Emanuel Lindern
Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!
Daily Bite Day 2 of 7 Ämter und Gaben im Leib Christi
From the sermon “Gott gibt jedem seinen Platz im Leib Christi | Pastor David Hergert” of October 28
Paulus unterscheidet in 1. Korinther 12 zwischen Ämtern und Gnadengaben. Die Ämter – Apostel, Propheten, Lehrer, Leitung – sind spezielle Berufungen, die Gott bestimmten Personen gibt. Nicht jeder ist zum Pastor oder Apostel berufen. Diese Ämter sind wie Führungspositionen im Leib Christi, die Gott souverän zuteilt.
Die Gnadengaben des Heiligen Geistes hingegen – Wunderkräfte, Heilung, Zungenrede – sind für jeden Gläubigen verfügbar. Wie wir in Vers 7 gelesen haben: 'Jedem wird das Wirken des Heiligen Geistes gegeben.' Jeder kann in den Gaben des Geistes leben und damit der Gemeinde dienen.
Diese Unterscheidung ist wichtig: Nicht jeder wird Gemeinde gründen oder als Prophet berufen sein, aber jeder kann prophetisch sprechen. Nicht jeder trägt das Amt der Leitung, aber jeder kann in den Gaben des Geistes wirken. Gott hat beide Ebenen geschaffen, damit sein Leib vollständig funktioniert.
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Paulus unterscheidet in 1. Korinther 12 zwischen Ämtern und Gnadengaben. Die Ämter – Apostel, Propheten, Lehrer, Leitung – sind spezielle Berufungen, die Gott bestimmten Personen gibt. Nicht jeder ist zum Pastor oder Apostel berufen. Diese Ämter sind wie Führungspositionen im Leib Christi, die Gott souverän zuteilt. Die Gnadengaben des Heiligen Geistes hingegen – Wunderkräfte, Heilung, Zungenrede – sind für jeden Gläubigen verfügbar. Wie wir in Vers 7 gelesen haben: 'Jedem wird das Wirken des Heiligen Geistes gegeben.' Jeder kann in den Gaben des Geistes leben und damit der Gemeinde dienen. Diese Unterscheidung ist wichtig: Nicht jeder wird Gemeinde gründen oder als Prophet berufen sein, aber jeder kann prophetisch sprechen. Nicht jeder trägt das Amt der Leitung, aber jeder kann in den Gaben des Geistes wirken. Gott hat beide Ebenen geschaffen, damit sein Leib vollständig funktioniert.
Paulus unterscheidet in 1. Korinther 12 zwischen Ämtern und Gnadengaben. Die Ämter – Apostel, Propheten, Lehrer, Leitung – sind spezielle Berufungen, die Gott bestimmten Personen gibt. Nicht jeder ist zum Pastor oder Apostel berufen. Diese Ämter sind wie Führungspositionen im Leib Christi, die Gott souverän zuteilt. Die Gnadengaben des Heiligen Geistes hingegen – Wunderkräfte, Heilung, Zungenrede – sind für jeden Gläubigen verfügbar. Wie wir in Vers 7 gelesen haben: 'Jedem wird das Wirken des Heiligen Geistes gegeben.' Jeder kann in den Gaben des Geistes leben und damit der Gemeinde dienen. Diese Unterscheidung ist wichtig: Nicht jeder wird Gemeinde gründen oder als Prophet berufen sein, aber jeder kann prophetisch sprechen. Nicht jeder trägt das Amt der Leitung, aber jeder kann in den Gaben des Geistes wirken. Gott hat beide Ebenen geschaffen, damit sein Leib vollständig funktioniert.
Herr, zeige mir, welche Gaben du mir gegeben hast und wie ich sie zum Segen für andere einsetzen kann.
Verstehst du den Unterschied zwischen den Ämtern, die Gott wenigen gibt, und den Gnadengaben, die für alle verfügbar sind?
Recording from March 2, 2026
Sermon Streit unter Christen. Echt jetzt ? | Ulrich Krause
Monday, March 2, 2026 1. Korinther 6,1-7 Key Point Gehorsam ohne Freiwilligkeit ist Ungehorsam. Christen sollen Streit untereinander vermeiden und bereit sein, lieber Unrecht zu tragen, als ihre Rechtsstreitigkeiten vor weltlichen Gerichten auszutragen. Wahre Nachfolge Jesu bedeutet, unseren Frieden, unsere Freude und Gerechtigkeit bei Gott zu suchen, nicht in der Welt, und uns dem Willen Gottes in Demut und Glaubensgehorsam zu unterwerfen.
