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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Tag 4 von 7

Wenn die Liebe erkaltet – Kirche als Ort der Wärme

Aus der Predigt „Endzeit - Das Ende ist nahe. (Mt 24) | Taufe | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl“ vom 25. Oktober

Jesus warnt: 'Weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird bei den meisten die Liebe erkalten.' Wenn Gott keine Rolle mehr spielt, wird es kalt im Miteinander. Spaltung, Distanz, Ausgrenzung – der Herzschlag Gottes wird unsichtbar. Wir sehen das nicht nur draußen in der Welt, sondern auch in unseren eigenen vier Wänden. Übereinander statt miteinander reden. Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Misstrauen statt Vertrauen. Das passiert, wenn die Liebe erkaltet. Doch in einer Welt, die immer kälter wird, gibt es einen Ort, an dem es wärmer wird: die Kirche von Jesus. Hier können aus Fremden Freunde werden und aus Freunden Familie. Hier ist jeder willkommen, unabhängig von politischer Meinung oder Haltung. Hier geht es um Jesus, und er verbindet uns trotz aller Unterschiede. Die Kirche ist ein Ort, wo Liebe pulsiert und Hoffnung geteilt wird.

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Jesus warnt: 'Weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird bei den meisten die Liebe erkalten.' Wenn Gott keine Rolle mehr spielt, wird es kalt im Miteinander. Spaltung, Distanz, Ausgrenzung – der Herzschlag Gottes wird unsichtbar. Wir sehen das nicht nur draußen in der Welt, sondern auch in unseren eigenen vier Wänden. Übereinander statt miteinander reden. Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Misstrauen statt Vertrauen. Das passiert, wenn die Liebe erkaltet. Doch in einer Welt, die immer kälter wird, gibt es einen Ort, an dem es wärmer wird: die Kirche von Jesus. Hier können aus Fremden Freunde werden und aus Freunden Familie. Hier ist jeder willkommen, unabhängig von politischer Meinung oder Haltung. Hier geht es um Jesus, und er verbindet uns trotz aller Unterschiede. Die Kirche ist ein Ort, wo Liebe pulsiert und Hoffnung geteilt wird.

Matthäus 24,12
Gebet

Herr, lass mich ein Mensch sein, der Wärme und Liebe bringt, besonders dort, wo Kälte und Distanz herrschen.

Zum Nachdenken

Wo ist die Liebe in deinem Leben kalt geworden? Wo kannst du heute Wärme und Versöhnung bringen?

Aufnahme vom 7. Juni 2026

Predigt

Der Diener, den die Welt braucht (Mt 12,15–21) | JESUS UNGEFILTERT - Stella Ruhl

Sonntag, 7. Juni 2026
Matthäus 12,15-21
Kernaussage

Jesus ist der Diener, den die Welt braucht. Er kommt nicht mit Macht und Lautstärke, sondern dient uns sanft im Verborgenen, stellt Zerbrochenes wieder her und gibt uns neue Kraft, wo wir ausgebrannt sind. Sein Sieg liegt in seiner Bereitschaft, sich zu erniedrigen und für uns zu sterben.

