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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Tag 3 von 7

Das Vorbild des Epaphras

Aus der Predigt „Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford“ vom 25. Oktober

Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.

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Epaphras war kein berühmter Apostel. Wir lesen nichts von besonderen Gaben oder herausragenden Werken. Aber Paulus schreibt über ihn: 'Es grüßt euch Epaphras, der einer der euren ist, ein Knecht des Christus, der alle Zeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr feststeht, vollkommen und zur Fülle gebracht, in allem, was der Wille Gottes ist.' Epaphras war ein unermüdlicher Gebetskämpfer. Er war überzeugt, dass aufrichtiges, ernsthaftes Gebet entscheidend dazu beiträgt, dass Christen geistlich reifen und im Willen Gottes bleiben. Er betete nicht nur fromme Wünsche, sondern rechnete fest mit Gottes Erhörung. Wir müssen keine außergewöhnlichen Menschen sein, um Außergewöhnliches für Gottes Reich zu bewirken. Durch treue Fürbitte können wir mithelfen, dass andere Menschen in ihrem Glauben wachsen und gefestigt werden.

Kolosser 4,12
Gebet

Gib mir, Herr, ein Herz wie Epaphras – treu im Gebet für andere, zuversichtlich in deiner Erhörung.

Zum Nachdenken

Für wen bete ich regelmäßig und mit der Erwartung, dass Gott sie zur geistlichen Reife führt?

Aufnahme vom 27. September 2026

Predigt

Erntedankfest der Gemeinde Gottes Herford

Sonntag, 27. September 2026
Apostelgeschichte 17
Kernaussage

Die Ernte ist eine jährliche Botschafterin Gottes, die uns daran erinnert, Gott nicht zu vergessen und uns an seine Größe, Macht, Güte und Treue erinnert. Das Prinzip von Aussaat und Ernte gilt nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für unser gesamtes geistliches Leben - was wir säen, werden wir ernten.

Diese Aufnahme dokumentiert ein Erntedankfest der Gemeinde Gottes Herford mit zwei aufeinanderfolgenden Gottesdiensten. Der Tag ist geprägt von Dankbarkeit für Gottes Schöpfung, Fürsorge und die geistliche und natürliche Ernte. Durch Lieder, Kinderbeiträge, Chorgesang, Gedichte und Gebete wird Gottes Güte, Treue und Macht gefeiert. Die Botschaft erinnert daran, dass alles von Gott kommt und die Menschen zu Gemeinschaft mit ihm geschaffen sind. Die Hauptpredigt von Bruder Harry Schell verwendet das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13 und entwickelt eine umfassende Lehre über geistliche Aussaat und Ernte. Die Ernte wird als Botschafterin Gottes dargestellt, die jährlich verkündet: 'Vergiss Gott nicht.' Die Predigt behandelt die Vorbereitung des Herzensbodens, das Säen des reinen Gotteswortes, das Sterben des alten Menschen, geduldiges Wachstum und die kommende Ernte, bei der offenbar wird, was gesät wurde. Die Gemeinde wird ermutigt, in Einheit zu arbeiten, Frucht zu bringen und großzügig zu teilen, während sie auf die ewige Ernte mit Gott wartet.
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Diese Aufnahme dokumentiert ein Erntedankfest der Gemeinde Gottes Herford mit zwei aufeinanderfolgenden Gottesdiensten. Der Tag ist geprägt von Dankbarkeit für Gottes Schöpfung, Fürsorge und die geistliche und natürliche Ernte. Durch Lieder, Kinderbeiträge, Chorgesang, Gedichte und Gebete wird Gottes Güte, Treue und Macht gefeiert. Die Botschaft erinnert daran, dass alles von Gott kommt und die Menschen zu Gemeinschaft mit ihm geschaffen sind. Die Hauptpredigt von Bruder Harry Schell verwendet das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13 und entwickelt eine umfassende Lehre über geistliche Aussaat und Ernte. Die Ernte wird als Botschafterin Gottes dargestellt, die jährlich verkündet: 'Vergiss Gott nicht.' Die Predigt behandelt die Vorbereitung des Herzensbodens, das Säen des reinen Gotteswortes, das Sterben des alten Menschen, geduldiges Wachstum und die kommende Ernte, bei der offenbar wird, was gesät wurde. Die Gemeinde wird ermutigt, in Einheit zu arbeiten, Frucht zu bringen und großzügig zu teilen, während sie auf die ewige Ernte mit Gott wartet.

