ICF München
ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Der Bräutigam und seine Braut
Jesus verwendet das Bild einer jüdischen Hochzeit, um seine Beziehung zur Gemeinde zu erklären. In dieser Tradition bezahlt der Bräutigam zunächst einen hohen Brautpreis – Jesus hat uns 'teuer erkauft' durch sein Leben am Kreuz.
Dann trinken Bräutigam und Braut gemeinsam Wein als Zeichen des Bundes – sie sind ab diesem Moment verheiratet. Jesus sagte beim letzten Pessachfest: 'Ich werde nicht mehr aus diesem Kelch trinken, bis wir in der Ewigkeit zusammen sind.'
Nach der Verlobung geht der Bräutigam zurück zum Haus seines Vaters und bereitet eine Wohnung vor. Jesus sagt: 'Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten. Wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen.' Der Schöpfer des Universums bereitet eine einzigartige Wohnung für dich vor.
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Jesus verwendet das Bild einer jüdischen Hochzeit, um seine Beziehung zur Gemeinde zu erklären. In dieser Tradition bezahlt der Bräutigam zunächst einen hohen Brautpreis – Jesus hat uns 'teuer erkauft' durch sein Leben am Kreuz. Dann trinken Bräutigam und Braut gemeinsam Wein als Zeichen des Bundes – sie sind ab diesem Moment verheiratet. Jesus sagte beim letzten Pessachfest: 'Ich werde nicht mehr aus diesem Kelch trinken, bis wir in der Ewigkeit zusammen sind.' Nach der Verlobung geht der Bräutigam zurück zum Haus seines Vaters und bereitet eine Wohnung vor. Jesus sagt: 'Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten. Wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen.' Der Schöpfer des Universums bereitet eine einzigartige Wohnung für dich vor.
Jesus verwendet das Bild einer jüdischen Hochzeit, um seine Beziehung zur Gemeinde zu erklären. In dieser Tradition bezahlt der Bräutigam zunächst einen hohen Brautpreis – Jesus hat uns 'teuer erkauft' durch sein Leben am Kreuz. Dann trinken Bräutigam und Braut gemeinsam Wein als Zeichen des Bundes – sie sind ab diesem Moment verheiratet. Jesus sagte beim letzten Pessachfest: 'Ich werde nicht mehr aus diesem Kelch trinken, bis wir in der Ewigkeit zusammen sind.' Nach der Verlobung geht der Bräutigam zurück zum Haus seines Vaters und bereitet eine Wohnung vor. Jesus sagt: 'Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten. Wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen.' Der Schöpfer des Universums bereitet eine einzigartige Wohnung für dich vor.
Danke Jesus dafür, dass er den höchsten Preis für dich bezahlt hat und dir einen Platz in der Ewigkeit vorbereitet.
Wie verändert es deine Perspektive, wenn du dich als Braut Christi verstehst, für die er persönlich eine Wohnung vorbereitet?
Aufnahme vom 5. Juli 2026
Predigt Was sagt die Bibel wirklich über Israel? | Tobias Teichen
Sonntag, 5. Juli 2026 Jeremia 31 Kernaussage Der neue Bund in Jesus Christus ist keine Abschaffung der Gebote Gottes, sondern ihre Vollendung und Vertiefung. Gott schreibt seine Gebote durch den Heiligen Geist in unsere Herzen, damit wir aus seiner Kraft leben können. Als Christen sind wir aufgerufen, sowohl Juden als auch Muslime zu Jesus zu führen und praktische Liebe in Israel und den umliegenden Regionen zu zeigen.
