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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Tag 2 von 7

Nicht vor dem Jordan stehen bleiben

Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober

Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.

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Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.

4. Mose 32,1-7
Gebet

Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wo du dich mit zu wenig zufrieden gibst, und gib dir Mut, in das volle geistliche Erbe einzutreten.

Zum Nachdenken

Begnüge ich mich mit dem 'guten Land vor dem Jordan', oder strebe ich nach dem vollen Erbe, das Gott für mich bereitet hat?

Aufnahme vom 16. Mai 2026

Predigt

Samstag 16.05.2026

Samstag, 16. Mai 2026
Jeremia 29,11-14
Kernaussage

Gott hat Gedanken des Friedens für sein Volk und möchte sich von denen finden lassen, die ihn von ganzem Herzen suchen. Durch Jesus Christus und den Heiligen Geist sind uns alle geistlichen Segnungen und die völlige Erlösung geschenkt, aber wir müssen uns demütigen und Gottes Willen vollkommen folgen, nicht unserem eigenen.

In dieser Predigt wird die Gemeinde daran erinnert, dass Gott sein Volk zur völligen Hingabe und zum beständigen Gebet aufruft. Ausgehend von Jeremia 29 betont der Prediger, dass Gott Gedanken des Friedens hat und sich finden lassen will von denen, die ihn von ganzem Herzen suchen. Die Botschaft durchzieht die Eigenschaften Gottes – seine Barmherzigkeit, Gnade, Treue, aber auch seine Gerechtigkeit und seinen Zorn über Ungehorsam. Es wird deutlich gemacht, dass der neue Bund durch Jesus Christus das Gesetz in die Herzen schreibt und dass alle Verheißungen Gottes in Christus erfüllt sind. Die Gemeinde wird ermahnt, sich zu demütigen, Gottes Willen zu suchen, nicht den eigenen, und durch den Heiligen Geist gestärkt zu werden. Der zweite Teil der Predigt betont die persönliche Beziehung zu Jesus Christus als das Wichtigste im Leben eines Gläubigen – wichtiger als alles Wissen und alle äußeren Erfahrungen. Die Liebe Christi übertrifft alle Erkenntnis, und in ihm liegt die ganze Fülle der Gottheit. Abschließend wird für die Pfingsttage, für Kranke und für verlorene Seelen gebetet.
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In dieser Predigt wird die Gemeinde daran erinnert, dass Gott sein Volk zur völligen Hingabe und zum beständigen Gebet aufruft. Ausgehend von Jeremia 29 betont der Prediger, dass Gott Gedanken des Friedens hat und sich finden lassen will von denen, die ihn von ganzem Herzen suchen. Die Botschaft durchzieht die Eigenschaften Gottes – seine Barmherzigkeit, Gnade, Treue, aber auch seine Gerechtigkeit und seinen Zorn über Ungehorsam. Es wird deutlich gemacht, dass der neue Bund durch Jesus Christus das Gesetz in die Herzen schreibt und dass alle Verheißungen Gottes in Christus erfüllt sind. Die Gemeinde wird ermahnt, sich zu demütigen, Gottes Willen zu suchen, nicht den eigenen, und durch den Heiligen Geist gestärkt zu werden. Der zweite Teil der Predigt betont die persönliche Beziehung zu Jesus Christus als das Wichtigste im Leben eines Gläubigen – wichtiger als alles Wissen und alle äußeren Erfahrungen. Die Liebe Christi übertrifft alle Erkenntnis, und in ihm liegt die ganze Fülle der Gottheit. Abschließend wird für die Pfingsttage, für Kranke und für verlorene Seelen gebetet.

