Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Täglicher Impuls Tag 3 von 7 Gehe hin und sündige nicht mehr
Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober
Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.'
Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.'
Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.
Weiterlesen
"
Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.
Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu Jesus, im Ehebruch ergriffen. Nach dem Gesetz sollte sie gesteinigt werden. Sie wollten Jesus in eine Falle locken. Doch Jesus antwortete: 'Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.' Von ihrem Gewissen überführt, gingen alle hinaus, vom Ältesten bis zum Geringsten. Jesus blieb allein mit der Frau. 'Hat dich niemand verdammt?' - 'Herr, niemand.' - 'So verdamme ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.' Dieser Satz Jesu hat eine gewaltige Kraft. Er zeigt nicht nur Gnade, sondern auch eine klare Erwartung: Sündige nicht mehr! Das war keine Erlaubnis weiterzumachen, sondern eine mächtige Erziehung. Diese Worte blieben sicher ihr ganzes Leben in dieser Frau. Wir leben in der Zeit der Gnade, aber das Wort 'sündige hinfort nicht mehr' ist heute genauso aktuell.
Danke Jesus für seine Gnade und bitte ihn um die Kraft, wirklich nicht mehr zu sündigen, wie Er es von dir erwartet.
Nehme ich Jesu Worte 'sündige hinfort nicht mehr' ernst, oder denke ich, ich kann nicht ohne Sünde leben?
Aufnahme vom 22. Februar 2026
Predigt Sonntag 22.02.2026
Sonntag, 22. Februar 2026 Johannes 10,1-5 Kernaussage Es gibt viele Glaubensrichtungen, aber nur einen wahren Hirten - Jesus Christus. Die entscheidende Frage ist nicht die Zugehörigkeit zu einer Denomination, sondern ob wir Jesus persönlich kennen, seine Stimme hören und ihm tatsächlich nachfolgen. Nur wer durch die Tür (Jesus) gegangen ist, seine Kleider im Blut des Lammes gewaschen hat und von Neuem geboren ist, gehört zur einen Herde Gottes.
Dies ist ein Sonntagsgottesdienst, der mit mehreren Liedern beginnt und eine ausführliche Predigt über das Thema des guten Hirten aus Johannes 10 beinhaltet. Der Hauptredner betont die Wichtigkeit, Jesus persönlich als Hirten zu kennen, seine Stimme zu hören und ihm nachzufolgen. Er warnt vor den vielen verschiedenen Glaubensrichtungen und betont, dass nur eine wahre Herde und ein wahrer Hirte existiert. Die Predigt behandelt auch die Themen der Wiedergeburt, der Heiligung, des Gehorsams gegenüber Gottes Wort und der Notwendigkeit, seine Kleider im Blut des Lammes zu waschen. Nach der Hauptpredigt folgen mehrere persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Gottes Wirken in ihrem Leben, insbesondere bezüglich Heilung, Glaubenskämpfen und persönlicher Führung durch den Heiligen Geist. Weiterlesen
Sonntag 22.02.2026
Es gibt viele Glaubensrichtungen, aber nur einen wahren Hirten - Jesus Christus. Die entscheidende Frage ist nicht die Zugehörigkeit zu einer Denomination, sondern ob wir Jesus persönlich kennen, seine Stimme hören und ihm tatsächlich nachfolgen. Nur wer durch die Tür (Jesus) gegangen ist, seine Kleider im Blut des Lammes gewaschen hat und von Neuem geboren ist, gehört zur einen Herde Gottes.
Hauptthemen (6)
1. Der eine Hirte und die eine Herde
- • Es gibt heute über 45.000 verschiedene Glaubensrichtungen, die alle den Namen Jesus aussprechen
- • Jesus spricht aber nur von einer Herde und einem Hirten (Johannes 10)
- • Die entscheidende Frage ist: Gehöre ich zu dieser einen Herde? Kenne ich Jesus als meinen Hirten? Folge ich ihm nach?
