hat. Jeder soll davon sammeln, so viel er zum Essen benötigt. Einen Gomer, ihr Kopf, nach der Zahl eurer Seelen. Jeder nehme für die, die in seinem Zelt sind. Und die Kinder Israel machten es so und sammelten der eine viel, der andere wenig. Als man es aber mit Gomer maßte, hatte der, welcher viel gesammelt hatte, keinen Überfluss. Und der, welcher wenig gesammelt hatte, hatte keinen Mandel. Sondern jeder hatte für sich so gesammelt, so viel es zum Essen brauchte. Und Mose sprach zu ihnen, niemand soll etwas davon übrig lassen bis zum anderen Morgen. Aber sie gehorchten Mose nicht. Denn etliche ließen davon übrig bis zum Morgen. Da wuchsen Würmer darin und es wurde stinkend. Und Mose wurde zornig über sie. So sammelten sie es jeden Morgen, jeder so viel es zum Essen brauchte. Wenn aber die Sonne heiß schien, zerschmolz es.

1. Korinther 7,10-11

Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht scheiden soll von dem Mann. Wenn sie aber schon geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann. und dass der Mann die Frau nicht entlassen soll.

1. Korinther 7,12-16

Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr, wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und diese ist einverstanden, bei ihm zu wohnen, so soll er sie nicht entlassen. Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, der einverstanden ist, bei ihr zu wohnen, soll ihn nicht entlassen. Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann. Sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. Wenn sich aber der Ungläubige scheiden will, so scheide er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden, in Frieden aber hat uns Gott berufen. Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten kannst, oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten kannst?

Markus 10,11-12

Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe ihr gegenüber. Und wenn eine Frau ihren Mann entlässt und sich mit einem anderen verheiratet, so bricht sie die Ehe.

Lukas 16,18

Jeder, der sich von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, der bricht die Ehe. und jeder, der eine von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.

Additional references

  • Hebräer 13,8
  • 2. Timotheus 3,16
  • Galater 1
  • Philipper 2
  • 2. Korinther 5
  • 1. Mose (Schöpfungsordnung)
  • Matthäusevangelium (Jesu Lehre zur Ehe)
  • Römerbrief (Ende von Kapitel über Ehe)

Practical Application (5)

  • 1 Täglich auf Gott vertrauen: Wie das Volk Israel täglich Manna sammeln musste, sollen wir jeden Tag neu unser Vertrauen auf Gott setzen. Das bedeutet tägliches Gebet, Bibellesen und bewusstes Verlassen auf Gottes Versorgung statt auf eigene Sicherheiten.
  • 2 Für die eigene Ehe kämpfen: In schwierigen Zeiten in der Ehe nicht aufgeben, sondern alles daran setzen, Versöhnung zu suchen. Das Ehegelübde 'in guten und in schlechten Zeiten' ernst nehmen und um die Ehe kämpfen statt leichtfertig an Trennung zu denken.
  • 3 Bei Trennung unverheiratet bleiben und Versöhnung suchen: Wenn eine Trennung bereits stattgefunden hat, nicht neu heiraten, sondern unverheiratet bleiben. Die Zeit nutzen für Gebet, Seelsorge und innere Heilung mit dem Ziel der Versöhnung mit dem Ehepartner.
  • 4 Für Ehen in der Gemeinde beten: Bewusst für die eigene Ehe und für Ehen in der Gemeinde beten, besonders für solche, die durch schwierige Zeiten gehen. Betroffene nicht verurteilen, sondern unterstützen und ihnen zur Seite stehen.
  • 5 Höhere Standards als die Welt leben: Als Christen eine andere Einstellung zur Ehe haben als die Gesellschaft. Die Ehe als Abbild des Evangeliums verstehen und durch Treue, Beständigkeit und Versöhnungsbereitschaft Gottes Liebe widerspiegeln.