Hauptthemen (6)

1. Gottes Gedanken des Friedens und die Bedingung des Suchens

  • • Gott hat Gedanken des Friedens und nicht des Leides für sein Volk
  • • Die Verheißung gilt denen, die Gott von ganzem Herzen suchen
  • • Gott wird sich finden lassen und das Gefängnis wenden
  • • Das alte Bundesvolk wurde für 70 Jahre verbannt, weil sie nicht hören wollten
  • • Sie kehrten Gott den Rücken zu, obwohl er sie stets lehren ließ

2. Der neue Bund durch Jesus Christus

  • • Gott verheißt einen neuen Bund, nicht wie der am Sinai
  • • Das Gesetz wird in Herz und Sinn geschrieben
  • • Das neue Bundesvolk sind die Kinder Gottes, nicht mehr das alte Israel
  • • Durch Jesus Christus ist die völlige Erlösung gekommen
  • • In Christus liegt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig

3. Die geistlichen Segnungen und Gaben in Christus

  • • Wir sind gesegnet mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern
  • • Versiegelt mit dem Heiligen Geist der Verheißung
  • • In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis
  • • Die Seele soll wie ein wasserreicher Garten sein
  • • Gott will die Priester voller Freude machen und sein Volk soll Gaben die Fülle haben

4. Die Notwendigkeit der Demut und Hingabe

  • • Demütigt euch unter die gewaltige Hand Gottes
  • • Gott zwingt keinen, sondern ermahnt und gibt freien Willen
  • • Viele wollen Gott nach ihrem eigenen Willen dienen, nicht nach Gottes Willen
  • • Teilweise Hingabe ist Gott nicht wohlgefällig
  • • Ohne völlige Hingabe können die Verheißungen nicht erfüllt werden

5. Gottes Wesen: Barmherzigkeit und Gerechtigkeit

  • • Gott ist barmherzig, gnädig, geduldig und von großer Güte
  • • Er vergibt alle Sünden und heilt alle Gebrechen
  • • Aber er wird auch die Missetat strafen bis ins dritte und vierte Glied
  • • Sein grimmiger Zorn wird nicht nachlassen gegen die Gottlosen
  • • Gott ändert sich nicht - er ist heute noch derselbe

6. Jesus Christus persönlich kennen

  • • Das Wichtigste ist, Christus persönlich zu kennen
  • • Die Liebe Christi übertrifft alle Erkenntnis
  • • Jesus ging freiwillig ans Kreuz aus unendlicher Liebe
  • • Er macht keinen Vorwurf und zwingt niemanden
  • • Intensive Gemeinschaft mit Gott ist das Schönste im Leben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jeremia 29,11-14

Denn ich weiß wohl, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr. Gedanken des Friedens und nicht des Leiders, dass ich euch gebe das Ende des ihr wartet. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. Ihr werdet mich suchen und finden, denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.

2. Mose 34,6-7

Barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue, der die Missetat, Übertretung und Sünde vergibt, und vor welchem niemand unschuldig ist, der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.

Jeremia 31,31-33

Siehe es kommt die Zeit spricht der Herr da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Judah einen neuen Bund machen. Nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte... Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben. Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.

Jeremia 31,12-14

Und sie werden kommen und auf der Höhe zu Zion jauchzen und werden zu den Gaben des Herrn laufen... dass ihre Seele wird sein wie ein wasserreicher Garten und sie nicht mehr bekümmert sein sollen... und ich will der Priesterherz voller Freude machen und mein Volk soll meiner Gabe die Fülle haben.

Epheser 1,3-14

Gelobet sei Gott und der Vater unseres Herrn Jesu Christi, der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum... versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist der Verheißung, welcher ist das Pfand unseres Erbers.

Epheser 3,14-19

Dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, dass Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen... auf dass ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle.

Kolosser 2,2-3

Auf das ihre Herzen ermahnt und zusammengefasst werden in der Liebe und zu allem Reichtum des gewissen Verständnisses zu erkennen das Geheimnis Gottes des Vaters und Christi, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

Psalm 103

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte... der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönert mit Gnade und Barmherzigkeit.

