Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Täglicher Impuls Tag 2 von 7 Nicht vor dem Jordan stehen bleiben
Aus der Predigt „Mittwoch 28.10.2026“ vom 28. Oktober
Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte.
Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig.
Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.
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Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.
Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse sahen das Land vor dem Jordan und sagten: 'Das ist gut genug für uns. Wir wollen gar nicht hinüberziehen.' Sie begnügten sich mit dem, was sie sahen, obwohl Gott ihnen das Land jenseits des Jordans versprochen hatte. Mose warnte sie eindringlich: Wenn ihr nicht in das Erbe geht, das der Herr euch gegeben hat, dann macht ihr der Sünder mehr in Israel. Ihr macht das Herz der Kinder Israel abwendig. Genau so handeln viele Menschen heute. Sie begnügen sich mit dem, was sie erlebt haben, mit einer Bekehrung vielleicht, aber gehen nicht weiter in das volle Erbe hinein, das Gott bereitet hat. Diese drei Stämme waren die ersten, die von der Landkarte verschwanden - eine ernste Warnung für uns alle, nicht auf halbem Weg stehen zu bleiben.
Bitte den Herrn, dir zu zeigen, wo du dich mit zu wenig zufrieden gibst, und gib dir Mut, in das volle geistliche Erbe einzutreten.
Begnüge ich mich mit dem 'guten Land vor dem Jordan', oder strebe ich nach dem vollen Erbe, das Gott für mich bereitet hat?
Aufnahme vom 3. Mai 2026
Predigt Sonntag 03.05.2026
Sonntag, 3. Mai 2026 Epheser 4,29-32 Kernaussage Gott schätzt jede Seele unendlich wert und kämpft für sie mit allen Mitteln. Unsere Ausrichtung auf Gott und unser Glaube an Ihn sind entscheidend, nicht unsere Perfektion oder momentanen Schwächen. Durch Gottes Gnade, die größer ist als all unsere Versäumnisse, können wir in Vertrauen und Zuversicht leben und den Segen empfangen, den Er für uns bereitet hat.
Dieser Gottesdienst der Gemeinde Gottes Schweicheln befasst sich intensiv mit dem Thema Glauben und Gnade Gottes. Die Predigten und Zeugnisse ermutigen die Gläubigen, trotz Zweifeln, Entmutigungen und Anfechtungen fest auf Gott zu vertrauen. Zentral ist die Geschichte Abrahams aus 1. Mose 17, der trotz seiner 99 Jahre und scheinbar unmöglicher Umstände an Gottes Verheißung festhielt. Der Prediger betont, dass Gott jeden Menschen persönlich kennt und schätzt, unabhängig von menschlichen Maßstäben oder Schwächen.
Die Botschaft unterstreicht, dass der Glaube nicht in perfekten Werken besteht, sondern im beständigen Vertrauen auf den allmächtigen Gott. Emotionale Schwankungen und momentane Zweifel ändern nichts an der grundlegenden Ausrichtung des Herzens auf Gott. Die Gläubigen werden ermutigt, ihre Lasten und Bitten vor Gott zu bringen, im Wissen, dass Er jede Seele liebt und für jeden einen Plan hat. Mehrere Redner teilen persönliche Erfahrungen über Gottes Treue, die Wichtigkeit der Wahrheit und die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist. Der Gottesdienst schließt mit der Betonung der Gnade Gottes als unverdienter Gabe, durch die Gläubige gerettet werden. Weiterlesen
Sonntag 03.05.2026
Gott schätzt jede Seele unendlich wert und kämpft für sie mit allen Mitteln. Unsere Ausrichtung auf Gott und unser Glaube an Ihn sind entscheidend, nicht unsere Perfektion oder momentanen Schwächen. Durch Gottes Gnade, die größer ist als all unsere Versäumnisse, können wir in Vertrauen und Zuversicht leben und den Segen empfangen, den Er für uns bereitet hat.
