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Ecclesia Kirche Roth

Otto-Schrimpff-Straße 4, 91154 Roth
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Daily Bite
Day 3 of 7

Leidenschaft für den Auftrag

From the sermon “Ecclesia Kirche Roth - Gottesdienst - Ungesehene Helden - Teil 3” of October 25

Johannes der Täufer hatte einen klaren Auftrag: Menschen zur Umkehr und Buße aufzurufen. Als er den König Herodes Antipas öffentlich kritisierte, weil dieser seinem Bruder die Frau weggenommen hatte, wusste Johannes genau, welches Risiko er einging. Herodes war bekannt für seine Grausamkeit. Menschlich gesehen war es total unklug – Johannes musste mit dem Schlimmsten rechnen und wurde tatsächlich ins Gefängnis geworfen und später enthauptet. Aber Johannes dachte anders. Zu den Menschen, die zur Buße aufgerufen werden sollten, gehörte auch Herodes. Johannes stellte seinen Auftrag über sein eigenes Wohlergehen. Diese Leidenschaft und dieser Glaubensmut können nicht aus eigener Kraft produziert werden – sie sind Geschenke des Heiligen Geistes. Durch den Heiligen Geist hatte Johannes eine Ewigkeitsperspektive. Er wusste: Dieses irdische Leben ist begrenzt, aber bei Gott wartet die Ewigkeit. Diese Gewissheit gab ihm Frieden, selbst im größten Sturm.

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Johannes der Täufer hatte einen klaren Auftrag: Menschen zur Umkehr und Buße aufzurufen. Als er den König Herodes Antipas öffentlich kritisierte, weil dieser seinem Bruder die Frau weggenommen hatte, wusste Johannes genau, welches Risiko er einging. Herodes war bekannt für seine Grausamkeit. Menschlich gesehen war es total unklug – Johannes musste mit dem Schlimmsten rechnen und wurde tatsächlich ins Gefängnis geworfen und später enthauptet. Aber Johannes dachte anders. Zu den Menschen, die zur Buße aufgerufen werden sollten, gehörte auch Herodes. Johannes stellte seinen Auftrag über sein eigenes Wohlergehen. Diese Leidenschaft und dieser Glaubensmut können nicht aus eigener Kraft produziert werden – sie sind Geschenke des Heiligen Geistes. Durch den Heiligen Geist hatte Johannes eine Ewigkeitsperspektive. Er wusste: Dieses irdische Leben ist begrenzt, aber bei Gott wartet die Ewigkeit. Diese Gewissheit gab ihm Frieden, selbst im größten Sturm.

Lukas 3,19-20
Prayer

Bitte Gott um Glaubensmut und die Ewigkeitsperspektive, die Johannes hatte.

Reflect

Wo lässt du dich von Angst zurückhalten, deinen Auftrag von Gott zu leben?

Recording from October 11, 2026

Sermon

Ecclesia Kirche Roth - Sonntagsgottesdienst

Sunday, October 11, 2026
2. Mose 31,1-11
Key Point

Gott beruft und befähigt jeden Menschen unterschiedlich für seinen Dienst. Es geht nicht um Sichtbarkeit oder außergewöhnliche Gaben, sondern um Treue im Verborgenen. Gott gebraucht gewöhnliche Menschen mit gewöhnlichen Gaben für außergewöhnliche Zwecke, um sein Reich zu bauen und ihm zu dienen.

Dieser Sonntagsgottesdienst der Ecclesia Kirche Roth widmet sich dem Thema 'Ungesehene Helden' und beleuchtet die biblische Figur Bezalel, einen begabten Handwerker, der die Stiftshütte baute. Pastor Tim predigt über die grundlegenden Wahrheiten der Berufung: dass Gott jeden Menschen berufen hat, dass er jeden unterschiedlich befähigt, und dass diese Gaben in Gemeinschaft gelebt werden sollen. Die zentrale Botschaft ist, dass Berufung nicht an Sichtbarkeit gemessen wird, sondern an Treue im Dienst für Gott und Menschen. Der Gottesdienst umfasst intensive Lobpreiszeit, praktische Anwendungen für das Gemeindeleben und die Würdigung von Menschen, die im Verborgenen dienen, wie Angelika (die Wäsche wäscht) und das Finanzteam. Es werden auch wichtige Gemeindetermine angekündigt, darunter das kommende Lichtfest am 31. Oktober als christliche Alternative zu Halloween.
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Dieser Sonntagsgottesdienst der Ecclesia Kirche Roth widmet sich dem Thema 'Ungesehene Helden' und beleuchtet die biblische Figur Bezalel, einen begabten Handwerker, der die Stiftshütte baute. Pastor Tim predigt über die grundlegenden Wahrheiten der Berufung: dass Gott jeden Menschen berufen hat, dass er jeden unterschiedlich befähigt, und dass diese Gaben in Gemeinschaft gelebt werden sollen. Die zentrale Botschaft ist, dass Berufung nicht an Sichtbarkeit gemessen wird, sondern an Treue im Dienst für Gott und Menschen. Der Gottesdienst umfasst intensive Lobpreiszeit, praktische Anwendungen für das Gemeindeleben und die Würdigung von Menschen, die im Verborgenen dienen, wie Angelika (die Wäsche wäscht) und das Finanzteam. Es werden auch wichtige Gemeindetermine angekündigt, darunter das kommende Lichtfest am 31. Oktober als christliche Alternative zu Halloween.

