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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Verführung erkennen – den richtigen Stimmen folgen

Aus der Predigt „Endzeit - Das Ende ist nahe. (Mt 24) | Taufe | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl“ vom 25. Oktober

Jesus warnt uns als Erstes nicht vor Katastrophen, sondern vor Verführung: 'Gebt acht, dass euch niemand irreführt.' Das ist bemerkenswert! Wir geraten nicht nur durch schlimme Ereignisse in Schwierigkeiten, sondern vor allem, wenn wir den falschen Stimmen in unserem Leben Glauben schenken. Wir denken oft, wir seien frei in unserem Denken. Doch die Wahrheit ist: Es hängt davon ab, wem wir Gehör schenken – welche Podcasts wir hören, welche Bücher wir lesen, welchen Social-Media-Kanälen wir folgen. Nur weil etwas im Internet steht oder in der Familiengruppe weitergeleitet wird, heißt das noch lange nicht, dass es wahr ist. Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, den genauen Zeitpunkt von Jesu Wiederkommen zu berechnen. Immer wieder lagen sie falsch. Unser Job ist es nicht, himmlische Kalender zu entschlüsseln, sondern auf Jesus zu hören und ihm zu vertrauen.

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Jesus warnt uns als Erstes nicht vor Katastrophen, sondern vor Verführung: 'Gebt acht, dass euch niemand irreführt.' Das ist bemerkenswert! Wir geraten nicht nur durch schlimme Ereignisse in Schwierigkeiten, sondern vor allem, wenn wir den falschen Stimmen in unserem Leben Glauben schenken. Wir denken oft, wir seien frei in unserem Denken. Doch die Wahrheit ist: Es hängt davon ab, wem wir Gehör schenken – welche Podcasts wir hören, welche Bücher wir lesen, welchen Social-Media-Kanälen wir folgen. Nur weil etwas im Internet steht oder in der Familiengruppe weitergeleitet wird, heißt das noch lange nicht, dass es wahr ist. Seit Jahrhunderten versuchen Menschen, den genauen Zeitpunkt von Jesu Wiederkommen zu berechnen. Immer wieder lagen sie falsch. Unser Job ist es nicht, himmlische Kalender zu entschlüsseln, sondern auf Jesus zu hören und ihm zu vertrauen.

Matthäus 24,4
Gebet

Herr, hilf mir, die richtigen Stimmen zu erkennen und mich nicht von Lügen und falschen Lehren verführen zu lassen.

Zum Nachdenken

Welchen Stimmen schenkst du in deinem Leben am meisten Aufmerksamkeit? Führen sie dich näher zu Jesus oder weg von ihm?

Aufnahme vom 25. Oktober 2026

Predigt

Endzeit - Das Ende ist nahe. (Mt 24) | Taufe | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl

Sonntag, 25. Oktober 2026
Johannes 14,3
Kernaussage

Jesus wird wiederkommen, und diese Hoffnung gibt uns Kraft für die Gegenwart. Wir sollen so leben, als würde Jesus heute wiederkommen, aber gleichzeitig unser Leben so planen, als würden wir noch 100 Jahre hier sein. Die Wiederkunft Christi ist keine Ursache für Angst, sondern der Grund für freudige Erwartung und Hoffnung.