- • Der Eingang zur Herde ist nur durch die Tür - Jesus Christus selbst
2. Die Stimme des Hirten kennen
- • Die Schafe des guten Hirten kennen seine Stimme und folgen ihm
- • Fremden Stimmen folgen sie nicht nach
- • In der heutigen Zeit rufen viele falsche Hirten mit falschen Lehren
- • Es ist lebenswichtig, Gottes Stimme persönlich zu kennen und seine Führung zu verstehen
- • Nicht Menschenmeinungen oder Traditionen folgen, sondern der persönlichen Beziehung zum Hirten
3. Merkmale echter Gotteskindschaft
- • Wer von Gott geboren ist, liebt seine Brüder und Schwestern (1. Johannes 5)
- • Wer von Gott geboren ist, hält seine Gebote - und diese sind nicht schwer
- • Wer von Gott geboren ist, überwindet die Welt
- • Die Welt darf nicht mehr an uns sichtbar sein, wenn wir Jesus nachfolgen
- • Echte Nachfolge zeigt sich besonders in Stürmen und schweren Zeiten
4. Der Herr als allmächtiger Gott
- • Gott offenbarte sich Mose als 'der Herr' - ein Name, den Abraham, Isaak und Jakob nicht in dieser Tiefe kannten
- • Vor dem Angesicht Gottes wird einmal Himmel und Erde fliehen (Offenbarung 20,11)
- • Der Herr ist ein verzehrendes Feuer und ein eifriger Gott
- • Mose lag 40 Tage und Nächte vor Gott, um für das abtrünnige Volk zu bitten
5. Reinigung durch das Blut des Lammes
- • Im Himmel sind nur die, die ihre Kleider gewaschen haben im Blut des Lammes
- • Im Himmel gibt es keine Denominationen - nur erlöste Seelen
- • Nicht äußerliche Zugehörigkeit zu einer Gemeinde rettet, sondern die persönliche Erfahrung der Wiedergeburt
- • Alles menschlich Gewirkte wird nicht bestehen - nur was durch Gottes Geist gewirkt wurde
6. Warnung vor Äußerlichkeit und falschem Christentum
- • Äußerliche Frömmigkeit ohne innere Beziehung zu Gott ist wertlos
- • Beispiel: Drei Schwestern perfekt gekleidet, konnten aber kein Zeugnis geben
- • Gehorsam gegenüber religiösen Systemen ohne persönliche Beziehung zu Jesus führt nicht zur Errettung
- • Warnungen bezüglich Haartracht, Kleidung und weltlichen Einflüssen besonders bei Kindern und Jugendlichen
- • Keuschheit und göttliche Ordnung sind nicht verhandelbar
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf und die Schafe hören seine Stimme. Und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm, denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.
Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle, und dieselben muss ich herführen und sie werden meine Stimme hören und wird eine Herde und ein Hirte sein.
Wer da glaubt, dass Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebt den, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?
Und ich sah einen großen weißen Stuhl und den, der darauf saß. Vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel, und ihnen ward keine Stätte gefunden.
Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der Herr und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott. Aber mein Name Herr ist ihnen nicht offenbart worden. Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, dass ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land ihrer Wallfahrt, darin sie Fremdlinge gewesen sind. Auch habe ich gehört die Wehklage der Kinder Israel, welche die Ägypter mit Frönen beschweren, und habe an meinen Bund gedacht. Darum sage den Kindern Israel: Ich bin der Herr und will euch ausführen von euren Lasten in Ägypten und will euch erretten von eurem Frönen und will euch erlösen durch ausgereckten Arm und große Gerichte und will euch annehmen zum Volk und will euer Gott sein, dass ihr es erfahren sollt, dass ich der Herr bin, euer Gott, der euch ausführt von der Last Ägyptens.
So bewahret nun eure Seelen wohl, denn ihr habt keine Gestalt gesehen des Tages, da der Herr mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb... Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifriger Gott.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln... Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.