In diesem besonderen Israel-Sonntag-Gottesdienst des ICF München geht es um die hebräischen Wurzeln des christlichen Glaubens und die biblische Perspektive auf Israel. Pastor Tobias Teichen predigt über den neuen Bund in Jeremia 31 und erklärt, dass dieser nicht die Abschaffung des Gesetzes bedeutet, sondern dessen Erfüllung durch Jesus Christus. Der neue Bund ist eine Erneuerung und Vertiefung, bei der Gott sein Gesetz ins Herz schreibt und durch seinen Geist die Kraft gibt, danach zu leben. Die erste Gemeinde hat ihre jüdischen Wurzeln nicht aufgegeben, sondern weitergeführt. Der historische Bruch kam erst durch Kaiser Konstantin. Neben der Predigt gibt es bewegende Berichte von Gästen aus Israel und der Westbank, die über die aktuelle Situation berichten und zur Liebe für beide Seiten des Konflikts aufrufen. Die Kirche unterstützt seit Jahren Projekte in Israel und plant Arbeitseinsätze, um praktische Nächstenliebe zu zeigen. Der Gottesdienst betont, dass Christen beide Hände ausstrecken sollen - zu jüdischen und zu muslimischen Geschwistern - um sie zu Jesus zu führen. Weiterlesen
Was sagt die Bibel wirklich über Israel? | Tobias Teichen
Der neue Bund in Jesus Christus ist keine Abschaffung der Gebote Gottes, sondern ihre Vollendung und Vertiefung. Gott schreibt seine Gebote durch den Heiligen Geist in unsere Herzen, damit wir aus seiner Kraft leben können. Als Christen sind wir aufgerufen, sowohl Juden als auch Muslime zu Jesus zu führen und praktische Liebe in Israel und den umliegenden Regionen zu zeigen.
Hauptthemen (5)
1. Der neuartige Bund
- • Der neue Bund wurde in Jeremia 31 angekündigt und ist mit Israel und Juda geschlossen
- • Gott schreibt seine Gebote nicht mehr auf Steintafeln, sondern ins Herz
- • Der Heilige Geist gibt uns Kraft, die Gebote zu halten und zu wollen
- • Vollkommene Vergebung ist durch Jesus möglich
- • Der neue Bund ist keine Ersatztheologie - Israel wurde nicht ersetzt
- • Es ist eine Erneuerung und Vertiefung, keine Abschaffung
2. Pfingsten und die hebräischen Wurzeln
- • Pfingsten war ursprünglich ein jüdisches Fest zur Feier der Gesetzgebung am Sinai
- • Bei der Gesetzgebung starben 3000 Menschen durch Rebellion
- • An Pfingsten wurden 3000 Menschen durch den Heiligen Geist gerettet
- • Die ersten Christen feierten weiterhin die biblischen Feste
- • Sie gingen täglich in den Tempel und trafen sich in Häusern
- • Der Bruch kam durch Kaiser Konstantin (ca. 300 n.Chr.), der alles Jüdische abschaffte
3. Leben aus Gottes Kraft
- • Jesus verschärft die Gebote, schafft sie nicht ab
- • Religiöser Versuch aus eigener Kraft führt zu Krampf
- • Gott schenkt das Wollen und Vollbringen (Philipper 1,13)
- • Beispiel: Feinde lieben beginnt mit Gebet um Gottes Hilfe
- • Gehorsam führt zu Herzensveränderung durch den Heiligen Geist
- • Moral und Gebote des Alten Testaments bleiben gültig
4. Praktischer Dienst in Israel
- • ICF unterstützt seit Jahren Projekte auf jüdischer und arabischer Seite
- • Arbeitseinsätze bringen praktische Hilfe (Medikamente, Lebensmittel, Arbeit)
- • Ziel: Beide Brüder (Juden und Muslime) zu Jesus führen
- • Gemeinden auf beiden Seiten erleben Erweckung und Hoffnung
- • Alpha-Kurse zeigen große Offenheit für das Evangelium
- • Gebet für Israel und die Region ist kraftvoll und notwendig
5. Überwindung von Hass durch Jesus
- • Persönliche Zeugnisse von Arabern, die Hass gegen Juden überwunden haben
- • Das Gleichnis vom verlorenen Sohn zeigt den älteren Bruder, der nicht mitfeiert
- • Gott bietet übernatürliche Befreiung von generationellem Hass
- • Liebe ist die stärkste Waffe der Christen
- • Versöhnung zwischen Juden und Arabern ist durch Jesus möglich
- • Gemeinsame Tischgemeinschaft und Dienst verbinden
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und dem Hause Judah einen neuen Bund schließen. Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben. Ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihre Sünde nicht mehr gedenken.
Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Das steinerne Herz aus eurem Fleisch nehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben. Ich will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten.
Er fand ihn im Land, umgab ihn, gab auf ihn acht, behütete ihn wie sein Augapfel.