Main Topics (5)

1. Gott hat jeden Menschen berufen

  • • Berufung beginnt nicht mit einer Aufgabe oder Fähigkeit, sondern in der Beziehung zu Gott
  • • Gott hat uns vor aller Zeit aus Gnade berufen, nicht aufgrund unserer Werke
  • • Jeder Mensch ist von Gott gerufen, unabhängig von Sichtbarkeit oder Position
  • • Wir dienen Gott nicht, damit er uns beruft, sondern weil er uns zuerst Gnade geschenkt hat

2. Gott befähigt jeden Menschen unterschiedlich

  • • Nicht jede Gabe ist gleich sichtbar, aber jede Gabe ist wertvoll
  • • Gott gibt unterschiedliche Gaben nach seinem Willen
  • • Berufung muss nicht predigen oder Leitung sein - auch handwerkliche und praktische Gaben sind geistliche Dienste
  • • Bezalel baute mit seinen Händen am Allerheiligsten - handwerklicher Dienst ist Reich-Gottes-Dienst

3. Berufung braucht Gemeinschaft und Ergänzung

  • • Bezalel arbeitete nicht allein, sondern mit Oholiab und anderen Handwerkern
  • • Das ganze Volk brachte Gaben ein für den Bau der Stiftshütte
  • • Wir sind keine Einzelgänger - unsere Gaben sind für Gemeinschaft bestimmt
  • • Der Geist offenbart sich an jedem zum Nutzen der Gemeinde

4. Berufung wird durch Treue gelebt

  • • Es geht nicht um Sichtbarkeit, sondern um Treue
  • • Bezalel führte alle Arbeiten aus, die Gott durch Mose befohlen hatte
  • • Gott sucht gute Verwalter seiner vielfältigen Gnade
  • • Treuer Dienst im Verborgenen macht einen Unterschied

5. Berufung soll Gott und Menschen dienen

  • • Bezalel baute nicht für sich selbst, sondern für Gott und das Volk
  • • Bei allem sollen wir vom Herzen arbeiten, als würden wir dem Herrn dienen
  • • Ziel ist nicht unsere Sichtbarkeit, sondern dass Gott sichtbar wird
  • • Reich Gottes bauen in Kirche, Familie, Arbeit und Gesellschaft

Biblical Foundations

Direct Quotes

2. Mose 31,1-11

Jahwe sagte zu Mose, pass auf, ich habe Bezalel ben Uri, den Enkel von Hur aus dem Stamm Juda, berufen und ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und kunsthandwerklichem Geschick. Er kann Pläne entwerfen und danach Gegenstände aus Gold, Silber und Bronze anfertigen. Er kann Edelsteine schneiden und einfassen. Er versteht sich auf Holzschnitzerei und ist in jeder künstlerischen Technik erfahren. Ich habe ihm Oholiab aus dem Stamm Dan zur Seite gestellt. Dazu habe ich alle kunstbegabten Handwerker befähigt, alles herzustellen, was ich angeordnet habe.

2. Timotheus 1,9

Er ist ja der, der uns gerettet hat. Er rief uns zu sich mit einem heiligen Ruf. Er hat uns berufen. Dabei sah er nicht auf unsere Werke, sondern folgte seinem eigenen Entschluss und seiner Gnade. Und die hatte er uns in Christus Jesus schon vor ewigen Zeiten geschenkt.

Epheser 2,10

In Christus Jesus sind wir Gottes Meisterstück. Er hat uns erschaffen, dass wir tun, was wirklich gut ist. Gute Werke, die er für uns vorbereitet hat. Damit sollen wir unser Leben gestalten.

