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Overflow Kirche

Willi-Juppe-Str. 13, 65199 Wiesbaden

Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Der Sündenfall und Gottes Plan

Aus der Predigt „Gottesdienst | 25.10.26 | Overflow Live“ vom 25. Oktober

Am Anfang lebten Adam und Eva in perfekter Gemeinschaft mit Gott. Es fehlte ihnen an nichts. Gott gab ihnen Freiheit und Verantwortung – aber auch eine Grenze: einen Baum, von dem sie nicht essen sollten. Warum? Weil echte Beziehung Freiwilligkeit braucht. Wenn Gott uns zwingt, ihn zu lieben, ist das keine echte Beziehung. Doch die Schlange, der Feind Gottes, verführte sie. Sie aßen die verbotene Frucht und erlebten zum ersten Mal Scham. Die unbeschwerte Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Aber – und das ist entscheidend – zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Gott ist heilig und kann Sünde nicht tolerieren, UND seine Liebe zu seiner Schöpfung ist riesig. Sein Wunsch nach Gemeinschaft mit uns ist groß. Das Evangelium beginnt hier: Gott gibt den Menschen nicht auf. Von Anfang an hatte er einen Erlösungsplan. Die Geschichte vom Evangelium fängt nicht erst in Bethlehem oder auf Golgatha an – sie beginnt mit einem liebenden Gott, der einen Weg zurück zu sich schafft.

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Am Anfang lebten Adam und Eva in perfekter Gemeinschaft mit Gott. Es fehlte ihnen an nichts. Gott gab ihnen Freiheit und Verantwortung – aber auch eine Grenze: einen Baum, von dem sie nicht essen sollten. Warum? Weil echte Beziehung Freiwilligkeit braucht. Wenn Gott uns zwingt, ihn zu lieben, ist das keine echte Beziehung. Doch die Schlange, der Feind Gottes, verführte sie. Sie aßen die verbotene Frucht und erlebten zum ersten Mal Scham. Die unbeschwerte Gemeinschaft mit Gott war zerbrochen. Aber – und das ist entscheidend – zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Gott ist heilig und kann Sünde nicht tolerieren, UND seine Liebe zu seiner Schöpfung ist riesig. Sein Wunsch nach Gemeinschaft mit uns ist groß. Das Evangelium beginnt hier: Gott gibt den Menschen nicht auf. Von Anfang an hatte er einen Erlösungsplan. Die Geschichte vom Evangelium fängt nicht erst in Bethlehem oder auf Golgatha an – sie beginnt mit einem liebenden Gott, der einen Weg zurück zu sich schafft.

1. Mose 2,7; 1. Mose 3
Gebet

Bekenne Gott die Bereiche, in denen du dich von ihm entfernt hast, und danke ihm, dass er immer einen Weg zurück zu dir bereithält.

Zum Nachdenken

Wo erlebst du heute noch die Auswirkungen von Sünde – zerbrochene Beziehungen, Scham, Trennung? Glaubst du, dass Gott einen Weg zurück für dich hat?

Aufnahme vom 18. Oktober 2026

Predigt

Gottesdienst | 18.10.26 | Overflow Live

Sonntag, 18. Oktober 2026
Matthäus 16,18
Kernaussage

Die Kirche ist keine menschliche Idee oder ein Verein, sondern das größte Projekt des Universums, das Gott selbst ins Leben gerufen hat. Als Christen sind wir berufen, nicht nur Empfänger von Gottes Liebe zu sein, sondern aktiv Salz und Licht in der Welt zu sein, um Menschen die Hoffnung und Versöhnung durch Jesus Christus zu bringen.

Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche behandelt die zentrale Frage 'Warum Kirche?'. Nach einer Zeit des Lobpreises und der Fürbitte für Friederike Harnik spricht Pastor Alex über Gottes Vision für die Kirche. Er betont, dass Kirche nicht nur eine menschliche Idee ist, sondern eine Einrichtung des Himmels mit Jesus Christus als Fundament und Haupt. Die Hauptbotschaft: Kirche ist das größte Projekt des Universums - Gottes Plan, die gefallene Welt wiederherzustellen und Menschen mit ihm zu versöhnen. Die Predigt fordert die Gemeinde heraus, nicht nur Konsumenten zu sein, sondern aktive Teilnehmer an Gottes Rettungsmission. Christen sind berufen, Salz und Licht in der Welt zu sein - nicht primär innerhalb der Kirchenmauern, sondern in ihrem Alltag, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft. Der Gottesdienst ist wie eine Umkleidekabine, wo man sich ausrüstet und ermutigt, um dann in der Woche als Kirche in die Welt hinauszugehen. Die Vision der Overflow Kirche ist es, so erfüllt vom Leben mit Gott zu sein, dass es überfließt in die ganze Stadt Wiesbaden und darüber hinaus.
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Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche behandelt die zentrale Frage 'Warum Kirche?'. Nach einer Zeit des Lobpreises und der Fürbitte für Friederike Harnik spricht Pastor Alex über Gottes Vision für die Kirche. Er betont, dass Kirche nicht nur eine menschliche Idee ist, sondern eine Einrichtung des Himmels mit Jesus Christus als Fundament und Haupt. Die Hauptbotschaft: Kirche ist das größte Projekt des Universums - Gottes Plan, die gefallene Welt wiederherzustellen und Menschen mit ihm zu versöhnen. Die Predigt fordert die Gemeinde heraus, nicht nur Konsumenten zu sein, sondern aktive Teilnehmer an Gottes Rettungsmission. Christen sind berufen, Salz und Licht in der Welt zu sein - nicht primär innerhalb der Kirchenmauern, sondern in ihrem Alltag, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft. Der Gottesdienst ist wie eine Umkleidekabine, wo man sich ausrüstet und ermutigt, um dann in der Woche als Kirche in die Welt hinauszugehen. Die Vision der Overflow Kirche ist es, so erfüllt vom Leben mit Gott zu sein, dass es überfließt in die ganze Stadt Wiesbaden und darüber hinaus.

Hauptthemen (6)

1. Kirche als göttliche Einrichtung

  • • Jesus selbst hat die Kirche ins Leben gerufen und ist ihr Baumeister, Architekt, Haupt, Fundament und Zentrum
  • • Kirche ist eine Einrichtung des Himmels mit Einfluss in der sichtbaren und unsichtbaren Welt
  • • Kirche ist die Schnittstelle, wo Himmel die Erde berührt, wo Wunder geschehen, Heilung passiert und Gemeinschaft entsteht
  • • Jesus Christus, nicht Musikstil, Kleidungsstil oder Gebäudestil, macht Kirche zur Kirche
  • • Der Schöpfer des Universums ist Haupt der Gemeinde

2. Die Mission der Kirche

  • • Kirche ist Teil von Gottes größtem Projekt: die Welt wieder in Ordnung zu bringen
  • • Christen sind Gesandte an Christi statt mit dem Dienst der Versöhnung
  • • Wir sollen nicht im 'Schutzmantel' bleiben, sondern hinausgehen und einen Unterschied machen
  • • Die Aufgabe ist es, Salz und Licht in der Welt zu sein, nicht nur unter uns zu bleiben
  • • Durch die Gemeinde sollen Mächte und Gewalten in der unsichtbaren Welt Gottes Weisheit erkennen

3. Salz und Licht sein

  • • Christen sind das Salz und Licht der Welt - diese Bestimmung darf nicht verborgen bleiben
  • • Salz im Schrank ist nutzlos - es muss verwendet werden, um Wirkung zu entfalten
  • • Licht soll auf dem Lampengestell stehen, nicht unter dem Scheffel versteckt sein
  • • Einfluss ausüben durch Nächstenliebe, Aufopferung und Selbstlosigkeit mit Christus als Vorbild
  • • Menschen sollen unsere guten Werke sehen und dadurch Gott verherrlichen