Weitere Referenzen
- → Johannes 1
- → Jesaja 40
- → Jesaja 41,4
- → Jesaja 51,9
- → 4. Mose (Rotte Korah)
- → Jakobus 5
Praktische Anwendung (8)
- 1 Persönliche Prüfung der Herzensbeziehung zu Jesus: Stelle dir ernsthaft die Frage: Kenne ich Jesus persönlich als meinen Hirten? Höre ich seine Stimme? Folge ich ihm wirklich nach - nicht Menschen oder Traditionen?
- 2 Lernen, Gottes Stimme zu erkennen: Entwickle durch Gebet, Bibelstudium und Gehorsam die Fähigkeit, Gottes Stimme von fremden Stimmen zu unterscheiden. Seine Schafe kennen seine Stimme.
- 3 Prüfung anhand der biblischen Merkmale: Überprüfe dein Leben anhand von 1. Johannes 5: Liebst du deine Geschwister? Hältst du Gottes Gebote? Überwindest du die Welt? Diese sind klare Indikatoren echter Gotteskindschaft.
- 4 Bewusste Abkehr von weltlichen Einflüssen: Besonders Eltern sollen wachsam sein bezüglich weltlicher Einflüsse bei ihren Kindern (Kleidung, Haartracht, Musik). Heute geschieht die Prägung für morgen.
- 5 Vertrauen auf Gottes Heilung und Führung: In Krankheit und Not zuerst zu Gott kommen, nicht zu Menschen. Seine Stimme hören: 'Ich bin doch hier, ich kann dir helfen.' Den Glauben aktiv leben und kämpfen.
- 6 Demut vor dem allmächtigen Gott: Erkenne die Größe und Allmacht Gottes an. Alles, was du erreicht hast, ist durch Gottes Gnade. Stelle dich als 'unnützer Knecht' vor Gott, nicht mit Stolz auf eigene Leistungen.
- 7 Reinigung und Heiligung ernst nehmen: Strebe danach, deine Kleider im Blut des Lammes zu waschen (Wiedergeburt) und hell zu machen (Heiligung). Nur so kommst du in den Himmel.
- 8 Evangelisation und Zeugnis: Nutze Gelegenheiten wie Straßenmission, um Menschen von Jesus zu erzählen. Bete um mindestens einen Menschen, dem du das Evangelium weitergeben kannst.
Impulse aus der Woche ab 23. Februar
-
Tag 1 von 7 · 23. Februar Der gute Hirte – Jesus persönlich kennen
In einer Zeit, in der es über 45.000 verschiedene Glaubensrichtungen gibt, die alle den Namen Jesus aussprechen, stellt sich die zentrale Frage: Wo stehe ich persönlich vor Gott? Jesus selbst gibt die Antwort in Johannes 10 mit dem einfachen, aber kraftvollen Bild des guten Hirten. Jesus sagt: 'Ich bin die Tür' und 'Es wird eine Herde und ein Hirte sein.' Nicht viele Hirten, nicht viele Wege – nur einer. Die entscheidende Frage ist nicht, welcher Bruderschaft du angehörst, sondern: Bist du durch diese Tür – durch Jesus – durchgegangen? Kennst du seine Stimme persönlich? Es genügt nicht, Jesus nur von Erzählungen zu kennen oder äußerlich christlich zu erscheinen. Drei äußerlich perfekt gekleidete Schwestern konnten nicht erklären, warum sie so lebten – sie kannten den Hirten nicht persönlich. Die Frage heute ist: Kenne ich Jesus wirklich? Höre ich seine Stimme? Folge ich ihm nach – nicht Menschen, sondern ihm?
Johannes 10,1-5.16
GebetBitte Jesus, dass er dir begegnet und du seine Stimme in deinem Leben klar hören kannst.
Zum NachdenkenKenne ich Jesus persönlich als meinen Hirten, oder folge ich nur Traditionen und Menschenmeinungen?
