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Overflow Kirche

Willi-Juppe-Str. 13, 65199 Wiesbaden

Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Alle haben gesündigt

Aus der Predigt „Gottesdienst | 25.10.26 | Overflow Live“ vom 25. Oktober

'Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.' Dieser Vers schließt jeden von uns ein – auch diejenigen, die ein 'gutes Leben' führen, ehrlich bei den Steuern sind oder älteren Menschen im Bus aufstehen. Das griechische Wort für Sünde ist 'Hamartia' – es bedeutet die Verfehlung eines Ziels. Wie beim Bogenschießen: Nur ein Millimeter abweichend und das Bullseye wird verfehlt. Wir alle haben das eine Ziel verpasst: die reine, heilige Gemeinschaft mit unserem Schöpfergott. Manchmal versuchen wir, möglichst nah an der Sünde zu sein, ohne uns zu 'verbrennen'. Ein Blick auf diese Website, der Kaffee mit dem Kollegen, eine kleine Notlüge. Aber die Bibel sagt: Flieht der Sünde! Nicht 'Spielt in der Grauzone'. Dein Gewissen und der Heilige Geist zeigen dir, wo du das Ziel verfehlst. Die zerbrochenen Beziehungen in deinem Leben blinken wie Warnlichter im Auto.

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'Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.' Dieser Vers schließt jeden von uns ein – auch diejenigen, die ein 'gutes Leben' führen, ehrlich bei den Steuern sind oder älteren Menschen im Bus aufstehen. Das griechische Wort für Sünde ist 'Hamartia' – es bedeutet die Verfehlung eines Ziels. Wie beim Bogenschießen: Nur ein Millimeter abweichend und das Bullseye wird verfehlt. Wir alle haben das eine Ziel verpasst: die reine, heilige Gemeinschaft mit unserem Schöpfergott. Manchmal versuchen wir, möglichst nah an der Sünde zu sein, ohne uns zu 'verbrennen'. Ein Blick auf diese Website, der Kaffee mit dem Kollegen, eine kleine Notlüge. Aber die Bibel sagt: Flieht der Sünde! Nicht 'Spielt in der Grauzone'. Dein Gewissen und der Heilige Geist zeigen dir, wo du das Ziel verfehlst. Die zerbrochenen Beziehungen in deinem Leben blinken wie Warnlichter im Auto.

Römer 3,23
Gebet

Bitte Gott um die Kraft, der Sünde zu fliehen, und um die Weisheit, Versuchungen zu erkennen, bevor du in die Grauzone kommst.

Zum Nachdenken

In welchem Bereich deines Lebens versuchst du herauszufinden, wie nah du der Sünde kommen kannst, anstatt so weit wie möglich davon wegzulaufen?

Aufnahme vom 31. Mai 2026

Predigt

Gottesdient | 31.05.26 | Overflow Live

Sonntag, 31. Mai 2026
Hebräer 13,5
Kernaussage

Das Abendmahl erinnert uns an das Opfer Jesu am Kreuz, vereint uns als Gemeinde zu einem Leib und gibt uns Hoffnung auf seine Wiederkunft. Wir sind aufgerufen, in Gemeinschaft zu bleiben, einander zu lieben und uns gegenseitig zu tragen, denn Gemeinde ist kein Ort nur für mich, sondern ein Leib, zu dem ich gehöre.

Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche beginnt mit Lobpreis und Anbetung, in dem die Gemeinde Gottes Güte und Treue feiert. Daniele moderiert den Gottesdienst und erinnert die Gemeinde an Gottes Versprechen aus Hebräer 13,5, niemals zu verlassen oder im Stich zu lassen. Die Gemeinde gratuliert zur Geburt von Nik Sorudi Abkina Safarishat und betet für Reinhard, der eine Knie-OP hatte. Alex predigt über die Bedeutung des Abendmahls und der Gemeinschaft. Er erklärt, wie die ersten Christen in der Lehre, im Gebet, im Brotbrechen und in der Gemeinschaft verharrten. Die Predigt verbindet das Passahfest aus Exodus 12 mit dem letzten Abendmahl Jesu und zeigt, wie das Blut des Lammes zur Befreiung führte. Alex betont, dass Gemeinde kein Ort für Einzelkämpfer ist, sondern ein Leib, wo alle gleich vor dem Kreuz stehen. Er ermutigt die Gemeinde, sich selbst zu prüfen, füreinander da zu sein und regelmäßig Gemeinschaft zu pflegen. Der Gottesdienst schließt mit der gemeinsamen Feier des Abendmahls und weiterer Anbetung.
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Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche beginnt mit Lobpreis und Anbetung, in dem die Gemeinde Gottes Güte und Treue feiert. Daniele moderiert den Gottesdienst und erinnert die Gemeinde an Gottes Versprechen aus Hebräer 13,5, niemals zu verlassen oder im Stich zu lassen. Die Gemeinde gratuliert zur Geburt von Nik Sorudi Abkina Safarishat und betet für Reinhard, der eine Knie-OP hatte. Alex predigt über die Bedeutung des Abendmahls und der Gemeinschaft. Er erklärt, wie die ersten Christen in der Lehre, im Gebet, im Brotbrechen und in der Gemeinschaft verharrten. Die Predigt verbindet das Passahfest aus Exodus 12 mit dem letzten Abendmahl Jesu und zeigt, wie das Blut des Lammes zur Befreiung führte. Alex betont, dass Gemeinde kein Ort für Einzelkämpfer ist, sondern ein Leib, wo alle gleich vor dem Kreuz stehen. Er ermutigt die Gemeinde, sich selbst zu prüfen, füreinander da zu sein und regelmäßig Gemeinschaft zu pflegen. Der Gottesdienst schließt mit der gemeinsamen Feier des Abendmahls und weiterer Anbetung.

Hauptthemen (6)

1. Gottes beständige Treue und Gegenwart

  • • Gott verlässt uns niemals und ändert seine Meinung über uns nicht
  • • Hebräer 13,5: Gott hat versprochen, uns nie im Stich zu lassen
  • • Selbst wenn wir Gott nicht sehen oder spüren, ist er näher als wir denken

2. Beständigkeit im geistlichen Leben

  • • Anfangen ist leicht, aber beständig bleiben ist schwierig
  • • Die ersten Christen verharrten in der Lehre der Apostel, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet
  • • Das Wort 'Proskartereo' bedeutet ausdauernd, standhaft und mit Kraft dranbleiben
  • • Geistliches Leben war nie dafür gedacht, alleine bewältigt zu werden, sondern in Gemeinschaft

3. Das Passafest und seine Erfüllung in Jesus

  • • Im Alten Testament rettete das Blut des Lammes die Israeliten vor dem Tod
  • • Passa bedeutet 'vorübergehen' - der Todesengel ging an den geschützten Häusern vorbei
  • • Jesus feierte das letzte Abendmahl als Passafest und gab ihm neue Bedeutung
  • • Jesus ist das Lamm, dessen Blut für uns vergossen wurde

4. Die Bedeutung des Abendmahls

  • • Das Abendmahl erinnert uns an Jesu Opfer am Kreuz
  • • Es gibt uns Perspektive und Hoffnung auf seine Wiederkunft
  • • Wir sollen es zu seinem Gedächtnis feiern
  • • Das Abendmahl ist nicht einfach nur Brot und Wein, sondern hat besondere Bedeutung

5. Gemeinde als ein Leib

  • • Die Gemeinde in Korinth hatte Spaltungen zwischen Arm und Reich, Parteiungen
  • • Paulus kritisiert, dass sie die Gemeinde Gottes verachteten und die Bedürftigen beschämten
  • • Wir stehen alle gleich vor dem Kreuz - keiner ist besser oder schlechter
  • • Gemeinde ist kein Ort, an dem es nur um mich geht, sondern um Gemeinschaft
  • • Der gleiche Christus, der für mich starb, starb auch für meinen Bruder und meine Schwester

6. Sich selbst prüfen vor dem Abendmahl

  • • Wir sollen uns selbst prüfen, bevor wir am Abendmahl teilnehmen
  • • 'Unwürdig' bezieht sich auf die Art und Weise, nicht auf unseren Wert
  • • Das Wort 'prüfen' hat einen positiven Ausgang - Buße tun und neu ausrichten
  • • Die Reihenfolge ist wichtig: prüfen, essen, trinken
  • • Gottes Züchtigung dient nicht zur Verdammung, sondern zur Erziehung und Rettung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Hebräer 13,5

Denn Gott hat es uns versprochen, ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.