4. Praktisches Kirchesein

  • • Der Gottesdienst ist wie eine Umkleidekabine, nicht das Spielfeld - das Spiel findet in der Welt statt
  • • Jeder soll seine Talente einbringen als lebendige Steine im Haus Gottes
  • • Der Arbeitsplatz, die Schule, die Nachbarschaft wird zur 'Kanzel'
  • • Kirche findet nicht nur sonntags im Gebäude statt, sondern überall wo Christen sind
  • • Beziehungen bauen zu Menschen, sie nicht nur als Missionsobjekte betrachten

5. Der Auftrag: Jünger machen

  • • Ziel ist nicht, Menschen zu Gottesdienstbesuchern zu machen, sondern zu Jüngern
  • • Wir sind berufen, Teil der Rettungsaktion Gottes zu sein
  • • Menschen sollen Hoffnung, Halt und einen Plan für ihr Leben durch uns erfahren
  • • Die Kirche redet von Wunder, Ewigkeit in der Zeit, Leben im Tod, Liebe im Hass, Vergebung in der Sünde
  • • Was könnte bedeutsamer sein, als Teil des größten Projekts des Universums zu werden?

6. Persönliche Verantwortung und Gemeinschaft

  • • Der Sonntagsgottesdienst allein reicht nicht - täglich Bibel lesen und beten ist wichtig
  • • Jeder ist verantwortlich für seine eigene Beziehung mit Gott
  • • Im Gottesdienst wird der Fokus neu gesetzt, Gott in die Mitte gestellt, Ermutigung empfangen
  • • Wir stehen als Kirche zusammen als eine Familie, niemand ist allein
  • • Jede 'Farbe' ist wichtig im Gesamtbild - jeder Einzelne wird gebraucht

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 16,18

Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und das Totenreich mit seiner ganzen Macht wird nicht stärker sein als sie.

1. Korinther 3,11

Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Christus.

Kolosser 1,15-20

Der Sohn ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Der Erstgeborene, der über der gesamten Schöpfung steht. Denn durch ihn wurde alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Das sichtbare und unsichtbare, Könige und Herrscher, Mächte und Gewalten. Ja, das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm ein Ziel. Er war vor allem anderen da und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt der Gemeinde, das Haupt seines Leibes. Er ist der Anfang der neuen Schöpfung. Der Erste, der von den Toten aufstand, der nach Gottes Plan soll er in allem den ersten Platz einnehmen. Ja, Gott hat beschlossen, mit der ganzen Fülle seines Wesens in ihm zu wohnen und durch ihn das ganze Universum mit sich zu versöhnen. Dadurch, dass Christus am Kreuz sein Blut vergoss, hat Gott Frieden geschaffen. Die Versöhnung durch Christus umfasst alles, was auf der Erde und alles, was im Himmel ist.

Epheser 1,19-23

Und es ist dieselbe gewaltige Stärke, mit der er am Werk war, als er Christus von den Toten auferweckte und ihm in der himmlischen Welt den Ehrenplatz an seiner Seite gab. Damit steht Christus hoch über allen Nächten und Gewalten, hoch über allem, was Autorität besitzt und Einfluss ausübt. Er herrscht über alles, was Rang und Namen hat. Und nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Ja, Gott hat ihm alles unter die Füße gelegt. Und er hat ihn, den Herrscher über das ganze Universum, zum Haupt der Gemeinde gemacht. Sie ist sein Leib und er lebt mit seiner ganzen Fülle. Er, der alles und alle mit seiner Gegenwart erfüllt.

2. Korinther 5,17-20

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Alles aber ist von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, wie denn Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat. So sind wir nun Gesandte an Christi statt, indem wir Gott gleichsam durch uns ermahnt wir bitten für Christus lasst euch versöhnen mit Gott.

Matthäus 5,14-16

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell. Und sie leuchtet allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel verherrlichen.

Epheser 3,9-12

Es ist mein Auftrag, allen Menschen die Augen dafür zu öffnen, wie der Plan verwirklicht wird, den Gott, der Schöpfer des Universums, vor aller Zeit gefasst hat. Und bisher war dieser Plan ein von einem Gott selbst verborgenes Geheimnis. Doch jetzt sollen die Mächte und Gewalten in der unsichtbaren Welt durch die Gemeinde die ganze Tiefe und Weite von Gottes Weisheit erkennen. Genauso hatte Gott das nicht von aller Zeit vorgenommen. Und dieses Vorhaben hat er nun durch Jesus Christus, unseren Herrn, in die Tat umgesetzt. Durch ihn haben wir alle, die wir an ihn glauben, freien Zutritt zu Gott und dürfen zuversichtlich und vertrauensvoll zu ihm kommen.