In dieser Predigt behandelt Thomas Ruhl das Thema Endzeit basierend auf Matthäus Kapitel 24. Er betont, dass Jesus wiederkommen wird und diese Hoffnung der zentrale Bestandteil unseres Glaubens ist. Die Predigt zeigt auf, dass trotz Kriegen, Krisen und Erschütterungen Christen nicht in Angst leben müssen, sondern in freudiger Erwartung. Die Hoffnung der Gläubigen gründet nicht auf weltlichen Umständen, sondern auf der Treue Gottes. Ruhl ermutigt dazu, so zu leben, als könnte Jesus heute wiederkommen, aber gleichzeitig so zu planen, als würde man noch 100 Jahre hier sein. Dies bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, leidenschaftlich zu lieben und ein Hoffnungsträger zu sein. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine besondere Tauffeier, bei der sechs Menschen öffentlich ihren Glauben an Jesus bekennen und sich taufen lassen. Die Predigt schließt mit einer Einladung an alle, Jesus ihr Leben zu geben und in freudiger Erwartung seiner Wiederkunft zu leben.
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In dieser Predigt behandelt Thomas Ruhl das Thema Endzeit basierend auf Matthäus Kapitel 24. Er betont, dass Jesus wiederkommen wird und diese Hoffnung der zentrale Bestandteil unseres Glaubens ist. Die Predigt zeigt auf, dass trotz Kriegen, Krisen und Erschütterungen Christen nicht in Angst leben müssen, sondern in freudiger Erwartung. Die Hoffnung der Gläubigen gründet nicht auf weltlichen Umständen, sondern auf der Treue Gottes. Ruhl ermutigt dazu, so zu leben, als könnte Jesus heute wiederkommen, aber gleichzeitig so zu planen, als würde man noch 100 Jahre hier sein. Dies bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, leidenschaftlich zu lieben und ein Hoffnungsträger zu sein. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine besondere Tauffeier, bei der sechs Menschen öffentlich ihren Glauben an Jesus bekennen und sich taufen lassen. Die Predigt schließt mit einer Einladung an alle, Jesus ihr Leben zu geben und in freudiger Erwartung seiner Wiederkunft zu leben.

Hauptthemen (4)

1. Zeichen der Endzeit

  • • Warnung vor Irreführung - falsche Stimmen und Lehren
  • • Kriege, Krisen und Erschütterungen ohne in Schockstarre zu verfallen
  • • Erkaltete Liebe durch Gesetzlosigkeit und Distanz zu Gott
  • • Verkündigung der guten Nachricht in der ganzen Welt

2. Leben in freudiger Erwartung

  • • Hoffnung ist keine Flucht aus der Gegenwart, sondern Stärke für die Gegenwart
  • • Leben mit erhobenen Haupt trotz Herausforderungen
  • • Die letzten Worte der Bibel sind kein Panikaufruf, sondern 'Ja, komm Herr Jesus'
  • • Innere Bereitschaft und Vorfreude auf die Wiederkunft Jesu

3. Praktische Lebensführung

  • • Leben als könnte Jesus heute wiederkommen - Beziehungen in Ordnung bringen, versöhnen
  • • Planen als würde man noch 100 Jahre hier sein - Verantwortung übernehmen, gestalten
  • • Bäume pflanzen für die nächste Generation
  • • Hoffnungsträger sein wo auch immer man hingeht

4. Die Kirche als Ort der Hoffnung

  • • In einer kalten Welt ein Ort sein, wo Gottes Liebe präsent ist
  • • Aus Fremden werden Freunde und aus Freunden wird Familie
  • • Jeder ist willkommen, unabhängig von Hintergrund oder politischer Einstellung
  • • Jesus ist der primäre Fokuspunkt, der uns zusammenbringt

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 14,3

Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich kommen und euch zu mir holen, damit ihr dort seid, wo ich bin

Matthäus 24,4

Gebt acht, dass euch niemand irre führt

Matthäus 24,6

Lasst euch dadurch nicht erschrecken

Matthäus 24 (Kontext)

Es wird irgendwann kein Stein mehr auf dem anderen stehen. Die gute Nachricht wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören können. Dann erst kommt das Ende

Offenbarung 22,20

Ja, ich komme bald - Ja, komm Herr Jesus

Johannes 8,12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben

Jesaja 43,4

So viel bist du mir wert, dass ich Menschen und ganze Völker aufgebe, um dein Leben zu bewahren. Diesen hohen Preis bezahle ich, weil ich dich liebe

Psalm 16,11

Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir. Aus deiner Hand empfange ich unendliches Glück

2. Timotheus 1,7

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft der Liebe und der Besonnenheit