2. Mose 38,22-23

Bezalel, der Enkel von Hur aus dem Stamm Juda hatte alle Arbeiten ausgeführt, die Jahwe Mose befohlen hatte. Unterstützt wurde er von Oholiab aus dem Stamm Dan, einem Kunsthandwerker, der sich besonders auf das kunstfertige Weben und Stricken mit blauen, roten und karmesinroten Fäden und gezwirntem Leinen verstand.

Römer 12,4-8

Es ist wie bei unserem Körper. Er bildet ein lebendiges Ganzes, aber hat viele Glieder, von denen jedes eine besondere Aufgabe hat. Genauso sind wir alle in Verbindung mit Christus ein einziger Leib und einzeln genommene Glieder voneinander. Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade gegeben hat.

2. Mose 36,3-7

Die Kunsthandwerker, die das Heiligtum errichten sollten, ließen ihre Arbeit liegen, gingen zu Mose und sagten, die Leute bringen zu viel. Es ist mehr da, als für die Arbeit benötigt wird, die uns Jahwe aufgetragen hat. Darauf ließ Mose im Lager ausrufen, ihr Männer und Frauen, ihr braucht nichts mehr für den Bau des Heiligtums herzustellen. So hörte das Volk auf, noch mehr zu bringen. Es war bereits mehr als genug Material für alle Arbeit vorhanden.

1. Korinther 12,4-7

Nun gibt es verschiedene Gaben, aber es ist derselbe Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber es ist derselbe Herr. Es gibt verschiedene Kräfte, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Aber an jedem von uns will sich der Geist zum Nutzen der Gemeinde offenbaren.

1. Petrus 4,10

Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen könnt. Tut das als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.

Kolosser 3,23-24

Bei allem, was ihr tut, arbeitet vom Herzen, als würdet ihr direkt dem Herrn dienen und nicht den Menschen. Ihr wisst ja, dass ihr vom Herrn mit dem himmlischen Erbe belohnt werdet. Ihr dient doch Christus, dem Herrn.

Practical Application (5)

  • 1 Stelle dir zwei entscheidende Fragen: Frage dich: 'Gott, was hast du mir gegeben? Welche Gaben und Fähigkeiten hast du in mich gelegt?' Und dann: 'Wo kann ich anfangen, damit zu dienen?' Beginne dort zu dienen, wo Gott dich hingestellt hat - in Familie, Arbeit, Kirche oder Gesellschaft.
  • 2 Sei kein Einzelgänger: Wenn du unsicher bist, wo oder wie du deine Gaben einsetzen kannst, sprich mit jemandem aus deiner Kleingruppe oder den Pastoren. Suche Gemeinschaft und Ergänzung, denn Berufung ist für Gemeinschaft gedacht.
  • 3 Diene treu im Verborgenen: Konzentriere dich nicht auf Sichtbarkeit oder Bühne, sondern auf treuen Dienst. Arbeite exzellent und gib dein Bestes in dem, was Gott dir gegeben hat - auch wenn es niemand sieht.
  • 4 Werte deine Gaben nicht nach äußeren Maßstäben: Höre auf, Berufung nur an sichtbaren, geistlichen Diensten wie Predigen oder Leitung zu messen. Praktische, handwerkliche und alltägliche Gaben sind genauso wertvoll für das Reich Gottes.
  • 5 Diene Gott und Menschen, nicht dir selbst: Nutze deine Gaben nicht für deine eigene Sichtbarkeit, sondern damit Gott sichtbar wird und Menschen gedient wird. Arbeite vom Herzen, als würdest du direkt dem Herrn dienen.

Daily bites from the week of October 12

  1. Day 1 of 7 · October 12 Jeder Mensch ist berufen

    Die Geschichte von Bezalel, dem Handwerker der Stiftshütte, beginnt mit einer grundlegenden Wahrheit: Gott hat jeden Menschen berufen. Nicht nur die sichtbaren Leiter, nicht nur die auf der Bühne – sondern dich und mich. Berufung beginnt nicht mit einer Aufgabe oder Fähigkeit, sondern in der Beziehung zu Gott. Die Bibel sagt: 'Er rief uns zu sich mit einem heiligen Ruf. Er hat uns berufen. Dabei sah er nicht auf unsere Werke, sondern folgte seinem eigenen Entschluss und seiner Gnade.' Das bedeutet: Deine Berufung hängt nicht davon ab, was du leistest oder welche Position du hast. Sie hängt allein an Gottes Entscheidung für dich. Wir dienen Gott nicht, damit er uns beruft oder liebt. Wir dienen, weil er uns zuerst geliebt und berufen hat. Das ist die Grundlage für alles andere. Egal wie sichtbar oder unsichtbar dein Dienst ist – du bist berufen.