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 28,19 (impliziert durch 'Geht hinaus in alle Welt und macht Menschen zu Jüngern')

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Sei Salz und Licht in deinem Umfeld: Übe proaktiv Einfluss in deiner Nachbarschaft, an deinem Arbeitsplatz und in der Schule aus. Liebe Menschen aufopfernd und selbstlos mit Christus als Vorbild, baue echte Beziehungen und zeige Gottes Liebe durch deine guten Werke.
  • 2 Pflege täglich deine Beziehung zu Gott: Der Sonntagsgottesdienst allein reicht nicht aus. Lies täglich in der Bibel, gehe ins Gebet und pflege deine Beziehung mit Gott und deinen Mitmenschen aktiv während der ganzen Woche.
  • 3 Bringe deine Gaben in die Gemeinde ein: Frage dich, was deine Leidenschaft ist und wo du Teil von Gottes Projekt werden kannst. Werde als lebendiger Stein Teil des Hauses Gottes, besuche Next Steps Kurse oder sprich mit dem Leitungsteam über Mitarbeit.
  • 4 Lade Menschen in Gottes Reich ein: Suche Gespräche mit Menschen in deinem Umfeld über Gott. Lade Freunde, Familie und Nachbarn zu Gemeindeveranstaltungen wie dem Heiligabend-Gottesdienst ein, damit sie Jesus kennenlernen können.
  • 5 Verstehe Kirche als Mission, nicht als Komfortzone: Sehe den Gottesdienst als Umkleidekabine, wo du dich vorbereitest und ermutigen lässt, um dann hinauszugehen und in der Welt das 'Spiel' zu spielen. Kirche ist nicht dazu da, dich von der Welt zu isolieren, sondern dich auszurüsten, um die Welt zu verändern.

Impulse aus der Woche ab 19. Oktober

  1. Tag 1 von 7 · 19. Oktober Das größte Projekt des Universums

    Jesus sagt zu Petrus: 'Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und das Totenreich mit seiner ganzen Macht wird nicht stärker sein als sie.' Kirche ist keine menschliche Idee oder ein gemütlicher Verein. Sie ist eine Einrichtung des Himmels, ins Leben gerufen vom Schöpfer des Universums selbst. Gottes Plan war es nie, die gefallene Welt einfach aufzugeben. Stattdessen hat er das größte Projekt aller Zeiten gestartet: die Welt wiederherzustellen und Menschen mit sich zu versöhnen. Und du bist eingeladen, Teil davon zu sein! Kirche ist die Schnittstelle, wo Himmel die Erde berührt, wo Wunder geschehen, wo Heilung passiert. Was könntest du mit deinem Leben Bedeutsameres anfangen, als Teil dieses Projekts zu werden? Was könntest du mit deinen Finanzen Bedeutsameres bewegen? Jesus Christus selbst ist das Fundament, das Haupt und das Zentrum seiner Kirche.

    Matthäus 16,18

    Gebet

    Danke Jesus, dass du mich einlädst, Teil des größten Projekts des Universums zu sein. Öffne meine Augen für die Bedeutsamkeit deiner Kirche.

    Zum Nachdenken

    Siehst du Kirche als Gottes großes Projekt oder nur als eine von vielen Aktivitäten in deinem Leben?

