Kirche im Brauhaus
Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.
Täglicher Impuls Tag 5 von 7 Die gute Nachricht für die ganze Welt
Jesus sagt: 'Die Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker davon hören. Dann erst kommt das Ende.' Inmitten einer chaotischen Welt gibt es eine Botschaft, die stärker ist als Hass. Inmitten der Dunkelheit gibt es ein Licht, das die Finsternis zurückdrängt.
Diese Botschaft lautet: Du musst nicht perfekt sein, um von Jesus geliebt zu sein. Er ist perfekt, deswegen liebt er dich. Du musst dein Leben nicht auf die Reihe haben. Er hat sein Leben gegeben, damit du Leben haben kannst.
Als Kirche nehmen wir diesen Auftrag ernst. Jeden Sonntag laden wir Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Wir senden Menschen in die entferntesten Winkel der Erde – nach Ostafrika, in die arabische Welt, nach Indien – damit auch dort Menschen von Jesus hören. Denn diese Botschaft muss verkündet werden: Gott hat diese Welt nicht aufgegeben!
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Jesus sagt: 'Die Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker davon hören. Dann erst kommt das Ende.' Inmitten einer chaotischen Welt gibt es eine Botschaft, die stärker ist als Hass. Inmitten der Dunkelheit gibt es ein Licht, das die Finsternis zurückdrängt. Diese Botschaft lautet: Du musst nicht perfekt sein, um von Jesus geliebt zu sein. Er ist perfekt, deswegen liebt er dich. Du musst dein Leben nicht auf die Reihe haben. Er hat sein Leben gegeben, damit du Leben haben kannst. Als Kirche nehmen wir diesen Auftrag ernst. Jeden Sonntag laden wir Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Wir senden Menschen in die entferntesten Winkel der Erde – nach Ostafrika, in die arabische Welt, nach Indien – damit auch dort Menschen von Jesus hören. Denn diese Botschaft muss verkündet werden: Gott hat diese Welt nicht aufgegeben!
Jesus sagt: 'Die Botschaft vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker davon hören. Dann erst kommt das Ende.' Inmitten einer chaotischen Welt gibt es eine Botschaft, die stärker ist als Hass. Inmitten der Dunkelheit gibt es ein Licht, das die Finsternis zurückdrängt. Diese Botschaft lautet: Du musst nicht perfekt sein, um von Jesus geliebt zu sein. Er ist perfekt, deswegen liebt er dich. Du musst dein Leben nicht auf die Reihe haben. Er hat sein Leben gegeben, damit du Leben haben kannst. Als Kirche nehmen wir diesen Auftrag ernst. Jeden Sonntag laden wir Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Wir senden Menschen in die entferntesten Winkel der Erde – nach Ostafrika, in die arabische Welt, nach Indien – damit auch dort Menschen von Jesus hören. Denn diese Botschaft muss verkündet werden: Gott hat diese Welt nicht aufgegeben!
Jesus, danke, dass deine Liebe für alle Menschen ist. Gebrauche mich, um anderen von dir zu erzählen.
Wem in deinem Umfeld kannst du von der guten Nachricht Jesu erzählen?
Aufnahme vom 24. Februar 2026
Predigt Heilige Routinen für ein starkes Herz (Mt 6,1–18) | JESUS UNGEFILTERT - Stella Ruhl
Dienstag, 24. Februar 2026 Matthäus 6,1-18 Kernaussage Jesus zeigt uns drei heilige Routinen für ein starkes Herz: Geben, Beten und Fasten. Diese Praktiken sind kein religiöses Ritual zur Show, sondern dienen dem Herztraining und der Nähe zu Gott. Es geht nicht darum, ob wir diese Dinge tun, sondern wie wir sie tun - nicht für Anerkennung von Menschen, sondern für die Beziehung zu unserem himmlischen Vater.
Dieser Gottesdienst feiert das einjährige Jubiläum der Kirche im BS Kasal und den Start einer neuen Live Groups Season. Nach Lobpreis und Gebetszeit hält Stella eine Predigt über Matthäus 6 mit dem Titel "Heilige Routinen für ein starkes Herz". Sie erklärt drei geistliche Trainingsübungen, die Jesus lehrt: Geben, Beten und Fasten - nicht als religiöse Show, sondern als authentisches Herztraining im Verborgenen mit Gott. Die Gemeinde nimmt gemeinsam das Abendmahl und segnet die Live Group Leiter für die neue Season.