-
Tag 2 von 7 · 24. Februar Kennzeichen der Wiedergeburt
Wie kann ich wissen, ob ich wirklich zur einen Herde Gottes gehöre? Die Bibel gibt uns klare Indizien. In 1. Johannes 5 lesen wir: 'Wer da glaubt, dass Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebt den, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist.' Das erste Kennzeichen der Wiedergeburt ist ganz einfach: Du liebst Gott und du liebst deine Brüder und Schwestern. Das ist keine hohe Mathematik. Weiter heißt es: 'Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.' Es geht nicht darum, Geboten aus Zwang zu folgen, weil 'der Bruder es gesagt hat', sondern aus einer lebendigen Beziehung zum Hirten. Das dritte Kennzeichen: 'Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt.' Wenn die Welt noch aus allen deinen Knöpfen strahlt, dann prüfe: Bist du wirklich von Neuem geboren?
1. Johannes 5,1-5
GebetBitte Gott, dir zu zeigen, wo noch weltliche Dinge in deinem Leben Raum haben, und gib sie ihm ab.
Zum NachdenkenLiebst du wirklich deine Geschwister im Glauben, und überwindet dein Glaube die Welt?
-
Tag 3 von 7 · 25. Februar In Stürmen – wo ist dein Glaube?
Wie erkennst du, dass Jesus wirklich dein persönlicher Hirte ist? Das wird besonders in Stürmen, Versuchungen und schweren Kämpfen offenbar. Gott lässt diese Zeiten zu, damit alles, was nur Religion, Tradition oder Menschenmeinung ist, offenbar wird. In dunklen Stunden hilft dir kein Bauen auf Menschen oder Traditionen. David, der den Hirten Jesus so gut kannte, betete: 'Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.' Wenn Jesus in schweren Stunden bei dir ist, was brauchst du noch? Der Mangel der heutigen Christenheit ist, dass Jesus fehlt – Jesus persönlich im Herzen. Nicht äußere Perfektion, nicht religiöse Aktivitäten, sondern die lebendige Beziehung zu ihm trägt dich durch die Stürme. Nur wer seine Stimme kennt, wird in Versuchungen nicht fremden Hirten folgen.
Psalm 23,1.4
GebetDanke Jesus, dass er dein Hirte ist, und bitte ihn um Bewahrung in kommenden Prüfungen.
Zum NachdenkenWo suche ich Halt in schweren Zeiten – bei Menschen oder bei Jesus persönlich?
-
Tag 4 von 7 · 26. Februar Der Herr – der allmächtige Gott
Gott offenbarte Mose: 'Ich bin der Herr und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott. Aber mein Name Herr ist ihnen nicht offenbart worden.' Die Patriarchen kannten Gottes Macht, aber Mose und Israel sollten Gott als HERR kennenlernen – als den, der über alles herrscht. In der Offenbarung sitzt dieser Herr auf einem großen weißen Stuhl, und 'vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel'. Ohne ein Wort zu sprechen, mit einem Blick, schlägt er alles in die Flucht. Mit diesem allmächtigen Gott haben wir es zu tun! Und doch hebt der Mensch – ein Grashalm – sein Haupt und will mit diesem Gott rechten. Jesus ist dieser Herr, der gute Hirte. Ihn als Herrn zu kennen bedeutet nicht nur, seine Macht anzuerkennen, sondern ihm die Herrschaft über dein Leben zu geben. Kennst du ihn wirklich als deinen Herrn?
2. Mose 6,2-7
GebetBete, dass Jesus nicht nur dein Retter, sondern auch dein Herr in allem sein darf.
Zum NachdenkenHabe ich Jesus wirklich die Herrschaft über alle Bereiche meines Lebens gegeben?
-
Tag 5 von 7 · 27. Februar Gehorsam oder Religion?
