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Overflow Kirche

Willi-Juppe-Str. 13, 65199 Wiesbaden

Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Alle haben gesündigt

Aus der Predigt „Gottesdienst | 25.10.26 | Overflow Live“ vom 25. Oktober

'Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.' Dieser Vers schließt jeden von uns ein – auch diejenigen, die ein 'gutes Leben' führen, ehrlich bei den Steuern sind oder älteren Menschen im Bus aufstehen. Das griechische Wort für Sünde ist 'Hamartia' – es bedeutet die Verfehlung eines Ziels. Wie beim Bogenschießen: Nur ein Millimeter abweichend und das Bullseye wird verfehlt. Wir alle haben das eine Ziel verpasst: die reine, heilige Gemeinschaft mit unserem Schöpfergott. Manchmal versuchen wir, möglichst nah an der Sünde zu sein, ohne uns zu 'verbrennen'. Ein Blick auf diese Website, der Kaffee mit dem Kollegen, eine kleine Notlüge. Aber die Bibel sagt: Flieht der Sünde! Nicht 'Spielt in der Grauzone'. Dein Gewissen und der Heilige Geist zeigen dir, wo du das Ziel verfehlst. Die zerbrochenen Beziehungen in deinem Leben blinken wie Warnlichter im Auto.

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'Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.' Dieser Vers schließt jeden von uns ein – auch diejenigen, die ein 'gutes Leben' führen, ehrlich bei den Steuern sind oder älteren Menschen im Bus aufstehen. Das griechische Wort für Sünde ist 'Hamartia' – es bedeutet die Verfehlung eines Ziels. Wie beim Bogenschießen: Nur ein Millimeter abweichend und das Bullseye wird verfehlt. Wir alle haben das eine Ziel verpasst: die reine, heilige Gemeinschaft mit unserem Schöpfergott. Manchmal versuchen wir, möglichst nah an der Sünde zu sein, ohne uns zu 'verbrennen'. Ein Blick auf diese Website, der Kaffee mit dem Kollegen, eine kleine Notlüge. Aber die Bibel sagt: Flieht der Sünde! Nicht 'Spielt in der Grauzone'. Dein Gewissen und der Heilige Geist zeigen dir, wo du das Ziel verfehlst. Die zerbrochenen Beziehungen in deinem Leben blinken wie Warnlichter im Auto.

Römer 3,23
Gebet

Bitte Gott um die Kraft, der Sünde zu fliehen, und um die Weisheit, Versuchungen zu erkennen, bevor du in die Grauzone kommst.

Zum Nachdenken

In welchem Bereich deines Lebens versuchst du herauszufinden, wie nah du der Sünde kommen kannst, anstatt so weit wie möglich davon wegzulaufen?

Aufnahme vom 10. Mai 2026

Predigt

Gottesdient | 10.05.26 | Overflow Live

Sonntag, 10. Mai 2026
2. Timotheus 1,1-7
Kernaussage

Gott ruft uns dazu auf, durch das Vorbild anderer zu lernen und selbst Vorbilder für andere zu sein. Wie Paulus dem Timotheus ein geistlicher Vater war, sollen wir Segenslinien beginnen und weitergeben, indem wir in Wort, Wandel, Liebe, Glauben und Reinheit leben. Nicht unsere Leistung, sondern Gottes Gnade durch Christus macht uns zu besonderen Menschen und befähigt uns, andere zu prägen.

Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche in Dotsheim behandelt das Thema 'Miteinander von Vorbildern lernen' und betont die Bedeutung von Jüngerschaft und geistlicher Prägung. Pastor Stefan führt durch eine ausführliche Bibelarbeit über 2. Timotheus 1,1-7 und zeigt auf, wie Paulus für Timotheus zum geistlichen Vater und Vorbild wurde. Der Gottesdienst enthält intensive Lobpreiszeiten, Gebete für Kranke und Verstorbene (besonders Helga Frenzel), sowie Berichte über Missionseinsätze in Rumänien und Südafrika. Besonders wird am Muttertag die Rolle von Eltern als Vorbilder gewürdigt, wobei betont wird, dass jeder Christ - unabhängig vom Alter - zum geistlichen Vater oder zur geistlichen Mutter für andere werden kann. Die Predigt schließt mit einem eindringlichen Aufruf, selbst Vorbild zu sein und neue Segenslinien für kommende Generationen zu beginnen, gestärkt durch Gottes Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit.
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Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche in Dotsheim behandelt das Thema 'Miteinander von Vorbildern lernen' und betont die Bedeutung von Jüngerschaft und geistlicher Prägung. Pastor Stefan führt durch eine ausführliche Bibelarbeit über 2. Timotheus 1,1-7 und zeigt auf, wie Paulus für Timotheus zum geistlichen Vater und Vorbild wurde. Der Gottesdienst enthält intensive Lobpreiszeiten, Gebete für Kranke und Verstorbene (besonders Helga Frenzel), sowie Berichte über Missionseinsätze in Rumänien und Südafrika. Besonders wird am Muttertag die Rolle von Eltern als Vorbilder gewürdigt, wobei betont wird, dass jeder Christ - unabhängig vom Alter - zum geistlichen Vater oder zur geistlichen Mutter für andere werden kann. Die Predigt schließt mit einem eindringlichen Aufruf, selbst Vorbild zu sein und neue Segenslinien für kommende Generationen zu beginnen, gestärkt durch Gottes Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Hauptthemen (6)

1. Die Beziehung zwischen Paulus und Timotheus als Vorbild für Jüngerschaft

  • • Paulus spricht Timotheus als sein geliebtes Kind an, obwohl er nicht sein leiblicher Vater war
  • • Eine innige Herzensgemeinschaft kennzeichnete ihre Beziehung
  • • Paulus betete ständig für Timotheus und trug ihn auf dem Herzen
  • • Timotheus lernte von Paulus nicht nur Lehre, sondern sah sein Leben als Vorbild
  • • Die Beziehung ging über eine Dienstgemeinschaft hinaus zu einer tiefen persönlichen Verbindung

2. Das Fundament: Erlösung durch Christus Jesus

  • • Paulus erinnert Timotheus daran, dass er durch Gottes Willen berufen ist
  • • Die Verheißung des Lebens liegt allein in Christus Jesus
  • • Nicht Genialität, Wissen oder Leistung macht uns besonders, sondern das Gerettetsein in Christus
  • • Gnade und Barmherzigkeit sind die Grundlage unseres Lebens und Dienstes
  • • Das Evangelium ist das Fundament, das weitergegeben werden muss

3. Die Segenslinie durch Generationen

  • • Timotheus wurde geprägt durch den ungeheuchelten Glauben seiner Großmutter Lois und Mutter Eunike
  • • Vorbilder hinterlassen eine Spur des Segens, die Generationen überdauert
  • • Auch wer keine Segenslinie hatte, kann heute eine neue beginnen
  • • Eltern legen ein Fundament für das Leben ihrer Kinder, das Jahrzehnte und Generationen trägt
  • • Jedes Wort, jede Reaktion und jedes bewusste Nichthandeln prägt die nächste Generation

4. Merkmale eines Vorbilds

  • • Vorbild sein im Wort: wahrhaftig, wertschätzend, auferbauend reden
  • • Vorbild sein im Wandel: Gottes Maßstäbe leben, Übereinstimmung von Reden und Handeln
  • • Vorbild sein in Liebe: Grundhaltung der Nächstenliebe in Begegnung mit Menschen
  • • Vorbild sein im Glauben: Festhalten an Gott trotz Herausforderungen
  • • Vorbild sein in Reinheit: Selbstbeherrschung, Integrität, Authentizität
  • • Vorbilder sind unvollkommen, aber gerade dadurch kommt Gottes Gnade zur Geltung

5. Geistliche Elternschaft und Verantwortung

  • • Wir können geistliche Mütter und Väter für andere sein, auch ohne leibliche Kinder
  • • Es braucht in unserer Zeit mehr Vorbilder denn je
  • • Väter sollen ihre Verantwortung wahrnehmen und nicht durch Abwesenheit glänzen
  • • Mütter verdienen Wertschätzung für ihr Investment, ihre Geduld und ihre Liebe
  • • Alleinerziehende brauchen besondere Unterstützung und Gottes übernatürlichen Beistand
  • • Jeder kann in jedem Alter zum Segen für andere werden

6. Die Weitergabe der Segenslinie

  • • Paulus folgt Christus nach und gibt es an Timotheus weiter
  • • Timotheus soll anderen ein Vorbild sein
  • • Diese sollen es treuen Menschen anvertrauen
  • • Die wiederum sollen es anderen weitergeben
  • • Gott hat sich eine Multiplikation des Segens durch Generationen gedacht