Weitere Referenzen

  • → Matthäus 24 (gesamtes Kapitel)
  • → Johannes 14

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Keine Angst vor der Zukunft haben: Die perfekte Liebe Jesu vertreibt jede Angst. Vertraue darauf, dass deine Zukunft in Gottes Händen sicher ist, denn er ist stabil und lässt sich nicht ins Wanken bringen.
  • 2 Beziehungen in Ordnung bringen: Lebe so, als würde Jesus heute wiederkommen. Halte nicht an Streit fest, mache aktiv den ersten Schritt zur Versöhnung und nimm deinen Ehepartner nicht als selbstverständlich.
  • 3 Verantwortung für heute übernehmen: Heute ist der einzige Tag, den du hast. Gestern kannst du nicht verändern, Morgen ist dir nicht versprochen. Gestalte heute aktiv dein Leben.
  • 4 Langfristig planen und investieren: Plane so, als würdest du noch 100 Jahre hier sein. Lerne Neues, habe eine gute Arbeitsethik, baue Brücken, pflanze Bäume für die nächste Generation, auch wenn du selbst nicht von den Früchten isst.
  • 5 Hoffnungsträger sein: Sei ein Hoffnungsträger wo auch immer du hingehst. Trage die Hoffnung von Jesus in dir und verkünde die gute Botschaft, dass Gott diese Welt und dich nicht aufgegeben hat.
  • 6 Den richtigen Stimmen Gewicht geben: Achte darauf, welchen Stimmen du glaubst und welche dein Denken prägen. Nicht alles, was laut oder präsent ist, ist auch wahr. Fokussiere dich auf Jesus und sein Wort.

Impulse dieser Woche

  1. Tag 1 von 7 · 26. Oktober Jesus kommt wieder - unsere lebendige Hoffnung

    In Matthäus 24 gibt uns Jesus einen Blick in die Zukunft. Seine Botschaft ist klar: Er kommt wieder! Jesus sagt: 'Ich werde kommen und euch zu mir holen, damit ihr dort seid, wo ich bin.' Diese Hoffnung ist kein Randthema für Spezialisten, sondern der zentrale Kern unseres Glaubens. Unsere Hoffnung gründet nicht auf stabilen Weltverhältnissen oder sorgenfreien Umständen. Sie ist fest verankert in der Treue Gottes, der zu seinem Wort steht. Die ersten Christen machten die Wiederkunft Jesu zu einem festen Bestandteil ihres Glaubensbekenntnisses. Sie lebten in der Gewissheit: Jesus lässt uns nicht endgültig allein. Diese Hoffnung verändert unsere Gegenwart radikal. Wir können mit erhobenem Haupt durch diese Welt gehen, weil wir wissen, dass Gutes auf uns zukommt. Das ist keine Flucht aus der Realität, sondern die Kraftquelle für unser Leben heute.

    Johannes 14,3

    Gebet

    Danke Jesus, dass du wiederkommst und dass meine Zukunft sicher in deinen Händen liegt. Hilf mir, in freudiger Erwartung zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wie würde sich dein Alltag verändern, wenn du jeden Morgen mit der Gewissheit aufstehen würdest: 'Heute könnte der Tag sein, an dem Jesus wiederkommt'?

  2. Tag 2 von 7 · 27. Oktober Heute Lass dich nicht irreführen

    Das erste, was Jesus über die Endzeit sagt, ist überraschend: 'Gebt acht, dass euch niemand irreführt.' Bevor er über Katastrophen spricht, warnt er vor falschen Stimmen. Wir sind nicht nur durch schlimme Ereignisse gefährdet, sondern vor allem dadurch, dass wir den falschen Stimmen zu viel Gewicht geben. In unserer Zeit prasseln unzählige Botschaften auf uns ein - durch soziale Medien, Nachrichten, Meinungen in der Familie. Manche verbreiten Angst, andere versprechen perfekte Lösungen. Nur weil etwas laut und präsent ist, heißt das nicht, dass es wahr ist. Nur weil es im Internet steht oder in der Familiengruppe geteilt wird, ist es nicht automatisch wichtig. Die entscheidende Frage ist: Welchen Stimmen schenken wir unser Vertrauen? Wer darf unser Denken prägen? Jesus ruft uns auf, wachsam zu bleiben und uns an seiner Wahrheit zu orientieren, nicht an der Lautstärke der Welt.