Hauptthemen (6)

1. Die Ernte als Botschafterin Gottes

  • • Die Ernte verkündet jedes Jahr aufs Neue: Vergiss Gott nicht
  • • Die Ernte lässt unseren Blick auf Gott richten - er gibt Wasser, Regen und Gedeihen
  • • Die Ernte kommt mit ihrem ganzen Chor - Auen, Täler, Felder jauchzen und singen
  • • Die Ernte kann nicht schweigen, sie muss verkünden: Alles kommt von Gott

2. Die Ernte erinnert an Gottes Eigenschaften

  • • Gottes Treue - solange die Erde steht, wird nicht aufhören Saat und Ernte
  • • Gottes Güte - das Gedeihen ist nicht unser Verdienst, sondern Gottes Gabe
  • • Gott vergisst uns nicht - wie bei Josef nach zwei Jahren
  • • Gottes große Macht und Größe in der Schöpfung

3. Vorbereitung des Bodens für geistliche Ernte

  • • Hindernisse müssen beseitigt werden: Sünde, Steine, Bitterkeit, Geiz, Lieblosigkeit, Gerede
  • • Der Boden muss gewendet werden - was oben ist (Stolz, eigenes Ich) muss nach unten
  • • Was unten ist (tiefe Wahrheiten Gottes) muss nach oben geholt werden
  • • Verhärtete Herzen brauchen den Frühregen Gottes durch Gebet (Kniologie)

4. Arbeit im Erntefeld nach Gottes Ordnung

  • • Aussaat des reinen Wortes Gottes - nicht vermischt mit anderen Lehren
  • • Arbeit in Einheit, nicht in Fraktionen
  • • Gehorsam gegenüber Gottes Geboten ist mit Erntesegen verbunden
  • • Das Weizenkorn muss sterben - Tod der Welt, Weltliebe, dem eigenen Ich

5. Das Prinzip von Aussaat und Ernte im persönlichen Leben

  • • Was wir säen, werden wir ernten - Liebe erntet Liebe, Zank erntet Sturm
  • • Nicht am Tag der Aussaat wird geerntet, sondern am Tag der Ernte wird sichtbar, was wir gesät haben
  • • Geduld ist nötig - zwischen Aussaat und Ernte liegt eine Zeit des Wachsens
  • • Die Ernte wird Gutes und Böses offenbar machen
  • • Wer mit Tränen sät, wird mit Freuden ernten

6. Verantwortung, den Segen weiterzugeben

  • • Der Erntesegen gilt allen Menschen
  • • Wir sollen nicht alles für uns behalten, sondern auch anderen etwas lassen
  • • Von der Erlösung Zeugnis geben und andere am Segen teilhaben lassen
  • • Als Arbeiter im Erntefeld Gottes tätig sein

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Apostelgeschichte 17

Mit allem, was er tut, will er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen. Er will, dass sie, wenn irgend möglich, in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist dafür kein von uns in unerreichbarer Ferne, denn in ihm, dessen Gegenwart alles erfüllt, leben wir, bestehen wir und sind wir.

Psalm 8,2

Herr, unser Herrscher, die ganze Welt spiegelt deine Herrlichkeit wider. Der Himmel ist ein Zeichen von deiner Hoheit und Macht.

Römer 11,36

Und von dir und durch dich und für dich sind alle Dinge. Dir sei die Ehre in Ewigkeit.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße wegen seines Namens. Und wenn ich auch wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir übervoll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir mein Leben lang folgen und ich werde immer da im Haus des Herrn bleiben.

Matthäus 13,3-9

Seht, es ging ein Sämann aus, um zu säen. und indem er säte, fiel einiges an den Weg. Da kamen die Vögel und fraßen es auf. Anderes fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte und es ging bald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es und weil es keine Wurzeln hatte, verdorrte es. Anderes fiel unter die Dornen und die Dornen wuchsen auf und erstickten es. Anderes fiel auf gutes Land und brachte Frucht, einiges hundertfach, einiges sechzigfach, einiges dreißigfach. Wer Ohren hat zu hören, der höre.

Johannes 15,1-2.5

Ich bin der rechte Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen. Und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringen. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnte er nichts tun.

Hebräer 1,1

Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfach und auf vielerlei Weise durch die Propheten zu den Vätern geredet hat, hat er in diesen letzten Tagen zu uns durch den Sohn geredet, den er zum Erben über alles eingesetzt hat, durch den er auch die Welt gemacht hat.