2. Petrus 1,3-4

Allerlei seiner göttlichen Kraft, was zum Leben und göttlichem Wandel dient, die uns geschenkt ist durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat, durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche uns die teuren und allergrößten Verreißungen geschenkt sind.

Weitere Referenzen

  • → Jeremia 32
  • → Jeremia 30,21
  • → Jeremia 30,23-24
  • → Jeremia 31,25
  • → 1. Petrus 5,6
  • → Kolosser 2,6-7
  • → 1. Korinther 13
  • → Lukas 21

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Gott von ganzem Herzen suchen: Wir sollen Gott nicht nur morgens und abends suchen, sondern ständig vor seinem Angesicht wandeln und ihn von ganzem Herzen suchen, dann wird er sich finden lassen.
  • 2 Demut vor Gott üben: Demütigt euch unter die gewaltige Hand Gottes und setzt nicht euren eigenen Willen durch, sondern sagt: Herr, dein Wille geschehe in allem in meinem Leben.
  • 3 Beten in allen Lebenslagen: Bete ernst zu Gott in Trübsal, bei Versuchung, bei Krankheit - in jeder Situation. Rufe Gott an und glaube ihm, dass er erhören wird.
  • 4 Die Gaben Gottes genießen: Der Tisch Gottes ist reichlich mit geistlichen Gaben gedeckt. Wir sollen diese Speisen für unsere Seele genießen und nicht von uns abstoßen, damit wir ein wasserreicher Garten werden.
  • 5 Jesus Christus persönlich kennenlernen: Das Wichtigste ist nicht nur Bibelwissen, sondern Jesus persönlich zu kennen und intensive Gemeinschaft mit ihm zu pflegen. In ihm ist die ganze Fülle der Gottheit.
  • 6 Fest im Glauben gegründet sein: Seid gewurzelt und erbaut in Christus und fest im Glauben, zusammengefasst in der Liebe, damit der Feind euch nicht betrügen kann.
  • 7 Dankbarkeit und Zeugnis: Seid reichlich dankbar für Gottes Segnungen und verschweigt nicht, was Gott in eurem Leben getan hat. Bezeugt seine Gnade und Heilung.

Impulse aus der Woche ab 17. Mai

  1. Tag 1 von 7 · 17. Mai Gott suchen von ganzem Herzen

    Der Herr spricht in Jeremia 29: 'Ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. Ihr werdet mich suchen und finden, denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.' Gott hat Gedanken des Friedens über uns, nicht des Leides. Doch diese Verheißung ist an eine Bedingung geknüpft: die völlige Hingabe unseres Herzens. Gott zwingt niemanden, ihm zu folgen – weder das alte Bundesvolk Israel noch uns heute. Er ermahnt uns, lädt uns ein, warnt uns, aber er überlässt uns die Wahl. Die Frage ist: Suchen wir Gott wirklich von ganzem Herzen, oder setzen wir ihm unseren eigenen Willen entgegen? Sagen wir: 'Herr, ich will dir dienen, aber nach meinen Vorstellungen'? Gott möchte sich von uns finden lassen und uns mit seiner Gegenwart erfüllen – wenn wir bereit sind, ihn ernsthaft zu suchen.

    Jeremia 29,12-13

    Gebet

    Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wo du ihn noch nicht von ganzem Herzen suchst, und schenke dir Gnade zur völligen Hingabe.

    Zum Nachdenken

    Suche ich Gott wirklich von ganzem Herzen, oder gibt es Bereiche in meinem Leben, wo ich noch meinen eigenen Willen durchsetzen möchte?