Hauptthemen (6)
1. Der unermessliche Wert jeder Seele vor Gott
- • Gott nimmt sich persönlich jeder einzelnen Menschenseele an, obwohl Er der allmächtige Schöpfer des gesamten Universums ist
- • Eine gottesfürchtende Seele wiegt in Gottes Augen mehr als ganze gottlose Nationen
- • Was uns wichtig ist, ist Gott noch viel wichtiger, weil Er uns mit unseren Wünschen und Bedürfnissen geschaffen hat
2. Abrahams Glaube trotz Umständen
- • Abraham wartete 25 Jahre auf die Erfüllung von Gottes Verheißung eines Sohnes
- • Trotz seines Lachens und seiner Zweifel hielt Abraham an seinem grundsätzlichen Kurs des Glaubens an Gott fest
- • Gott sah nicht auf momentane Schwächen, sondern auf die innere Ausrichtung und den Glauben Abrahams
- • Abraham glaubte auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, und sah nicht auf die natürlichen Unmöglichkeiten
3. Die Bedeutung der inneren Ausrichtung
- • Emotionsausbrüche, Zweifel und Entmutigungen sind nicht ausschlaggebend, wenn die grundsätzliche Ausrichtung auf Gott besteht
- • Der Kurs des Lebens und die Ausrichtung des Herzens sind entscheidender als momentane Versäumnisse
- • Gott versteht unsere Kämpfe mit Entmutigung und Zweifeln und bringt Verständnis auf
- • Der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf - das Aufstehen und Weitergehen schätzt Gott
4. Leben in der Wahrheit und Liebe
- • Der Apostel Johannes betonte die Wahrheit 15-mal in seinen Briefen und verband sie mit Liebe
- • Wahre Liebe gründet sich auf Wahrheit und kann die Wahrheit nicht leugnen
- • Wer in Gott bleibt, sündigt nicht; wer sündigt, ist vom Teufel - klare Unterscheidung ist nötig
- • Gemeinschaft mit Gott erquickt die Seele mehr als alles andere
5. Gottes Gnade als Fundament
- • Aus Gnade sind wir selig geworden durch den Glauben, nicht aus Werken
- • Gottes Gnade ist größer als all unsere Schwächen und Versäumnisse
- • Wir dürfen zu Gott kommen, wie wir sind, nicht perfekt oder trainiert
- • Die Gnade Gottes ist eine ständige Einladung zum Vertrauen und Warten auf Seine Verheißungen
6. Das Suchen von Gottes Angesicht in Zuversicht
- • Jesus selbst sah zum Himmel auf und dankte dem Vater im Vertrauen
- • Wir sollen Gottes Angesicht mit der Zuversicht suchen, dass Er uns hört
- • In menschlich aussichtslosen Situationen können wir bei Gott Hilfe suchen
- • Glauben bedeutet feste Zuversicht auf das, worauf man hofft, ohne zu zweifeln an dem, was man nicht sieht
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Lass keine faule Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern was nützlich zur Besserung ist, wo es Not tut, dass ihr holzselig seid zu hören und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt alle Bosheit. Seid aber untereinander freundlich herzlich vergebet einer den anderen gleich wie Gott euch vergebet hat in Christo.
Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, dass ich ergriffen habe. Eins aber sage ich, ich vergesse, was dahinter ist und strecke mich zu dem, was da vorne ist und jage nach den vorgestreckten Zielen, nach der Kleinnot, welches Vorhalt den himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.
Ich bin der allmächtige Gott. Wandel vor mir und sei fromm. Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir machen und will dich gar sehr mehren. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und Gott redete weiter mit ihm.
Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heißen, sondern Sarah soll ihr Name sein. Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen, soll mir hundert Jahre alt ein Kind geboren werden und Sarah neunzig Jahre alt gebären.
Die Weisagung wird ja noch erfüllt werden zu seiner Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht ausbleiben. Ob sie aber verzieht, so harre ihrer, sie wird gewiss kommen und nicht verziehen.
Was sagen wir denn von unserem Vater Abraham, das er gefunden habe nach dem Fleisch? Ist Abraham durch die Werke gerecht? So hat er wohl Ruhm, aber nicht vor Gott. Was sagt denn die Schrift? Abraham hat Gott geglaubt. Und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Selig sind die welchen ihre Ungerechtigkeiten vergeben sind und welchen ihre Sünde bedeckt sind. Selig ist der Mann welchem Gott die Sünde nicht zurechnet.
Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker, vor Gott, dem er geglaubt hat, der da lebendig macht die Toten und ruft dem, was nicht ist, dass es sei. Und er hat geglaubt auf Hoffnung da nichts zu hoffen war. Und er war nicht schwach im Glauben sah auch nicht an seinen eigenen Leib welcher schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, auch nicht den erstorbenen Leib der Sarah, denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern war stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewisseste, dass was Gott verheißt, das kann er auch tun.
Aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auch dass sich nicht jemand rühme.
Kindlein liebt euch untereinander. Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht. Wer Sünde tut, der ist vom Teufel. Wer nicht seinen Bruder lieb hat, der bleibt im Tode.
Der Älteste an die auserwählte Herrin und ihre Kinder, die ich lieb habe in der Wahrheit. Und nicht allein ich, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben. Und der Wahrheit willen, die in uns bleibt und bei uns sein wird, in Ewigkeit.
Der Älteste an Gaius, den Geliebten, den ich lieb habe in der Wahrheit. Geliebter ich wünsche dass dir sind allen stücken wohl gehe und du gesund seiest wie es deiner seele wohl geht.
Weitere Referenzen
- → Johannes 3,16
- → Jakobus (über Elia)
- → 1. Petrus (über Abraham)
- → Galater 4
- → Psalm 65
- → Psalm 121
- → Psalm 123
- → Offenbarung (Anbetung vor Gottes Thron)
- → Hebräer 10,2
- → Hebräer 11 (Glaubenskapitel)
- → Johannes 11 (Lazarus-Erweckung)
- → Römer 16 (Persis, Gaius)
- → 2. Chronik (Josaphat)
- → 1. Mose 22 (Opferung Isaaks)
Praktische Anwendung (6)
- 1 Den Heiligen Geist nicht betrüben: Achten Sie darauf, den Heiligen Geist nicht durch Bitterkeit, Zorn, Lästerung oder mangelndes Vertrauen zu betrüben. Übergeben Sie Ihre Sorgen und Gedanken bewusst an Gott.
- 2 Auf Gott schauen, nicht auf Umstände: Richten Sie Ihren Blick konsequent auf Gott und Seine Verheißungen, nicht auf die Schwierigkeiten um Sie herum oder das Versagen anderer. Vergessen Sie, was dahinter liegt, und strecken Sie sich nach dem aus, was vor Ihnen liegt.
- 3 In Vertrauen und Zuversicht beten: Suchen Sie Gottes Angesicht mit der festen Zuversicht, dass Er Sie hört und antwortet. Beten Sie im Glauben, dass Gott allmächtig ist und Seine Verheißungen erfüllen wird, auch wenn Sie die Erfüllung noch nicht sehen.
- 4 Nach Entmutigung wieder aufstehen: Wenn Sie fallen oder entmutigt sind, bleiben Sie nicht liegen. Stehen Sie wieder auf und gehen Sie weiter im Glauben. Gott schaut auf Ihre grundsätzliche Ausrichtung, nicht auf momentane Schwächen.
- 5 In der Wahrheit leben und lieben: Verbinden Sie echte Liebe mit Wahrheit. Seien Sie bereit, die Wahrheit des Wortes Gottes zu leben und auch auszusprechen, während Sie einander in Liebe begegnen.
- 6 Gottes Gnade annehmen: Kommen Sie zu Gott, wie Sie sind, nicht erst, wenn Sie perfekt sind. Nehmen Sie Seine Gnade an als das Fundament Ihres Lebens und vertrauen Sie darauf, dass sie größer ist als all Ihre Versäumnisse.
Impulse aus der Woche ab 4. Mai
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Tag 1 von 7 · 4. Mai Der Gott, der dich persönlich kennt
Der allmächtige Gott, der das ganze Universum in seinen Händen hält, nimmt sich Zeit für dich persönlich. Er kennt deinen Namen, deine Sorgen, deine tiefsten Wünsche. Was dir wichtig ist, ist Gott noch wichtiger. Er hat dich mit einem wunderbaren Verstand, einem fühlenden Herz und einem unsterblichen Geist geschaffen. Gott sagte zu Abraham: 'Ich bin der allmächtige Gott. Wandle vor mir und sei fromm.' Abraham war 99 Jahre alt, und seine Situation schien hoffnungslos. Doch Gott erschien ihm persönlich und sprach direkt zu seinem Herzen. Genauso spricht Gott heute zu dir. Deine Seele ist ihm kostbarer als ganze Nationen, die ihn nicht kennen wollen. Bei Gott gibt es keine kleinen oder großen Anliegen – alles, was dich bewegt, bewegt auch sein Herz. Er kämpft für dich mit allen Mitteln und hat sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont, damit du gerettet werden kannst.