Psalm 65,10-14

Du suchst das Land heim und wässerst es und machst es sehr reich. Gottes Strom hat Wasser in Fülle, du lässt dein Getreide wohlgeraten, denn so baust du das Land. Du tränkst seine Furchen und befeuchtest sein Geflügtes, mit Regen machst du es weich und segnest sein Gewächs. Du krönst das Jahr mit deinem Gut und deine Fußspuren triefen von Segen. Es triefen die Auen in der Wüste und mit Jubel umgürten sich die Hügel. Die Weiden sind voller Schafe und die Täler mit Korn bedeckt, sodass man jauchzt und singt.

3. Mose 19,9

Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du nicht alles bis zum äußersten Ende des Feldes abschneiden, Auch nach deiner Ernte keine Nachlese halten. Auch sollst du in deinem Weinberg weder Nachlese halten, noch die abgefallenen Beeren deines Weinbergs auflesen, sondern den Armen und den Fremden sollst du es lassen.

Johannes 12

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.

Römer 6,1-2.6-7

Was wollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger wird? Auf keinen Fall. Wir, die wir der Sünde abgestorben sind, wie sollten wir noch in ihr leben? Weil wir wissen, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde abgelegt sei, sodass wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt von der Sünde.

Matthäus 13,30

Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte werde ich zu den Schnittern sagen, sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen. Aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune.

Hosea 10,12

Seht euch Gerechtigkeit und erntet Gnade. Pflügt ein Neues, weil es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.

Weitere Referenzen

  • → 1. Thessalonicher
  • → Hebräer 13 - Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit
  • → 2. Timotheus
  • → 1. Korinther
  • → 2. Korinther 6 - Zieht nicht am fremden Joch
  • → 1. Johannes

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Hindernisse im Leben beseitigen: Entferne Sünde, Bitterkeit, Geiz, Lieblosigkeit und Gerede aus deinem Leben. Diese Hindernisse verhindern eine gute Ernte und müssen weggeräumt werden, damit Gott Frucht in deinem Leben bringen kann.
  • 2 Kniologie praktizieren - das Gebet lernen: Wenn du merkst, dass du mit eigener Kraft nicht weiterkommst, gehe auf die Knie im Gebet. Bitte Gott, den Frühregen zu senden und Herzen aufzubereiten, die verhärtet sind.
  • 3 Nach Gottes Ordnung arbeiten: Arbeite im Reich Gottes nicht nach den Maßstäben der Welt, sondern nach Gottes Wort und seinen Satzungen. Ziehe nicht am fremden Joch mit der Welt.
  • 4 Sterben für die Welt: Lebe als jemand, der der Welt, der Weltliebe, der Augenlust und dem eigenen Ich gestorben ist. Nur so kannst du Frucht für Gott bringen.
  • 5 Den Segen mit anderen teilen: Gib von dem weiter, was Gott dir gegeben hat - sowohl materiell als auch geistlich. Zeuge von der Erlösung und lass andere an Gottes Güte teilhaben.
  • 6 Geduld im geistlichen Wachstum haben: Erwarte nicht sofortige Ergebnisse. Zwischen Aussaat und Ernte liegt eine Zeit des Wachsens. Habe Geduld mit dir selbst und mit anderen Geschwistern.
  • 7 Liebe, Geduld und Demut säen: Was du säst, wirst du ernten. Säe bewusst Liebe, Geduld, Demut und Worte des Trostes in deinem Alltag, damit du diese Frucht auch ernten wirst.

Impulse aus der Woche ab 28. September

  1. Tag 1 von 7 · 28. September Die Ernte als Botschafterin Gottes

    Die Ernte kommt jedes Jahr aufs Neue zu uns und verkündet eine wichtige Botschaft: 'Vergiss Gott nicht.' Sie erinnert uns daran, dass alles von Gott kommt – der Regen, die Sonne, das Gedeihen. Wir Menschen können arbeiten, pflügen und säen, aber das Wachstum und die Ernte können nur von Gott kommen. Die Schrift sagt: 'Du suchst das Land heim und wässerst es und machst es sehr reich. Gottes Strom hat Wasser in Fülle, du lässt dein Getreide wohlgeraten.' Die Ernte bringt ihren ganzen Chor mit – die Auen jubeln, die Täler jauchzen und singen. Sie kann nicht schweigen, sie muss verkündigen: Alles kommt von Gott. In unserer modernen Welt neigen wir dazu, Gott zu vergessen und zu meinen, wir hätten alles selbst in der Hand. Doch die Ernte lehrt uns Jahr für Jahr unsere Abhängigkeit von Gottes Güte und Treue.

