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ICF München

Arnulfstraße 17, 80335 München

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Samstag

Der verlorene Sohn

Der verlorene Sohn sagt seinem Vater ins Gesicht: 'Ich will, dass du tot bist.' Er nimmt sein Erbe und geht so weit wie möglich weg. Er verliert alles, arbeitet bei den Schweinen und schreibt eine kleine Rede: 'Ich bin es nicht länger wert.' Das ist die größte Lüge unserer Zeit: Ich bin es nicht wert. Ich bin nicht gut genug. Aber schau, was passiert: Der Sohn ist noch nicht mal in der Nähe des Hauses, da rennt der Vater ihm schon entgegen. Er lässt ihn seine Rede gar nicht ausreden. Er gibt ihm den Mantel, die Schuhe, den Ring – und wirft eine riesige Party. Wenn du einen Schritt auf Gott zumachst, rennt er dir zwanzig entgegen. Er nutzt absolut alles, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen und dich nach Hause zu holen.

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Der verlorene Sohn sagt seinem Vater ins Gesicht: 'Ich will, dass du tot bist.' Er nimmt sein Erbe und geht so weit wie möglich weg. Er verliert alles, arbeitet bei den Schweinen und schreibt eine kleine Rede: 'Ich bin es nicht länger wert.' Das ist die größte Lüge unserer Zeit: Ich bin es nicht wert. Ich bin nicht gut genug. Aber schau, was passiert: Der Sohn ist noch nicht mal in der Nähe des Hauses, da rennt der Vater ihm schon entgegen. Er lässt ihn seine Rede gar nicht ausreden. Er gibt ihm den Mantel, die Schuhe, den Ring – und wirft eine riesige Party. Wenn du einen Schritt auf Gott zumachst, rennt er dir zwanzig entgegen. Er nutzt absolut alles, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen und dich nach Hause zu holen.

Lukas 15,11-24
Gebet

Vater, vergib mir, wo ich vor dir weggelaufen bin. Heute komme ich zurück zu dir.

Herausforderung

Welche Lüge hält dich davon ab zu glauben, dass du es wert bist, von Gott geliebt zu werden?

Aufnahme vom 9. August 2026

Predigt

Was, wenn Gott „Nein“ sagt? | Christian und Millane Al-Masoud

Sonntag, 9. August 2026
Psalm 84,3
Kernaussage

Die Predigt behandelt die schwierige Frage, warum Gott manchmal 'Nein' sagt auf unsere Gebete. Obwohl Gott allmächtig, allwissend und gut ist, gibt es wichtige Gründe für sein Nein. Das Fundament unseres Glaubens muss auf dem Geber selbst ruhen, nicht auf seinen Gaben, denn durch Jesu Tod und Auferstehung steht über allem das ewige 'Ja' Gottes.

Ein Gottesdienst des ICF München, der sich mit der schwierigen Frage auseinandersetzt, warum Gott manchmal "Nein" sagt. Christian und Millane Al-Masoud predigen über den Umgang mit Enttäuschungen und unerh Gebeten. Sie erkl verschiedene Gr warum Gott ablehnen kann: zum Schutz vor Schaden, weil er gr Ziele verfolgt, weil Schwachheit der Ort ist, an dem Gottes Kraft sichtbar wird, oder weil der Zeitpunkt nicht richtig ist. Die zentrale Botschaft ist, dass der Glaube nicht auf Gottes Gaben, sondern auf dem Geber selbst beruhen sollte. Der Gottesdienst betont, dass Jesus selbst das ultimative "Nein" Gottes am Kreuz getragen hat, aber durch seine Auferstehung ein ewiges "Ja" steht. Es wird ermutigt, auch in schwierigen Zeiten auf Gottes Güte, Allmacht und Allwissenheit zu vertrauen. Der Gottesdienst schließt mit intensiver Worship-Zeit und Gebet für Menschen, die Heilung und Wunder brauchen, wobei auch Raum für Tränen und emotionale Verarbeitung gegeben wird.
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Ein Gottesdienst des ICF München, der sich mit der schwierigen Frage auseinandersetzt, warum Gott manchmal "Nein" sagt. Christian und Millane Al-Masoud predigen über den Umgang mit Enttäuschungen und unerh Gebeten. Sie erkl verschiedene Gr warum Gott ablehnen kann: zum Schutz vor Schaden, weil er gr Ziele verfolgt, weil Schwachheit der Ort ist, an dem Gottes Kraft sichtbar wird, oder weil der Zeitpunkt nicht richtig ist. Die zentrale Botschaft ist, dass der Glaube nicht auf Gottes Gaben, sondern auf dem Geber selbst beruhen sollte. Der Gottesdienst betont, dass Jesus selbst das ultimative "Nein" Gottes am Kreuz getragen hat, aber durch seine Auferstehung ein ewiges "Ja" steht. Es wird ermutigt, auch in schwierigen Zeiten auf Gottes Güte, Allmacht und Allwissenheit zu vertrauen. Der Gottesdienst schließt mit intensiver Worship-Zeit und Gebet für Menschen, die Heilung und Wunder brauchen, wobei auch Raum für Tränen und emotionale Verarbeitung gegeben wird.