Dies ist ein vollständiger Gottesdienst der Kirche im Brauhaus mit Anbetung, Predigt und Abendmahl. Der Gottesdienst beginnt mit einer ausgedehnten Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Jesus durch verschiedene Worship-Songs anbetet und seine Güte, Treue und Gnade feiert. Die Atmosphäre ist geprägt von Anbetung und dem Wunsch nach Gottes Gegenwart. Die Predigt von Stella Ruhl und Eva Löwens behandelt Matthäus 12,15-21 und thematisiert Jesus als den Diener, den die Welt braucht. Sie zeigen auf, dass Jesus nicht als lauter Revolutionär kam, sondern als sanfter, verborgener Diener, der Zerbrochenes heilt und Erschöpfte neu mit Kraft füllt. Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus Menschen nicht verwirft, wenn sie gebrochen oder ausgebrannt sind, sondern sie liebevoll wiederherstellt. Der Gottesdienst schließt mit dem Abendmahl, bei dem die Gemeinde sich bewusst von Jesus auffüllen lässt. Außerdem werden organisatorische Ankündigungen gemacht, darunter die Umstellung auf zwei Gottesdienste ab September und eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Anschluss.
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Dies ist ein vollständiger Gottesdienst der Kirche im Brauhaus mit Anbetung, Predigt und Abendmahl. Der Gottesdienst beginnt mit einer ausgedehnten Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Jesus durch verschiedene Worship-Songs anbetet und seine Güte, Treue und Gnade feiert. Die Atmosphäre ist geprägt von Anbetung und dem Wunsch nach Gottes Gegenwart. Die Predigt von Stella Ruhl und Eva Löwens behandelt Matthäus 12,15-21 und thematisiert Jesus als den Diener, den die Welt braucht. Sie zeigen auf, dass Jesus nicht als lauter Revolutionär kam, sondern als sanfter, verborgener Diener, der Zerbrochenes heilt und Erschöpfte neu mit Kraft füllt. Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus Menschen nicht verwirft, wenn sie gebrochen oder ausgebrannt sind, sondern sie liebevoll wiederherstellt. Der Gottesdienst schließt mit dem Abendmahl, bei dem die Gemeinde sich bewusst von Jesus auffüllen lässt. Außerdem werden organisatorische Ankündigungen gemacht, darunter die Umstellung auf zwei Gottesdienste ab September und eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Anschluss.

Hauptthemen (3)

1. Der verborgene Diener

  • • Jesus arbeitet im Stillen und Verborgenen, nicht mit Lautstärke und Aufsehen
  • • Er drängt sich nicht auf, sondern ist sanft wie ein Gentleman
  • • Er ist echt und authentisch, nicht auf Fame oder Aufmerksamkeit aus
  • • Er sucht persönliche Begegnung mit jedem Einzelnen
  • • Der Heilige Geist macht ihn attraktiv, nicht äußere Inszenierung

2. Der wiederherstellende Diener

  • • Jesus zerbricht das geknickte Rohr nicht, sondern heilt es
  • • Er verwirft nicht, was kaputt oder zerbrochen ist, sondern stellt es wieder her
  • • Er löscht den glimmenden Docht nicht aus, sondern füllt uns mit neuem Öl
  • • Er gibt den Erschöpften neue Kraft und macht die Schwachen stark
  • • Jesus selbst verglimmt nicht und knickt nicht ein
  • • Wir müssen uns von ihm auffüllen lassen, um nicht leer zu laufen

3. Der siegreiche Diener

  • • Jesus stellt Gottes Weltordnung durch Dienen und Erniedrigung wieder her
  • • Er kam nicht als mächtiger König, sondern als dienender König
  • • Sein Sieg liegt in seinem Tod und seiner Auferstehung
  • • Er besiegte den Tod und nahm unsere Schuld auf sich
  • • Der Sieg ist schon errungen, aber noch nicht vollendet
  • • Eines Tages wird jedes Knie sich vor ihm beugen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 12,15-21

Seht, das ist mein Diener, den ich erwählt habe. Ich liebe ihn und an ihm habe ich Freude. Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und einen glimmenden Docht löscht er nicht aus. So wird er schließlich dem Recht zum Sieg verhelfen.

Psalm 147,3

Er schenkt denen Heilung, die ein zerbrochenes Herz haben und er verbindet ihre schmerzenden Wunden.

Jesaja 40

Den Erschöpften gibt er neue Kraft und die Schwachen macht er stark. Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft.

Philipper 2

Jesus war Gott in allem gleich. Aber er hielt nicht daran fest, sondern er wurde ein Diener und ein Mensch wie wir. Er erniedrigte sich noch weiter. Er erniedrigte sich selbst bis in den Tod. Eines Tages wird sich jedes Knie vor Jesus beugen und jeder wird bekennen, dass er Gott ist.