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Timotheus 1,1-7

Paulus, Apostel Christi Jesu, durch Gottes Willen, nach der Verheißung des Lebens in Christus Jesus, an Timotheus, meinem geliebten Kind. Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott dem Vater und von Christus Jesus, unserem Herrn. Ich danke Gott, dem ich von meinen Voreltern her mit reinem Gewissen diene, wie ich unablässig auch deiner gedenke, Timotheus, in meinen Gebeten. Nacht und Tag voller Verlangen, dich zu sehen, in Erinnerung an die Tränen, um mit Freude jetzt wieder erfüllt zu werden. Denn ich erinnere mich des ungeheuchelten Glaubens in dir, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte. Ich bin aber überzeugt, auch in dir. Aus diesem Grund erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist. Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

1. Timotheus 4,12

Niemand verachte dich wegen deiner Jugend. Du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit.

2. Timotheus 3,10

Du aber, Timotheus, bist bei dem geblieben, was ich dich gelehrt habe. Du hast dir mein Leben, mein Ziel, meinen Glauben zum Vorbild genommen. Dazu auch meine Geduld, meine Liebe und Ausdauer.

1. Korinther 11,1

Folgt meinem Beispiel, so wie ich dem Vorbild folge, das Christus uns gegeben hat.

Weitere Referenzen

  • → Apostelgeschichte 16,1-3
  • → 1. Timotheus 4,16
  • → 2. Timotheus 2,2

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Bewusstsein für die eigene Erlösung in Christus: Mache dir bewusst, dass dein Wert nicht in deiner Leistung, deinem Wissen oder deiner Persönlichkeit liegt, sondern darin, dass du durch Christus gerettet bist. Lebe aus dieser Gnade heraus.
  • 2 Identifiziere deine Vorbilder: Suche dir echte, persönliche Vorbilder im Glauben – Menschen, mit denen du Beziehung leben kannst, von denen du lernen und die du nachahmen kannst. Nicht Stars, sondern Menschen, die authentisch mit Gott unterwegs sind.
  • 3 Werde selbst zum Vorbild: Entscheide dich bewusst dafür, in Wort, Wandel, Liebe, Glauben und Reinheit ein Vorbild zu sein. Lebe so, dass andere von dir lernen können, auch wenn du unvollkommen bist.
  • 4 Beginne oder setze eine Segenslinie fort: Wenn du keine positive Segenslinie erlebt hast, starte heute eine neue durch Gottes Gnade. Wenn du eine erlebt hast, gib sie weiter an die nächste Generation.
  • 5 Investiere in geistliche Elternschaft: Nimm dir Zeit für Menschen, die nicht deine leiblichen Kinder sind, aber für die du geistlicher Vater oder geistliche Mutter sein kannst. Bete für sie, verbringe Zeit mit ihnen, teile dein Leben.
  • 6 Väter: Nimm deine Verantwortung wahr: Als Vater, stehe an der Seite deiner Frau und deiner Kinder. Sei präsent, nicht abwesend. Deine Kinder brauchen dich als gesunde Prägung.
  • 7 Entfache die Gnadengabe Gottes: Lass nicht zu, dass die Gaben und der Reichtum, den Gott dir gegeben hat, versacken. Nutze sie aktiv im Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, um andere zu segnen.

Impulse aus der Woche ab 11. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 11. Mai Gerufen durch Gottes Gnade

    Paulus beginnt seinen Brief an Timotheus mit einer kraftvollen Erinnerung: Er ist 'Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, nach der Verheißung des Lebens in Christus Jesus'. Was für ein Fundament! Paulus hätte sich auf seine Bildung, seine Leistungen oder seinen Status verlassen können. Doch er macht deutlich: Das Entscheidende ist nicht unsere Genialität oder Persönlichkeit, sondern dass wir in Christus Jesus gerettet sind. Unsere Identität gründet nicht auf dem, was wir tun, sondern auf dem, was Jesus für uns getan hat. Wo stehst du heute? Versuchst du, dich durch Leistung zu beweisen? Paulus erinnert uns: Du bist ein Kind Gottes - nicht durch deine Anstrengung, sondern durch Seine Gnade. Das macht dich zu etwas ganz Besonderem. Diese Wahrheit ist das Fundament für alles, was folgt.