Hauptthemen (5)

1. Jesus als Vorbild der Stille

  • Jesus zog sich regelmäßig zurück zum Gebet - in die Berge, in die Wüste, an einsame Orte
  • In unserer lauten Gesellschaft brauchen wir bewusste Zeiten der Stille mit Gott
  • Stille ist ein Ort der Begegnung mit dem Gott, der Stille erfunden hat

2. Warum Gott Nein sagt - Fünf Gründe

  • Weil das Ja uns schaden würde oder könnte (Jakobus 4,2-3)
  • Weil Gott ein größeres Ziel verfolgt als unsere Bitte
  • Weil Schwachheit der Ort ist, an dem Gottes Kraft sichtbar wird (2. Korinther 12,7-9)
  • Weil der Zeitpunkt nicht der richtige ist - manchmal ist es ein 'Noch nicht' statt einem endgültigen Nein
  • Weil Gott selbst den Preis des Neins getragen hat am Kreuz

3. Das Wesen Gottes

  • Gott ist allwissend - er kennt alle Gedanken und Worte (Psalm 139,1-4)
  • Gott ist allmächtig - er vermag alles (Hiob 42,2)
  • Gott ist gut - seine Gnade währt ewig (Psalm 100,5)
  • Gottes Gedanken und Wege sind höher als unsere (Jesaja 55,8-9)

4. Jesus am Kreuz - Gottes größtes Nein und größtes Ja

  • Jesus betete im Garten Gethsemane: 'Nimm diesen Kelch von mir' - Gott sagte Nein
  • Jesus antwortete: 'Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe'
  • Durch Jesu Tod am Kreuz - Gottes Nein - kam das ewige Ja der Auferstehung und Erlösung
  • Gott ist nicht nur unser Heiler, sondern auch derjenige, der mit uns weint und leidet

5. Beispiele aus der Schrift und Geschichte

  • Abraham wartete Jahrzehnte auf die Erfüllung der Verheißung - ein 'Noch nicht'
  • Paulus bat dreimal um Heilung vom Dorn im Fleisch - Gott sagte Nein, aber 'Meine Gnade genügt dir'
  • Joni Eriksson Tada blieb gelähmt, aber erreichte durch ihr Leiden Hunderttausende für Christus
  • Dietrich Bonhoeffer wurde hingerichtet, aber sein Zeugnis wirkt bis heute

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 84,3

Ich sehne mich, ja ich vergehe vor Sehnsucht, die Vorhöfe des Herrn zu betreten, wo ich den lebendigen Gott mit frohem Herzen anbeten will.

Psalm 100

Jauchzet dem Herrn alle Welt, dient dem Herrn mit Freude, kommt vor sein Angedicht mit Frohlocken. Die Freude am Herrn ist meine Stärke.

Markus 1,35

Ganz früh, es war noch Nacht, ging Jesus allein an einen einsamen Ort, um zu beten.

Lukas 5,16

Jesus zog sich jedoch immer wieder zum Gebet in die Wüste zurück.

Matthäus 14,23

Dann stieg er allein in die Berge hinauf, um dort zu beten. Als es dunkel wurde, war er immer noch allein dort oben.

Römer 8,11

Die Auferstehungskraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt auch in dir und in mir.

1. Mose 15,5-6

Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst. So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

2. Mose 3,8

Ich bin herabgekommen, um sie zu erretten aus der Hand der Ägypter und sie aus diesem Land zu führen in ein gutes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließt.

1. Könige 18,37-39

Erhöre mich, oh Herr, erhöre mich, damit dieses Volk erkennt, dass du der Herr bist, der wahre Gott, damit du ihr Herz zur Umkehr bringst. Da fiel das Feuer des Herrn herab und verzehrte das Brandopfer und das Holz und die Steine und die Erde und es leckte das Wasser auf im Graben. Als das ganze Volk dies sah, da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen, Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott.

Jakobus 4,2-3

Ihr bittet und empfangt es nicht, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr es für eure Gelüste vergeuden könnt.

Jesaja 55,8-9

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken nicht eure Gedanken.

2. Korinther 12,7-9

Damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlägt, damit ich mich nicht überhebe. Um dessen Willen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablasse. Und der Herr hat zu mir gesagt, meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.

Johannes 11,35

Jesus weinte.

Psalm 56

Er sammelt jede Träne ein.

Weitere Referenzen

  • Römer 8,28
  • Apostelgeschichte 16
  • Psalm 100,5
  • Psalm 139,1-4
  • Hiob 42,2
  • Daniel 3,17-18

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Bewusste Zeiten der Stille mit Gott einplanen: Wie Jesus sich regelmäßig zurückzog zum Gebet, sollen wir bewusst Zeiten der Stille schaffen, um Gott zu begegnen. Dabei kann es helfen, tief zu atmen und bei kreisenden Gedanken den Namen Jesus auszusprechen.
  • 2 Gebet um Gottes Willen erweitern: Wenn wir beten und bitten, sollten wir anfügen: 'Aber Herr, wenn es ein Nein ist und es ein Nein bleibt, dann will ich, dass dieses Nein dir dient und dir zur Ehre ist.' So wie Jesus betete: 'Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.'
  • 3 Auf den Geber fokussieren, nicht auf die Gaben: Unser Glaube muss auf Jesus Christus selbst beruhen, nicht auf seinen Gaben oder Wundern. Wenn wir nur wegen der Wunder glauben, bricht unser Glaube zusammen, sobald das Wunder ausbleibt.
  • 4 Tränen und Schmerz zulassen: Es ist wichtig, Tränen nicht zurückzuhalten, sondern fließen zu lassen. Gott sammelt jede Träne ein und ist ein Gott, der mit uns weint und leidet. Heilung kann geschehen, wenn wir unsere Emotionen vor Gott zulassen.
  • 5 Auf das Kreuz schauen in Zeiten des Neins: Wenn wir vor einem Nein Gottes stehen und nicht verstehen warum, sollen wir auf das Kreuz von Golgatha schauen. Dort sehen wir, dass Gott selbst den größten Preis getragen hat und durch Jesu Tod und Auferstehung das ewige Ja über allem steht.