  2. Tag 2 von 7 · 18. Mai Gottes Wesen: Barmherzig und gerecht

    Gott offenbarte Mose sein Wesen: 'Barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue.' Doch im gleichen Atemzug heißt es: 'Der die Missetat, Übertretung und Sünde vergibt, und vor welchem niemand unschuldig ist, der die Missetat der Väter heimsucht.' Diese beiden Eigenschaften Gottes gehören zusammen. Gott ist nicht nur der liebende Vater, sondern auch der gerechte Richter. Seine Barmherzigkeit ist grenzenlos für die, die ihn fürchten und ihm folgen. Aber sein Zorn trifft die, die ihm ungehorsam sind und sich gegen ihn auflehnen. Gott hat sich nicht verändert. Er ist heute noch derselbe – gnädig, barmherzig, treu, aber auch gerecht. Alle, die ihren eigenen Willen vor Gott durchsetzen wollten, sind gescheitert. Wir sollten uns unter die gewaltige Hand Gottes demütigen und nicht mit ihm rechten wollen.

    2. Mose 34,6-7

    Gebet

    Danke Gott für seine Barmherzigkeit und bitte ihn, dich in heiliger Ehrfurcht vor seiner Gerechtigkeit zu bewahren.

    Zum Nachdenken

    Nehme ich beide Seiten von Gottes Wesen ernst – seine Barmherzigkeit und seine Gerechtigkeit?

  3. Tag 3 von 7 · 19. Mai Der neue Bund in Christus

    Gott verhieß einen neuen Bund: 'Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben. Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.' Dieser Bund ist nicht wie der alte am Sinai, den Israel brach. Der neue Bund wird durch Jesus Christus erfüllt – den Fürsten, der immer vor Gottes Angesicht steht. In Christus sind alle Verheißungen Gottes erfüllt. Das alte Bundesvolk hat aufgehört, Gottes besonderes Volk zu sein. Das neue Bundesvolk sind die Kinder Gottes des neuen Bundes – alle, die Jesus als Herrn angenommen haben und ihm von ganzem Herzen nachfolgen. Durch den Heiligen Geist wird Gottes Gesetz nicht mehr auf Steintafeln, sondern in unsere Herzen geschrieben. Wir dürfen in lebendiger Gemeinschaft mit ihm wandeln, erfüllt von seinem Geist, als sein Volk, das vor seinem Angesicht steht.

    Jeremia 31,31-33

    Gebet

    Danke Jesus für den neuen Bund und bitte den Heiligen Geist, Gottes Willen immer tiefer in dein Herz zu schreiben.

    Zum Nachdenken

    Lebe ich bewusst im neuen Bund, mit Gottes Gesetz in meinem Herzen geschrieben, oder verlasse ich mich auf äußere religiöse Formen?

  4. Tag 4 von 7 · 20. Mai Erfüllt mit Gottes Fülle

    Der Apostel Paulus schreibt: 'Gott hat uns gesegnet mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum.' Alle Gaben Gottes sind bereits da! Wir können am reich gedeckten Tisch sitzen und die Speisen nicht genießen – oder wir können dankbar zugreifen. Gott hat uns erwählt, versiegelt mit dem Heiligen Geist der Verheißung, und uns zum Erbteil bestimmt. In Christus liegen 'verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis'. Diese Verheißungen sind nicht für die Zukunft – sie sind jetzt verfügbar für jeden, der sie im Glauben annimmt. Die Frage ist nicht, ob Gott geben will, sondern ob wir bereit sind zu empfangen. Gott möchte uns zu 'wasserreichen Gärten' machen, erfüllt mit Freude und seinen Gaben. Dazu braucht es Demut, Hingabe und den festen Glauben, dass Gott sein Wort hält.

    Epheser 1,3-14

    Gebet

    Bitte Gott, deine Augen zu öffnen für die Fülle der Gaben, die er dir schon gegeben hat, und hilf dir, sie im Glauben anzunehmen.

    Zum Nachdenken

    Genieße ich den geistlichen Reichtum, den Gott mir in Christus bereits geschenkt hat, oder lebe ich in geistlicher Armut?