    2. Timotheus 1,1-2

    Gebet

    Danke Jesus, dass meine Identität in dir verankert ist und nicht in meiner Leistung. Hilf mir, heute aus dieser Freiheit zu leben.

    Zum Nachdenken

    Worauf verlasse ich mich wirklich - auf meine Leistung oder auf Gottes Gnade in Christus?

  2. Tag 2 von 7 · 12. Mai Herzensgemeinschaft im Gebet

    Paulus schreibt: 'Ich danke Gott... wie ich unablässig auch deiner gedenke in meinen Gebeten, Nacht und Tag.' Was für eine tiefe Verbindung! Paulus trug Timotheus nicht nur gelegentlich im Gebet, sondern ständig - Tag und Nacht. Diese Herzensgemeinschaft ging weit über eine bloße Dienstgemeinschaft hinaus. Paulus erinnert sich an Timotheus' Tränen beim Abschied und sehnt sich danach, ihn wiederzusehen. Das ist echte geistliche Vaterschaft: jemanden so sehr auf dem Herzen zu haben, dass man für ihn betet, an ihn denkt und sich nach Gemeinschaft sehnt. Vorbilder tragen Menschen im Gebet. Sie investieren nicht nur Zeit in gemeinsame Aktivitäten, sondern vor allem in Fürbitte. Diese Art von Beziehung - authentisch, liebevoll, gebetsvoll - ist es, wonach sich Gott sehnt und was uns als Christen prägen soll.

    2. Timotheus 1,3-4

    Gebet

    Herr, schenke mir eine Person, für die ich zum geistlichen Vater oder zur geistlichen Mutter werden kann, und lehre mich, treu im Gebet zu sein.

    Zum Nachdenken

    Wen trage ich regelmäßig im Gebet, und wer betet für mich?

  3. Tag 3 von 7 · 13. Mai Segenslinien weitergeben

    Paulus war beeindruckt vom 'ungeheuchelten Glauben' des Timotheus - einem Glauben, der zuerst in seiner Großmutter Lois und seiner Mutter Eunike wohnte. Was für eine kraftvolle Segenslinie über drei Generationen! Die Oma und die Mutter von Timotheus hatten durch schwierige Zeiten hindurch an Gott festgehalten. Ihr authentischer Glaube wurde zum Fundament für Timotheus' eigenen Glauben. Sie waren Vorbilder, die Spuren des Segens hinterlassen haben. Vielleicht hattest du das Privileg einer solchen Segenslinie. Oder vielleicht nicht - aber genau du kannst heute eine neue Segenslinie beginnen! Gott kann durch dich eine Geschichte schreiben, die Generationen prägt. Du musst nicht perfekt sein; dein authentischer Glaube, dein Festhalten an Gott in guten wie in schweren Zeiten - das ist es, was andere prägen wird.

    2. Timotheus 1,5

    Gebet

    Vater, danke für alle, die mich im Glauben geprägt haben. Mache mich zu einem Segen für die nächste Generation.

    Zum Nachdenken

    Welche Segenslinie habe ich empfangen, oder welche neue Segenslinie kann ich heute beginnen?

  4. Tag 4 von 7 · 14. Mai Vorbilder - echt und nahbar

    Vorbilder sind keine unerreichbaren Stars oder perfekte Hochglanz-Persönlichkeiten. Die Beziehung zwischen Paulus und Timotheus zeigt uns: Echte Vorbilder sind Menschen, mit denen wir Beziehung leben können - Auge in Auge, persönlich, authentisch. Vorbilder sind Menschen, mit denen wir Erfahrungen sammeln, Dinge erleben und darüber sprechen können. Wir können sie beobachten, von ihnen lernen, ihre Wege nachahmen. Und ja - sie haben Schwächen und Fehler! Gerade darin können sie großartige Vorbilder sein, wenn sie zeigen, wie man mit Fehlern umgeht, wie man Vergebung sucht und in Demut weitergeht. Durch unvollkommene Vorbilder kommt Gottes Gnade noch größer zur Geltung. Wenn wir nur perfekte Menschen als Vorbilder hätten, würden wir den Menschen ehren. Aber echte Vorbilder zeigen: Ich brauche Gottes Gnade - und du auch.