1. Mose 17,1
GebetDanke Gott dafür, dass er dich persönlich kennt und dass ihm keine deiner Sorgen zu klein ist. Bitte ihn, dir zu helfen, seine persönliche Liebe zu dir tiefer zu verstehen.
Zum NachdenkenWas beschäftigt dein Herz gerade am meisten, und glaubst du wirklich, dass es Gott noch wichtiger ist als dir selbst?
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Tag 2 von 7 · 5. Mai Warten auf Gottes Zeit
Abraham wartete 25 Jahre auf die Erfüllung von Gottes Verheißung. Ein Vierteljahrhundert voller Hoffnung, Zweifel und Fragen. Warum ließ Gott ihn so lange warten? Damit der Segen voll ausgeschöpft werden konnte. Damit Abraham Gott noch werter und teurer wurde. Damit aus seinem Samen der Erlöser der ganzen Welt kommen sollte. Gottes Wort sagt: 'Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu seiner Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht ausbleiben. Ob sie aber verzieht, so harre ihrer, sie wird gewiss kommen und nicht verziehen.' Diese 25 Jahre des Wartens sind nichts im Vergleich zu dem gewaltigen Segen, der daraus erwuchs – ein Segen, der bis heute die ganze Menschheit berührt. Deine Wartezeit mag dir endlos erscheinen, aber Gott bereitet etwas vor, das über deine Vorstellung hinausgeht.
Habakuk 2,3
GebetBitte Gott um Geduld und Ausdauer im Warten. Danke ihm dafür, dass er auch in der Stille an deinen Gebeten arbeitet.
Zum NachdenkenAuf welche Verheißung Gottes wartest du gerade, und kannst du vertrauen, dass seine Zeit die richtige Zeit ist?
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Tag 3 von 7 · 6. Mai Glaube trotz Zweifel
Als Gott Abraham mit 99 Jahren einen Sohn versprach, lachte Abraham innerlich. 'Soll mir Hundertjährigem noch ein Sohn geboren werden?' Doch Gott verwarf ihn deswegen nicht. Er verstand die menschlichen Zweifel und Anfechtungen. Paulus schreibt: 'Er glaubte auf Hoffnung, da nichts zu hoffen war. Und er ward nicht schwach im Glauben, sah auch nicht an seinen eigenen Leib, welcher schon erstorben war. Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern ward stark im Glauben und gab Gott die Ehre.' Emotionale Schwankungen und momentane Zweifel ändern nichts an der grundlegenden Ausrichtung deines Herzens. Entscheidend ist nicht, dass du nie zweifelst, sondern dass dein Kurs auf Gott ausgerichtet bleibt. Der Glaube liegt nicht in perfekten Gefühlen, sondern im beständigen Vertrauen auf den allmächtigen Gott.
Römer 4,18-20
GebetBekenne Gott deine Zweifel ehrlich und bitte ihn, deinen Glauben zu stärken, auch wenn deine Gefühle schwanken.
Zum NachdenkenWelche Zweifel belasten dich gerade, und wie kannst du trotzdem an Gottes Verheißungen festhalten?
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Tag 4 von 7 · 7. Mai Gerechtigkeit durch Glauben
Die Schrift sagt: 'Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.' Nicht seine perfekten Werke machten ihn gerecht, sondern sein Glaube an den allmächtigen Gott. 'Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.' Das ist die befreiende Botschaft der Gnade: Gott rettet nicht aufgrund deiner Leistung, sondern aufgrund deines Vertrauens. Selig ist der Mensch, dem Gott die Sünde vergibt. Jeder, der zu Gott kommt, jeder, der an ihn glaubt, jeder, der diesem Entschluss fasst, soll gerettet werden. Nicht deine Vollkommenheit zählt, sondern deine Ausrichtung auf Gott. Der Gerechte fällt siebenmal, aber er steht wieder auf und geht weiter. Das schätzt Gott.