Die Predigt betont, dass diese drei Routinen keine optionalen religiösen Übungen sind, sondern grundlegende Praktiken für jeden Nachfolger Jesu. Jesus warnt vor Heuchelei - vor dem Leben des Glaubens nur in der Öffentlichkeit, während das Herz im Verborgenen nicht mit Gott verbunden ist. Der wahre Schatz liegt in der persönlichen, intimen Beziehung zu Gott im "Kämmerlein", wo nur er und du sind. Gott sieht ins Verborgene und wird jeden belohnen, der diese Routinen aus echtem Herzen praktiziert, nicht für Anerkennung von Menschen, sondern für Nähe zu ihm. Weiterlesen
Heilige Routinen für ein starkes Herz (Mt 6,1–18) | JESUS UNGEFILTERT - Stella Ruhl
Jesus zeigt uns drei heilige Routinen für ein starkes Herz: Geben, Beten und Fasten. Diese Praktiken sind kein religiöses Ritual zur Show, sondern dienen dem Herztraining und der Nähe zu Gott. Es geht nicht darum, ob wir diese Dinge tun, sondern wie wir sie tun - nicht für Anerkennung von Menschen, sondern für die Beziehung zu unserem himmlischen Vater.
Hauptthemen (4)
1. Drei gemeinsame Prinzipien der heiligen Routinen
- • Es ist kein Ob, sondern ein Wie - Jesus setzt voraus, dass wir geben, beten und fasten
- • Der Schatz beginnt im Verborgenen - nicht als Show für Menschen, sondern in der Stille mit Gott
- • Es lohnt sich - Gott wird uns belohnen, wenn wir diese Dinge im Verborgenen tun
- • Öffentlichkeit ohne Verborgenheit ist Heuchelei
- • Das Kämmerlein ist der Ort kostbarer Momente mit Gott
2. Geben - Großzügigkeit gegenüber Menschen in Not
- • Geben löst uns vom Geld und zeigt offene Hände
- • Es erinnert uns, dass alles von Gott kommt und er unser Versorger ist
- • Geben macht uns mehr wie Jesus, der nie etwas zurückhielt
- • Großzügigkeit soll nicht zur Schau gestellt werden, sondern aus dem Herzen kommen
- • Mit unseren Gaben werden konkrete Projekte wie Kliniken und medizinische Versorgung in Ostafrika unterstützt
3. Beten - Das Vaterunser als Modell
- • Das Vaterunser ist ein Modell, kein Mantra zum mechanischen Wiederholen
- • Es gibt uns Ausrichtungen des Gebets: Anbetung, Unterordnung, Versorgung, Buße, Vergebung und Schutz
- • Gott weiß bereits, was wir brauchen, bevor wir beten
- • Beten macht unsere Abhängigkeit von Gott deutlich und baut ihm eine Bühne für seine Stärke
- • Vergebung ist zentral - wer Vergebung zurückhält, hält Gott seine Vergebung zurück
- • Unvergebenheit blockiert und zerstört, aber durch Jesus haben wir die Fähigkeit zur Vergebung
- • Das Atemgebet kann helfen, zur Ruhe zu kommen und sich auf Gott zu fokussieren
4. Fasten - Hunger nach Gott
- • Fasten ist kein Hungerstreik gegen Gott, sondern Hunger nach Gott
- • Martin Luther stellte fest, dass Fasten sein Beten beschleunigte
- • Fasten ist wie eine Intensivwäsche für das Herz
- • In der Fokuswoche (Januar und August) fastet die Kirche gemeinsam
- • Fasten kann unterschiedlich aussehen: von Essen, Social Media, digitalem oder Süßigkeiten
- • Beim Fasten kommen Dinge ans Licht, die im Herzen verborgen waren
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Hütet euch eure Frömmigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen, sonst habt ihr von eurem Vater im Himmel keinen Lohn mehr zu erwarten. Wenn du zum Beispiel den Armen etwas gibst, lass es nicht vor dir her mit Posaunen ankündigen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten geehrt zu werden. Ich sage euch: Sie haben ihren Lohn damit schon erhalten. Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut. Was du gibst, soll verborgen bleiben. Dann wird dein Vater, der ins Verborgene sieht, dich belohnen. Und wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler, die sich zum Gebet gerne in die Synagogen und an die Straßenecken stellen, um von den Leuten gesehen zu werden. Ich sage euch, sie haben ihren Lohn damit schon erhalten. Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür und dann bete zu deinem Vater, der auch im Verborgenen gegenwärtig ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich belohnen. Beim Beten sollt ihr nicht leere Worte aneinanderreihen wie die Heiden, die Gott nicht kennen. Sie meinen, sie werden gehört, wenn sie viele Worte machen, macht es nicht wie sie. Denn euer Vater weiß, was ihr braucht, und zwar schon, bevor ihr ihn darum bittet. Ihr sollt so beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe auf der Erde, wie er im Himmel geschieht. Gib uns heute unser tägliches Brot und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig wurden. Und lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern errette uns vor dem Bösen. Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben. Wenn ihr fastet, setzt keine Leidensmine auf wie die Heuchler. Sie vernachlässigen ihr Aussehen, damit die Leute ihnen ansehen, dass sie fasten. Ich sage euch sie haben ihren Lohn damit schon erhalten. Wenn du fastest, pflege dein Haar, wasch dir das Gesicht, wie sonst auch, damit die Leute dir nicht ansehen, dass du fastest. Nur dein Vater, der auch im Verborgenen gegenwärtig ist, soll es wissen. Dann wird dein Vater, der ins Verborgene sieht, dich belohnen.