In dieser Predigt über 1. Korinther 6,1-8 behandelt Ulrich Krause das Thema des Streits unter Christen. Er beginnt mit einem Zitat von Charles Spurgeon über Gehorsam und geht dann auf die problematische Situation in der Gemeinde von Korinth ein, die bereits wenige Jahre nach ihrer Gründung durch Paulus mit Parteibildung, Unmoral und öffentlichen Rechtsstreitigkeiten zu kämpfen hatte. Der Prediger betont, dass Christen ihre Konflikte nicht vor weltlichen Gerichten austragen sollten, da sie selbst als Heilige befähigt sind, zu richten - sogar über Engel.
Die zentrale Botschaft lautet, dass Christen lieber bereit sein sollten, Unrecht zu erleiden, anstatt zu streiten und ihr Recht zu suchen. Krause erklärt, dass viele Christen ihren Frieden, ihre Freude und Gerechtigkeit in der Welt suchen statt bei Gott. Er kontrastiert die irdische Gesinnung (Selbstgerechtigkeit, Habgier, Stolz, Zorn) mit der göttlichen Gesinnung (Liebe, Vergebung, Demut, Sanftmut) und betont, dass der Weg zur Veränderung über Demut, Glauben und Gehorsam führt. Die Predigt schließt mit der Ermutigung, nach Gotteserkenntnis zu streben und zu verstehen, wie sehr Gott uns liebt, was uns befähigen würde, alles für ihn zu tun. Read more
Streit unter Christen. Echt jetzt ? | Ulrich Krause
Gehorsam ohne Freiwilligkeit ist Ungehorsam. Christen sollen Streit untereinander vermeiden und bereit sein, lieber Unrecht zu tragen, als ihre Rechtsstreitigkeiten vor weltlichen Gerichten auszutragen. Wahre Nachfolge Jesu bedeutet, unseren Frieden, unsere Freude und Gerechtigkeit bei Gott zu suchen, nicht in der Welt, und uns dem Willen Gottes in Demut und Glaubensgehorsam zu unterwerfen.
Main Topics (7)
1. Streit unter Christen in Korinth
- • Die Gemeinde in Korinth hatte nach nur wenigen Jahren massive Probleme: Parteibildung, Unmoral, Rechtsstreitigkeiten, Chaos beim Abendmahl und falscher Gebrauch der Geistesgaben
- • Christen trugen ihre Streitigkeiten vor weltlichen Gerichten aus, was ein Spektakel für die Bürger war und die Glaubwürdigkeit der Gemeinde zerstörte
- • Sie gaben damit eine bankrotte Erklärung ihres Glaubens ab - einen geistlichen Offenbarungseid
- • Solches Verhalten schadet nicht nur dem Einzelnen, sondern auch der Gemeinde durch Störung und Zerstörung der geistlichen Einheit
2. Christen als Richter - nicht Gerichtete
- • Paulus stellt klar: Christen sind die Richter, nicht die zu Richtenden
- • Gläubige werden einst die Welt und sogar Engel richten
- • Als Kinder Gottes haben wir eine höhere Stellung als Engel
- • Wir haben die Weisheit Gottes durch Jesus Christus, der in uns ist
- • Es ist absurd und pervers, als Kinder Gottes zu geistlich Unmündigen oder Ungerechten zu gehen, um sich richten zu lassen - wie ein König, der einen Bettler um Brot bittet
3. Der biblische Weg der Konfliktlösung
- • Zunächst ein Vier-Augen-Gespräch in Demut und im Gebet vorbereitet
- • Wenn das nicht fruchtet, zwei geistlich reife, sachlich orientierte Zeugen mitnehmen
- • Als dritte Möglichkeit die Gemeinde urteilen lassen
- • Keine Abkürzung direkt zum Leiter oder Pastor - Gott will, dass wir miteinander reden, nicht übereinander sprechen
- • Paulus konnte nicht auf Matthäus 18 verweisen, da die Evangelien noch nicht geschrieben waren - er hatte nur das Alte Testament und den Heiligen Geist
4. Irdische vs. göttliche Gesinnung
- • In uns beanspruchen zwei Gesinnungen die Herrschaft: die irdische und die göttliche
- • Irdische Gesinnung: Selbstgerechtigkeit, Habgier, Selbstverwirklichung, Streit, Hass, Unversöhnlichkeit, Stolz, Zorn
- • Göttliche Gesinnung: Liebe, Vergebung, Demut, Sanftmut
- • Wir suchen oft unser Recht, Glück, Freude und Frieden in der Welt statt bei Gott