    2. Timotheus 1,9

    Prayer

    Danke Gott dafür, dass er dich aus Gnade berufen hat. Bitte ihn, dir zu zeigen, was diese Berufung für dein Leben heute bedeutet.

    Reflect

    Glaube ich wirklich, dass Gott mich persönlich berufen hat, unabhängig von meiner Leistung oder Sichtbarkeit?

  2. Day 2 of 7 · October 13 Unterschiedlich begabt – gleich wertvoll

    Bezalel konnte mit Gold, Silber und Bronze arbeiten, Edelsteine schneiden und Holz schnitzen. Sein Kollege Oholiab war spezialisiert auf 'kunstfertiges Weben und Stricken mit blauen, roten und karmesinroten Fäden'. Gott befähigt jeden Menschen unterschiedlich – und das ist kein Zufall, sondern sein Plan. Wir vergleichen uns oft mit anderen und denken, bestimmte Gaben seien wertvoller als andere. Besonders die sichtbaren Dienste – Predigen, Leiten, Musik – erscheinen uns wichtiger. Aber die Bibel zeigt: 'Es ist wie bei unserem Körper. Er bildet ein lebendiges Ganzes, aber hat viele Glieder, von denen jedes eine besondere Aufgabe hat.' Nicht jede Gabe ist gleich sichtbar, aber jede ist wertvoll. Gott hat dir bewusst bestimmte Fähigkeiten gegeben. Die Frage ist nicht, welche Gabe gerade 'gefragt' ist, sondern: Welche Gabe hat Gott mir gegeben?

    Römer 12,4-6

    Prayer

    Bitte Gott, dir zu helfen, deine einzigartigen Gaben zu erkennen und wertzuschätzen, statt dich mit anderen zu vergleichen.

    Reflect

    Welche Fähigkeiten hat Gott mir gegeben, die ich vielleicht unterschätze, weil sie nicht so sichtbar sind?

  3. Day 3 of 7 · October 14 Gemeinschaft statt Einzelgänger

    Bezalel baute die Stiftshütte nicht allein. Er hatte Oholiab als Mitarbeiter, andere Kunsthandwerker zur Unterstützung, und das ganze Volk brachte so viele Materialien, dass Mose ausrufen lassen musste: 'Es ist genug!' Deine Berufung braucht Gemeinschaft und Ergänzung. Du bist kein Einzelgänger. Die Bibel sagt deutlich: 'An jedem von uns will sich der Geist zum Nutzen der Gemeinde offenbaren.' Unsere Gaben sind nicht für uns allein gedacht, sondern für Menschen, für den Nächsten, für die Gemeinschaft. Wir brauchen einander. Der Prediger braucht die, die im Hintergrund Wäsche waschen. Die Musiker brauchen die, die Finanzen verwalten. Jeder Dienst wird erst in der Ergänzung kraftvoll und wirksam. Nur gemeinsam können wir Reich Gottes bauen – in der Kirche, im Zuhause, in der Gesellschaft.

    1. Korinther 12,4-7

    Prayer

    Danke Gott für die Gemeinschaft der Gläubigen. Bitte ihn, dir zu zeigen, wie du deine Gaben besser mit anderen teilen kannst.

    Reflect

    Wo versuche ich, meine Gaben allein zu leben, statt sie in Gemeinschaft einzubringen?

  4. Day 4 of 7 · October 15 Treue, nicht Sichtbarkeit

    Über Bezalel lesen wir: 'Bezalel hatte alle Arbeiten ausgeführt, die Jahwe Mose befohlen hatte.' Ein schlichter Satz über jahrelange, treue Arbeit in der Werkstatt. Kein Drama, keine Bühne – nur Treue. Berufung wird durch Treue gelebt, nicht durch Sichtbarkeit. Im Gleichnis von den Talenten geht es Gott nicht um die Größe der Gabe, sondern um die Treue im Verwalten. '1. Petrus 4,10 sagt: 'Tut das als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.' Wir leben in einer Zeit, die Sichtbarkeit, Reichweite und Einfluss überbetont. Aber Gottes Maßstab ist anders. Es geht nicht darum, wo du eine Bühne bekommst, sondern ob du treu bist mit dem, was er dir anvertraut hat. Tag für Tag, im Verborgenen, ohne Applaus – das baut Reich Gottes.