    Psalm 65,10-14

    Gebet

    Danke Gott für seine Treue und bitte ihn, dir zu helfen, seine tägliche Fürsorge nicht zu vergessen.

    Zum Nachdenken

    Was erinnert dich in deinem Alltag daran, dass du von Gottes Güte und Fürsorge abhängig bist?

  2. Tag 2 von 7 · 29. September Den Herzensboden vorbereiten

    Bevor ein Landwirt säen kann, muss er den Boden vorbereiten. Steine müssen entfernt, Unkraut beseitigt und die Erde gelockert werden. Genauso verhält es sich mit unserem geistlichen Leben. Wenn wir eine gute Ernte in unserem Leben haben möchten, muss der Boden unseres Herzens vorbereitet werden. Die größten Hindernisse sind Sünde, Bitterkeit, Geiz, Lieblosigkeit und unnützes Gerede. Diese müssen aus unserem Leben entfernt werden. Der Pflug des Gebets wendet unseren Boden – das, was oben ist (Stolz, das eigene Ich), muss nach unten. Das, was unten ist (die tiefen Wahrheiten Gottes), muss nach oben geholt werden. Manchmal ist der Boden so verhärtet, dass wir mit unserem eigenen Pflug nicht weiterkommen. Dann dürfen wir die Kniologie lernen – auf die Knie gehen und Gott bitten, den Frühregen zu senden, der die Erde durchweicht.

    Matthäus 13,3-9

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, was aus deinem Herzen entfernt werden muss, und gib ihm die Erlaubnis, den Boden deines Lebens zu bearbeiten.

    Zum Nachdenken

    Welche Hindernisse gibt es in deinem Leben, die eine gute Ernte verhindern könnten?

  3. Tag 3 von 7 · 30. September Das reine Wort Gottes säen

    Jesus zeigt uns im Gleichnis vom Sämann, dass der Same das reine Wort Gottes ist. Gott hatte seinem Volk die Ordnung gegeben, das Feld nicht mit unterschiedlichen Samen zu vermischen. Diese Ordnung gilt auch heute: Wir dürfen das Wort Gottes nicht mit menschlichen Lehren oder weltlichen Philosophien vermischen. Manche Lieder und Lehren verwirren uns – sind wir nun frei von der Sünde oder nicht? Gottes Wort ist klar: Durch Jesus Christus haben wir Sieg über die Sünde. Paulus konnte den Thessalonichern schreiben, wie heilig und untadelig er gewandelt war. Ein Bruder bezeugte, dass er vom Tag seiner Bekehrung an frei vom Alkohol war. Wenn Jesus einem Paulus geholfen hat, wenn er Menschen aus dem Alkohol befreit hat, dann kann er auch dir aus allem heraushelfen, was dich gefangen hält – sei es das Internet oder andere Bindungen.

    Matthäus 13,3-9

    Gebet

    Bitte Gott um Klarheit in seinem Wort und um die Kraft, in der Wahrheit der Erlösung durch Jesus zu leben.

    Zum Nachdenken

    Wo in deinem Leben besteht die Gefahr, Gottes reines Wort mit menschlichen Ideen zu vermischen?

  4. Tag 4 von 7 · 1. Oktober Sterben, um Frucht zu bringen

    Jesus sagte: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Wir müssen sterben – nicht den leiblichen Tod, sondern den geistlichen Tod der Welt, der Weltliebe, der Augenlust und des Hochmuts. Paulus schreibt: 'Wir, die wir der Sünde abgestorben sind, wie sollten wir noch in ihr leben? Unser alter Mensch ist mit Christus gekreuzigt, damit der Leib der Sünde abgelegt sei.' Wer gestorben ist, ist frei. Und wenn wir jahrzehntelang Gott dienen, bedeutet das, jahrzehntelang gestorben zu sein. Der Tod mit Jesus ist nicht das Ende unseres Lebens, sondern der Anfang eines herrlichen Lebens mit ihm. Wie viel Welt darf in unseren Herzen sein? Nichts. Nur wenn wir in Jesus bleiben, können wir Frucht bringen.