- • Wenn wir diese Dinge in der Welt suchen, hält uns das von göttlichem Frieden, göttlicher Freude und göttlicher Gerechtigkeit auf Abstand
5. Unrecht tragen als Gottes Wille
- • Gottes Wille ist es, dass wir bereit sind, lieber Unrecht zu tragen als zu streiten
- • Niemand trägt gern Unrecht, aber das ist Nachfolge und Jüngerschaft
- • Jesus ist auch nicht gern ans Kreuz gegangen, aber er ging - es sollte uns ein Vorrecht sein, mit ihm zu leiden
- • Wenn wir bereit sind, Unrecht zu tragen, wird Gott uns die Türen des Himmels öffnen
- • Wir können keine Friedenstifter sein, wenn wir nicht bereit sind, Unrecht zu tragen
- • Wir sind berufen, dem Frieden nachzujagen, nicht dem Recht
6. Täter des Wortes, nicht nur Hörer
- • Wer nur Hörer des Wortes ist, betrügt sich selbst
- • Täter des Wortes sein bedeutet, sich der Führung des Heiligen Geistes unterzuordnen
- • Es bedeutet nicht frommen Aktivismus, sondern Gehorsam aus Glauben
- • Wer weiter streitet, wird geistlich nicht reifen
7. Der Weg zur göttlichen Gesinnung
- • Es gibt keine Herrlichkeit der Gotterkenntnis ohne die Höllenfahrt der Selbsterkenntnis
- • Der Weg: Aus Demut erwächst Glauben, aus Glauben erwächst Gehorsam - Glaubensgehorsam, kein Gefolgsgehorsam
- • Viele Christen wandeln mehr im Fleisch als im Geist aus Mangel an Erkenntnis - Gotterkenntnis
- • Wir müssen tief in unserem Herzen Gott vertrauen, dass er unser Recht besser vertreten kann als wir selbst
- • Wenn wir wirklich wüssten, wie sehr Gott uns liebt, würden wir alles für ihn tun
Biblical Foundations
Direct Quotes
Wie kann jemand von euch, der eine Beschwerde gegen einen anderen hat, sich bei den Ungerechten richten lassen, anstatt bei den Heiligen? Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens. Wenn ihr nun über Angelegenheiten dieses Lebens Entscheidungen zu treffen habt, so setzt ihr solche zu Richtern ein, die in der Gemeinde nichts gelten. Zur Beschämung sage ich es euch. Demnach ist also nicht ein einziger Weiser, nicht einer unter euch, der ein unparteiisches Urteil fällen könnte für seinen Bruder, sondern ein Bruder führt Rechtsstreit mit dem anderen und das vor Ungläubigen. Es ist ja überhaupt schon ein Schaden unter euch, dass ihr Prozesse miteinander führt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?
Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen.
Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis.
Additional references
- → Matthäus 18
- → Römer 6
- → 1. Petrus 2,19-20
Practical Application (6)
- 1 Konflikte nach biblischem Muster lösen: Bei Konflikten mit Geschwistern zunächst das Vier-Augen-Gespräch in Demut und Gebet suchen. Miteinander reden, nicht übereinander sprechen. Keine Abkürzung zum Leiter nehmen.
- 2 Bereitschaft entwickeln, Unrecht zu tragen: Bewusst die Entscheidung treffen, lieber Unrecht zu tragen als auf dem eigenen Recht zu bestehen. Dies ist Gottes Wille und der Weg zum Frieden.
- 3 Frieden, Freude und Gerechtigkeit bei Gott suchen: Prüfe dein Herz: Wo suchst du zuerst deinen Frieden, deine Freude und Gerechtigkeit - in der Welt oder bei Gott? Richte dein Herz neu auf Gott aus.
- 4 Täter des Wortes werden: Nicht nur Hörer sein, sondern das Gehörte in freiwilligem Glaubensgehorsam umsetzen. Sich der Führung des Heiligen Geistes unterstellen.
- 5 Demütig um Gotterkenntnis bitten: Schau in dein Herz, bekenne Gott, was nicht in Ordnung ist, und bitte ihn demütig um Gotterkenntnis und um Erkenntnis seiner Liebe zu dir.
- 6 Von irdischer zu göttlicher Gesinnung wechseln: Erkenne durch Selbsterkenntnis und Demut deine Schuld und Mängel. Aus Demut erwächst Glauben, aus Glauben erwächst Gehorsam - dieser Weg führt zur Verwandlung.