Gottes Volk stand am Berg Sinai und erlebte die Majestät Gottes – Feuer, Rauch, Blitze. Selbst Mose zitterte. Das Volk floh vor Gottes Gegenwart und bat: 'Rede du mit Gott, alles was er sagt, wollen wir tun, aber wir können es nicht ertragen.' Doch 40 Tage später, als Mose auf dem Berg war, machte sich dasselbe Volk ein goldenes Kalb. Sie kannten Gottes Stimme nicht wirklich. Gott ermahnt: 'Bewahret eure Seelen wohl... dass ihr euch nicht verderbet und macht euch irgendein Bild... Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifriger Gott.' Äußerer Gehorsam ohne innere Beziehung ist nur Religion. Die drei Schwestern im Park konnten nicht erklären, warum sie so lebten – sie waren gehorsame Täter eines Systems, aber kannten den Hirten nicht. Echter Gehorsam entspringt aus Liebe und persönlicher Überzeugung durch Gottes Wort und Geist.
5. Mose 4,15-24
GebetBitte den Heiligen Geist, dich in alle Wahrheit zu leiten und nicht nur in äußere Religiosität.
Zum NachdenkenFolge ich äußeren Regeln aus Gewohnheit, oder lebe ich aus einer überzeugten Beziehung zu Jesus?
-
Tag 6 von 7 · 28. Februar Kleider gewaschen im Blut des Lammes
John Wesley hatte einen eindrücklichen Traum: An der Himmelspforte fragte er nach Anglikanern, Lutheranern, Baptisten, Mennoniten – überall die Antwort: 'Ich weiß nicht, wovon du redest.' An der Höllenpforte aber: 'Von allen Benennungen gibt es hier eine Menge.' Verzweifelt kehrte er zurück: 'Gibt es bei euch denn überhaupt jemanden?' Die Antwort: 'Eine unzählbare Schar – die, die ihre Kleider gewaschen haben und ihre Kleider helle gemacht haben in dem Blut des Lammes.' Es geht nicht um Zugehörigkeit zu einer Bruderschaft, sondern um zwei Werke der göttlichen Gnade: Wiedergeburt und Heiligung. Hast du deine Kleider gewaschen im Blut des Lammes? Sind sie heller gemacht durch die Taufe mit dem Heiligen Geist? Beleidigungen, Bitterkeit, Hochmut – alles muss hier im Erdenleben abgewaschen werden. Mit diesem Gepäck kommst du nicht durch die enge Pforte.
Offenbarung 7,14
GebetBitte Jesus, dir zu zeigen, was noch gereinigt werden muss, und wasche dich in seinem Blut.
Zum NachdenkenHabe ich meine Kleider wirklich gewaschen und helle gemacht im Blut des Lammes?
-
Tag 7 von 7 · 1. März Heute ist die Zeit
Einmal wirst du allein vor Jesus stehen – nicht vor einem Ältesten, nicht vor einem Bruder, auf den du die Schuld schieben kannst. Du und Jesus. Darum ist es so wichtig, dass du Jesus als deinen persönlichen Hirten kennst, jetzt, heute. Heute ist die Zeit der Änderung noch möglich. Heute kannst du alles in Ordnung bringen. Viele schieben es auf später, auf nachher, aber nicht heute. Doch dieses 'später' wird für manchen eine schreckliche Gegenwart, wo man es nicht mehr ändern kann. Gott ruft jedem Menschen nacheinander zu: 'Ich bin der Erste und der Letzte.' Er will dich zu sich ziehen, heute. Ob du zu kurze Hosen, Haarmode oder andere weltliche Dinge liebäugelst – es geht um den Kern: Kennst du den Hirten persönlich? Gehörst du zur einen Herde? Der allmächtige Gott wird einmal Rechenschaft fordern. Aber heute bietet er Gnade an. Ergreife sie!
2. Korinther 6,2
GebetBitte Jesus, dass heute der Tag deiner vollständigen Hingabe an ihn wird.
Zum NachdenkenWas hindert mich heute noch daran, Jesus vollständig zu folgen und seiner Stimme ganz zu gehorchen?