Gott schenkt das Wollen und Vollbringen
Weitere Referenzen
- → Apostelgeschichte (Pfingsten, 3000 Getaufte)
- → Matthäusevangelium (Jesus' sechs Thesen: 'Ich aber sage euch')
- → Apostelgeschichte 15 (Entscheidung über Heidenchristen)
- → 3. Mose 17 und 18 (Gebote für Nichtjuden)
- → Lukas 15 (Gleichnis vom verlorenen Sohn)
- → Josua 5 (Josua begegnet dem Engel des Herrn)
- → Hebräer 12 (Jesus als Mittler des neuen Bundes)
- → Markus 13 (Wachen, beten und dienen)
- → Psalm 46 (Gott ist unsere Zuflucht und Stärke)
Praktische Anwendung (6)
- 1 Aus Gottes Kraft leben, nicht aus eigener Anstrengung: Erkenne, dass du Gottes Gebote nicht aus eigener Kraft halten kannst. Bete täglich: 'Herr, schreibe deine Gebote in mein Herz und schenke mir das Wollen und Vollbringen.' Kapituliere vor Gott und lass ihn durch seinen Geist in dir wirken.
- 2 Für die Feinde deiner Seele beten: Identifiziere Menschen, die 'Feinde deiner Seele' sind - Menschen, bei denen du emotional wirst oder über die du negativ nachdenkst. Beginne täglich für sie zu beten, sie zu segnen und beobachte, wie Gott dein Herz verändert.
- 3 Israel und die Region im Gebet unterstützen: Bete regelmäßig für Hoffnung in der Region, für Mut der Gemeinden auf jüdischer und arabischer Seite, und für mehr Arbeiter in der Ernte. Nimm an Gebetszeiten teil (z.B. sonntags nach dem Gottesdienst).
- 4 Praktische Liebe durch Arbeitseinsätze zeigen: Erwäge, an Arbeitseinsätzen nach Israel teilzunehmen, um dort praktisch zu dienen - sei es auf Feldern, mit Hilfsgütern oder durch persönliche Begegnungen. Zeige Gottes Liebe durch konkrete Taten.
- 5 Hebräische Wurzeln des Glaubens studieren: Nutze Ressourcen wie das Buch 'Roots' oder die Jerusalem Bible School, um die hebräischen Wurzeln deines Glaubens besser zu verstehen. Erkenne, dass das Alte Testament nicht veraltet ist, sondern auf Jesus hinweist.
- 6 Großzügigkeit für Israel-Projekte: Unterstütze finanziell Projekte, die das Evangelium in Israel und der Westbank verbreiten, die messianische Gemeinden stärken und die praktische Hilfe leisten (Medikamente, Lebensmittel, etc.).
Impulse aus der Woche ab 6. Juli
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Tag 1 von 7 · 6. Juli Der neue Bund - nicht Abschaffung, sondern Erfüllung
In Jeremia 31 verspricht Gott einen 'neuen Bund' - aber was bedeutet das wirklich? Das hebräische Wort für 'neu' kann auch 'erneuert' oder 'wiederhergestellt' bedeuten. Gott schafft sein Gesetz nicht ab, sondern schreibt es an einen neuen Ort: in unser Herz statt auf Steintafeln. Dieser neuartige Bund bringt drei revolutionäre Veränderungen: Erstens schreibt Gott sein Gesetz direkt in unser Herz. Zweitens gibt er uns durch seinen Geist die Kraft, danach zu leben - nicht aus eigener Anstrengung, sondern aus seiner Kraft. Drittens schenkt er vollkommene Vergebung durch Jesus Christus. Jesus hat die Gebote nicht abgeschwächt, sondern vertieft. Er sagt: 'Wer mich liebt, wird meine Gebote halten.' Der neue Bund bedeutet nicht weniger Moral, sondern mehr - aus Liebe und durch Gottes Kraft, nicht aus religiösem Zwang.
Jeremia 31,31-34
GebetBete: 'Herr, schreibe dein Gesetz in mein Herz und schenke mir das Wollen und Vollbringen durch deinen Geist.'