Daily bites from the week of March 3
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Day 1 of 7 · March 3 Richter, nicht Richter-Suchende
Paulus stellt den Korinthern eine provokante Frage: Warum lassen sich Christen von weltlichen Gerichten richten, wenn sie selbst berufen sind, die Welt und sogar Engel zu richten? Die Gemeinde in Korinth hatte ihre göttliche Identität vergessen. Sie waren Heilige, Kinder Gottes – höher in der Stellung als Engel! Wie oft verhalten wir uns wie ein König, der zum Bettler geht und um Brot bittet? Das ist nicht nur absurd, sondern pervers. Wir haben die Weisheit Gottes durch Jesus Christus, der in uns wohnt. Bei uns sollte ein gerechtes Urteil zu erwarten sein. Diese Wahrheit verändert unseren Blick: Wir sind nicht hilflose Opfer, die weltliche Anerkennung brauchen. Wir sind von Gott befähigt, weise zu handeln und Konflikte in seiner Kraft zu lösen. Erkennen wir, wer wir in Christus sind!
1. Korinther 6,1-3
PrayerDanke Gott für deine Identität als sein Kind. Bitte ihn, dir zu zeigen, wo du seine Weisheit in Konflikten mehr in Anspruch nehmen kannst.
ReflectIn welchen Bereichen meines Lebens suche ich noch weltliche Bestätigung oder Lösungen, anstatt auf die Weisheit Gottes zu vertrauen?
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Day 2 of 7 · March 4 Wo suchen wir unseren Frieden?
Die Kernfrage dieser Predigt geht tiefer als bloße Rechtsstreitigkeiten: Wo suchen wir unseren Frieden, unsere Freude, unsere Gerechtigkeit? Suchen wir sie in der Welt oder bei Gott? Jesus sagte: 'Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.' Doch wie oft zeigt unser Verhalten das Gegenteil! Machtkampf statt Liebe, Selbstdurchsetzung statt Vergebung. Es geht nicht darum, uns schöne Dinge zu verbieten – Gott gönnt uns Freude! Aber wenn unser Herz an weltlichen Dingen hängt und wir dort zuerst unser Recht suchen, hält uns das vom göttlichen Frieden fern. Unser Herz hängt immer an dem, was wir glauben. Die Frage ist: Glauben wir der Welt oder Gottes Verheißungen?
Johannes 13,35
PrayerBitte Gott, dir zu zeigen, woran dein Herz wirklich hängt. Lass ihn dein Verlangen nach seinem Frieden neu entzünden.
ReflectWo suche ich zuerst meinen Frieden und meine Freude – in den Umständen dieser Welt oder in Gottes Gegenwart?
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Day 3 of 7 · March 5 Zwei Gesinnungen ringen um die Herrschaft
In uns allen beanspruchen zwei Gesinnungen die Herrschaft: die irdische und die göttliche. Die irdische Gesinnung zeigt sich in Selbstgerechtigkeit, Habgier, Stolz, Zorn und Unversöhnlichkeit. Die göttliche Gesinnung dagegen offenbart sich in Liebe, Vergebung, Demut und Sanftmut. Die Welt lehrt Selbstverwirklichung als Weg zum Glück. Die Wahrheit ist: Nicht Selbstverwirklichung macht glücklich, sondern Selbstverleugnung. Wer sich selbst verleugnet, wird Christus ähnlich. Der alte Mensch ist laut Römer 6 gestorben – doch warum scheint er so lebendig? Weil wir der Lüge glauben statt der Wahrheit. Der einzige Weg von der irdischen zur göttlichen Gesinnung führt über Demut, aus der Glaube erwächst, und aus Glaube erwächst Gehorsam – ein Glaubensgehorsam, kein blinder Gefolgsgehorsam.
Römer 6
PrayerBekenne Gott demütig die Bereiche, in denen irdische Gesinnung noch Raum hat. Bitte ihn um Verwandlung durch seinen Geist.
ReflectWelche Merkmale der irdischen Gesinnung erkenne ich noch in meinem Leben, und wo sehne ich mich nach mehr göttlicher Gesinnung?
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Day 4 of 7 · March 6 Täter des Wortes, nicht bloß Hörer
Jakobus gibt uns einen unbestechlichen Hinweis, woran wir erkennen, ob wir im rechten Glauben stehen: 'Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen.' Wer nur Hörer ist, betrügt sich selbst – das ist keine menschliche Meinung, sondern Gottes Feststellung! Täter des Wortes zu sein bedeutet allerdings nicht, in frommen Aktivismus zu verfallen oder sich bis zum Burnout zu erschöpfen. Es bedeutet, sich einzig und allein dem Wort Gottes und der Führung des Heiligen Geistes unterzuordnen. Gehorsam ohne Freiwilligkeit ist Ungehorsam, sagte Spurgeon. Die Motivation macht den Unterschied! Es geht um Glaubensgehorsam, der aus einem demütigen, vertrauenden Herzen erwächst – nicht um pflichtbewusste Erfüllung von Regeln.