Lukas 22,14-20

Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, das Passamal mit euch zu essen, ehe ich leide. Er nahm das Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach, dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Weitere Referenzen

  • → Jesaja (Prophetie über den kommenden Diener, ca. 700 Jahre vorher)
  • → Lukas 4 (Jesus wurde gesandt, um die zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben)
  • → Matthäus 20 (Wer unter euch groß sein will, der soll anderen dienen)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Lass dich von Jesus im Verborgenen begegnen: Schau nicht nur dahin, wo alle hinschauen oder wo es laut ist. Jesus wartet im Verborgenen auf dich mit echter Begegnung und Veränderung.
  • 2 Öffne dich für Jesu Wiederherstellung: Wenn du dich wie ein geknicktes Rohr oder glimmender Docht fühlst, lass Jesus heute zu dir kommen. Er will dich nicht verurteilen, sondern heilen und neu auffüllen.
  • 3 Lass dich regelmäßig von Jesus auffüllen: Mache es dir zur Gewohnheit, dich von Jesus auffüllen zu lassen, zum Beispiel durch das Abendmahl, damit du nicht leer läufst und weiter brennen kannst.
  • 4 Vertraue auf Jesu Sieg: Auch wenn die Welt noch kaputt ist, vertraue darauf, dass Jesus schon gesiegt hat und dabei ist, alles wiederherzustellen - einschließlich deines Lebens.
  • 5 Werde Teil der Kirche und eines Teams: Engagiere dich mit deinen Begabungen in einem Team, damit mehr Menschen Jesus kennenlernen können und Gottesdienste möglich gemacht werden.

Impulse aus der Woche ab 8. Juni

  1. Tag 1 von 7 · 8. Juni Der verborgene Diener

    Jesus kam nicht als lauter Revolutionär, sondern als sanfter Diener. Matthäus zitiert Jesaja: 'Seht, das ist mein Diener, den ich erwählt habe. Ich liebe ihn und an ihm habe ich Freude.' Jesus wird nicht streiten, nicht lärmen, nicht wie ein Marktschreier auf den Straßen sein. In unserer Gesellschaft zählen oft Likes, Klicks und virale Trends. Doch Jesus arbeitet im Verborgenen. Er drängt sich nicht auf, er ist sanft. Wenn etwas grob daherkommt und sich in unser Herz pushen will, ist das nicht Gott. Er ist ein Gentleman. Was macht Jesus so attraktiv? Der Heilige Geist ist auf ihm. Die Menschen hörten ihn reden und wussten: Da ist etwas Echtes. Jesus braucht keinen Fame, kein großes Aufsehen. Wenn er etwas sagt, ist es echt und hat immer einen Effekt. Er ist ernsthaft interessiert an dir. Er jagt dir nach, weil er dir begegnen möchte. Schau nicht immer dahin, wo alle hinschauen. Jesus ist im Verborgenen und wartet auf dich.

    Matthäus 12,15-21

    Gebet

    Bete, dass Jesus dir hilft, das Echte von dem Nachgemachten zu unterscheiden und ihn im Stillen zu finden.

    Zum Nachdenken

    Wo jagst du dem nach, was laut ist, anstatt Jesus im Verborgenen zu suchen?

  2. Tag 2 von 7 · 9. Juni Das geknickte Rohr

    In unserem Text heißt es: 'Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen.' Das Schilfrohr wurde früher zum Flechten von Körben oder als Schreibrohr verwendet. Ein geknicktes Rohr verliert seine Flexibilität und Belastbarkeit – es wurde als unbrauchbar und wertlos gesehen. Vielleicht fühlst du dich wie so ein geknicktes Rohr. Du bist fragil, kurz vor dem Zerbrechen. Dein Herz ist verletzt oder gebrochen. Hier ist die gute Nachricht: Jesus ist dein sanfter Diener, der dich wiederherstellen möchte. Er verwirft nicht, was kaputt ist. In Psalm 147,3 steht: 'Er schenkt denen Heilung, die ein zerbrochenes Herz haben und er verbindet ihre schmerzenden Wunden.' Jesus wurde genau dazu gesandt, um die zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben. Spurgeon sagt es schön: 'Christus zerbricht die Zerbrochenen nicht, er heilt sie.' Für Jesus bist du wertvoll, egal wie gebrochen du bist.