    2. Mose 38,22

    Prayer

    Bitte Gott um Kraft, treu zu sein in den kleinen, unsichtbaren Dingen, die er dir anvertraut hat.

    Reflect

    In welchen Bereichen bin ich versucht, nach Sichtbarkeit statt nach Treue zu streben?

  5. Day 5 of 7 · October 16 Gott und Menschen dienen

    Bezalel baute nicht sein eigenes Zelt, sondern eine Wohnung für Gott. Er diente mit seinen Fähigkeiten dem Herrn und dem Volk. Das ist der Kern jeder Berufung: Gott und Menschen dienen. 'Bei allem, was ihr tut, arbeitet vom Herzen, als würdet ihr direkt dem Herrn dienen und nicht den Menschen', schreibt Paulus. Der Fokus unserer Berufung liegt nicht auf unserer eigenen Sichtbarkeit, sondern darauf, dass Gott sichtbar wird. Das verändert alles. Ob du Wäsche wäschst, Finanzen verwaltest, Kinder erziehst oder ein Unternehmen leitest – wenn du es für Gott tust, baust du sein Reich. Deine Arbeit, deine Gaben sind nicht Mittel zur Selbstdarstellung, sondern Werkzeuge, durch die Gottes Liebe und Herrlichkeit sichtbar werden. Das macht selbst die verborgenste Arbeit zu einem heiligen Dienst.

    Kolosser 3,23

    Prayer

    Bitte Gott, dein Herz neu auf ihn und auf Menschen auszurichten, statt auf deine eigene Sichtbarkeit.

    Reflect

    Diene ich mit meinen Gaben hauptsächlich Gott und Menschen – oder suche ich dabei vor allem meine eigene Anerkennung?

  6. Day 6 of 7 · October 17 Was hat Gott dir gegeben?

    Gott sagte über Bezalel: 'Ich habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und kunsthandwerklichem Geschick.' Gott wusste genau, was er Bezalel gegeben hatte – und Bezalel musste es entdecken und einsetzen. Stell dir zwei einfache, aber kraftvolle Fragen: Was hat Gott mir gegeben? Und: Wo kann ich anfangen, damit zu dienen? Vielleicht hast du praktische Fähigkeiten, organisatorisches Talent, ein Herz für Kinder, handwerkliches Geschick oder die Gabe, Menschen zu ermutigen. Es mag sein, dass deine Gabe keine Bühne in der Kirche braucht, aber vielleicht braucht deine Familie sie dringend. Oder dein Arbeitsplatz. Oder deine Nachbarschaft. Hör auf zu warten, bis du die 'perfekte' Gelegenheit findest. Fang an, mit dem zu dienen, was du hast – genau dort, wo Gott dich hingestellt hat.

    2. Mose 31,3-5

    Prayer

    Bitte Gott, dir konkret zu zeigen, welche Gaben er dir gegeben hat und wo du sie praktisch einsetzen kannst.

    Reflect

    Was hat Gott mir gegeben, und wo kann ich diese Woche anfangen, damit zu dienen?

  7. Day 7 of 7 · October 18 Ungesehene Helden – gesehen von Gott

    Wir kennen die Namen von Mose und Aaron, aber Bezalel ist weitgehend unbekannt geblieben. Neun Erwähnungen in der Bibel, im Vergleich zu Davids 900. Doch sein Werk – die Stiftshütte, der Ort von Gottes Gegenwart – war unverzichtbar. Die Bibel, die Kirchengeschichte und hoffentlich auch unsere Kirchen sind voll von ungesehenen Helden. Menschen, die verstanden haben: Ich bin berufen. Ich bin befähigt. Ich brauche Gemeinschaft. Ich lebe meine Berufung durch Treue. Und es geht nicht um meine Sichtbarkeit, sondern um Gottes. 'In Christus Jesus sind wir Gottes Meisterstück', heißt es in Epheser 2,10. Gott hat sich etwas gedacht mit dir. Er hat dich für gute Werke geschaffen, die er vorbereitet hat. Manche davon werden auf dieser Erde nie Applaus bekommen. Aber sie sind gesehen – von dem, der zählt.

    Epheser 2,10

    Prayer

    Danke Gott, dass er dich sieht und dass dein Dienst bei ihm zählt. Bitte ihn um Kraft, treu zu bleiben, auch im Verborgenen.

    Reflect

    Bin ich bereit, ein ungesehener Held zu sein – treu in dem, wozu Gott mich berufen hat, auch ohne Anerkennung?