In der Nacht, in der unser Herr Jesus verraten wurde, nahm er ein Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und sagte: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mal immer wieder und denkt daran, was ich für euch getan habe. So oft ihr dieses Brot esst. Ebenso nahm er nach dem Essen den Kelch mit Wein, reichte ihn seinen Jüngern und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund zwischen Gott und euch, der durch mein Blut besiegelt wird. So oft ihr aus diesem Kelch trinkt, denkt an mich und an das, was ich für euch getan habe. Denn jedes Mal, wenn ihr dieses Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr, was der Herr durch seinen Tod für uns getan hat, bis er kommt.
Weitere Referenzen
- → Kolosser 3,13
- → Jakobus
Praktische Anwendung (7)
- 1 Finde dein Kämmerlein: Identifiziere einen verborgenen Ort, wo du regelmäßig Zeit mit Gott verbringen kannst - ob ein Sessel, dein Auto, ein Spaziergang am Morgen oder dein Tagebuch. Schaffe bewusst einen Raum für Stille mit Gott.
- 2 Praktiziere das Atemgebet: Wenn dir das Zur-Ruhe-Kommen schwerfällt, nutze das Atemgebet: Atme tief ein und sprich beim Ausatmen einen einfachen Satz zu Gott, z.B. 'Gott, danke, dass du hier bist' oder 'Jesus, ich vertraue dir'.
- 3 Nutze das Vaterunser als Gebetsstruktur: Verwende die Ausrichtungen des Vaterunsers (Anbetung, Unterordnung, Versorgung, Buße, Vergebung, Schutz) als Leitfaden für dein persönliches Gebet, aber formuliere es in deinen eigenen Worten.
- 4 Übe Großzügigkeit im Verborgenen: Gib finanziell oder mit deinen Ressourcen an Menschen in Not, ohne es öffentlich zu machen. Lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.
- 5 Prüfe deine Motive: Frage dich ehrlich: Warum gebe, bete oder faste ich? Tue ich es, um von anderen gesehen zu werden, oder um Gott nah zu sein? Bringe deine Motive vor Gott.
- 6 Vergib bewusst: Identifiziere Bereiche, wo du Unvergebenheit festhältst. Bringe diese zu Jesus und bitte ihn um die Kraft zu vergeben, denn Vergebung bedeutet loslassen, nicht gutheißen.
- 7 Nimm an der Fokuswoche teil: Beteilige dich an den gemeinsamen Fastenzeiten der Kirche (Januar und August), um dein Herz intensiv zu trainieren und Gott näherzukommen.
Impulse aus der Woche ab 2. März
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Tag 1 von 7 · 2. März Kein Ob, sondern ein Wie
In seiner Bergpredigt zeigt uns Jesus drei grundlegende Trainingsübungen für unser Herz: Geben, Beten und Fasten. Das Revolutionäre daran ist, dass Jesus nicht fragt, ob wir diese Dinge tun sollten. Er setzt voraus: 'Wenn du gibst, wenn ihr betet, wenn ihr fastet.' Diese drei Routinen sind keine optionalen religiösen Übungen für besonders Fromme, sondern Grundausstattung für jeden Nachfolger Jesu. Wie bei körperlichen Muskeln, die nur durch Training wachsen, wird auch unser Herz stark durch diese heiligen Routinen. Sie retten uns nicht, aber sie trainieren unseren Herzmuskel. Jesus warnt uns dabei vor Heuchelei - vor einem Glauben, der nur in der Öffentlichkeit glänzt, während das Herz im Verborgenen nicht mit Gott verbunden ist. Es geht nicht um religiöse Show, sondern um authentisches Herztraining mit Gott.