Zum NachdenkenIn welchem Bereich deines Lebens versuchst du noch aus eigener Kraft zu leben, statt Gott zu bitten, sein Gebot in dein Herz zu schreiben?
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Tag 2 von 7 · 7. Juli Pfingsten - die Umkehrung des Fluches
Das jüdische Pfingstfest feierte die Gabe der Tora am Berg Sinai. Doch an jenem Tag, als Mose die Gebote brachte, rebellierte das Volk mit dem goldenen Kalb - und 3000 Menschen starben. Genau an diesem Fest geschieht die Umkehrung: Der Heilige Geist fällt auf die Jünger, und 3000 Menschen kommen zum Glauben! Dies ist kein Zufall, sondern Gottes Plan. Wo Tod durch Rebellion kam, bringt der Geist Leben durch Glauben. Der Heilige Geist macht den neuen Bund lebendig. Er befähigt uns, Gottes Gebote nicht aus äußerem Zwang, sondern aus innerem Verlangen zu befolgen. Was vorher auf Steintafeln geschrieben war, wird jetzt in Herzen aus Fleisch geschrieben. Die Revolution von Pfingsten ist nicht die Abschaffung der Gebote, sondern ihre Erfüllung durch Gottes Geist in uns.
Apostelgeschichte 2
GebetDanke dem Heiligen Geist, dass er in dir wohnt und dich befähigt, aus Gottes Kraft zu leben.
Zum NachdenkenWie erlebst du den Unterschied zwischen religiöser Pflichterfüllung und dem Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes?
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Tag 3 von 7 · 8. Juli Aus Gottes Kraft leben - das Beispiel der Feindesliebe
Jesus sagt: 'Liebt eure Feinde.' Das klingt unmöglich - wir schaffen es ja kaum, unsere Nächsten konsequent zu lieben! Doch genau hier zeigt sich die Kraft des neuen Bundes. Wer sind die Feinde deiner Seele? Die Menschen, über die du immer wieder nachdenkst. Die Personen, bei denen sofort Emotionen hochkommen. Das kann sogar jemand aus deiner Familie sein. Aus eigener Kraft kannst du diese Menschen nicht lieben. Hier ist der Weg des neuen Bundes: Kapituliere vor Gott und bitte ihn: 'Schreibe es in mein Herz. Schenke mir das Wollen und Vollbringen' (Philipper 1,13). Dann beginne gehorsam zu beten - erst kurz, mechanisch. Dann segne deine Feinde. Tag für Tag. Langsam verändert Gott dein steinernes Herz in ein fleischernes. Was unmöglich schien, wird durch seine Kraft möglich.
Matthäus 5,43-48
GebetBitte Gott heute konkret: 'Herr, schenke mir das Wollen, [Name] zu lieben, und vollbringe es durch deinen Geist in mir.'
Zum NachdenkenFür welchen 'Feind deiner Seele' möchtest du beginnen zu beten und ihn zu segnen?
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Tag 4 von 7 · 9. Juli Die erste Gemeinde und ihre jüdischen Wurzeln
Die Bibel berichtet über die ersten Christen: 'Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel.' Im Tempel! Die ersten Gläubigen haben ihre jüdischen Wurzeln nicht abgeschnitten, sondern weitergeführt. Sie gingen in den Tempel, beteten dort, feierten den Schabbat und die biblischen Feste. Das letzte Abendmahl war ein Pessach-Mahl. Jesus selbst ging zu den Festen und erklärte, wie sie auf ihn als Messias hinweisen. Die ersten Christen verstanden sich als Jeschua-Nachfolger - Menschen, die dem Weg Jesu folgten. Erst Jahrhunderte später, unter Kaiser Konstantin um 300 n.Chr., kam der kirchengeschichtliche Bruch. Alle jüdischen Feste und Traditionen wurden weggestrichen, die Verbindung zu den Wurzeln gekappt. Seitdem leiden wir unter diesem Verlust und versuchen, uns selbst Wurzeln und Identität zu geben.
Apostelgeschichte 2,46-47
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wie du die biblischen Feste und Traditionen als Bereicherung für deinen Glauben entdecken kannst.
Zum NachdenkenWas würde es für dein Glaubensleben bedeuten, die hebräischen Wurzeln des Christentums neu zu entdecken?