    Matthäus 12,20

    Gebet

    Danke Jesus, dass er dich nicht verwirft, sondern liebevoll deine Wunden verbinden und dich heilen möchte.

    Zum Nachdenken

    In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich wie ein geknicktes Rohr, das Jesus wiederherstellen möchte?

  3. Tag 3 von 7 · 10. Juni Der glimmende Docht

    Unser Text sagt: 'Einen glimmenden Docht löscht er nicht aus.' Die Öllampe brachte zur Zeit der Bibel Licht in die Häuser. Wenn das Öl weniger wird, beginnt der Docht zu glimmen, weil der Docht selbst verbrennt anstatt des Öls. Kennst du diese Momente, in denen du dich ausgebrannt fühlst? Körperlich, emotional oder geistlich? Dein Feuer für Jesus ist verloren gegangen. Deine Flamme ist nur noch ein glimmender Docht ohne Nahrung. Jesus verwirft dich nicht. Er sagt nicht: 'Wieso hast du es nicht geschafft, deine Flamme am Brennen zu halten?' Sondern er will dafür sorgen, dass du weiter brennen kannst. 'Komm zu mir, wenn du dich abmühst und unter deiner Last leidest, ich will sie dir abnehmen.' Wenn wir geben und tun, müssen wir uns auffüllen lassen. Sonst laufen wir leer. Ohne Jesus würde Auftanken niemals genug sein. In Jesaja 40 steht: 'Den Erschöpften gibt er neue Kraft und die Schwachen macht er stark.'

    Matthäus 12,20

    Gebet

    Bitte Jesus, dir neue Kraft zu geben und dich mit seinem Heiligen Geist aufzufüllen, damit deine Flamme wieder brennt.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben läufst du leer und brauchst du, dass Jesus dich neu auffüllt?

  4. Tag 4 von 7 · 11. Juni Jesus läuft niemals leer

    Bei der Textstelle aus Jesaja, die Matthäus zitiert, steht ein wunderschöner Zusatz: 'Er selbst verglimmt nicht und er knickt auch nicht ein.' Jesus läuft niemals leer. Er ist unsere unerschöpfliche Quelle. Wir können uns nicht selbst immer wieder neu auffüllen. Natürlich tanken wir auf, wenn wir uns entspannen oder etwas tun, was uns gut tut. Aber ohne Jesus würde das niemals von Dauer sein. Wenn wir nicht zulassen, dass Jesus uns hilft, unsere Last zu tragen und uns das zu geben, was wir brauchen, wird dieses Auftanken flüchtig sein. Wir sind eingeladen, einfach nah an Jesus dran zu bleiben. Aus seinem Überfluss möchte er uns all das geben, was wir so dringend brauchen. Jesus hat alles, was wir brauchen – das Öl, die Kraft, die Wiederherstellung. Eine konkrete Gewohnheit kann sein, sich abends bewusst Zeit zu nehmen, um sich von Jesus auffüllen zu lassen – vielleicht durch das Abendmahl, Gebet oder Stille. Ein Zeichen, dass wir abhängig sind von Jesus und darauf vertrauen, dass er uns alles gibt.

    Jesaja 42,4

    Gebet

    Danke Jesus, dass du nie leer läufst und aus deinem Überfluss uns versorgen möchtest.

    Zum Nachdenken

    Welche Gewohnheit könntest du etablieren, um dich regelmäßig von Jesus auffüllen zu lassen?