Römer 4,3-5
GebetDanke Gott für seine unverdiente Gnade und bitte ihn, dir zu helfen, ganz auf sein Werk am Kreuz zu vertrauen, nicht auf deine eigene Leistung.
Zum NachdenkenVerlässt du dich auf deine eigenen Werke oder auf Gottes Gnade, um vor ihm gerecht zu sein?
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Tag 5 von 7 · 8. Mai Betrübe nicht den Heiligen Geist
Das Wort ermahnt uns: 'Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller Bosheit. Seid aber untereinander freundlich, herzlich, vergebet einer dem anderen, gleich wie Gott euch vergeben hat in Christo.' Wir betrüben den Heiligen Geist, wenn wir kein Vertrauen in ihn setzen, wenn wir andere richten oder über Gemeinden urteilen. Wer außer Gott kann sagen, wer gerettet wird? Wenn uns etwas gesagt wird, was uns nicht passt, betrübt es uns auch. Aber wie schön ist es, wenn wir alles auf den Herrn übergeben können! Lass die Menschen tun, was sie tun – nimm du dir das Ziel, nur auf Gott zu bauen, nur auf ihn zu schauen. Lass dich von Gottes Gnade leiten.
Epheser 4,29-32
GebetBitte den Heiligen Geist um Vergebung für alle Bereiche, in denen du ihn betrübt hast, und um Kraft, in Liebe und Vertrauen zu leben.
Zum NachdenkenIn welchen Bereichen deines Lebens betrübst du möglicherweise den Heiligen Geist durch Misstrauen, Bitterkeit oder Unversöhnlichkeit?
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Tag 6 von 7 · 9. Mai Ein Mensch wie wir
Jakobus schreibt: 'Elia war ein Mensch gleich wie wir. Und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte auf Erden, und es regnete nicht drei Jahre und sechs Monate. Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen.' Elia erlebte gewaltige Siege, aber auch tiefste Entmutigung. Nach seinem größten Triumph floh er vor den Drohungen einer gottlosen Frau. Was tat Gott? Er verwarf ihn nicht. Er sandte einen Engel, der ihm Wasser und Brot brachte und sagte: 'Stärke dich, denn du hast einen langen Weg vor dir.' Gott verstand Elias Entmutigung, aber sah seinen wahren Kurs. Auch Abraham und Elia waren Menschen mit Schwächen, Zweifeln und Versagen. Doch ihr Lebenskurs war auf Gott ausgerichtet. Das ist entscheidend. Deine Enttäuschungen und Entmutigungen versteht Gott gut, aber er sieht, dass dein Kurs anders ist.
Jakobus 5,17-18
GebetDanke Gott, dass er deine Schwächen versteht und dich nicht aufgibt. Bitte ihn um neue Kraft für den Weg, der noch vor dir liegt.
Zum NachdenkenIn welcher Situation fühlst du dich gerade entmutigt oder gescheitert, und kannst du glauben, dass Gott dennoch einen Weg für dich hat?
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Tag 7 von 7 · 10. Mai Der Segen, der auf dich wartet
Paulus sagt: 'Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgestreckten Ziel, nach dem Kleinod, welches vorhält die himmlische Berufung Gottes in Christus Jesus.' Der Segen Abrahams kam nicht durch perfekte Werke, sondern durch beständiges Vertrauen. Heute hast du den Sohn Gottes und den Heiligen Geist als treuen Lehrer, Tröster und Begleiter. Gott bereitet für dich einen Segen vor, der über deine heutige Vorstellung hinausgeht – wie Abraham sich nicht vorstellen konnte, dass aus Isaak der Christus kommen würde. Für dich ist ein Weg mit vollem Segen Gottes bereitet, über Bitten und Verstehen. Der Gerechte wird seines Glaubens leben. Brauchst du diesen Segen? Oh ja! In der heutigen Zeit zweimal sehr. Aber umso mehr ist auch die Gnade da, die dich mit sehr hoher Hand trägt.
Philipper 3,13-14
GebetBitte Gott um Mut und Freudigkeit, allen Entmutigungen den Glauben an Jesus entgegenzustellen, der alles richten wird. Danke ihm für den Segen, der auf dich wartet.
Zum NachdenkenBist du bereit, alles loszulassen, was hinter dir liegt, und im Glauben vorwärtszugehen auf das Ziel zu, das Gott für dich hat?