Matthäus 6,1-4
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, wo du den nächsten Schritt in deinem geistlichen Training gehen kannst, und gib ihm deine Bereitschaft, diese Routinen neu zu entdecken.
Zum NachdenkenWelche dieser drei Routinen (Geben, Beten, Fasten) praktizierst du regelmäßig, und bei welcher hast du noch keinen Zugang gefunden?
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Tag 2 von 7 · 3. März Der Schatz im Verborgenen
Jesus warnt eindringlich: 'Hütet euch, eure Frömmigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen.' Ein Heuchler ist jemand, dessen Sein nicht mit seinem Schein übereinstimmt - außen hui, innen pfui. Das eigentliche Problem der Heuchelei ist Selbstinteresse. Wir leben unseren Glauben öffentlich, um von Menschen gesehen und bewundert zu werden. Jesus zeigt uns einen anderen Weg: 'Geh in dein Zimmer, schließ die Tür.' Das griechische Wort für Zimmer bedeutet 'Kämmerlein' - der Ort im Haus, wo die Kostbarkeiten aufbewahrt wurden. Dort warten Schätze auf uns: kostbare Momente, nur du und dein Vater. Öffentlichkeit ohne Verborgenheit ist Heuchelei. Der wahre Schatz liegt in der persönlichen, intimen Beziehung zu Gott. Spurgeon sagte: 'Lass Gott gegenwärtig sein und du hast genug Zuschauer.'
Matthäus 6,5-6
GebetBitte Gott, dir zu helfen, die Balkontür zu schließen und dich von den vielen Ablenkungen wegzudrehen, um ihn im Verborgenen zu suchen.
Zum NachdenkenWas ist dein 'Kämmerlein' - dein verborgener Ort mit Gott, wo du wirklich zur Ruhe kommst und mit ihm connecten kannst?
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Tag 3 von 7 · 4. März Es lohnt sich
Dreimal wiederholt Jesus dieses kraftvolle Versprechen: 'Dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich belohnen.' Die Bibel sagt nicht genau, wann oder wie diese Belohnung aussieht, aber es ist eine Tatsache. Vielleicht ist die Belohnung bereits die Nähe selbst - dieser persönliche Ort bei Gott, wo nur er und du seid. Jesus macht deutlich: Suchst du deine Anerkennung bei Menschen, hast du deinen Lohn schon erhalten. Aber von Gott belohnt zu werden, der so großzügig und reich ist, übertrifft jede menschliche Anerkennung. Du trainierst dein Herz nicht für Applaus, sondern für Nähe. Jede Großzügigkeit deines Herzens, jedes von Herzen gesprochene Gebet, jeder Verzicht auf Gutes, um das Beste zu bekommen - Gott sieht es und wird dich belohnen. Punkt.
Matthäus 6,4.6.18
GebetDanke Gott dafür, dass er jede verborgene Handlung sieht und dass deine Mühe bei ihm nie vergeblich ist.
Zum NachdenkenMachst du diese drei Routinen mehr für die Anerkennung von Menschen oder für die Nähe zu Gott?
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Tag 4 von 7 · 5. März Großzügigkeit öffnet Hände
Jesus sagt: 'Wenn du den Armen etwas gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.' Geben, besonders an die, die in Not sind, macht unser Herz stark. Warum? Es löst uns vom Geld und zeigt, dass Geld nicht unser Lebensinhalt ist. Offene Hände signalisieren: Ich kann loslassen. Es erinnert uns daran, dass alles, was wir haben, von Gott kommt - er ist unser Versorger. Geben macht uns mehr wie Jesus, der nie etwas zurückgehalten hat. Mit seinem ganzen Leben war er großzügig. Wenn uns klar wird, dass alles aus Gottes guter Hand kommt, können wir selbst großzügig sein - materiell, finanziell, mit unserer Zeit, mit unseren Ressourcen. Wer glaubt, der gibt. Es ist keine Show für andere, sondern eine Herzenshaltung, die Gottes Charakter widerspiegelt.
Matthäus 6,2-4
GebetDanke Jesus dafür, dass alles, was du hast, aus seiner Hand kommt, und bitte ihn, dir offene Hände und ein großzügiges Herz zu schenken.