  5. Tag 5 von 7 · 12. Juni Der siegreiche Diener

    Unser Text sagt: 'So wird er schließlich dem Recht zum Sieg verhelfen.' Wie wird Jesus dem Recht zum Sieg verhelfen? Indem er sich erniedrigt, indem er dient, indem er nicht die große Aufmerksamkeit sucht, sondern zu den Menschen persönlich kommt und Heilung schenkt. Die Juden erwarteten einen Superhelden. Aber Jesus kam und diente. Er kam nicht als König in einen Palast, sondern als König, der den Menschen nahe war. Indem er dient, stellt er Gottes Weltordnung wieder her – die Ordnung, die mit dem Sündenfall zerstört wurde. Jesus macht es nicht mit Machtdemonstrationen. In Philipper 2 heißt es: 'Jesus war Gott in allem gleich. Aber er hielt nicht daran fest, sondern er wurde ein Diener und ein Mensch wie wir. Er erniedrigte sich selbst bis in den Tod.' Darin liegt der Sieg. Indem er starb, nahm er alle unsere Schuld, alle Verletzungen und Schmerzen auf sich. Dann stand er wieder auf und besiegte den Tod.

    Matthäus 12,20-21

    Gebet

    Danke Jesus für deinen Sieg am Kreuz und dass du bereit warst, dich für uns zu erniedrigen.

    Zum Nachdenken

    Was bedeutet es für dich, dass Jesus durch Dienen und Erniedrigung gesiegt hat?

  6. Tag 6 von 7 · 13. Juni Schon gesiegt, noch nicht vollendet

    Wenn Jesus wirklich gesiegt hat, wieso ist diese Welt dann so kaputt und dunkel? Die Antwort der Bibel lautet: Der Sieg ist schon errungen, aber er ist noch nicht vollendet. Jesus hat den Tod besiegt, aber er ist noch dabei, alles wieder herzustellen. Deshalb finden wir uns in diesem Leben so oft in dieser Spannung wieder – zwischen Tränen und Hoffnung, zwischen Kämpfen und Frieden, zwischen Zerbruch und Heilung. Diese Spannung ist real und schwer. Aber in Philipper 2 steht die Verheißung: 'Eines Tages wird sich jedes Knie vor Jesus beugen und jeder wird bekennen, dass er Gott ist.' Eines Tages wird dieser Sieg für alle sichtbar sein und alles Schwere, alles Böse dieser Welt wird ein für alle Mal ein Ende haben. Jesus hat nicht nur versprochen, die Welt in der Zukunft zu retten, sondern er hat schon damit angefangen, indem er dich und mich wiederherstellt. Heute. Jetzt. Schritt für Schritt.

    Philipper 2,10-11

    Gebet

    Bitte Jesus, dir Hoffnung zu schenken in der Spannung und dir zu helfen, auf seinen vollständigen Sieg zu vertrauen.

    Zum Nachdenken

    In welcher Spannung zwischen 'schon' und 'noch nicht' lebst du gerade und wo brauchst du Hoffnung?

  7. Tag 7 von 7 · 14. Juni Neues Leben für verschrumpelte Früchte

    Vielleicht fühlst du dich wie eine verschrumpelte Frucht – geistlich ausgetrocknet. Du denkst: 'Ich lebe jetzt einfach nur noch mein Leben aus und dann bin ich irgendwann bei Gott und dann ist es auch gut.' Aber das ist nicht Gottes Plan für dich. Gott ist der Einzige, der die Naturgesetze rückwärts machen kann. Er kann in eine vertrocknete Frucht wieder Saft reinpumpen. Er kann Leben schenken, da wo wirklich nichts mehr ist. Das möchte er für dich tun. Da wo du aufgegeben hast und denkst: 'Ich bin nicht begabt, ich habe nichts zu geben' – da möchte Jesus neue Leidenschaft, neues Feuer reinkippen. Du darfst einfach nur deine Hände öffnen. Das ist alles, was du tun musst. Jesus nimmt dich auf mit allem Chaos, mit allem Unvollkommenen. Er kommt direkt neben dich und sagt: 'Ich will da hinein, in dein Chaos, in deine Baustelle. Ich möchte wiederherstellen, was kaputt ist.' Manchmal passiert das sofort, manchmal Schritt für Schritt über Jahre. Aber er tut es.

    Johannes 15,5

    Gebet

    Öffne deine Hände vor Jesus und bitte ihn, neuen Saft, neue Leidenschaft und neues Feuer in dein Leben zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Wo hast du aufgegeben und brauchst du neues Leben von Jesus?