Jakobus 1,22
PrayerBitte Gott um einen freiwilligen Gehorsam aus Liebe zu ihm. Frage ihn, welchen konkreten Schritt du heute gehen sollst.
ReflectIn welchen Bereichen bin ich eher Hörer als Täter des Wortes? Was hindert mich daran, Gottes Willen konkret umzusetzen?
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Day 5 of 7 · March 7 Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun?
Niemand leidet gern Unrecht – das ist menschlich. Doch Paulus stellt eine radikale Frage: 'Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?' Warum tun wir uns so schwer, diesem klaren Willen Gottes zu gehorchen? Tief in unserem Herzen misstrauen wir Gott an der einen oder anderen Stelle. Wir glauben ihm nicht, dass er unser Recht besser vertreten kann als wir selbst. Wir glauben nicht, dass er unsere Bedürfnisse besser erfüllen kann. Doch die Bibel sagt: 'Das ist Gnade, wenn jemand um des Gewissens willen vor Gott Übel erträgt und Unrecht leidet.' Unrecht zu tragen ist Gottes Wille, denn es ist Nachfolge, echte Jüngerschaft. Jesus ging auch nicht gern ans Kreuz – aber er ging.
1. Korinther 6,7
PrayerBitte Gott um die Gnade, in einer konkreten Situation Unrecht zu tragen. Vertraue ihm dein Recht an.
ReflectWo bin ich gerade nicht bereit, Unrecht zu tragen, weil ich Gott nicht vertraue, dass er für mich sorgt?
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Day 6 of 7 · March 8 Friedenstifter durch Unrecht tragen
Wie wollen wir Friedenstifter sein, wenn wir nicht bereit sind, Unrecht zu tragen? Das ist unmöglich! Wir können nicht ständig auf unserem Recht oder unseren Verletzungen pochen und gleichzeitig Frieden stiften. Wir sind nicht berufen, dem Recht nachzujagen, sondern dem Frieden – mit jedermann. Wenn wir uns entscheiden, Unrecht zu tragen, entscheiden wir uns für Frieden, Barmherzigkeit und die Agape-Liebe Gottes. Das ist Glauben, und Glauben ist manchmal herausfordernd! Wenn Konflikte entstehen, gibt uns Matthäus 18 den biblischen Weg: Vier-Augen-Gespräch, dann zwei Zeugen, schließlich die Gemeinde. Miteinander reden, nicht übereinander! Wer weiter streitet, wird geistlich nicht reifen. Doch wer bereit ist, Unrecht zu tragen, dem öffnet Gott die Türen des Himmels.
Matthäus 18,15-17
PrayerBitte Gott um Weisheit und Demut für schwierige Gespräche. Lass ihn dich zum Friedenstifter machen.
ReflectGibt es jemanden, mit dem ich einen Konflikt habe und mit dem ich ein demütiges Vier-Augen-Gespräch führen sollte?
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Day 7 of 7 · March 9 Gotterkenntnis – der Schlüssel zur Verwandlung
Warum wandeln so viele Christen auch nach Jahren mehr im Fleisch als im Geist? Hosea gibt die Antwort: 'Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis.' Es geht um Gotterkenntnis – Erkenntnis seiner Liebe, seiner besten Absichten und seines uneingeschränkten Wohlwollens über uns. Wenn wir wirklich glauben würden, wie sehr Gott uns liebt, würden wir alles für ihn tun – davon bin ich fest überzeugt. Wir brauchen Gotterkenntnis mehr als alles andere! Der Weg dorthin beginnt mit Demut: 'Es gibt keine Herrlichkeit der Gotterkenntnis ohne die Höllenfahrt der Selbsterkenntnis.' Schau ehrlich in dein Herz, bekenne, was nicht in Ordnung ist, und bitte Gott demütig um Erkenntnis seiner Liebe. Das wird dich verwandeln und befähigen, im Geist zu wandeln.
Hosea 4,6
PrayerBitte Gott demütig um Gotterkenntnis und um eine tiefere Offenbarung seiner Liebe zu dir persönlich.
ReflectWie gut kenne ich Gottes Liebe zu mir wirklich – nicht nur theoretisch, sondern im Herzen erfahren?