Zum NachdenkenWo bemerkst du Menschen in Not in deinem Umfeld, und wie könntest du konkret großzügig handeln?
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Tag 5 von 7 · 6. März Das Vaterunser als Modell
Das Vaterunser ist das meistgesprochene Gebet der Christenheit, aber war es Jesu Intention, dass wir es einfach runterrattern? Jesus sagt: 'So sollt ihr beten' - nicht 'das sollt ihr beten'. Das Vaterunser ist in erster Linie ein Modell, kein Mantra. Es gibt uns die wichtigsten Ausrichtungen des Gebets: Anbetung ('geheiligt werde dein Name'), Unterordnung ('dein Wille geschehe'), Versorgung ('unser tägliches Brot'), Buße ('vergib uns unsere Schuld') und Schutz ('erlöse uns von dem Bösen'). Du kannst diese Ausrichtungen in deinen eigenen Worten beten. Statt das Vaterunser nur zu wiederholen, kannst du sagen: 'Danke Gott, du bist der Allerbeste. Ich ordne mich dir heute unter. Danke, dass du mich versorgst. Vergib mir, wo ich gestern zickig war.' Es ist ein ausgewogenes Gebet - wie ausgewogenes Essen für dein Herz.
Matthäus 6,7-13
GebetBete heute bewusst durch alle fünf Ausrichtungen des Vaterunsers und nimm dir Zeit für jeden Bereich.
Zum NachdenkenWelche der fünf Ausrichtungen des Vaterunsers kommt in deinem persönlichen Gebetsleben zu kurz?
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Tag 6 von 7 · 7. März Beten und Vergeben
Jesus gibt uns zwei besondere Schwerpunkte zum Gebet. Erstens: 'Euer Vater weiß, was ihr braucht, bevor ihr ihn darum bittet.' Das ist tröstend und herausfordernd zugleich. Warum beten, wenn Gott alles schon weiß? Weil Beten unsere Abhängigkeit deutlich macht und Gott eine Bühne baut für seine Stärke in unserem Leben. Wir würden so viele Aha-Momente verpassen, wenn er immer sofort eingreifen würde. Zweitens betont Jesus Vergebung: 'Wenn ihr den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater euch auch nicht vergeben.' Unvergebenheit blockiert wie ein Full Stop. Sie ist eine eklige Wurzel, die uns innerlich auffrisst. Aber durch Jesu Tod am Kreuz hat er uns die Fähigkeit zur Vergebung gegeben. Es gibt nichts, was nicht vergeben werden könnte. Vergebung heißt nicht gutheißen, sondern loslassen. Vergib, wie Jesus dir vergeben hat.
Matthäus 6,8.14-15
GebetBitte Jesus um Kraft, jemandem zu vergeben, der dir wehgetan hat, denn aus eigener Kraft schaffst du es nicht.
Zum NachdenkenGibt es jemanden in deinem Leben, dem du noch nicht vergeben hast, und was hindert dich daran, diesen Schritt zu gehen?
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Tag 7 von 7 · 8. März Fasten - Hunger nach Gott
Fasten ist die dritte heilige Routine, und viele Christen sagen: 'Ich faste nicht.' Doch biblisches Fasten bedeutet, für eine Zeit auf Essen (oder andere Dinge wie Social Media) zu verzichten, um Gott näher zu kommen. Martin Luther fastete regelmäßig und stellte fest, dass Fasten sein Beten beschleunigte. Fasten ist kein Hungerstreik gegen Gott, sondern Hunger nach Gott. Jesus sagt: 'Wenn du fastest, setze keine Leidensmine auf.' Es geht nicht darum, anderen zu zeigen, wie geistlich du bist. Fasten ist wie eine Intensivwäsche für dein Herz - ein Hauptwaschgang, bei dem Dinge ans Licht kommen, von denen du nicht wusstest, dass sie in deinem Herzen sind. Es ist tough, aber wertvoll. Jeder, der sich darauf eingelassen hat, kann bestätigen: Es lohnt sich. Diese heiligen Routinen - Geben, Beten, Fasten - machen dein Herz stark für die Nähe zu Gott.
Matthäus 6,16-18
GebetBitte Gott, dir einen neuen Zugang zum Fasten zu schenken und Hunger nach seiner Gegenwart in dir zu wecken.
Zum NachdenkenBist du bereit, beim nächsten Fasten (z.B. in der Fokuswoche) mitzumachen, um Gott in neuer Tiefe zu begegnen?