Apostelgeschichte 2,41-47

Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen und es wurde an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan. Sie verharren aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. Es kam aber über jede Seele Furcht und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle gläubig gewordenen waren beisammen und hatten alles gemeinsam. Und sie verkauften ihre Güter und Habe und verteilten sie an alle, je nachdem, wer bedürftig war. Täglich verharrten sie einmütig im Tempel, brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Und der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet wurden.

Exodus 12,11-14

So sollt ihr essen, eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und euer Stab in eurer Hand. Und ihr solltet es essen in Hast. Ein Passa für den Herrn ist es. Und ich werde in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgebote im Land Ägypten erschlagen, von Menschen bis zum Vieh, auch an allen Göttern Ägyptens, werde ich ein Strafgericht vollstrecken. Ich, der Herr. Aber das Blut soll für euch zum Zeichen an den Häusern werden, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich an euch vorübergehen. So wird keine Plage, die Verderben bringt, unter euch sein. Wenn ich das Land Ägypten schlage, und dieser Tag soll euch eine Erinnerung sein, und ihr sollt ihn feiern als Fest für den Herrn, als ewige Ordnung für alle eure Generationen.

Lukas 22,14-20

Als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen, mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passama mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht mehr essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes. Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach, nehmt diesen und teilt ihn unter euch. Denn ich sage euch, dass ich von nun an nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich kommt. Und er nahm das Brot, dankte, brach es und gab es ihnen und sprach, dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte, dieser Kelch ist ein neuer Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

1. Korinther 11,22-34

Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch wirklich loben? Hierin lobe ich euch nicht. Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm, als er gedankt hatte, es brach und sprach, dies ist mein Leib, der für euch ist. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Dies tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und des Blutes des Herrn schuldig. Der Mensch aber prüfe sich selbst und so esse er von dem Brot und trinkt von dem Kelch. Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein guter Teil sind entschlafen. Wenn wir uns aber selbst beurteilen, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander.

Weitere Referenzen

  • → Johannes 15
  • → Römerbrief

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Regelmäßig am Abendmahl teilnehmen: Nimm regelmäßig am Abendmahl teil, um dich an Jesu Opfer zu erinnern, dich neu auszurichten und die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zu stärken. Nutze diese Zeit zur Selbstprüfung und Buße.
  • 2 Gemeinschaft aktiv suchen und pflegen: Schließe dich einer Kleingruppe an, lerne andere Gemeindemitglieder kennen und pflege echte Beziehungen. Geistliches Leben war nie für den Alleingang gedacht - suche aktiv die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
  • 3 Aufeinander achten und füreinander da sein: Interessiere dich wirklich für deine Glaubensgeschwister, trage ihre Lasten mit und bete für sie. Übersehe niemanden in der Gemeinde - wir sind alle gleich wertvoll vor dem Kreuz.
  • 4 In der Lehre, im Gebet und im Brotbrechen verharren: Bleibe beständig in allen Bereichen des Glaubenslebens: Gottes Wort studieren, regelmäßig beten, Gemeinschaft pflegen und am Abendmahl teilnehmen. Wenn dir ein Bereich schwerfällt, tue es zusammen mit anderen.
  • 5 Sich selbst prüfen und Buße tun: Prüfe regelmäßig dein Herz und deine Haltung vor Gott und anderen. Wenn du erkennst, dass etwas nicht stimmt, tue Buße, richte dich neu aus und nimm Gottes Gnade in Anspruch.

Impulse aus der Woche ab 1. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 1. Juni Niemals verlassen – Gottes treue Zusage

    Gott hat uns ein unerschütterliches Versprechen gegeben: 'Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.' Diese Zusage ist radikal anders als menschliche Versprechen. Wir ändern unsere Meinung, wir brechen manchmal unser Wort, selbst wenn wir es gut meinen. Aber Gott? Niemals. Er wird dich niemals vergessen. Er wird dir niemals seine Liebe entziehen. Er wird seine Meinung über dich niemals ändern. Er wird dir niemals den Rücken zukehren. Das hat er versprochen – und er hält immer sein Wort. Selbst wenn du ihn nicht siehst oder spürst, inmitten deiner Kämpfe und Herausforderungen, in jeder einzelnen Stunde deines Lebens ist er bei dir und näher als du denkst. Diese Gewissheit trägt durch alle Lebenslagen: Der Gott, der 'niemals' sagt, ist immer für uns da.

    Hebräer 13,5

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue und bitte ihn, dir zu helfen, seine beständige Gegenwart auch in schwierigen Zeiten zu spüren.