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Tag 5 von 7 · 10. Juli Das Apostelkonzil - Weisheit für Vielfalt
Als viele Nicht-Juden zum Glauben kamen, entstand eine wichtige Frage: Müssen sie erst Juden werden? Die Antwort der ersten Gemeinde war weise: Nein, aber sie sollen bestimmte Prinzipien sofort umsetzen. Vier konkrete Punkte wurden genannt: kein Götzenopferfleisch, keine unmoralischen Beziehungen, bestimmte Regeln zum Umgang mit Blut und Ersticktem. Diese Regeln kamen aus 3. Mose 17-18 und sollten zwei Dinge ermöglichen: Tischgemeinschaft zwischen Juden und Heiden sowie ein Leben nach Gottes Prinzipien. Die Leiter sagten nicht: 'Schafft alles ab!' Sondern: 'Fangt an, euren Lifestyle zu verändern.' Bei Götzen, bei sexueller Moral, bei allen Lebensbereichen. Der Weg war nicht: macht alles perfekt sofort. Sondern: beginnt die Reise der Veränderung aus Gottes Kraft.
Apostelgeschichte 15,1-29
GebetBitte den Heiligen Geist, dir einen konkreten nächsten Schritt zu zeigen, wo du deinen Lebensstil an Gottes Prinzipien ausrichten kannst.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen fordert Gott dich heraus, deinen Lifestyle zu verändern und nicht mehr 'jeden Kompromiss mitzumachen'?
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Tag 6 von 7 · 11. Juli Beide Hände ausstrecken
Jesus sagte: 'Das Heil kommt von den Juden.' Diese Botschaft ging durch jüdische Nachfolger unter großem Risiko in die ganze Welt. Heute sind wir aufgerufen, sie zurückzubringen - zu Juden und zu Muslimen. Als Christen sollen wir beide Hände ausstrecken: zu jüdischen Geschwistern, die Jesus noch nicht als Messias kennen, und zu muslimischen Geschwistern, die ihn entdecken sollen. Nicht mit Überlegenheit, sondern mit Liebe. Nicht mit politischen Agendas, sondern mit dem Evangelium. Das Evangelium hat immer einen Teil Mut und Risiko gebraucht. Wenn wir nach Israel und in die umliegenden Gebiete gehen, begegnen wir weinenden Menschen auf beiden Seiten. Während andere Bomben und Hass schicken, bringen wir als Christen Liebe - durch Medikamente, praktische Hilfe und vor allem durch die Botschaft von Jesus.
Johannes 4,22
GebetBete für Mut und Risikobereitschaft, in der kommenden Woche klar für Jesus einzustehen, besonders im Konflikt um Israel.
Zum NachdenkenWie kannst du konkret Liebe zeigen - zu Juden und zu Muslimen - um sie zu Jesus zu führen?
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Tag 7 von 7 · 12. Juli Klar sehen lernen - Gottes Augapfel
Gott sagt über Israel: 'Er behütete ihn wie seinen Augapfel.' Das hebräische Wort kann auch 'Pupille' bedeuten - der Ort, durch den wir scharf sehen können. Bei komplexen Themen wie Israel sehen wir oft verschwommen. Manchmal haben wir ein 'unscharfes Auge' - wir verstehen nicht, wie der neue Bund mit dem alten zusammenhängt, wie wir zum heutigen Israel stehen sollen, was Gottes Plan ist. Wie eine Pupille, die nicht richtig fokussiert, sehen wir unklar. Doch Gott lädt uns ein, scharf zu sehen. Das erfordert Training - wie ein Auge, das lernen muss zu fokussieren. Wir müssen bereit sein, mit dem Auge zu schauen, mit dem wir bisher schlecht gesehen haben. Durch Gottes Wort, durch seinen Geist und durch Risiko können wir lernen, seine Perspektive einzunehmen. Das ist der Beginn einer Reise ins Verstehen.
5. Mose 32,10
GebetBitte Gott: 'Herr, hilf mir, mit deinen Augen zu sehen - besonders dort, wo ich bisher unklar gesehen habe.'
Zum NachdenkenIn welchem Bereich deines Glaubens siehst du noch 'verschwommen' und möchtest Gottes klare Perspektive gewinnen?