    Matthäus 24,4

    Gebet

    Herr, gib mir Weisheit zu unterscheiden zwischen deiner Wahrheit und den vielen Stimmen dieser Welt. Schärfe mein Gehör für deine Stimme.

    Zum Nachdenken

    Welche Stimmen haben aktuell den größten Einfluss auf dein Denken - und sind es die richtigen?

  3. Tag 3 von 7 · 28. Oktober Keine Angst vor der Zukunft

    Jesus spricht offen über Kriege, Krisen und Erschütterungen. Er verharmlost das Leid dieser Welt nicht - Krieg bleibt schrecklich, Krisen sind erschütternd, Katastrophen sind keine Kleinigkeit. Aber mitten in dieser realistischen Betrachtung sagt Jesus: 'Lasst euch dadurch nicht erschrecken.' Angst muss nicht das letzte Wort in unserem Leben haben. Warum? Weil unsere Hoffnung nicht abhängig ist von den aktuellen Entwicklungen dieser Welt. Wenn du deine Hoffnung an externe Faktoren bindest - Wirtschaft, Politik, Weltfrieden - wirst du schnell hoffnungslos. Aber wenn du deine Hoffnung auf Jesus gründest, der die Welt überwunden hat, bekommst du eine Stabilität, die nicht wankt. Die perfekte Liebe Jesu vertreibt jede Angst. Deine Zukunft in Gottes Händen ist safe - nicht weil die Welt stabil ist, sondern weil Gott treu ist. Das macht den ganzen Unterschied.

    Matthäus 24,6

    Gebet

    Jesus, ich lege meine Ängste vor der Zukunft in deine Hände. Erinnere mich täglich daran, dass du treu bist und die Welt überwunden hast.

    Zum Nachdenken

    Woran merkst du, dass deine Hoffnung manchmal mehr von Umständen abhängt als von Gottes Treue?

  4. Tag 4 von 7 · 29. Oktober Liebe in einer kalten Welt

    Jesus warnt: 'Weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird bei den meisten die Liebe erkalten.' Wenn Menschen Gott nicht mehr für wichtig nehmen, wird es automatisch kalt im Miteinander. Wir sehen es in unserer Gesellschaft: Spaltung, Gleichgültigkeit, Vertrauensverlust. Doch hier kommt die Kirche ins Spiel. Während es draußen kälter wird, wollen wir ein Ort sein, an dem die Liebe Gottes präsent und spürbar ist. In der Kirche sitzt du neben Menschen, die politisch völlig anders denken als du, die andere Hintergründe haben - aber Jesus ist der primäre Punkt, der uns zusammenbringt. Wir wollen ein Ort sein, wo aus Fremden Freunde werden und aus Freunden Familie wird. Jeder ist willkommen, egal welche Geschichte du mitbringst. Hier bist du richtig. In einer Welt, die kalt wird, können wir Wärme ausstrahlen - durch praktische Liebe, echtes Interesse und bedingungslose Annahme.

    Matthäus 24,12

    Gebet

    Gott, mach mich zu einem Menschen, durch den deine Liebe in diese Welt fließt. Zeige mir, wo du mich heute gebrauchen möchtest.

    Zum Nachdenken

    Wo kannst du diese Woche konkret Wärme und Liebe in eine kalte Situation bringen?