    Zum Nachdenken

    In welchen Bereichen deines Lebens fällt es dir schwer zu glauben, dass Gott dich niemals verlässt?

  2. Tag 2 von 7 · 2. Juni Beständig bleiben – Mehr als Begeisterung

    Anzufangen ist leicht – beständig zu bleiben ist die Herausforderung. Wir kennen das: Im Januar ist das Fitnessstudio überfüllt, im März schon wieder leer. Die erste Begeisterung vergeht schnell, wenn der Alltag kommt. Im geistlichen Leben ist es ähnlich. Wir nehmen uns vor, täglich Bibel zu lesen und zu beten, doch dann überflutet uns der Terminkalender. Die Predigt vom Sonntag berührt uns tief – nach fünf Tagen haben wir sie vergessen. Die ersten Christen hatten ein Geheimnis: Sie 'verharrten' in der Lehre, im Gebet, im Brotbrechen und in der Gemeinschaft. Dieses Wort bedeutet nicht passives Warten, sondern kraftvolles, standhaftes Dranbleiben – und zwar gemeinsam. Kirche war nie für Einzelkämpfer gedacht. Wenn es dir schwerfällt zu beten, bete mit anderen. Wenn Bibellesen alleine schwierig ist, triff dich mit Geschwistern. In der Gemeinschaft liegt eine besondere Kraft zum Durchhalten.

    Apostelgeschichte 2,42

    Gebet

    Bitte Gott um Beständigkeit in deinem geistlichen Leben und um Menschen, die dich dabei unterstützen.

    Zum Nachdenken

    Welche geistlichen Gewohnheiten möchtest du entwickeln, und wer könnte dich dabei begleiten?

  3. Tag 3 von 7 · 3. Juni Das Blut des Lammes – Befreiung aus Sklaverei

    Die Israeliten waren Sklaven in Ägypten, gefangen und versklavt. Sie hatten vielleicht sogar vergessen, dass Gott eine Berufung für sie hatte. Doch Gott hatte sie nicht vergessen. Bei der zehnten Plage gab Gott eine Anweisung: Ein makelloses Lamm sollte geschlachtet werden, und sein Blut sollte an die Türpfosten gestrichen werden. Gott versprach: 'Wenn ich das Blut sehe, dann werde ich an euch vorübergehen.' Das Wort 'Passah' bedeutet genau das – vorübergehen, abprallen. Der Todesengel hatte keine Macht über die, die vom Blut des Lammes geschützt waren. Dieses Passahfest wurde zur Erinnerung für alle Generationen – der Tag, an dem das Blut des Lammes zur Befreiung führte. So wie eine Vogelmutter ihre Flügel schützend über das Nest breitet, beschützte Gott sein Volk. Das Blut brachte Freiheit.

    Exodus 12,13

    Gebet

    Danke Jesus dafür, dass sein Blut dich aus der Macht der Sünde befreit hat und dich schützt.

    Zum Nachdenken

    Wovon hat Christus, das wahre Passahlamm, dich befreit? Erinnerst du dich regelmäßig daran?

  4. Tag 4 von 7 · 4. Juni Erinnerung und Hoffnung – Das letzte Abendmahl

    Jesus feierte das Passahfest mit seinen Jüngern – aber er wusste, es war das letzte Mal vor seinem Tod. Er nahm die vertrauten Elemente und gab ihnen eine völlig neue Bedeutung: 'Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut.' Jesus machte aus einem Tag der Erinnerung einen Tag der Hoffnung. Er sagte: 'Ich werde nicht mehr davon trinken, bis das Reich Gottes kommt.' Es war nicht das Ende, sondern ein 'bis'. Eines Tages wird Jesus wiederkommen. Eines Tages wird alles Leid vergehen. Eines Tages wird Gerechtigkeit herrschen. Und wir werden zusammen mit ihm feiern – nicht mehr Abendmahl, sondern Hochzeitsmahl in Ewigkeit. Weil Jesus bereits am Kreuz gesiegt hat, dürfen wir heute schon in dieser Hoffnung leben. Das Abendmahl erinnert uns zurück an das Kreuz und richtet uns aus auf die kommende Herrlichkeit.

    Lukas 22,14-20

    Gebet

    Danke Jesus für seinen Sieg am Kreuz und bitte ihn, deine Hoffnung auf seine Wiederkunft zu stärken.

    Zum Nachdenken

    Wie verändert die Hoffnung auf Jesu Wiederkommen deine gegenwärtige Perspektive auf Herausforderungen?