  2. Tag 2 von 7 · 20. Oktober Jesus - Fundament und Haupt der Kirche

    'Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Christus.' Kirche wird nicht durch einen Musikstil definiert, nicht durch einen Kleidungsstil, nicht durch ein Gebäude. Jesus Christus selbst ist das Fundament, das Haupt und das Zentrum. Der Kolosserbrief macht deutlich: Durch Jesus wurde alles erschaffen, er war vor allem anderen da, und er ist das Haupt der Gemeinde. Der Schöpfer des ganzen Universums ist Haupt der Gemeinde! Das ist die unglaubliche Größe des Projekts, in dem wir beteiligt sind. Wenn Jesus nicht mehr das Zentrum ist, verliert Kirche ihre Kraft und ihren Auftrag. Aber wo er Herr ist, geschehen Wunder, Heilungen und Wiederherstellung. Gott baut sein Reich durch seine Gemeinde - und du kannst Teil davon sein, wenn du dich zum Teil davon machen lässt.

    1. Korinther 3,11

    Gebet

    Herr Jesus, sei du das Fundament und das Zentrum in meinem Leben und in unserer Gemeinde. Baue deine Kirche durch uns.

    Zum Nachdenken

    Ist Jesus wirklich das Zentrum in deinem Verständnis von Kirche, oder hast du andere Prioritäten?

  3. Tag 3 von 7 · 21. Oktober Neu gemacht und gesandt

    'Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.' Das ist eine wunderbare Nachricht! Aber der Vers endet nicht hier. Gott hat 'in uns das Wort von der Versöhnung gelegt' und macht uns zu 'Gesandten an Christi statt'. Wir sind nicht nur errettet, um in einem Schutzmantel durch diese Welt zu gehen und möglichst schnell in den Himmel zu kommen. Nichts könnte weiter entfernt sein von Gottes Idee für Kirche! Er hat uns gesendet, um einen Unterschied zu machen in dieser Welt. Zuerst werden wir neu gemacht, dann werden wir mit dem Heiligen Geist ausgerüstet, und dann sind wir berufen, hinauszugehen. Wir sind Teil von Gottes Rettungsmission, um Menschen die frohe Botschaft zu bringen: Es gibt Hoffnung, es gibt eine Zukunft in Ewigkeit mit Jesus.

    2. Korinther 5,17-20

    Gebet

    Danke Gott, dass du mich neu gemacht hast. Hilf mir zu verstehen, dass du mich auch gesandt hast, deine Liebe weiterzugeben.

    Zum Nachdenken

    Verstehst du dich selbst als jemand, der gesandt ist, oder hauptsächlich als jemand, der gerettet ist?

  4. Tag 4 von 7 · 22. Oktober Salz und Licht in der Welt

    'Ihr seid das Salz der Erde... Ihr seid das Licht der Welt.' Jesus ruft uns auf, Salz und Licht zu sein - aber nicht innerhalb der Kirchenmauern, sondern in der Welt! Was bringt ein Glas mit tausend Körnern Salz, wenn es im Regal steht und darauf wartet, weggeschmissen zu werden? Unsere Aufgabe ist es, Salz und Licht in dieser Welt zu sein. Einen Einfluss zu haben, hell zu leuchten. Nicht durch religiöse Arroganz, sondern indem wir proaktiv Einfluss ausüben: Nächsten liebend, aufopfernd, selbstlos, mit Christus als Vorbild. Wo sollen wir Licht sein? In der Gemeinde? Nein - wir sollen Licht und Salz sein in der Welt! Bei der Arbeit, in der Schule, in der Nachbarschaft. Vielleicht wird dein Arbeitsplatz deine Kanzel, wo du den Menschen von Gott erzählst. Du bist die Kirche, die zu ihnen kommt.

    Matthäus 5,13-16

    Gebet

    Jesus, zeige mir, wie ich heute in meiner Umgebung Salz und Licht sein kann. Gib mir Mut und Weisheit.

    Zum Nachdenken

    Wo konkret in deinem Alltag - außerhalb der Gemeinde - kannst du diese Woche Salz und Licht sein?

