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ICF München

Arnulfstraße 17, 80335 München

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Dienstag

Keine Trennung zwischen geistlich und weltlich

Im hebräischen Denken gibt es keine Unterscheidung zwischen 'geistlich' und 'weltlich' – alles Leben ist geistlich. Diese Boxen-Denkweise kam später durch griechische Einflüsse und erreichte im Mittelalter ihren Höhepunkt, als gelehrt wurde, dass nur kirchliche Arbeit wirklich geistlich sei. Doch die Bibel sagt: 'Ihr seid ein ausgewähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft.' Das gilt für jeden Gläubigen – nicht nur für Pastoren oder Kirchenmitarbeiter. Ob du Windeln wechselst, eine Excel-Tabelle ausfüllst, den Garten pflegst oder einkaufen gehst: In Gottes Augen ist das geistliche Arbeit, wenn du es in seiner Gegenwart tust. Jesus selbst hätte irritiert auf die Frage nach seinem 'geistlichen Leben' reagiert – sein ganzes Leben war geistlich! Du bist nicht eine Erzieherin, die nebenbei Christ ist, sondern eine Priesterin, die als Erzieherin arbeitet.

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Im hebräischen Denken gibt es keine Unterscheidung zwischen 'geistlich' und 'weltlich' – alles Leben ist geistlich. Diese Boxen-Denkweise kam später durch griechische Einflüsse und erreichte im Mittelalter ihren Höhepunkt, als gelehrt wurde, dass nur kirchliche Arbeit wirklich geistlich sei. Doch die Bibel sagt: 'Ihr seid ein ausgewähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft.' Das gilt für jeden Gläubigen – nicht nur für Pastoren oder Kirchenmitarbeiter. Ob du Windeln wechselst, eine Excel-Tabelle ausfüllst, den Garten pflegst oder einkaufen gehst: In Gottes Augen ist das geistliche Arbeit, wenn du es in seiner Gegenwart tust. Jesus selbst hätte irritiert auf die Frage nach seinem 'geistlichen Leben' reagiert – sein ganzes Leben war geistlich! Du bist nicht eine Erzieherin, die nebenbei Christ ist, sondern eine Priesterin, die als Erzieherin arbeitet.

1. Petrus 2,9
Gebet

Bete: 'Heiliger Geist, öffne meine Augen, damit ich erkenne, dass mein ganzer Alltag dir gehört und geistliche Bedeutung hat.'

Herausforderung

Welche Bereiche deines Alltags hast du bisher als 'nur weltlich' betrachtet?

Aufnahme vom 27. Januar 2026

Predigt

Better Together: Gemeinschaft kann verletzen – lerne konstruktiv damit umzugehen

Dienstag, 27. Januar 2026
In diesem Leadership Podcast spricht Tobias Teich, Pastor der ICF München, über das Thema "Better Together" und den Umgang mit Schmerz und Verletzungen in Familie, Kirche und Business. Er erklärt, dass Gott uns begrenzt und zur Ergänzung geschaffen hat - wie Puzzleteile, die zusammen ein Bild ergeben. Viele Menschen sind frustriert und verletzt von Kirche und Familie, weil sie von anderen erwarten, alles zu sein, anstatt zu verstehen, dass jeder nur ein Puzzleteil beiträgt. Der Hauptgrund für Schmerz liegt darin, dass wir uns gegenseitig nicht erkennen und nicht wissen, wie wir unsere individuellen Gaben und Schwächen einbringen können. Teich teilt persönliche Beispiele aus Meetings, wo mangelnde Kommunikation und fehlendes gegenseitiges Verständnis zu Frustration führten. Er betont, dass Heilung nicht durch Vermeidung kommt, sondern durch den Weg der Versöhnung und Vergebung. Jesus lehrt uns im Vaterunser zu vergeben, wie uns vergeben wurde. Die entscheidende Frage ist: Sitze ich auf dem Richterstuhl oder Jesus? Wenn wir nicht vergeben lernen, bleiben wir unter "Folterknechten" der Bitterkeit und Isolation. Der Podcast endet mit einem Aufruf, sich vom Heiligen Geist lehren zu lassen, wie wir einander tiefer erkennen und in Liebe begegnen können, damit Familien und Kirchen transformiert werden.
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In diesem Leadership Podcast spricht Tobias Teich, Pastor der ICF München, über das Thema "Better Together" und den Umgang mit Schmerz und Verletzungen in Familie, Kirche und Business. Er erklärt, dass Gott uns begrenzt und zur Ergänzung geschaffen hat - wie Puzzleteile, die zusammen ein Bild ergeben. Viele Menschen sind frustriert und verletzt von Kirche und Familie, weil sie von anderen erwarten, alles zu sein, anstatt zu verstehen, dass jeder nur ein Puzzleteil beiträgt. Der Hauptgrund für Schmerz liegt darin, dass wir uns gegenseitig nicht erkennen und nicht wissen, wie wir unsere individuellen Gaben und Schwächen einbringen können. Teich teilt persönliche Beispiele aus Meetings, wo mangelnde Kommunikation und fehlendes gegenseitiges Verständnis zu Frustration führten. Er betont, dass Heilung nicht durch Vermeidung kommt, sondern durch den Weg der Versöhnung und Vergebung. Jesus lehrt uns im Vaterunser zu vergeben, wie uns vergeben wurde. Die entscheidende Frage ist: Sitze ich auf dem Richterstuhl oder Jesus? Wenn wir nicht vergeben lernen, bleiben wir unter "Folterknechten" der Bitterkeit und Isolation. Der Podcast endet mit einem Aufruf, sich vom Heiligen Geist lehren zu lassen, wie wir einander tiefer erkennen und in Liebe begegnen können, damit Familien und Kirchen transformiert werden.