  5. Tag 5 von 7 · 5. Juni Ein Leib – Keine Einzelkämpfer

    Die Gemeinde in Korinth hatte ein ernstes Problem: Sie waren zerstritten. Parteiungen spalteten sie, Reiche grenzten Arme aus. Beim Abendmahl saßen einige und betranken sich, aßen im Überfluss, während andere – Witwen, Kranke, Bedürftige – hungrig zusahen. Paulus schrieb ihnen deutlich: 'Verachtet ihr die Gemeinde Gottes?' Das Wort für 'verachten' bedeutet 'für gering schätzen', 'sich nicht kümmern um'. Paulus fragte: Sind euch die anderen vollkommen egal? Gemeinde ist kein Ort, wo es nur um mich geht – meine coole Zeit im Gottesdienst, mein geistliches Wachstum. Gemeinde ist ein Leib. Wir sind Teil von etwas Größerem. Der gleiche Christus, der für dich starb, starb auch für deine Schwester, deinen Bruder. Vor dem Kreuz stehen wir alle gleich – keiner ist besser, weiter oder wertvoller. Wir alle brauchen dieselbe Gnade. Deshalb sollen wir aufeinander achten, uns umeinander kümmern.

    1. Korinther 11,27-29

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du deine Geschwister besser lieben und ihre Lasten mittragen kannst.

    Zum Nachdenken

    Kennst du die Menschen in deiner Gemeinde wirklich? Für wen könntest du diese Woche konkret beten oder da sein?

  6. Tag 6 von 7 · 6. Juni Sich selbst prüfen – Mit Gnade begegnen

    Paulus fordert uns auf: 'Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.' Manche haben Angst vor diesem Vers – bin ich würdig genug für das Abendmahl? Doch hier geht es nicht darum, ob du würdig bist, sondern um deine Haltung: Nimmst du das Abendmahl gedankenlos? Ist dir die Bedeutung des Kreuzes und die Gemeinschaft mit deinen Geschwistern egal? Sich selbst zu prüfen bedeutet innezuhalten und ehrlich zu werden. Aber – und das ist entscheidend – das Wort 'prüfen' hat einen positiven Ausgang. Es lädt dich ein: Prüfe dich, und wenn dein Herz nicht stimmt, dann tue Buße. Richte dich neu aus. Und dann – iss und trink! Diese Verben stehen im Imperativ: Es ist eine Einladung, keine Ausgrenzung. Das Brot und der Kelch sollen dich daran erinnern, dass du von Jesus abhängig bist und seine Gnade empfangen darfst.

    1. Korinther 11,28

    Gebet

    Bitte den Heiligen Geist, dein Herz zu prüfen, und danke Jesus für seine Gnade, die größer ist als deine Fehler.

    Zum Nachdenken

    Was hindert dich daran, dich ehrlich vor Gott zu prüfen und gleichzeitig seine Gnade anzunehmen?

  7. Tag 7 von 7 · 7. Juni Verbunden bleiben – Der Weg nach vorne

    Drei Wahrheiten nehmen wir mit: Das Abendmahl bringt uns zusammen, um zurückzuschauen – zum Kreuz, wo wir alle gleich stehen und dieselbe Gnade brauchen. Es bringt uns zusammen, um nach vorne zu schauen – auf den Tag, wenn Jesus wiederkommt und wir in Ewigkeit mit ihm feiern. Und es soll uns vereinen als ein Leib. Was sollen wir im Alltag tun, um dran zu bleiben? Immer wieder Abendmahl nehmen. Immer wieder beten. Immer wieder zusammenkommen in Gemeinschaft. Immer wieder der Lehre zuhören. Du bist nicht dafür gemacht, alles alleine zu tun. Wenn du alleine kämpfst, connecte dich mit anderen. Besuch eine Kleingruppe, wo ihr euch kennenlernt, gemeinsam kämpft, euch gegenseitig aufhelft. Jesus sagte: 'Daran wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid: an der Liebe zueinander.' Lass uns eine Familie sein, die lernt hinzusehen, zuzuhören und zu lieben.

    Johannes 15,12

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu helfen, nicht als Einzelkämpfer zu leben, sondern aktiv Teil der Gemeinschaft zu sein.

    Zum Nachdenken

    Welchen konkreten Schritt wirst du diese Woche gehen, um tiefer in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen zu leben?