    1. Korinther 11,1

    Gebet

    Herr, hilf mir, echte, authentische Vorbilder zu schätzen und selbst ein authentisches Vorbild zu sein, das auf deine Gnade verweist.

    Zum Nachdenken

    Habe ich realistische Erwartungen an meine Vorbilder, oder suche ich nach Perfektion?

  5. Tag 5 von 7 · 15. Mai Die Gnadengabe anfachen

    Paulus ermutigt Timotheus: 'Aus diesem Grund erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist.' Gott hat jedem von uns Gaben gegeben - aber diese müssen wir aktiv anfachen, wie ein Feuer, das Aufmerksamkeit braucht. Dann folgt einer der kraftvollsten Verse: 'Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.' Diese drei Eigenschaften - Kraft, Liebe und Besonnenheit - sollen unser Leben kennzeichnen, nicht Angst oder Furcht. Vielleicht hast du deine Gaben vernachlässigt oder fühlst dich zu ängstlich, sie einzusetzen. Paulus sagt: Fache das Feuer an! Gott gibt dir Kraft für Herausforderungen, Liebe für Menschen und Besonnenheit für weise Entscheidungen. Das ist deine Ausstattung als Kind Gottes.

    2. Timotheus 1,6-7

    Gebet

    Heiliger Geist, erfülle mich neu mit Kraft, Liebe und Besonnenheit. Hilf mir, die Gaben, die du mir gegeben hast, mutig einzusetzen.

    Zum Nachdenken

    Welche Gaben hat Gott mir gegeben, und wie kann ich sie heute neu anfachen?

  6. Tag 6 von 7 · 16. Mai Geistliche Elternschaft für alle

    Am Muttertag wurde besonders betont: Jeder Christ kann - unabhängig vom Alter oder Familienstand - zum geistlichen Vater oder zur geistlichen Mutter für andere werden. Paulus war nicht Timotheus' leiblicher Vater, doch die Beziehung war genauso prägend und liebevoll. Geistliche Elternschaft bedeutet, jemanden auf dem Herzen zu tragen, für ihn zu beten, ihm das Evangelium vorzuleben und weiterzugeben, Schwächen zuzulassen und in Beziehung zu investieren. Es geht nicht um biologische Verwandtschaft, sondern um Herzensverbindung in Christus. Du musst nicht verheiratet sein oder eigene Kinder haben, um geistlicher Vater oder geistliche Mutter zu sein. Gott möchte durch dich in das Leben anderer investieren. Vielleicht ist es ein jüngerer Glaubensgeschwister, ein Nachbar, ein Kollege. Wen hat Gott dir aufs Herz gelegt?

    1. Thessalonicher 2,11-12

    Gebet

    Herr, öffne meine Augen für Menschen, in deren Leben du durch mich investieren möchtest. Gib mir Weisheit und Liebe für diese Berufung.

    Zum Nachdenken

    Für wen könnte ich zu einem geistlichen Vater oder einer geistlichen Mutter werden?

  7. Tag 7 von 7 · 17. Mai Neue Segenslinien beginnen

    Die Predigt schloss mit einem eindringlichen Aufruf: Selbst wenn du keine christliche Segenslinie erlebt hast, kannst du heute eine neue beginnen! Du kannst der erste in deiner Familie sein, der einen authentischen Glauben an Jesus lebt und weitergibt. Jeder von uns ist aufgerufen, nicht nur Empfänger von Segen zu sein, sondern selbst Vorbild zu werden. Gestärkt durch Gottes Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit können wir Spuren hinterlassen, die kommende Generationen prägen. Das geschieht nicht durch Perfektion, sondern durch Authentizität - durch unser Festhalten an Gott in guten wie in schweren Zeiten. Blicke nach vorn: Wer wird in 30 Jahren von deinem Glauben erzählen? Wessen Leben wird anders sein, weil du Jesus nachgefolgt bist? Du kannst heute der Anfang einer neuen Geschichte sein, die Gott durch dich schreibt - für deine Familie, deine Freunde, deine Gemeinde.

    Josua 24,15

    Gebet

    Vater, mache mich zu einem Werkzeug deines Segens. Lass mein Leben eine Geschichte erzählen, die andere zu dir zieht - heute und für kommende Generationen.

    Zum Nachdenken

    Welche konkrete Entscheidung kann ich diese Woche treffen, um eine Segenslinie für andere zu beginnen oder fortzusetzen?