  5. Tag 5 von 7 · 21. Mai Gestärkt durch den Heiligen Geist

    Paulus betete für die Gemeinde: 'Dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, dass Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen.' Dies ist keine Option, sondern Gottes Wille für jedes seiner Kinder. Der Heilige Geist ist das Pfand unseres Erbes, das Wasser, das aus dem Heiligtum fließt und unsere Herzen erbaut. Durch ihn wird das Wort lebendig in uns. Er gibt uns die Kraft, in den Wegen Gottes zu wandeln und Versuchungen zu widerstehen. Wir sollen 'eingewurzelt und gegründet in der Liebe' werden und 'die Liebe Christi erkennen, die doch alle Erkenntnis übertrifft'. Das geschieht nicht durch menschliche Anstrengung, sondern wenn wir uns demütigen und den Geist Gottes in uns wirken lassen.

    Epheser 3,14-19

    Gebet

    Bitte den Herrn, dich mit der Kraft seines Geistes zu erfüllen und Christus immer mehr in deinem Herzen wohnen zu lassen.

    Zum Nachdenken

    Lasse ich mich täglich vom Heiligen Geist stärken am inwendigen Menschen, oder verlasse ich mich auf meine eigene Kraft?

  6. Tag 6 von 7 · 22. Mai Bete ernst zu Gott

    Das Lied erinnert uns: 'Bete, bete immer wieder, und glaub kindlich deinem Gott. In der Kürze wird er retten dich aus aller deiner Not.' Gebet ist keine religiöse Pflichtübung, sondern die Lebensader unserer Beziehung zu Gott. Gott verspricht: 'Ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören.' Diese Verheißung gilt durch alle Zeiten. In Trübsal, bei Versuchung, in Krankheit – in allem dürfen wir zu Gott kommen und ihm vertrauen. Doch Gebet bedeutet nicht, Gott unseren Willen aufzuzwingen. Es bedeutet, seinen Willen zu suchen, uns unter seine Hand zu demütigen und kindlich zu vertrauen. Wie köstlich ist es, dass wir diese Quelle haben, wo wir alles hinbringen dürfen! Wer mit aufrichtigem Herzen betet, dem wird Hilfe zuteil.

    Jeremia 29,12

    Gebet

    Bitte Gott, dein Gebetsleben zu erneuern und dir Gnade zu geben, ihn von ganzem Herzen zu suchen im Gebet.

    Zum Nachdenken

    Ist mein Gebetsleben lebendig und echt, oder bete ich nur aus Gewohnheit? Suche ich wirklich Gottes Willen im Gebet?

  7. Tag 7 von 7 · 23. Mai Die persönliche Beziehung zu Jesus

    Das Wichtigste im Leben eines Gläubigen ist die persönliche Beziehung zu Jesus Christus – wichtiger als alles Wissen und alle äußeren Erfahrungen. Paulus schreibt: 'Zu erkennen das Geheimnis Gottes des Vaters und Christi, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.' Die völlige Wahrheit haben wir in Jesus. Diese Wahrheit macht uns frei. Nicht teilweise, sondern völlig. Alles, was Gott verheißen hat, ist in Christus erfüllt. Die Erlösung ist vollkommen, die Vergebung ist vollkommen – Gott hat alles vollkommen gemacht. Als Volk Gottes in dieser Zeit sollen wir nicht schweigen über das, was Gott uns geschenkt hat. Wir sollen bezeugen, wie er uns heilt, stärkt und führt. Die Pfingsttage stehen bevor – möge Gottes Wort als Schwert durch die Seelen dringen und verlorene Menschen zu ihm führen. Gott sei Ehre, Lob und Dank!

    Kolosser 2,2-3

    Gebet

    Danke Jesus für die vollkommene Erlösung und bitte ihn, deine Liebe zu ihm zu vertiefen und dich als Zeuge zu gebrauchen.

    Zum Nachdenken

    Wächst meine persönliche Beziehung zu Jesus täglich, und bin ich bereit, von dem zu zeugen, was Gott an mir getan hat?