  5. Tag 5 von 7 · 23. Oktober Beziehung vor Mission

    Menschen sind keine Missionsobjekte. Wir können Menschen nicht einfach mit Traktaten 'vollklatschen' oder mit religiösen Fakten überschütten und erwarten, dass sie begeistert sind. Das wäre wie ein Bewerbungsschreiben zur Hochzeit - völlig unpassend! Stattdessen geht es darum, echte Beziehungen zu bauen. Zuallererst voller Liebe auf die Menschen zugehen. Was mag der andere? Wo sind seine Hobbys? Wo kann ich Begegnung und Anschluss finden? Es braucht ein Kennenlernen, ein aufrichtiges Interesse am anderen Menschen. Wenn Menschen so baff sind von der Art, wie du mit Herausforderungen umgehst, wenn sie das Licht in dir sehen und Hoffnung bekommen, dann öffnen sich Türen. Da ist jemand, der mich sieht. Da ist jemand, der mich liebt. Da ist jemand, der einen Plan hat für mein Leben. Das ist der Herzschlag von Kirche.

    Gebet

    Herr, lehre mich, Menschen mit deinen Augen zu sehen und echte, liebevolle Beziehungen zu bauen, nicht nur zu missionieren.

    Zum Nachdenken

    Zu welchem Menschen in deiner Umgebung könnte Gott dich rufen, eine tiefere, authentische Beziehung aufzubauen?

  6. Tag 6 von 7 · 24. Oktober Gottesdienst als Umkleidekabine

    Der Sonntagsgottesdienst ist nicht dafür da, dich durch die Woche zu bringen. Du isst dich ja auch nicht einmal voll, sodass es für die nächsten sechs Tage reicht. Du bist selber dafür verantwortlich, jeden Tag in deiner Bibel zu lesen, ins Gebet zu gehen, die Beziehung mit Gott zu pflegen. Kirche ist im Bild gesprochen die Umkleidekabine, nicht das Fußballspiel selbst. Hier treffen wir uns, ermutigen einander, stellen Gott in die Mitte, führen uns den Auftrag vor Augen - um dann rauszugehen und den Sieg einzufahren. Hier tanken wir auf, hier richten wir uns neu aus, hier bekommen wir frischen Wind. Gottesdienst ist der Ort, wo wir uns als Team sammeln, wo wir uns ausrüsten lassen, wo wir Zeugnisse hören und Gott anbeten. Aber dann gehen wir hinaus - als lebendige Kirche in die Welt, in unsere Arbeit, in unsere Familien, in unsere Nachbarschaft.

    Gebet

    Gott, danke für die Gemeinschaft der Kirche. Rüste mich hier aus und sende mich dann gestärkt in meinen Alltag.

    Zum Nachdenken

    Wie kannst du den Gottesdienst nutzen, um dich für deinen Auftrag in der Welt auszurüsten, statt nur konsumierend dabei zu sein?

  7. Tag 7 von 7 · 25. Oktober Lebendige Steine im Bau Gottes

    'Jetzt sollen die Mächte und Gewalten in der unsichtbaren Welt durch die Gemeinde die ganze Tiefe und Weite von Gottes Weisheit erkennen.' Durch wen will Gott sein Reich bauen? Durch die Gemeinde - durch uns, durch dich, durch mich, durch unser Miteinander. Jede Farbe ist wichtig in Gottes Gesamtbild. Du bist Teil der Mannschaft. Lass uns nicht nur Zuschauer sein, die auf der Tribüne sitzen und zugucken, was Gott so vorhat. Lass uns mittendrin Teil davon sein - als lebendige Steine im Haus Gottes. Dein nächster Schritt könnte sein: Wo ist deine Leidenschaft? Wo kannst du Teil von Gottes Projekt werden? Vielleicht ist es bei der Arbeit, in der Nachbarschaft, oder auch durch Mitarbeit in der Gemeinde. Was ist alles möglich, wenn jeder von uns seinen Stand sieht und seine Gaben einbringt? Die Vision: So erfüllt vom Leben mit Gott sein, dass es überfließt in die ganze Stadt und darüber hinaus.

    Epheser 3,9-11

    Gebet

    Jesus, zeige mir, wo und wie ich meine Gaben einbringen kann in dein Reich. Mache mich zu einem lebendigen Stein in deinem Bau.

    Zum Nachdenken

    Was ist der nächste konkrete Schritt, den Gott dich ruft zu gehen, um aktiver Teil seines Projekts zu werden?