  5. Tag 5 von 7 · 30. Oktober Die gute Nachricht für alle Völker

    Mitten in den endzeitlichen Zeichen nennt Jesus etwas Hoffnungsvolles: 'Die gute Nachricht vom Reich Gottes wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören können. Dann erst kommt das Ende.' In einer chaotischen Welt gibt es eine Botschaft, die größer ist als Hass, heller als Dunkelheit. Diese gute Nachricht lautet: Gott hat diese Welt nicht aufgegeben. Er hat dich nicht aufgegeben. Der Tod hat nicht das letzte Wort, die Sünde hat nicht das letzte Wort - Jesus hat das letzte Wort. Du musst nicht perfekt sein, damit Gott dich liebt. Gott ist perfekt, deswegen liebt er dich. Weil Jesus sein Leben gegeben hat, darfst du leben. Deswegen laden wir jeden Sonntag Menschen ein, Jesus kennenzulernen. Deswegen senden wir Menschen in alle Welt. Es gibt Völker, die diese Botschaft noch nie gehört haben - und sie verdienen es, zu hören, dass Gott sie liebt.

    Matthäus 24,14

    Gebet

    Herr, mach mich zu einem Botschafter deiner guten Nachricht. Gib mir Mut und Gelegenheiten, von deiner Liebe zu erzählen.

    Zum Nachdenken

    Wem in deinem Umfeld könntest du diese gute Nachricht weitergeben - in Worten oder durch dein Leben?

  6. Tag 6 von 7 · 31. Oktober Leben in freudiger Erwartung

    Die allerletzten Worte der Bibel sind kein Panikaufruf, sondern ein Dialog der Sehnsucht. Jesus sagt: 'Ja, ich komme bald.' Und Johannes antwortet: 'Ja, komm, Herr Jesus.' Das ist die Haltung von Menschen, die Jesus lieben - freudige Erwartung. Stell dir vor, du liebst jemanden und erwartest diese Person zu Hause. Du läufst nicht ängstlich durch die Wohnung, sondern freust dich auf den Moment der Wiederbegegnung. Du bist innerlich bereit, voller Vorfreude. Genau so sollten wir als Christen leben - nicht in Angst vor dem Ende, sondern in freudiger Erwartung auf Jesus. Diese Haltung verändert alles. Du stehst morgens auf mit dem Gedanken: 'Heute könnte der Tag sein!' Diese Hoffnung ist nicht passiv, sie ist lebendig. Sie gibt uns Kraft für heute und gleichzeitig eine Perspektive, die über heute hinausreicht. Wir leben nicht niedergeschlagen, sondern mit breiter Brust und erhobenem Haupt.

    Offenbarung 22,20

    Gebet

    Jesus, ich möchte dich mit Freude erwarten. Verändere mein Herz, damit ich mich auf dein Kommen freue und heute schon so lebe, wie du es dir wünschst.

    Zum Nachdenken

    Wenn Jesus heute wiederkäme - würdest du dich freuen oder wärst du erschrocken? Was sagt das über deine Beziehung zu ihm aus?

  7. Tag 7 von 7 · 1. November Heute leben, für morgen planen

    Wie sollen wir also leben? Ein weiser Satz bringt es auf den Punkt: 'Lebe so, als könnte Jesus heute wiederkommen. Plane so, als würdest du noch 100 Jahre hier sein.' Diese Spannung hält uns im gesunden Gleichgewicht. Lebe so, als käme Jesus heute: Würdest du an diesem Streit festhalten? Würdest du deinen Ehepartner als selbstverständlich nehmen? Gibt es etwas, das du mit Gott in Ordnung bringen solltest? Der einzige Tag, den du hast, ist heute. Gestern kannst du nicht ändern, morgen ist dir nicht versprochen. Gleichzeitig: Plane so, als würdest du noch lange hier sein. Übernimm Verantwortung, lerne Neues, liebe leidenschaftlich, baue Brücken, sei ein Hoffnungsträger. Wie Martin Luther sagte: 'Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Bäumlein pflanzen.' Wir bauen an einer Zukunft, die in Gottes Hand liegt - und gestalten heute mit allem, was wir haben.

    Psalm 90,12

    Gebet

    Herr, hilf mir, heute verantwortungsvoll zu leben und gleichzeitig in der Gewissheit, dass meine Zukunft sicher bei dir ist. Führe meine Schritte.

    Zum Nachdenken

    Was würdest du heute noch tun oder sagen, wenn es dein letzter Tag wäre? Und was hindert dich daran?