    Johannes 12,24; Römer 6,1-7

    Gebet

    Bitte Jesus, dir zu helfen, allem Weltlichen zu sterben und ganz in ihm zu leben, damit dein Leben Frucht für seine Ehre bringt.

    Zum Nachdenken

    Was in deinem Leben muss noch sterben, damit Jesus mehr Raum bekommt und Frucht wachsen kann?

  5. Tag 5 von 7 · 2. Oktober Geduld im Wachstum

    Zwischen Aussaat und Ernte liegt eine Zeit des Wartens und des Wachsens. Wenn wir den Samen ausgestreut haben, stehen am nächsten Tag nicht gleich die Ähren hoch und erntereif da. Wir brauchen Geduld – mit uns selbst und mit anderen. Wir können alle noch mehr wachsen und zunehmen. Wenn du dich kürzlich bekehrt hast und denkst, die anderen sind schon viel weiter, werde nicht entmutigt. Hab Geduld, überspring nichts. Und wenn wir Geduld mit uns selbst haben, werden wir auch Geduld mit unserem Nächsten haben – mit dem Bruder, mit der Schwester. Wenn wir eine Blume am Wegesrand sehen, die ihren Kopf gesenkt hat, geben wir ihr ein wenig Wasser und sehen, wie sie ihren Kopf wieder hebt. Lasst uns einander eine Hilfe sein und uns in unserem Glaubensleben unterstützen.

    Jakobus 5,7-8

    Gebet

    Bitte Gott um Geduld für dein eigenes Wachstum und um Weisheit, andere in ihrem Glaubensweg zu ermutigen.

    Zum Nachdenken

    Mit wem in deinem Umfeld brauchst du mehr Geduld im geistlichen Wachstum?

  6. Tag 6 von 7 · 3. Oktober In Einheit arbeiten

    Die Ernte fordert uns auf, in Einheit zu arbeiten. Gott hatte seinem Volk geboten, nicht unterschiedliche Tiere zusammen vor den Pflug zu spannen. Wir dürfen nicht nach dem Maßstab dieser Welt arbeiten, sondern nach Gottes Ordnung und seinen Satzungen. Jeder von uns hat eine Aufgabe. Der eine hat die Gabe zu säen, der andere zu pflanzen, der dritte zu gießen, und wieder andere können schön pflegen. Die Gemeinde in Korinth hatte Fraktionen gebildet – Paulus-Partei, Petrus-Partei, Apollos-Partei. Paulus musste sie ermahnen: 'Wer ist denn Paulus? Wer ist denn Apollos? Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Gedeihen gegeben.' Wenn wir in Einheit arbeiten – innerhalb der Ehe in Liebe, innerhalb der Gemeinde in Gemeinschaft – dann wird die Ernte schön.

    1. Korinther 3,6-9

    Gebet

    Bitte Gott, dir zu zeigen, welche besondere Gabe er dir gegeben hat, und hilf dir, diese in Einheit mit anderen zum Einsatz zu bringen.

    Zum Nachdenken

    Wo kannst du aktiv zur Einheit in deiner Gemeinde oder Familie beitragen?

  7. Tag 7 von 7 · 4. Oktober Die kommende Ernte

    Die Ernte zeigt uns ein ernstes Gesetz: Was wir säen, werden wir eines Tages ernten. Nicht am Tag der Aussaat wird geerntet, sondern am Tag der Ernte wird sichtbar, was wir gesät haben. Jesus sagte: 'Zur Zeit der Ernte werde ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen. Aber den Weizen sammelt in meine Scheune.' Es wird einen Tag geben, wo alles sichtbar wird, was der Mensch gesät hat. Für diejenigen, die nach Gottes Ordnung gearbeitet haben, wird es ein Tag der Freude sein. Heute ist noch der Tag, wo wir säen können, wo wir noch etwas verändern können. Diejenigen, die mit Tränen gesät haben, werden mit Freuden ernten. Lasst uns nicht müde werden, sondern auf die Ernte hören. Gott möchte, dass wir alle zusammen einmal bei ihm Erntedankfest feiern dürfen.

    Matthäus 13,30; Galater 6,7-9

    Gebet

    Danke Gott für die Verheißung der kommenden Ernte und bitte ihn, dir zu helfen, heute treu zu säen, damit du einst mit Freuden ernten kannst.

    Zum Nachdenken

    Was säst du heute in deinem Leben, das du eines Tages ernten möchtest?