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ICF München

Arnulfstraße 17, 80335 München

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Samstag

Der verlorene Sohn

Der verlorene Sohn sagt seinem Vater ins Gesicht: 'Ich will, dass du tot bist.' Er nimmt sein Erbe und geht so weit wie möglich weg. Er verliert alles, arbeitet bei den Schweinen und schreibt eine kleine Rede: 'Ich bin es nicht länger wert.' Das ist die größte Lüge unserer Zeit: Ich bin es nicht wert. Ich bin nicht gut genug. Aber schau, was passiert: Der Sohn ist noch nicht mal in der Nähe des Hauses, da rennt der Vater ihm schon entgegen. Er lässt ihn seine Rede gar nicht ausreden. Er gibt ihm den Mantel, die Schuhe, den Ring – und wirft eine riesige Party. Wenn du einen Schritt auf Gott zumachst, rennt er dir zwanzig entgegen. Er nutzt absolut alles, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen und dich nach Hause zu holen.

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Der verlorene Sohn sagt seinem Vater ins Gesicht: 'Ich will, dass du tot bist.' Er nimmt sein Erbe und geht so weit wie möglich weg. Er verliert alles, arbeitet bei den Schweinen und schreibt eine kleine Rede: 'Ich bin es nicht länger wert.' Das ist die größte Lüge unserer Zeit: Ich bin es nicht wert. Ich bin nicht gut genug. Aber schau, was passiert: Der Sohn ist noch nicht mal in der Nähe des Hauses, da rennt der Vater ihm schon entgegen. Er lässt ihn seine Rede gar nicht ausreden. Er gibt ihm den Mantel, die Schuhe, den Ring – und wirft eine riesige Party. Wenn du einen Schritt auf Gott zumachst, rennt er dir zwanzig entgegen. Er nutzt absolut alles, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen und dich nach Hause zu holen.

Lukas 15,11-24
Gebet

Vater, vergib mir, wo ich vor dir weggelaufen bin. Heute komme ich zurück zu dir.

Herausforderung

Welche Lüge hält dich davon ab zu glauben, dass du es wert bist, von Gott geliebt zu werden?

Aufnahme vom 9. Juni 2026

Predigt

Cover-up Culture - Was wir von aktuellen Skandalen in Kirchen lernen können

Dienstag, 9. Juni 2026
In diesem Podcast startet Tobias Teichen, Pastor einer Kirche in München, eine wichtige Serie über Skandale und Fehlverhalten im Christentum. Er thematisiert die zunehmenden Fälle von körperlichem, seelischem und geistlichem Missbrauch sowie moralischem Fehlverhalten bei Leitern verschiedener christlicher Denominationen weltweit. Teichen betont, dass dies kein isoliertes kirchliches Phänomen ist, sondern sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht, einschließlich Politik, Wirtschaft und Königshäuser. Der Pastor macht deutlich, dass er nicht alle Antworten hat, sondern einen konstruktiven Diskurs im deutschsprachigen Raum anstoßen möchte. Er erklärt zentrale Problembereiche wie die Verwechslung von Charisma mit innerem Charakter, überforderte Leitungsteams bei Vorwürfen, fehlende externe Kontrollinstanzen und die gefährliche "Cover Culture" – das Vertuschen von Fehlverhalten zum Schutz der kirchlichen Marke. Teichen stellt klare No-Gos heraus: institutionellen Selbstschutz, Schweigekultur gegenüber Opfern und Verschwiegenheitserklärungen. Er plädiert für externe Strukturen wie Ombudsstellen, proaktiven Umgang mit Schuld und die Grundhaltung, dass Menschen wichtiger sind als das kirchliche Logo. Die Serie soll praktische Wege aufzeigen, wie mit Vorwürfen umgegangen werden sollte und welche theologischen sowie strukturellen Veränderungen notwendig sind.
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In diesem Podcast startet Tobias Teichen, Pastor einer Kirche in München, eine wichtige Serie über Skandale und Fehlverhalten im Christentum. Er thematisiert die zunehmenden Fälle von körperlichem, seelischem und geistlichem Missbrauch sowie moralischem Fehlverhalten bei Leitern verschiedener christlicher Denominationen weltweit. Teichen betont, dass dies kein isoliertes kirchliches Phänomen ist, sondern sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht, einschließlich Politik, Wirtschaft und Königshäuser. Der Pastor macht deutlich, dass er nicht alle Antworten hat, sondern einen konstruktiven Diskurs im deutschsprachigen Raum anstoßen möchte. Er erklärt zentrale Problembereiche wie die Verwechslung von Charisma mit innerem Charakter, überforderte Leitungsteams bei Vorwürfen, fehlende externe Kontrollinstanzen und die gefährliche "Cover Culture" – das Vertuschen von Fehlverhalten zum Schutz der kirchlichen Marke. Teichen stellt klare No-Gos heraus: institutionellen Selbstschutz, Schweigekultur gegenüber Opfern und Verschwiegenheitserklärungen. Er plädiert für externe Strukturen wie Ombudsstellen, proaktiven Umgang mit Schuld und die Grundhaltung, dass Menschen wichtiger sind als das kirchliche Logo. Die Serie soll praktische Wege aufzeigen, wie mit Vorwürfen umgegangen werden sollte und welche theologischen sowie strukturellen Veränderungen notwendig sind.